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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-19 · Heft 1502 (19.4.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1502 (19.4.1923)
Date
1923-04-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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SK. ML Men, DomversLag Wiener Morgenzettung. 19. April 1923 Seite 8 AM dem Rathaus. 700 neue Tuberkulosebetten. Diie Gemeinde Wien wird, wie dem Referat des Stadt-» kateS Dr. Landler im Wohlfahrtsausschuß zu entnehmen ist, demnächst die 260 Betten für weibliche Pfleglinge fassende Lungenheilstätte Baumgartuerhöhe (ehemals Sanatorium) sowie Tages- und Nachtherlstätten für leichte Kranke auf dem Schcefbevg für männliche und bei der „Spinnerin am Kreuz" (ehemaliges Spital) für weibliche Kranke mit je 180 Tag' anfnaHmen und 10Ö Nachtaufnahmen in Betrieb setzen. Noch im April soll mit der Entsendung von mittellosen Kindern im Seehospiz San Pelagio, wohin 200 Kinder kommen sollen, begonnen werden. Die Kosten« dieser Aktion betragen mehrere Milliarden. Erhöhung der Pfründen. Ab 1. Mai sollen di« Pfründe«, welche seit 1. März mindestens 10.000, höchstens 120.000 St. betragen, um 50 Pro. Mt erhöht werden. Die SamtLtSkommission des Völkerbundes im Rathaus. Die von der Hygisnefsktion des VAkerbnndes nach Wien Entsendete Kommission von SanrtätSfachmännern wurde "gestern in Gegenwart der Mitglieder des StadtfenatS und der Vertreter des Volksgesundheitsamtes im Wiener Rathaus vom Bürgermeister Reumann empfangen. Es waren Aerzte ans fast sämtlichen Staaten Europas, aus Nord- und Südamerika und einigen'außereuropäischen Ländern, insbesondere Japan, erschienen. Protestantisch und Wisch. Die Wirkungen eines Testaments. Die ,-Stunde" berichtet: Me uns auf das verlaß', ichste lürrtgeteilt wird, spielt sich derzeit in der Famile Oskar von «Körners ein dramatischer Seelenlonflikt ab. Bekanntlich 'ist Oskar v. Körner vor nunmehr 14 Jahren in den Schoß!des protestantischen Glaubens eingegangen.! Sowohl er als insbesondere -die Frau Baronin kamen ihren j neuen Glaubenspflichten mit einer Inbrunst nach, die in! diesen Kreisen sonst nur selten anzu treffen ift. Karfreitag, i der Todestag ihres Erlösers, wurde als der höchste Feiertag ider.Familie gefeiert. Nun besitzen die Gheliente Körner eine Tochter, die fernerzeit, als sich der Glaubenswechsel vollzog, noch ein jkleines Kind war, heute aber bereits zur fangen Dame ^heraivgewachsen ist. Bor ungefähr zwei Jahren faßte diese zeiye innige Neigung zu dem Sohne des ungarischen Holzikömgs Baron Lothar von Popper-Podraghy, "die von dem jungen Manne erwidert wurde. Es kam znr ^Verlobung. Ws der alte Baron Popper von der 'Sache erfuhr, erklärte er, die Zustimmung zu der Verehelichung seines Sohnes nur für den Fall geben zu wollen, idaß nicht nur die Braut, sondern auch ihre Eltern -wieder zum Judentum zuvückkchven. Als Baron Popper im feurigen Winter starb, stellte sich heraus, daß er diese BeidilMNÄ auch testamentarisch festgelegt hatte. Da nun «einerseits die jungen Leute nicht voneinander lassen wollen, 'andererseits die Verbindung mit den: jungen Baron Popper jsehr wohl in das Konzept Oskar v. Körners passen dürfte, wich die Welt aller Wahrscheinlichkeit nach in aller Kürze «das Schauspiel erleben, Baron Körner samt Gemahlin 'wieder WM ursprünglichen Glauben zurückkehren zu .sehen. Die stinsteinsche RelMvitätstheorre. tz-Mgung durch dl« tonnblfdje und amerikanische Beobachtuttgskommissiom Aus London wird uns in Ergänzung der jüngst ans Toronto gekommenen Nachricht über die Ueberprüfung der Einstemschen Lehre von der Zkelativität des Raumbegriffes gemeldet; . ■ Die englische wissenschaftliche Welt steht auf hem Standpunkte, daß di« bei der vorjährigen Sonnenfinsternis vorgeuomlnenen Uchexprüfnngen mit der vollständigen BejstätMNg der. RelaMitätstheorie Einsteins schloffen. Diese Theyri« wurde zum Telle durch Beobachtungen bewiesen, welche di« k an <r-disch«n Gelehrten bei der vorjährigen Sonnenfinsternis in Wallal im nordwesdlichen Australien vyrgemmmen hahen. Nunrnehr erklärt auch der Direktor des Observatoriums m Lick Dr. Campbell, welcher di« amerikanische Expedition nach;Wallal leitete, daß die aufgenommeNen Photographien von der Sonnenfinsternis die Theorien Einsteins bestätigen. Schließlich erklärt der britische königliche Astronom Sir Frank Dyson in einem Gespräch mit Journalisten, daß idiese Beobachtungen eine unbedingt« Bestätigung, auf welche di« wissenschaftliche'Welt bis nun gewartet hat, sind. W wurde festgestellt, daß das Licht, welches "feinen Weg außerhalb der Sonne nimmt, von seiner Bahn!abgelenkt wurde und daß daher di« Sonne die Lichtstrahlen bieg«, als ob sie Teilchen einer Materie biegen würde. Der Beugungsgrad ist freilich ein sehr geriniger und läßt sich nur mit den empfindlichsten Jnsteru-menten jmesstw Obzwar die ganze Einsteiw-Theyrie sich durch eine ieinsache ForM nicht ansdrüchen läßt, wich hex allgemeine Lehrsatz als gültig angenommen, daß die Eigenschaften des "Raumes, die bis nnn als absolut gegolten haben, in einem Verhältnis zu besonderen Umständen stehen, also daß sie fick, nach befoudeven Umstanden richten. Per Keren HajeM-Mouat in Sesterreitz. Die Erfolge der ersten Woche. Wie berichtet, wurden voll dev zionistischen Leibung die nächsten Wochen für. eine großzügige Keren Hajessod-Propagcrnida festgesetzt. Durch PrrsLnnn'luNgeN, Züsanl-meukünfte von Gruppen, vor allem aber durch die A g i 1 a t i o u v o n Mann u Mann wird für den Keren Hajessoid, Len Palästina- Gruudfoitds, agitiert, um düs national« Kapital, das für die ErsWeßung des Landesnötig ist, auifzuibringen. Die Erfolge der ersten Tage sind unerwartet günstig und lassen auf «inen vollen Erfolg der Keren Hajessod-Mion in Oesterreich schließen. So wurde bei einer Zirkelvevsmnmlnng in einem jüdischen Privathause der Betrag von 200 engl. Pfund im engsten Kreise aufgebracht. Derartige ZirkelverämnrlnngLN, welche der AiuMäruug über den Aufbau P.ilä- 'tinas dienen, finden tätlich statt. Den jüdischen Mtlbürgerw die ihre Wohnungen für diese Bor-träge zur Verfügung stellen, gebührt der Dank des Volkes. Dr. Nahum Goldman n, dessen Vortrag Über die Erneuerung des JudenEivms so starken Anklang fand, referiert in zahlreichen dieser ZiMlverswmmbuugen und ander« führende jüdische Persönlichkeiten teilen sich, in diese wichtige Arbeit. Bemerkenswert ist, daß sich in uichtziomstüschen Mischen Krebsen bereits reifes Verständnis und Qpferfren.de für den Palaistina-Aufbau zeigt. In ei-nFvlnen Bezirken halben sich berMs Keren Hajessod-Komitees gebildet, welche durchaus ams nichtziouistischen J-uden bestehen mrd in die aktive Arbeit eirMtreten sind. Hochsrfreulich ist die fieberhafte Agita-tionsarbeit von Mann zu Mann, die in den einzelnen Bezirken von den Bezirksovganisatwnen geleitet wich. Die Gingaänge an Zeichnnngen und BaMhliunigen im Keren Hajessod-Gureou wachsen täglich. Eine Anzahl Juden, welche die Bedeuttang der Intensivierung der Palästina-Arbeit für die Judenheit erfaßt haben, geben durch die Summen, welche sie für den Keren Hajessod leisten, sin leuchtendes BeilspieL. Dr. Nahwm Goldmann wird noch in zwei großen BevsaMmtkungen sprechen, und zwar in einem Pratersaal und in einer Jugend^samMuny. Noch vor WstPuß der Kampagne, die auch in den Provinzstädten albgchalten wich, erwartet man . die Ankunft des Direktors des Keren Hafrssod Dr. Bertold Feiwel <London), der die orgawiscrtonschen Maßnahmen zur Bildung aller Mischen Gruppen, welche am Palästina-Aufbau teilnehmen, im Einvernehmen mit den führenden jüdischen Persönlichkeiten Oesterreichs treffen wird. Meine Lokalchromk. Der Kammachergehilfe Rudolf König, ein wiederholt abgestrafter gefährlicher Kasseneinbrecher, der seinerzeit vom Militärgericht zum Tode durch den Strang verurteilt war, ist gestern wegen des bei der Firma Schiff im Schottenhof vor kurzem verübten Einbruches verhaftet worden. Die Verhaftung gestaltete sich sehr schwierig, da der Verbrecher bewaffnet war. Man fand bei ihm einen Revolver mit zu Dumdumgeschossen zurechtgeseilter Munition. Mt ihm wurde eine ganze Einbrecherbande festgenonrmen. Seit einigen Tagen treibt sich in Men ein Mann herum, der sich als gewesener Rechtsanwalt ausgibt und bei Advokaten um Unterstützungen bittet. Bei dieser Gelegenheit stiehlt er Wertsachen. Beim Juwelier Oestsrretcher in der Praterstraße wurde gestern mittags eingebrochen und Schmuck um eine halbe Milliarde geraubt. Die Täter drangen durch den Kanal in das während der Mittagspause geschlossene Lokal ein. Im Bankbause L. K o h n, Schwarzspanierstraße 16, wurden 60 Jnterimsschetne auf Karpathoaktteir in fünf Briefen mit den Nummern 603—710 Md 2218—2316, zusammen 140 Millionen Kronen wett, gestohlen. _ * Eine Konfiskation. Gestern um 7 Uhr abends wurde die um 2 Uhr nachmittags erscheinende „Stunde" konfisziert. Der Grund dieser Maßnahme ist nicht bekannt. * Aprttbozüge dev Industrie«!,gestellten. Mangels einer Einigung zwischen Wiener Jndnftttellenverband und Bund der Jndusttteanaestellten über die Denernngszulllge für den Monat Apttl, hat das im Kollektivverttag vorgesehene Schiedsgericht den Schiedsspruch gefällt, daß die gleitende Teuerungszulage für den Monat April 620 Prozent (statt 670 Prozent im Monat März) zu betragen habe. Diesem Schiedsspruch haben sich auch die übngrn Angestelltmorganmttoneu unterworfen. * Die Schildkröte Nlcholeons. Von der Insel St. Helena, auf welcher Napoleon der Erste nach seinem zweiten Sturze interniett war, wird der Tob des letzten lebenden Wesens aus der Zeit Napoleon des Ersten gemeldet, Das war eine Riesenschildkröte, die ihm während feiner Verbannung auf der Insel St. Helena viel Treue und Anhänglichkeit bekundete und an der er besonderen Gefallen fand. Nahezu 200 Jahre alt, hat sie Napoleon um mehr als 101 Jahre überlebt. * Absondernngsbestrebnngen unter den BerKner Reformjuden. Jnnerhal'b der jüdischen dr<eformgem>siN'de M Berlin machen sich seit längever Zebt wieder ÄuStpittsbestrebMgen bemerkbar. Die Reformgemeriche Hai >bsi der Regierung den Antrag auf Verleth-ung von Korpovationsrecht-en gsstellt, die sie von der Mischen Gemeinde unabhängig machen sollen. Die Angelegerchett ist noch nicht entschieden. JWpischen halben Verhandlungen in der GeM'inde sMgvMdey^ durch die es vielleicht noch möglich sein wird, unter gsgeiche.vii.gen Zugestmrdnissen eiM Einigung zu erzielen--Ans sevten der RsformgeuKÜnde soll ein Zugeständnis tmt Bdg^ auf die Anwendung dex hebräische' Sprache und der Ko,pfbcheüurm heim Gottiesdienst gemacht werden. Auf der anderen SM ist dix Gemeinde bereit, hinsichtlich des Sonnt-agSgotitesdieUstes .ml gewissen Wlfgnge Zugeständnisse gu machen. (I. C. B.) * M jüdischen Kolonstn in Ht Ukraine. Laut telegxa- ' des Joint-Committees au? Rußland ist die Wiederaufbautätigkeit in den Wischen Kolonien unh Stadien der Ukraine in vollem Game. Un-gefähr 1200 Acres Land werden täglich von ten jüdischen Kolonisten besät. Di« dom Joint beigestellteit Traktoren leisten große Dienst Allein in .den Kolonien Debroje und Nowopoltawa, wo zivej Traktoren tätig sind, tvcrden täglich 300 Acres Land besät) Bis zum 16. März wurden 130.000 Pud Saatgetreide unter die Kolonisten verteilt, ferner 1400 Pferde urd 40« Milchkübe^ 21 Kaseprodulk1ionsaenoss>mschaften wurden organisiert. Ein wichtiger Teil der landwirtschaftlichen Hilfsarbeit besteht ist der Einführung des amerikanischen Saatgutes aus don Pro^ vinzen Nebraska und Dakota. * Frauenmangel unter den jüdischen Einwanderern in Mexiko. Der Rabbiner von Chikago Z e l e n k a hat auS Mexiko die Nachttcht erhalten, daß sich dort gegenwärtig 80g jüdische Jinmigranten befinden, die in den letzten zwei Jahreff eingewandett sind. Sie beschäftigen sich mit Kleinhandel und Handwerk und find im allgemeinen mit ihrer Lage zuftieden. Das schwierigste Problem, das für sie noch besteht, ist, daß der größte Teil der Immigranten aus nnverheiateteu jungen Leuten besteht! die Familien gründen wollen, denen es aber an geeigneten jungen Lebensgefährtinnen fehlt, dasichimLandekeine jüdti schenjungenMädcheN befinden. (I. C. B.). * Staatliche Bodenverteilung an jüdische Kolonisten Betzarübien. Ans Kisch.inew meldki I. C. B.: In De, bindung -mit. der gegenwärtig durchgefühvten Agrarreform be teilte die rumänische Regierung auch 6000 jüdifche Landwirr te mit insgesamt Ä.000 Destjatinen Boden. Die gesetz-, licho Ablösungssuimme^ beträgt vier Millionen Lei, di« das Syndikat-jüdischer Landwirte in Beßarabien an die Bodens kaffen 'der Negierung äbzuführen hat. Das Syndikat 'wandte sich an dm Joint mit dem Ersuchen, chm diesen Betrag als Kredit zu überlassen. Die -20.000 Deßsatinen Boden befindm sich im den Distrikten Chotin.-Bender, Beize. Sowbi. Ovhvi unh Akerman. Das jüdische laudwirtschafttiche Syndikat verteilte bisher unter den jüdischen BaueM 042" Saatgutdarlehen, .ferner 642 Pferde und 206 Pslugvisen. * DaS Joint und dev europäische Wic-erausbau. Wie I. C. B. meldet, wird der sich gegenwätig in Amerika aufhaltende Direktor des Joint-Wiederaufb au-Departements, Mr^ Robinson, eine ganze Reihe von N a ch k r e d i t e n anfordem^ und zwar 400.000 D o l l a r für den Haus er bau inj Polen, 60.000 Dollar för den Häuserbcm in Litauen und 100.000 Dollar für die jüdischen Volksbauten in Litauens ferner 40.000 Doller ftir die jüdische Landwirt fchaftir" Bessaraüiem Für Litauen und Beffarabien gibt die I c c die gleichen Beträge. Reorganisation des Lemberger jüdischen Rettungskomitees. Unser Lemberger Korrrespondent berichtet uns: Das nachs den Exzessen im Lemberger Judenviertel im November 1d18j ins Leben gerufene Rettungskomitee, das in jenen traurig denk-! würdigen Tagen dank seinem Prestige, abgesehen von der wa-j teriellen Hilfe, den einzigen moralischen Rückhalt der damals; so arg bedrängten Judenschaft bildete und nachher auch die? Hilfsaktion für die F l ü ch t l in g e aus Sowjetrußland mit Er-'^ folg leitete, hat als solches seine Aufgabe erledigt. Da es jedoch; dringend erwünscht erschien, dieser wichtigen Institution imi Hinblick auf künftige unvorhergesehene Ereignisse dauernden. Bestand auf einer legalen Basis zu sichern, wurde dieselbe auf!. Grund eines von der politischen Behörde genehmigten Statuts: in einen Verein umgewandelt, der im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten das Gros der in Zukunft zu leistenden! jüdisch-sozialen Hilfsarbeit im ganzen Lande umfassen! soll. Als Mitglieder der Organisation kommen die verschiede-? neu jüdisch-sozialen Jnstttutionen, also bloß juristische Personen, in Betracht, die in regelmäßigen Zeitabschnitten einen; Aufsichtsrat wählen, aus dessen Mitte eine Leitung als aus-! führendes Organ berufen werden soll. An der am 9. d. stattgefundenen Generalversammlung beteUigten sich die Mitglieder! des bisherigen Exekutivkomitees, unter denen sich auch die jüdischeu Senats- und Sejmdeputierten in größerer Anzahl besau-, Yen. Zur Leitung der laufenden Angelegenheiten wurde ein provisorisches Komitee berufen, das in nächster Zeit eine neuerliche Generalversammlung einberufen soll. * Iugrndsührerburs/ Die erste Abhaltung des Jugend« führerkmses deS jüdischen Jugendverbandes findet erst h e u t e' (Donnerstag) um 7 Uhr im jüdischen Realgymnasium, 2- Bez.,j Castellezgasse 38, statt. Einschreibungen daselbst um halb 7 Uhr.! Auskünfte werden gerne etteilt.? * Jüdischer Jvgendverband. AlleJngendver^ einewerden yufgefordert, dieSchek a l i tu ehebaldigst zu verrechnen und die Schekel a k t i o u t a t k r ä f t i g z u. unterstützen. D i > SchekelblockSsindmitderStam pigliede'r Vereins zu Vers eh en. * Jüdische Kindsrfreunde. In den Heimstätten und Kindergärten des Vereins „Jüdische Knderrfteunde" werden Kinder (Mraben und Mädchen) im Alter von 3 bis 14 Jahren anfaenommen. Anmeldungen werden in den Heimstätten, - respektive Kindergärten 2. Bez.. Ober« Donausttaße 91, 2 Bez., Kleine Zufahrtstraße 130, 6. Bez., Amerlingstraßr 19^9 Bez., Gnme Torgasse 7, 10. Bez. Hasengasse 7, 16. Bez., Wmlitzergasse 11, tag lich mit Ausnahme vpn Samstag in der Zeit von 3 bis 5 Uhr entgegenommen. Schriftliche Anmeldungen sind an das Sekretariat des Vereins, 2. Bez., Obere Donaustraße 21, zu ttchten. * Jahresversammlung der Organisation der . Wiener Presse. Samsdag den 28. i um 3 Uhr Mchnrittags^findet mr Festfaahe ves Hiauses der Mulfmiannschost. 1. Wz., »Schwarzenbe.rWl'atz 16, die ordentliche GLneralvcrsamnttung der OrMN«;- stution der Wi-ener Press« mit folgender Tagesordnung statt: Einlauf; Tätigke-iits'bevicht des -Vorstmrdes; «Bericht der Rechnungsprüfer; Wahl des Bovsitzenden, des Vorstandes, des Ehrenrates, des Anwalt« 8 und W R echnn-nqspyüfer:,G:stsehung des MitMedsbestrages; Eventuelle Anträge; MsallMs. Anträge, die rir der BollvewsammlUM mx Beratung unt> BeschlnsMl'ung gelangen sollen, müssen -spätestens acht Tage vor-, her dem Worsbande fchMM Mrreijcht 'werden. Continental-Speditions-Gesellschaft, WIETeuÄbS Direkter Sammelverkehr Krakäu.L.emberg'Warschsu / Eigenes Transitlsger mit Geleiseanschiuss desCafe- und Garten _ Dacjfo fg»m4jfi Pi'Qii'öif Wcillll'&JslIpilÄ (Endstation<Jer el^lttrisdieti Uli JTlulwij UtHlpittUww lrio^lcfa7> Infonfhalf 2u jeder Tageszeit warme tmd kalte ÄUluimifll' SdcIsa». usul Wei»« 280 Mniuikl Aer eleaantenWeU unter neuer Strassenbahn L,M, H» u. 4) Leitung; Bei schlechter Witterung geheizter! Brachts^aJL LtzLLrrerr.OttL.LL»SLS J

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