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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-31 · Heft 1484 (31.3.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1484 (31.3.1923)
Date
1923-03-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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- yiwrrf> —v'r " -^WiS-vc.' ' •"■’ $&. 1484 ©Stet, Scmrstag Wiener Morgenzeitung. 31. Mrz 1923 Teile? dem das Wohl der jüdischnatio nalen Heimstätte am Herzen liegt, M «s SAlei! Bezug aus die Gage. Einige ,OrorM«snte" haben schriflliche Beschwerden eingevoicht, die dem UnterrichtAminister vorgslegt werden. Man muß abwavten, ob diese Bewegung der Schauspieler, die auf ihre Berechtigung noch nicht geprüft ist, -tatsächlich, wie gestern m einem Abendblatte mitgetellt wurde, so stark ist, daß bereits der Nachfolger Paulstus in Aussicht gcnonmren ist. Der Kan:pf um das Josefstädter-Thoater zwischen Direktor Jarno und Reinhardt ist in ein neues Stadium getreten. Reinhardt soll angeblich nrit Rücksicht auf die gewaltigen Unkosten, die eine Adaptierung des alten Theaterkasteus verschlingen würde, bereit sein, von senrem Proj>ekt abzustehen. Es soll übrigens zu einem Vergleiche zwischen Jarno und Reinhardt kommen Jarno, der bekanntlich den Klagewcg betreten hat, gab übrigens einen: Interviewer gegenüber seiner großen Verehrung für' Reinhardt, den Künstler und Mensche;:, Ausdruck und erklärte, von keinen Rechten zurüätreten zu wollen, wenn er direkt nrit Renchardt zu tun habe. Da nun Reinhardt scheinbar gegenjvärtig nicht geneigt sein solle, die getoaltigen Ausgaben zu riskieren, die nrit dein Umbau verbunden sind, dürfte Wohl ruf Grund gütiger Vereinbavuirg Direktor Jarno auch weiter Herr des Josefftädter-Dheaters bloHben. Jüdische Bühne. Die Iüdis ch e B ü h n e, die unter der ^ttmg von Isaak Deutsch steht, eröffnet im Saale des hotÄ Stephanie, 2. Bez., Taborstraße 12, Atontag den 2. April rin Gastspiel. Zur Aufführung gelangt Schalom Asch' Komödie „Motke Ga new", die an anderen Bühnen außerordentlichen Erfolg erhielte. Den: Ensemble gehören unter «ndeven an, die Damen Deutsch, Markow, Nathan, Wc intraub-Graf und Weißberg sowie die Herren Jablonsky, Nathan, Podzämcze, Reißmann, Sigall nrvd Zucker. Beginn halb 8 Uhr. Vorverkauf an her TageÄkasse. Lnstspieltheater. Die neue Operette „Der keusche Heinrich" von Beda und K. Lindconer, Mr:sik von Hans D:wal-Diamar,t, hat dieser Bühne einen Erfolg gebracht. Der /ensche Heinrich" übernimmt die Stelle seines Fremdes, gerät dadurch in tausend Wie, Verwechslungen entstehen, die ober im dritten M natürlich eine Mckliche Lösung finden. Am-ge fesche moderne Tänze und nette gefällige Melodie, sowie die Gchmgstext« gefielen sehr, m:d so konnten nach allen MschMfsen die Mttwrrkenden, vor allem Mizzi Freihardt vnd Ossi Führer, sowie Direktor Rn es, der die Titelrolle darst-ellte, VÄtor FlemMich, Herr Ehmann von: Deutschen DoWcheater (als Gast) und Herr Mahr, für'den Beifall danken, her auch die Librettisten und den Komponisten hervorrief. Hebräische Aufführung. Sonntag den 8. Apvik 1923 gelangt im Festsaale des Wiener Kaufmännischen Vereir.es, „Sfict Kaf", Drama von Perez Hirschbein, in hebrcw- ^chev Stzvache zur Mrffühvung. Regie: Leo Holpern. Aus de« Theatern. » Burgtheatvrr Morgen, 2 Uhr nachmittags, außer vem Jahresnud Stammsitzabonnement, „35 i c Fahrt ins ©lene". Halb 7 Uhr abends, zu besonderen Preisen, „G ö tz »j« B e r l ichinge n". Die Rolle des Bischofs spielt zum ersten Male Herr Heine. _ , A k a d e m i e t h e a t e r: Ntorgeu, 3 Uhr nachmittags, „Die Reise in die Mädchen zeit". Halb 8 Uhr besonderen Preisen, „Quality Street" (In, stillen Gaßchen). D eutsches DolkStheater: Die heutige Ur- «Whrmm des dreiMgenDramas „Die beiden Söhn« der Madame D u v e r n y" von Lorenzo AzertiZ beginnt um 7 Uhr abends. Für. die beiden Osterfetertage sink «8 Nachmittagsvorstellungen Shaws „Die groß, Katharina^ und „Blaneo Posnets Erweckung", ferner Blmnenthal--Kadelbmg8 Schwan! „Groß, st adtln ft" mit Dr. Rudolf Tyrolt, als Abendvorstellunger Azertts «Die beiden Söhneder Madame Du. v e r n y" und Szenes Lustspiel „E n d st a t i o n" angeseht Carl-Theater: Morgen, 3 Uhr nachmittags, be ermäßigten Preisen „Die geschiedene Fra ü" Montag „Der R a st e l b i n d e r". Für die Abendvor stellungen „M a d a m e Pompadour". Smutliche Loge: Md Ätze vergriffen. Neues Wiener Stadttheaterr Heute, *IJ Uhr abends, unter Leitung des Komponisten Uraufführung her Revue-Operette „L i b e l l e n t a n z" von O. Lombardo und Dr. A. M. W i l l n e r. Musik von Franz Lehar. In der Neuen Wiener B n h n e findet nwrgen, halb 8 Uhr abends, die Prenüere des vierattigen Schauspieles „Leidenschaft" von M. Arzybaschew mit Hugo Werner- Kahle und Annemarie Steinsiek in den Hauptrollen statt. Wochenspielplan der Staats o per: Morgen, ty46 Uhr abends, „Die Meistersinger von N ü r n b e r g". Beckmesser — Herr Leo Schützendorf als Gast. Montag »Der Rosenkavalie r". Oktavian — Fräulein Vera Schwarz. Menstag „Margarete (Faust). 'Mittwoch „L o h e u g r i n'k. Donnerstag „Car « aval, „Scheherazade", Iosep h 8 leg end e". Freitag „Die tote Stadt". Marietta — Fräulein Schwarz als ©eft Woche «spielplan im Redoutensaal; Morgen, „B a l l e t t s o i r c c". Montag „Ballettsoiree". Dienstag „Der Barbier von Sevilla". Bartolo — Herr Leo Schützendorf als Gast. Donnerstag „F igaros Hochzeit". Wochen spielplan des Raimund- TheaterSr Morgen, halb 3 Uhr nachmittags, Wiener Kammeroper r „D e r Z i g.e n n e r b a r o n". 7 Uhr abends, „Der W a n w a u" ' mit Max Pallenberg. Montag, halb 3 Uhr nachmittags, Wiener Kammeroper t „Zar und Z i n: n: e r m a n n". 7 Uhr abends, „D e r u «beste chl i ch e" mit Aiax Pallellberg. Dienstag „D er W a n w a n" mtt Max Pallenberg. Mittwoch, Donnerstag und Freitag mit Max HaVsnberL iUn-bsK^chl ich c". Gerichtssaal. Der antisemitische Sberwachmann. Der Schaffner Wenzel Mülier beanständete die Hausiererin Rosa Drucker lvähr^vd der Fahrt ans der Strecke Franz Jofefs-Bahn—-Klosternsuburgevsttaße, daß sie einen ungültigen Fahrschein habe, und forderte sie put Aussteige,: auf. Sie widersprach und erklärte, sie sei soeben nvit der-Franz Josefs-Bahn angelangt und habe den Vortra-m der öer-Vm-ie benützt, habe jedoch infolge einer Betriebsftömng aussteigen e,tüssen. Aus der- Markierung der Karte ergab sich' zwar diese Tatsache, doch der übereifrige Schaffner berief sich auf seine Vorschriften und hölte sich Unterstützung m der Person des Oberwachmannes Rudolf M a n t s ch, der mit einen: festen Zugriff, unter heftögsln Protest anderer Fchrgäste, die Fra,: herrmterzerrte. Die Frau wurde aufs PMzeir«mu:issar:ai Brigittenau gebracht und der Wachmann erlftaitetc die Anzeige, daß die Frau sich seiarer Amtshandlmrg ividersetzie, ihm absichtlich mit lder Hand ins Gesicht gefahren sei und ihn verletzthabe. Die Frau wurde in Gewahrsau: genommen, Mvoh'l sie beteuerte, kleine Kinder allein zu Hause zu haben, unbescholten und fast fünfzchn Jahre in Wi>en ansässig zu sein, und erst a m nächsten Tag gegen Mittag enthaftet. Sie hatte sich vor den: Strafbezirksgerichte (Landesgevichtsrai Dr. Kramer) wegen Uetbertretung der tätlichen Amtsehrenibeleidigung zu verantworten. Sie schilderte den Sachverhalt konform ihren Angaben bei der Polizei und bestritt, den WaclMann absichtlich devletzt zu haben. Unter Tränen berichtete sie, daß der Wachmann ihr gedwht habe: „Nä, warten S', Sie Saujüdin, Ihnen werd'n wir's schon zeigen, Sie eingewandertes Gesind'l." Auch habe er sie geschlagen. Der Richter verurteilte die Angeklagte ans Grund der unter Diensteid abgegebenen Aussage des Wachorganes zu einer Kveitägigen Arreststra.se. Bei der BevufungsverhaMung wurde jedoch >der Berufung Folge gegeben. Ware» Ae einmal im Steinhof? Der Tischlermeister W. wurde seinerzeit von: Bezirksgericht Favoriten tvegen Beleidigung einer Behörde zu acht Dagen Arrest verurteilt. Gegen dieses Urteil wurde die Berufung beim Lanidesgericht erhoben, jedoch «ckgewieisen. Daraufhin schrieb der Tischlermeister andas Landesgwicht eine Korrespondenzkarte nrit ungefähr folgerndem JÄHE: „Bor 'dem Gesetz sind alle Bürger gleich. Ich aber bin toilWvlich verurteilt loorden. Der Staatsanwalt wußte, daß ich unschuldig bin, der Herr Oberlandesgerichtsrat wüßte, daß ich nufchuiMg bin, und trotzdem haben sie mich verurterlt." In dieser Tonart geht cs werter. SÄbstredevd läßt das die Bchörde nicht auf sich sitzen, arnd Herr W. stand gestern wieder als Angeklagter vor Gericht. Richter: habe jetzt verlesen, tvas Sie-geschrieben haben. Was sagen Sie dazu?" Der Beschuldigte ist ein Adann von über 50 Jahren und hat ein festes Auftreten. „Ich werde alles beweisen," entgegnet« tt. Richter: „Waren Sie einmal in Steirchof?" Beschuldigter: „Nein." Richter: ,ßk kommen mir aber so vor. Wie wollen Sie so schwere Anschu'ldigungen bewegen?" Beschuldigter: ,^Jch stelle den Antrag, den M aus Favoriten zu requirieren. Daraus geht ganz klar hervor, daß ich unschuldig verurteilt wurde." Richter: ,Maren Sie eiunml unter Kuratel?" Beschuldigter: „Ja. Aber das ivar auch gefälscht. Alles P gefälscht." Der Richter vertagte die Berhandkmq, um den genannten Akt vom Dszirksgericht Favoriten heribeizuschassen. Auf dem Gang ruft noch der Beschuldigte: „Närrisch wollen sie mich machen. Mer ich weiß schon, was ich in"." Bollswiü. Der Antell Deutschlands «nd Sesterreichs am PMftlns-Handel. Aus deutschen Wirtschaftskreisen wird mitgeteillt: Der Anteil Deutschlands und Oesterreichs an der Einfuhr in Palästnra betrug im letzten Friedensfahre 18 Prozent uüd war damit dem britischen überlegen, tvelcher bloß 14 Prozent betrug. Im Haupttoil des JchreS IM hatten DMtsch-land und Oesterwich nur . noch 8 Prozent der GSfuhr, während Großbr-itannivn ans 30 Prozent gestiegen war. B«eßkS vom Anfang des Jahres 1422 aber ist wieder eine-Beffemng eingstreten. Bon: JäMer bis September 1Ä22 fiihrten Deutschland und Oesterreich für 547.000 Pfund ritt (13 Prozent), England für 1,14 Mllionen (28,4 Prozent). 3ber deutsche :md österreichische Anteil an der Grichchr ist also echeblich gestiegen, der englische ein wenig hevaibge-gangen. (I. C. B.) Lesterreichische Rationalbanl. (Bevnrinderung des Notemtmlaufes. — Mnahme des Barschätzest) Der gestern verösfenMchte Stand vom 23. d. zeigt nicht nur eine Verminderung des Notenumlaufes um rund 80 Milliarden, sondern auch einen Rückgang der sofort fälligen VerbindbiäMten rrm vlwd 27 Milliarden. Das Estomptepovtiefeuille hat in dieser Woche bloß um dwi Ml-- liarden abgenouMen. Auch der Stand der Darlchen gegen Handpfand hat eine für die Situation der Bank wohl nicht - ausschlaggebende, prozentuell aber doch recht beträchtliche Ber- > Minderung eckabpen. Der Garschab oegenüber der Vorwoche mit einen: um 43,6 Milliarden niedrigeren Betrage ausgewiesen. In dieser Abnahn,e des Barschatzes kommt der Ueberschnß der Anforderungen gegenüber den Einlieferungen im Devisen-Glearing zum Ausdruck, dem diesnml Einliefernngen von seiten der Regierung nicht gegenüberstanden. Die Steigerung der „Andewn Aktiva" rnd „Sonstigen Passiva" rm je rund 227 Milliarden ist darauf zurückzuführen, daß ein Teil der Erlöse der kurzfristigen Vorschußauleihen im Gesamtbeträge von 3,5 Millionen Pfund der Oesterreichischen Natwnat, bank gntgeschrieben wurde, welche wieder ihrerseits die Regierung für die gleichen Beträge erkannt hat. I,: dem Maße, als die Finanzverwaltung in den nächsten Wochen diese ihn Guthaben in ausländischen Währungen zur Deckung der laufen« den Bedürfnisse der Oesterreichischen Nattonalbanl Verkäufer wird, tverdrn die entsprechenden Guthaben d» Nationalbank bei den auswärtigen Bankstellen den Barschst stärken. Es betragen: der Notenuml-anf 4237 Milliarden, da.' Eskoinpiepovtofernlle 692 Milliarden und der Bavschatz 1307 Milliarden. Mlkgabe der österreichischen Gnthaben in Amerika. Washingtor:, 30. März. (Famkspruch.) Die erste R ü ä gäbe von Vermögenswerten, die Deutschen und Oesterreichern gehören und von dem Treuhänder für da- Eigentum der Staatsangehörigen ehemals f-eiMjcher Ländch verwaltet werden, beginnt in der nächsten Woche. Die Mbahnkonserenr beendet. Rom, 29. März. (Stefani.) Die Südbahnlonferenz hck heute ihre Arbeiten beendet. Es wurden zwei Abkomme» unterzeichnet, nämlich eines betreffet die RegÄnng >des T r a » sitverkehres, das bloß zwischen den rnteresiierten Staate» abgeschlossen worden ist, das andere betreffend die adnvinistratÄ» 4rnd technische R-corgan-isation sowie das finanzielle R» g i m e d e r S ü d b a h n, das zwischen den interessierten Staate» sowie Mischen diesen Staaten, fco; Südbahngesellschaft und rhrest Gläubigern abgeschlossen worden ist. Das Abkominen betretend den T ra nsit ver k eh r um saßt fünf Kapitel. Das erste Kapitel handelt von der Freiheit^ des Transitvevk-chves und ist eine fast wörtliche Wieidergabe der j Bestimmungen der Konvention von Barcelona, die, da sie von den Signatavstaaten noch nicht ratilfiziert ist, bisher noch nicht in Mrkfamkeit getreten ist. Das zweite Kapitel j enthält Bestimmungen betreffend den ZoMeust und sieht @r»j leichterungen im Grenzverkehre, für direkte Wfevtigungen und> für den kommerziellen Eisenbahndienst vor. Das dritte Kapitel! 'sieht Erleichterungen für den Personen- und Gepäcksverkehr vor.i Das vierte Kapitel betrifft die internationalen Statimren. i Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit den Eisenbahntarrfeni und gibt zum großen Teile die «uf der Konferenz von Portorose! angenommenen Beschlüsse wiador, die von den einzelnen Staa-; ten noch nicht ratifiziert und daher rwch nicht in Kraft getreten! sind. Eine Reorganisation der Budapester Devise» zentrale. Budapest, 30. März. (Priv.) Me verla-nteit, wird kt! Schoße des Firranzministeriunrs der Plan. einer Reorgam-i sierung der Devisenzentrale erwogen, wobei die Industrie-! nnternehnrnngen sich die Devisen bis zu einem gewissen Gradej freihändig beschaffen könnten. Es soll also neben der Devisen-! zentrale in gewissen Kreisen der freie Bevibchr hergestellt wer-! den, wobei die Möglichkeit einer Spekulation ausgöschloffen! bliebe.' . * Diese Maßnahme ist rurr ein Teil der von der Re» gierung in Aussicht genonnnenen Aendernng ihrer bisherige« Währungspolitik. Der FinanMrnister Kallay soll die Absicht h-aben, die ungarische Krone dadurch zu stäbMfieren, daß er den Deckmtgsfonds vergrößert und zu diesem Zwecke dtzjenige« Devisen verwendet, welche bisher zur Unterstützung der Ungarkrone .aus den Änsländischen Märkten Verwendung fanden. Dabei will er gleichzeitig eine Inflation in dem Rahmen des tatsächlichen Kreditbedarfes in der Höhe von zirka 30 Milliarden Kronen znlaffen, um dadurch der Kreditnot im Lande entgesrMttvetey. Drr^ch die BMlMiMWg a, die J»ist«strielleU, de» Bedarf außerhalb der Devifenzentrale Fn decken, soll diese Last der Devisenzentrale abgenommen werden. Kallay glaubt, daß m Lande noch so viele Valuten vorhanden find, daß mit ihnen der 'tatsächliche Bedarf der Industrie -befriedigt werden barm. Die Astaire der Bohemiabanl. Wie aus Prag gemeldet wind, berichtet die Po^d». korrespondenz folgendes: Ueber Ersuchen der Fmanzorgane,. welche die Revision der Bohemia-Bank durchführen, wurden einige Umstände stchergestellt, die. eine AufÄävnng er- 'heischen. Den Rwisionsorganen wurde das Ergebnis der Ern^ vernahrnen behufs weiterer Revision mitgeteillt. — Die von gestern gemeldete Bechaftung der -leitenden Direktoren wird! demmttvwt. Die Konditionen der Wiener Banken. Bekanntlich habeq sich »der Verband 'der Industriellen und die Vertreter das Arbeiterkaiumer au die Reg-iemng gewendet amd sie n« rim Erinäßignng, der die Wivtfchaft MdigeMn Wen Barcksätze

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