Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1516 (3.5.1923)
- Date
- 1923-05-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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fette! Men, Donnerstag Wiener: Morgenzeitung. 3. Mai 1923 Nr. 151« RMndrauath Lagore kommt «och Palästina. Die m Jerusalem erscheinende hebräische Wochenschrift „Ai Hamischmar" („Auf den: Posten") veröffentlicht einen Brief der ehemaligen palästinensischen Kindergärtnerin und jetzigen Leiterin einer Tagore-Schule in Indien, Sulcrmith Pilom, in welchem diese mitteilt, daß Ralbindranath Ta göre Vorbereitungen trifft, ltm noch m diesem Jahve PalWna zu besuchen. Las Schachturnier ln Karlsbad. AuZ Karlsbad wird uns berichtete Das diesjährige Scha chmeisterturnier, an dem außer Capablanea Laster und Duras, die bedeutendsten internationalen Größen des 'Schachspiels, teilnehrnw, hat bereits in den ersten Runden bedeutende Ueberraschungen gebracht. Die erste Ueberraschung bildete der Sieg Aljech ins über Rubinstein in einer Parties welche beim Abbruch in der ersten Runde für den starken Rirbinstein zumindest als Remis angesehen wurde, die aber am nächsten Tage von Aljechin durch eine ebenso überraschende wie brillante Kombination gewonnen wurde. Rubinstein erlitt in der dritten Runde eine Zweite Niederlage gegen Bernstein und sein Bezwinger vom Vortage Aljechin wurde von dem tschecho-stowakischen Meister Treybal besiegt. Der gewiegte Tunrierspieler Memzowitsch, ebenfalls einer der Favorrts des Turniers, mußte vor dem Holländer Thomas die Waffen strecken, der in der zweiten Runde über Spielmann gesiegt hatte. Der Wiener R e t i hat bisher keine besonderen Erfolge erringen können (in der dritten Runde wurde er von Spielmann besiegt). T a r t a k o w e r hat bisher mit seinen Gegnern remisiert. Die dritte Runde brachte außer den bereits erwähnten noch folgende Resultier Renns blieben Teichmann—Dates, Balguljubow—Wolf, Tartafower—Maroezh, Sämisch—Darrasch. Die Partie Ehajes—Grünfeld wurde unterbrochen. Stand nach der' dritten Runde: Thomas 2,25, Aljechin, Boguljübow, Niemzowitsch, Spiel-- mann, Trehbal 2, Maroczy, Sämisch, Tartakower, Deichmann 1,25, Ehajes 1 (2), Bernstein, Reti, Tarrasch, Wolf, Dates, Grünfeld 0,50 (1), Rubinstein 0 (1). In der vierten Runde spielen Thomas—Reti, Rubinstein—Spielmann, Grünfe ld—Bernstein, Treybal—Ehajes, Tarrasch—Aljechin, Maroczy—Sämisch, Wolf—Tartakower, Dates—Boguljübow, Niemzowitsch—-Deichmann. Hakenkreuzlerversammlung in Midling. Nach der glänzend daneben gelungenen „Massenverfammkung" in Hernals unternahmen die Nationalsozialisten gestern abermals den Versuch, ihre Anhänger in Masten in WeiKs Drehevpavk in Meidling zu versammeln. Auf den Plakaten wurden die Anhänger ansgefordert, Gäste mitzubringen. Es war auch hier diel Lärm um nichts, denn um 9 Uhr abends — die Versammlung sollte um 8 Uhr beginnen —, waren im ganzen samt den Gästen etwa 1000 Personen beisammen. Znm Schutze dieser Versamurlung und zur Aufrechtechältung der Ordnung hatte die Polizei ein starkes Aufgebot bereitgestellt, und die Zahl der Wachleute hat die Zahl der Versammlungsteilnehmer beträchtlich" überschritten. Bis 9 Uhr abends ereigneten sich keinerlei Zwi- Mitteilungen aus dem Publikum. Oie J.A.V. „Zephirah" i. K. w. j,V. Wien gibt hiemit bekannt, dass ihr i. a. B. M. U. C. Samuel Schächter morgen Freitag den 4. Mai 1. J. znm Doktor der gesamten Heilkunde promoviert wird 70. Kunstauktion von Albert Kende Wien, I., Kärntnerstrasse 4 Telephon 6567 Heute Donnerstag den 3. Mai 1923, ab 3 Uhr nachm. Fortsetzung und Schluss der Versteigerung ALEXANDER KOPPEL Der Erlös ist laut testamentarischer Bestimmung dem Rothschildspital in Wien zugeda?ht Nebst wertvollen Beiträgen aus Wiener Privatbesitz Antiquitäten (Alt-Wiener Porzellan, Qläs etc.), Silber, Bronzen, Japonika. 1 Uhrensammlung, Teppidie, Textilien, Farbenstiche, Autographen, 1 altes Streichquartett etc. L. & C. HARDTMUTff3 KOH-I-NQOR-BLEISTIFTE MEPHISTO' KOPIERSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZU HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN ,r caszzzmarann schenfälle. In der Umgebung des VevsammlungÄlolvales hatten sich viele Neugierige eingefunden. Nach einstündiger Dauer war der Spick einer „Massenversammlung" wieder vorüber und die Hakerckvouzler zagen wieder nach Hauset Die Polizei verhaftete zwei junge Buschen wegen Nichtfolgeleistung. ' Lar tägliche Brot. Abermalige Erhöhung der Brokpreise. Mit Rücksicht auf das neuerliche Anziehen der Mehlpreise tritt in der nächsten Woche eine abermalige Erhöhung der Brot- und Gebäckpreise ein. Rach der gestern von den Broterzeugern — Brotfabriken und Bäckermeistern — vorgenommenen Errechnung der Verkaufspreise werden in der Woche vom 6. bis 12. d. kosten: Der Normallaib 6880 K. (bisher 6780 K., Erhöhung 100 K.) Das ExtraLrot pro Kilogramm 6980 K. (bisher 6900 K., Erhöhung 80 K.) Der weiße Wecken 3120 K. (bisher 3060 K., Erhöhmrg 60 K.) ' Das Kleingebäck per Sttick 430 K. (bisher 420 K., Erhöhung 10 K.) __ Erhöhung der Mchirpreife. Dienstag früh wurde in» hiesigen Verlegerkreisen bekannt, daß,die Erlassung des vom Hauptausschuß des österreichischen Nationalrates bereits beschlossenen Wücherausfuhrverbotes auf neuerliche Schwierigkeiten gestoßen sei. Die hiesige Außenhandelnvbenstelle für dasBuchgciwevbe verfügte hierauf die Auflösung des in der Wiener Hofburg untergebrachtev österreichischen Zentralburea-us der deutschen Buchausftchr; dir dortige Vidierung von Reversen wird ab heute eingestellt, ein bevorzugter Bezug von Büchern kann daher nicht mehr erfolgen. Me. österreichischen Büchevkäuifer werden von nun ab nur mchr zum erhöhten Auslandspreis Bücher in Ocherreich kaufen können. (Wir haben berichtet, daß sämtliche Wiener Vertretungen der Ententestaaten gegen das Bücherausfuhrverbot in Oesterreich protesttert haben. — Red.) Umschreibung von FerusPrechauschWe«. Die Telegraphmvevwaltung hat sestgestelbt, daß zahlreiche Terlnehrnerstellen dritten Personen überlasten wurden, ohne daß ihr der Wechsel in der Person,des Benutzers zur Kenntnis gebracht worden wäre, wodurch sich vielfach Konflikte mit der Telegraphenvertvaltung ergaben. Die Verwaltung geht in solchen Fällen mit der Abtragung der Pnlage vor, um den vielfach beobachteten Versuchen eines Handels mit F^rnsp'.echteilnehmerstellen zu begegnen. Dadurch wurden aber in vielen Fällen auch Parteien getroffen, die nur in Unkenntnis der Vorschriften der Fernsprechordnung die Anzeige an die Telegraphendirektron unterlassen haben. Es werden daher zur Orientierung der Teilnehmer im nachstehenden die wichtigsten für diese Fälle in Betracht kommenden Bestimmungen der Fernfprechordnung verlautbart und zuglech angegeben, wie die Entziehung des Tele- Phons wieder Rückgängig gemacht werden kann. Wenn der Teilnehmer stirbt, so gehen ferne Rechte und Pflichten aus der Teilnehmerschaft auf seine Erben über. Von diesem Falle abgesehen, kann ein Wechsel in der Person oes Teilnehmers nur. bewilligt werden, wenn der Uebev- «rcchmsbewerber nachweist, daß die Teilnehmerstelle zu einem Unternehmen gehört, das vom bisherigen Teilnehmer ' auf ihn übevgegangen ist und wenn er die schriftliche Zustimmung des bisherigen Teilnehmers zur Uebertragung beibringt. Die Uebertragung einer Teilnehmerstelle bei Wohnungsnachfolge oder Geschäftsnachfolge wird in Hinkunft nicht mehr bewilligt. * Der Bukowinaer Zentralverband in Wien veranstaltete am 28. April in den' Krystalffälen des Cafes Landmann zu Ehren des Leiters der rumänischen Gesandtschaft Konsuls Creceann Men Abend. Wnter den Gästen befanden sich der ,Vizekonstck Dr. Eugen Pauuel, Mnisterialsekretär Dr. Ferdinand Kleinwächter, der rumänische MMärattvche Hauptmcmn GrigvreSeu, der rumänische SMonSchef Tr. Biltz, Feldmarschalleutncmt Auffenlberg, FeMmmrfchalleutnarrt Lederle, ObevbcmdeSgerichtsrat Liebleiu, die Verbandsanwülte Dr. Fisch er und Dr. M. Reiß, ferner Abordnungen aller Wiener HochschAervererne aus der Bukowina umb Delegierte kaufmännischer Korporattonen und Organisationen. Vize« konsul Pannel hob ln einer Ansprache die Bedeutung des Ehvenaibends hervor, worauf MiNisteriallseLvetär KLei.n- Wächter die Festrede hielt. Der Präsident Herr A. M. Ehrl ich verwies auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Oesterreich und Rumänien und schloß mit einer Huldigung für den Präsidenten Hainisch und deen König von Rumänien. In sein Hoch stimmten alle Anwesenden ein. * Ei« unaufgeklürter Fall. Bon einem seltsamen Fall erhielt gestern das Sicherheitsbureau durch die bayrischen Behörden Mitteilung. Am 3. März d. I. wurde bei der Bahnstation Hardorf bei Kulmbach ein etwa 24jähriger Mann mit einer Schußwunde an der rechten Schläfe tot aufgefunden. Man fand bei ihm einen auf den Namen „Paul Grccht, zu Fürstenwalde a. d. Spree in Preußen geboren" lautenden Milnarpaß. in der Rocktasche 125.000 Mark und in der Ueberzichertasche 1120 Mark. Es wurde jedoch festgestellt, daß der Tote nicht Paul Grahl war, denn dieser lebt und war in der letzten Zeit gar nicht vom Hause weggekommen. Me der Paß in den Besitz des Toten gelangt ist, ist bisher nicht ermittelt. Der Mann, der am 4. Marz tot aüsgefunden wurde, war in der Macht zum 1. März im Hotel Schiff in Ladolf- OS»tin6ntÄl-8peäitlon8-0e8eii8ckLtt,^^l!pdI^Mo^! Sammelverkehr Krakaü'Letnberg'Warschau / Eigenes Transitlager mit Geleiseanschltiss fl zell gewesen und hatte sich auch dort falsch als „Paul Gahl gemeldet. Vom 1. bis 8. März hatte er auch alsGrahl.n Nürnberger Hof in Nürnberg gewohnt. Während seines Ms enthaltes war er bei einem Arzt in Nürnberg,, dem er -sägt er. fei krank. Er erzählte ferner, daß er während der Bähnsahr Tee getrunken habe und daß ihm alsbald sehr schlecht:ge worden sei. Er habe öfters die Besinnung verloren. Bei diese Gelegenheit sollen ihm, behauptete er, aus der Manteltasch 76 0.000 Mark gestohlen worden sein. Der Arzt untersucht ihn, stellte fest, daß an ihm innerhalb der letzten 24 Stunden ein Vergiftungsversuch unternommen worden war riet ihm dringend ab, das Hotel gu verlassen, und wollte ihn be stimmen, sich behandeln zu-lassen. Trotzdem hatte der Mann an 3. März nachmittags das Hotel verlassen und ist daun erschosser aufgefunden worden. Es besteht die Vermutung, daß sich bei Mann auf der Fahrt in einem Zuge Nürnberg—Bayreuth- Hof tu der Nacht zum 4. .März um 12 Uhr erschossen hat uni auf den Bahnkörper gefallen ist. Die Identität des Toten könnt« bisher nich festgestellt werden. * An den Bergen verunglückt. Seit 6. Jänner d. I. wai der Textilchemiker Kurt W i d r i ch aus Wien tn den Bergen be Maria Zell vermißt. Der junge Mann hatte eine Skitour unter nommcn, hatte Maria Zell am 6. Jänner verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt. Gestern traf die Nachricht hier ein daß die Leiche des jungen Widnch in der Maria Zelle, Gegend gefunden worden ist. * Einstellung -er Wiener ungarischen Jeitmst ,-Iövö". Wie die Korrespondenz Herzog meldet, hat die Miene ungarische Zeitung „I ö v ö", das Organ der ungarischen Emi granten, mit gestrigem Tage ihr Erscheinen eiNgestell * Todesfall. Frau Kathi Schneid, die Mutter der Armem rate Markus- und Dr. S a m u e l Schneid, ist naH langem schweren Leiden im 80. Lebensjahre verschieden. DaZ Leichenbegängnis findet Freitag um halb 11 Uhr am'Zentral-, ftiedhof (1, Tor) statt. * Lag Baomer-Feier. Heute, 8 Uhr abends, findet,in Heim, 8. Bez., Bennoplatz eine Lag Baomer-Feier der zionistische« Sektion XVI/XVII statt. Konzertsängerinnen Frau Alice W e ist und Frl. Hanna Schwarz und Konzertsänger S o b a tst werden hebräische Lieder von Prof. Artur Wolf unter Be-. gleitung der. Frau Direktor Lina H o p e n k o von. der Tel- Awiwer-Musikschule Sulamtth zum Vortrag bringen. HierE Samuel Strauß: Rezitation. \ * Jngendführerlmrs. Heute Donnerstag, 7 bis<8.Mhrj Hans Engel (B. I. I. W.)r Kartenlesen (Schluß);'8 M"9'UW Dr. Schwarz: Jüdische Geschichte (I). i * Achle österreichische Älastenlollreie. Bei der an 2. Mai 1923 abgehaltenen Ziehung des 11. Tages der füUfH Klasse gewannen: 10 Millionen Kronen das Los Nr. 68.666 . 6 Millionen Kronen das Los Nr. 69.591, 4 Mllionen KronD das LoS Nr. 43.794, je 3 Millionen Kronen die Lose Nr. 18.8A und 101.600, je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 11.632, 32,437 66.228 und 110.926, je 1 Mllion Kronen die Lose Nr. 18$) 5128, 5928, 11.881, 22.542, 28.462, 23.695, 25.373, 44.932 44.416, 51.306, 56.998, 58.999, 60.100, 66.913, 70.078, 78.195 79.070, 82.541, 88.338, 90.882, 92.111, 101.257, 106.987 M 116.736; Mßerdem wurden 2666 Gewinne zwischen 3004)00. M 200.000 Kronen ansgeloft. * Wetterbericht. Das schöne Wett«,, das M gestichM Mitteleuropa eingestellt hat, halt an. Ueber ganz Europa Mi eine schwache Westströmung. Die Druckverteilnng ist sehr gleichmäßig. Vormrssage: Vorwiegend heiter, warm, lokale Winde, -örtliche Gewitterbndnng nicht auSgefchlofien. Berekue. BortrSge mü> BaftlmMrusen. Zionistische B e z i r k S s e k N o n 8 e o P ft a b t Heute, 8 Uhr abends, AuSschußsttznng ick LmcheAoWitee 2. Bez., Taborstraße 20a. - KlnS der jüdisö^ nattonalenManbatare d'er Leopold stabt' Heute, 8 Uhr abends, wichtige Klubsitzung, 2. Bes., Daborstraße 20a. — ZeireMiSrachi. Hüte, 8 Uyr ockeud?, Vortrag sind, phil, M. Gerstel im Saale och HoW Barschcck, 2. Bez., Große Schiffgafse 6, über „Rabbi Simon den Jochai. Gäste willommen. — L a g b' o m e r - F e i e-r der H e S fchenSchnleBreitenfee. SontttW häLb 4 Uhx nachmittags, Festsaal, 15. Bez., Herklotzgaffe 21. Mitwirkeuder Dr. N- M. Gelber (Ansprache); Hedwig Dulicka, Oberkantor IM Pordes (Gesang), Prof. Ehrlich Musik, Vorträge) usw. Restliche Karten an der TageSkaffa. — R e i ch S f ch u tz b n « d d e^r Handelsverteter. Morgen, halb 6 Uhr abends, im Sitzungssaal des Gremiums, 1. Bez., Werdertorgäffe 14, Sprech» abend über StandeSftagen. Urania. Heute: Großer Saal r 5 Uhr r König Dachstein. Halb 8 Uhr: Vortragsabend des Reichsbnnbes deutscher Mundart- Dichter. Kleiner Sam: 6 Uhr: Dr. Helene And e r l et Physiologie und Hygiene der Fran, IH. Halb 8 Uhrt Franz Karl G i n z k e y r Vortragsabend. Kurslaal: 5 Uhr: Direktor Josef N e u m a i r: Zur Geschichte der deutschen Sprache, IX. Halb 7 Uhr: Dr. Ernst L a n d ar Der Blutkreislauf dch Menschen im gesunden und kranken Zustande, IV. 8 Uhr: Dr. Fried! S ch re yv o g l: Theater von morgen. Klubsaal: Halb 6 Uhr: Gisela Krückl: Erreichung gesunder Tonbildung, V. Halb 8 Uhr: Prof. Dr. Leopold Brandlr Gerhart Hauptmanns Winterballade. __ 6nt8|tmg. Die LebensmMelmSrtte. Wie gewöhnlich nach einiom Feiertag war auch gestern, der Verkchr auf den Märkten schr schwach. In der Großmavkthalle blieiben die Preise für alle Fleischgattungen ^unverändert hoch, olbOvar auf dom letzten Markt die Preise für Rinder ermäßigt worden waren. Auf dem Naischwarcht sind', italienische Kartoffeln» und grüne Eribfen angökommen. die sichj im Preise etwas erhöht hohen. Nahezu, uinändriniglich ist Hie-I siger Spinat, da er begreiflicherweise zu den von den Produ-l zenten geforderten Preisen von 16.000 Ns 25.000 K. pro Kilo-! gramm für die breiten Schichten nicht in Betracht konrmt. * Die Preise für Butter und Eier weisen-keine Aeuderuni a:ff. . . «nd gngeborg. (föqilV:.i Eckersberg-Götz im Josefftädter Theater.) Jngc-üorg — Namensbafe der Heldin aus einem zarten Roman von.Kellermann — benimmt sich ihrem, Namenj gemäß. Das zarte Persönchen liebt ihren Mann nnd in. der! Phantasie einen Jüngling, der ihretwegen ans der Schuld geflogen. ,Und wie ldas schon so zu geschehen pflegt, 'erscheint! der Relegattts, aus dem ein Stückeschveiber (was de:W 8888