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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-07 · Heft 1490 (7.4.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1490 (7.4.1923)
Date
1923-04-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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. Seite 6 Men, Samstag!nicht gut, wen» chm neue Schäftrstunden Winken. Er opfert sogar recht grausam feinen besten Kavalier. Zwingt uhn, ein blühendes Machen zu heiraten, verbietet ihm gleichzeitig, die Ehe zu konsumieren und biindigt ihm mit galanter Grausam» keit an, daß der Konsumierende dieser Che -er, der gut« König, sein werde. Auch daß die beiden jungen Menschen höchst Wider- ^willig die Scheinehe eingchen, ficht 'den guten Landesvater nicht an, und er Wäre schließlich auch bereit, seinen Kavalier, wenn er hinderlich wurde, um einen Keys zu kürzen. Aber, wie es -schon zu geschehen Pflegt, fuhrt die Heirat Wider Willen zu einem zarten Liebesverhältnis der zwangÄv-eiseKopulierten, und der König geht leer aus. Nämlich mit, was diese Affäre betriff:. Tatsächlich aber ist der alternde Mann in der Stunde, da ihm die erhoffte Liebessreude entgleitet, reich beschenkt. Er wird wirklich ein Guter. Das herzhafte Mädchen hat das bewirkt, vor allem aber 'der Dichter, dein dieses Geschöpf gelang. Auch ihr P-artner, der junge Kavalier, die Gattin des Königs und nicht -'üebt der König selbst, sind von einem Dichter gestaltet, der überdies, wie man weiß, Nachdenkliches mit lächelndem Munde zu sagen versteht. Endlich ein Lnsispiela>bend, der sich in den Rahmen dieses enr-zückenden Theaters fügt und von dm Schauspielern des Lungcheaters — bis a-r-f Herrn Devrient, der den guten König zu schwer, zu trocken und leider häufig zu tragisch gab ~ vorireftlich bestritten wurde. Die Liebenswürdigkeit und geistige llÜberlegenheit der Frau Mayen, der seine Lustspielton, den Frau Kali na anzuschlagen weiß (sie war überdies von angenehu'.ster Ersch-einnng), und die Frische des Herrn Rom» berg sind in gleicher Weise zu loben. Raoul Auecheimer konnte für reichen Beifall danken. — % Bachtvorftekllma tit den Kammerspielen. Drei französische Einakter. Die freche Egone „E r st e s Abenteuer" hat Qualitäten und Herr L o v r i e gibt einen zynischen Genießer käuflicher Liebe hervorragend. „Case American, im Separee Nr. 6" ist ein wüster Sketch und wird von Herrn Werner-Kahle und Frau Steinsieck virtuos gespiKr. Der Schwank „Ein süßes Kind" bezieht seine Späße von zwei nicht gewöhnlichen BüHnenregu-isiten (einem Nachttopf und einer Flasche Bitterwasser), ist aber trotz» dem von übermütiger, mitunter bissiger Heiterkeit, bloß um etliche Witze zu lang. Herr Ziegler ist ziverchfellerschütternd, Fräulein Han sehr angenehm. Daß die begabte kleine Still-» mark noch um Mitternacht Komödie spielen muß, ist bedauerlich. Die Nachtvorstellung hatte Erfolg. Hebräische Bühne. ' Ltorgen den 8. d. um 7 Uhr abends gebangt im Feftsaale OeS Wiener iauflnännsschen Vereines, 1. Bey., Johau-nesgasse 1, .,T k i a l K a f" von Perez H i r s ch bein in hebräischer Sprache zur AussLhonng. Regie: Leo Hälperm. Das Warschauer jjüdfsche TheaterprojM. Wir haben jüngst über die großzügige Propaganda berichtet, welche für den Ban eines jüdischen Theaters in Warschau betrieben wird. Infolge der wirtschaftlichen Krise schreitet die Arbeit nicht in dem gewünschten Maße fort. Der jüdische Schauspielerverein tritt neuerdings mit einem Aufruf an die Oeffentlichkeit und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der Theaterbau nicht infolge der Interesselosigkeit der jüdischen Bevölkerung allzuweit hinausgeschobeu wird. Vor allem muß in Warschau selbst ein an» sehnlicher Betrag aufgebracht werden, damit die Sammelaktion in Amerika nicht durch Teilnahmslosigkeit der Warschauer Ludenschafi - gelähmt wird. Gesellschaft zur Förderung der jüdischen Kunst in Polen? Der polnische Innenminister hat' die Statuten d^r vor kurzem, in Warschau gegründeten Gesellschaft zur Förderung der jüdischeu Kunst in Polen legalisiert. Dre neue Gesellschaft hat sich auch die Förderung des Kunstverständnisses unter der Juden-- heü Polens zum Ziel gesetzt. KLnöels „Mefias" in -er Urania. Dienstag den 1Y. April, halb 8 Uhr, gelangt im großen JSaale der Urania vom Uraniaorchester und -Chor unter künstlerischer Leitung des Doktor Haus P l e ß der „Messias" von Händel zur Aufführueg. Solrsteu Hanna P l e ß, Nisetta Deutsch, Karl Wagner und Rolf Peters. Aus de« Theatern. Wochen spielplan des Burgtheaters Sonntag, 2 Uhr nachmittags, „R o s e B e r n d". 7 Uhr abends „DerBauerals Millionär". Montag, „Elektra" Dienstag, „Geschäft ist Geschäft". Mittwoch, „Macbeth" Donnerstag, „M o n n a V a n. n a". Freitag, „Wenn der junge Wein blüht". Wo chensp ielp lan des Akademietheaters: Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „D o k t o r K l a « s". Halb 8 Uhr abends, „Der gute Koni g". Montag Md Donnerstag, „Der g u t e K ö n i g". Dienstag, „D e r R a u b der S a ö i n e r i n n e u". Woche nspielplan der Staatsoper: Sonntag, halb 6 Uhr abends, „T r i st a n und I s o l d e". Montag,- „Ariadne auf N a x o s". Dienstag, „D e r Maskenball", Amelia — Fräulein Vera Schwarz als Gast. Mittwoch, „Don I u a it". Donnerstag, „D i e Frau ohne Schatte n". Freitag, „T o s k a", Toska — Fräulein Vera Schwarz als Gast. Wochenspielplan im Redoutensaa'l» Sonntag und Mittwoch, „Ballett-Soiree. W o ch e n s p i e l p l a n d e s D e u ts ch en V o I kstheaters: Sonntag, halb 3 Uhr nachmittags, „W i e Herinnen". 7 Uhr abends, „D i e b e i d e n S ö h n e d e r Madame Duvern y". Montag, „Die K r o n p r ätenbenten“. Dienstag, „End statto n". Mittwoch, „Die große Katharina —Blanco Bo snets E r w e ck u n g". Donnerstag „Endstation. Freitag, „D i e K r o n p r ä t e n d e n t e n". - Wvchenspielplan de 8 Naimu n d- Theaters: Sonntag, halb 3 Uhr nachmittags, Wiener Kammeroper, „Der Zigeunerbaro n". 7 Uhr abends,' „D er U n st e r b l i ch e" mit Max Pallenberg. Montag, Dienstag und Donnerstag „D e r U n st e r b l i ch e" mit Max Pallen-erg. Mittwoch „Der W a u w a u" mit Max Pallenberg. Freitag, zum ersten Male „D a r d a m e l l e n, der Betrogene" — „M i m e n s i e. e" mit Mau Vallewberg. Wiener MoWnrettnms. BesttzstSmn» einer Trust. Mit einer ebenso seltenen wie seltsamen Kla-ge hatte sich gestern das Bezirksgericht Favoviten Dezirksrichber Dr. Kukula) zu befassen. Beklagt erschien ein hiesiger Rechtsanwalt (Dr. R.), als Klägerin trat die Witwe des in Wien verstorbenen Kommerzialrates Salomon Rudich, Frau Minna Rudich, .auf. indem sie dem beklagten Rechtsanwalt die Besitzstörnng der von ihr erworbenen Gruft zum Vorwurf machte Md die Wiedereinsetzung in den früheren Zustand der ®wft — durch Wiedevanbringung der Grusttasel — fordevt«. Dem ungewÄhnlichen Rechtsstvvite lag folgender Tatbestand zugrunde: Der. beklagte Rechtsanwalt hatte anläßlich des Todes seiner Gattin rm September 1817 an die Friedhofsverwaltung der israeNtische n Kultusgeme in de das Ansuchen gestelv, ihm eine für neM Köpfe bestimmte Gruft zu. überlassen. Der Beamte, in dessen Ressort diese Angelcgenheit siel, reservierte hierauf dem Beklagten die gegenständliche, für neun Personen bestimmte Gruft, die nunmehr den Klagsgegenstand bildet.. Die- Gruft wurde nur reserviert, we-il sie noch nicht bergungsfähig war, denn es fehlte der Gruftdeckel. Dem Beklagten wurde dccher eine in der Nähe für sechs Köpfe bestimmte Gruft zur Verfügung gestellt, Ivo auch die Gattin beerdigt worden ist. Dr Beklagte hat für diese fochs'köpsige Gruft den vollen Preis bezahlt; für me neunköpfige Gruft wurde -der Kaufpreis nicht angenommen, weil die Bezahlung erst b-i Belag dieser Gruft durch den Käufer zu erfolgen habe und sich bis dahin infolge der Geldentwertung der Preis anders gestalten würde. Der Beklagte hatte dir neunköpfige Gruft in Augenschein genommen und erklärt, daß er die Gruft nehme, worauf die Eintragung inein hierfür bestimmtes Brich erfolgte, Ungeachtet dessen hat die Klägerin am 30. Dezember 1917, als sie Oichsalls -für -ihre Familie Feine neunköpfige Gruft erwerben -wollte, von demselben Beamten, Doktor Fried, dies?- Gruft erworben und dieselbe mit dem Leichnam ihres damo-ls grade -verstorbenen Gatten, dem Kommerzialrat Salomon Rudich, belegt. Dieser Belag sollte nur e'mprovisorischer sein, und zwar bis zur Exhumierung, denn nach seinem letzten Wunsche sollte seine Ä.'iche in der Heimat in der Bukowina ruhen. In der Klage gab Frau Rudich cm, sie habe gleich bei der Beisetzung ihres Gcvtiten die Gruft, die fertiggestM war, «erworben, mit dem Vorbehalt, sie nach Nsbevführung ihres Gai-ten der Gemeinde mit einem enlftpr-echenden B -rlust zurückzustellen. Diesen Vorbehalt hat sie später jedoch fallen laufen; sie hat -die Gruft mit Nachzahlung von einer Million «erworben. Ms der Beklagte anläßlich ein s FriedhofbesucheS die Wahrnehmung ucachte, daß die Gruft nicht nur sertiggestellt war, sondern bereits eine Leiche barg, bezeichnete er die B Regung der Grnft als widerrechtlich, da die Gruft von Hm ettvolÄen worden sei und ihm gehöre. Da der Beklagte — es sind darüber mehrere Hahne verflossen — noch immtt nicht in den Besitz der Gruft gelangt ist (Herr Rudich liegt längst in heimatlicher Etde), hat der Geschuldigde dvc auf der Gruft angebrachte Tafel mit dem Namen Nudlch entfernen wtzd dte Tafe^ mft dem Namen seiner Gattin cmbrmgen lassen. DaS hot Frau Mmra Rudich als eine Besitzstörung angesehen und Äe Klage in düefem Sinne eingebrachll'Bri der Verhandlung hoben borde Parteien ihren «Standpunkt auf das eindringlichste vertreten; beide Parteien haben die Gruft als von ihnen erworben besoichnet. SchukdträgerÄ an dieser Sache war eigentlich der Beamte, der die Gruft zweimal verkauft hat, wobei eine Partei von dem Kauf durch die ändere nichts wußte. Nach viechtlMger Behandlung erklärte der Richter, daß der BchitzstvrungMage Folge gegeben wird und der Beklagte -schuldig sei, die Gruft in den früheren Austaüd wie» derherzusbllen. Hu der Dsgründung hob Bzirksrichter 5vöktor Kuknla hervor: Eine Reservienmg der Gruft durch den Beklagten -ist wohl erfolgt, auch ein Ankauf im September 1817; allein von einer Bcsitzevgveisu-wg kann keine Rede sein, denn die tzovausgogangene Besichtigung der Gruft durch den Beklagten diente lediglich OvientterungsAvecken. Die Gruft ist auch an den Beklagten, nicht üb^rgsben wovden, sie konnte es auch nicht, da sie ja nicht komplett fertiggeftellt war (es fchtte der Deckel), sie war demnach gar nicht belagsftihig.' Sie war dies «ft, ÄS sie die Klägerin eowarb. ReuMde. ' Franz Mitterer ist 18 Jahve akt. AVer er ist klein, untevernährt und sieht einem Kinde von 18 Jahren ähnlich. Die Anklage legt chm zur Last, er hade ein Sy Kilogramm schweres Kchlenstück entwendet. „Nein" — sagt der Angeklagte — „die Sache war anders. Ich bin durch die Mollardgaffe zur Rnnprechtsdorferbvücke gegangen. Dort habe ich zwei Burschen gesehen, die bei der Stei-nklchle gestanden sind. Der eine, war größer als ich, der andere etwas kleiner. Da 'bin ich ans Neugierde h'mgegangen. Darauf Hoven mir die Burschen 'gesagt, sie müssen für einen Moment waggchen, ich soll bei der Kohle st-chen - bleiben. No, ich hab'S getan. Dann ist drr Wächmann gekommen und hat mich arretiert." Richi-er zvm Wachmann: „Sagen Sie, Herr Zeuge, hrbev 'Sie zwei Buschen geiseihen?" 'Zeuget. „Wie ich den Beschnlidlgten betreten habe/ sind'zw^k Burschen weiggeigangen. LÄ sie mit chm gesprochen - hüben, - weiß ich nicht." Richter: )Hft es richtig, daß Sie gesagt hoSen, für seine Neugierde müsse er' bestraft werden?" Zeuge: Richter: „Und hat der Herr Masterer — das , ist. naml-ich^der Geschädigte — in Mtterer''t»eu--MÄ' eÄan«t?" 'Aeuge; Mein."- Rlchtler: „A so! Er weiß nur,' daß ihm W $U$k : wegge- Lomwen ist. " Der Angeklagte wurde freigesprach en. In der Begründung heißt es: Die Bevänttvorhung des BefHMjgq ten decke - sich mit der ZvugenaüSsagexdeS Wachmannes und Neugierde allein sei nicht strafbar« - i ' —■—— 7. AM 1-S8 Nr. USf Sestmpelte Krone—0.0078 Centimes. Aurzahllivg Wien 0.6076V, Kentim» . In Zürich notierte - \ , die österreiäjlscke Krone, . . V.VV76'/,( 0.0076'/, am &. April) die österr. gestempelte Krone 0.0078 ( 0.0078 am 8. April) die tschechische Krone ... 16.2b ( 16il7*/, muß. Aprty die Mark.. 0.0268 ( 0.0257 am 5. April) Holland . . . . . ... 218.6b (213.4b am b. Aprjl) New-Fork . . ..... . 644.— <543.— , am 6. April) London ......... 26;41 ( 26.86 am 6. April) Päris ......... 85.75 ( 85.55 am 5. April- Mailand .. 27.05 ( 27.07 am 5. April- Belgrad .. 5.421/, ( 6.40 am r April- Bukarest ........ —' an? 5 April) Sofia. . ... 4.10 ( 4.10 am.». April- Budapest . . . .... . ' 0.12'/, ( 0.12»/. am 5. April- Warschau.. . 0.0140 ( 0.0130 am 5. April) * Sie Sevisenpreise. In Zürich ist die Devise Berlin um einen Pirnd - von 0.02,57 ans 0.02,58 gest-i'eg n. Eine stärleve Erhöhung-wies die Devise Prag von 16.17,60 auf 16.25 auf. Di-se 0eU gernng verdient besonder« Beachtung mit Rücksicht darmtk, als derzoit von einer-Stutzn-ngsaktivn der 'schechischen Krone n!ch s verlautet. Die Devise Wier« Me>b ''unverändert mü 0D076M Ebenso hielt sich die österreichische gesteM pelie Krone auf dom N!ve-an von 0.0078. In Berlin wiesen die Devisenkurse nur unwesentliche Deränderuugsn auf. New-Aork senkte sich um v'm Ge. ringes von 21.079,66 auf 21.022,31, London Von 97.904,62 auf 97.879.68, hingegen stieg .Paris von 13.51,58 aus 13.84,03, Es schoirt, daß die deutsche Regierung die S üsiungs aktion der deutschen Mark im Ausland weiter fortsetzt. Daraus dürften auch die gering'n Veränderungen zurückzuführen sein In Wien hat sich nur^die tschechische Krone im Einklang mit der 'höhnen Züricher Notierung von 2092 mtj 2110 gebessert. Die anderen Aenderungen sind unwesentlich. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Cle.ringkorse der ßs'errefcliiscben Nationalban) vom 6. April 1928. Devisen (Schecks und Aus* Zinszahlungen) Amsterdam t. 1 holl. Gulden , Ajrram I jug. Kronen . . , , Beiarad I Dinar . . ... « , Berlin I deutsche Reichsmark . Brüssel 1, belgische Francs . , Budapest I ungarische Kronen . Bukarest I Lei ....... Christi&nia 1 norweg. Kronen , Kopenhagen I dänische Kronor. London 1 Pfund Sterling . » . Madrid I Pesetas . . . . . , Mailand 1 Lire ....... New York 1 Dollar, ..... Paris 1 Francs V. . . . . » Prag 1 tschecho-slow. Kronen . Sofia I Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau I polnische Mark . , Zürich 1 schweizerische Francs , Noten. unerlkan. Noten v. 5 Dollar aultr. „ kleinere ... Belgische-Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zn 1000 Leva . * * .*. i ^00 ». » . . kleinere. » » vLnIsche Noten 100 Kroner , » Deutsche Noten zu 1000 Mark, , . > . ioo ... . kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livres!, aufw, . . kleinere. Französische Noten 100 Francs . Hol'ündlsche Noten 100 Gulden , Italienische Noten v. 100 Lire auhr, „ ■ , kleinere . . . Jngosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar . . » » 100 . „ . » kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner « Polnische Noten t. 500 Mark aafar. » » kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.üOOLe! . , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel * . 100 . ... Kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-siow. Not. v.lOOOnutw, » „ kleinere . Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOQKr. . .zu 10.000 Kr« . » » . kleinere ..... Kurs vom 4. Apri‘ Zins» tuß Geld Ware Geld Ware 4 27910— 2T10— 27900— 28000— 6 7(15— 7P7— 714— 706.— 6 705.- 707— 704— 708—* 8 34)3 3.41 3.33 3.43t 4'f, 3914. •366. 3954. 3966.-' 6 15.25 15.35 16.45 16.55; 6 —> 5 12765.- 12705.- 12765.- 5 13615.- 13645— 135 5.— 3 334 Wl— 3319(K .-331300.- 331900— 5V* »0835— 10865— 10835— 11865—- 6 3521.- 3529— 3556— 3564— 4 7H60— .71200,- 71050— 71200— 5 4644— 4658— 4614.— 4626, 2133— SWSt- - -545.80 531.50 18795— 18755— 1,75 1.65 13095.- 13085— 5 2127— 7»/, 544.5U 41/. 18755. - 6 1.65 3 13065— 12793—; 13695—j 2115.— 532.50 18295. -i --«.75| 13115—' 70725— Tlt'fiS.— 7f725— 70525— 70975— 3888— 3916— 3895.- 523— 527— 510.- 503— 507— 491— 13470. - 13530— 13410. - 3.23 3.50 3.20 3296ÖÖ!- 330600— 320600— 329400— 3304 0— 329409— 4585— 4615— 4555— 27760— 27900— 27750— 3487.50 35*2.50 3522.50 3467.50 3482.50 3502.50 709— 704— 699— SOI— 695— 690— 12625.- 12685— 12625— 1.45 1.75 1.50 1.40 1.70 1.45 325— 327— 325— 305.- 307— 305.- 18535— 18615- 18535— 12970— 13030— 12)95— 10710.- 10770— 10710— 2110— 2120— 2092,— 21C5— 21 IS— 2087— 13.40 13.60 13.65 13.35 13*5!3iS0 71025— 70925— 39:>s— 514—! 494— 1347». -i 3,50| 33%ÖÖ!.—i 330410.—4 4-585.-J 2795t.-! 3537.50, 3517.501 703—j 694— 12885.-H 1.80 uo| 327—1 307— I8615.-H 13^55—1 10770—1 2102.-. 2097— -ülaoi WirtschastsverhaMungeu zwischen Sesterreich «nd Ungarn. . Budapest 6. April. Heber die in den letzten Tagen hkr gepflogenen Verhandlungen in Angelteicheit der Regelung der zwischen Oesterreich und Ungarn schwebenden finanziellen Liqnidationsfragen, wurde folgendes Eommunique aus» gegeben: Die im März 1923 in Wien begonnenen DechanÄ» lungen zwischen Oesterreich und Ungarn Wer die Äiegelüng aller zwischen den beiden Staaten schwöbeniden finanziellen Liquildrtionssragen wurden m Budapest unter dem Vorsitz des ungarischen Finanzministers Dr. v. Kallay in der Zeit vom, 3. bis 5. April fortgesetzt. Hieubei wuide der bereits durch die. Wiener Verhandlungen abgegrenzte Fragenkomplex neuerlich einer eingehenden Erörterung u-ntevzo>gon. Es herrscht Uebereinstimmuüg darüber, daß ein alle schwobendon Fragen - uurfassendes Gesamt-Übereinkommen angestrobt werden soll, das möglichst bald eine definitive Regelung schafft. In Detailfragen haben die Suibkomiteoberaturvgen ' eine weitere An» Näherung gegenüber der in Wien erzielten herdeigvführt. D«! Wiener Delegierten werden nunmehr ihrer Regierung Bericht erstatten. Die Verhandlungen sollen in Kürze 'fortyosetzt werden, sobald die beiden Regierungen den grundsätzlichen Ri'chtlimew für ihre FortMrung die Zustimmung ertellt haben. . ..... Die Devisenverpflichtungen uugarifcher Saafleute m dv österreichische Industrie. Budapest, 6. April, (Del^Komp.) Gtzgenübex d«, KngM DundaÄuna r»»L. Lauptverbandes der osterreichffcheu Jnidw» n

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