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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-01 · Heft 1485 (1.4.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1485 (1.4.1923)
Date
1923-04-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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mim Men, Sonntag Fev-inan-sktuo. Unser Gesinnungsgenosse Herr Siegnnmd Oehlbcrg hat mit heutigem Tage die Direktion des Zfa-Palast-(Ferbinand3-)Kino übernomnren. Die neue Direktion wird nebst erstklassigem Programm jeweils am Abend die sportlichen Wettspielresultate verlautbaren. □ Grendi) in ümüM unerreicht . . zu K. 70.000.- . . zu K. 350.000.— . . zu 5t. 650.000.- . . zu K. 950.000.—!(O r e n d i) Künstler-Vorleger . . - . . <O r e n b i) Künstler-Wandteppiche . . . 'iO v c n b 1) Künstler-Teppiche 200X280 •. (O 11 u b i) Künstler-Teppiche 280X330 . lSrendi) Rotenturmstratze L«. Machte« Eie die EmMmmMMe in der neueröffneten Verkaufsstelle des ..Tuchhaus zum Hirschen", 1. Bez., AdlergasseS. Frühjahrsneuheiten in original englischen Stoffen für Darren. und Herren (Hirschentuche) zu beispiellos billigen Preisen. n * Kiudersodßerl» Rnderleiberl billigst bei B r e i t m a u n, 1. Bez., Operngasse 14. ° * Reizende Dirndlstosfe, Etamine, Chisfone und r.lle Leinenwarcn zu Notverraufspreisen im N a s ch m a r k twarenhaus, 6. Bez., Linke Wienzeile 44. a * Ceka Schuhbänder sind an QuaWat un-d im Preise unerreichbar. Eigene Fabrikation aus echtem Eisengarn, Maceo und Seide. K. u. I. Eckhaus, Wien, 2. Bez., Hammer-Purgstallgasse 1, Äber der SWhamebrÄcke. Telephon 44-4-61. a * Qualitätsmöhel aller Holz- und Stitarten kaufen Sie äußerst preiswert im, Möbelhaus Max Bergmann, 2. Bez., Praterstraße 38 (Weintraubengasse 2). □ * Nähmaschine« Staßnh, 2. Bez., Nordwestbahnstraße 21. Die altrenommierte obgenannte Firma, die auf eine ungefähr 20jährige Geschästspraxis znrückblickt, ist in modernen Nähmaschinen mit Kugellagern sowie allen anderen Systemen am Wiener Platze die leistungsfähigste. o Bor einer neuen Teuemnsswelle? < Es ist leider unausbleiblich, daß als Folgeerscheinung des Asttiven Index sowie insbesondere infolge der kommenden Warenumsatzsteuer die Lebenshaltung im allgemeinen und speziell die Warenpreise schon in der nächsten Zeit eine empfindliche Verteuerung erfahren werden. Dazu kommt noch der anläßlich der Wiener Messe gesteigerte Warenbedarf im großen und die zu Frühjahrsanfang (vor Ostern), erhöhte Nachfrage bei den Detaillisten. Diese beiden Momente tragen viel zur Festigung der Preise bei. Zu den sonsttgen Sorgen der mit Glücksgütern weniger Gesegneten tritt daher jetzt der Zwang, d;n Dedarf an Garderobe, Wäsche usw. noch vor Inkrafttreten der Warenumsatzsteuer anzuschcffen. Eine frohe Osterbotschaft für jedermann bedeutet daher das von der wegen ihrer Kulanz bestrenommierten Finna Brüder Schiffmann, Wien, 2. Bez., Taborstraße 48, in unserer heutigen Nummer auf Seite 3 angekündigte ■ Sonderangebot für Ostern. In den Verkaufsräumen des zentral gelegenen Warenhauses dieser Firma gelangen ab heute Neuherten in Leinenwaren, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, Bettwäsche, Strick- und Wirkwaren, Regenmänteln, Raglans sowie insbesondere original englischen Frühjahrsstoffen für Damen und Herren in enormer Auswahl zu Unerreicht billigen Preisen zum Verkauf. Vorteilhafter Ankauf großer Warenbestände haben es dieser nrit kleinen Regien und geringem Nutzen arbeitenden Firnca ermöglicht, Preise festzusetzen, wie sie sonst im Detailhandel nirgends geboten werden können. - Im eigenen Interesse versäume daher niemand, diese einzigartige Kaufgelegenheit. c> * Metropol-Variete im Prater. (Vergnügungspark.) Mit der gestern stattgefundenen Eröffnungsvorstellung hat Direktor Aoolfi den Befähigungsnachweis voll und ganz erbracht. Das ganze Programm, das noch besprochen werden soll, war ein einziger Schlager, der Beifall endlos. Täglich bei populären Kinopreisen, ohne Nebenkosten und alkoholfrei, das glänzende Oster-Eroffnungsprogramm. .Großes Orchester. Eingang Ausstellungsstraße. Vorverkauf Tageskasse. Die la ide« »achfolsenden Rubriken mit o bezeichnten Avttzrn und Artikel sind eni seitliche Ankün-igungen (K 26 -es Preßgesetzes). Grober Seidenvettauf bei A. Serngrch A. G. Für diese sensationelle Veranstaltung hat die Finna große Posten berettgestellt, welche zu ganz besonders billigen Preisen zum Verkaufe gelangen. Näheres siehe im großen Inserat der Firma auf der Theatersette des Blattes. . a Ausuahmsaueebar, nur 6 Tage gültig. Crepe de Chine, Crepe Georgette nur 95.000, 120.000, 138.000, Rohseide für Blusen und Kleider 54.000, feinste Fonlardseide, hochmoderne Muster, 100 Zmt. breit, 98.000. Prima-Satin-Zackenstttter dessiniert, Serie I 23.000, Serie II 26.000, Serie Itt 28.000, Serie IV 39.000, frmrzösischer Soll, bester Seideuersatz, alle Farben, 29.000. Hunderte Reste Seidenstoffe zu halben Preisen. Covercoats, Gabardine, Cheviots 58.000, 85.000, 105.000, 145.000. Textilexporthaus W i l l h e i m, Tuchlauben 8. □ PersonalnachrLMeu r Dr. I. H irschsoh n, gewesener Oberarzt der Heilanstalt Alland, ordiniert ftir Erkrannrngen der Atmnngsorgane, m Wochentagen von 2 bis 5 llhr nachmittags, 4. Bez., Waaggasse 17/19, Tür 22, Telephon 736 Stelle VI. — Dr. Robert Fischer, emerit. Sekundararzt des Rudolfsspitales und .Assistent der Poliklinik, hat feine Praxis, 2. Bez., Taborstrcß'e 17 (Lassiualeithnerplatz 3), eröffnet .und ordiniert von 3 bis 4 Uhr nachmittags für innere und Nervenkrankheiten. Telephon 47-0-37. a PME MiSkrsenzeKttn^. JL 1. AM 1923 SeAM . Die Vorstellungen am Ostersonntag und Ostermontag beginnen um 4, halb 6, 7, halb 9 und 10 Uhr abends. o Vereine, BorttSge und Versammwngen. Z i o u ist i sche S ekt i on f ü r d e n 6./8. Be z i r k. Dienstag den 8. d., 8 Uhr abends, int Vereinsheim, 8. Bez., Pemwplatzl, Vortrag: Altjüdische Pessachbräuche. Referent: Rabbiner Dr. I. Taglicht. Anschließend Sederweiseu, gesungen von OSerkantor M. Grob. Kaltes Büffet. Negiebeitrag. — Z i onisti s ch e B e z i r k S s e k t i o n, 9. Bez., Liechtensteinstraße Nr. 11, Tur 13. Dienstag den 8. d. um 8 Uhr abends dringende SchekelkommissiouSsitzung. Mittwoch den 4. d. um 8 Uhr abends dluSschußsitznng, an der auch die Frauengruppe teilnimmt. Erscheinen aller Mitglieder ist Pflicht. — Zionistische Bezirksfektionfürden 12./15. Bezirk. Dienstag den 17. d., 7 Uhr abends, Bialik-Feier. Mitwirkend r Doktor Hugo Knöpfmacher, Mirjam Schnabel-HLflich, Oberkmttor G. Margulies, Hedwig Dulicka. Ort: Saal des Vereinshauses, 16. Bez., Herklotzgasse 21. - H e L r ä i s ch e r Klub, Wien, 2. Bez., riaborftrafje 1. Montag, halb 8 Uhr abends. Vortragender Ungerfeld: Religiöse und nationale Feiertage. Zamonsky: Pessachfeier in Palästina. — Vereinig« n g jüdischerAka° de. mi k e r, 2. Bez., Im Werd 13. Heute, 2 Uhr, Dinim von Pesiach. Vortragender: Rabbiner Wundermann. 5 Uhr, im Bethausverein Brüderlichkeit und Freundschaft: Vortrag über die Hagadah. Gäste willkommen. — I n g e n d v e r e i n A h aw a t h Z i o n, Restaurant Menczer, 2. Bez., AusstellnngSstraße Nr. Io. Morgen, 7 Uhr abends, dringende Mitglied erversammlung. Erscheinen Pflicht! — Bukowinaer Zentral- 16 ak b. Infolge der Osterfeiertage Sonntag den 15. d'., 9 Uhr vonnittags, im großen Saale des Hotels Stephanie, 2 Bez., Taborstraße 12, Verbcmdsdiskussion. — Jüdische Volksbibliothek Zion, 2. Bez., Glockengasse 30. Heute, 4 Uhr, Vortrag Dr. Gelber: Der Anfang des Zionismus. Montag, 3 bis 5 Uhr, Kartenverrechimng der Akademie. Nicht abgeführte Karten gelten als verkauft. — Mendele -Gedenkabend. Der Jüdisch-literarische Arbeiterverein Jtav veranstaltet Dienstag den 3. d. im Festsaale des „Bayrischen Hof , 2. Bez., Taborstraße 39, einen Mendele-Gedenkabend. Das Programm leitet Herr Dr. F. Sternberg mit dem Vortrage: Mendele, der Großvater der jüdischen Literatur, ein. Beginn 8 Uhr abends. Re LebensmiUelmSrtte. ftVlu gestern stellte sich der eigentliche Verker auf den Markten ein, wie er gewöhnlich vor Ostern zu beobachten ist. Dennoch kann konstatiert werden, daß die allgemeine wirtschaftliche Situation auch hier stark zum Ausdruck kam, totem sich die Hausfrauen die größte Zurückhaltung auferlegten. Nur in Lammnnd Kitzfleisch herrschte Knappheit, weshalb die Preise schon vorgestern angezogen hatten. In der Großmarkthalle konnte sonst mit dem Angebot das Auslangen geftrnden werden. Rindfleisch hat sich je nach Qualität um 1000 bis 2000 K. ermäßigt, dagegen ist Kalbfleisch um 2000 K. pro Kilogramm im Preise gestiegen. Auf dem Fischmarkt war das Angebot nicht allzu reichlich, doch hatte sich das Hauptgeschäft bereits abgewickelt. Erfreulicherweise haben sich die Preise für Eier etwas verbilligt, dagegen wurden fiir Butter horrende Preise gefordert. Afft Gemüse aller Art waren die Mrkte sehr jjitt versorgt. Der letzte Baod -er Tagebücher Theodor Äeezls erscheint, wie uns der AüMche. Verlag, Bergin N 7, nMterlt, anfangs April. Damit liegt das Gcsamtwerk abgeschlossen vor. Herzl schildert in diesem Buche insbesondere seine Verhandlungen mit der türkischen Regierilng, seinen Empfang dmch den Subtan,Abdul Hamid und den Großwesir, Verhandlungen mit dem englischen Kolonialminister Josef Chamberlain, dem Staatssekretär des Aeußern Lord Landsdowne und dem Vizekönig von Aegypten Lord Cr om e r über das englische Angebot der Kolonisation von El, Arisch und von Uganda, Utoevvedungen nrit dem russischen Minister, des Innern von Plehwe, dem Finanzmmister Grafen Witte und schließlich den Empfang durch König VMor Emanuel den Zweiten von Italien und den Papst in Rom. Der Band bringt vielfach noch unbekannt gebliebene Tatsachen „ait§ der Geschichte der .sionistischcn Bewegung. Der Verlag eröffiret auf den 3. Band sowie auf das gesamte Werk eine Subskription. Bei Bestellung und Bezahlung bis 6. April ist der Preis des in Ganzleinen gebundenen Exenrplars Grundzahl 18, die mit der Schlüsselzahl des Jüdischen Berlages, zurzeit 1400, zu multiplizieren ist. Nach Subskriptionsschkuß wird der Preis auf Grundzahl 21 erhöht. Bis zu demselben Tage ist der Preis aller drei Bände in Ganzlernen und Kaffette Grundzahl 55 Mark, später 60 Mark. Bestellungen durch jede Buchhandlung oder durch der: Jüdischen Verlag, Berlin N. 7, Dorotheenstraße 35. Die Frankfurter Messe und Südslawien. Unter dm Drucksachen^ die das Fvankfurter Meßamt anläßlich der bevorstehenden Frühjahrsmesse vom 16. bis 21. April hcrausgibt, befindet sich diesmal eine sehr aufschlußreiche Broschüre über ,-Südslawien. iKöni-Miich der Serben, Kroatien -und Slowenen", die im Aufträge des Meßnmts von dem bekannten Publizisten Hermann Wendel heran sgegeben fft, der Südslawim mehrfach bereist hat. Die Broschüre ist als 10. Heft der Schriften des Frankfurter Meßamts erschienen. Sie enthalt n. a. Aufsätze über die Landwirtschaft Südsiawiens, über die südslawische Industrie und über die deutsch-südslawischen Wirtschaftsbeziehungen. Die sehr interessanten Schilderungen stammen durchwegs aus der Feder berufener südflawischer Wirtschastspolttiker und Autoren. Heuepoffnuiig! rfat>o¥ ... Schach-Wontt. Mitteiimgen der SchachseMon Hakoah. Problem Ar. 7. (777 „Cheß Miniatures in Three^ Dr. O. Blnmenthal. abc de t g h Matt in 3 Züge». Weiß: Lb6, VdS, 1.68. 8g3, Lo2. Schwarz: K62, Bh6. A«s -em Lauprlumiere Ser Schachsebiion „Sallvatzl Weiß:Dunkelblum. — Schwank T a k ae 8. Sizilianische Verteidigung. 1. «2—e4 c7—ob 21. O 63—eF 2. S gl—fS S b8—c6 22. L h6XL g7 3. S bl—c3 67-68») 23. DeS-cS 4. 62-64 c5Xd4 24. 8 64-e2 6. 8 f3Xdi 8 g8—f6 25. 8 c2-b4 6. Lfl—e2 g7-g6 26. Sb4-66 7. L eie3 L £8-g7 27. D c3-f8!‘) 8.0-0 0-0 28.T6iXLd5 9. D 61-62 8 f6—g4?») 29. T 65-b5 10. L c2XS g4 L c8XL g* SO. D f3-68 11. h2-h3 Lg4—d7 31. Tb5Xc6 12. Sc3-65 Sc6-e5 32. v 63-65 13. b2-b8 e7—e6 33. D 65Xc5 14. S65-b4 Se5-c6 34. Dcö-e7 f 15. Tal—dl Sc6XSb4 35. 12-14!») 16. D62XSb4 D 68—c7 . 36. De7-f8t 17. c2—c4 a7—a5?*) 37. D f8-g7 18. Db4-d2 a5—a4 38. f4-f5! 19. Lo3-h.6 a4Xb3 gibt auf, da 20-a2Xb3 De7—a5 mehr auszuhalten ist, i) Schwarz wählt mit diesem Zuge eine etwas passill Variante der sizmanischen Partie. s) Verfehlt, weil L h61 dadurch nicht verhindert wird. ■ *) Weiß hat zwar schon die Leffere Stellung, aber noch ftmtta wäre dieser Moment besser ausgenützt worden, wen« Schwarz an statt mit »5 die gegnerische Dame von diesem ohnehin schlechter Platze zu vertreiben, mit b7—h6 und K h7 seine Königsstellun, etwas verbessert hätte; für die Schwäche auf 46 hätte Schwär zur Not noch Verteidigung gehabt. . *) Der Führer der weißen Steine verhindert alle BeftenmgÄ versuche seines Opfers, welches sich immer tiefer in die listtg gei legten Netze verstrickt. 5) Den Schluß spielt DunkelLlum in sernern schneidigel Stile, an welchen schon manch starker Spieler glauben mußte. Anmerkungen von Adolf G o t t l i e b. D aB—c6 Kg8XLg7 e6—e5 L 67—e6 Tf8-c8 Ta8—a8 LeÖXSdB D c6-b6 Db6-a6 T c8—c5 66XTc5 L7-56 Ta3Xb3 K g7—h.6 Tb3-b2 Kh6-h5 h7-h6 und Schwärs das Matt nich^ Meißerschsst der rweiten Klaffe. Kalroah il—Deutscher Schachverein II 5:4 (1K.). Dieser Wettkampf im Klubheim des D. S. V. sah di«! Hakoah gegen eine der stärksten Mannschaften der 2. Klasse iq guter Form. v Am ersten Brett verlor R. S ch w a r z durch ein Versehe:» seine gut stehende Partie gegen Ehbler. Rosen bäum am zweiten Brett erlangte bald materiellen Vorteil, ob er aber du Partie, die abgebrochen wurde, in Anbetracht der guten Stellung seines Gegners Benesch wird gewinnen können, ist fraglich. L e w i t (H.) siegte in sicherer Manier gegen Ottenbrett, wogegen Eisenberg (H.) seinem starken Gegner Trinks nicht gewachsen war. Laub, der sich zu einem sehr guten Spieler entwickelt, besiegte Perneder, und Borbas (H.) zeigte sich Grusel überlegen. E. Wähle erlangte im Nachzuge bald Angriff und fertigte seinen Gegner Trimmel bereits im 21. Zuge ab. Lazarowie (H.) war auf einen zu starken Geg» rcer (Gilliar) gestoßen, vor dem er alsbald die Waffen strecken mußte. Hern remifierte gegen Schebester uitfr' Herzer gegen Himarek. Notizen. Großmeister Richard Reti sprach am 24. d. irr den Klubräumen der Hakoah über Weltmeister Cap ablanca. An der Hand von meisterhaft glossierten Partieq beleuchtete er in tiefschürfender und fesselnder Art die Eigeir^ heiten der Capablanca'schen Sprelführung. Reicher Be» fall lohnte den Vortragenden für seine gehaltvollen ZluK) ftrhrungen. Wenn ein Meister und Schriftsteller von: Range Retrsi der, tvie vielleicht kein zweiter, den Ruhm der Wiener Schule i alle Welt verbreitet hat, am Vortragsttsche erscheint, sollte man einen Massenandrang der Wiener Schachliebhaber erwarten. Statt dessen waren, abgeschen von den Mitgliedern der Hakoah, gezählte sechs Herren aus der großen übrigen Wiener Schachgemeinde erschrenen. Diese traurige Tatsache soll nicht verschwiegen werden zur Warnung anderer, die das große Risikq einer solchen Veranstaltung auf sich nehmen wollen. Nennnngschluß für das Nebentournier der Schachsektion Hakoah ist Mittwoch den 4. April. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder, die nicht im Haupttnrniere spielen. Zuschriften an Ernst Wahle, 2. Bez., Floßgaffe 8. ,■ ■' " '"'IK - ■ — — ■KIIIIIH' B Ab Mitte März erscheint die „NEUE WIENER SCHACHZEITUNG« welche die hervorragensten Theoretiker der Schachkurist zu ihren- Mitarbeitern zählt. Redaktion und Verlag : II., Flossg&m 3, \ Administration, Kassa u. Inseraten-Abteilung; I. Bez., Wlldpreimarkt Nr. 2. «i

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