Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1509 (26.4.1923)
- Date
- 1923-04-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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3 wm, Ssxrmsrag Meer-Motte 0,5 Prozerü, in der Nordmeer-Wotte 0,2 Prozent Hude«. In den -militartechnffchen Kursen bildeten die Juden am 1. Juli 1922 2,8 Prozent der Teilnehmer, sind also dort [taxier vertreten als in der Armee selbst; dasselbe ist ftr den höheren militärischen Kursen in Petersburg und in Moskau zu konstatieren, wo die Juden 3,4 Prozent der Teilnehmer stellen. Die Jrrden besuchen zumeist solche Militärkurse, welche Offiziere und Lehrer für die Militärschulen oder Führer für spezielle militärische Dienstzweige vorbeveiten (also pädagogische, chemische, elektrotechnische Kurse, Artillerie- und Pantzerautoschulen u. dgl.). In diesen Kursen befinden sich vier Fünftel >der jüdischen Teilnehmer, das fünfte Fünftel besucht die Schulen, welche Führer von Militärgruppen ausbilden (Infanterie-, Kavallerieschulen usw.). Bei den anderen Nationalitäten ist das Verhältnis umgekehrt. Unter den Kommissären (Leitern) aller militärischen Kurse gab es am 1. Juli 1922 5,9 Prozent Juden; sie nehmen dort nach den Großrussen (71,4 ProMt) und Letten (7,5 Prozent) den dritten Platz ein. Das ist damit zu erklären, daß die Leiterstell-en in den Militärkursen mit kulturell hochstehenden und kommunistisch zuverlässigen Ele» menten besetzt werden. Während der Anteil der Juden in der Roten Armee vhne Flotte und Spezialtrrtppm knapp 2 Prozent beträgt, machen sie unter Len Kommunisten der Roten Arme« 2,9 Prozent aus. Unter den jüdischen Angehörigen der Roten Armee ist der Prozentsatz der Kommunisten nicht überall gleich. Unter den jüdischen Soldaten der Turkestanftont gab es z. B. nach den Zählungen vom 1. Juli 1922 16,7 Prozent Kommunisten; im Militärkveis Nordkaukasus gehörten 26.8 Prozent der jüdischen Soldaten der Kommunistischen Parte! an. Bei den übrigen Nationalitäten in der Armee ist der Prozentsatz der Kommunisten niedriger; er beträgt bei den Großrussen 12,7 Prozent an der Turkestanftont, 12.9 Prozent im Militärkreis Nordkaukasus; bei den Polen 12,1 Prozent an der Turkestanftont und 15,3 Prozent im Militärkreis Nordkaukasus; bei den Ukrainern im Nordkaukasus nur 7,2 Prozent. 2tur bei den Letten ist der Prozentsatz großer, nämlich 34,2 Prozent an der Turkestanfront und 34,4 Prozent im Militärbezirk Nordkaukasus. Analphabeten gibt es bei den Juden in der Roten Armee überhaupt nicht. 4,5 Prozent von ihnen Können wohl nicht schreiben, aber lesen. 95,5 Prozent sind des Lesens und Schreibens kundig; von den Ukrainern können nur 53,9 Prozent, von den Großrussen 74,3 Prozent und von den Polen 76,5 Prozent lesen und schreiben. Konferenz des ostgalizW-Mifchs« Waisenkomitees. Unser Lemberger Korrespondent schreibt uns: Im Zu- Ammenhang mit der vor kurzem erfolgten Liquidierung der Waisenaktion des Joint und der bevorstehenden Reorganisie- 'rung des Zentralwaisenkomitees tagte am 22. April im Lokale der hiesigen B'nei B'rith-Loge eine sehr zahlreich beschickte Konferenz aller Waisenkomitees Ostgalizieus. An den Beratungen nahmen insgesamt 105 Delegierte aus 83 Ortschaften teil. Dem Referat der Leiterin der Jornt-Aktion, Frau Abrainowicz- K a p e l u s z, über das amerikanische Hrlsswerk entnehmen wir nachstehende Daten: In der Berichtsperiode, die den Zeitraum von Oktober 1920 bis Ende Märr 1923 umfaßt, bestanden außer dem Lemberg er Bureau 3 Kreisromitees in Przemysl, Tarnopol und Sokat, außerdem 3o Lokalkomitees. Die Joint-Aktion betreute sowohl in Privatpflege als auch in Waisenhäusern untergebrachte Kinder. Im Anfang der Aktion befanden sich unter dieser Fürsorge 8o0, im Jahre 1922 2200, im Jahre 1923 3051 Kinder, darunter 1076 (35 Prozent) Vollwaisen, 1975 (61 Prozent) vaterlose. Die Gesamtsumme der für die Aktion gemachten Ausgaben betrug 1.564,847.000 völkische Mark, hievon 77 Prozent für die Erhaltung der Kinoer. Große Aufmerksamkeit wurde der Fürsorge für kranke Kinder zugewendet, wobei vor allem die Favus-Aktion im Lemberger jüdischen Krankenhaus, die Errichtung eines Sana- sloriums für lungenkranke Kinder und die ambulatorische Behandlung in Betracht kommen. Eine größere Anzahl von 'Kindern wurde auch in 'Ferienkolonien untergebracht. Als lungenkrank oder tuberkulofeverdächtig standen 139 Kinder, also Ungefähr 10 Prozent, in Behandlung. Schulunterricht genossen Zuletzt 2418 Kinder, während 460 Kinder beruflich ausgebiloet wurden. Außer den vom Joint betreuten Kindern befanden sich iunter der Fürsorge des Zentralwaisenkomitees 2528 Kinder, davon 713 nt Waisenhäusern und 1496 in Pridatpslege. Der Bericht wurde mit großem Beifall zur Kenntnis genommen. Hierauf berichteten die Vertreter oer verschiedenen Ortskomitees über die Tätigkeit in ihren Kreisen. Es wurde ein Zentralkomitee und die Exekutive gewählt, der Vertreter aller Woiwodschaften angehören. Der Joint bat bis auf weiteres eine namhafte finanzielle Förderung der Aktion in Aussicht gestellt. Mit Befriedigung'stellen wir fest, daß sich unter den Delegierten in vorwiegender Anzahl Mitarbeiter der zionistischen Organisation unseres Landes befanden, deren Einfluß auf die weitere Tätigkeit gesichert erscheint. Ar Insel Larwma. Der Ausgleich der Fürstin Elisabeth Windischgrah mit dem jugoslawischen Staate. Die deutsche Zag-veber Wochenschrift ,/Der Morgen" errthäü nähere Mitteilungen über den Ausgleich, den die Tochter des Kronprinzen Rudolf betreffs der Insel ßactam<t oder, wie es ferbokradisch heißt, ,Pokrum" getroffen hat. Ms Elisabeth den Fürsten Otto WiMschgrätz heiratete, war die Insel em Teil ihrer Mitgift. Jetzt, nach der Enthronung der Habsburger, forderte die MncmzpttMratur ht Dubrovnik (Ragusa) das Eiland für den Fiskus. Im Friedensvertrag von Satnt-Germain heißt es nämlich, daß die Besitzungen der Habsburger unentgeltlich jenen Nationalstaaten zufallen, auf deren Dewitorium sie liegen. / Elisabeth Windischgrätz, die geschieden von ihrem Gatten in Baden bri Men lebt, 'behauptet, überhaupt kein Mitglied der Familie Habsbur-g zu fein, da sie anläßlich ihrer Hochzeit, oft» »och bei Bestand der Nioneevchie. aus alle chre Wiener MorgenzennW. §8. APEM8 der MtanMtntgen mit de» Straßenbahnern. W 4. Mai der Straßenbchntaris 17W Kronen. Gestern vormittags erschienen di« Vertreter der drei Gruppen der Sltvaßenbchner beim städtischen iPersvnalreftrenten Stadtrat Speiser, um ihm die Stellungnahme ihrer Organisationen bekamüzugeiben. Mach Abschluß foer Besprechung, in welcher viele noch ungeklärte Fragen und Wünsche erörtert worden waren, trat um halb 8 Uhr nachmittags der Personalausschuß zusammen, wobei Vizebüvgermeffter Emmerling zunächst aus die weittragende Bedeutung der Verhandlungen hinwies, die nun vor dem Abschluß ständen. Der Vertreter der Straßenbahndirektion gab im einzelnen die Lohnsätze für die verschiedenen Kategorien der Bediensteten bekannt, die sich nach den: letzten Zugeständnis der Gemeindeverwaltung vom Montag abends ergaben. Hieraus erklärten die Vertreter des' Handels- und Transpvrtarbeiterverbandcs, daß fte mit Rücksicht aus die bedeutenden Zugeständnisse frei den Pensionen und mit Rücksicht darauf, daß weitere Zugeständnisse trotz aller Bemühungen nicht zu erzielen seien, weil der Straßenbahn durch die Bedeutung des Fcchvproises sür die gesamte Bevölkerung Grenzen gezogen feien, das Anbot der Gemeinde anzmtehrnen. Mn Vertreter der neugegründeten unpolitischen Organisation erklärte, daß seine Gruppe sich wohl mit den vorgeschlagenen Pensionen zufrieden gebe, das Vechairdlungsevgvbnis bezüglich her Löhne der Fahrer und Schaffner aber nicht zur Kenntnis nehme. Der Vertreter der christlichen (sjewerffchaft gab die Erklärung ab, sich bei Mftechtechäktunt der Forderung nach der Einreihung der Straßeckbahner in dat Schema der städtischen Dienstordnungscingestellten m-vt dem Beri handlungsergebnis Kufriedenzugeben. Stadtrat Speiser verwies noch sinmal auf die außer, ordentlichen Zugeständnisse der Gemeinde in der Frage der P eni sionen, wonach ein Bediensteter statt der bisherigen <54 Pros zeni seiner Mtivitätsbezüge nun 79 Prozent als Pension be<« komme. Auch in bezug aus die Regelung der Löhne sei die Ges meinde bis an Äe Grenz« des Möglichen gegangen. Bei der min folgenden Abstimmung wurde die Vorgei schlageue Regelung der Pensionen einstimmig angenommen, dia vorgeschlagene Erhöhung der Lohnsätze mit 19 gegen 4 Stimmen. Dagegen stimmten nur die vier den unpolitischenj Organisationen angehörigen. Vertreter der Fahrer und Schaffner, während die vier "anderen dem Person-alausschu^ angehörenden Vertreter des Fahrpersonals ihre Stimme füy die Vorschläge abgaben.! Damit ist also Ruhe bei den Straßenbahnern eingekehrt^ Am Freitag werden die Abmachungen durch 'den gememderät-i lichen Ilnternehmun-gsausschuß, «den Stadtsmat und den Ge-! meindevat znm Beschluß erhoben werden, worauf der Straßen^ bcchntaris endMtig auf 1700 Kronen erMt und am 4. Mai in Kraft treten wird. Damit ist dev Straßenlbahntarif nach einer kurzen Pause von 'der äbsteigeu« den Linie wieder aus jene Höhe hinaufgeschnrllt, die er im De«! zember 1922 hatte. Rechte als Mitglied des Herrscherhauses verzichtet hatte. So hat sie sür das ihr nach dem Tode ihres Großvaters Kaisers Franz Josef Wgesallene Legat Erbge'bühran zahlen müssen, während die Mitglieder der Herrscherfamilie von allen Steuern, Abgaben und Gebühren befreit waren. Die* Finanzprokuratur in Dubvovnik beantragte mm die grimdbücherliche Uebertragung der Insel an den jugoslawischen Staiat. Das Bezirksgericht in Dubrovnik Wies das Gesuch jedoch ab, da der Friedensvertrag von Saint-Germain nicht selbst Äs Ta'bu-larurkuude gelten könne und zuerst im Prozeßwege entschieden werden muffe, ob die Besitzerin im Moment der Einverleibung Dalmatiens an S. H. S. noch Mitglied foeS früheren Herrscherhauses war. Das Appellationsgericht in Split sSpalato) änderte diesen Bescheid zugunsten des Staates. Jetzt sollte der Oberste Gerichtshof, die königliche Septemvirältasel in Zagreb, Abteilung D., entscheiden, doch ordnete sie vorläufig einige Ergänzungen des Aktes an. Eine eigene Meiung über den Ausgang des Rechtsstreites sprach das Gericht nicht aus, denn bei uns wird ja Berwaltung und Gericht streng geschieden. Mittlerweile wandte sich jedoch Elisabeth Wigdischgrätz durch ihre Anwälte an 'den Staat. Die Insel «wurde abgeschätzt und vor einigen Tagen trat die bisherige Besitzerin alle ihre Rechte <m Jugoslawien ab, wofür sie elf Millionen Dinar, das ist eine Vrertelmillion «Schweizer Franken, erhält. Das Zagrober Blatt schlägt vor, daß aus Lokrum eine Erholungsstätte sür geistige Arbeiter, insbesondere Schriftsteller, Journalisten und Künstler, geschaffen werde. Sie Hakenkreuzler m ZMurg. Aus Salzburg wird uns geschrieben: Der vergangene Sonntag bot hier das unerfreuliche Schauspiel eines Hakenkreuzlerausmarsches, welcher der Fchnenweihe des SalMrger „Oberlands-Bundes galt, die — merkwürdig genug — der ehemalige FeMuvat Paier S p i h l i m Dom vornahm. An der Feier, welche nicht nur durch ihre kirchliche Einsegnung, sondern auch durch die'Teilnahme christlich,sozialer Vereine bemerkenswert war, nahmen auch bayrische und andere Hakenkreuzbanden teil, und es ist ausfallend, daß die Behörden, welche sonst die Reisenden an der Grenze sehr genau untersuchen lassen, es nicht für »wtig hielten, die Ausländer zu beanstanden^ die, mit Revrlvern, Gumrniknütteln und anderen Waffen ausgerüstet, ihren Einzug in Salzburg hi Men.. SMstverständlich unterließen es die HakenkreuKer wicht, in der Stadt die BeMkerung zu Provozierw, es kam zu verschiedenen Zwischenfällen, ein Arbeiter wurde mit Revolvern bedroht uwd schwer mißhandeilt, und nur der guten HÄtung der Polizei ist es zu danken, daß größere Exzesse vechütet wurden. Das Treten der Hakenkreuzler hat in SaMmrg zu einer allgemeinen Verrohung der Sitten geführt uwd der Antisinnitismus nimmt derart übechand, daß ftiMiche Mische Bürger der steten Gefahr von Insulten ausge-setzt sind. Studium fortsetzen wollen, zu erteilen und bedauert nur, daß es die materielle Lage des Komitees nicht gestattet, ihnen auch eine finanzielle Unterstützung zu gewähren. Wir sind überzeugt, daß diese Nachricht mit gebührend^ Sympathie ausgenommen werde und zur Milderung der unseren Studenten durch die Verfolgungen verursachten Nachteil« dienen wird. MndigMZ des KsAettivvertrsges der WiE ZndsftrieansestMe«. Der Wiener Jndustriellenverband hat dem Bunde der Jndustrjeangestellten den <mr 24. November 1922 abgeschlossenen Kollektivvertrag gekündigt. Die Kündigungs-, frist läuft am 31. Mai ob. Dieser Kollektivvert'rag regelte 5n«) Bedingungen des Dienswertrotzes der Angestellten in der eisen- und metallverarbeitenden Industrie, in dvr Gummi- und Asbestindustrie, in der Oel- und Fetbindustvie, -in den Kaffee-j surrogate-, Hut- und Schuhmaschinenfabriken, in den Dampf-j Wäschereien und Molkerein und in Einer Reihe von Wäschefabriken und Betrieben der papierverarbeüenden und der! holzervevarbeiteuden Industrie. Er erfaßte demnach eine Reihe! der wichtigsten Gruppen der Wiener Industrie; seine Geltung > erstreckte sich ans vnnähe-rud 16.000 Angestellte. W»ig»«S in der MetMnduftrke. Wie wir erfahren, ist in den Verhandlungen zwischen den Delegierten des Arbeitgeberverbandes und den Vertretern', der Gewerkschaften eine Einigung erzielt worden. Den Arbeitnehmern wurde mit Rücksicht ruf die letzte Erhöhung der Indexziffer eine Erhöhung der Löhne zugestanden, lieber einige Fragen von nebensächlicher Bedeutung werden die Ver-! Handlungen noch fortgesetzt. Gleichzeitig werden die Gewerk-! schaftsvertreter ihren Gruppen über Vas erzielte Resultat! referieren, so zwar, daß für Ende dieser Woche die offizielle! Ratifizierung des Ergebnisses zu erwarten ist. Das ziffernmäßige Resultat der Verhandlungen lautet, dahin, daß die Löhne für den Monat Mai um 7.4 Prozent höher als die Aprillöhne gestellt werden. <£)te neue Vereinbarung ist nur für den Monat Mai 1928 gültig. Ae GewerSetreNende« gegen den Re»«dr«Ä. Am 1. Mai werden Heuer in ganz Niederöfterreich vom, Deutschösterreichischen Gewerbebunde emberufene Protest-' Versammlungen gegen der: Steuerdruck und sür die Schaffung einer Einheitssteuer stattfinben. Es werden gegen 300 solcher Versammlungen abgehalten werden. In allen Versammlungen wird eine einheitliche, an die Regierung gerichtete Entschließung gegen das herrschende Steuersystem und die Uebersozialpolitik gefaßt werden. Ae SIndieverleWermg sür ausländische Studenten in Italien. Wie bereits gemeldet, hat die italienische Regierung einen königlichen Erlaß herausgegeben, welcher besagt: „Ausländische Studenten, die sich in die öffentlichen Schnlen welchen Ranges und Grades immer und in die höheren Lehranstalten einschreiben (inskribieren), sind von der Bezahlung jeder gewöhnlichen und außerordentlichen Taxe . befreit." Hiezu schreibt uns das Hilfskomitee für jüdische Auswanderer in Triest, Via del Monte 6 (Comitato italiano di assistenza agli emigranti ebrei): Unser Komitee sicht mit diesem Erlaß einen Punkt seiner Statuten, die kulturelle Unterstützung der jüdischen Studenten, verwirklicht. Der leitende Ausschuß erklärt sich bereit, jede gewünschte Information und jeden morattscheu der» Mtscheu Stud»nden, die in Italien ihr SestmrWscher Hoteliertag. Gestern fand im Beisein des Handelsmmisters Doktor S ch ü r s f ans dem Semmering der Hotelierta-g statt. Der Minister verwies auf die Bedeutung, welche der Belebomg' des internationalen Verkehres für Oesterreich iunewo-hnt. Es sei endlich zu wünschen, daß jene ungesunde Mentalität, die in jedem Fremden einen Ausbeuter erblickt, ein Ende nehme. Oesterreich sei aus den Export angewiesen und der Fremdenverkehr sei ein sehr! wichtiger Faktor desselben. Me Gaststätten des Landes ge-: nießen allgemeines Ansehen, sie werden allenthalben als! Mustevstätten hingestellt. Die Regierung wird bemüht sein,! alle Schranken, welche den Fremdenverkehr -bveinträchtigen,' zu beseitigen, vor allem die Paßfchwierigkeiten zu lösen und mit der Paßrevision anfturäuuben.