Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1482 (29.3.1923)
- Date
- 1923-03-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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iWM, Mener Nrlwgenzettuns. 29. Miiivz 1923 Seite? I«-e zahle de« Schekel! * Branchen-Telephonbuch für Wien «nd Niederösterreich. .. Verllag -er Firma Hennlich u. Co., Men, 6. Be-.,!».ittÄaass« 6, fft soebm das Vvanchen-DelePhouArch für Wien SMederösterreich erschienen. Der ziM 10Ü0 Seiten starke > enthält ungefähr 5OPO Branchen und bildet ein für die Mannschaft wrllkomm-enes Nachschlagewerk, ist auch ein jguter BchE für ausländische . KaMeute, welche dieoster- Ireichischen'MaiMe besuchen. Der Preis des Bandes beträgt 7O.OOO Kronen. * Schulbesuche im Technische« Museum. M Mittwoch :den 4. April wird das Technische Museumieden Mittwoch von i9 bis 12 Ahr vormittags furdre Wiener Mittel-, Bürger- und iBölkAschnleu bei halb em Eintrittspreise' geöMet sein. Um ■10 Uhr vormittags FAmvorMhvung im großen Hvösaale. An! jedem ersten und dritten Mittwoch des Monates ist das Evd- -tzüschoß, an jedem anderem Mittwoch das erste Obergeschoß zujgMMch. Diese NeueiuUchruna wird den Schulen Gel^enheit lMbm, chre LehvauMbge in dieses moderne Lehrwvsen zu machen. . . K««NMorisches Museum. Mr die Zeit vom 1. April;$» 30. September d. I. gilt für die einzelnen Sammlungen des i Kunsthistorischen Museums folgende Besuchsordnung: Die Kunstjgewerbescnnmlung, Waffensmmnlung, Antilensmnmlung und antike Münzen, die Aegyptische SammlMg, die Gemäldegalerie und die Sammlung moderner Minzen: an Sonntagen von 9 bis 1 Uhr mittags, cm Dienstagen, Mittwochen, Freitage« und Samstagen von »-,10 bis V,3 Uhr nachmittags, die Gemäldegalerie außeroem noch cm Donnerstagen von Vs10 BtS 7,3 Uhr nachmittags« ferner wie Estenfische Kunstsammlung, die weltliche und geistliche Schatzkammer an jedem Donnerstag von 7,10 bis 7,3 Uhr nachmittags. Die Eintrittsgebühr beträgt für Oestetreicher und Reichsdeutsche ia» Sonntagen 600 K., an Samstagen 1000 K. und an allen ■übrigen Tagen 2000 K., für Ausländer an Sonntagen 800 K., an Wochentagen 10.000 K. / * Amtlicher Wetterbericht. Das Wetter war auch gestern noch allgemein heiter, doch zeigte sich bereits morgens vereinj*$t leichte Bewölkung, die sich tagsüber ausbreitete und die Mittagstemperatur nicht mehr die.voWstrvge Höhe erreichen Meß. Sie überschritt Mrr allgemein noch 16 Grad, erreichte Aber nirgends mehr 20. Die Wetterlage änderte sich langsam, ad daß eine Verschlechterung, aber noch nicht ausgesprochenes ISchlechtwetter M erwarten ist. Voraussage: Im allgemeinm iSchöuwetterchavakter, doch schon stärkere Bewölkung. Wie in den nachfolgenden Rubriken mit o bezeichnelen Notizen und Artikel find entgeltliche Ankiln-igungen <ß 26 -es Pretzgefetzes). ervei ,(O r e : cO t e 10 r c!(0 re (0 v e Ecka SchuhbäMr sind an QrrMät und im PveGe Mr. Eigene FÄbrikativn aus echtem Eisengarn, Maeco K. u. J. Eckhaus, Wien, J. Bez., Hcmmter-Pdrvg- 1, übsr dsr Mphaniebvücke. Telephonn lLrendi) in Lualttöt merreicht! z« K. 98.000.— z« K. 100.000.- z« K. 120.000.— z« K. 140.000.— zu K. 20.000.— lSrendy Rotmtumftraße 20. D nd i) Spitzenvorhang mit Draperie n d i) Spitzenvorhang-Halbstores . . n d ii Spitzenstores, 3.50 Meter lang «dir Spitzenborhang, zweiteilig n d t) Spitzendraperie.. Vereine, BortrSge und Bersammlnugen. . Jübisch-literarische Bereinigung Wie- -^Margareten. Domrerstag, halb 8 Uhr,, im Saale jdes Margaretentempels. L. Bez., Siebenbrunnengaffe 1», Vortrag Dr. Gelber: „Napoleon und die Juden". — Zionistisch e B e z t r k 8 s e k ti o n Wi e d eit«f d t garete «. Donnerstag, halb 9 Uhr, im Saale des Margaretentempels, v. Bez., Siebenbrunnensaffe 1a, Ausschußsitznn g. -.Urania. Heute, Großer Saal, halb 8 Uhr; Die Paffion.!8 Uhr: Knud RaSmussenS Polarfahrt. Halb 8 Uhr: Die Paffion. -Kleiner SM, halb 6 Uhrr Johannes Piets chmannr Regatta und WMtvaffersport ln Oesterreich. Halb 8 Uhr: Dr. Emimerich Selch: Geschichte und Technik des Kunstemails. II. iKurssaal, 8 Uhr: Direktor Josef R e u m a i r: Zur Geschichte >der deutsch«: Sprache. lV. Halb 7 Uhr: Dozent Dr. Julius; Heilquellen und ihre Heilanzeigen. '9 Uhr: Dr. Melanie S t i a ß « y r Der Einfluß Ostafiens und i dle Kultur des Abendlandes. Mubsaal, halb 6 Uhr: Prof. Dr. H. I. T o m a s e t h: Nembrandt und die Bibel. Halb 8 Uhr: Robert F r i e d m a n nr Goethe als Denker und der Begriff des Leben». V. . Re LebensmMelMrtte. Die Nachfrage auf den Märkten ist augerMMch fast Mcht besser als sonst gegen Monalsende. Die hohen Preise ans El MarktEeten machen eS de« Hausswuen rmmöglich, ku« vor Mtimo ihren Bedarf zu decken. Me Beischickung der Markte ist in: allgemeinen außerordentklich gut. .. In . der GrvßmaEhallo waren schon vorgestem die Vorräte an Miesch so groß, daß sie die KMrämn'e kaum fassen wmrten. Gchem Md wiedek 14 Waggons, meist KMfleisch M Schweinefleisch, emgelangt. Diesem Massenangebot stand m: Gvohhande-l eine nur wemg gebesserte Nlachifvage gegenüber. Im Kleinhandel war der Matz säst Null. Im Gr-oßhandel sich die Preise Kr Fettschweine um 3600 K., für Ziegen um 2000 K. pw Mogvamm ermäßigt. SeMche haben such pro lloS Jt ÄT*1 erhöht, dev KilogrammpvM betrug « . W den^ Griünwaveimnärkt«n gibt, es Gemüse aller Art, KarMfeln, Obst und Vier in mehr als ausreichenden Mengen. -Mo« an' Butter guter Qualität.herrscht Mangel und dement« wrechend^wrrd her Bersnch gemacht, die Preise ganz wiMürlich M treiöen. Obwohl das Gierangebot so groß ist, Mich em Tett lisgen bleibt, wurde der Bechch gemachthMrisbchenden Osterstierdage die Preise gleich? Ms in die HHe zu tve-wen, Diaser Versuch wurde Wach durch M-eMtüm der MoEämter vereitelt. Ans den Märkten ist her.höchste^ Preis 1400 K. für. das Stück, aber auch bei diesem IPW sinden dre Eier nicht flotte»: Absatz. In dm BeKirksjgOhäßtsn werden diese Preise ällerdiMs vielfach überschr-ltten. Mhne und Kunst. Hakoah-Srchester. Mit der Schwierigkeit der ihm gestellten . Aufgaben wächst auch die Kraft des H-rkoah-Orchesters. In seinem diesjährigen ordentlichen Konzert sPiMe! es die Ouvertüre und das Scherzo qns Mendülssöhns ,/Sommermchtstvaum" und Beechovens Siebente Symphonie md zeigte sich diesen mt* fpruchswll'vn Konzertstücken gegenüber auf einer' Höhe der Vollkommenheit, die einem Awotimr-Orchester alle Ehre macht. Vorzüglich fvisch und wohldiszipliuiert klangen die Streicher, die Maser — seit jeher das Schmerzenskind eines Amateur-Orchesters — haben sich seit dem Vorjahre gebeffert und werden Wohl , in fleißigem ProbmfM noch erhöhte Sicherheit erl-aMen. Wie jeder Klargkörper, braucht auch das Hakocch-Orchester zur restwssn Erreichung seiner Ziele Zeit, doch der künstlerische Wille und, worauf es vor allem cmkommt, das seelische Mitgchen jedes einzelnen ist in reichem Maße vorhanden. Auch in der Begleitung eines D-Moll-Violin-- konzerts von Max Bmch, in dom Konzertmeister Rudolf Lampl mit schöver Virtuosität das Solo spielte, zeigte sich das Orchester seiner Ausgabe gewachsen, in der Siebenter» Beethoven-Symphonie, die mit ihren, mächtig anschwellenden Rhythmen einst Richard Wagner wie eine Apotheose deS Tanzes erschien, gelang — nehmt alles nur in allem — die großartige Steigerung, und Kapellmeister Dr. Ernst ^B a chrich von der Volksoper, der» wir längst Äs begabten Dirigenten undfeinfühligen Liedbegleiter schätzen, leistete hier 'grüwdviche Arbeit in der Beherrschung des Werkes uwd des Orchesters. Sein enger Kontakt mit dem ihm anvtttranten Tonkörper und dessen SpielfreudiAeit erwiesen, daß dieser bei seinem „Gastdirigenten" in guter Obhut ist. flb. Aus den Theatern. Im Jos e.f st ä d t e r - T h d ater gelangt heute, 7 Uhr abends, die Novität „C l a r i s s a s halbes Herz" von Max Brod mit Leopoldine Konstantin ÄS Gast zur Erstauffühnmg. Wiener Ko mö d i e.nh ans: .Heute .Ur<mWhm«g der Operette. „Drei auf einmal" von OSkar Friedman«, Mufik vön Edmund Eysltr. ' ... Seast Retterer. Komponist und KapEmeister, ist gestern im 72. Lebensjahre gestorben. Reiterer war durch die Operette „Frühlingslust", deren Musik er nach JohMn Straußschen Motiven zusammenstellte und durch die Operette „Joh ansn N e st r o y", die erst vor wenigen Jahren de« Spielplan des Cmck-TheaterS beherrschte, bekannt geworden. Gerichtssaal. Ser Anschlag aas den Lmlderhauhtmmmftellvertreter Grüner. JunsbMck, 38. März. Heute fand vor dem EinMlvichter des Lavdesgerich-tes Innsbruck die Berhtmdlung wegen des Anschlages auf den Landeshauptmann- Stellvertreter Grüner statt. Die Llngeklagten Ernst Mayr, Emrst Prokopovic'i und Manfred Schüller-.: wurden zu vier Monaten, Richard Jende und Herma« Do dl zu drei Monaten K.e'r'ker uud außerdem zur Tragung der Prozeß koste« sowie zur Leistung eines Schmerzensgeldes an Dr. Grüner M?der Höhe von 14,5 MiMönen - Kronen v-truvteilt. ' Der Verteidiger meldete gegen den Urteilsfpruch die Berufung und MchtiWitsbeschwerbe M. -' -/ ' ■ / ’; Nie Produktion NkeWarts im LandesgerW. Unter der Anklage der Veröffentlichung von MAeilungen aus der Voruntersuchung in: Prozeß Brritbart—-Hanust sen standen gestern die vivrantwortlichen Redakteure von acht Meidsr TagesbMern vor dem Einzelrichter Hoftat Hotter. JnkÄininiert war ein Berichtüber BveMarts Prod«^« HandeKgericht, welcher, wie einige-RedMeure erklärten, vou dev Korrespondenz -Fliegauf stammte. Die PertÄdigsr hatten geltend gemacht, . .die Mitteilung der Blatter, Bre-Warthabe Ketten durchgebifsen Md Eistnstäbe gebogen, könne nicht ÄS Bergchen quaWziert werden. Der Richter verurteilte alle Angeklagten M 'je 300.000 Ä. Geldstrafe. . Zlonlstteehe Bezlrkssektion Leopoldstadt Jeden Donners Ug zwanglose Zusaminenkünfto für Mitglieder imd eingtführte Gaste tmtyirw - : .. Heute den 29. März 1923, ö Uhr abends, im Gaf d Fetzer, Wien, II., Praterstraase ‘'JDvim IPÜialäcelstsilaas' „Der Chassidtsmos“ Ser Briestrüger mit dem AmtscharMer. Am 30. September v. I. erschien, .der Briefträger Le» Gsur in der Kavzle't des Rechtsanwaltes Dr. B., um die tägliche Post^ abzugsben. Da es Dr. B. sehr.eilig hatte, wollte er 'dem BriofträW-r die Gesamtpost abnchmen und sich feine j Briefe und sonstigen Einlauf nehmen. Der Briefträger ließ dies; jedoch nicht zu, da dieser Vorgang.gegen das Briefgeheimnis^ Verstößen würde und er seine Dienstvorschriften verletzen * würde. Es kam z.« einer heftigen Auseinandersetzung zwischen' Rechtsanwalt und Briefträger, m deren Verlaufe ersterer lden Bviefträger einen Lümmel nannte. Wegen dieser Aeußerung hatte sich der Rechtsanwalt vor dem Strafrichter des Bezirksgerichtes DöMng Landes gerichtsrat Dr. R u z i z k a (Amtsohrenbeleidigung) z-u verantworten. Er erklärte sich für nichtschuldig; er habe nur gesagt, der Briefträger habe ein lürnmelhaftes Benchmen, da er in der Kanzlei die Mütze nicht a'bnehme und in ungebührlichem Tone mit ihm spreche. Nach durchgeführter Verhandlung verurteilte der Richter den Rechtsanwalt zu einer bedingten Geldstrafe vo.n A10.000 K. Der Rechtsanwalt bchielt sich gegen das Urteil Bedenkzeit vor. . . .. . . Set angeheiterte Hatenkrerlzlrr. Im ^Verlaufe eines Wortwechsels,'den Dr. Des L. mit der« Studenten Wischuer um 12 Uhr nachts auf der 'Kärntnerstraße hMe, - fielenvon Mn deS letzteren in A n w e f e nh'eit eines ^Wachmannes die Schmähungen: „Sie Jud!" „Auf eine solche minderwertige Rasse spuck' ich!" Me gehören nicht hierher, Sie.gehören nach Palästina!" Der A»»- geklagte gibt den Tatbestand zu und verantwortet sich in heldenhafter Weüse damit, daß er etwas angeheitert war. Aber, der Vertreter der' „minderwertigen Masse" ist nicht mchsüchtig. Er begnügt sich dqnvit, daß.,^^Wsschner - «ne Ehren er klä^ rung abgM, die Kosten des Verfahrens trägt und außer, dem einen Sühnsbstrag von 100.000. K. an die Rettungsgesellschaft leistet. Nolens Polens muß er annehmen. Denn der Mchter sagt:- ,^Jch täte Ihnen zu. einem Ausgleich, weil man bei mir in solchen FMen einw schr strengen Bestrafung entgsgen!sicht." . , LerechtisteFmHt. ' Aus Budapest wich uns berichtet: Km Jännb, dieses Jahres fuhr der Kaufmann Wilhelm Tauber mit seinem Schn in der Straßenbahn. Beide sprachen deutsch nvrteinander^ Da trat der Oberstabsfeldwebel Tatai zu chnen mtd" for-! derte sie aus, ungarisch zu sprechen. Als Tauber und sein Schn 'ausstiegeu, verfolgte, sie. der Soldat und forderte dÄ Ausweisleistung von ihnen. Die vorgezeigten Dokumente genügben dem Herrn Ob^tabsfeldwsbel nicht, und er socherte die beiden auf, ihm in die Kaserne des gefürchteten Hejjas- -Detachements zu - folgen. - Endlich aber ließ er sich für di< Kleinigkeit vor.» 18.M0 .Krone« bewegen, -daN Kaufmann und! seinen Schn freizjrlaffen. Daicher zeigte. den allmächtigen! Herrn ÜntevoMer her nationalen Armee an und die MMtavanwÄtschaft erhch gegen Tatar die Anklage wegen öfstmt^ licher GewÄtiAWeit, verübt. durch Erpressung. Bei der Verhandlung wollte der. nationale Ehrenmaiw« im Militärwck glauben machen, daß man ihn mit jemandem anderen ver« tbechfle. Die Z-eugeet, ir.» deren Gegenwart das „Geschenk" von 16.000 Kronen erfolgte, erkannter.' aber in chm dm'Erpresser. Das Militärgericht verurteilte Datai zu zehn Mona-ten schweren Kerkers nabst Degradierung und Verlust der Auszoichnungen. Die Begründung des Urteils besagt, daß di^ Drohung mit. dem Hejjas-Detochemeitts angesichts des hoheft Mers des. Geschädigten, in Anbetrachtseims Beöufts und de» Begriffe der städtischen Be-völkerung über die Persönlichkeit-' und - . Bergan g>enh eil Hejjas' geeiWet waren, irr Bedrohten berechtigt» Furcht zu erwecken. ' Wohnmtssanfordernng und Hauseigentümer. Ein arrge-i fordertes Hotelizimmer war GegMtand der ersten Klage, die in> solige der Aufhebung der Auforderungsverord^ nung des Bürgermeisters. durch den Berfassuugsgericht Zhof am 34. b. vor dem Bezirksgerichte LeopMstadt Verhandelt wurde. Der Besitzer des Hotels Berlin, Wilhelm Rosenfeld, flHrte in seiner.durch.Dr. Stra j$berg^ein- W>rachten Klage au§, daß in seinem Hotel am 22. September 1919 vom Wohnamgsamte fünf Z-mmter samt Ginrichtun'gsgegeustäuden angefordert.wuchert, von denerr eines der Frau Marie Stöcker zugewichen wurde. Da die Ausorderungsver-. ordltnng auifgehohen^ wurde, eni-e neue Anfordemmg nicht vorliegt und Hotelzimmer, dem.Miet-eargeisetze nicht unterliegen, verlange er die Verurteilung -der Frau Stöcker zur Räumung des Zimmers. Für die BeAagte wendete Dr. Theodor Schäfer' ein, daß das AnsorderMgserkenntnis rechtskräftig fei. und nur durch die VerwaktungKchörde cmfgchoben werden könne. Dem HauseigenOmer sei - jode VerfüWngsgewalt über die anstefordevlen Räume entzogen^ er könne Ächt bei Gericht klagen, sondern nur einen- Antrag. bei sder Gemeinde. stellen, die MumUng im Weg?e der' pvl-itischen ExMiimr durchzusetzen. Der Richter, La>ndeSgericht8vat Dr. Obertimpfler, schloß sich diesen Gi'wveMm.gen an mtb wies bte Klage ab»-