Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1503 (20.4.1923)
- Date
- 1923-04-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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£jfe 4 Dien, Freitag Tagesbericht. MmWe SMM beim Leutschen Boiisthmter. Anläßlich -er gestrigen Vorstellung ,F)on Carlos" im Deutschen VoNSthmter mit Alexander Moissi tm es vor Kaffaervfftmug zu stürmischen Szenen des beim Thoatergeböude angestellter« PMittlms. Es herrschte ein der-!artiger Andrang, der sogar ein zahlreiches Stratzenpubli« fum anlockte. Sämtliche Kasseneingänge waren schon am 'frühen Nachmittag besetzt worden. Es war vorliegend die Schar junger Kunstfreunde, die sich gleich nach Schulschluß ein Plätzchen sichern wollten. Es entstanden unter den sich wild drängenden und stoßenden jungen Leuten wüste Szenen, die in Schimpfereien und schließlich in Handgreiflichkeiten ausarteten, so ldaß mehrere Wachleute eünschreiten mußten, die Streitenden zu trennen. Die Wache mußte, um die Zugänge ,'halbwegs freiMnachen, die Massen, in denen mar« wiederholt Schreien und Hilferufe horte, zerteilen. Es kam auch zu antisemitischen Auseinandersetzungen, die in einem Falle zu Tätlichkeiten zu führen 'drohten. Auch da mußte Wache einschreiten und die beiden Gruppen trennen. Die Deutschnationalen erhielten insbesondere von den von der Straße an gelockten Neugierigen Snkkurs. Antisemitische Rufe wurden laut »nd einige Burschen hielten antisemitische Neben. Die Kaffaeroffnung, bei der es neuerliche Szenen gab, machte dem Schauspiel ein Ende. Zu« KnfzigMrigeu Bestände des Spitaler der Wiener israelitischen Kulturgemeinde. Von Sekretär, Gvido Fuchsgelb. 2. Eine trübe Wendung, deren Nachwirkungen im Spitale Her israelitischen Kultusgemenvde sich noch jetzt empfindlich fühlbar macht, brachte das mrglüLselige Kriegsjahr 1914. 'Soweit die Geschichte der Iudenschasi Wiens zurirckveicht,!war es stets deren Bestreben, an allen Patriotischen Hilfswenken opferfreudig Anteil zu nehmen. So finden wir in der Geschichte des alten Isvaelrterffpita-ls, das der Vorgänger des heutigen war, ein Dankschreiben der nrederösterreichrschen Landesregierung vom 19. April 1806, in welchem „den Vorstehern des Spitals, welche die während den Knogswnsiänden mehrmal aus Mangel eines anderen Platzes üahrnverlegten österreichisch-russischen und fnmzösi- , eschen Kranken und verwundeten Soldaten nicht narr will-! jährig ausgenommen, sondern auch mit Kost, Holz, Licht und j Ädrigen Erfordernissen unentgeltlich verpflegt haben für ' die an den Tag gelegte Menschenliebe und den abermaligen Beweis ihres Patriotismus die wohlverdiente Zufriedenheit zu erkennen gegeben wird". Im Icchre 1809 fanden 160 Soldaten im israelitischen Spital ärztliche Behandlung und Pflege. Aus dem Jahre 1813 ist das Regierungs- Dekret erhalten, mittels dessen die Verleihung der Goldenen Zivilehrenmedaille an den israelitischen Spitalsverwalter Äscher Matzel zur Belohnung der während der feindlichen Invasion durch uneigennützige Aufopferung, Toleranz «und Menschenliebe an den Tag gelegten Verdienste bekanntgegeben wird. Als im Jahre 1859 alle bereits bestehenden und neu errichteten Spitäler trotz ihrer großen Anzahl nicht hinreichten, um die während des Feldzuges verwundeten und erkrankten Soldaten auszunehmen, wurden vom Vorstande der israelitischen Kultusgemernde sirnfzig wrchleinge-- - richtete Betten zur Verpflegung kranker Militärs aller Chargen ohne Unterschied der Konfession dem Armeeoberkommando zur Verfügung gestellt. Es entsprach also ganz der Tradition der Wiener J-udenschast, daß im August 1914, bei Ausbruch des Weltkrieges, der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde den Beschluß faßte, 110 Betten, und zwar 100 für Mannschaften und 10 für Offiziere — natürlich ohne Unterschied der Konfession und der Nationalität — der Heeresverwaltung für kranke itrtb verwundete Militär- - Perso nen int Spitale der israelitischen Kultusgemernde Wien unter Verzicht auf jedwede Kostenvergütung zur Verfügung zu stellen. Erst vom September 1915 an übernahm die „Oesie-rreichische Gefellschast vom Roten Kreuz", deren Reservespital Nr. 8 das israelitische Spital bildete, die Ver- Mtmxg der damals als allgemein normierten Verpflegskosten. Der Belag des Spitals durch ZivAPattenten war wahrend des Krieges auf >weniger als die Hälfte des Borkriegsbelages gesunken. Als der militärische Belag durch den Kriegsäbschluß sein Ende fand, setzte jene Teuevumgsi Welte ein, welche die Aufrechtevhaltung auch nur eines beschränkten Spitalbetrielhes oft und oft in Frage stellte. Ein Trauertag für das Spital und für die Kultusgemeinde -war der 1. Juli 1921, an -welchem Prof. Dr. Otto!Znckerkandl, der Primarius' der chirurgischen Abtei-;'lun-g uud weltberühmte Urologe, plötzlich dcchrnyeschibden äst. Unvergänglich sind die Verdienste ZnUerkandls clls Arzt und Lehrer. Aus den entferntesten Gegenden des alten! Oesterreich und darüber hinaus -waren arme Kranke nach Wien geko-mrn'en, um unter seiner bewährten Hand Heilung zu finden. Ern ansehnlicher Stab von Schülerndie durchwtzgs sich des besten ärzllichen Rufes erfreuen, sind aus ftin-er Schule -hervorgegangen und lbewahren ihrem Meister 'dankbarste Erinnerung. Mil -der Supplierung des also verwaisten Pri-marvats der chirurgischen Abteilung wurde der langjährige Assistent Prof. Zuckerkandlz Dr. Schwarz- ' w a Ld betraut. Vor -wenigen Wochen hat der Kultusvorijteuvb den Beschluß gefaßt, eine Teilung in der Weise vor-! Zunehmen, daß neben der chirurgischen eine gesonderte 'urologische Abteilung im Spital der israelitischen Kultnsgemein-de errichtet wird, an welcher fcie TrcchitLU Zucker- _Wiener Morgenzeituris. kan-dls dauernd gepflegt werden soll. Zum Prinrararzte der chirurgischen Abteilung wurde der Assistent Prof. Effelsbergs, Dr. Waldemar Goldschmied, und zum Pmnavarzte der urologffchen Abteilung Dr. Rattnund Theodor Schwarzwalbestellt. Seit dem Zusammenbruche unseres Staates nmßt-e der Kultusvorstand -trüederholt angesichts der finanziellen Schwierigkeiten der Gemeinde und der großen Erfocherniffe des Spitals die Sperre der Anstalt m ernste Erwägung ziehen. Immer wieder gelang es jedoch, Edelgesinnte zu finden, die der Gemeinde hilfreich beiskmden, so daß trotz der Ungrmst der Nachkriegszeit, wenngleich mit einem -wesentlich reduzierten Belage, der Spitalsbetrieb ununterbrochen austecht erhalten werden konnte. Besonders her- Vovgehoben sei die Unterstützung, welche die Kultusgemeinde durch das „American Jomt Distributton Committee" gefunden und die reichlichen Zuwendungen an BerbanLtzeug, Medikamenten -und sonstigen Heilbehäfen, die dem Spital Lurch die Hilfsakttonen des internationalen „Roten Kreuzes" und durch die eigene Munisizenz und die persönlichen Benttchungen der Frau Clarke Rothschild zukamen. Ansehnliche Mengen von Lebensmitteln wurden dem Spital geschenksweise vom „Sanieruugskomitoe für die notleidenden Mischen Wohlfahrtsiwstttutionen" und zu schr ermäßigten Preisen von der „American Relief Administratton" wie vom „Argentinischen Hiffswerk" beigestellt. Besonders kritisch gestaltete sich die Finanzlage der Wiener jüdffchen Gemeinde im Jahve 1922 und wieder mußte die Frage der Sperrung des Spitals und der Bexsorgumgs-. und Siechenanstalt in Erwägung gezogen werden. Auch damals -wurde nicht vergeblich an die OpferwMgkeit der Indenschast appelliert. Sammlungen für den „Nofftandsfonds" brachten in diesem Jahre ein Ergebnis von 134 Millionen Kronen, .willig nahm der größte Teil der Gemeindemrt-- glieder einen Zuschlag zur Kultussteuer von 150 Prozent aus sich und Alfons Rothschild widmete in diesem Jahre eine Spende von 50 Millionen Kronen für den Spitalsbetrieb. Wenngleich in der Nachkriegszeit an eine Vermehrung des Bettenbelages aus finanziellen Gründen nicht gedacht werden konnte — von den zirka zweihundert Betten sind auch derzeit narr mchnndertzehn belegt —, so -wurde doch eine Erweiterung der Wirksamkeit des Spitals in der Richtung vorgenommen, daß unter der Leitung des Dozenten Dr. Hans König st ein eine dermatologische, des Dozenten Dr. Konrad Stein eine Ambulanz für Ohrenkrankheiten und unter der Leitung des SPeziäbarztes Doktor Kurt Tschiaßuy eine Ambulanz für Kehlkopfmb Nasenkraickheiten errichtet wurde. In Anerkennung des uneigennützigen uud überaus ersprießlichen Wirkens der Vorstände der Ambulatorien: Prof. Dr. S. Klein, Dozent Dr. Königstein, Dr. Kuvt Tschiaßny uud Dc^ent Dr. Konrad.Stein wurdo diesen der Titel von Primarärzten verliehen. Es -besteht die Absicht, gelegentlich der Vermehrung des Bettenbelages auch den Vorständen der Ambulatorien je einige Betten für ihre Kranken zur Verfügung zu stellen/ Einige wenige Ziffern geben ein Bild darüber, mit welch bedeutenden Kosten derzeit der Bettieb und die Erhaltung eines Krankenhauses verbunden sind: Die gesamten Ausgaben Kr das Spital haben bei vollem Belage im Jahre 1913 rund 435.000 K. betragen. Im Jahre 1922, als kaum mehr als die Halste der Betten 'belegt -waren, beliefen sich die Ausgaben auf IMilliardr 123 Millionen Kronen und Kr das 1. Quartal 1923 sind 635 Millionen Krouen verausgabt worden. Dabei erscheinen die ansehnlichen Werte der Naiuralspenden nicht berücksichtigt. Wie wichtig der Bestand des Spitals der ffraelitischen Kultusgemernde ist, wie unendlich segensreich diese Heilanstalt dank der hohen Auffassung und der fachlichen Tüchtigkeit ihrer Aerzte, der ausgezeichneten Pflege und Wartung der Patienten wirkt, ist ebenso bekannt wie die Tatsache, daß diesem Spital für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses eine nicht §u unterschätzende Ausgabe zukommt. Die allgemeinen und politischen Verhältnisse lasten es Mehr als wünschenswert erscheinen, daß in diesem Spital der volle Betrieb zumindest in jenem Umfange wieder zustande komme, wie er vor Ausbruch des Krieges erreicht war. Bedeutende Geldmittel werden dazu erforderlich sein. Mannigfache Schäden baulicher Natur sind zu beheben und für fast hundert Krankenbetten fft die Nachschaffung von Wäsche und sonstigen Jnventarien und Herlbchelfen notwendig. Die nie versiegende Opferwilligkeit der Iudenschaft Wiens, aber auch die Hilfsbereiffchast der Glaubensbrüder im Auslände 'wird wohl nicht vergeblich cmgevnfen werden, um dieser' Stätte ivahrer Nächstenliebe die volle ExistentzmLglichkeit zu schaffen. Wahrlich, keine größere Iubevfreude könnte dem Spital am Währinger Gürtel und allen, die dafür Sinn und Interesse haben, bereitet werden, als es die Wie.derevöffmmg derzsit geschlossener Krankenfäle wäre. Den Intentionen des Stifters folgend, hat vor fünfzig Jahren die Eröfstmngsftier in einfachster Weffe vor vin-eur kleinen Kreis geladener Gäste stattgoKnden. Ebenso bescheiden'geht die Feier des KnGigjährigen Bestandes vor sich. Möge sie allen Besitzenden Anlaß bieten, der armen jüdischen Kranken opferfvsüdig zu gedenken und Kr das Spital der Ausgangspunkt, neuer, blühender Entwicklung fein! * WMüiy.l.., k.v jünszigjährigen Jubiläums, des Spitals der israelitischen Gemeinde fand ge st e rn eine Feier statt, an der unter den zahlreichen Gästen Oberstadtphysikus B ö h nr, Generaldirettor des Joint Drstributton Committee Dr. Kahn, Obermbbiner Dr. Chajes, mehrere Uni-' versitätsprofesforen und Notabilitäten anwesend tvaren. Der Präsident der Kultusgemomde Vrokest-or -Pr. Pick be- 20. April 1923 Nr. IMS -----—————- —— grüßte die aittvesenden Mitglieder des Hanfes Sftotijk schil-d und die Vertreter der Behörden. Baurat Kampier, Obmann der Spitalskomnttstion, skizzierte die Geschichte des Spitals, die zrmr größten Teile mit der Geschichte des Wiener Jrchentrrms zufammenMt. Er teilte mit-, daß das Haus Rothschild zum gegenwärtigen Iubi-, Mm den Betrag von 60 Millionen gewidmet habe. Es besteht der Plan, das SMal zu Studienzwecken der in ihrer Arbeit anderwärts gehinderten Mischen Me-, diziner zu benützen. i Direktor Dr. F l e r s ch m a n n erinnert an das Wirken der in dem Spital wirkenden Gelehrten, wie Prof. O s e r Znckerkandls und anderer, die dem Jnstttut einen hohen wissenschaftlichen Rrff erworben haben. Das Spitals das während des Krieges Unschätzbares leistete, rMß heute! mit großen Schwierigkeiten kämpfen und arbeitet mit halbem Belag. t Im Namen des Volksgesundheitsamtes begrüßte Sek< ttonsrat Dr. Baumgarte n die Leitung des Spitals und', der Kultusgeinemde. Nach der Begrüßung seitens des Bezirksvorstandes schloß die Feier mit der Desichttgung des« Spitals. _ Fabrikrbrmrd In Budaveft. Elf Tote, acht Schwerverletzte. Budapest, 19. April. (Tel. der,M. Morgenzeituttg".) In der Knopffa-brik Willr.<er und Meller brach heute um 1 Uhr nachmittags, wahrscheinlich infolge Kurzschlusses, ein Brand ans. Das i-m Keller amsgelstapellte Zelluloid fing unter Explosionen Feuer. Die Feuerwehr, die alsbald ein«, traf, konnte nur langsam in Aktion treten, da die ganze Cm-, richtung ir- Brand geraten war und fortwährend neue Ex-, plosionen erfolgten. Im Keller arbeiteten 30 Personen, von denen elf ihren Tod fanden. Acht Arbeiter wurden in schwer», verwundetem Zustand ins Spital gebracht. Von den off Toten sind bloß zwei Männer, die übrigen^ sird fiins Frauen, ein Knabe imd drei Lchrmadchen. Ihr' Leichen sind derart verkohlt, daß die Identität bisher w«? sestgestellt werden konnte. Eine strenge gerichtliche U-nte fuchnng wurde angeordmt. Ausfuhrverbot wr Bücher. Der Mimsterrat hat gestern beschlossen, ein Ausfuhr»; verbot für Bücher zu erlassen. — Die Verordnung kommt, heute vor den Hauptausschuß. * - Vor einigen Tagen haben die deutschen BeÄeger be«i schlossen, vom 20. April an die Tätigkeit der BuchausKhr-j stelle in Oesterreich einzustellen, was eine Verteuerung der! aus Deutschland eingeführten wissenschaftlichen Werke um' etwa 60 Prozent, der anderen Bücher üm beiläufig 30 Pro-' zent zur unmittelbaren Fofge haben -wird. Welchen Schaden die breite Masse des lesenden Pnblikums durch diese Maßregel erleidet, braucht nicht besonders! betont zu tverden, wenn man bedenkt, daß schonheute fux den Mittelstand der Ankauf eines Buches eine große sinanziclle Belastung bedeutet. Die Ursache des Beschlusses der deutschen Verleger sind die großen Bücherschiebürge n, die von österreichischen BuchhäMern betrieben wn-r-, den. Die deutschen Verleger lieferten Bücher bisher zu Inlandspreisen nach Oesterreich, während für das valutastarke Ausland Auslandspreise galten. Die österreichischen Buchhändler -haben nun die zu billigeren Preisen aus Deutschland bezogeiren Micher zu Auslandspreisen ins -Ausland geliefert. Mederholt schon ivar man au die Regierung mit der Fordemng nach einem Buchausfuhrverbot herangctreten. Nun eMich hat sich die Regierung datzu enffchlossur, ein solches -Verbot zu erlassen, was hoffentlich die Wirkung haben wird, daß der Beschluß der deutschen Verleger rückgängig gemacht werden wird und daß die enorme V-erteuernng der Bücher unterbleibt. EntzichlkW derBoMalle für eilte nativ not sormiistWe Versammimg. Die nationalsozialistische Partei hat für heute in die Volkshalle des Wiener Rathauses eine,- Massenversammlung einbenffen. Da das gestern angeschlagene, Plakat, in welchem zum Besuch dieser Versammlung Mfgefordert wird, grobe Verhöhnungen und Beschimpfungen der deutschen Republik und des ermordeten Minders Rathenau er^hätt' hat Bürgermeister N e u m a n u ungeordnet, daß die Bewilligung, zur Abhaltung dieser Versammlung in der Vollshalle z u r ü ckgezogen werde. Zratteefeiee für Dr. Max Sprecher. Mittwoch abends fand in der Shmgoge, 6. Bez., Si-cher brunnenigasse, eine von: TonchÄver-oin der B-ezirke 1-6 und der Zivnfftffchen SMon der gleichen Bezirke veranista.ltc>ter Trau-ergot-tesldieusi für Dr. Max Sprecher statt, an dom bx«, FanwMe des unter so ttagischen Mfftänlden -ums Leiben ge-! kommenen zionistischen Funtti-onärs sowie eine übevaius! zahlreiche Gemeiinlde teilna-hmen. Ob-wkantor Frenkel vmn .-polnischen Dorupel" brachte unter Mitw-irVung seines Chors! -die Trauergchünge in erpeifenfoer Weise zum Vortrag. Hievrilusi würdigte Ra>Mmr Dr. Mehrer in einem zu Herzen gehendenj Nachruüf die Persüntlichkovt des VeMichMen urild seine Ber-j bimste um die Geure-inde, deren PrÄsidttM er Miigchört-e sowie! um die jüdische Volkss-ache, der -er in unentwogter Treue diente.! Namons der Zivnistffchen Sektion 1-6 widmete Prof. A.t Freud dem veMsthenen Obmann-' 'der Sektion Worte des! Gode-nVens und der WüvdiMxxg. Die Feier, au welcher bicj Zionistische Parteileitung sowie zahlreiche ziön-istische Beveitti-! gnngen vertreten waren, uxacklle auf die Axxw-e5en!den clrmr tiefen Eindruck- %