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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-29 · Heft 1482 (29.3.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1482 (29.3.1923)
Date
1923-03-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Veite 8 Wien. Donnerstag Wiener Morsenzettung« 29. MSq IBS Rr. 14» Volkswirt. Gestempelte Krone -- 0.0678 kenttmes. Auszahlung Wien — 0.8076 Seutlmer. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0,0076 (0.0075»,', am 27. März) die österr. gestempelte Krone 0.0076 (0.0076 am 27. März) die tschechische Krone . , . 16.077a ( 16.07»/, am 27. März) die Mark. . . 0.0259 ( 0.0260 am 27. März) Holland ...... . . 213.50 (218.60 am 27. März) New-York ...... . . 541.37 (541.60 am 27. März) London . . 25.38 ( 25.40 am 27. März) Paris ...... . . 35.35 ( 35.70 am 27. März) Mailand. . . 26.66 ( 26.65 am 27. März) Belgrad. 5.55 ( 5.65 am 27. März) Bukarest ...... ( am 27. MÄy) Sofia. ....... . . 3.90 ( 3.80 am 27. Marz) Budapest.. 0.12 ( 0.11»/, am 27. März) Warschau . . . . . . . . 0.0125 ( 0.0125 am 27.. März) Die Devisenpreise. In Zürich hat sich gestern die Reichsmark um eine Kleinigkeit von 0.0260 auf 0.0259 gesenkt. Auch die Devise Paris ermäßigte sich von- 35.70 auf 35.36. Hingegen verdient hte Steigerung der Devise Budcchest von 0.11,60 auf 0.12 Beachtung. Es scheint, daß sich hier, wie schon am Vortage von «ns vorcmsgosogt wurde, die Stützungsaktion der ungarischen Regierung neuerlich, geltend gemacht hat. Die Devise Wien besserte sich von 0.0076,50 auf 0.0076. Alle anderen Devisen -liebere im wesentlichen unverändert. In Berlin besserte sich der Dollar von 20.964,55 auf 20.927,55, der französische Franken von 1367.65 ans 1376.55. Die österreichische Krone besserte sich von 28.67,60 auf 28.92,50. Die Aenderungen der übrigen ZahlungDmitdeil sind unwefentlich. Im gestrigen Clearing notierte in Wien der Dollar 70.950 gegen 71.100 am Vortage, bas englische Pfund 331.600 gegen 332.800. Die ungarische Krone erfuhr eine Besserung von 11.80 auf 13.30. Nachstehend die offiziellen Notievungen: % ----- Kars vom 26. MSn Ware Geld , Ware Glearingkorse der Österreichischen Hatioialfcank vom 28. März 1923. Devisen (Schecks und Aus Zahlungen) Amsterdam k. 1 holl. Gulden Agram! jug. Kronen . . , Belgrad 1 Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel l belgische Francs , Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei.. Christlania 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1-Pfund Sterling . .. Madrid 1 Pesetas . » .» » Mailand 1 Lire New York 1 Dollar, » » , Paris 1 Francs ...... Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs 4 28075.- 28175.- 28100,— 28200.- 6 719.— 721.— 731.— 733.- 6 71».— 721.- 731.- 733.- 8 338 3.48 3.40 3L0 4'i, 3994.- 4006.- .3894.- 3906.- » 6 16.35 10.45 15.95 16.05 5 12785.- 5 13560.- 3 33330».- 5V, 10865.- 6 ' 3521.- 4 71275.- 5 4664.- 5 2119.- 77, 529.50 47, 18880.- 6 1.70 3 13160,- 12815.- 12885.- 13590.- 13585;— 33390t.-334500.- 10895.- 10885.- 3529— 3496.— 71425.- 71425.- 4676.- 4599.— 2125.- 2122.- 530.50 489L0 18920.- 18330.- 1.80 1.67 13190.- 13185,- 12913.— 13613.— 335UXI.- 1C»15.- 3504.- 71575.- 46*1.— 2128.— 490.50 18970.- 1.77 13215.- Noten amexifcan. Noten v. 5 Dollar aufw» » » kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , » * 100 B » B i» kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten zu 1000 Mark. » a ■ 100 , » » » » kleinere.... Engl, Noten von 5 Livrest. aufw. , , kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » „ kleinere . . . Jugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » a a »' 100 s » » . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ » kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.50OLei » kleinere . . . Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel » a » a 100 « » » » kleinere » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, „ » kleinere . Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr* , b zu 10.000 Kr. ... a kleinere , » » . . 70950.- 71*50.- 71160.— 71400.- 70850.- 71150.- 71000.— 71300.- 3036.- 3965.- 3835.- 3865.- 508.- 512.- 468.- 472.- 4M'.- 492!— 448!- 452!- 13405.- 13465.- 13430.— 13490_ 3,27 347 3^8 3.58 33160oI— 33260o!— 332800.'- 333800!- 331400.— 332400.- 332100.—; 333600.- 4605.— 4635.- 4540.—* 4570.— 27925.- 28425.- 27950.— 28150.- 3487.50 3502.50 3462^0 3477^0 3467^0 3482,50 344L50 3457.50 714.- 718.- 726.- 730.- 7ll'- 710*.— 718!— 722!- 12645.- 12705.- 12745.— 12805.- 1.55 ILZ 1.55 1.85 1.50 1.80 l^G 1.80 335.- 337,- 336.— 338.- 315.— 317.- 316.— 318.- 1866c'- 1874o!— Mw!— I872Ö!— 13070.— 13130.- 13095.- 13155.- 10740.- 10800.- 10760.— 10620.- 2102.- 2112.— 2105.- 2115.— 2097.- 2107.- 2100.- 2110.- 13.30 13.50 11.80 12,- 13.25 13,45 11,75 11.95 Das SfidbahnprotoM unterzeichnet. Rom, 28. März. (Tel.-Komp.) Die SWbahn-konferenz hat fhre Arbeiten abgeschlossen. Das Protokoll ist heute abends unterzeichnet worden. Mit der Unterfertigung des Protokolls scheinen alle HchwiniSketten, von welchen in den letzten Tagen gesprochen wurde, bereinigt worden zu sein. Die kurze Mitteilung genügt um sich ein endgültiges Urteil über das Abkommen Mio den zu können. In dieser .Hinsicht rnuß die Mitteilung des genauen Inhaltes des Protokolls abgekartet weichen. Namentlich ist die Frage von wesentlicher Bedeutung, ob sich Jugoslawien ebenso wie die arideren Staaten zur, weiteren Belastung der Limen im Privatbetriebe entschlossen habe oder auf der Uebernähme seiner Linien in den 'Staatsbetrieb verharrte. Es scheint, daß ersteres der Fall ist und daß die Südbahn als Privatunternehmen weiter wirdbestehen bleiben. Die einzelnen Staaten werden dann nur ihre 22,5 Prozent betragenden Quoten entrichten, die für Oesterreich eine Leistung von 6,5 Millionen Goldkronen jährlich bedeuten. Die Prioritäten sollen mit 3,6 Goldfranken verzinst werden. Dies bedeutet eine faktisch höhere Verzinsung als ur-' sprürglich vorgesehen wurde. Selbstverständlich ist mit der Unterzeichnung des Protokolls die Südbahnfrage formell noch Wertvolle im Auslande gewinnen Sie durch Insertion in unserer niitiiiiiiiiiiiiiiiiii'iiiitiiifnttniniittiMimisiimiitinmin iiiiiiittiiititiiiiiiitiiitimmiiiimiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiis welche am Sonntag den 1. April I. J. in bedeutend erhöhter Auflage er scheint Diese Nummer wird 27, Tage aufliegen und ausser unseren ständigen Abnehmer« in vielen tausenden Exemplaren zur Propagierung unseres Blattes auf Grund eines reichen Adressenmaterials an grosse Handelsfirmen in England, Holland, Amerika, Jugoslawien, Rumänien und P o I e n gratis versendet werden Normaler Tarif! Guter Erfolgl iimiiiiiuniiiiuiitiiiimiuniiiiimiiiiuwiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiimiimiiiiiiiiin ■ Aufträge nehmen alle Annoncenexpeditionen entgegen. ■ AufWunsch Besuch unseres Vertreters (Tel.44036,43319) ■ niiiMiiiiimimimmimiiuiiiiiuitmiiiMimiiimiiNiiiiiitiHiitniiiiMiimifimiii ■ IDBBI nicht erledigt. Das Abkommen muß noch von der Generalversammlung der Südbahnaktionäre und zuletzt von -den Parlamenten der vier beteiligten Staaten ratifiziert werden, bevor es endgültig in Wirksamkeit tritt. Jas rumänische Budget. Bukarest, 27. März. (Orient-Radio.) Der Finangm in ist er hat der Kammer das Budget für das Jahr 1963 vorgelegt. Die Dauer des Gebarungsjahves 1923 beträgt Mr nenn Monate, da -der Beginn des nächsten Budgetjahres auf den 1. Jänner 1924 festgesetzt wurde. Der Gesamtbetrag des Budgets für 1923 belauft sich auf 15.406, Millionen Lei, während er für die dem Budget von 1923 entsprechende Dauer des Budgetjahres 1922 7875 Mllioren Lei. ausmachte. Die Erhöhung der Einnahmen erNärt sich vollständig aus den Ergebnissen der Kassenovngänige im kaufeichen; Budgetjahr und aus der Reform der direkten Steuern. Zum erstenmal seit dem Beginn des Krieges errthAt das Budget auch den vollen Dienst der öfferEchen Schuld, eingerechnet die Coupons der letzten Schechscheinkonslllidierung, die für mehr als drei Viertel des Gesamtbetrages durchgeführt wurde. Die Ergebnisse für neun Monate des laufenden Budgetjahres haben nicht nur die Berechnungen bestätigt,- sondern auch gestattet, mehr als anderthM Mlliarden zur Liquidierur-g der alten Schulden und zur Ausführung der für die Wiederherstellung unbedingt notwendigen Arbeiten zu verwenden. Es ist also dem Finanzminister nach einem einzigen Jahr angestrengter Arbeit gelungen, das Budget des Landes ins Gleichgewicht §u bri ngen. Die Pansc^üierungsverhandürngen der Warenumsatz« stever und die Kaufmannschaft. Dar Hauptverband der osterveichischen Kaufmannschaft teilt auf Grund zahlreicher Anfragen über Ä« von ihm im Romen der Kaufmannschaft mit dem Finanzministerium geführten Verhandlungen mit, daß die Pauschalierungsverhandlnngen einen derartigen Verlauf nehmen, daß anzunehmen ist, daß diese für die wichtigsten Ar» tilel (Lebensmittel, Textilwaren, Papier, Seifen u. dgl.) bis zum 1. April ab geschlossen sein werden. Nach der bisherigen Praxis erfolgt die Pauschalierung aller Handelsphasen beim Erzeuger ober beim Exporteur. Was die von allen Interessentenkreisen mit größtem Interesse abgowardeten Pauschal-ierungsvetordnungen anlangt, so werden diese voraussichtlich noch im Laufe d ieser Woche erscheinen. Bon größter Wichtigkeit ist, daß für pauschalierte Waren, insbesondere im Detailhandel, die Einhebung einer Steuer entfallen wird. Luxuswarenabgabe pro März. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft teilt mit, daß die städtische Luruswarenabgabe auch für den Monat März wie Asher an die städtischen Küssen abzufuhren ist. Eine Aendevu-ng dieses Zustandes tritt erst mit 1. April 1928 ein. über die die Interessenten noch separat verständigt werden. Oesterreichische Nationalbank. Samstag den 61. d. bleiben die Bureaus und Kassen in Wien schlossen. Bloß für Wechselzahlungen wird ein, Schalter von 9 bis 18 Uhr offen gchalten. Große Jnsolvenzfallein Budapest. Me uns aus Budapest telegraphiert wird,'wurden am gestrigen Kassatag unter mehreren kleineren Insolvenzen auch Zwei Fälle größerer Zahlungsunsähigkeitennestgestellt. Die Passiven oer letzteren betragen gegen 1890 Mrlä.io neu Kronen» von weichen der Börsenagent Hirtenschein 30V MsMonen und eine andere Börsenfirma znSa lF Milliarden zu decken hatten. In beiden Fallen nähmest die Großbanken die Regelung in die Hände. Oesterreichische WaffenfaVriks-Gesellschaft. Auf Grund der dem Verwaltungsrate in der außerordentlichen Generalversammlung vom 19. Dezember 1922 erteilten Ermächtigung wird das Mtientapitcil von gegenwärtig Nominale 378.000.000 Kronen durch Aufwertung gefellschvistttcher Aktive« um N, miuale 2.142,000.000 K. unter gleichzeitiger Aufftempelung dl Nennbetrages sämtlicher im Umlauf befindlicher Amen von Nominale 300 K. stuf se Nominale AM K. auf den Gesam betrag von Nominal« 2J620,000.000 K. und weiter durch Mi gäbe von 1^60.000 Stück neuer Aktien zu Nommabe 2000 d mit Dividendenberechtigung ab 1. Jänner 1983 auf den trag von Nominal 6.M»V0V.00V K. erhöbt. Bon diesen «euei Aktien werden 630.000 Stück den bisherigen Aktionären M Preise von 24.000 K. tel quel pro Mie in der Weise zum Bet zuge angeboten, daß auf je zwei alte Aktien de eine woie """ entfällt. Weitere 60.000 neue Aktien sind zur Erwerbur Gesamtheit, d. i. von Nominale 120,000.000 Mtien der zeug- und Maschinenfabriks-A.-G. „Wemag" in Hirtenberg bo slrm-mt, während von den restlichen 670.000 neuen Aktien welche zu einem gegenüber dem den Aktionären cmgebobenet Bezugspreise entsprechend höheren Kurse freihändig zur Bei gebung gelangen, die- Bankhäuser I. P. MorgM u. Co., Nech Dorik, und I. Henry Schröder u. Eo^ London, einen bedeuten! den Posten fix übernommen hoben. Die Aufftempelung de! alten Atrien kann vom 89. d. ab M der Allgemeinen österreiW schen Boden-Kreditanstalt, 1. Dez., Temfaltstvaße 8,-oder derel Sta-dtbureau. 1. Bez.. Kärntnersttaße 49,- kostenlos erfolgen; W den gleichen Stellen fft auch in der Zeit vom 29. d. bis ein schließlich 10. April 1963 dos Bozugsrecht auf die neuen Aktich bei sonstigem Verfall anszuuben. o Emission der polnischen Goldschatzscheme. Wie ach Warschau gemeldet wird, soll die erste Serie der vom Ssjq beschlossenen Goldschatzscheine im Aprll emittiert werden Diese Schatzscheine werden« am 1. Oktober d. I. eingelösj werden. Die Zinsen werden im vorhinein vom Kaufpreis n Abzug gebracht werden. Der Verkauf der Goldschatzscheine ev folgt bei der Poklnischen Landesdarlehenskasse, ihren Filialen und den Postfparkassenämtem zu dem vom Finanzmi nistet festgesetzten Preise. Wiener Börse. Trotz Feiertagsncche war die gestrige Börse, <ms die etwaD günstiger lautenden Nachrichten aus Budapest, Ivo das Geld flüssiger und die befürchtete Kostgeldbesteuemng vorläufig ver, schoben tourde, fester. Besonders waren wieder österr. Hosherr, trotz Nachxichten Mer die Einstellung des Maforitätskamp'sesi gefragt und höher. Im weiteren Verlause des Verkehrs senktt sich jedoch der Kurs vom Höchststände infolge von Gewinn» realisationen. Mr Bankenwerte äußerte sich urivevminderi ausländisches Inter esse. Besonders österreichiische Kredit alt i eq waren lebhaft begchrt. Rege Nachfrage herrschte nach Lokal« werten, wie Elektrizitäts-, Bau- und Mafchinenfabrilsattien, besonders im HiMick auf die schon in Angvsf genommenen Nofftands-arbeten der Gemeinde und Regierung. Sudbahnwertwaren trotz der in die u-wnitteWarste Nähe gerückten Unter« Zeichnung des SWibahnübereinlommens schwächer. Es Profi, tierten: österreichische 5kredit 2700 K., Depositenbanik 2100 K, Unionban? .3000 K., Zivnostensika ' banka 50.000 K., Salgv Kchlen 50.000 K. Im Schranken war die Haltung fester. Das Geschäft war geringfügig. Karpathenpetvolemm gewannen auf die Nach« richt Wer die Kapitalsauswertung und Verteilung der Gratis« ccktion 105.000^ K., Fanto 90.000 K. Von den TextÄwerten e» höhlen sich Cosmanos um 36.000 St.,. Röthmr-Neudek um 14.000 K. Hingegen ermäßigten sich Nordbahn um 220.000 K, Be zugsrechte: Pester Kommertzialbank 130.000 Ungar. Zentral-Sparikasse 10.000 K., Krupp 17.000 bis 191900 K, Auf dem Anlage markte herrschte GeschäftsstillG und ergaben sich, auf diesem Gebiete mr unbedHutende Bev^ schiebungen.! Von den Exoten notierten: Epple u. Buxbaum 31.600 bis 36.600 K.. Erdöl 17.600 &i£18.500 K., Jriag 127.000 bi« 133.000 K.. Mraznica 50.000 bis 52.000 K., Schubert u. Eo, 10.000 bis 10.500 K., Steir. Braunkohle 29.000 bis 34.000 Kj Mise für landwirtschaftliche Prodnve. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) . Trotz der bevorstehenden Fei-ertagspause war der gestrig« Markt sehr gut besucht und auch Interessenten aus den Sük« zessionsstaaten waren in ansehnlicher Anzahl ersch ienen. Da« Geschäft zeigt eir.en sehr nnbeftiedigenden Verlauf und beschrantt sich der Konsum lediglich auf Deckung notwendigste» Bedarfes. Inländischer Weizen gelangte in kleinen Partie« zur Aufnahme, auch amerikanische Ware fano vereinzelt Aufnahme. In ftlgoftawischem Weizen dürfte das Geschäft - m kurzer Zeit zu einer besseren Entwicklurg gelangen, die Zölle in Jugoslawien sind bekanntlich stark herabgesetzt m.d. wen» nicht ganz exorbitante Preissteiaecuncieu dort eintreten werden. dürfte das sugosl-awische Erzeugnis günstige BezugsmögliWkett bieten. In Roggen lagen Offerte vor in bulgarischer Ware. Der Korfum besorgte nur ganz bescheidene Ankäufe. In Braugerste l^errschte im bisherigen Wochenlauf Gelchöftsstille. die Preisforderungen für slowakische Gerste sind unverändert. In Mais hat sich d*r Absatz verschlechtert. Die Marktlage in Hafer ist ziemlich unverändert, da die ungarischen Anbietungen die schwächeren Offerte in rumänischem^ Hafer vollkommen ersetzen. Die Nachfrage ist ziemlich normale In HAsenfrüchter.» zeigt das Geschä't keine Bewegung, hier und da kommt es zu kleineren Exportablchlüssen auf Basis unveränderter Preise. Der VerwoM-rffungsprozeß in Zwiebeln Hai wettere Fortschritte..gemacht, ohne daß der Msatz eine Besserung^ zeigt. Für Mohn zeigt der Konsum konstante Aufnahme zu unveränderten Preisen. In- Kloesaäten.ist zienilich lebhaftes Geschäft, da Interessenten billiger ankommen können; seitens der Eigner besteht das Bestreben, sich ihrer Vorräte M entäußern. In Rcmhsuitter. speziell in Heu. drückt noch; immer das starke u'ngarisckie Offert, die" Strohpwise sind da-' gegen gut bcha-uptet. Jni Mehlhandel bleiber? die Verhältnisse unerquicklich, es sind fortgesetzt reiche Offerte im Markte,, die! nur zmn kleinsten Teil crufgenommen iverden/ Der Preis! richtet sich sozusagen nach iem momentanen Geldbedarf des! Warenbesitzers, andererseits muß auch in Betracht . gezogen, werden, daß Konsnmkäufe slattfinden vor dem Inkrafttreten der Warerumsatzsteuer. Erwähnt icv noch, haß der Absatz in, Roggenmehlen nahezu stockt. Kleie verzeichnet kleinen Umsatz, zu wenig veränderten Pressen. / inländische 3000 bis 3150 K., slowakische 3150 bis 3400 Ä > 1.40 bis 1.60 tschech. K. ab Marchegg, Futtergerfte 2400 bis! 2500 K., Mais rumänischer 3000 bis 3100 K., DörrmaA 2850 bis 2950 K., Hafer 2650 bis 2850 K., Ncis i'fasieuische« 1.90 bis 1.95 ab 14 : - 'M. MLM. _ ‘i-’'. * -'I p*%t~ ’ ", ,~n'"~?7rr' 4449591092857090818

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