Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1490 (7.4.1923)
- Date
- 1923-04-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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0& 1490 Men, Samstag Wrene« W-rgenzeftung. 7. wpftrrm mt % rodesftrale md WWHm. Das bekannte Londoner lihevale Wochenblatt „S P e ekatotT beschäftigt sich Zn feto« letzten Nummer mit der interessanten Frage» üb die Mbschaffulyg der Tottesstva.se eine Steigerung der Zahl der gewalttätigen kvimtoellen Mt« §m Folge hvbe. Das Matt hat mchvere weltbekannte Kvimimsasten zu Worte kommen lassen und gibt m der letzten Nummer d« Aychemng des Budapest« Krimma» listen Dr. Rustem Damberh wieder. Dr. Vambery führt aus: „Reiches, vevl.Mches Bswsismtcvovial spricht gegen die Behauptung, daß das Nichwövhapldens'ein'der Todes» strafe die Funahn« der Gewalttätig^tsperbrechen zur Folge HM«. In I t a l.«i e n wurde die - Todesstrafe tot Iah« 1890 durch ein Gesetz ahgeschaifst. Aus amtlichen '.Daten gehr hervor, daß Mord und Tdtschlaß, von' welchen : Verbrechen in den Jahren.1890 bis 1890 durchschnüMch l aus je 100.000 Eichwohner 9,08 sielen, in deal letzten btetjjty i Jahren allmählich auf eine Derhaltniszahl von W herab-! gefunken sind. In Rumänien ist seit 1905 die Todes- ' strafe aibgsschafft. Damals betrug die' jäkhvlüche VerhMuis- : Kiffer des Verbrechens deS vorsätzlichen Totschlages 5,6, die :bis 1907 aus bi» Halste heraibgesunken ist. In Belgien : reduAierte sich diese VechältmisUihl, obgleich dort Ht Todes- : strafe formell gefetzAch noch nicht aufgehoben ist, well seit dem Jahre 1663 stoch keine Hinrichtung vollzogen wurde, 4M Mtramn von 1861 bis 1910 von 0,6 aus 0,2. A-chnlich :smd die Evfahvungen in N o r w egen, Holland und in jmttait Staaten, welche dem gesetzlichen Mord entsagten. «Irrig ist die Dshruptong, daß Frankreich Todes-.! strafe ursprüngsich aibyeschasst nnd dann wieder einyeführt! hätte. Es wurden Wohl «in der Kammer toielderholt dahin. 'Mende Anträge gestellt, der letzte Antrag auf Medevsinjführung der Todesstrafe wurde jedoch im Jahre 1908 mit >800 gegen 201 Stimmen verworfen. Ebenso unvichtzig jist die Behauptung, daß in Dänemark die Todesstrafe > durch lebenslängliches Zuchthaus und die Prügclstwse erifetzt worden sei. Es ist tvchl wahr, daß im Iah« 1905. eine «reaktionäre Strömung die körperliche Züchtigung Vovüber-!gohend eingeführt hatte, sie wurde jedoch 1911 wieder ge- >siPlich albgeschasft. Leider kamt die öffentliche Meinung nicht mit Vernunftsargunwnten von der Wertlosigkeit der Todesstrafe überzeugt werden. Wer gegen die Todesstrafe kämpft, der muß vor allem ge gen.das Rachegefühl in den Menschen und in den Nationen ankämpstn. Desha>lb verspricht man sich so viel von der Arbeit der gegen Mt Todesstvaise jüngst gegründeten Liga .der englischen Arbeiterpartei, weil ih-ve Wion durch die allgejmettoe paMtzische Politik dieser Partei gestützt wrrV, Mitteilungen ansdem WblMm. Möbelfabrik J. Spira ' Feine °>» : Bitil,?».. UWlüWM 1—3 rohnungseinrichtungen. (Ecke Karl Schweighofergasse ,HumunmunimmaM"m9nninewi.i«mua(iiiHHMllinnMnilUnii« ^LEGANTUNOBILUG ' KLEIDEN SICH DIE M R R R R N IS BEI RONIS & ALTSCHÜLER ISS '■ m LmniaiiHnwmiitwnin« kleiderhavs lOÖERK« jjjjjj , * Cine Explosion im.Börsen gehäntze. Gestern um halb 9 Uhr abends erfolgten.unter den Arlcvdden d:s Hauptemganges des Börsen^bäudesa-uf der Ringstraße zwei schwache Detonationen. GleiäMitig nahm der Portier des Börsen, gebäudes. der eben das Tor Wietzen wollte, eme schwache RaüchenLwiMmg wahr. Die sofort an Ort und Stelle gepflok^mn politzeWM ErhMrngen ergaben, daß zwe i ist einem Marmeladekistchen verwahrte Konservenbüchsen, die anschornend mit einem schießpulvevariigen Gemenge teilweise gefüllt waren, von einem Unbekannten hmterlogt und mittels einer primitiven Zündschnur Mr Explosion gebracht worden waren. Verletzungen oder Sachschäden sind nicht erfolgt. ' * DaS neue Berliner Autisemitenblatt. Die deutschvölki. schon Kreitz« geben jetzt in Berlin eine neues Parteiorgan heraus, das den Namen ,/Die neue Freiheit^ trägt. Wie e3 heißt, ist diese Zeitung.nur als UebergangAblatt gedacht. Anfangs April soll als ossigielles Organ der eben ausgelösten DeutschvöMschen Fvecheitspartei das vor einiger Zeit eingestellte .^Deutsche.TaMatt" wieder «rschetoen. GegervWer der GeDarumt der DsuttzchvMöschen Freche-itspartei zur Zeit der Gründung -stellen die demokratischen Zeitznngen fest, daß die Leitung der Partei gegenwärtig Wer einen großen Fonds von mehreren hundert Millionen Mark verfügt. * Eine jüdische Schule für Krankenpflegerinnen. Aus. Warschau meldet I. C. B.: Aus Amerika ist die Aerzttn Frau Dr. Gruenwald in Warschau eingetroffen, um die Leibung der dem Mischen Krankenhause anMchlossenen Schul e für Mische Krankenpflegerinnen zu übernehmen. * Wne jüdische Synagoge vor her Bersteigemng. Die im Jahre 1618 erbaute Synagoge der Gemeinde „Adas Jisroel" in St. Gallen soll demnächst zur Verfteiaernng gelangen. Infolge der herrschenden Krise sind viele Juden ab gewandert und die UichrMMiebenen find nicht rmstarwe, die fällige Bankschuld von 4L.<XX) Franken -u befahlen. Die Gemeinde „Adas Jisroel" erließ einen Äusrus an di« Schweizer Jadenheit, zur Abtragung der Baukschutd 'beizustenern, damit verhindert'wird daß die Synagoge zur öffenMchm Versteigerung gelange. (I. C. B.) * Mion für ein palästinensisches Arbeiterheim. Di« Organisation „H i t a chd u t >h" m Lodz beschloß, «ine umfangreiche Sammelaktion einWleiten, u>m mindestens eine Million französischer Franken für den Aufbau eines jüdischen Arbeiterheims in PalMna auHzUbringeu. <J. C. B.) - * „Einheit," Verein zur Errichtung und Erhaltung von Volksfpeisehallen, Wien, 2. Bez>, Malzgasse 12. Der Vorstand des Vereins „Einheit" erläßt den folgenden Mfrus: Seit mehr als anderthalb Dezennien sind wir bemüht, den Armen und Bedrängten durch unsere AuHpeitzung zu Helsen. Wir können daraU Hinweisen, daß wir mchi nur verchlicheZ und billiges Esten geben, sondern daß wir, wo «s nottut, auch Er-- Mäßigung gewähren, und den' gam Armen unentgelüich ßu essen yÄ«n. Was' wir alltäglich üben, wollen wir zu Pessach in erhöhtem Maße durchführen, damit Lein Arnrer, der den Pessach halten will, hurtigere. Aber n^ere Leistungen erfordern tnd teser Zeit der Teuerung große Ausgaben. Darum richten wir <m alle, die geben können, den Hilferuf: Helfet rms, helfet uns gaiu besonders zu Psstach, danv'vt wir allen,, die uns oranchen, beistehen können! . - * Benrfsjvbiläum. GleichHe-ikitz mit dem SOsÄhrigeu. Bestände der' Wiener Lvnibardum) Eskompkebank begeht der Beamte, Prokurist Karl Blucha, das LOjähr^e DienftjMläum l I in.,LANDSTR.HAUPTSTR.*^W I iHUminnmnin Kultus* uJustiztalare u.Baretts SSfi! . liefert in schSogter Auaführung die bekannteste Speilaißrma ' /AI n/^ClM Zivil» nnd Unifbimuhneider müS i Ein Wien, II. i aborstr, 54. Tel. 45*6-29 iGegründet 1866 - Oroße Auswahl feinster Stoffe fflr Maßbestellungen W1D Stretig orthodox Hotel ünd Restaurant BARSCH AK U. Grosse Schiffgasse 3 Telephon 40-1*39 pjDÖ s°wie vorzügl. Meth und Sliwowitz Teiephoa 66-l*as SQü- und HUlsenfrQchte 11., Karmelitermarkt «* Milch und (dein i&s 11., Leopoldsgasse 31 p'12-rS Mwv Telephon 68-1*23 Knlshaeher & Wlndscöauer, Ulen, «.KaulersassB 6 v'o'^svi"» *»i« *55rm Bxporl nach allen Staaken m. ... . * Mn FemspvuMchueWieust in Men. Die Telegraphen- Veritv-Ätmdg Mchsicht'lgt, in Wien oimn. neuen Schnei it> i e n st hinzuführen. der es ermöglichen soll, am Fernsprecher für das Wiemrr Gememdegebiet bestimmte 8nrM Nachrichten aus^Wben, deren Gestellung innerhalb einer ifestgestzten BefLrdvungsjrcilt i— drei Stunden dom ZeitPunA^d« Aufgabe — .gewährleistet wird. Der neue Dri.MstKvÄg soll unter der BeKeichmrng ^Mrufpmch" ins Leben treten und allen Teilnehmern des Wiener FernspdechmtzeS ohne Erfüllung besondever FormalMen Leicht zMnglich gemacht werden. , * WohliAigkeitsmarken 1923. Die österreichische PosiderwaLijung «MÄ to der -werten Hälfte Mai W-ohltä tigteits- Yoft marken mit einer.postalischen G-eliung von vier Wochen in' neun Werten von .160 As 1000 Kronen znul sechsfachen Pvrife des RenMverteS aus. Ein Satz wird 16.000 Kronen fssten. ■ ' *■ Otsterreichstcher Amtskalender. Der österveichische AmtstaLender D soeben rm Verlage der Staatsdruckerei erschienen. Die.Daten des Amtslalenders vuuhen. auf amtlichen Mitteilungen, daher kann dieses Werk volle Ä-ucheniWtät für sich in ANMvch nehmen. PveiS 160.000 K. * Aucklichee Wetterbericht. Li» Steiermark Hat sich der Himmel rmt MolLrn bedeckt. Im Äbrigen QsfVerveich hallt lheiteves Matter an. Die letzte Nacht war wieder sehr kühl, aiber in den Ni«dMwkN!N meist ohne Nachtfrost. Mittags erhob sich die Mmpemtur in Wien auf 9 Grad, in Innsbruck auf 16 Grad über Null. Aich in Deutschland hält heiteres rmd trockenes Wetter an. Voraussage: Heller, andaiuernd kühl, tagsüber lebhafte südöstliche Mnde. Schönwetter nicht mehr von lans-.'r Dauer. Die in den nachlolgenven «udriken mit ° bezeichnelen Aottzen «ns «ettkeß tinv ent seitliche Ankündigungen <8 A -es Prebgetetzes). * FcrLlmm-skino. Einem großen Bedürfnis entgegenkommend, sieht sich die Direktion veranlaßt, jeden SamStag, 4 Uhr nachmittags, eine große Jugendvorstellnng mit ausgelsähltem Programm bei ganz kleinen Preisen zu veranstalten. Erste Vorstellung heute. Abends »ArÄtsche Nachte*, -er große Exklustvsilm. o Bereise, Dortröge und Berfammlmgen. Jugvndverein A h a w a t h Z i o n. Restaurant Menezer, 2. Bez.» AuSstellungSstraße 15. Morgen 5 Uhr abends dringende Mitgliederversammlung. Erscheinen Pflicht! Die LiS nwrgem 6 Übr abends nicht verrechneten Karten gelten als verkauft — L es e* und Rede h a l l l e jüdischer H v ch s ch ül e r' Heute, 7 Uhr abends, ordentliche Generalversammlung. — H e b r ä i f ch e r K l u b, 2. Bez., . Taborstraße 1. Heute hach 9 Uhr wendS, Vortrag. Die religiösen und nationalen Feiertage. (U.Fortsetzung.) - S eph ar d. A k a d. Verei E s p e r a.n z-a. Heute, halb 9 Uhr abends. Im VereinSloka L. Bez., Novaraaaste 27, Vortrag Adolf Böhm: Theoretisch Betrachtungen des' Zionismus. Gäste willkommen. - Ziontstisch-sepsiardischer Verband Je h « da Ha levi. Morgen, Generalversammlnng in de Union Espagnolo, Hotel Continental. Tagesordnung r 1. Tätig keitsbericht. 2. Steuwahlen. S. Eventuelles. -- ^B e r e i i Erez Israel, 2. Bez., ZirkuSgasse 38. Heute, 8 Uhr nacht mittags, wichtige Ausschußsitzung. -- Ä i o «i st i s ch i L n g e n d g r « p p e ' GrlltursekÜon) XX. Heute, 8 Uhj nachmittags, in der hebrarschen Schule, 20. Bez., Othmar« Me 46, Vorlesungen der Herren Schwager und Neumann Morgen, 7 Uhr abends, in unserem nenrenovierten Vereinslokale 20. Bez., Karl Meißlstraße 4, konstittüerende AuSschußsitzunw Beide Ausschüsse haben zu erscheinen. Montag, 8 Uhr abendsj hebräischer Kurs. - jüdische V o l k 8 b i b li o t h e j Zion. 2. Bez., Glockengasse 30. Heute 4 Uhr nachmittags, Vov, trag Dr. Finkelstein r Leo Pinsker. 5 Uhr nachmittags dringend^ Sitzung. Samstag den 14. d. Dr. Tarlakower r H e r z l. Ch aluzoraanisation Wien-Jugend oerei« A h a v a t h Zion. Am 15. d. um halb 8 Uhr abends im Festsaale deS kaufmannischeu Vereines, 1. Bez., Johcmnesgasse 12j Pessach-Äkademie mit anschließendem Tome. L e o p o l d st ä d t e r V o l k 8 h e i m, 2. Bez., Zirkus, gasse 48. 7 Uhr abends r Josef Deutsch: Moderne enüvicklungs, geschichtliche Forschnngsmethoden. Karten zu 50V K. U t q n { a. Heute, Großer Saal: Halb 3 Uhr nachmittags: Schülervortrag: Kreuzenstein. — Semmering. — Blumen. 5 Uhr: König Dachstein. Halb 8 Uhr: Der Freischütz Und sein Schöpfer. Kleiner Saal: Halb 6 Uhr: Paul Schlesinger: Jin Ruderboot von Ulm nach Wien. Halb 8 Uhr: Hochschulprofessor Dt. Franz Strunz: Das Ratses de§ Ich. KurSsaäl: 5 Uhrr Hofrat Ing. Josef L o w yt Grundlagen der elektrotechnischen Meßkrmde. IX. Halb 8 Uhr j trof. Dr. Hans Bauer: Mathematische Einführung in di, ravitationstheorie Einsteins mit einer exakten Darstellung ihre, wichtigsten Ereignisse. V. K l n b s a a lr 6 Uhr: Univ.-Lektoi Ferdinand M a t r a 8: Nednerknrs. 17. Halb 8 Uhr: Attnisterial, rat Ludwig B a t t i st a: Ein-elstagen aus dein Seelenleben des Kleinkindes. I. ßmShnms. Die LebemmWelmSrtte. Dir FleischLenerimg. — Gefrorener Spinat ans Ungarn. Durch Hitze , verdorbener Salat aus Italien. Di« schlechte Betzchickuug des vorgestrigen Marktes in St. Marx hatte neuerl-rche Stei^rungen der Preitz« für ciri^elne Artikel zur Folg«, die zum Teil bereits gestern m der Groß* Markthalle in Erscheinung traten. Der Preis für Ni'.edfl-eisch bat sich nicht geändert dangen haben sich die Prei.se für Kalbfleisch um 2000 K., für SchrritzeWeiisch um 4lK0 K. und für Schweinefleisch um 2600 K. pro Kilogramm erhöht. In der GrotzmaÄthalle wareii neun Waggonladungen mit verscksickdeneri Fleischgattungen angekorniMN. Trotz der hohen Pr-eise herrschte in der Großmarkthalle lelbhafter Verehr. Es notierten in der Großmarikthalle rm Detailverkauf: Ntindfleifch mit Zuwaige vorderes 18.000 Kdis 3-1.000 K., aus* nahrn.Avei.se bis 33.000 K., hinteres 20.000 K. bis 26X00 K., ausnahmÄveise bis 30.000 K., Rcstibvaten 24.000 K. lüs 84.000 K., ausnahmsweise blis 40.000 K., Lunaenbraten 34-000 K. bis 36.000 &, ausnahmsweise bis 42.000- Sl, Schweinefleisch ohne Zuwage 30.Y00 K. brs 38.000 K.. Kalb-« Bersch ohne Zrwmgc vorderes 28.000 K. vis 34.000 K.. hinteres' 30.000 K. bis 88,000 K.. Schnitzel 42.000 K. vis 92.000 K. Auf den Goünwarenmärkten waren die Anfuhren gut. urä) reichten für dr« Nachfrage Ms. Sie bestaulden zum großen Teil aus «Amrat. der jedoch n-ur schlüppenden Absatz fand. da. der ungarisch« Stengelspinat unterwegs rnfobge des kalten^ Wetters gelitten hatte nnd pm Teil in gefrorenem Zustand! Skommen war. Er notierte 4000 K., tei'lwsif« 5000 K. pro. granmt, ivä'hreach sich hiesiger StengeMnat besserer Qualität auf 5000 K. bis 6000 K. pro Kilogramm stellte. Für! hiösigen Blätterifpinat wurden Preise von 7000 K. bis 8000 K.i pro Kilogramm gefordert. Jto allgemeinen bliedm die Preis«! ilsir die ivbrigen GemüisegÄtun-gen unverändert. Borülbergchrnd! ind die Sendungen aus Italien zuvückgeyangen, da in Italien! m der letzten Zeit so warmes Wetter heischte, daß die Ware,! namentlich. Salatt während des Tva-nsvortes vieffach Schaden! gelitten hatte und in verdorbenem Zustand angew-mmen war.« Die HäMer komrten deshalb das große. Miko des Transportes! nicht auf sich.nehmen, da jedoch wieder kühleres Wetter eütge»' treten ist, sind bereits Senldringen aus Italien wieder unter*' Wegs, ^ta-lieinscher Karfiol hat mit Mchsicht darauf, daß diel ProduktionsKeit dort ihrMt Ende entgeigngeht lln Preise etwas! «NMMN. Butter und Eier stehen in ausreichenden Mengen zur Der» Mung, die Preise 'halben sich jedoch noch immer nicht wesentlich ermäßigt. Um der Flrischte«er«»g stand zu halten. machen wir die P. T. Wiener Hausfrauen aufmerksam, daß wir^ unser hochprima Rindfleisch zum Preise von: Vorderes mit Zu-! wage 22.600 K., hinteres mit Zuwage 23.800 K. pro Kilogramm: an unseren Volksrindfleischständen: Vorderes mit Zuwage 17.800 K., hinteres mit Znwage 18.000 K. pro Kilogramm! und an folgenden Filialen hochprima Gefrierfleisch zum Preise! von: Vorderes mit Zuwage 13.800 K., hinteres mit Zuwage! 16.600 K. pro Kilogramm abgeben werden: 2. Bez., Im Werd; '3. Bez., Grosinrarkthalle und Kleistgasse; 4. Bez., Nasche markt 61 und gr.. St. 64; 9. Bez.- Viriotplatz und Nußdorferhalle; 10. Bez., Eugenplatz, Triesterstraße und Kolmnbusplatz r 11. Bez., Enkplatz; 13. Bez., Hütteldorf Geschäft und Stand; 14. Bez., Storchengasse; - 16. Bez., Meiselmarkt; 16. Bez., Diarolnngerstraße, Yppenplatz; 17. Bez., Hernalser Hauptstraße j 18. Bez., Lkutschkennarkt und Voglplatz; 21. Bez., Stadlau und Floridsdorf. Wir weisen insbefoNders auf die bervorraaeudq Qualität des GeftierrindfleischeS hin. Die Filialen sind hente bis 7 Uhr abends geöffnet. b 0on1inental-8peäition8-0e8e!l8cttM, ^TeieSfS2- Dixektet Sammelvctkehr KrakaU'Lembcrg>Wai5chau / Eigenes Transitlager niit Geleiseanschluss Böhne und Kunst. „Der gute König." (Akademie-Theater-Vorstellungen des Burgtheaters.) Der Autor dieses' Lustspiels heißt Raoul Auern^ Heime r - nnd das bedeutet: Dieser Abenid hat ein Antlitze Höchstwillkommene, äußerst rar geworbene Qualität einey Premier«! Wozu sich gesellt, daß n-ckbst Anmut, Können und! Kultur Mch Pornchnrheit und vÄber Anstand die Kennzeicheüj des literarischen Profils Auernheimers sind. Der „gute König", tief in den Fünfzigevjahren, «der mst jugmdlich'em Man Äiebesgenüssen ergeben, M ganz nnd gaitz 3