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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-26 · Heft 1509 (26.4.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1509 (26.4.1923)
Date
1923-04-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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1509 Wim, Donnerstag Wiener Morsenzettuns. 26. April 1923 Sein L mffmmg einer neuen Wafserquelle für Wie«. Honntotz den 29. d., nachmittags UM 4- Uhr, wivd Wien Ernsten Male aus einer neuen Quelle mit Wasser gespeist n. An diesem Lage wird nämlich . Vas Wasser der nngrabeuqnelle in die UelbenKarvgskammer der ßochqnellvnleitung in Mauer eingeleitet und um die bezeich» svete Stunde in Wien ei-nlangsn. Dom Bürgermeister Reumann sind zu dieser feierlichen Eröffnung EinbadnuHen ergangen. Die Liebftähle auf dem Lenttalfriedhof. In einer Versammlung kamen gestern wieder die Diebnhle auf dem Zentralfriedhof zur Sprache, die die Öffentlichkeit bereits mehrmals beschäftigt haben. Trotz der Maßnahmen, die von Seiten der Gemeinde und der Polizei getroffen wurden, um die Beraubung von Grabdenkmälern ftntanzuh alten, nehmen in letzter Zeit die Diebstahle von wertvollem Bronzeschmuck, Kränzen und Laternen auf dem nentralfriedhof überhand. Da die Mauer an der rückwärtigen peite des Zentralfriedhofes niedergerissen ist, wird den Dieben las Eindringen in den Friedhof' erleichtert. Um den Diebstählen sin Ende zu machen, wird der Friedhof st ä n d i g von einer^ froheren Anzahl von Polizeibeamten durchstreift. Einbrecher i« der Ante. Auf originelle Weise ist eine Einbrecherbande übersoiesen worden, die in der Nacht zum 19. d. einen Einbruch im ^rödlergeschäfte der L. Kieselstein in der' Wattgasse aus- ^efi'chrt hat. Die Täter waren durch den Keller in das Geschäft stttgedrungen. Dort rafften sie Kleider, Wäsche, Schuhe u. dgl. usammen, und auf dem nämlichen Wege ergriffen sie mit der ßeute die Flucht. Frau Kieselstein bezifferte d'en Schaden mit lO Millionen Kronen. Die Erhebungen lenkten den Verdacht der Mittäterschaft tuf den Drechslergehilfen Heinrich Baumgartner. Es jourde ermittelt, daß er sich öfters in der Wohnung des ebenfalls schon vorbestraften Kutschers Johann Czerny, in der iuch dessen Schwager, der Hilfsmonteur August Au bock, Lohnte, zu Besuche zu befinden pflegte. Gleich nach Entdeckung Einbruches hatte man eine Spur gefunden, die dis in die frühe der Wohnung des Czerny in der Albrechtskreithgaffe führte. Die Täter Haien bei Frau Kieselstein nämlich eine Flasche mit Tinte mitgehen lasten; die Flasche hatte zu sinnen begonnen und eine deutlich sichtbare Tintensp ur hinterlassen. Nun wurde Johann Czerny und sein Schwager verhaftet, während Baumgartner noch gesucht purdc. Als er aber hörte, daß sich auch geggn ihn Verdacht jenke, hat er sich beim Kommissariat Hernals selbst gestellt. Die Täter legten nach längerem Verhör ein Gestand - Ns ab. Ein Teil der der Frau Kieselstein gestohlenen Sachen sonnte zustande gebracht werden. Untergang «nd neuer Lebe«. In Zeitperioden, wo sich die Leichengifte etM derfvesenden Kultur anhäufen und die verpestete Lust den Atem mederhält, erschallt regelmäßig der Ruf: Zurück $mtt Volk, M Natur! Ob nun die Zyniker, Rousseau oder Spengler ihn verkünden, immer bleibt er die letzte Anstrengung, dem Tode zu entgehen — und immer bleibt er erfolglos. Ein Zurück gibt es nicht. Doch ein anderes ist die Rückkehr einer gcmtzen Gemeinschaft zu einer verschwundenen Entwicklungsstufe und dir Rückkehr einer kleinen Zahl Irrender zur lebenskräftigen Masse ihres Volkes. Wenn das Neufudentum «heute die geistige Rückkehr fordert, so ist dies nicht ein Zurücksehnen des Nicht-Mehr-Seienden, sondern ein Zuriickführen der Abtrünnigen ans den geschichtlich richtigen Weg. Diesen Weg aber geht das Volk. Vor Monaten einmal lauschte ich einem Vortrag Naijumt Gold manns in Zürich. Wie eine lebendurchtränkte Wirklichkeit erschien das Bild des Inden in diesen übevzeugungswarmen Worten, verglichen mit den anderen. Das Bild wurde angegasst und nicht verstanden. Dir Diskussion ergab' eine Enttäuschung. Die Rückkehr gelang nicht. An einem Sonntag Nachmittag durchquerte ich vor kurzem einen öffentlichen Park der Wiener Leopoldstadt. Ich sah ein Häuflern Juden sichtlich erregt einem zuhörend. Es war der Vortrag Goldmanns, dem ich am Vormittag selber beiwohnte, den ein Jude nacherzählte. Ich war gebannt von dem Reize dieser Erzählung. Hingeworsene Gedanken fiWb hier ausgeführt worden, 'belanglos scheinenden Worten tiefe Erkenntnis abgewonnen, unbewiesene Behnluptungen mit hinreißenden Vergleichen gestützt. Die Augen glänzten, von Zeit zu Zeit verließ ein Laut der Verwunderung die Lippen -der Zuhörer. Nein! Der Vortrag war schon doppelt so lang, als rm Original, Arnos und Jirmijah kamen schon an die Reihe, als mich meine Zeit zum Weggehen drängte. Ich ging mit der llebexzrugung fort, daß der Goldmannsche Vortrag, in dieser Weise noch fünfmal mcherzählt, zu einer VolkslMnde werden muß. . ' Ein Gedanke ist immer fähig, einen kleinen Kreis von Anhängern zu begeistern. Poch um einem ganzen Byske predigen zu können, dazu muß man aus «ihm heraus -denken. Die Verkündung der Rückkehr zum sittlichen Leben und zum wahren Gott sind den Propheten des vorbabylonischeu Artenreiches und den Aposteln des römischen Kaiserreiches gemeinsam. Aber so ähnlich auch die Idee selbst und die sittliche Verwahrlosung beiderseits, so verschieden ihre Wirkung. Hier ein Volk, das seine Propheten als die Seinigen anerkennt und jedes ihrer Worte als unschätzbare Kleinodien ausbewahrt, sie zu verwirMrchen trachtet und dort eines, das die fremden Gedanken vor dem Untergänge .nicht retten können. Hier das ewige, lebendige Ideal, dort ein Zerrbild von Dogmen, ohne eine Spur des Urrmpulses! Das Schicksal des gewaltigen Nömerreiches scheint auch seinen Erben nicht erspart zu werden. Wenn man die kopffchüttelnden Staatsmänner und Volkswirtschaftler ratlos an dem Krankenlager Europas sieht, wenn man erkennt, daß der europäische Mensch seit hundert Jahren in dumpfer Ziellosigkeit sein Leben weiterfristet, so wird man geneigt sein zu sagen: Europa ruscht aus dem Abhang, wozu hier noch von Aufstieg zu reden? Die Erscheinung des europäisierten Juden bestätigt nur diese Vermutung. Die Ideen und Ideale, welche in der jüdischen Masse lodernde Begeisterung entfachen, bleiben für den assimilierten Juden unverständlich. Auch er kann nicht mehr vorwärts, bevor er nicht zu seinem Volke zurückftndet. Alle hehren, hohen Ziele der Menschheit trägt heute 'in hervorragendem Maße gerade das Judentum. Hat es damit nicht die Pflicht übernommen, -sie vor kommender Unbill der Geschichte zu schützen? Mag man darüber denken wie man will, daß die Entwicklung der Weltgeschichte der letzten Zeit für die Entwicklung der Menschheit nicht förderlich war, wird man zugeben müssen. Und daß die «absehbare Zukunft Europas diese hehren Ziele nicht der Verwirklichung näber bringen wird, das scheint wahrscheinlich zu sein. Folgt aber daraus für das jüdische Volk nichts? Wohl eines. Die Pflicht, ein vor Gewitter geschütztes Nest zu finden, eine windstille Zuflucht für die Arbeit der Zukunft. Das europäische Martyrium macht diese Arbeit unmöglich. Darum ist der Zionismus das wichtigste Knlturproblem der Gegenwart. Eine gewaltige Schicksalsmacht scheint das sieche Europa' bestimmt zu haben, den Mitteilungen ans dem Publikum. Mitteilungen ans dem Publikum L. & 0. HARDTMUTH'3 KOH-I-NOOR-BLEISTIFTE MEPHISTO-KOPIERSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZU HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN p pm 7WP DDE *WD Brcdy Saffed Verlobte Wien, 25. April 1923 i*D"in Tl M Kultus-u.lustiztalareu. Barette liefert In schönster Ausführung die bekannteste Sparlalfinna - 895 nimm C ßftl RCTEIN Zivil- und voIlorws°Nn,i6vr KUÜULr VIULKJaIKHI Wien.Il. faborstr. 54 Tel. 45-6-29 Gegründet 1866 - Oroße Auswahl feinster Stoffe für Maßbestellungen JftcL Verein „Word*«0»trt II. Taborstrasse S1 a Nontag den 30. April, V28 Uhr abends, wird im Hotel Stephanie, II. Taborslrasse 12, vom Ensemble Isaak Deutsch zugunsten unseres Vereines Komödie in 4 Akten von Leo Kobrin aufgeführt VorverkpufßlfÄrten: Bankhaus A. Hecht, I. Wipplingerstrasse 13 (68087), W. Kreiodler, R, Ob, Ponausfrasse 69 (48412), M. Singer, 11. Kleine Sperlgasse 8 (40071) 7Sig tl! Export nach allen Staaten lü Schirmgpiffe Sehitm 4öeke in allen Ausführungen Spatslerstö cke iN yrohrr MSpaht -- PUis! 9dntbrn,^kr^I0^.M^t«rt»rer. IV. ><SrISpWr V r»I»phyn 5J.-'i*56l 5l-£-8l 948 Verkatifshnlien . .. .W>«.DI>IWWI,,W»WWnWWM>MW. Conti nental-Sped ition s-Gesel Ischaf i, WT&IÄ' *Ss Direkter Sammelverkehr Krakau-kemberx-^/arschau / Eigenes Transitlager mit Geleiseanschluss Juden das sichere Nest zu geben, wo die Zukunft ausgebaui werden kaum Wird sie noch e i n W u n d e r notig haben, um die Juden zum Aufbau zu bewegen? - , __Philipp Hoffman«. * Zionistisches Lokalkomitee. Heute, 7 Uhr, Sitzung. * Zionistisches Landeskomitee. Die Sitzung der politischen Kommission findet heute nicht statt. * Chederstreik in Warschau. Die Lehrer der jüdischen or> thodoxen Chedarim in Warschau sind wegen Lohndifferenzen in einen -Streik getreten. * Jüdischer Worein Nirv-Ost. Montag den 30. d. um halb 8 Uhr abends gelangt zugunsten des Vereines im Hotel Stefanie, 2. Bez>, Taborstraße 12, vom Ensemble Isaak » Deutsch die vieraktige Komödie „B e r t s ch i E" von Leo Kobrin zur Aufführung. Vorverkausskarten. sind zu haben bei: A. Hech t, 1. Bez., Wtpplingerstraße 13 (Telephon 67-0-68), W. K r e i n d l e r, 2. Bez., Obere Donaustraße 69 (48-4-12) und M. Sing e r, 2. Bez., Kleine Sperlgasse 8 (40-0-71). Es ist Pflicht aller Mitglieder sich rechtzeitig mit Karten zu versorgen. * Der Märchenerzähler. Im Lande bes unbegrenzten ' Möglichkeiten ist eine Bewegung im Gange, den einsii-gen berühmten orientalischen Märchenerzähler aus dem Dornröschen, schl-af zu erwecken. Amerikanische Schiffahrtsgesellschaften werben neuerdings Märchenerzähler" an, deren Pflicht es ist, die Langweile der Ueberseefahver auf den Schiffen zu verscheuchen. Die Wahl fiel, däbei zumeist auf ausrangier-te Kapitäne, die mit der Route des Schiffes vertraut sind und in täglicher mehrstündiger ^Arbeitszeit" den Reisenden der Ozeandampfer Märchen und Fabeln von Seejungsern, Meruugeheuern, versunkenen Schätzen usw. auftischen müssen. Die Bewerber um -den Posten eines Märchenerzählers müssen sich einer .besonderen Prüfung unterziehen und eine spezielle Kenntnis der Wasserwege Nachweisen. Wie bisher berichtet wird, finden die Märchenerzähler viel Anklang unter den Passagieren und erfreuen sich besonderer Beliebtheit, wenn sie den Tatsächlichkeiten und überkommenen Legenden urwüchsiges Seemannslatein beifügen können. . . * Das Problem -er hebräischen Vokalisation. Bei fcrt Eröffnung des Sommersemesters am Berliner Rabbiner, seminar referierte Dozent Dr. Grünberg über „Das Alter der hebräischen Punktation". Nach einer Auseinandersetzung mit den hierüber sehr unsicheren dogrnrn tischen und wiffenschaflichen Meinungen kam er zu dem Ergebnis, daß zumindest für den Gesetzesteil der Bibel die Vokalisation so alt ist wie der Konsonantentext, aber vielleicht erst spät schriftlich fixiert worden sei. Auch hierbei bewährte sich die im alten Orient erstaunliche Macht mündlicher Ueberlieferung..Dve Samaritaner hatten» als beieinander wohnende? Volk, die Möglichkeit, eine ihrer Aussprache angemessene Bokalisation in ihr offizielles MbÄexemipla.r eiuzu'a^^ien. Dir Israeliten dagegen hatten sich früh über viele Länder zerstreut und mußten, damit nicht jede der hierbei en-tstandenen Aassprachegvnppen ein besonderes Vokalsystem eirMgte, arck offizielle Punktation der HeMgeü Schrift verzichten. * Ein freches Gaunerstiickchen. Bei einem Ber'liwer Zahnarzt erschien err.« junger Mann, der sich als Karl Benz, Sohn des bekannten Äutontobilfabrikanten, ausgab und bat, Hm aus allen Zähnen die Goldplomben hevauszunchmen. Er erklärte, sein Vater habe ihn zur Ablieferung eirüger Automobüle nach Berlin geschickt. Er habe nun hier seine Brieslasa> mit der gesamten Barschaft verloren. Um uicht andere Leute in Anspruch nehmen zu inüffen. wolle er die Goldplomben zu Geld machen. Der Zahnarzt bot 'dem Pa» tienten sofort seine Hilfe an. Nach längerem Sträuben nahm der angebliche Berq den Vorschlag des Zahnarztes, seine Gastfreundschaft zu genießen, bis Geld angekommen sei. an. Der Zahnarzt ließ wegen einer Keinen Reise seinen Gast mit seiner Tochter und dem Dienstmädchen allein in seiner Wohnung. Als er wiederkam. waren das Dienstmädchen und auch der Gast verschwunden und mit ihnen Wert- und Schmucksachen im Werte vor.- zehn Mllionen. Mark. *Poftredlame in Oesterreich. In Oesterreich wird nach deutschem Muster eine Postreklame an die Jnnenräume der Postdienststellen (Eingänge, Durchgänge, Parteiräume und die Schalterwände) für die Anbringung tzeschaftlicher Reklamen gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden. * Achte österreichische Ktasseniotterie. Bei der am 26. d, abgehaltenen Ziehung des 8. Tages der fünften Klaffe gewannen r 20 Millionen Kronen das Los Nr. 81,106, 6 Millionen Kronen daS Los Nr. 113.985, je 5 Millionen Kronen die Lose Nr. 24.914 und . 99.755, 4 Millionen das Los Nr, 73.560, je 9 Millionen Kronen hie Lose Nr. 6836, 33.835 und 85,153, je 8 Mllionen Kronen die Lose Nr. 3661, 51.789, 36,842, 94.079 und 112.691, je 1 Million Kronen die Lose Nr. 8167, 8627, 16.324, 17.183, 34.905, 40.266, 42.224, 46.433. 52.904, 55.408, 68.887, 67,106, 69.483, 79.510, 84.396, 84.613, 99.161 und 104.749; außerdem wurden 2669 Gewinne zwischen 600.000 nnd 200.000 Kronen cmsgelost. * Amtlicher Weiterbericht. Steiermark mrd Kärnten hatten gestern noch bedeckten Himmel. Früh regnete es hier noch. In den nördlichen und nordöstlichen Alpenländern hat es sich größtenteils ausgeheitert. Es ist allgemein ziemlich kühl. Morgens betrug die Temperatur meist etwa 6 bis 7 Grad, mittags stieg sie in Graz bis 8 Grad, in Wien bis 12 Grad, in Innsbruck bis 14 Grad. Voraussage: Geringe Bewölkung oder Hefter, Temperaturzunahme. Vereine, Vorträge und Versammlungen. JugenbführerknrsimhebrätschenR» a l g tz m n q s i ü m, s. Nez., Castellezgaffe 35. Heute Donnerstag, 7 bis 9 lshx, Karl Emnger (,,Blau-weiß")r „Beschäftigung und Leftüre im engeren. Kreis." 8 bis 9 Uhr; Dr. N. Di. Gelber: Jüdische Bewegung, -—Bund iüdischerJvng- Wanderer, Die Leitung gibt bekannt, daß ab heute wieder Einschreibungen erfolgen köpnm. Ausgenommen werden gesunde Knaben uich Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren. Die Aufi nähme erfolgt kostenlos, ist jedoch cm einige Bedingungen geknüpft. Näheres jeden Mittwoch von 4 btS 7 Uhr, 9. Bs^., Mrkenjtrcche 9,. % Wege (Lese- und Redehalle), yder schfiftlich 18. Bez., Cottage-i gaffe m, - Zio ui stische Sektion X1I/XV. Mittwoch den 2. Mai d. I, findet im Sgale des Vereinshauses, 15. Bez., Herklotzgasse 21, ein Vortragsabend statt. Herr Dr. Wolkgang Weisl (Jerusalem) spricht über die wirtschaftliche Lage Palästinas. - Z i o n i st ich e B e z i r k 8 s e k t i o n XVI,XVII. Heut« 8 Uhr im Heim, 8. Bez^ Bennovlatz X, Vortraa beß Bezirks- 13918989

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