Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1498 (15.4.1923)
- Date
- 1923-04-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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eewe s Mett, Tonntag m das Rührende Persönlichkeiten Londons bei einer Londoner Veranstaltung. V. Die Eingänge des Palfftina-Nr-fbaufonds (Keren Hajesiod) haben, wie bereits gemeldet, im abgolculfenen Monat -den Betrag von über 61.000 Pfund erhoben. Mit diesem Rekorderngar.g ist zum. ersten Male die vom Karlsbader Zümistenkongreß festgesetzte Minimalsumme nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten worden, ein Beweis, welche Resultate bei entsprechender Anstrengung M gewärtlrgen sind. Me Idee des großen jüdischen „Staatsfonds" zicht immer tvortere Kreise^ und Wir konnten vor ringen Tagen kurz den Inhalt einer Anspräche wüÄergoben, welche der bekannte ruid eirslußreiche englische Arbeiterführer Philipp Snowden auf einer bedutu-ngsvollen jüdischen Veranstaltung in London für das Mdische Palästina hielt, lieber diese Veranstaltung, ein von der ältesten und angesehensten - Londoner Synagogenge- MeÄche, de^ New Shnagugue, im Hotel Great Central venrnstaltetes Bankett zu Ehren der Keren Hajessod-Jdee geht uns minmchr aus London der folgende Bericht zu: Statt des erkrankten Lord Rofths ch i ld führte S i r Alfred Mond, Minister im Kabinett Lloyd George pttd führendes MWiied -der Liberalen Partei im ilnterhause, den Vorsitz. Besonderes Interesse gewann der ßlbend durch die Teilnahme einiger prominenter Mitgliederder Arbeiterpartei, Oberst Wedgwood und vor allem Phllrpp Snowden; der letztere hatte einige Tage vorher!mr Parlament einen Antrag eingebracht, der zum irrsten Male in der Geschichte des britischen' Unterhauses pm große Debatte über Sozialismus und Kapitalismus hervorrief. Der Häuptgegner Snowdens in dieser bedeutungsvollen Redeschlacht -war Sir Alfred Mond gewesen, und es war nicht verwunderlich, daß fast alle Tischredner aus 'das diesmal friedliche Zusammentreffen beider Antagonisten anspielten. Bon jüdischer Seite waren die wichtigsten Redner außer dem Vorsitzenden und dem Oberxabbiner: James Rothschild, der Sohn des Pariser Barons Edmund, und Sir Robert Maleh-Cohen (vom Royal Durch Shell Trust), nächst Lord Rothschild Und Sir Alfred Mond der einflußreichste englische Jude. Bon Interesse ist auch, daß neben den sozialistischen Abgeordneten der frühere liberale Parlamentarier Kiley sprach, der Whitechapel, das jüdische Viertel Londons, im Parlament vertrat, bis ihm fein Sitz bei den letzten WaMen durch die Sozialist^ entrissen wurde. So zeigte "sich in vielfacher Beziehung bei diesem Bankett die Kraft des Keren Hajeffod, Gegensätze zu überbrücken. Der erste Redner Oberrabbincr Dr. Hertz . erklärte, das neue Judaea solle das jüdische nationale Heim sein, mit anderen Worten, der Jude soll nicht geduldet.'nicht aus Mitleid dort leben dürfen, sondern von Rechts tvegen. Vor zehn Jahren besuchte ein bekannter amerikanischer Rabbi Palästina, der kürzlich seine Erinnerungen niederschrieb. Er erklärte, er würde zwei erniedrigende Erlebnisse nie vergessen. Das erste war, daß er den Roten Zettel her türkischen Behörde annehmen mußte, auf Grund dessen er nicht länger als sechzig Tage in Palästina verbleiben purste. Daun berichtet er, er sei zehntausenden russischen Pilgern in Palästina begegnet. Er kam an den Jordan, und als er die Hand ins Wasser tauchte, schrie ihn ein russisches Weib an: „Jude! Laß 'deine -Hand von meinem Fluß!" Im neuen Judaea wird niemand das Recht haben, dem Juden zn sagen: „Laß deine Hand von meinem Fluß!" Es wird das jüdische nationale Heim sein! Die Kritiker werden Ihnen sagen, zwei Schwierigkeiten hinbsrteu. die Verwirklichung des nationalen Heimes. Die eine Schwierigkeit seien die Araber. Ich glaube nicht, daß hinter dieser Schwierigkeit eine Realität steckt. Die Balfour- Deklaration sagt deutlich, daß das jüdische Nationale Heim keine Beeinträchtigung der bürgerlichen und gesetzlichen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina bedeuten soll. Nun gedenke ich eine arge Indiskretion zu begehen. Aber das Leben wäre ja nicht lebenswert, wenn wir nicht manchmal indiskret lvären (Heiterkeit). Seinerzeit bestand eine schroffe Meinungsverschiedenheit bezüglich hes vorgeschlagenen Wortlautes der Balfonr-Deklaration, und die Regierung bemühte, sich, die jüdische Meinung festzustellen, und legte deshalb den Entwurf einem halben 'Dutzend Juden in England, darunter auch mir, vor. Ich -möchte aus meiner an das Kriegskäbinett gerichteten Antjwort einen Satz zitieren: „Ich begrüße den Hinweis auf die ibürgerlichen und gesetzlichen Rechte bestehender nichtftidischer Gemeinschaften - in'-Palästina. Er ist nur eine LleLe-rfetzung des Frm-amentalsatzes der mosaischen Gesetzgebung: MtL> wenn ein Fremdling bei dir in deinem Lande lebt, Mstlm ihn nicht bedrängen. Sondern der Fremdling, der" jboi dir w«Wt, soll unter euch' sein wie einer, dev unter euch geboren ist. Und du sollst ihn lieben wie dich selbst ,(Lev. 19, 33, 34)." Das war, bevor noch die Balfour-Dekla-, ratron erlassen war,' bevor diekünstliche Agitation gegen sie von-ein p a a-rckwp fl ose nReaktionären gezüchtet wurde. Das jMsche nationale Heim wird aus Gerechtigkeit ^gegründet sein. (Beifall.) Die Juden werden in Palästina das geben, was sie selbst in einer zweitaufendjährigen Ge- Mchte so sehr, sehr selten von anderen echielten — Gerechtigkeit! Und wie unsere -Lehrer sagten: ^Gerechtigkeit allein führt zu dauerndem Frieden." Da dcis jüdische, nationale Heim auf Gerechtigkeit gegründet sein wird, werden wir zu dauerndem Frieden gelangen. Mr. James de Rothschild Wiener Morgenzeitung. 15. April 1923 T\n Stimmen der engksche» Me. Aus London wird uns gemeldet: Die durch die, ant'l< zionistischen Lords Js li ngto n und Syde nham hervorgerufene Palästina-Debatte im Oberhaus wird in der Londoner Presse vielfach kommentiert. Während hie SeusätionMäiter, wie „Daily Expreß" u-nd „Daily Mail", welche seit einiger Zeit sich der arabischen Propaganda verschrieben haben, ihre Berichte Mit schreienden Titeln versehen und gegen die Politik des jüdische-:: Ratio nalhenns Stmmmng machen, unterzieht „Manchester Guardian" die Angriffe der Lords, nach deren Meinung die Administration Palästinas einen kostspieligen Mißerfolg darstelle, eimr scharfen Kritik. Die Kolonffation Palästinas bedeute ein äußerst interessantes und wertvolles Experiment, das sich allerdings noch in seinem ersten CntwiMngsstadium befinde, jedoch v i ei verspr echend sei und die wirksamste Sicherung der englischen Position in Aegypten darstelle. Die Verwaltung Palästinas bereite dein englischen Steuerzahler keinerlei Kosten. Das.Blatt schreibt schließlich: Wollen, wir, daß sich die Reichtümvr Palästinas wirklich enttvickeln oder wollen wir es nicht? Wenn wir cs wollen, so ist es mehr als nutzlos, es ist unklug, ja absurd, sich über die ökonomische Führung der Juden zu beklagen, da es mehr als sicher ist, daß nur jüdische Gehirne und jüdische Hingabe Palästina in ein blühendes Land dewvandeln können. Wo die Araber unzufrieden sind, sind sie es nicht, tveil sie unterdrückt werden; sie genießen jetzt viel mehr Freiheit als sie je unter der tückischen Herschast genossen haben, und weirn sie die Klugheit besäßen, mit den Juden zusammenzugchen, die es ja nicht anders wollen, können sie eine große und nützliche Rolle in der Ausrichtung eines freien und fortschrittlichen Palästina- Staates spielen. Da rnan weiß, -daß die arabische Delegation unter den Oberhausmitgliedern etliche reaktionäre Landlords für sich gewonnen hat, so bildet die letztens abgeführte Debatte keinerlei Ueberraschung. Abgesehen davon, daß -der Einfluß des Oberhauses, das im Vorjahr einen cmtizionistrschen Beschluß gefaßt hat, nicht ausveicht, um eine Aenderung der Palästina-Politik herbeizuführeu, bleibt es charakteristisch, daß die GAner der zionistischen Politik in: OLerhause keinen weitcrgehenden Antrag stellten als den nach einem Bericht über die Wahlergebnisse und die Einnahmen der Palästina-Verwaltung im letzten Jahre. Jüdische Feinde der Palästina-Sache. - Der Eigentümer ' -der Londoner Zeitungen „Daily Expreß" und „Sündah Expreß" Lord Beave r b r o o k, der, lvie erinnerlich, vor kurzer Zeit erklärt hat, die ersten, die rhn bewogen hätten, gegen den Zionismns auszntreten, seien englische Juden gewesen, kommt in einer im „Daily Expreß" veröffentlichten..Antwort,an MMomste^ , auf diese BehauMny zurück -und schreibt:^ .MM ' „Ich traue mich nicht, die Namen 'Mi ange« sichts der Bevfolg-UWen, die von den. zwnffftfAettf'Zsitschriften gegen joden angMndigt wurden, :dwÄMstet!wa4 teilnehmen würde, was als ein Verrat mvgejÄheMwerden könnte. Andererseits.befürchte ich aber, daß ich am'.Ende diese englischen Juden nicht werde schützen' können,-weil ihre Namen den folgenden Stellen s-chr gut chekaamt^siM der Redaktion des „I e w r s h G u ard i a n",-donr früheren Antizionisten und nachher zum Ziouismus bekehrten.S i.r Alfred Mond, ferner einem der Beamten der gegen-, «wärtigen zionistischen Regierung in Palästina und eMichj Lord Balsour selbst; demr eben an Lord Balfour inj seiner Eigenschaft als englischen Minister des Aeußercni l-abe ich seinerzeit ein Schreiben gerichtet, in welchen: ich! die Namen und Ansichten meiner jüdischen Gelvährsmäurier. mitgeteilt hatte." (Assimilanten, die der jüdischen VocksbÄvegung im. geheimen in den Rücken fallen, gibt es nicht bloß in Eng-? land, der antizionistische Zeitungsherausgober sollte mtli diesen Anonymen nicht so diel Staat machen.) Palästina inr englischen Budgetvoranschlag für das Jahr 1923 bis 1924. Aus London wird gemeldet: Der dem Unterhaus so-, eben vorgelegte Bu-dgeworanschlag für 1923 bis 1924 zuj den Posten Auswärtiges und Kolonia-lamt sicht einen Be-i trag von 12,751.078 Pfund Sterling vor, .was gegenüber dom laufenden Jahr einen Abstrich von 3,178.316 Pfund Sterling bedeutet. Diese Reduktion beruht zmn größten! Teil auf der Einschränkung der Ausgaben für den mitt-! leren Osten, die im Bu-dgeworanschlag mit 8,668.500 Pfunds Sterling vorgesehen sind, also um 2,507.600 Pfund, Sterling weniger als im Vorjahre. Für die VerteidigiWg von Mesopotamiei: und ^Palästina sind insgesamt 7,530.000 Pfund Sterling ausgewovfen — davon entfallen aus Palästina nur 1,160.000 Pfund Sterling' — daß heißt insgesamt 1,916.000 Pfund Sterling -weniger als im Vorjahre. Der Posten für die Gendarmerie in Palästina wurde um 50.000 Ps-und Sterlings Deduziert und beträgt jetzt 250.000 Pfund Sterling. Es ist-dies'.die Folge der Reduzierung der britischen Garnison en PÄästina . und eine vorläufige Maßnahme in der -gegemwärtigen anormalen Situation, bis die Veranttvortung für Dertei-digung und innere Sichecheit vollständig der pcklHtittÄrfischen Verwaltung überlassen ^werden kann. Andererseits ist der Beitrag für Ver-waltnngZkosten von T r ä n s j o r d a n i'e num 50.000 Pfund Sterling aiif 150.000 Pfund Sterling erhöht .worden, da die lokalen Einuahn^n für Aufrechterhaltung der Sicherheit nftv. noch nicht genügen. ' nisten von heute sagen, daß auch wir durch die Wüste -wandern rnüssen. Die Hälfte der Judenheit ist infolge des Krieges deziiniert, Hubert und liegt in Asche. Die andere Hälfte ist durch die wirtschaftliche Krise geftss-elt, die die ganze- Welt bedroht. In dieser Zeit ergeht der -Ruf an uns, das jüdische nationale Heim in Palästina z-u gründen und aufzubauen. Und wir tun es trotz allem! (Beifall.) Statt die Anstrengungen, die gemacht wurden, gering zu schätzen, statt zu verkleinern und Bankrott zu rufen, sollten wir ein Wunder bestaunen. Heute leben -wehr als 80.000 Juden in Palästina. Sie sind unsere'Kalebs und Josuas, und ein Teil der Früchte, die sie ernten, kommt auf die Märkte von.L iv erpo ol, L ond on und Hüll. Es gibt 65 Kolonien in Palästina, 70.000 Ansiedler, deren Wurzeln fest in gutem palästinensischen Boden versenkt sind.. Mehr als 50 neue Industrien sind kürzlich errichtet —- Ziegel- und Zementfabvrken, Möbelerzeugungen und andere —, alle im kurzen Zeitraum von zwei'Jahren geschaffen. Diese Industrien setzten sich durch ihre eigene Jnitiatwe durch. Sie erhärten eine Theorie wirtischaftlicher Entwicklung, die wir «erst vor wenigen Tagen diskutieren hörten. Seite an Seite mit Hnen leben große Genossenschaften, die umfangreiche Landwirlschasten bearbeiten. 3000/ Arbeiter haben Kontrakte abgeschlossen, die die gewaltige Summe von 500.000 Pfund Sterling umfassen. Diese Genossenschaften erhalten eine WanderbMothek von 17.000 Bmrden und sechs Lesehallen; . sie besitzen eine Arbeitevbank. Diese Leute führen einen anderen Plan wirtschaftlicher Entwicklung durch, den wir gleichfalls neulich davlegen hörten, und so sehen wir, wie -das Damm neben dem Wolfe weidet. Es ist nicht meine Absicht, zu sagen, welches der Wolf und welches das Lamm ist. (Heiterkeit.) Dies ist -wiEich ein stolzes Ergebnis, es ist aber nicht ohne Schwiergkeiten erreicht worden. Viele Tage -lang mühten sich diese Männer, Frauen -und Kinder, hungrig und ohne ein- Dach über ihren Häuptern, nur aufrecht erhalten durch die naüonale Idee, den reinsten und erhabensten- Idealismus. Es gibt keine Go-ldininen in Tel- Awiw, und die heiligen Sünipfe sind -nicht Kalifornien und -der südafrikanische NaNd. Diese Leute, die so viel für ihr Ideal geopfert haben, lassen sich nicht durch politische Agitatoren verhetzen. Sie wußten, was -es heißt, eine Minori- . tat. im fremden.Lande-zu. sein. Auch .heute nochiwissen sie, was es heißt, eine Minorität zu sein. Ihre Arbeit, ihre Mühen.haben die Lebenshaltung der Arah e v c r h o h t. Sie werden nur durch jene A g i t a t o r e n ' von den Arabern geschieden, die Feindschaft zwischen Völ- >kevn4äen,. MaMnenführen würde. Sir Msred Mond als Vorsitzender gedachte des infolge Unpäßlichkeit, abwesenden Lord Rothschi-ld und fuhr nach Tankes-! Worten an die Vorredner fort: Wir haben in der.Presse. viel über die ,^große Täuschung"!'.von Palästwa gA^jen.^JH fand'dort enve Berwr-rVl-Wum-'-g, die übLr-^meine größten Hoffnungen hrnausgcht. Ich fand dort^ ein/Land,. das für'die Zukunft eine Entwicklung verspricht,':die alle meine Erwartungen hinter sich läßt, eine , große ^Arbeit, geleistet von einer kleinen Zahl. von'Menschen,unter Mvierigsten und entmutigenidsten VerMtmssen. MH Wem wir die Mische Arbeit von Palästina ansschaltesi was bleibt dann überhaupt Erziehungswesen — gehend wir zu der''gvoßen-i'technst schon Hochschule in Haifa, dem GymnasiumünWaffa, der Mittelschule und Kunstg-ewerbeschirl-e in 'Jerusal e m:'Mas sind diese anderes als jüdische Institutionen? -Welche sonstigen Anstalten dieser-Art bestehen Heute -m-Pa-j lästina? Gehen wir nach Mikwch, der großen landwirtschaftlichen Schule, die von der Alliance -Jsra-elite gegrimdet ist. und Gewaltiges für die Entwicklung der Landwirtschaf leistet. Gehen wir nach Tel-Awiw und schauen wir diese schöne Gartenstadt an, die nicht durch die Zionistische Or-j ganisation geschaffen ist, sondern von den.Juden selbst^ durch ihre eigene Energie und Initiative, und dw mit detz Rapidität einer westamerikanfchen Stadt lvächst. Besuchers wir die K olonien; wer hat die großen Orangenkulturerrj geschaffen? Wer "hat die Milch w i r t s ch a f t nach Pa-i lästina gebracht und entwickelt sie? Wem dankt man all das?, Der kleinen Zahl jüdischer Enthusiasten, für die Palästina das glückliche Land ihres Ursprungs ist und sein ttmß, da^ ihnen niemand nehmen kann.-Wenn wir-keinen«Anspruch auf dieses Land -haben, wer hat ihn? (Beifall.) Wenn wirj das Recht fordern — und es ist wenig genug, lvas wir ver-r langen — das Recht, unsere Zeit, unsere Energie,-, unsert Geld und unsere Arbeit herzugeben, unr den Versuch zrt machen, ein Land wieder anszubanen, das durch Jahr-. hunderte der Mißveglersing verwüstet ist, den Berg Karmel aus einer Wüste in einen Weinberg zu verwandeln,-^die Sümpfe auszutrocknen, die die Malaria verbreiten,"-und zu fvuchtibar'en Getreidefeldern zumachen, -die Sanddünen m bebauen, die von der Küste ins Land hin wachen, und siij mit Bäumen und Getreide zu bepflanzen, die Felsen Ju^ dae-as zu bearbeiten und wieder die Feigenbäume zu pfkan^ zen, unter denen unsere Ahnen saßen, wer ist es, der es unE he-tt-e. lveiaert. -wer ist es. der -unsere Handlungen-W^kvitij V