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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-30 · Heft 1483 (30.3.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1483 (30.3.1923)
Date
1923-03-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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\2'~ uC fli 3 WM, IMKtz Wiener Morgenzeitung. 80. März 1923 Nr. 1483' ßin Fahr Urania. Dos VolkSbrldutrgshaus Wietter Urania blickt abermals s«qf «nt evfolgveichrs Jahr zurück, besten wichtige Ereitzttistc ^tzst Mächtige Ausdchmmg des Betriebes in zahlreichen Zweig-! stellen m Wien und Umgebung, die Gründung neuer UrmriatinMute in den Bundesländern mrd die Neberlassung des städtischen Baugrn.ndes an der Mariahilstrstra^e zur Erbamrng des geplanten Zweighattsts waren. Im Uraniagebäude am Aspernplatz wurden 4310 Borträge veranstaltet, die von 'A0L16 Personen besucht wurden, anßerbalb des Stamm- -hansts wurden in den zahlreichen Winter Zweigstellen (zwei Mittelschulen, den Tlrbeiterhennen im 10., 10. und 21. Bezirk nsio.) 6212 Vorträge veranstaltet, die von 649.212 Personen besucht waren. Dies ergibt zusammen 9528 Borträge mit. .1,459.728 Besuchest, das sind durchschnittlich 1021 Besucher täglich. Die Anzahä der Vorträge stieg gegenüber beut Vorjahre um 24 Prozetrt, die Attzahl der Bosttcher um 27 Prozent. Den größten Anteil an der Airzahl der Vorträge Hattert die A rbeitsgemeinschaften und Semesterkurse (.63,5 Prozent); es folgten die kürzerett 'Kurse (9,5 Prozent), die Wiederholtrugsvorträge mit Musik (6/6 Prozettt), die Schülervorträge (5 Prozent) und die Uraniafilnte (5 Prozent). Die Uraniasternwarte wies einen Besuch von 90.16 Personen auf. Cinett -bedeutenden Utnsang gewattn atich die Berksihmtg von Borträgen, Lichtbildern utrd Lehrfilittett an die Töchteratrstalten rmd sonstigett Bolksbrldungsstätten in den Bundesländern. Die Anzahl der Mitglieder betrug 25.257, denen für ihre Angehörigen 25.024 Anschlußhefte gegebctt wurden. Die Gesamtzahl von 50.281 bedeutet eine Steigerung gegen das Vorjahr um 38 Prozent. Das Ende des Berichtsjahres (30. Juni) siel in die Periode des größten Wertsturzes und des Geldes, so daß der Rechnungsabschluß trotz der großen Erfolge des Jahres einen Gebarungsderlust von 460000 K. ausweist. Dos hundertjUrige SuBUSiun der Fabrikrstadt Lodz. Durch die polnische Presse gehen Notizen, welche daraus Hinweisen, daß Lodz im Jahre 192 3 sein hundertjähriges Jnbitätlm als Fabriksstadt feiern kann. Diese Datierung ist, Wie Nachforschungen im Lodzcr städtischen Archiv ergaben, nicht ganz richtig. Demt schon im Jahre 17 9 4 war Lodz eine Stadtgemeinde, in der W o l l w e b e r ansässig waren und ytt Jahre 18 21 war die Stadt bereits unter den Fabriksstädten Polens zusammen mit Sieradz, Czenstochau, Lentschitz u. a. ünfgezählt. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß Lodz, das polnische Manchester genannt, heute der Hauptsitz der Textilindustrie in Osteuropa, seinen Aufschwung D e nt s ch e n und I u b cu verdankt. Besonders die Einführung der modernen mechattifchen Fabrikationsntethoden wurde von jüdischen Uuterucljutfnt vorgenommen. Lodz ist eine der wenigen Fobriksstädte ht Europa, wo eine große Zahl jüdischer Arbeiter tätig sind. Ter Aufschwung des industriellen Lodz hat übrigens seinen künstlerischen Gestalter in dem polttischen Romanciers St. Repmoni gesunden, welcher in seinem Wertvollen Roman „Lodz, das gelobte Land" sehr interessante Schilderungen des Herenkessels der werdender! Fäbriksstadt gibt. IBHBI IBttl Wertvolle im Auslande gewinnen Sie durch Insertion in unserer iiiitmimiimmiiiiiiiiimiiiiuitiiiiiiiiiimiiniiiimiiiiiiii iiiiiiiiitiiiiiiimmiimimiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiimiiiiiiii welche am Sonntag den 1. April 1. J. in bedeutend erhöhter Auflage erscheint. Diese 'Nummer wird 2V, Tage aufliegen und ausser unseren ständigen Abnehmern in vielen tausenden Exemplaren zur Propagierung unseres Blattes auf Grund eines reichen Adressenmaterials an grosse Handelsfirmen in England, Holland, Amerika, Jugoslawien, Rumänien und Polen gratis versendet werden Normaler Tarif! Guter Erfolg! fuiiimiiuniiimumuituiiiiiiiiiimiiniiiiitiiifiiiiiitiiiimiiiiiiiiiiiimiifiiiiiiiiiii Aufträge nehmen alle Annoncenexpeditionen entgegen. Au! Wunsch Besuch unseres Vertreters (Tel. 44038,43319) timiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiimiiumiiimiimiiimimiiimiimiiiiiimiiiiiimniiiiim i ■ ■ ni WerlMische kartorrrMische Material und die KschfglgeAaateA. Prag, 97. März. Unter dem zahlreichen Material, Iris rrach dem Zusammenbruche der österreichisch-ungarischen Mona.chie in Wien verblieb und an dem die Nachfolgrstaatm ein begreifliches Interesse Zeigten, befand sich auch das kartographische Material, sowie die technischen Bchelfc -für die Erzeugung der Karten. Gleich nach dem politischen Umstürze wurden seitens der zuständigen Kreise Schritte unternommen, um das auf die tfchecho-flowäktfche Republik Bezug habende Material zu erhalten. Als int Jahre 1919 zwischen den Vertretern der tschecho-slotvakischen Republik und Oesterreich über die Teilung der administrativen Schriftett und der historischen Denkmäler BerhaMungen in Prag gepflogen wttrden, erhob das tschecho-slowakische militärgeograptzische Institut, vertreten durch dessen Kommandanten, Obersten des Generalstabes K. Rausch, Ansprüche ans jenen Teil des kartographischen Materials, der auf die tschecho-slowakische Republik entfällt und verlangte, daß dieses Material als Kriegsmaterial, gleich den Waffen usw., abgeführt werde. Die Vertreter der österreichischen Republik behaupten jedoch, daß es sich um kein Kriegsntaterial, sondern uut wissenschaftliches Material handle, das nicht nur von den militärischen Kreisen und der Armee, .sondern auch von der breiten Oeffentlichkeit benützt wird .und Oesterreich sei im Sinne der Friedensverträge nicht /verpstichtet, dieses Material abzusühren. Da in diesem ^Punkte keine Einigung erzielt werden konnte und das Material für die Erzeugung von Karten dringend benötigt würde, wurde ein besonderes provisorisches Abkommen abgeschlossen, nach welchem d«S mrlitärgeographische Institut in Men die Originalzeichnungen jener osfizrellen Kartenwerkee die ans das Gebiet der tschecho-slowakrschen Republik Bezug haben, auf die Dauer von 30 Jahren dem Prager mtlitärgeographischen Institut lethwerse zur BersügMg stellte. Auf diese Art wurde es möglich, daß das tschecho-slowakische imlitärgeographische Institut Ne für die Armeeverwaltmrg erforderlichen Karten vorläufig in genügeirder Zahl erzeugen konnte. Indessen wurden aber die BerhaMungen fortgesetzt MÄ im Jahve 1922 entschied die BotschafteiEonferenz in - Paris, daß alle Plane und Karten, im größeren Maßstabe als 1:200.00V sowie das zu ihrer Erzeugung erforderliche Material <sB Kriegsmaterial zu betrachten und unter: die. Nachfolgestaaten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie aufzuterlen sei. Diese Entscheidung betrifft demnach die wichtigsten Kriegskarten und Pläne (1:76.900 und 1:25.000) mit Ausnahme der Generalkarte (1:200.000). Durch die Entscheidung der Botschafterkonferenz gingen alle Autorrechte dieser Karten auf die Nachfolgestaaten über und dem militärgeogvaphischen Institut in Wien tmtrde gleichzeitig verboten, diese Karten ohne Bewilligung der Nachfolgestmeten zu vervielfältigen. Die Folge der-Entscheidung war, daß alle Matrizen und technischen Behelfe (lithographische Steine, Platten, Glasnegative usw.) unbrauchbar genmcht (abgeschliffen) werden oder beit Nachfolgestaaten um dep Preis Materials überlassen werden sollten. Die tschecho-slowakische Republik hat sich für den Ankauf um den Preis des Materials entschieden. Mit der Durchfühvu-ng der ErrtscheMng der Botschafterkonferenz wurde die interalliierte Kontrollkommission in Wien, an deren Spitze General Hallier steht, betraut. Die Uebergäbe des noch in Wien befiMichen Aiaterials hätte bereits in der Zeit vom 1. bis 14. April V. I. erfolgen sollen, wrtrde jedoch aus technischen Gründen definitiv auf die zweite Hälfte des Monates Mai 1923 verschoben. Im Besitze des tschecho-siowakischen militärgeogmphischett Instituts befinden sich bereits 660 Originalzeichnnngen für den Plan 1:25.000 und 189 Originalzeichnnngen der Spezialkarte 1:75.000, die seinerzeit stitens des Wiener nrilitärgcographischen Instituts geliehen wurden. Es handelt sich demnach noch um die Acbergabe von zirka 60 bis 60 Aluminiumplatten, einer Anzahl von lithographischen Steinen und. sonstigem Material. Bezüglich der Karten, die nicht als Kriegsmaterial befunden wurden ('hauptsächlich die Generalkarte), wird ein besorcheres definitives Abkommen ntaßgebend sein. Keren Kajemeth l'gsrael (Mischer RatisNalfouds). Mittwoch dm 4. April findet um halb 7 Ahr abends eine Zusammenkunft der Nationalfondskommissäre statt. Tagesordnung: 1. Palästina-Bericht. S. Landspcn.den- Drive. * Sexuelle Aufklärung durch Hakenkreuzler. Ein Leset nttiseves Blattes übermittelt uns ein vott Richard Angewitter nt Stuttgart veröfe-ntilichtes und verlegtes FluMatt. tMcheauäi von, NationÄstzialistischen Verlag (Vevsand), Men, 1.. Bez.. Stephansplatz 6, als „TluMmngSmateria'l" benützt Gründen der Reintichlkeit widevstwbt es uns deik dieser Druckschvift wiederzugeben, welche mit 'jener iotte, der HaLeirkreuzlertollheit eigenen Phantasie die Gefahr an dte ILand malt, die dmt eGrntanentunt durch die Versüh« nntg germanischer Mädchen durch Juden droht, natd den Geruch gewisser jüdischer Sekrete erörtert, die schon in ihrer 5tzern> urffchibar zil einer Rassenverftnchung der Gerinanen fuhrt. Me uns. nun nntgeteilit wird, hat dieser Tage ein etwa * ^ohriger Mittelschüler diese WnMtter an Mädchen glelchen Alters nn Ghuntasium in der Langegasse verteilt und diese „Erzrehungsarbeit" anch dann noch fortgesetzt, nachdein ihn ent vehrer zu eutfernett versucht hatte. Die öctfeitifv>cu,tfcr .wa«..W, in des Wortes voller Beidentnn- ÄnÄ» m Eltemt aber können sich bei Herrn E? /HotionalsoMlistischem Verlag" bedanken, der ' anl^ nA™rdlbcn GtMnasialnachlvnchs des Hakenirenzlertnnls -’l, r!1 derartig cE-r Schtveinereien vermittelt. Es ist ''^^lvdige Form der Erziehung zur sittlichen den Schntiutz, die schon halbwüchsige Kinder mit itjrer Jauche zu beschmutzen beginnt. Verschwinden eines Kaufmannes aus Wk«. lst der 37jähri«e Vertreter der -.edndranche Tobias Orfingcr, ans Warschau gebürtig, v^^l.c^eit9alic 17 tvohnhaft. ans seiner Wohnung ab- MTx-an b,efcni Tage wie gewöhnlich n-m die: Wohnung znriückquikehren. Orsinwr einen Posten als Vertreter d"r schaft in Wien antreten sollen, wo Kassechänser in jctite hätte am .28. Februar Kont inentalen Hande'.'sqosols- ^5"..unireien |ouen, wo er jedoch reicht erschienen ist. *V!JC nrül veornntet rnan einen Barbe trag von 10 Mil-' i c£rruflcv nicht in das AnAarid a'baereist, & ^''<l"er Wohnung lernen Reisepaß und fetttcu Heimat-. ... |a^>' "nd auch ein e lbst»n v rd scheint ausgeschlossen! 1 -Gegen Ende -Februar langte an ihn eii in Warschau wohnenden Schwester ein. h/bent sie ihn Witter i anderem erfncht, doch Nachricht'von sich zn gaben wie er slmcher allwocherrtlich getan habe. Da bereits ein Monat seit! s>.>nam Ver>jchwinden verstricke» »Wie <.-»« Lebenszeichen' n'.ach: werden. grsöhrliche Einschlcicherin. Dieser Tage ist es Kri-i Sh i?'T'?" Msährlichen Ein.sch'leichidie!bin' ^cen. Am 13. d. war im Hause 17. Boz.. Güpser-'. S!l<?ivCf 4' ‘tx Zemralmtpoktor des Wiener Bainkvereins,: ,chn.st -Lahn, emgezogen. Nachdem man alle Einrichlunasaeqen-i faf stkiwundm war. Die Erhebungen ergaben, daß "der'Juwelier! Aguaz Wt-eVerkehr in der Wallensteinstr-aße oinert Teil derj ,noblen von enter l'Nlgen Frau gekauft hatte, die schließlich als ruiCJ.n$c Hadern-,ammleriit Antonie Wimmer ermittelt uut,e. Icach^wiederholten eingehendetr Einvernahmen urvdt nach harlnöckigettt Leugnen gäü sie schließlich die Verülbring des! ^.r-ed-lah-s zu. Es gelang, einen Teil der Schmucksachm M-ande-! znorttigon. > / i . 1 Bücharlotterte der Organisation der Mener -rver Freude a» Presse.! lütter i c, die von der O . .. ch-. . rganisatioit der Wiener Presse vor-! mlstalte, wird. Lose fotmen von der Kauzlei der Orgmiiisation, der Wiener Presse. Wien. 1. Bez., -Eli,sabetWraße 9, bezogen, ivevrem. Berufsmäßigen Wiedervevkäufem wird vin Nachlaß! von 20 Prozent gewährt. üoervriift und abgestempe'lt. Die Vorführung der Wagenrü?or,chriftömäßigem tust gereinigleut Kennzeichen hat unter: Milbruiaung von Typeufcheitt, Ketmzeichenaussertigung mtd! des Besitzers an Wockentagen innerhM der- Amt--stunden von 8 bis 2 Uhr nachmittags zn erfolgen. Probe-! .cnnzeichen ^sind ohne Waget: zu übevbrtngeit. Kleine LMchronil. Der Hilfsarbeiter RudoVf K. mtd seine Geliebte Atttta R. habett in «irrem Gasthof ihr zwei Monate altes Kind crwürgt. K. wollte aus VerKveifkmg darüber, daß er für sein Kind fej-nett Kostplatz finden konnte, sich, seine Lebensgefährtin und sein >Kmd,töten. - -Vorgestern wurden bei der Uwva, s?avorrt G. m. b. H. 26 Teppiche im Werte vmt 80 Millionen gestohlett. Die Teppiche waren in der Garderobe der Nordbahn und -der Frattz Jofefsbähn eigelagert worden. Als Dieb wurde der Geschaftsdiener Johann Szombathh^s Milischuldige die Brüder Gustav und Emil Kroch verhaftet. Die Bettle wurde Mstcmdegebvacht. In Orch a. d'. Donatt wurde die Leiche eines MattneS angeschwemmt, die am Hakst eine große SHn-Ätwmrde haste. Dw Tote dürste bereits längere Zost im Wasser gelegen {ent. Die Erhebungen, ob ein Verbrechen oder ein Selbstmord vor« liegt, wurden ein-gelett-et. Die Jdevtstät des Toten ist nicht sestgestellt. . Der netmjÄhvige getstesischwache Pinkas Klarbau nt, seit zwei Tagen im Karolineüspital in Pflege, kletterte gsstmm abends ans dem ftzenster a« der Dachxinne entlang. Das Kind konTtte noch vor Eintreffen -der Jeneüwchr vor -dein Absturz gereuet werden. — . folgenden Aufruf: . r.tcljv als awderthM Dezenttten sind wir 'betuüht, den Armen! uttb Be-drängstn durch unsere Aus,spoif-ung z:> helfen. Wir kön«: neu darauf hittweisen, daß >vir nicht nur reichliches und bil-! liges Essen geben, sondern, daß!vir, wo es not tut, auch Er-! tnäß-.guttg gÄvähreu, nttd den ganz Artneu uttentgMich zu: egen gebe». Was, wir alltäglich übet:, wollen wir ztt Pestach: in ^erhöhtem Maße durchführet:, damit koit: Arnter, der den! Pessach halten will, hutvgere. Aber nnfere Leistutlgett erforderni*1. dieser Zeit der Tcnerttuq große?lnsgabett. Daruut richtet:i 'wir an alle, die geben können, den Hilferuf: Helfet »ns. helfet^ »ttö 0ütt?i besvnoers zu Pessach, damit wir allen, die uns brau-! chen, beistehen können! * Ein dreizehnjähriger Schachkünstler. Ein junges Wnn«., derkind. na-nts Ereztt er, von noch nicht ganz 13 Jahren, hält! die Geittütor der Schachwelt der Seitic--Metropol>? in Aut-! regung. Ai: diesent Tage spielte der Wutlder-knabe''tt einem Cafes eines Klubs in der Ningeb-nng des Paläis Rohäl gleichz^iltg gegett zwanzig ihnt geaettübersttzende erstklassige Sckachvpiefcr. Bon diesen zwattztg Partien gewann er fünf-' zehn, vier Partien waren remis und die einzige Partie,! die er verlor, halte ein Photograph verschttldet, der durchs seiite Magttestttiita-ufnahttte beit Kitabett hinderte, das Spiel! seines Gegners genau zu verfolgen. Ob sich das kleine Phänv-. nten bewähren wird, bleibt fraglich. Dst. Erfahrung hat ge«- zeigt, daß die Wuttderkinder, mt-t mtr geringen Atlsnahüten' nicht hielten, was sie -Ve-vspr-achen. Die Leistnugeu des kleinen! Eremer sind derzeit unbestreitbar bewnttdernswer-t, man bot=>; gleiche ihn „fit -den Maitntcften Größen des Schachspieles aller; Zeiten. Wohl gab es schon einmal einen achtsähr-igen Schach-: küttstler. doch war dieser ein Ausländer, der den Parisern nicht! gefiel. Aber der -neue Schachmeister ist nichi nttr ein Fr.tttzose,! sondern auch ein waschechter Pariser. : * Ukattia. E r z i e h n n g z u m G e m e i n s ch a f t S-. Tc B c n. lieber diese zeitgemäße Erziehtmgsfrage spricht Eduard! G o l i a s am Karsamstag .den 31. d. uni halb 0 lihr hu Kleinen Saale der Wiener Urania. * Wetterbericht. Dos Wetter dürfte M den Feiertagen! nicht ansgdsprochen schlecht fein, aber ztt veränderlicher BewÄkung mit ze-itweifenr Sonnettlschein neigen, die Temperatttr keine! besonders große Tagesschw-atstnug evleidm, ntovgens etwaswärmer, im'itlags etw-as Dhler als bisher sein. Niederschläge find nicht sehr wahrscheinlich, zeitweise aber nicht' ausgefch<losten> (leichte Re-gettböe-tt). Voraussage: Wechselnd bvwüM, dabeichorwiegettd beiter, ohtt-e wese-ttsttch-o Niederschläge, etwas Kchler, »nesstiche bis norÄtoelltl'uüe ichwache Winde. 492083718911

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