Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1493 (10.4.1923)
- Date
- 1923-04-10
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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HfcÄ'är' Wien, Dienstag Wienierr Morgenzertuns. 10. 19Z3„ nt.imu -t-t Sie Juden und der BoWewisMS. Reue gMeUuugm vo« Umttri PMchow (Benjamin Segey. Tätlich wirb in be* deut.schvSMch«n Presse/ tweb in dnch'chvölkischen BersammuMgen SowijÄMßl<mL als ,MoWvt-Judäa"< bezsichnet. Daß gerade die Juden infolge der boWewMschen Herrschaft nngcheuve Opfer M.Gut MchBlut dringen «mtzten, wich ,verschwiegen. Schlagend hat diesi Wahrheit Dirmitri Bmlaschvw »w * , semer Schrift .Me Nutznießer des BolschÄvrSnmS" erwiesen. Die Fortsetzung «seiner wichtigen .. iUMvchuchamgen gibt, folgender Awffatz. ' Uober bk Ermordung der ZarenstunNe existiert in deutscher Sprache eine Broschüre.von W. Riedel, und Wok die MschÄK" eine von R. Nilvstonskit „Der Glutrausch der Bolschewiken", beide in viAen Hundertsbcmfenden Exevchlaren verbreitet. Ersteve fchüDert „nach Russischen Dokumentm", aL hafte der Verfasser dabei gefftcmde», wve die Juden den Zaren, seine Frau und Me rmschuMgen Kinder erbarmungslos nirdergeschossen, dv> «Leichen geschändet und dannin eine KoUengvübe geffchkeudert imd die Spure« mittels Feuerbvand vernichtet. Mben. NÄostonfk, offenbar ein Deutsch-Russe, her in der McsiwMigenavMee des Generals Denikin schient haben tvill, beschreibt aus. eigener Anschauung, von zahlreichen Photographien unterstützt die Scheußlichkeiten der. i,tscheka" , die <llle Gvcmfambeiten der Jnqrlisntum, der Folterkammem . der .zarisch-russifchen GerichtZbarkert übersteigen, und die sonälich von den Indern und was noch schrecklicher ist, von Jüdinnen, verübt wurden. Mese ^jüdischen Werber und Mädchen" spritzen sich Kokain. sein, um sich für ihr blutiges Handwerkden nötigen Rausch rzu beschaffen . . Den zahllose« Lesern dieser beiden und kvieler ähnlicher Bvofchüvm brMnen -sich die Bilder ins iGödächtr^. ein, und die Vorstellung Jude muß sich.bei chnen «tu der BorfteVung Sadist für .die Dauer Vers ^knüpft», aber auch mit dem BvgriffKönigsmörder. : Jn Mer ganzen Mut von Schriften wird nämlich „nachgeiwiese«", daß alle Morde an Zaren, GroWrsten «und Hohen Würdenträgern irr Rußland in Wirklichkert v orv Afuden Verübt wurden. ' i Was den Sadismus anbetrifft, so ist er ja, -wie NKlfftonsii so treffend bemerkt, schon in, den „Protowllerr der-Weise« von Zion" feierlichst zum Prinzip «Hoben -worden, da Liese iue^ert Int neunten Protokoll beschlossen haben, - im Bedarfsfälle von den Stollen der Ant-ergrundbahneuaus, alla ,-gosilschen" Einwohner der Hauptstädte „mit den Staatsleitungen, Aemtern, UMrchensamm!ungen und die Richtjuden imit ihrem Hab urtd Gut in die' Lust zu sprengen!" Mostonfii.bezeichnet das, mit Recht.als einen Beweis für den -,-ekelhaften SgdismM" der Juden-l---- Andere sind-, ^gerecht und sagen: das Mt russischm oder Ostguden, die unseren sind archers. Ja, esgibt Autoren, die. -die Lehre verfechten, daß der ganze russische Revolntionis- Ums, Nchittsmus, Anarchismus eigentlich eine Schöpfung jruMcher Juden.seien. Der Divisionspfarrer F. Crane, jjederffalls eür. Wann von geistiger und moralischer Be--, jdeutmrg, versichert' in eurer. Schrift, deren 150.. Tausend aus dem Jahre 1920 vor mir liegt, daß Herzett und Bakunin russische Juden gewesin seien; er zittert blutirünftige Aussprüche von diesen beiden 'Autoren und be-. tveist, daß das fetzige Regime der Sowjetleute mit seiner ftuterdrückuug der Religion. und erbarmungslosen Be- Dämpfung der russischen Kirche und Geistlichkeit nur ein« P-olsstreckung der UrteLa darstellt, welche Herzen, Bakmvm und die anderen-russische« revolutionären JuMr vor vvchr ^s einem halben Jahrhundert gesprochen haben. Die. Vollstrecker dieser Urteile, die Lenin, Trotzki, Sinowi ew usw., seien ja ebenfalls -lauter Juden'. Der Frechen von Freytagh-Loringhoven, Professor der oft» ieuropäischen Geschichte cm der Universität Breslau, ver--^ sichert, der ganze Bolschewismus sei nur eine jüdische. iGeistesschöpsUng, eine Fortsetzuing der von Juden be- «triebenen revolutionären Bewegung, die schon zur Zeit Nikolaus des Ersten eingesetzt habe; die Juden 'begingen da einen Akt „schäMicher Undankbarkeit", da ge- ,rade Zar Nikolaus der Erste Men die Pforten der -russischen Bildung und stgar des.russischen Heeresdienstes er-: schlossen habe. Aber Revokttionismus und grausamer!Äkdismus seien eben Merkmale der Juden, besonders der Msiischen! ... So bildet sich eine neue Legende um das ÄSesen der jMschen Natur, eine Legende, die zu entiwApzeln sehr schwer jom wird, -wenn sie sich erst gehörig festgesetzt hat. i / / / ' w. Ich habe im Verlauf der letzten .zwer Jahre die auchentischen Quellen zur Entstchnngsgeschühte und Znßammeusttzuns der Sowjettegievung sMdiert. und bin zu sihr meMvüvdigm Ergebnisse gelau-K. Es stellt sich heriaus, baß die Heoretifchen .Urheber/ .'also 'die ,Mstigen Pater des russifchen RchokEomsnms", " - V• M deutscher WilMphM /. p«gel, KenerbaH,. Büchner, M'olitzj'ch'vth P o g t g^ipesm sind, . daß alle russischen. RÄrolutionave, ohne Ausnahme, bei den genannten und mrderen deutschen Denkern in die .Schüke Mangen sind,, daß kein einziger von ihttzn'eM Jude -war . oder von ^üde» (chstMMe, fondM.alle^dwr «yrssiisMn Hochadel oder der Mssisihen hohen Bnreaükvatie qügöhörten, oder,: wie N e t schaje w rinb' her' Mr^'WxkMer des.Zweftm, Kik'bäsch sitz^ AA^ne vo>^ PojM «wsrven. 'Voiü 'den. 'bMnüM.)AMolutio- Krin-Mischer WtamMwg üble das'salte ga-r MM Marx erst gegen'Ende des vorigen-JührhurHefts.auf die Russen einigen"Einfluß' cvM aber'.tn'esnem Gnwe, der pen Ktzeor«L.-res MaMvW : gisb Schülers Netfchajew entgegengesetzt wqr, so baß; Mterer schließlich mit Marx in Wigen Stvest geritzt und itztt einen Philister, Preußen'und Juden schimpfte. Unter den Bevschwovern,. die die. MoMttentäte. aus 'Mitglieder der Dtzvcrstie und andere hochstehende Personenausführten, gab es, aber erst seit den achtziger Jahren, so viele Juden, daß zu deren Aufzählung nicht einmal die Finger einer Hand gehören. Die Legende von de-n Jichen, die .MkolaUs den Zweit«» und seine Familie ermordet -hatten, erwies sich als gänzlich aus der Lust gegriffen. Dagegen wartzu - - > die Deutschen, . die . doch in Rußland wahrlich nicht zu den sozialmrterdrücktan Botterschasie« gehören, und zwar Deutsche aus den hockssten bältische« Adelsfamilien, di« verdorvagende Stellungen in der Armee und der Diplomatie bÄleidtzwn, rn cmffÄtzndem'Mähe in allen revolutionären Ovgmrkfatianen tätig als Führer«nd Bolstr«£er. l An allen Königsmorden von" Paul des Ersten, dem Mann- ^Katharinas der Großen, bis zu MeMder des. Zweiten waren Deutsche als Anstifter u-nd Pollstvecker beteiligt. Die MÄhoden, mit welchen Nrkolaus der Erste in feiner Güte die Juden zur russischen.,Mildung" und zum russischst Militärdienst heranzog nämlich die zwangsweise polizeiliche Aendernng der jüdischen Fracht und die schauerlichen Ä-sfentierungen von Knaben im Alter von acht bis zwölf Jahren zum ZSjährigen MMäÄienst> habx. ich nach zeitgenössischen, nichtjüdischen Quellen ausführlich geschildert. Was die Bolfchewiftenherrschast in Rußland uird den- Anteil. der Juden an ihr betrifft, so habe ich auf Grund < der amtlichen Quellen unter Nennung der Namen feststellen können, -8ß in den hohen und höchsten Aemlern die Gesanrtzcchl der Juden, alles in allem Höchstens etliche zwanzig 'beträgt (unter wehrererr Tausenden!, daß in den Regierungen jener Lander, die. mit dem Bolschewismus ans ständigem KriegssuH stehen, England und Frankreich, ungleich mehr Juden.sitzen, als in allen Sowjetämtern zu sammen. Ir, nnter den Führern jener Par- - teien, dl-e in Rußland dtznBolfchewiSmns am ihoftiEm bekämpfen urch von Len Bolschewisten rmbarpcherzig «rsgerottrt . werden, besinden sich viel mehr Juden als unter den ^ersteren. Merkwürdig bleibt auch hier, daß von den ,D e>üts ch e n, di« an der>Revolution einen Hervorragenden "Anteil rtchmen, in.den höhen RegievunOstelten Sitzen sind 'sonst in auffallendem Maße -aus der gegenwärtigen Lage! Rußlands sehr greffbaven, reichen Nutzem ziehen, so gy i und gar nicht die Rede ist!-. Unb doch ist ihre Zähl verhältnismäßig viermal so groß, wie die der Juden in den' Sawjetämtern! ... Hier möchte ich nöch einiges Mitteilen, >toa§ den angeblichen „Sadismus" der Juden anbetrifst. Sv oft von „jüdischen Weibern und Mädchen* die Rede ist, -welche die Bluturteile der „Tscheka" unterschreiben oder persönlich vollstrecken, und sich durch Kükaineinspritznngen zuvor einen künstlichen Rausch verschaffe« wird einen Stassowa und eine Iakowlewatzmgeführt, „junge JÄinntzn, die sich ätrch' eine gerade bestialische Gttmsamkert auszeichmn". Nmr, Wckvwarä Wiassiliewna Jakowlewa entstammt einer mWcheUtzn russischen AdÄsfaimli«, der auch Alexander H e r z e n (eigentlich Jcckowlw) attgehörte, ist die Tochter eines i« Rußland , sehr bekannt gewesenen Revolutionärs, Wassilij Jako-wlew, der 1918 m Sibirien erschossen -wurde. Die Stassowa ist die Tochter eines sehr bÄanten Professors der Kunstgeschichte. an der PeterMrger Milorps war! Don Polen wimmelt es überhaupt in alle«' Aemtern der „Tscheka". Dzierzynski vermehrt mit seinen An, vergebenen Mvwvksgend Polyssch. Warum spricht man nicht ' von Sadiswtch der »Poken? ... Ja, nicht einmal vom S^' dismus der Letten sst die Rede, obwohl ein sehr großerTess' der vo» der .tscheka" beschäftigten Henker diesem Volk«'' angehört, wie uns ein vor kurzem in Berlin von den AntiboölschewAen hevausgegebenes russisches Buch über, di». „Tscheka" Whrt. MerdrngS führten sehr biete von ihm ausgesprochene derrts che Namen:- Weiß, Albert, Wuh^ Adamson, Kwiring, Reichner, Schmerling, Pörg, Hilgenberg ustv. Eine der merkwürdigsten Gestalten ist Wohl >;. der Oberhenker, Genosse Pilar,; der in MMchVeit Baron Pilar v. PUchau ^heißt. -Ed kommen allerdings viele echtMischr Namen irr diesem Buche vor. Aber neun Zehntel von diesen Namen gehören den Opfern der „Tscheka", -sie wurden wegen ihrer Gegnerschaft, zimr Bolschewismus gemartert, gepeinigt und ermordet. Natürlich sind, von diesem gräßlichen Mordwahn,! der jetzt über Rußland weht, auch vereinzelt Inden! und sogar Jüdinnen angesteckt worden. Daß aber die Führer des Bolschewismus und ihre Exekutivorgan-e zu 100 Proz. oder zu 80 Pwz. oder überhaupt z« einem er-! drückenden Prozenssatz Juden seien, ist ein«.der „Nach-- krregsersindungen", in dnren es deutschbölkische Kreise -;uunnachahmlicher Meisterschaft gebracht haben. Sefterreich. Iie BSlkerbimdanleihe. Am 14. d. tritt, wie bekannt, in Genf das»ofterve>ichisch» Komitee des Bvlkerbundes zusammen. Die Beratungen werden zwei Läge in AuspÄrch nchmer». Hierauf verstmuneü sich der Völkevbundrat zu einer Tagung), um verschiedene wichtige Fragen zu erledigen In der SitzurM des KontrollLomitees wird BMerbundkommissür Dr. Z.i m2 merman. seinen- Bericht über die bisherigen Smvierungs«j' arbeiten evstatbeu. An der Tagung nehmen auch die Minister Dr. GrL-nberger und Dr. Kienböck teil, LLe sich Mittwoch nach Genf Legebeik. Die Tagung des ist di-esmal für Oestereich von großer Bedeutung, weil lich dieser Beratungen alle Grundlagen sür d« große bundanleihe für Oesterreich geschaffen werden sollen. Es wi, gehofft, daß die Beratungen zu einem günstigen Er^ führen wenden. LkezolltarifmiveLe. Der Finanzausschuß hat gestern: bk Zolltarchwvelle r ledigt. Das Gesetz muß m» das Plenum des NattMlrE t passieren. ...... " .... \- Heute wftd -ie Debatte Aber daS Budget MpitÄ BmdeK - Lauzl»amt und Landwirtschaft), fottselsetzt, * ,r mt Berülungen ttOCf litll Böller» der mit dem Judentum nur . söpiel Berühmmg hat, als er eiimyal eim ZWiüfk.Hbüe,^WWe^ HMrschmmck.«LS. der Petersburger 'HvMssetzÄtzjr, hat;. Ler.^Onkel der Stassowa Mr VorsWrdtz.r der Peters>burger Anwaltschaft. Diese ^beiden SüMsi^HHhcWnxn also der besten, e ch t russischen Petersbui^er Gssellschast. 'DÄg^en. sittdeN wir. in der ganzen antvbolschew'rstischon, Litemtür,'^.rnfpfern^^ sie antisenMsch ist, nicht -die leiseste EvüwhMNg von Frau Jrmentraut Petrow, einer gtz-byrnon.Breslauerm, die -in der „Tschela" von Moskau ein Hauptamt bekleidet. In Breslllu lvevden bekanntljchWne Russinnen geboren, es -ist also, eine an einen Russen verheiratete DeuiUe. Der poetische.Name Jrmon- .ttWt. hindert die Dame, nicht bei der . „Tscheka" zu sungierchr,, wp sie schwerlich Gedichte deklnnert oder Kaffee kocht. Alfons Paquet schildert ,M blutdürstige Lettin Krause, di« in derseLben Institution ein entfcheidondeS Amt versieg. Muß gerade diese, blutdürstige. Lettin Krause heißch, ein Name, der z. B. im Berliner Adreßbuch nicht weniger als Viertausendmal vorkomwt, darunter vielfach mit dem Adelsprädikat „don"! Gberrso ist es merkwürdige daß jener grausame Lette, der die „Tscheka" mitbogütert war. (Dieser Dzierzynski' hat das Dodesurteil Len ^man den Wischen Marat nennt, gerade P e tr-r s heißt.'Das eigentliche Obechaupt di<ffer ganzen Institution " - ist der. Pole Dzierzynski,.. Sproßlfng. eines. alten Adelsgoschlechtes, .Pas, tzr ,Litauen, gegen den' Prälaten, B ü p'k'l e w i ez , boantvagt- "Die' W.) gegen ben Prälaten B utki ewiez beantragt. Die Red.) 1 ein anderer Pole, uameiis MezhnM, Sohn des Jßaaetif« Aus Pari;§Wich ««5.berichtet: Die BerhaM-ungeni zum ^0^^(£^6 zwlslheu Frankreich und OesterMich Wecken am 28. Apvll in Paris beyinmm. Die DeWjchW-f?WMt«M. wird von Sokvwnscheif Sch übl erdes Au^ärtigen Amtes geführt. Ueber die Stimmung dK ftarMifchen Regierung zu Beginn der VerhaMuugeri gibt eine-. Aeutzemmg Ausschluß, die der Handelsattache der fran- Sösischen GosaMschaft in Wien, P onjol, de-m Wiener Korre spondertten des „Teuchs" gegenüber getan hat. Er sagte unter anderem: ,M ist sicherlich eine der undaMborftm Aufgaben» sechseruhcrlb Millionen LMfuNsähiger Konsument«« mft 108 Millionen zahlungsfähiger Käufer durch einen wiröschaftlichm Vertrag in Verbindung zu bringen. Ein Handelsvertrag gwifchen zwei Nationen ist vor allem eine Wusinämwisch bchan« delte GöschDsangelegenheit. Ein gutes kcmfmünMsches Ge. fchöft jedoch kann nur anf der praktische« Gleichheit der Vor. teile für beide Vertragspftichtigen aufgchaut sein. Welche Tarif, ermaßigungen oder sonstige Vorteile Oesterreich auch zuyeftche» möge, können , sie nicht jene Vorteile, aufto-iegen, wÄche Oester reich durch den Bertrag erlcmgen wird. Bis heute waren gewisse fvanzösifche Produkte in Oesterreich wenn auch nicht boykottiert, so doch infolge der Einfuhrverbote oder der. schrecklich hohen Gebühren, praktisch ünverLäustich/ Es muß dccher eine ganze Rache innerpplitrscher Maßnahmen abgoändert werden, um einen G^chästsverkchr zjwifchtzn dm beiden Ländern möglich zu machen und in Fluß zu bringen. Das wird die Aufgabe der Unterhändler sein. Ein. HanldelIoerlrcog mit Oesterreich wird sich Wohl in erster Reihe als ein Akt Frank veichs darstellen, Oesterreich Wsvoich entgegengukoMnen, aber das darf nicht den Charakter einer wirtschaftlichen Gefälligkeit annehmen, da es sich für, Frankreich um den Schutz wichtiger Interessen handelt. Oesterreich wird viel m-chr empfangm äls es bieten wich, aber was immer auch Oesterreich geben wirk muß es dies in fester, absoluter, d. h. in solcher Weise tu daß nicht etwa die geringen Vorteile, die uns gebobeat wev^. könnte», durch. spätere AMexe und Mw Regjlemerrtiemng aufgehoben werden. BrMngerung der Steuerfreihett für Re»- bauten. . Am 30. September 1921. hat der Mener Landtag bekannt,, sich ein Gesetz beschlossen, das für Pe-u-, Um-, Zn- und' Aufbauten die Befreiung von 'der- MietzmSabgabe, von-der Bodenwertabyabe, von -den -Landes» -und Gemeinde-. Anschlägen zu der Gebändesteuer des Bundes und den Zins» : und Schnchellern voxgeMep.Kat.,D^stz P^^^n^m,winchen nach dem Gesetze ober nUr.für. solche.Bauten gewährt, die bis lmigstenS 31. Dezember 1923 der Benützung' ülber-gtzbe» ivorben sind. Da aper die Gründe, die-für ein solches Gesetz damals maLaeLend wachn. auch noch, jetzt beLteibsm. bat StMvft