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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-24 · Heft 1507 (24.4.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1507 (24.4.1923)
Date
1923-04-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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WM, WlSMMS MeA 11!MöVMnzEMg. Ml. Apvk^MS MMmer KMusZZMindM M dm Keren HMod. Wo größeren KtzMMsmeindeN der Brckowrnn Wen fast mit MmmenernheWkett befchlosien, während der Nächsten fünf Jahre fortlmvftnd für den Koren Hcrjeffod zbeiMsteULvn, in erster Reihe die Kultus-gemeinder: Czernowitz, die für. den Keren Hafeffod ' 100.000 Lei zeichnete und den Kr dieses Jahr entfallenden Betrag von 120.000 Sei bereits bar omgezaW hat. Dann konrmen die iKultusgemeivden Radautz mit 20^000, Sueza wa mit ßO.OOO, Dorna-Watra mit 10.000, Gusvahmmora Mit 6000 u-nd Znstawna mit 9000 Lei. Auch die kleineren KlÄtusgenreinden wollen bei dieser großen Sache nicht zurückstehen und worden in den nächsten Tagen mit pwMttviAyrWg namhaften Beträgen sich an der Mion beteiligen. ._ MMentterlstWe. Wenn man das Leine Zimmer im Anittä Müller- ^emn betritt, in dem gütiger und vovständnisvollLr HW- Wille der produktiven Mmdenfürsovge und Blrndonarbeit eine Stätte geschaffen hat, und mit der Scheu, die uns immer befällt, wenn wir «ns verschlossenen WeWen nähern, nach den Lebensbedingungm dev Blinden zu ifvagen beginnt, dann ist das erste Wort, das man zur Antwort bekommt: ,-wir wollen kein Almosen, wir «wollen Arbeit." Sie sagen es immer wieder. Der ältere Mann wiederholt es, der vor 31 JaHven das Augenlicht Verlor, nachdem (er sich im russischen MÄitärdieinst ein Augenleiden zuge- Zogen hatte, und der, seine LaMche Bildung mutig beiseite schiebend, durch 25 Jahre in Men als ehrsamer BursisMnÄrrmeister gearbeitet hat, der junge Kriegsblinde sagt es, dem eine Kugel den Sehnerv durchtrennte, und der junge blasse Mensch in der Ecke schärst es mir ein: kern Almosen, Arbeit. Nicht etwa, daß die Mischen Blinden mit Spenden pmb Geldserrdrmgen überhäuft würden- und sich der Teilnahme gar nicht mehr erwehren könnten — davon ßann keine Rede sein. Der „Hilssverein jüdischer Blindes, dem 128 blinde MiMeder angehören, i^ählt kaum ZO Sehende. Kaum 50 Menschen in dieser großen und in manchen Kreisen immer noch mit Reichfimtzn gesegneten ©tafbt fühlen die Verpflichtung, dem herein ihrer jüdischen Brüder und Schwestern, dem Bexhand der HilfloMen unter den Hilflosen den Teilnahmetzoll zu erreicht«« MÄ im Glück des' Schens den Lichtlosen die Hrmd zur Stütze Zn bieten. Kcmm 'fünfzig unter ums... Dabei wäre es ^natürlich Torheit,' anzunehmen, daß der Verein reiner Fört^rung bedarf. Die Not unserer Zeit, die jedes Elend ins. D«chMdfach<e gesteigert hat, hat das BlilÄeneleNb ins Unerträgliche verschärft. Da ist vor allem her Jammer der Kriegsblinden. Die 'Deutschösterreicher schützt der Staat immerhin vor dem- . Verhungern, die Ostjnd'en aber werden fast vollständig ihrem Schicksal überlassen. jDie wenigen, denen eine Invalidenrente. zuerkcmnt ist, levhalten so lächerlich geringe ^kträge/daß man die Ziffern «als Hohn empstndet. Was sollte der ehemalige Oberleutnant, Techniker von Beruf, mit dem Bettel beginnen? «Lange Zeit half er sich durch Kolportage von Zeitungen. Der HochgebiMte tappte sich, durch die endlose Finsternis her Straßen, der Häuser, kliPfte an jede Arve, bis ihn ein grausames Verbot auch dieses" Erwerbes beraubte. Auch per ostjüdffche Kaufmann, der sechs Kinder zu ernähren hat, hätte wahrscheinlich nicht gewicht, wie er mit den 100.000 fronen Monats-rente auch nur das trockene Brot für sein iHms beschaffen' sollte. Der KviegMinde, dessen einziges 'Kind van einer schweren tuberkulösen Erkrankung heimbesucht ist, der kriegsblinde HerAeidende, einst ein wackerer Mischer Handwerker, die Frau, deren Augenlicht zur selben Zeit erlosch, da ihr Mann eimn LuWenfchnß erhvstt, der ihn fast völlig' arbeitsunfähig machte, die blinde Mtwe mit Hven vier Kindern — das alles lind Mens chen, deren Jammer für uns nicht einmal auszuvenken ist. Und rum dieses erschütternde Elerw haben sich gerade fünfzig ßhrer jüdischen Brüder so wett gekümmert, daß sie einen seinen Miglied^beitrag geleistet haben! Fünfzig unter vielen Tausenden Der Verein will allerdings m-chr van uns, Äs diesen MtAiedsbettray: Er will Arbeit. Ern wahrer ArbÄts- 'fmratismus herrscht in der kleinen Gemeinschaft. Me Pläne lgiMn in dem einen, den jüdischen Blinden den Weg sw-erktatigen Schaffens zu «Wichen, dev für" fliese, meist spät Erblindeten auch der «Weg ist, der BevzweffkMg . zu entrinnen. Dem vielen Mllionen 5örouen, und heute beschäftigt die Werkstätte eine WM Anzahl von Arbeitern wch Heünarbeitern. Und hat damit Menschen, die am AbgMtd der Verzweiflung standen, dein Leben und der Freude wiedergegeben. In nächster Zeit will der Verein ein BerkaussloLal eröffnen, in dem Bürsten, Besen, Korbwmen aller Art und Strickwaren zu erhalten sind. Auch tüchtige Klavierstimmer wird der Hilft verein empfehlen. Die jüdische Allgemeinheit muß von diesen: Versuch einer produktiven Blinde nfiirsorge Kemttnis nehmen. Jeder Großbetrieb» jeder 'Kaufmann, jede Hmrsfrau hat die Pflicht, im Verkcmfslokal der „Hummntas" den Bedarf zu decken. Die Blinden bitten um Arbeit — wehe 'dem, der sie ihnen weigern wollte! K. M. Bortrag VwfeW Lr. dfeMeitttefs. ’ Nmversitätsprofessor Dr. Franz Op P enh elm e r'm'st Fmulfurt a. M., der sich seit Jahrzehnten -«wt der^FöaWdel ilaMichen Siedlurvgswestns theoretisch und)praktHch^beWf! tagt, spricht auf Einladung der ArbeiitSgemeinschast des^österreichischen Land- und Forstavbeiterberibandes'. und des^östsr» reichischen Verbandes für Siedluugs- und Kleingartenwdstn heute nur halb 6 llhr -abends im Saale des Gewerbeförderungsamtes, 9. Bez., Severingasst 9, über ,^8-ä'ndd^Hi« Stedlungsgenosfan-schafteu und G r o tzg n t-!bewirtschaftn ng". Gäste sind wiMommen. FustizminWerim» über HamWanLhaltungsausligeu «nd HausWaudhMtngszlns. Das Bnndesmlrnlstvr'ö'U'M für Justiz hat vor kurzem einer Hausbesitzervevsinigung auf deren Anfrage über den Einfluß älterer großer Jnstandhaliungsauslagert auf die Höhe des Jnstaudhaltungszmses folgendes mitgeteilt: „Nach dem Mietengesetze ist aus dem Jnstcmdhaltuugszius auch das aus das Jahr entfallende Erfordernis für die Verzinsung eigener oder ftemdett Kapttals zu bestreiten, das der Vermieter vor dem Wrrksamkeitsbeginn des Mvetengesetzes, aber nach dem 27. Jänmr 1917 zur Bezahlung einer größeren Jnstandhaltungsarbett verwendet hat. Durch diese Bestimmung ist einerseits klargestellt, daß der Jnstandhaltungszins auch zum Ersätze des bezerchneten Zinsen- und Tilgungsaufwandes zu dienen'hat; andererseits folgt daraus und aus § 2, Absatz 1, Punkt b, Mvetengesetz, daß Erhaltungsauslagen, die vor dem Wrrksamkeitsbegmne des Metengesetzes von den Metern voll ersetzt wurden, auf den JnstaudhaltungsMs nicht zurückwirken. Es wird z. B. kein Mieter unter Httrweis auf eine solche volle Deckung früherer Erhaltungsarbeiten eine Herabsetzung des gesetzlichen Jnstandhaltungszinses verlangen können. Alle Mieter haben diesen vielmehr in gleicher Weise zu enrrichten. Die Rechtslage ist freilich insoicrne nicht ganz befriedigend, als solcher Art die Mieter, die ältere, größere Erhaltungsauslagen sogleich voll bezahlt haben, tatsächlich stärker belastet als -die Mieter; welche die Austeilung ihres Anteiles auf eine Anzahl von Jahren begehrten; gewisst Härten sind aber beim Uebergaivge zu einer gesetzlichen Neuregelung nicht ganz zu vermeiden. Wenn sich im selben £aufe Mieter der 1. und der 2. Art b?fiuden, gilt allgemeinen gleichfalls das früher Gesagte, obschon dabei die nicht ganz gllichucßige Behandlung der beiden Gattungen von Mietern noch stärker in Erscheinung tritt. Eine besondere Beachtung verdient e§ jedoch, wenn in solchen Häusern. — wegen der Verteilung der aus ältere entfallenden Beiträge einzelner Mieter auf mchrere Jahre — der JrffAndWUrngszins zur Bestreitung der laufenden, unbedingt notwendigen Grhaltungsauslagen nicht mehr ausreicht und daher erhöht werden muß. In solchen Mllen ist der Jnstnndhalltunys^ zins für alle Mieter in gleichem Maße zu erhöhen. Falls nun der JnstandMtUngszins um keinen höheren Betrag unzureichend ist als dem noch ungedeckten Rest der älteren Erhaltungsausliciige entspricht, wäre es besonders uubWg, die Mieter, die ihrer BettvagsWcht zur älteren Ablage bereits voll Genüge geleistet haben, wegen derselben Aus lage in Fovm emsr Erhöhung des JnstandhÄtungszinses neuerdings hevauzuMhen. Das kaum annehmbare Ergebnis wäre, daß. diese Meter nicht nur den auf sie entfallenden Anteil aufgebracht hätten, sondern darüber hinaus noch Zeinen Teil der die anderen Mieter treffenden Quote bezahlen müßten. Nach Ansicht des Bundesminfftevnrm für Justiz dürfte in solchen Fällen nur den Mietern, die ihrer Beitsagspflicht noch nicht voll entsprochen haben, die Entrichtung des evhöhlen Jnsüandhaltungszinses ausevlegt werden, hinsichtlich der übrigen wäre ausznspvechen, Laß sie die auf sie entfallenden Beträge bereits vorweg durch ihre semerzeAge Bezahlung entrichtet haben. Dem Sinne und her Absicht des Metengesetzes, daß -bei einer Erhöhung des Jnstandhaltungszinses a l l e M i et e r im Hause gl eich belastet w«erden müssen, Ware Wohl nur damit Wirklich' Rechnung getragen.; Ile Regelung der Hamtorsperre. Me Polizeidirektion hat nach gepflogenem Einvernehmen mit dem Wiener sillagistvat eine Verordnung erlassen, mit der die Vorschriften betreffend die Haustorspe-rre und die BÄeuchtung der Häuser neu Wvsgell werden. ' Die Tore aller im Wiener Poüzeirayon gelegenen Häuser müssen um 10 Uhr nachts gesperrt fein. Die Haus- Der Wammenbmch der Konwentalen BMkj - Die Polizeikorrespondertz veröffentlicht heute eine ckurze^ Mitteilung über die Vorgänge bei dieser Bank, in der eZ heißt: j Korn blüh und'Mens ch el fällt zur Last, daß-.sie ihre Stellung znm Schaden der Bank und zun: eigenen Vorteil ausgenützt 'haben. Rnbinstein ist als der angebliche Geldgeber der Bank aufgetreten, hat aber i>n Wirklichkeit zum Nachteil der Bank gearbeitet und dürfte an ihrem finanziellen Zusammenbruch in hervorragendem Maße beteiligt gewesen semZ Samstag erschien ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Lei der Wirtschaftspolizei und stellte die V e r h ä n g u n g d e r ordentlichen Untersuchungshaft in Aussicht. Im Einvernehmen mit der Staatsanivaltschaft wird Vorsorge getroffen werden, daß die Bank keinerlei Geschäftes durchführe:: kann, ohne daß die Behörde hiervon tu Kenntnis gesetzt wird. Der Stand der Untersuchung. Die Untersuchung bei der Bank dürfte noch. längere -Zeit in Anspruch nehmen. Die Wirtschaftspolizei wahrt vorläusig Stillschweigen über den Stand der Verhäng. langen. Wir erfahren jedoch von anderer Seite, daß bei Eigen-geschäften des Ruibinstein Faden zu' einer ande-rchn Wiener Bank hinüberspielen. Es ist die K -o m m e rzu n d D i s k o n t o b a n k, auf die vorauZsichtlrch demnäMt die Untersuchung ansgeoehnt werden wird. ° .1 In eingeweihten Kreisen wird erzählt, daß neben-den schon genannten drei Ver.hasteten noch z.wer and-e^e V er waltun gsräte der Kontiuentalbawk^äD schwer belastet erscheinen. Es sind dies die Herren G r hf« f-el und Pappen heim.. Verwalttrugsrat Griffel HÄ sich übrigens Samstag bereit erllärt, Lurch die Beistellung, einer größeren Summe zur Sanierung der Bank beizn» tragen. Die Passiven. Wir erfahren von anderer Sette, daß Dinütrij Rubutstein in den nächsten Tagen aus der Berlvahrungshaft entlasse n ^werden dürste. Die sestgestellten Passiven der KMtinentalbcM-beira^tt rund fünf MilliardenKron ent. Diesen stehen keine nennenswerten Aktiven gegenüber, wohl aber ist fast die! ganze Summe bis auf einen geringfügigen Rest anfechtbar^ weil angenommen wird, daß ein großer Doll dieser Fordes rnngen fingiert ist, so daß ihnen iGeJensiovbe-rMwgen gegermbergestellt werden können. Ferner kann gegen einen Teil der Gläubiger der Einspruch-von Spiäll und Wette erhöben -werden. Wenn alle diese Posten abgezogen werden, so bleibt nur eine Summe von-etwa einev V i e r t e l -m i l l i a r d e als ungedeckt« Passiven, zurück. durch Fvau AMa ^Nüllexs I tore dürften-schon um 9 Uhr abends göjperrt werden. Dreist tf« fClt Ä ^Sttickerei T HEWnimner wch«hwenn «b m - ÖÄ.bLÖ^ Wohnvche Mt Arbeit voruJZZu einverstanden sind. I Der HausÄgeMover oder sein veiMriwoMcher Stell Vertreter hat dafür zu sorgen, daß das -Haustor nach der Tor?^rnnN^vmes mit Mrstenbntdvvei und. sperre Über Verlangen der -im Hause wohnenden, sowie solcher ^^rmen. - Personen, die am Eintritte ein berechtigtes Jnter-esf« i... Zm.MtWmckt der VtzvemsEd. steht aber doch habm. Enet werdet '!dq« WnÄenweÄstatte „Hnwanttas". Es hak ein gutes iSM Mut und Begeffternug dazu gehört, sie ins Leben zu -rufen. Denn das Versrnsvermögen war damals so gering, jdch die Aussichten für das Gelingen eigerttlich vexschwinldond Ksm. wamr. DvLchdom—wo m. Wille ist, da ist immer._ „„ ___ö... . i0«ch ein: Wog. D^s Wische Ausland half, Mlärchische-Bor-dieser Vorschvis-ten werden, soserne. nicht ein sttafgevichtUch zu retne Md VaMnde liehen ihre Unterrstützulwg, Ue Gmminde! vevfolgender -Tatbestand vorliegt, von der Polizeibchörde mit l2Mn förderte die Bestrebungen des SelbWlfevevernes I Geldbußen oder mit Arrest von 6 Stunden bis #u 14 Sa-ficn Mrsten Bosen iw Worte .von 1 gechndet. Diese Anordnungen «treten am 1. M *> i '1928 In der Zeit vom Eintr^Vt der Du-nkellheit bis M Torfperre hat der HauseigenMner oder fei-rr Vierantwovt- Äche Stellvertreter für "eine entsprechende Beleiu chtun-g der allgemein zuigänglichen RätlMe des Hauses (Stiegen, Gänge u. dtzjl.) zu sorgen.' Uebertretungen söwve Umgehungen Ne BerhaMmgen mit de« Ttratzerckichvem. In" den Verhandlungen der Gemeindsverwaltung mit den: Personalausschuß der Straßenbahner gab Stadtrat Speiser bekannt, daß die GvnreindeverwaltNng bereit sei, einer Regulierung zuzustimmen, durch welche der Monatsbezug eines Fahrers oder Schaffners über den Index hinaus erhöht werden soll. Gleichzeitig soll eine' Neuregelung der Pensionen stattfinDen. Demnach würde 'beispielsweise der .Monatsbezug eines Schaffners im vierten Dienstjahr auf,1,466.000 K. erhöht werden. . Der Wortführer der neuen Vereinigung gab die Erklärung ab, daß er nicht in der 'Lage sei, ohne Befragung seiner Auftraggeber auf dieses Anbot der Gemeinde einzugehen. Seine Gruppe werde bis Mittwoch vormittags eine Erklärung darüber abgsben. Auch'die Vertreter des Handelsunp Transportarbeiterverbandes und der christlichen Gewerkschaft erklärten, bis zu diesem Termin eine Aeußerung o*- gebelt zu wollen. _ Der Heimatlose im Gesangeneuhaus. Vor etwa dver Monaten kam der 'Kaufmann Nuchir Chiltavi mit seiner Frön und zwei Küchern nach Wmr. Er ist in Konstiantinopöl ge'boven und nach Haifa Auständig. Das Schicksal des Mannes, ist höchst -bedauernAvevt, da kein Staat sich seiner annchlnen will. Die Türkei' nicht, weil er unter französischer Oberhoheit steht, Frankreich nicht, weil er Türke ist. So ist er buchstäblich heimatlos. Aus einem Hotel im 3. Bezirk mußte er ausziehen, weil er die.Rechnung nicht 'bezahlen konnte, und da sich niemand seiner anncchm, wurde er am 16. Jänner von der PolHei Mt Frau Und Kindern ins WerHaus gelbracht. Dott hat er Ms zum M April Obdach nach Kost echpilten. Von dort wurde er ins PolizengefaulgerchauS ülbersteA. Chillavi war Kcmsmann in Konstantinopel, doch wcmldte er sich nach Wien, well es ihur schlecht ging:- In Msch wurden-ihm Geld und HcWWe-tten gestohleU, und''als er nach Wien kam, fcmd er seme reichen Freunde, auf. die er 'gerechnet b'.t'.e. rUft an. Nun hvsst er. d'ft; bernittelte Mohanrmedaner M*ltYHri£i>4(DnM<«raiM«am

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