Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1500 (17.4.1923)
- Date
- 1923-04-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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*/.ti\«'^,>"' t''i r- «w».*» «MM00 LMM, 72MNNWg Wtener MorgeuzeMtng. M>«M rr.srcptfr T^sjy '««nrn gsmchMÄiö GtvsWuisi Wtz ebn dllrchdmngenlder BSchev HmckisM-W. AWach stvwden Wse jMM, stM a-sfimMrtm IMn KereSS dm Weg Mück zu chvem Volks. In Wien arbeitet diso ÄbbsmHchs Bevsdr ,-HiUüwdcch" Äawan, die ungarischen SwÄmivu Dv das bswwßteIuIdittMM zu gewinnen. Cs ftafc schwere Mndsmiste W Aovwvnbm, da die AstinüvUchen Är UWmr auch' Vor dem MWovaMschen Kawvf- MM Echt Mückschveckten, den exponierten Zionfften mit MüMBng der UntsvsÜrtzmWn zu buchen und es bedurfte te* Mrterveirtivu der KUmiistischm Organisation in Buda- MeMMMn Merwy DÄegiMen zu! §Äs große Masse BÄ trvWm Wer UeborMguing WÄL >wnd so mag vieNeicht aus dvm UchÄ des Numerus MMsuiS ein BovM für das Mische BEk erwachsen: daß pem fast schon verdorrten Zweig des ungarischen Judentdvms neue Lebenskraft zugeführt werden wird! ..t> Ko ff mann. Mitteilungen aus dem Publikum. Lverative Mfermmg von TehiruteUe«. Der bedeutendste deutsche Gehirnchivurg, Professor Fedor Krause, hielt in der Berliner Medizinischen Klinik jin der Charite im Rahmen des augenblicklich tagenden iChirurgenkongresses einen Vortrag, der allgecheAereS Interesse beansprucht. Er beschrieb eine von chm gusgefichrte Operation, bei dem er einem an Epilepsie leidenden Patienten einen Teil des Großgehirns herauSschnitt. Die Operation hatte zu vollkommener Heilung des 39jährigen Patienten geführt. Besonders interessant gestaltete sich der Bortrag dadurch, daß er den Hergang und den Erfolg der Operation im Film zeigen konnte. Dieser Film ist nach dem Rotheschen Verfahren für das Institut für medizinische Kinanratographie der Charite ausgenommen. Me bekannt, gestatten die Rotheschen Filme die Beobachtung aller, auch der feinsten Einzelheiten der Operation. In dem von Professor Krause vorgeführten Fall handelt es sich um die sogenannte Iacksonsche Epilepsie, die den Befallenen in seiner Arbeitskraft und seiner Lebensfreude so beeinträchtigte, daß u sich zur operativen Behandlung entschloß. Diese Erkrankung der Großhirnrinde ruft Krampfanfälle hervor, die regelmäßig in fjuer Muskelgruppe anfangen und dadurch erkennen lasten, Waches Hirnrindenfeld 'das primär erkrankte ist. Da bei hem Patienten die Krämpfe von dem rechten Arm und Bein E: ‘ Ingen, mußte die linke Zentralregwn des Gehirns bet sein, die in der Schlafengegend in einer in Hohe der nbraue beginnenden und schräg brsznr Scheitelmitte iiach oben verlaufenden Linie liegt. Es wurde die diesen Teil bedeckende Knochenplatte des Schädeldaches ausgemeißelt und hevimiergeklappt. Nachdem dann die harte Hirnhaut durchschnitten war, läg das Gehirn frei. Nun wurden einzelne Gehirnteile elektrisch gereizt, wodurch sich Bewegungen in den entsprechenden Muskelgvuppen einstellten. So war der Sitz der Erkrankung genau festgestellt, und es tonnte die erkrankte Partie herausgeschnitten werden, Die Erfahrung hat gezeigt, daß sich Teile des Großhirns in einer Ausdehnung von 30 mal 24 Millimeter si)icke ohne bleibenden Schaden entfernen lasten. Kuitze Zejt nach der Operation waren bei dem Patienten der rechte Arm,, das rechte Bein und die rechte Gesichtshälfte gelähmt, nach vier Wochen aber waren alle Störungen beseitigt und er war von seinem quälenden Leiden völlig befreit. Offenbar übernehmen beim Fehlen von Gehirnteilen pudere ihre Funktion. Die nach vier Monaten aufgenommenen Filmbilder zeigten euren äußerst wohl aussehenden Mann. Da die Operation, deren-Gefährlichkeit relativ gering fst, wie die meisten Gchirnoperationen, in örtlicher Betäubung ausgeführt' worden 'war, - konnte der Patient feine Wahrnehmungen schriftlich niederlegen. Am interessantesten!wa n-.' seine Ausführungen über die elektrische Reizung des . , das bekanntlich selbst schmeMMNPfindlich ist. Er schri.o: „Schmerzen habe ich während der Operation nicht gehabt. Ich 'habe Wohl empfunden, daß mit meinen Fingern etwas geschah. Sie bewegten sich, ohne meinen Willen und ohne mein Zutun,^ Streng orthodox iVH Hotel u. Restaurant BÄRSCHAR 11. Grosse Schiffgasse 3 Telephon 40-1-39 nur «m mmerol dem feinsten Pflanzenfett W sm Kokosnüssen A Ji: muverot? Snezial!hb Kultus-u. Justiztalare u. Barette liefert ia schönster Ausführung die bekannteste Spezinlfnma 835 nifDMÜ /ininfTEIM 2iv!l. und vuiformeehuridsr KUUOLr mDAiCin Wien.lUTaborstr. 54. Tel.45-6-29 Gegründet 1S66 - Orofre Auswahl feinster Stoffe für Maßbestellungen Wiederaufnahme des Lmchwandererverkehrea «ach PalSMa via Wien-Meft. Die Wanderung aus Polen und dett angrenzenden Gebieten nach Palästina, die in den letzten Monaten ihren Weg über den rumänischen Hasen Gal atz genommen hat, 'beginnt wieder zum großen Teile die früher benützte Route iWren—Triest ernzuschlagen. Diese Aendermrg ist unter anderem auch deswegen ein- , getreten, 'weil die bis vor kUHem für Palästina-Wanderer -bestandene zwölftagige Quarantäne in >Triest im Wegfall gekommen ist und der Lloyd lTriesstno sich bereit erklärt hat, die Fahrpveift für Palä-- fMla-Emigvcmten zu reduzieren. Der erste Transport, lheftehend aus 94 Personen, ist bereits vor einigen Tagen aus Warschau in Wien emz getroffen. Ein Beamter des Wiener Palästina-Amtes fuhr idem Transport bis zur polnisch-tschechischen Grenze nach Petrowree entgegen und begleitete denselben zwecks Erleich-!terung der Paß- und Zollrevision cm den Greifen nach Wien. Stach zlveitägigem 'Aufenthalte in Wien konnte dieser Transport in bester Ordnung am 9. April in Begleitung eines Beauftragten des Wiener Palästina-Amtes -nach Triest abgefertigt werden, von wo die Abreise heute mit einem Postdampser des Lloyd Triestino erfolgen wird. Für die nächsten Tage ist die Ankunft von ^werteren 300 Palästina-Wanderern avMrt, die sich mit dem am 18. April von Triest auslausenden Postdampfer ernWffen sollen. Meine Lokalchromk. Auf döm Wielmrd-Platz stieß am Radfahrer, der Schlosser Eduard Swoboda. mit eine.m Auto zusammen und wurde von der RettungZMeÜschasi ms Spital gebracht. Am Sonn»ta^ hat der Sicherheitsiuspektor Martin Pfeiler in der GrirWNgemllee ein großes UuMck verhütet, indem er sich einem scheuen Pferde errtgegenwarf und es mit eigener Lebensgefahr zum Stehen brachte. Gestern wurde die Leiche eines neug^boruen Kindes, aus dem Doncmkanal gezogen. Das Kind scheint gleich nach der Geburt ins Wasser geworfen worden zu sein. In der Nacht WM 12. d. haben Diebe in Klostereuburg vier Ha ndLeiterwagen gestohlen und mit einer Zille weggeschasft. * Renavs Gebet zmn Gott der Inden. Anläßlich der Renan-Keier wurde avch ein bisher unbekannter Brief Ernest Re na ns an einen Jugendfreund veröffentlicht. Der Brief Lautet: „GlüLIich' der Mensch, der einen wahren Freund besitzt, er bietet ihm Trost in seinen Leiden. Mit diesem Brief Will ich Sie versichern, daß ich Sie liebe, und daß ich es als eiiK Glück empfinde, daß es so ist. Seitdem ich zu meiner Familie zurückkchrte, plagt mich ein hestiges Fieder nick ich fühle mich sehr elend. Ich glamdte schon, daß ich meine Frennlde in Paris nicht mehr scheu werde. Ich glaEe, daß die Grenze meines Lebens gekommen sei, denn ich fiel in den EWpaß des Todes. Ich habe in meiner Bedrängnis zu Iehüva gefleht und Jchova hat mich g-cheilt und mich von allen Leiden erlöst. Seit dieser Zeit bin ich mir dessen bewußt, daß die Hand Jehovas Wunden schlägt und Wunden heilt. Run geht es mir bereits besser, ich nehme <m Kräften zu,'Jchova ser gepriesen. Er h»t mich dem HÄlensHlnnd nicht preüsgegeben. Während meiner Krankheit war ich von Unruhe geplagt, da ich nicht wußte, cch ich im kommenden Jahr wieder in Paris werde fein köimen. Jetzt weiß ich. daß ich nach Paris komme, und die Aussicht auf ein Zusammenireffen mit Mnen erfreut mich schon sehr. Mt viel Fleiß bemichte ich mich, die hebräische Sprache zu erlernen,' und was ich mir vornahm, habe ich. wenn a-uch mit viel Aufwand an Mühe, nunmehr vollendet. Ich/bin Mcklich, daß ich schon in hebräWer Sprache beten kann. Jetzt arbeite ich mich durch die Psalmen durch, es gibt darin Ausdrücke, die schwer zu verstehen sind und solche, die süßer sind als Honig für den, der sie zu erfassen vermag. Dem Wmächrigen sei Da>nk, daß er uns Lieder und Dichtungen gegetben hat, die alle Schöniheiten und Feinheiten der Welt in sich fassen." Kapitalserhöhung -es „Kompaß", Allgemeine Kredit- und Garantie-Bant. Auf Grund eines früheren Ge-newlvevsammlungsbefch'lusses werden den bisherigen Mtionären neue, ab 1. Jänner 1923 dividendenberechtigte Aktien im Verhältnis von drei alten zu einer neuen Aktie zum Kurse von 12.000 K. teL quel in der Zeit vom 16. bis 26. April 1923 zum Bezug angEoten. Die Amneldung des Bezugs-vechtes erfolgt bei der Hauptmasse des „Kompaß" in Wien, 1. Bez., Wipplingerstraße Nr. 30. * Von der Lebensweise der alten Aegypter. In der „Na« tional»eitung" lesen wir: Die alten Aegypter waren jgtofre Gemülseesser, wenn auch nicht ausschlliHlicha Vegetarianer. Ihre Nahrung bestand in den ärmeren Klassen des BokkeS hauptisäMch ms Brot und Gemüse, wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Nadieschen, Kürbisse, eßbaren Schwämmen und Wur«^ zÄn. Auch Fische wurden viel gegessen, und sie nrüssm billig gewosm sein, denn die Kinder Israels erzäUteu, wie die Bibel berichtet, später noch von den vscilen Wischen, die chnen'in Aegypten so fteigemg Vovaesetzt wurden. Auch Ziviebeln gab es, und eine beliebte Nahrung war Kälse, Dcrttekn, Feigen, Maulbeeren und Granatäpfel. Bon den Feigen und Datteln wurden süße Speisen und Sirup zubereitet. Obgleich das ärmere Volk viel Fische aß, wurden Fischessen als unrein^ angösehen, Ebenso galt, wie bei deit Israeliten, >der Genuß von Schwenwsleisch für unrein, was Übrigens in Aegypten heute, noch so ist. Von Fleisch wurde besonders das der Schafe. Ziegen, Gazellen, Antilopen, Ochsen sowie von GüsMgell Ganse, Engten und Tauben gegessen, und zwar mit Geüvürzen, zjubereitet. Landesübliches Getränk war das Biier, ans Gerste ge-: bvMt und mit Kräutern getvürzt, außerdem noch ein süßeres Bier ans Honig, ähnlich dem Math. Die Neichen tranken. Twubenwoin und die Amten DatteNvsin, der letztere ein sch^ berauschendes Getränk. Baiui Spesen saßen die Neichen anp niedrigen Stühlen oder sie lagen, ähnlich tvie die Rönrer, auf> Ruhchetten, die ntit Matten Md Kissen bedeckt waren, und aßen ans neben ihnen aus niedrigen kleinen Tischchen gestellten^ Schüsseln. Geflügel, wenn es aus -den Tisch kam, wurde von dem Hausherrn zerteilt. Die Hauptmahlzeit wuvdo bei Sonnen unter» gang eingenommen. Aus den manmigfaltigen Funden im Grabe ldes Pharaos Tu tankhamen wird man gewiß noch wettere intevessante AuMüsse Wer die Labens^wolmheiten der Aegypter senes Zeitalters whalt-en. In den a i l y N e w s macht ein Leser daraus aufmerks-Mt, daß nicht alle> Aegypter zu König DuitanklMMns Zeiten ein so veichhaltMs^ und kostoares! Mobiliar besessen haben wie dieser König. Die Möbel durchschnittlichen Tlegypters bestanden vielmehr nur aus folgendem: Einige Matten^ und in späteren Zeiten, in denen der Luxus und Komfort sich bereits mchr entwickelt hatte, Kissen,, unr darauf zu liegen oder zu sitzen. Nur die Reichen besaßen, Tischs und Stühle. Sch-rünke. d. h. Höhlungen in den Waw den, die als Schränke dienten, in der einen befmid sich die Lantpe. Ms Garderobe ein kleines Zimmer. Eine Bettstatt aus Holz, niedrig und mit piner Matratze aus geflochtenen Palmsibevn bedeckt. Ein Kästchen, in dem die >Herr>n des Hauses ihre Schmucksachen -und Amulette ausbewahrte. Einebensolches für ihre Kämme, Farben, Salben und Pomaden. Eine irdene Bank, an. die Mauer außerhalb des Hauses gelehnt, auf der die Familie und ihre Freuwde in der Abend-, kühle saß, so wie es Wivgil beschveibt. und aus der in heißen ^Nächten die Männer des Hauses zu schlafen pflegten. «A. H. S.; * Ein schwerer Straßenbahnunfall bei der Universität.^ Ein schwerer Unfall hat sich gestern nachmittags bei der Uni-i versität abgespielt. Die Wirtschaftsbesitzerstochter ( Johanna! Kirschbaum aus Allerheiligen in Oberösterreich wollte ntit ihrem Verwandten, dem Postarvgestellten Alois Trau-, müller, bei der Haltestelle Universität aussteigen. Das! Mädchen wartete iedoch das StehenbleLben des Wagens nicht! ab und wollte früher abspringen. Dabe-i stand sie in der. entgegengesetzten Richtung. Sie verlor das Gleich-! gewicht und wurde mit solcher Wucht zu Boden geschleudert, daß sie bewußtlos liegen blieb und in großer Gefahr schwebte, von dem Nachtvcmr der Stvaßeübahn erfaßt^ und Überfähren zu werden. Die Besetzte dürfte einen Schadelgrundbruch erlMn habern > * Ein Wettbewerb für Modelle nener SpiÄware«. Die Vevschiedemen Fachveweimaungen der SpielwaDenerMger haben beschlossen, einen öffentlichen Wettbewerb zur Erlangung neuer ‘ Modelle M vieVansMen, zu dsnsn auch die breite Öffentlich kei't Urr^MitaübeÄ eingeladen wird. E8 sollen sowohl Einzelspitelzeuge, Gesellschaftsspiele, als auch phamtastischa Figuren, mechanische Spielwaren eingereicht werden. Me für den Wetbewerb bestimmten Arbeiten und Entwürfe müssen bis 30. Juni an' das Wettbewe-ckAKomitse der östersichischen Spielindustrie, 1. B>ez., Stubenvmg 6 bis 10, ist doppelter Verpackung oingesendet werden, wo auch weiteve Auskünfte erteilt werden. Die ausgezeichneten Einsender echalten Preiso von 100.0K0 K. bis zu einer Million Kvmm sowie Medaillen. * Nachtschnellzug Wim—München. Die SchnellKgt D 809 Wien-Westbahnhof ab W Vhr 60 Min. und D 210, Wien. Westbahnhof an 6 Mr 60 Mm. führen wieder durchlaufende Wagen aller drei Klaffen und einen Schlafwagen erster und Jpeitet Klasp zwischen Wien rmd München mit. * 250g Jahre altes Brot. Wemr auch der „Mumienwoizen", der in den Pharaonengräbern gefunden wevben soll und wieder neue Fmcht trägt, in das Reich des Schwindels gehört, so hat man doch in letzter Zeit Brot ausgegraben, das 2-500 Jahre alt sein soll. Die Entdeckung wurde nach dem Bericht einer englischen Zeitschrift von entwt Archädlogen in Syrien gemacht. Das Brot befand sich in vorzügiftchen Zllstande und wurde in vinem dicht versiegelten Grabe, in ein Stück Tuch gÄvickM, entdeckt. Anderes Brot des ' Mertztms ist in Pompefi ausgegraben worden. Das Brot war in einem sehr gut echaltenen Backofen, und der Name des Bäckers war noch darauf zu lesen, obwohl^ es ein wenig verkohlt war. Zu Amberston in Devbhjhive wicd Brot ausbewahrt, das zwar nicht Tausende, aber ^och imnterhin Hunderte von Jahren alt ist. Es wurde vor etwa 700 Jahren von dem König Johann von England einem.Mitglied der Famrk'ie Soar überreicht als Symbol einer LanLschenkung und befindet sich seitdem unuutevbwchen im Besitz dieses Geschlechts. * Absonderungsbestrebungen unter den Berliner Resorim. juden. Innerhalb der Mischen Reform gemein de in Berlin machen sich seit.einiger Zeit wieder Austrittsbestrebun-- gen bemerkbar. Die Resormgemetude hat bei der Regierung den Antrag aus Beriechung von Korporationsrechten gestellt, die sie von der jüdischen Gemeinde unabhängig machen sollten. Die Angelegenheit^ ist noch nicht entschieden. Inzwischen haben Verhandlungen in der Gemeinde stattgefunden/ durch dieses vielleicht möglich sein wird, unter gegenseitigen Zugeständnissen eine Einigung zu erzielen. Auf seiten^ der Resormgemai-nde soll ein Zugeständnis mit Bezug auf die Anwendung der h eb r ä i s ch e n Sprache und der Kopfbedeckung i»n Gottesdienst gemacht werden. Aus der anderen Seite ist die Gemeinde bereit, hinsichtlich des Son nta gsgott es dienst ers im gewissen Umfange Zugeständnisse zu machen. (I C. B.) * Die jüdische Nationalbibliochek auf dem internationalen Kongreß der Bibliothekare. In Paris fand, wie von uns bereits angekündigt, in der Zeit vom 3. bjs 9. d. ein internatio- OontinentsI-5peciMon8-0e8eii8ckakt, Ä virekler Larnrnelvericehr KrakaU'Lemberg'Warschau / Eigenes Transitlager mit Geleiseanschluss | | Zeder heWutzteJvde, -er «och keinenScheke^ f hesitzt, beeile sich, Äen Schekel zu entrlchtenj? der zur Teiluahme au den Wahle« zum > rs«eiredute« Lioniftischen Konarek bere chtiat