Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1482 (29.3.1923)
- Date
- 1923-03-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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-'s.l—7'"^ q>" Wff*‘.,J**;t""'*ri?i"fm \Gak% Wien, Donnerstag Wiener? MoresienzieMns. Sefterreich. Ferien im Rntionalmt. Der ülHerordenlliche KabmettSvat fetzte tz^öevn W Debatte ife die Zusantmenl-ogunJ der Ministerien fort. Man -beschäftigte sich wieder mit dem Heeresamt. Abgeordneter Fink regte an, Fachmänner aus der Schwer zir lhoren, was Abg. Glöckel M-mens der Sozialdemokraten äbl-ehnte. Er wird feine Rede erst nr der nächsten Sitzung, deren Termin noch nicht feststeht, fortsetzerr. Die parlamentarischen Kreise haben ihre Ferien begonnen. Es finden kerne Konferenzen oder AuHchußbevachmgen statt. Der Bundeskanzler Dr. Seipel ist nach Italien gefahren und lvird irr Mailand mit Muffo l in i 'sufammcittieffciu Ob er nach Rom fährt, ist wegen der mit solchen Besuchen beim Quirinal urrd Vatikan verbirnderrerr EtKettefvagen noch ungewiß. Geuerättomnttffar Dr. Zimmer man wird in der Ostenwoche nach Prag fahren und sich dann -nach Jialterr und der Schweiz begeberr, narr die KreditverhaMrttMn M hefchleuMgen. In politischen Kreisen verlautet, daß Bundeskanzler Dr. Seipel nach seiner Rückkehr aus Ronr einer Einladreug der französischen Regierung Folge leisten und Paris besuchen wird. Der Zweck dieser Reise durfte rein informativer Natur sein und ausschließlich mit her Sarri'erungsaktion zusammenhangen. An hiesigen anttlichen Stellen wird erklärt, daß bis heute eine Einladung aus Paris nicht vorliegt, daß es pber nicht ausgeschlossen sei, daß der Kahler anläßlich der UpriltavMg des BÄker'bundes in Gens <mdj nach Paris sichren weide. Las Defizit der Buudesbshnen. In der gestrigen Sitzurrg des AuAschuffes für Verßchrswesen des Nattonalrates machte BundesMinffter Dr. Odehnal folgerte WMviÜMgen: Die Bundesbahnen und insbesondere deren ftnanzkekks Problem bilden seit geraunter Zeit den Gegenswnd jlebhafter Meinungsäußerungen. Gehen wir den Ursachen dieser alhMvvnven unbefriedigenden Finanzlage der Eisen- Hahnen rmch, so sind es mehr weniger, -wenn auch im Ausmaße und in der Stärke Verschißen, fast-überall dieselben: Die große Belastung der Eisenbahnen durch die gebotene WiederhNstellung der im Kriege arg awtgenommerdeu baulichen Anlagen und mechanischen Emrrchtmrgen. Diese Umstäüde trafen mehr minder auch auf die -österreichischem Bundesbahnen zu-. Zu diesen Ursachen Äkgenieiner Natur kommt für die österreichischen Bundesbahnen -noch der schwerwiegeM Umstaijd, daß durch den Friedens Vertrag von SainEerrrwin der RepnAik Oesterreich -vornehmlich ftlche Strecken des alten österreichischen StaaWbcchmretzes zwsielen, deren oro- und HydrograMschen VerMtmsse bch>üders ungünstr-F sind. Insbesondere erscheint mir die Frage, ob eine private Betriebführuntz ein so enormes Defizit mrier den gleichen Verhältnissen deckenwürde, mehr als zweifelhaft, zumal bezr^kche Erfahrungen in der Geschichte der Eisenbahner zur Vorsicht mahnen und eine Schadloshaltung privater Gesellschaften meist nur auf dem Rücken der Bcchttntereflentm oder d e r Stckue rträger durchgeführt wird. In dieser Kritik sollte doch auch nicht übersehen werben, wie sehr seit dem Umsturz die Verhältmsse aus den österreichischen Bundesbahnen sich schon gebessert haben und was insbesondere in dem, letzten Halbjahre zur Besserung der Betriebswirtschaftlichkoit und Fimanzlage gesche'hen und in tveiterer Durchführung -begriffen ist. Dieser ungeheure Erneuermrgspvozeß gleicht einer mehr als halben Neueinrichtung des.Gesamt-; betriebes; er allein wäre scharr ein hirrreicherder Grund, um, «em Defizit inr Betriebe zu rechtfertigen. Dttt großer Befriedigung möchte ich vor dem hlchen Ausschüsse seststellen, daß auch diePersonalvertretersich bemühen, zu dem. Gesundwngsprozeß der Bundesbahnen werktätig boizu- -tragen. . Im Personalabbau haben wir -bisher verhältnismäßig befriedigende Urgebniffe erzielt. In der am 31. Dezember . 1922 abge-i ischloffenen ersten Abbauperiode hat der Abfall die- Ziffer von 10.000 Bediensteten, das istungesähr 10 Pro?, zerrt des gesamten Personals, überschritten. Die Ersparnis hieraus ist mit etwa 180 Milliarden Kronen zu beziffern. Die Vorarbeiten für die zweite Abbauetappe Me-- den indessen im Gange, es ist auch in dieser Periode möglich gewesen, etwas über 2200 Bedienstete dem Abbau zuzusühren, was eine weitere Ersparnis von 40 Mlliarden Krone» bedeutet. Der Minister schidert eine Reihe von- Erspavmrgsmaßjmchmen und fahrt dann fort, daß das kolossale Defizit der^ jBundesbcchnen von 1317 MttliaÄen Mr hevabgemrndert .werden könne, wenn bedeutende staatliche Zu- -schüfse erfolgen, wenn ein Sparshstem eingveife. Wenn die Kohlenpreise herabgesetzt werden und sMeßlich wenn die Elßtrisizierung der, Bundesbahnen sovtschveitet. .Hiemus wurde die. Sitzung geschlossen. Die Debatte wich in der nächsten Sitzung fortgesetzt -werden. MlWMUSMlMWNM M MIMvKYN- ......tu...«- MNtMNMN. Das BundesMrmstevinm für Verkehrswesen hat Hand in «'Hand mit einem emschneidendeü Mbau des eigenen Perforral- 'ftaudes -— bis Ende März wurden 237 Personen, dassin': ungsfqhr 26 Prozent des gesamten PsHopalstemdes — abgebcmt, " innere DiensteirvteiLtMg wostEch Äufachev gestattet. Mt Wirlsattcke'rt vom 1. April, wird die Zahl der -'Sektionen von 10 -auf 6, pte Zahl der: Departements, Bureaus, SpeHialveserate und Dezernate von f»8 aus 33 herabgesetzt. Für die nächste Zeit ist eine strerrge Prüfung der Arbeitsraten uud rm Zufammerchangdamit eine neue Festsetzung des für Zwecke der Obersten Verwaltung der Bundesbahnen erforderlichen Personalst au des in Aussicht genomnren. Es ist zu erwarten, -daß die vlnfachere und ratioMere Verte'cknrg der Arbeiten im Ver« iohröminister'nun eine weiteio Herabsetzung' des Personalstaudes gestatten wird. MederösterreichWer Lrmdtag. ' Gestern hielt der Landtag- Niedervsterreich seine letz t c Sitzung vor der» Osterferien ab, in der das Bydget 'des Landes Niederösterreich erledigt tv-urde. Die Erledigung ging in ländlich-sitLichen Formen vor sich, es gab nur eirrige-'Heiterkeit, als der Gwßdeittsche Dr. Reich, Aw bas Bedürfnis hat, in der LandtagSsitzuug im Prmtk des Hakenkreuzes zu erscheinen, von mehreren Seiten etwas unsanft an seine angebliche jüdische Abstammung erinnert wurde und mit lebhrsten Gesten der Entrüstung gegen diese „BeruuAiurpfttNg" feines Stamlnbaruues protestierte. Das Budget wurde augenonmieu. Der Mett um dar Krematorium. Der Bürgermeister steigesprochen. Der Bersassungsgerichtshof Hai gestern den Bürger- Mister von der AnNage in der Angelegenheit der Leichenverbreunmrgshalle fveigesprochen mit der Begründung, daß ihm di e bös c A b s i ch t gefehlt habe, einer Weisung der Regierung cntgegenzuhandeln. Der Bürgermeister habe wohl in oinem R e ch t s r r r t u m gehandelt, aber dieser fei begreiflich, lieber die Frage, ob die Lerchenverbvennung in Wien erlaubt fei, hat sich «der Berfasiungsgerichtshof nicht ausgesprochen, ein Erkenntnis darüber zu fällen, lvar mrch Glicht feine Aufgabe. Die Gemeimde wird rmnurehr den Betrieb im Krmiaioriunr üoeiterfi'chrerr. ..BoÄenstSnLise Zuden" bei Mehl? Die nÄ>ioualsozialistijche Parteileitung läßt durch die Korr. Heüvei niittei-len,. daß eine Abordnung bodenständiger -Inden -beim Führer der natioua-lsozialistischLN Partei Doktor Walter-Rieh l erschien und diesem mitteilte, daß sich bereits zahlreiche jüdische Bundesbürger zu-sa-imnengetan habui zur A b w e h r d e u O st j u d e u g e s a h -r, unter welcher auch die bodenständige .Judenschaft schlver zn leiden habe. Die Abordnung stellte an den nationalsozialistischen Parteiführer das Ausinneu, die -bodenständige Jndenschaft in diesem Kampfe zu unterstützen, -und loarf die Frage auf, ob nicht cün gemeinsames Vorgehen mit der rratioMsozialiistischen Partei nchglch -wäre. Dü ^atwnglsoziMMcha.Parteileitung nahm d^e .MMilungen zur.' Kenntnis, erklärte Pdoch,' daß sie guf amen solchen Vorschlag 'nicht -dWehen kön-tie. Wir können es nicht glauben, daß es in dem -Mener Asfrmllantentum derartige Strömungen, gibt, die aus einen so niederträchtigen-Verrat-hinauskaustü. Die nationalsozialistische Partei wird, tvenn sie ans Reinlichkeit hält, gut daran tun, die Namen der Lumpen zn nennen, die ein gemeinsames Vorgehen gegen-die Ostzuden anvsgen. Uvgam. Kredttreism. Budapest, 26. März. <Tel. der ,/Wiener Morgenzeit-ttug".) Wie in politischen Kwisen verlautet, solleir Ministerpräsident Beth le n und Finanzminister Ka.l-lay -nach Ostern die Regierungen der großem Entente, vor allein die in London und Paris, besuchen. Diese M-nisterrerse gibt tricht nur enver politischere Orientierung, sondern hat auch eine Anbahnung von Kredi-tverchandlnugen zum Zicke. Diese Jnsornration. wird -von mehrerer: Eerterr -bestätigt. Finanzminister Kallay ^steht-seit einiger Zeit mit verschiedene ausländischen B a n k -i e r g r u p p e u irr Verhandlung. Me,. AmnMe Kr polittsche Vergehe». - Berlin, 28. März. (Cel.--Komp.) „Ost-Expreß" nreldet aus -,War schau: Die Regierung veröffentlicht den Entwurf eiires Amnestie-gese.tzes .stir politische und reli.giöso^ Vergehen seit 1948 bis zur Anerkennung der pol-rüscheu Ostgrenzen. Dieses Llmn-osti-egesetz kommt praktisch .hauptsächlich für Ostgalizien in Betracht. m Erfolg des Mischen Klub«. . Warschau, 27. Wrz. (Teil. d. ,Mr. MovgLnzsrtwng".) In einer der letzten Sitzungen hielt Abg. S -o -tu tu e r si e t tt bei der Verhandlung über den Schutz der klenren Landwirte in den Ostgebieten eine längere Rede, m welcher er den Schutz Mr die kleinen jüdischen Pächter verlangte, die durch die verschiedenen Invasionen in den Ostgebieten wirtschaftlich ruimert twrrden, und lbeven Boden von den Russen oder durch , die gegentvartige Regierung beschlagnahmt worden sei. Er verlangte die Rückterstgttung dieses Bodens an die früheren Mischen Äk-emlandwirte und beantragte ein entfprechetldes Ameudeanent zutn Regierungsprojekt. Für das Mtendement stimmten 166, dagegen 164 A^eordtrete, somit ist die Rückerstattung von Grund und BÄ>en - an die früheren Mffchen Keinen Landwirte sicherstem. Aahum Solalow im Seim. Warschau, 28. Mürz. (%el, i>. ,ßk, MorgeuzÄmz".) MHnm Sokolow Mt heuie vom Schntnarschall euvpsiWMj M dem «WeMM-iKMOrtz 89. MWz . clW_Nr. 1489 hatte. Nach -der Unterredung lud Sejumrarschall Ratas Sowlolv zur Sitzung des Sejnr ein und bot ihm seiue Loge - an. In den Rätrmen des Jüdischen Klübs fand eur stier-! -licher Empfang zid Ehren Soko'lows statt. Die Albg-e-ordneten! Gr-ü-nbark'ur, Dr. Thon, Dr. Reich und Semwr! Körner begrüßten Sokölow -'m längeven Ansprachen. In seiner Antwort stellte SoWow fest, -daß die polnische Iudenheit, die er vor eitrigen Jahren als PMtisch rruveis' verlaffeu habe, gegerrwä-rtig mit Wurde und Mannesmut ihren Kampf um die nationale Aut-Momie Mre. Me Sowjeiregiemilg^egen die Mische» Warschau, 27. März. (I. C. B.) Die Intervention des B ö l k e r b ir n. d c s bei der Sowjetregieru-ng wegerr der Erlaubnis einer legalen Rückkehr der ru.ssisch-,ulrailnschciri Flüchtlinge ays Polen in ihre Heimat blieb oh n e Erfolg. Die Sowsetregierung hat dieses Ersuchen forurefb ab ge lehnt. Die russische Grenze Men Polen wird jetzt so streng betvacht, daß ein Uebcrgang ganz unmöglich worden fft. Den Mchtttugetr Werbt nur. -der Weg über die Westgrenze Polens offen. Schwere Verurteilung einer Mische» gournalisti». Aus Warschau -meldet I. C. B.: Dieser Tage -fand Ah> dem Warschauer Kreisgericht der Prozeß gegen die Redaktion^ der bun-disti-schen „B o lk s z e r t u n g" wegen -Abdruckes d-eS. Wahlprogrammes des allge-mei-nen jüd'-schen Arbe-iterbundes statt. Dir Redakt-envin dieser ZeÄun-g- Elka Schar st.' j ch o j w'nrd-e zu sechs Mona t on Gesa n g n i s verurteilt.! -Ferner wurde die Einstellung der Zeitung verfügt.. Gegerr das -Urteil wurde Revision eingelegt. Me R«msr»s cka«sW-Hetzr. Warschau, 27. März. (I. C. B.) Jur großerr Saales der Warschauer PhÄhavlnonie fa-nb eine Ntassenversamm.! lmrg der uatiorräl'dLMokratischelt Studpnteu nrit dem Dhcma „Mnnerus clausus Mr die Juderr" statt. SÄntliche Redeir zeichneten sich durch einen maßlosen antisenntischen Torr aus. Liberal Kffinnte Studen-ten wu-rdrrr nicht zu Worte! gelassen. Zmn Schluß wurde eine Res olu tio n für die! Enrfühm-ltg einer strengen Prozent norm für die jüdischen! Studenterran detr polnischen Hochschülerr arrgen-otmlien. Die 2 i g a zu r W a h r u. n g d e r M.o n s ch e uu n d- Bürgerrechte iu. Pvlen berief ein M a s s e u- Meeting ein, aus deren Tagesordnung die Frage der' Rechtsbeschrä-n-klmtzerr gegen polnische Bürger an polnischen Hochschulen steht. Bekannte Professoren, Senatoren und' Deputierte tverdeu als Redner auftrettn. Protest der Wilnarr jüdischen Gemeinde Men den R«-i meMs clausus. In einer außerordentlichen Sitzung der Wll-s naer jüdischen Gemeinde wurde eine feierliche Protestresolution! gegen den Plan der EtzffÄ'hrung rtntzr Prozent norm für judi-! sche Studierende -in Polen angeirmnnren. ' Die Rcsolutioi^ wurde an den Süjmvorsitzewden, die Wildnngskommission des Ssjm, die jüdischen Deputierten und an alle an-deretr zuständigen Instanzen gesandt. Der Gemeinde-Vorstand hat serucr ^schloffen, die gesamte jüdische Bevölkerung auszufordecn,!. durch -ihre 'Organisationen eine e^nha-rt-liche Protest-' akt-ion gegen den Versuch der Einführung der Pro'"',ckilom»»' zu veranstalten. AtMM. Rmwahle«. Kowno, 28. Erz. (Del. d. ,Mi'. Morgenzeittr-ng".) Die Neuwahlen zum litauischen Sejm wurden Mr den. Ostersamslag und Ostersonntag MtSgeschviebm. U-eber InterveM-on des Jüdischen Nakwnälrcvtes, der gegen^ die Ausschreibung von Wahlen an. Mdischen Feiertagen Protest echoben hat, wmde die Neuwechl den dczv folgenden W o ch e n t a g devlegt.' Zer Muderhettsblock i» Ltt«««». Kowno, 27. Ma^. (I.E.B.) Die rrrfsLfchen und, weißrussische-n ^rdeivertreter haben sichKueimmge. nmnsamen Wahlausschuß zMmrmen>^fchloffen, der gM dertz Pole-n, D euts chen und Iuden, wegen BMnmg emeß Minderheitsblocks in Litauen FWuuy geMw« men >hat. In oppositionellen polittschen Neffen wird die uahrne des SiaatsPräsideMn kritisiert, der die Demiffimr des Kabinetts.Galwa-nowM nach der Ablehnung, des Wevtrautznsvotrmrs. durch den 'Schn nicht erttgegengenorMven und es im Amte 'belaffen hat. Infolge des. BerMbeus dev Regierung Galwan-MsR 'inr Amte versieht auch dev von, der RÄermvg andie Spitze des jüdischen Ministeriums berufene Kpeisrichttr Friede man n schre Mnktkmmr weiter. «äM-. Sie Femsalemer Araberde»w«ftnltkone». Jerusalem, 26. März. DewW Kvrr.^Bnr.) arabische Exekutive nr Palasttna iprollamierte - Mr dm 21. d. den Ge neralst-reik als ProtöMmdgebuW gsgerr die Verhaftung -der'arabischen Denwnstvcmtei^ die am 14. d. Mß Anlaß der Empsangssemvlichkeit Mr die auS London Mrück^ gekehrte arabische- Delegation Musschwitungen begangen hatten^ Me Kundgebung ist ohne Ruhostörungen verlaiffen, Me Re^ gierung hatte Mt diesen Dcvg alle Umzüge verboten, und chü großes PoiMMrsigebot zwr illnlerdrückung «Ml ich er Tstrs-i schr-c-btungen berettgchMe«^