Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1482 (29.3.1923)
- Date
- 1923-03-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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...,.,. „.?;; ■:1..'.- Men, Donnerstag Menev Moegenzeitung, evcarrz ivze> Jüdische SonmerfciWer! Man schreibt uns: In den verschiedensten Gebirgsgegellteti Dentschösterreichs werden allsonntäglich weinfeuchte Agi» taüonsversammbmgen abgehalten, in welchen schneidige Hakenkreuzlerredner die Ausschließung jüdischer Sontmersrischler durch die Gemeinden und durch die Vermieter propagieren. In suchen Bersammlrmgeir könnten Psychologen die besten Studien über die Massenpsychosen und über di« suggestive Gewalt der Verbreitung gehässiger Gefühle anstellen, insbesondere wenn es sich um Minoritäten handelt. Nnd dennoch weiß in gewissen Gemeinden bei einzelnen noä) immer der Vorteil der Tasche den blutigen Haß zu dämpfen. : Nicht alle Sommerfrischen haben den Forderungen der Hakenkreuzler vollends nachgegeben, aber zu einer Forderung lhaben sie alle geschworen: „Wenn schon nicht die vollständige Änsschlleßung der Juden, dann ihre Schröpsung bis zum Aenßersten! ..." , Wenn jemals ein Streik eine moralische Berechtigung gehabt hat, dann wäre dies ein Streik jüdischer Sommerfrischler gegen die unwürdige Bchandlung der Juden durch die Villenvermieter. Das einzige Mittel ist die Selbsthilfe: nur einen einzigen Sommer konsequent durchhalten, die Sommerfrischen meiden und den Hakenkreuzlern einen Strich durch ihre Rechnung machen, indem man ihnen das Objekt ihrer Agitation -ntzicht! Zeigen wir vorerst einmal den Feinden unseres Voltsstommes innerhalb -Oesterreichs Grenzen, daß wir mehr Charakter besitzen als sie uns Zutrauen! Nur wirklich Kranke dürften eine Ausnahme bilden! Die sollen aber Kurorte aufsuchen! Unbedingt Erholungsbedürftige müssen eben das Opfer bringen und ihre Erholung für Heuer außerhalb Oesterreichs suchen, um damit zur Heilung des mit blindwütigem Indenhasse geschlagenen Teiles unserer österreichischen Mitbürger beizutragen. Dr. A. L. ltebemahme von IpMern durch die Gemeinde. Nach ttent FachblM Wiener medizinische Klinik" schweben Verhandlungen wegen Übernahme des Karolrnen-Kind'ersp'itals durch die Gemeinde Wien. Die Bechandlungen sollen bereits vor dem Zlbschürß stehen. Die Gemeinde Wien habe die Absicht, in diesem Spital ein Ambulatorium urib einen neuen Pavillon für Kinder jitiL ansteckenden Krankheiten zu errichten. Die Gemenrde Merwmmrt jetzt auch das Spital bei der Spinnerin am Kreuz. Das Mrolinen-Spital, eines der wenigen KmderckraMrchüuser, war in den letzten Jahren ständig von der Stillegung bedroht. NWMrrgen ms dem Publikum. EH QROS Wer EN BET4IL UNQARISCIIE WEINE lliil!liililH)!ilHI!i!ii!Hf!!f!i!iiilliiHi3Hll!ltilHllllli}lftllttliSlftl!illiSnii!UHII!SIIII prima Qualität zu billigen Preisen streng orthodox fiDÖ - kaufen will, wende sich an die Firma fl. ENQELMflNN fr SOHN WIEN, II.. SCHIFPdMTSq^SSE 4 Leopo!dsgassc33 im Flftsohan noe bv *»3 Kultusu.Justiztalare u. Barette liefert ta schönste* Auaföhnmg die beTcann teste Spenalßma 235 RUDOLF GOIÜSTiH Wlen.ÄÄtsfreir«^ (Erfindet 1866- Probe Auswahl feinster Stoffe ffirMaßbestetlungen Parfümerien u. Seifen für den Export alle Markenwaren S. FAHRER Tel. 42-2-81 Wien, II., Glockengüsse 8. Tel. 42-2-81 WOLLGARNE B^nmvo-11Sam0r Knnstseide und Strickereien am vorteilhaftesten im Facheeecl - FRIEDRICH WALDSTEIN WIEN, XV. | Marlahllferstrasse 134 (Eingang Gerstnerstr.) roh u. gefärbt kaufen Kaufleute eschäite Letzte Nachrichten. Sie UnlerhMSdebatte über die Rnhrfrasr. London, 68. März. (Woöff.) J>m lUnterhan§ tot es heute nachmittags Mt der mit großer Spmtmmg erlwarteten Anssprache über die Ruhrfrage. Inder Botschch erlöge waren der totsche Botschafter Sthamer nnd der frcmgötsische Botschafter St. Aulaire zu sehen, aus der Lordgalerie der britische Botschafter nt Berlin Lord dÄibernon. Der frühere Sekretär Lloyd Georges, Sir Edward Grigg, eröffuete die Aussprache, indem er den großen Schaden hervorhob, der dem englischen Handel durch die Besetzung des Nuhrgebietes giu« ges.ügt werde. Man habe es jetzt mit einem neuen Gedankenkreis, der weit über den Friedonsvertvag von Versailles hinausgvhe, zu tun. Die Entwarffumrg nnd Wiederherstellung stehe jetzt nicht im Mittelpunkt der fvanMifchen Politik. Grigg behandelte sodann onssÄhrlich die gestrige Erklärung Poincares in der französischen Kammer uitd sagte, die Mitteilung Poincares, daß die Ruhrbeisetzung wirtschaftlich nicht profitabel fei, sei ein genügender Beweis dafür, daß es nicht wirtschaftliche Erwägungen seien, die die Franzosen augenblicklich dort zurückhalten. zionistisches LmidrskoMee für Ssfterreich. Heute finden um 6 Uhr abends im Zionistischen Bureau, 2. Bez., Taborstraße 20 a, die Sitzungen der Fina nzkommisfion und der Schekelkomm isstoit statt. Die Mitglieder dieser Kommission wenden ersucht, zuverlässig und pünktlich zu erscheinen. Schekelaktion. Nach Veit aus London eingelaugteit Weisungen sind alle Schekelgelder bis zum 31. Mai l. I. an die Exekutive in London abzuführen. Wir fordern daher sämtliche Bezirkssektioneu, Sondevoerbände usw. neuerlich auf, die Schekelaktion in den nächsten drei Wochen, unbeschadet der Arbeiten für den Keren Hajessod, möglichst intechiv zu gestalten. Die bereits verkauften ScheLalim sirtd ehestens in nitsereur Bureau zu verrechnen. Wir machen die Organisation darauf aufmerksam, daß nach den Bestimmungen des Wahlreglements, ausschließlich d i e b i s z u m 31. M a i l. I. i tt b a r b e t d e r L o n d on-rr Exekutive ein gehalten Schekelgelder in Anrechnung gebracht werden. Später abgeführte 'ZchÄelgelder werden nicht mehr berücksichtigt. Da es im Fntevesfs Mdserer Landsmannschaft liegt, am Kongreß möglichst stark vertreten zu sein und die Zahl unserer Delegierten vom Schekelkontingent sind der pünMchen Abführung der Schekölgelder abhängig ist, sind die Bechrkssekttonen, Smtdevvevbäude usw. verpflichtet, die Schekel- Propaganda möglichst bald und mit gutem Erfolg ztmr Mschluß zu bringen. Schekel sind bei dert zionistischen BeWÄssektionen und nachstehenden Verkaufsstellen zu haben: Brüder Ernst, DexMvaren, 1. Bez., Rrckwlfshlatz 3; Sailo-mon Goldfchläger, Bereinigte StickereÄndnstrie, 1. Bez., Kai 29; Goldberg n. Erber, Seidenbander und Mvde-> waren, 1. Bez., Kohlmessevgasse 8; Brüder Schi ff mann, Wavonhatts, 2. Bez., Daborstvaße 48. Löw und Bluumenfeld, Tuch- und Textilwaren, 1. Bez., Kai 6; Leopold Basch, 10. Bez., Bürgerplatz 22; Eisinger und Schwarz, Juwelier, 10. BG, Keplerplatz 1; Josef Ber, Modswarenhaus, 10. Bez.,. Favovriertstrvihe 12«. Wiener ZiouiMÄes Sokalkomitee. HeE, 7 Uhr abends, 2. Bez., Taborstraße 20 a, Grtzutrg. MÄ Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordndmvg werden albe Mitglieder des Lokalkomttses ersucht, zuversichtlich und pünktlich zu erscheinen. — Jugendreferat. .Heute, halb 8 Ahr abends, »Ätzung dös jAchmnausschHses. * Zu den Wieuer-Nenstädttt Kultuswahlen. Man schreibt uns aus Wiouer-NeUstadt: Am 24. Jauner d. I. stuw hier nach Maus der zweistchrigen FaEiousdauer die Wahl für den Ausschuß der KultnAgemeitck« statt. Don Orthodoxen, welche, verstärkt durch den Zuzug aus dem Buvgsnilanioe, bisher allein die Macht innchatten, stand diesmal die vereinigte Wcchlparbei der ZionZbon nnd FdrifchrMühen im WaMkampf gogettüber. Für oe Wahl gelten noch die veralteten Bestmmutngen des Majori-tatsfystems. Go kam es denn auch, daß die vereinte Wahlpartei, obwohl sie von 270 abgagebenen Stimmen i^amttvMerzchL 320) rmr 30 weniger erhiM cils die Orthodoxen, blboß drei Mandate von den zu vevgebendm 16 errang, wahrend der bisherigen Majorität 18 Mlndate zufielen. Aber seM diese geringe Difterem der Stimmen hatten die Orthodoxen nur durch unlautere WahlpraktAen erzie-lt, die der vereinten Wahlpartei Grund genug zur Anfechtu-ng der Wahl gaben. 'Dem eingebvachten Wahl Proteste wurde von dem Stadtrate Wtens-r-R'Lustlaidt als der poittischen Ansisich-tsbehSride ^vollinhaltlich st at lg eg eben und tot MMn Ausschüsse nicht nur die Bomahmtz einer Neuwahl autsgetragmt, sondern auch Aeichzritig der iKuItusgemerude drin-gendsk nahegSlegt, durch Statutetvairderung das irndemo-- 3" lratische Pluv-alsystem durch da8 Proportion nalwahl recht.z u ersetzen. Diese Newvahl ist für den! 25. Avril d. I. bereits angeisetzt. Zltv-iischeu den Parteien ist. nun! für dieise ein. Kompromiß zustände aekommeu, welches dev Opposition sechs Mandate zniftchert. * Hakenkreuz tmd Mesusa. Man schreibt uns: Wie be-, tont, haben die vöMischen Kreise eine Santmlung für die> Wiener Hochschulen oingÄeitet, tttit die bodenständme Wissen^ schüst „von j-ndischim Geld unabhämigig" $\ machen. Zur Popularisierung dieser Sammlungen wurde auch mit tot Arrangement vott Veranstaltungett begMnen, deren Erlös dem gedach- . •-* -*. -Tri- ^n dieses Programm ^e-! ulvercius' statt-! finlden. Nein, sondern int Saale des etwas itsraelitischettj KlavieretMissements Bernhard Ko hu, einem Saale, an dessenj Türpfosten, wie es in gut jüdisch'M Häusern Sitte ist, etnck Mesusa angebracht ist. Und da spricht man noch von Jwden-i stindschaft der Haketrkreuzller! * Eine EntschuldiMng des Verwalttmgsrates der Wiener Messe beim tschechischen Generalkonsul. Wie die .Wrrespondem Herzog meldet, sprachen der Präsident der Wiener Mess« Koutmerzialrat Hochmuth und das Mitgllied des Verwaltungsrates JMus Müller dem hiesigen tschecho-slowakischen Generalkonsul Dr. Storch das lebhafte Bedauern, darüber ans, daß der Schauspieler Waldemar gelegentlich der. Reunion der Messe eine Persiislage der Tschechen zunt Vorträge brachte. Die Herreit erlklärten, da8 Prograuli» Wald emar s vorher nicht gekannt und dem Dortrage nicht beigewohnt! zu haben, und ersuchten, die vvrgebrachte Entschuldigmug entgegennehnten zu trollen. * Die Bevölkermtg Lettlands. Nach deut neuen „S-ctt-i ländischen Statistischen Jckhrbuch" zählt Lettland 1,850.600 Einwohner. Nach der Nationalität sind von den Staats-, bürgern 1,251.060 Letten, 170.000 Nüssen, 104.000 Juden., 88.000 Deutsche, 60.000 Polen, während sich, der Rest auf' Litauer, Esten utt/b die beträchtliche Kategorie der „unbe-l kanntctt Nationalitäten und Konsessionen" verteilt; nach derj Konfession werden 1,050.000 Protestanten, 373.000 Katho-, fifeit, 152.000 Orthodoxe, 104.000 Juden und 77.000 M-- gläubige gezählt. Die Minderheiten betragen 27,6 Prozent der' Staatsbürger. * Die Goldtaschs im ästen Fauteuil. Bei der Firma I. W. Müller, G. m. b. H., befand sich ein alter sMtte-nÄ, der jahrelang ün Lager gestanden war, in Umarbeitrmg. Dabei fand ein Tapezierer zwischen den. Lederwänden eine, Damenhandtasche, d!e aus Gold und Platin gearbeitet ist. mteu goldenen, einseitig mit Brillanten besetzten BügeT nnd eine schwere goldene Tragkette hat. Im J-mrern der Tasche ist eine goldene NetzMeilung samt Inhalt. Die Tasche, die nur von einem KnrMn herruhveu kamt, muß schon durch Jahre in dem Versteck gelogen sein. * Die Soziale Bereinigung jüdischer Aerzte tu Wien hielt Dienstag im Hotel de Fronoe Hve diesjährige, s-chr gut besuchte Bollversamullung ab, in welcher Dr. Gustav Jsellrnek ein gründliches und dttrch seine üMchon- AngUMeube uugeutein packendes Referat über die derzeitige spMiftlsche N-otlaige des jüdischen Arztes erstattete. In der DislÜussiou trat eine Miene Einnvütigleü in der AuGassung der Situat-ion und im Orgcrnisatio-nswillen bei allen Anwesenden^ die MH den verschieden. baner und Oberarzt Dr. PM Eichenwald. Die Bereinigung ist eine äußerst notwendige Abwehrorgani* s a t t o n im Rachmen der bestchenden MrtlschoMhvn- Organisation der Aerzte" Wiens. > * Deremigte hebrätsche Schule». Zu de« Schulen^ 2. Bez., Große Mohrengasse 16, und 20. BU.^ Othmargasse legliuse in Lainz. Das Fürsorgeleglmge des Bersovgungsheimes Lontin6nta1-8pecNtion8-0e8e!!8cttsst, *£! Direkter Sammelverkekr Krakau-Lemberg^Warsihau j Eigenes Transithger mit Geleiseanschluss | werden'nach den Pesiachfeiertagen -- uach Maßgabe der Neuanmeldnngen — neue Kurse für J tl gendliche «nd Kiu^ der beiderlei Geschlechtes eröffnet. Die (Snw schreibungen finden r a) in der Schule, 20. Bez., Othmargaffe 4Ä von Dienstag den 3. bis Freitag bis 6. April von S b:8 7 Uhu nachmittags, b) in der Schule, 2. Bez., Groß» Mohrengasse 16J ab Montag den 9. April täglich von 4 bis 7 Uhr nachmittags! statt. Es wird ersucht, die Einschreibungen raschest vorzunehmews damit der Unterricht keine Verzögerung oder Störung erleid^ Für die übrigen bereüs bestehendm Erwachsenes- und Kinderkurss können nur solche Schüler aufgenormnen werden, welche über diq erforderlichen Vorkenntnisse verfügen. - » Armen-Seder im zweiten Bezirk. Der Borstand der M-j. dischen Volksküche veranstaltet an dm beiden ersten Pessnchtagens Sederfeiern für die Armen deS zweiten BeIiÄes; an-s schließend daran echaltM die Deölnchmer ein reichliches Abend-! essen, welches aus Suppe, Fischm, Fleisch, Gebäck, Wem usw.! besteht. Teisttchmeranmeldungen bis Samstaig Mittags tn der; Volksbüche, 2. Bez^ Krummbaumgaffe. RsgtebeÄvgg 6000 K.i Der Vorstand nimmt Spenden rmt gvoßoni Dank e-rtdgsgen. * Für die komitee für die indischen La-mz, schwere mm diesjährigen' ,, , . . . .. ,._r . tädtischen Hmnmiitäts- und Saintatsanftalteu-, tnsbchouderej oes Versorgnugshmnes Lainz, mit ritueller Kost zu versorgen, damit diese zumindest an den Festtagen der Mstjorge ihrer Wau'bens-geuossen tcAhaftig werden. Diese, Verköstigung erfordert eimn Änfwänd von 16 bis 20 Millioneit Kr o-> neu. Das Komitee sieht sich angesichts dieses so bedvttteudeni ses gezwungen, die^Wthilfe jener, Ko rporat to zeu-gung, daß dieser Appell mcht fruchtlos Aotzen lmrd ntch erbÄteat uns freundliche Spende« ach PosGarrasseulontoi 190 439. Jede Gabe wird in diesem Blatte ansgerwiefcn. Dev Präsident: Dr. LeopM» Plaschkes, Genneindera-t der Stadt Wien. * Gesucht werden von ihren itt N u ß l a n d lebender Verwandten: Jsako wy Ruchla und Dora («rstere Weißf näherüt, letztere Modistin), Mond elo witsch Salouwch N o ch S e t ß Jakob, Girschntan Boris, S il b e r st e rn Gersch, Marj and orf Abrcham. Ltp e nski j Jostst Belwenan, Go lub tfchi k Awrcham, GolöurNosa und W e i ß m a n % ES wird ersucht, zweckdienliche Angaben dein Palästina-Amte, Wien, 1. Bez., Bauernmarkt 24, bekanntzngeben. * Das Postf-arktasseuamk am Karsamstag. Am3i d, (KarsamStag) werden die Kassenschalter deS Voftsparkafsenansteß wie sonst an Wochentagen, jedoch nur b i S 12 U h r m i tt a g S offen gchalten werden. , 1?WLL«L». die billigsten in hochfeinen Stoff* steh, für Anzüge, Modehosen* — s Mäntel geeignet? Kann & Fried LNL