Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1491 (8.4.1923)
- Date
- 1923-04-08
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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7 kWWWW- DMe IS ' Mvr, Tamrtag BundeKfmanMiarrstsr Dr. Kienböck sagte: Die' Aus- Mhrungm Dr. BauvrS haben sich int übrigen nicht gegen die tPoNrk der R-ögiev«ng »mb insbesondere des Finanzministers!gerichtet, sondern gegen die AusMhrmrgen mmrcher Preßorgane, i« denen eine Hebung des Kronenkvrsesverfochten wird. Allerdings spielt in der öffentlichen Diskussion auch der lttnstand eine Rolle, daß «in letzter 'Zeit.der Schweizer Franken etwas gewichen ist, v>as eine höhere Nötiovung der Krone in Zürich zur Folge hat, worin jedoch nicht eine höhere Bewertung ontfmt Krone, sondern eine geringere Gmschätzung des Schweizer Franken zu erblicken ist, während unsere Krone, an den: Dollarkurs gemessen, stabil geblieben ist. Es ist selbstverständlich, daß init dem Geldtvert, da ja Kurs des Geldes sstchil sein soll, um seine Funktion als Wertmesser erfüllen zu können, nicht gespielt wer« den darf. Dr. Bauer ha: arrch nicht behaupwt, daß die R-> gievnng irgend welche Kunststücke anweude, mn den MrrS tat Krone zu heben, eine Behauptung, die übrigens Lu^n n-iemanden ausgestellt ivevden kann. Es kann gewiß nicht in Abrede gfftell: tver-xu, daß der U»rpass«ngspWz^ß, den die östrrveichi'sche Industrie jetzt drrrchzmnachen hat, einen verstärkten Kapilalsbedars mit sich bringt, da die Umstellung auf nerve Z-iole -mit ‘Sbtuzv..froentatngen verbunden ist. Das zeigt sich mich darin, daß sich, das Privatkapttal im Vertrauen auf die St ab ilitär des Geldwerte s -und die Atögtichrsit ruhiger Fortarber t der österreichischen Wirtschaft Investitionen in Oesterreich zuweuLe>t. Die Wiener Messe, die man äl» ein Zeichen dieser Anpassung betrachten Saun, zeigt, daß die Erzeugung aus jene.Gebiete gelenkt wird, auf denen ein Erfolg in möglichst großem Maße mö-gliich ist. Alle bewiligten Kreise stimmen darin übrrein, das; , nichtige Kalkulationen und damit dauernder Erfolg, nur mSAich ist ans Grund des Vertrauens zum Geldwert. Ser Güter- und Schiffsverkehr «r Hasen von Zaffa. Der Hafen von Jaffa ist der wichtigste Hafen Palästinas. Der dortige Verkehr - und Güterumlauf gibt daher ein gutes Bild der wirtschaftlicher, Lage des ganzen Landes. Das vom Handels- und JnÄustriedepckrtement der Palästina-Regierung hevausgeMbene „Conrmercial Bulletin" vom 21. Februar d. I. enthalt ehtc Reihe neuerer Daten hierüber. Dir Einfuhrgüter, die im Dezember 19W in Jasfa zollmuEcher Behandlurlg zugLfnhn wurden, hatten einen Wert von 187.825 Pfund und etto Gewichtsmenge von 7416 Tonnen — um 1754 Tonnen weniger als im Dezember 1921 nnd um 3441 Tonnen weniger als im November 1923. Aber eine ansehnliche QuaMitÄ eingeftl-hrter Güter erscheint, obwohl sie sich bereits iln Hafen befanden, in der obigen Zchl nicht berücksichtigt uns wird erst in der Jannevstatistik znm Ausdruck komm«.'. Im Dezember 1922 berrugen die gesamten. Zollemnahmen in Jaffa 28.260 Pfund (im DeZemüer 1921 27.504 Pfund). Bon der Gestarrter u fuhr des Mo-nats kamen 1328 Tonnen ttrr Werte von 46.954 Pftcnd aus Aegypten (rund 23 Prozent des Gesamtwertes nrd 2V Prozent her GestmrtmLnge), 231 Tonnen im Werte von 12.863 Pfund ans Syrien (nur 3 Prozent der Quantität und 7 Prozent dem Werte nach), 5657 Tonnen im Werte von 128.008 Pfund <?.u3 verschiedenen überseeischen Staaten. Dafür, daß trotz größerer rärwrlicher Entfem.«ung a-lls Aegypten dem Werte nach achtmal, der Menge nach dve-iural so viel wie aus Syrien nach Palästina emgeführt wird, dürsten nicht nur die besseren Verkehrswege nach Aegypten uüd die höhere Winffchaftsstufe des letzteren, sondem auch die gleiche Richktng der Erzeugung in Sl)vien «nd Palästina und andere in der politffchen Lage der drei Staaten begrür.dete Ursachen maßgebend sein. Der Umstand, daß der Berkehr mit Syrien sich hauPffächUch von H.ttfa aus obwickelt, rvährerw der Platz fwc dm Verkehr mit Aegypten Jaffa ist, fällt dabei weniger ins Gewicht. Die wichtigsten Ernsuhrartikel im Hasen von Jaffa war«, im DetzmOer 1922: Artikel Textilien . -. ....... Menge in Tonnen 163 Wert in Pfund 38.714 Vau- und Nutzholz '. . 1882 10.806 Eisenwarerr. ... . , t 420 8.846 .^crofcn1) » ... . . . . . ' 421 8.898 Dele * *) - 334 ' 10.637 LebensEel^) . ... . . . 179 7.731 Zigaretten und Tabak .... 15 6.004 Maschine« ... . 65 5.431 Zement .. . . 1055 4.953 Mucker... , , 182 4.151 cHetrockrrete Fische. 199 3.836 Reis.. . « 188 8.302 Mehl . .. . ' . 165 2.635 Sardinen ......... 56 2.591 WertWe GnftchrartikÄ itxrren Schreib- und andere Pa° tzivkvaren, Glaswaren, Spirituosen, lllletiallwaven und Leder. Die Ausfuhr aus dem Hafm Jaffa fou Dezember 1922 betrug 8567 Tonr.en im Werte von 69L41 Pfund, gsg«M>er Rodember 1SW ein Zuwachs vor, 5716 Trumen nach 89.927 Pfund, gegenüber Dezember 1921 ein Plus von 2340 Tonnen. Weitaus der wichtigste Ausfuhrartikel sind Orangen, die haupt- Msiich m Jaffa verladen und zmn allergrößten Teil nach!Äverpool und m^even enMchen Häfen vwsrachdet werden. Im Dezember wurde« 221J5&1 Kiste» ttn Gewöchte von 7754 Tonnen nr4> im Werte von 53,898 Pfund exportiert. Aus dieser ') Petrolerrmäther, ein leicht entzündlicher DestillotiouS- Produkt aus Erdöl, das hauptsächlich bei der Kunsteiserzengnng vwwendet wird. . *) Unter dieser Post dürften wahrscheinlich Benzin, Lenchtöl, Schmieröl nnd ätherische Oele zusammengestmt sein. *) Zm Folgenden werden noch eine Reihe weiterer ÄebenSaEel sp erWirrt ansrführt. Wiener Morgenzettnog Sa'lsonousflchr vml Jäffa-Orangen erklärt sich auch daS ftar-e ArrsteiMr der Exportzifsenn i-n: Dezesnibsr gegormber November. In rveitem Abstwvd folgen an sonstigen Exportartikeln: SpirLtnosm ^hauptsächlich Palästirm-WÄne) 333 Tomteil im Werde von 4061 Pstmd, Seife (82 Tonnen, 3246 Pfund wert), Kerzen (37 Tonnen fiir^1368 Pfund) ,md eine Reihe von AgvarprodMen. Wcchrenh also die. AusstchrarE sich ausschlktzlich auf larrdw'.rtschastl-iche Erzeugnisse und.darmrs gewonnene Produkte beschränk:, sind die enrgeführto» Warw vorwregeitzd tu* dllstrielle Erzeugnisse, Blnmlateriülieil und Lebensnüttel. Me hohen Einftchrzifftr-n für TextAien zvigen die Nnentbchrlichfeh der Entwicklung wtk.t heimischen Textilindustrie in Palästüra, wozu allerdings sehr bedeutende Kapitalien erforderlich sein wevdcti. ES muß mmUrch der vollständig!: Produktionsprozeß, vom Rohstoff megefaugen bis zum Erchfabvrkat, >im Lande erst neu erngerichbet werden. Die Daten über die Bartmater>iM«ioinfuhr beweisen die Jnisnsttät der BauEätigkoit in Palästina. Mr starken ÄebensmÄtürmporte sollten einen Ansporn bilden, durch nrogUchst intensive Bewirtschasttmg, Artbau vor- Brachland, Aieliorremnlg nwd durch andsve BitttÄ die laMmrtschastliche Eigenproduknon zu fördern und den: Ideal der 'Zelbstgem'kgsmnkeit wenigstens näher zu' kommen. Durch die jüngsten tvirtschaftspEischen rmd Stvu-ermnßnahmen der Rogflevung wnÄc zmnÄü>eft hinsichtlich des Tabakanbaues ein vrclverfprechender Slnfang zur Selbstberjovg!n.g des Ämrdes nvrt diesesn?Lrrkkel gemacht. Die hauptsächlichsten Ansrurd GinftchrWwder im Dszmber 1962 waren für Jaffa die foLgsmden: s. AM 1938_m. tm DaS Derpentinö-lgeschast tvar sehr-l-Maft. sowM die! Preise der inländischen als auch der auÄäk.bischen Terpentin-' ölsovten haben weiter qnqezogen. Für die nächste Zeit ist m«ti erneut starken Bedarf der in Betracht kommenden Betriebe! «ttti> Industrien zu rechnen, da nnt der wärmere« Jahres-' Mit das Hauptgeschäft in diesem Artikel begimvt. Französische und Aperikamsche TerpentinAsorle^ fiu&j rvach hm vor nicht auf dem Markte, ebenso fehlt derzeit das! schwedische Terpentmol. Dagegen sind in rnffifchÄn Terpslckinvl durch die Berbesserung der RaffinationSmechode», hochwertige CUwSrtäten nach Men gebracht worden, die bst weiter, anziehender.- Preisen sowohl im Inland öfS auch Kr de« Export schlanNmU Msoh finden. Irr Harzen war das «nländtsche Geschäft . ruhig, das Expoäiwsthäst lebhafter: Di« französischer Notiovunge« sind irvfvlgs der Besserung des srm«ösischen Franken von den Höchstpreisen etwas zurückgegangen. Trotzdem' erscheinen die derzeitiger:- Wiener Prmsforderltngerr ziemlich gedrückt. In Schellack war das Geschäft vuhig. Die ausländische« Stotiemngon sind wieder etwas Mftivgen« Darmmarkt.. Der Auslandsmarkt zeigte eine richige^ stetige Arff» nahnrefählgLeÄ, wie solche auf dem deutschen Darmmarkt lange Zeit mcht beobachtet tvevdm konnte. Die fort Jahren sich stets Mvärts bewegende Bewertimgskurbe der Mark hatte wilde Käufe gezeitigt, vielfach begleitet von den ° üblen Auswüchsen. Im voriger.- Monat deckte der Konsum vorstchttg den Bedarf und ging nicht über 4ms Minimumgumvtilm hinaus. Die Handhabung nnd gleichwertig der Grundstock des Geschäftes mrmnt wieder solide formen an. Das Jmportgchchäst lag weiter lustlos, die unsichere po'Msche Lage vechmdert das Eingchen von Engagements mit längeren Lieferfristen. Die überseeischen Produzenten mewen unveränderte Fordsvnngev, dieseKvn liegen mit Abladungsofferten dauernd im ALarkte. Export aus: Import « achi Lund Tonnen : Wert in Tonnen Wert in Pstmd Pfnnd Aegypten .... . 1528 46.954 1889 16.418 Deutschland. . . . 1298 28.628 4 160 England .... . 334 24.194 5999 48,334 Italien .... . 607 13.666 , — — Syrien. 227 12.800 ‘ 98 2.548 Frankreich . . . . 594 12.506 13 224 Vereinigte Staaten . 275 11.461 2 298 Rumänien ... . 1177 9.037 — "7 Aus Österreich wurden 47 Tonnen rm Werte vott 2419 Pfund im Dezentber über Jaffa emgeführt, aus der Tschecho- Slowakei 135 Zinnen im Werte von 1807 Pfund. En.-e Einfuhr arrs PaLästi-rm nach Oesterreich oder Tschechim hat im Berichtsmorrat nicht siattgestmden. Für die hohe AnsstchrzDer Deutschlands' nach Palästina dürfte die sin Dezember dort herrschend?.?! usmrdausskriis.e mnßgeberrd sein. Die starke Ernstchr mrch. England resuWert aus dein Verkauf der Jaffa-Ovrngen dorchir.-. Die wichtigsten Dampferlinien, die de,r GüiteV« trculspvN. aus und wach Jaffa besorgen, sind die Dentischc L-wcmivliniL, der Lloyd Tvrestnw und die Prime Line. Di« erstgenannte brachte sin Dezember 1922 3440 .Tonnen rrach Jaffa ruch transportterte 274 Lonr.-en vo-n dort weg. Der Lloyd fühvie in dieser Zeit 1700 Tornren ein rmd 113 Totturn anS. Die Pvrnce Line brachte 950 Tonnen und verlud 2190 Tonnen zum LLtvansPort. Wetter sind am Güterverkehr in Jaffa noch betMiyt' eine iM>erlär.dische Schisstchttgesellschast, die itaLienischen Servizi mavitirm, die fta-nzösischen Meffageries mariti mes rurb die ägyptische Khsdivial Mail Line. Das. wirtschaftliche Loben Jaffas im allgemoinen emrvickelt sich dou vorliegenden Nachvichten zufolge durchaus günstig und wird schsmbar auch durch di« TÄigkett der Bortvälttmg tzU feinem Vorteil beecuftußi. In Anbetracht des schon jetzt ztemttch starken Schiffsvsrkchrs, der lebhaften Handelsrmd Bautätigkeit ttr Jaffa dcms mar.« von >der Enttvicklmtg dieser Hafenstadt noch viel erwarten. Und tvemr durch jüdische Regfamkrtt, durch Fleiß ar.'.b TüchtigLert erst einmal das Hinterland von Jaffa auM'cht, könnte diese geographisch so günstig gÄegme Stadt in Znkmft vielleicht -mner der ersten DÄwlmeechäfen wewden. ' Dr. F. % Die Lage der Warenmärtte. Cheinikalren. Die SÄuativu auf dKn ChemrkaliemnaiÄt fft zienttich unverändert. die Presie hrben sich im allyenreinen gehalten, wie-!vohl die auch narr ganz ge-ringe Besserung der österreichischen Krone, speziell bei den Einkäufen in österreichischen Kronen, etwas Zurückhaltung und Vorsicht hervorgerufer.« hat. -Ztus den Nationalstvaten liegen eine lltoche von Anftagon Md GrstMingm vor, der Bedarf der österreichischen Industrie! in chemischen Richprl^ukten ist auch etwas besser, wie im allgemeinen die Chemikaliertb-vanche in letzter Zeit doch einen wofsntlich befferen Geschäftsgang auftuweisen scheint^ als viele M.deren Bmnchen, die starke Klage führen. Das Geschäft nach Ungarn ist noch immer nicht in irornr-aler Weise aufM nehmen, und es ist schade, daß der österreichische Markt unt diosom wichtigen Absatzgebiet jetzt nicht ernstlich rechnen kann. Der ParMirmo-rkkt M noch ziemlich still, wiewohl bereits Bovberettmrgeu für das kommende Hauptgeschäft w. Aussicht genommen loevder.> Die Notierungen auf bem österreichischen Markt haben sich «etwas erhöht, jedenfalls ober nicht in dem Verhältnis, wie die N-affmeriePreise gestiegen siaü). Große Pa-raffinbestäulde sind nicht dorl>anden. die Spamumg zwischen Ein- und BerLaufsPrsis ist derzeit so gering, daß dieser Artikel Peine besonderen Chwteen bietet. Schupper.pavaffin ist sehr gefragt, wird aber trotzdem wegen der «chon angeführter« geringen Preisspannnng fast nicht gchandeli. Auch in den anderen Wachsen liegt das Goschäst ziemlich ruhig, mit ArrKnohme von Bienenwachs, wo mit Rücksicht auf die eiirsetzende Mörchperiode bei scharf anziehenden Preisen gwße Nachfrage eingesetzt hat. Japcmwachs ist nnverimdert, Earnaubawachs werter steigend. Montanwachs liegt fast. Die Nvtteoungen in diesen Arttkeln haben den Nachfchaffmrgspreis noch nicht erreicht. [BSrsen-kommStslonsgtschSn und Wechselstube W Aß H* & (e. Wim, lH HohtnsliufftBsuse 11 «n Die Devisenpreise. In Zürich bat hi< Devise Berlin noueÄich eine kleine Erholung von 0.0288 auf 0.0660 etftchven. Auch die Devise Paris hat sich von 35.75 auf 36^.8 erhöyt. I» beÄeu Fallen scheinen offizielle StützungsaAtiomn am Weri>e KU sein, tvelche aus Gründen des fmar^wirtischaftlichen Prestiges und der Dermerduim innerer Schwieriglkorieu ihre Währungen Mtzen. Die Devise Prag hat eine geringe Bessenmg vdn 16.25 ans 16.8780 anfMveisen. Bemerkenswert fft der ftäblle Stand von Budapest auf dem Kurse von 0.1250. Es scheint die von Mts schon seinerzeit artgeLündigte StützungSaktwn der ungarischen Regierung mit-zuwicken, welche die Devffenvorschusi«: ams ihren Zucker» und Mvhlexporten für diese Zwecke verwendet. Die Devise Wien blieb unverärchert. Hirwogen hat die gestempelte österreichische^ Krone eine Wschwächurvg von 0.0Ü78 auf 0.007780 aufz'.ttveffen. In Berlin sind nur ganz geringsteige Aendernngen zu veMichnen. In Wien wurde gestern kein Clearing abgehälten. Die Stimmung in Finanzkreisen. Jni Verkehr von BÄreau zu Bureau herrschte starke Nachfrage «ach Barwpokeren und lokalen Werten, dte wesentlich. hÄher waren. Bohemiabank. Aus Prag wird uns trlegvaphrert: Die Re- Vision der Bochemwbank wurde in groben Umrissen beendet.: DaS Ergebnis soll, wie erklärt wird, im alhgMÄnen nur ww weftntlich von der Revision obwoichen. die 19W vom Bankanck durchgeMrt worden ist... Die bisher fichevqgstrllten Verlust« werden vorderhand gcheimgehakien bis «rr StellungnÄhn« deK MmMrrates, die aber wahr,schoinlich erst nach dar RLakchr des; Ministerpräsidenten Svehlo eMgen wird. Ans dem ErgebuM der . Revision scheint hervorzugchen. daß die größten VeÄufie tt*; den Fahren 1919 bis 1921 enfftarrden find, weshalb numnehv iw Revision auch auf diese Jahre etttvem und mslbchondeve die Verüfftpoften überprüft tverden sollen. Die ausländische Vorschvtzanleihe Ungarns. Ans B vda. pest wird gemeldet: Die ungarische Rsgvernng hat bÄmmtlrch anläßlich eines MshlexPorteS nach Holland 2 Millionen hoklänbische Gulden Vorschuß erchallen. Um weiter Exportvaknteu beschaffen zu können, verharckelt die Regierung wegen einer HuLfuhr von WO Waggon Zucker. Eine beSandie Budapefter PrivatLank hat der Regierurvg die Offerte gemacht, daß sie bereit soi, den Export dieser ZS0 Waggon Zucker -n bÄverkstelligen. wenn die Regierung die von dem Export eiickvuifenLon Exportvaluten in dem Besitz der Bank verläßt, hingegen die Exporteure in ungarischen Kronen bezahlt werden. Die Dank. . hat sich aber außerdem noch Gewümbeteiiligung und eure bo»! trächtliche VermttWn^provifton bedungou. Die Regiemmg Hotz, die BechanÄungen abgebrochen. Die Haitbelsttrwoeffenten hcLm»' gegen diesen Vorschlag der Bank energisch Stellung gonoum«», La dieser als Prüzedens dienen Lftinte und das Ausland m der ZuSunft Kredite nur zu solchen otzioje» Bedingungen gewShre» würde. , Mrfe s8r lanttskrtfMtliche Prvtmüe. (Eigenbericht der ^Diener Movgentzkfiuntz"^ Die ausländischen Märkte verLchvten in der Berichts», ivochy.wieder, m fester Lendem. allerdmgs 'bei mäßig fte^n-s den iPreisen. Auf dem Wiener Platze Aoibt die Srnmmvdg matt und lüstllos. Dir Erscheinung P run jo merkwürdiger, als dw Fvrqmnz des Wi-emr Marktes «ine fovtdcmocnd günstige ist und es kamn anWnohmen ist. daß lauter Geber im Markte sind. Tatsache ist jedenfalls, daß das Angebot auf allen Gebieten sich über Bedarf erwoist und daß durchwegs M billigeren Prviferl unwrztckonmren ist. Das Weisengefchäft hielt sich honte in sehr engen GvenM. die gewähnten PvsiSnachläfte 'bis gu 3900 tEwnen ermöglichten einige Abschlüsse in heimischen Pvoverrienzen. 'Der Besug auslandfichen Weizens -ist mrr von der >Ueber-! fee möglich, da die Poaffe m Jugoslawien über WeLimaM-! paritüt sind. In Roggen hervschen ähnliche VerhAdriss-e; 4lei-> nere Postchen fanden zu etwas evmüßigte» Pversen Aufnahme.; Angssichts des verstblechtevterr BlLrabsahes hat sich ,d»a iKawffust für Braugerste vevringevt, doch konnte man auch M bill-igsvom Preisen ankommen. Recht «nbofriedigend ist das MaiSgvschäft,! seitens des KorrfumS wird zuvückhaltendv Haltung beobachtst,' die Preise zeigen nominell mwevändvrten Stand. DaS vep-I mehrte Angebot in ungavischer Waggonware beeinflußt dir Hcvfxrtenbenz M MattWeit, wiewohl dvs BerSmvfsnrvglichSsit ÄS «ine nicht -ungünstige bezeichyet werden kann. Feine Sovten wurden etwas höher boweÄet. In Hülseiffmchten ist so gut wie kein Geschäft, sowohl das Inland wie der Export sind im Einkanft vollkommen untätig. Die Vorräte Ätzer Ernte schrmen in Reis Mr Neige gehen; kleine Postchen find immerhin M 13,6 Schilling inr Ittile., Die oimlangenden «Parteien Muer, Ernte befriedigen in pnnvto Qualität und stellen sich prompt Howbuvg aus 18.9 Schilling. Die Srtualiou auf dein markte wird immer unerq-mcklicher. Vergebens sucht man nach einem Zeichen der Entspannung, das um jo mehr ans sich! warten läßr, als ein Rvs-erdoir der zivoiten Haud noch invmer kenn: Abnahnw s^igt. ES ist begreiflich, daß die Wmchen Hände ihre Ware abzüstoßen «trachten -mrd daß die Mehle sich dadurchj iliök Tag AU TgA verbillägeu, Die atuMchur (