Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-03-28 · Heft 1481 (28.3.1923) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1481 (28.3.1923)
Date
1923-03-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980562--14252-3000970
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

m iW Wir rt, MMSoH Wiener MoBgMzvAMrs 26. März 1923 Seite S ik Entrichtet gleichzeitig die Parieisteuer l , ' * Eröffnung einer neuen hebräischen Schule. Am 85. -d. fand unter 'großer BeteMWng -er Juden Br eite ns «es die feierliche Eröffnung der hebräischen Schule statt. Der Ob- Imann, Herr Max Sprinzolis, fiihrte in seiner Begrüßungsansprache die Notwendigkeit der Jüdischen Tischgesellschaft, als Zusammenschluß der Mischen Bevölkerung des Bezirkes aus, deren erste Schöpfung die. hebräische Schule ist. Der >Schüler Zimmer der hebräischen Schule 1446 sprach in jeiner hebräischen Rede über die Verbreitung der hebräi-!schen Sprache-über die ganze Erde und wies Mrs die inneren lZnsammenhänge in der Mischen Geschichte hin. Herr Dr. Josef ILöwenherz beleuchtete in groß angele gier Rede die gegeniwärtige Situation des Mischen Volkes und betonte die Gefahr, 'welche unabwendbar sei, wenn nicht der Apathie der jüdischen Eltern entgegengetre-ten werde. Dies wird am wirksamsten erfolgen durch eine Re-volutioniernng innerhalb der jüdischen «Familie, die von der Jugend ausgcht. Wenn die Mische Julgeird in hebräischen Schulen in wahrhaft jüdischem Geiste erlogen wird, so ist diese Umwälzung zum Segen des Mischen Volkes zu erwarten. Daher finde die Gründung dieser neuen Lehrstätte jüdischen Geistes überall Unterstützung. Der mit stürmischem Beifall aufgenommene Rede folgten musikalische Borträge. Namens des Jüdischen Schulvereines begrüßte Herr Prof. Moses Rath die Neugründung. Hebräische Lieder der Schüler der hebräischen Schule 18-16 und Rezitationen des Fräulein Mizzi Regenbogen schlossen das Programm. Die hebräische Schule Breitensoe will in kürzester Zeit einen Kindergarten für die vorschulpflichtige Jugend eröffnen. (Anmeldungen:Joses Sereth, 18. Bez., Linzerstraße 48.) * Inda Rimon gestorben. Wie I. C. B. aus Jerusalem berichtet, hat der hebräische Dichter Juda Rimon Selbstmord begangen. Wie erinnerlich wunde Rimon im Oktober 1922 in der Nähe von Potach Tikvah in schwer verletztem Zustande anMfnndrn. Er war von Araber:« kastriert worden. Das schreWche Erlebnis hat er seelisch, nickt mehr überwinden Wunen. So hat er nun seinen: Leben ein Ende gemacht. * SüSbahn Die Betriebsdirektion der Südbahn teilt mit, daß die Senimering-Sportztige Nr. 390 (Wieu-Südbahnhof ab 6 Uhr 30 Min., Mürzzuschlag an 9 Uhr 56 Min. mit Anschluß nach Neuberg) und Nr. 48 (Mürzzuschlag ab 17 Uhr 05 Min., Wieu-Südbahnhof an 20 Uhr 45 Min.) sowohl am Ostersonntag wie auch am Ostermontag, also an beiden Feiertagen, verkehren werden. Desgleichen werden mich die beiden direkten Züge nach und von Nattersdorf-Liebtng (Wien-Südbahnhof ab 6 Uhr 10 Min., bezw. an 21 Uhr 66 Min.) an beiden Feiertagen geführt Herden. .__ Vereine. BortrLse «nd Versammlungen. Jugendverein Ansstellungsstraße Ahawath Zion. Gasthaus Traxler, (gegenüber der Mollereistraße). Heute, halb feld. Themar Die jüdische 8 Uhr abends, Bortrag U n g e r f Jugend. — Jüdische Tischgesellschaft L an dst r a ß e. Heute, 8 Uhr abends, Zusammenkunft im Cafe Ilion, 3. Bez., Löwengasse 39. Vortragsthema Vorbehalten. Gäste willkommen. — Jüdische Tisch gesellschaftJnnere Stadt. Heute, präzise 8 Uhr abends, im Cafe Siller, 1. Bez.. Ferdinandsplatz (Mezzanin), Vortrag des Herrn Otto Lang über das Thema „Selbstbesinnung im Judentum und der Aufbau Palästinas". — ZiouistischeSektion Innere Stadt. Heute, 7 Uhr abends, im Cafe Siller (Mezzanin) Ausschußsitzung. Pünktliches Erscheinen Pflicht. — VereinTikw a th Je h u d a. Heute tu den Klubräumen, 8. Bez., Bennoplatz 1, Gesellschaftsabend. Schriftsteller Budwig B a t o r Interessante Kapitel aus der Geschichte der Inden, in Wien; Frau!B e it i s ch, Klaviervirtuosin; Frau S i l b e r k n o p f, Gesang. Gäste willkommen. O e st e r re i ch i s ch e s M u s e u m. Das Oesterreichtffche Museum ist von Karfreitag mittags bis einschließlich Ostersonntag geschloffen, am O st e r m o nt a g sind die Sammlungen, Bibliothek und Lesesäle wie die Lobmayr - Ausstellung (diese am genannten Tage zum letzten Male) und die Ausstellung der Neuerwerbungen der Bibliothek von 9 bis 1 Uhr geöffnet. Eintritt fiir die Sammlungen und Ausstellungen 200 K., Bibliothek und Lesesäle frefl Urania. Heute, Großer Saal, halb 3 Uhrr Die Passion; 6 Uhr: Vom Baum zur Zeitung; halb 8 Uhrr G'schicht'n ans'n Wienerwald. Kleiner Saal, halb 3 Uhrr Schülervortrag r «Das heilige Land. — Die neuen Alpenbahnen; halb 6 Uhrr Dr. Fritz Schulhof: Schlaflosigkeit H. Halb 8 Uhr r Ing. Otto Lau gl: Winter in den Sextener Dolomiten. Kurssaal, 5 Uhr: Dr. Franz O t tma n n: Geschichte der Landschaftsmälerei. V. Halb 7 Uhrr Erika S p a n n - R h e i n s ch: Indische Philosophie. V. 8 Uhr r Univ.-Prof. Dr. Viktor Graser Die narkotischen Genußmittel. HI. Klubsaal, halb 6 Uhrr Univ.- Prof. Dr. Anton Lamp a r Tiefste Temperaturen; halb 8 Uhr: Dr. Karl V o g lr Nezitationsabend. Keren Kajemeth l'gsrael (Jüdischer Nationalfonds), Wien, 2. Bez., Taborstraße 69, Tele- Phon Nr. 40-9-16. - Ausweis Nr. 11 vom 12. März bis 46. März 1923 --- 4,124.674 K., insgesmnt 67,087,405 K. - Zentrale; 16. A. O. Nosegg 10. - 1. Bezirkr 7b. Mendl Friedmann 20. Schiller & Löbel 15, Ed. Lord, Siegnt. Müller, Jak. März je 10. - 2. Bezirk r 365. Leon Asriel 100, Fritz Kreisel Jührzeitsspende, Herrn. Gellmann je 50, Salom. Roth, Bernhard Distenfeld je 25, Sam. Nemnann, Mos. Groß, Malvin Markts je 20, Dr. Max Stark 10. - 9. Bezirk r 543. Jak. Löw 40, Berthold Eisinger, Adolf Grünhnt je 10, E. Pomeranz 20, b', H. Wechsberg Brrrno Rabinowitz 88, Max Löw 52, Dr. Mina Halpern 72, Kartenpartie Frau Dr. Rosa Schnur 60, Kartenpartie Frau Mina Halpern 76, Billardpartie Rübner 10, Frau Dr. Frieda Bau a. N. ihres verstorb. Vaters David Lorysch 60, Bloch 14. — 4./5. Bezirk: 78. Jul. Kraus 50, Nebrunn 20. — 6./8. Vezirkr 164. Tempel Neudeggerg. 98, Errrü Mises 16, Rud. Ornstein, Leop. Katz, Jsid. Nonis, Nuo. Fischer je 10. — 9. Bezirk: 1,218. Oskar Rosner 500, Smlg. Schwertfinger 466, Heinr. Altmann 100,. Dr. Fritz WachSmann, Dr. Paul Stern je 50, Dr. Gelber 20, Karl Franz Bondy, Dr. Ph. Silber je 10. - 10: Bezirkr 6. - 12./15. Bezirkt 28. Dt. Philipp Berger 10. - 17. Bezirk! 20. Gust. Sttaßny, Brüder Pfeffervmnn je 10. - 16./10. Bezirkt 140. Thoraspenben 100, I. M. Sterglieb, Kallai Felix. Nich. Kästner je 10. - 20. Bezirkt Ad. Goldstein 47. Ab Mitte März erscheint die ,NEÜE WIENER SCHACHZEfTUNQ“ welche die hervorragensten Theoretiker der Schachkunst zu ihren Mitarbeitern' zählt. Redaktion und Verlag: ll.j Flossgasse 3, Administration, Kassa u. Inseraten-Abteilung: I. Bez., Wlldpretmarkt Nr. 2. m Pnina Ferber 464 Stephan Stengel 30, Hugo Nobitschek 21, Dr. S. Modlinger, Siegs. Karpel je 20, Beruh. Lnwisch 15, I. Oppenheim, Rath. Reiß je 14, Mos. Reiß 13, Aditta Großberg, Mos. Pfau je 11,. Mendel Geltner, Frieda Klinger, Eft. Niemer, Mark. Goldfisch, Julie Margnlies, Sam. Mantel je 10; Erez Israel 65; Toti Nelly 30, G. B. Willnaer 20, Rothschildspital 10; Hitachduth 552; Smlg. Hemberg 21, Smlg. Ehrlich 39; Ahawath Zion: Smlg. Salzhauer-Koch, Schrage-Stlberherz 141, Smlg. Bloch-Hansen 89, Smlg. Boxer-Ehrenkranz 44, Kohn- Wereminski 35, Schneier-Jgelberg 20, Blum-Kirsch 53, Haspel- Maresse 18, Löw-Mandel 30, Ehrlich-Meisner 63; stwuzah Chawerim 23: Landesverband 67: Lese- und Nedehalle: Siegm. Hirschhorn 20, Z. M. V. Maffadah 37, Jordaniar B. Klammer 10; Adir 5b r Malwine AmbruS, K. Kupfennamr je 10, M. Kupfernrann 16,.Sam. Kupfermann anl. d. Entbindung f. Schwägerin Dora 10; Awodah 200 r Smlg. Ignaz Lederer 200; Aflenz 10 r Ludwig Ripp 10. Sie LebemmittelmSrkte. Der schwache Absatz .von Fleisch, undder Einwitt wärmeren Weiters, das der längeren Konservierung, des Fleisches nicht zuträglich ist, bewirkte gestern in der Grotzmorftyalle, daß die Preise für einzelne Fleischsorten im Großhandel zurückgingen. Dazu trugen auch die guten Ankünfte bei, die gestern 1*8 Waggons, mit verschiedenen- Mcischga'tungen , umfaßten. Schweine ermäßigten sich um 1000 bis' 4500 K., Rindfleilch um 2000 K., Btfffelfteisch u>m 3000 K.,' Schafe um 4000 K., Schinken um 2000 K. pro Kilogramm. Aus den Grünwarenmärkten ist die Nachfrage nach Spinat ziemlich groß, erfreulicherweise sind die AnNnfte so günstig ausgefallen, daß die Preise auch heute weiter hevuntergesetzt werden konnten. Ungarischer Spinat stellte sich im Kleinhandel aus 1800 bis 4500 K. pro Kilogramm, hiesiger Stingelspinat kostete 2000 bis 4000 K. und Blätterspinat hiesiger Herkunft 4000 bis 6000 K. Pro Kilogramm. Da große Sendungen von auswärts noch unterwegs sind, darf man damit rechnen, baß die Preise noch. weiter zurückgchen werden, Butter und Eier sind reichlich vorhanden, finden jedoch wegen der hohen Preise relativ nur schwachen Absatz. Buhne und Kunst. Mische Bühne. Herr S. Chlamt atsch, durch feine langjährige Tätigkeit im Ltlstspielthecrier in Tlheaterkreisen bestens bekannt, hat, um das Wiener Publikum mit dem hier noch wenig ^kannten jüdischen Volks stück in moderner Auffassung bekanntzumachen, eine große Zahl von Mitgliedern ^des in Wien Yurch seine frühere Tätigkeit in guter Erinnerung stehenden En- Freie Mische Volksbühne, mit dem Leiter 'Isaak j Sonntag den 1. April LJ. 2 erscheint unsere PASSAH Ls? ■ : in besonders grosser Aulap I und versenden wir viele S tausende Exemplare ■ als Propaganda-Nummern nach l Polen, Jugoslawien, Romänisi,; England, Holland etc. welche m dieser Festnummer erscheinen, verbürgen bei sehr geringen Kosten guten Erfolg! * * Auf Wunsch Näheres durch unsere Vertreter oder telephonisch (44038, 433O) Deni sch, für ein vierw ö ch rges Gastsp re l engagiert^ Das Ensemble wird im Dheatersaale 2. Bez., .Stephaniestraß« Nr. 18 (Hotel Stephanie) jüdische Volksstück'a und Kom v dnen zur-Aufführung bringen. Das Gastspiel wird amr Montag lden 8. April, halb 8 Uhr abends, mit der Novität!. „Nötke Ga new" von S ch a Io m Asch eröffnet. Diese Komödie wurde in Warschau mit kolossalem Erfolge mehr als 300 Mal zrn■ Aufführung gebracht und gehört zum ständigen Repovtoivbesitz der jüdischen Bühn« in Amerika. Die Mlmer in Stauisla«. (Eigenbericht der. ,Miener MorgeNKeit-uW".) Zwei Wochen Wilrraer. Fürunsere Stadt 'ein EveWiK ersten Ranges. Darum stand auch die ganze jüdische und zum Teil auch die nichtstidische Bevölkerung im Banne dieses künstlerischen Hochgenusses. Man kann ohne Uebertreibung sagen, daß die Anwesenheit -der Mlnaer - dem Geistesleben unserer Stadt ein 'besonderes.Gepräge, gegeben hat. Es herrschte Festesstimmung. Die Wilnaer unterhalten nicht; sie 'belehren, erziehen, lassen die schönsten Saiten der Mischen Seele erklingen und erheben zur Höhr sittlichen Empfindens. Die Eindrücke jeder Vorstellung sind nachhakig und bilden das Tagesgespräch. Uöber die einzelnen Darbietungen in diesem Blatte zu schreiben, erübrigt sich. Das Repertvir umsaßlo neben An—skis „Dybuk" und „Tag und Nacht", Perez HirschbeinsVolksstück „Grüne Felder", „Puste Krejtschme", „Mendele Newajle", „Der Dorfsj-ing" wie auch Arzybaschews- „Eifersucht" und Andrejews „Der di« Maulschellen kriegt". Zn bewundern ist die Anpafsnugsfähigkeit des Talents bei einzelnen Künstlern. Die. den: Fatum ergebene, in die kabalistisch-mystischL Ideenwelt versunkene Lea. der Mich an: O.rles-ka (,>Dybuk") verwandelt sich in die bezaubernde, hinreißende Nikolajewna 'm „Eifersucht". N a ch bu s z, der metasthysisch-unkörperliche Meszulach („Dybuk") spielt einen, betrogenen Ehemann' ans' echt russischer Gesellschaft mit der Michen'Meisterschaft. Gleiches gilt von Paula Walter, Alex S t e i n, K o w a l s k >i und B u l o w. Das PM'ikum 'bereitete seinen Lieblingen jedesmal stürmische Ovationen. Dgs unvergeßliche Gastspiel.ist der unermüdlich tätigen Leitung des jüdischen Mädchenheims.zu danken. Wir hoffen, daß die Wilnaer nach der rumänischen Turyee. uns wieder' mit ihrem Besuche, beehren werden.; Dr. A. S. Tschechisches Gastspiel in Wie«. Prag, 27. März. Die „Prager Presse" erfährt, daß das S v a n d a - T h e ä t e r - im Deutschen Volks che-ater in Wien eine Reihe tschechischer Aufführungen deranstälten werde. Während dieses Gastspieles werde eine Gvrchpe des^ Wiener Buvgtheaters im Svanda-Theat-er in Prag auftreten. Eire Streit über Asch' „Gott der Rache". Der besannte. New-Novker Reformrabbiner Silverman hat gegen die Auffi'chrung von Schalom Asch' Drama „Gott der Rache" in: Ken Theater Cinispruch erhoben. Rabbi SAverm>an findet, rs Stück unmoralisch sei und das Judentum heralsetzet Rudolf SchiMraut, der. die Hauptrolle im Stück vor Jv'hre>r in: Berliner Deutschen Theater kreierte und sie jetzt, aus der New-AorTer jüdischen Bühne spielt, nimmt gegen die A>isfassung Rabbi SMerrnans Stellung und erklärt, Schalom Asch schilderte in diesem Drama einen tief gesmftenvn Juden, der wenigstens sein Kind vor dem Sumpf bewahren möchte und alles daran fetzt, seine Bluterben zu - reinigem „1-3 Jahre", sagte SchiMraut, „spielte ich in dissem S'ück die nrännliche Hauptrolle und niemand hat bisher gegen die Aufführung Einspruch erhoben." Schauspielkunst und Raffe. In der gegenwärtig in Leipzig stattfindenden Tagung der' deutschen B>ilhnen>ge-nossenschaften wurde seitens. einer Gruppe nalionalsoTialistisch gesinnter Münchener BühneMinstler. der Antrag eingebracht mnfe durch ein schriftliches Memorandum begründet, die Rassen frage auf die Tagesordnung des Schauspiel er Parlament 8 zu setzen. Die Tagung hat zu 'dem Memorandum bisher keine Stellung genmnmen.. F>ür Wiener Verhältnisse erscheint eine Beschlußfassung der Bichnenkünstler in der Judenfraige ülberholt.'Das Burg.heater wird längst judenrein gehalten. Das deutsche VoKstheaier nicht minder. An anderen besseren-. Bühner: gibt es zumindest den Nuirnerus clausus. Dir^orenposten an 'den prominenten Bühnen dürfen von Jude? nicht bekleidet werden. Der hiesige tangjährige Leiter . der Nennen. Wiener Bühne, 'der gegenwärtig in Berlin tätig ist, Dr.- Geyer, kam trotz feiner anerkannten Eignung hei Bewerbungen um das Deutsche VoWthoater oder Raimund-Theater nicht m Betracht, weil er Jude ist. Der Künftlerbun- Kagsn eröffnet am 8. April d. J-. seine diesjährige F r ü h j a h r s a u s st e l l n n g, an der sich auch Gäste beteiligen können. Der letzte Anmelde- und Einsender termin ist Donnerstag den 29. März. - Die in Sen n«chio;genSen Rubriken mir a Sezeichnereü Notizen und Urttnel find entgeltliche Ankünbi^ _gunge» <8 26 -es Hretzgefetzes). Die BndÄvsche Hagadah, der Schmuck des Seberiisches^ ist in diesem Jahre auch in deutscher Uebersetzung von Rabbüler Dr. M. Grunwald erschienen. Hebräisch-deutsche Ausgabe: Papp-i band 24.000 K., Leinenband 62.000 K.; hebräische Ausgabe allein: Pappband 16.000 K., Leinenband 24.000 K. Außerdem ist lagernd^ Hagadah mit Holzschnitten von Jak. Steinhardt, hebräischer Text nach alten Hanoschriften von Franziska Bcmrch (Pappband 63.000 K.), ferner Hagadah-AuSgaben in reichster Auswahl. die Jugend: Chad.Gadjah, das Pessachbuch, herausgegeben von Herrmann (kartoniert 22.000 5k.). Alles durch die Bnchhandlunci N. Lowit, 1. Bez., Rotenturmftraße 22. a Am dr« Theatern. . B n r g t h e a t e r r Morgen, 7 Uhr abends. ..D i t Judastragödi e". O

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.