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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-25 · Heft 1478 (25.3.1923) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1478 (25.3.1923)
Date
1923-03-25
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Sk. LS8 Wien, Somrtag krnährung. Ae Lebenrmittrlmärkte. Aus allen Märkten waren gestern große Vorräte an LebenZmrtteln zu sehen, die bereits für die kommende Osterwoche vorbereitet waren. In der Großmarkthalle blieben die Preise für alle Fleischsorten ziemlich unverändert, nur mindere Gattungen von Schweinefleisch haben sich um 1000 Kronen pro Kilogramm ermäßigt. Die Hausfrauen haben den Einkauf von haltbaren Lebensmitteln für die. Osterfeiertage zum größten Teil bereits besorgt, so daß die Preise für einzelne Artikel, wre für Mehl, Gries, Mohn, Reis, Malzkaffee, gedörrte Zwetschken und Marmeladen, etwas zurückgehen. , Die Grünwarenmärkte waren mehr als ausreichend beschickt. Unter den Ankünften befanden sich Erstlinge aus Italien, und zivar grüne Erbsen in Schoten, die sich auf 26.000 K. dro Kilogramm stellten, und heurige Kartoffeln, für die ein- Krlogrammvreis von 14.000 K. gefordert wurde. Eier sind in sehr großen Mengen angeboteu, ihr Preis stellt sich augenblicklich auf 1300 bis 1400 K. pro Stück. Mit Butter wird Wucher getrieben. Für gute Tischbutter wird auEblrcklich ein, Kilogrammpreis von 68.000 bis 62.000 K. veMugt, ein Preis, der dem höchsten int September des Vorjahres gleichkommt. Begreiflicherweise findet die Butter zu otcfcm Wahnsinnspreis nur wenig Abnehmer. SchachWonik. Mitteilungen der SchachsMion Hakoah. Dr. Artur Mandler, Wien. iH ’mm abcdefgh ME in vier 4 Zügen.' Wir entnehme« vorstehendes Origirralproblem des genialem Komponisten der „Neuen Wiener Schachzeitung" die für die besten Lösungen, beit Lesern der „Wiener Morgenzeitung", nachfolgende Preise aussetzt r 1. Preis: 1 Haldjahrsabonnement der „Neuen Mener Schachzeitung". 2. Preist 1 Vierteljcchrsabonnement der „Neuen Wiener Schachzeitung". Ferner 3 Trostpreise, bestehend aus je einem Hefte oer bemachst erscheinenden zweiten Nurmner der „Neuen Wiener Schachzeitung". Einsendungen sind bis längstens den 6. Avril 1923 an die Redaktion der „Neuen Wiener Schachzeitung, 2. Bez., Floßgasse 3, II./16, zu richten. In der vorwöchigen Schachfpalte wurde das Problem von Alexander Takacs versehentlich ohne Bekanntgabe der Bedingungen abgedruckt. Wir wiederholen daher die Stellung. Weiß: Kh6, Dc2, Tfl. g8, Iia6, b2, Se8. h5 Bd8, 12, b2. Schwarz : Kffi, D a3, TW, c7, L e6. S n8. f3t B f6. gS, d7. Matt in 4 Zügen. Meisterschaft 1. Masse. «a>°ah-Sii»,st »'/, r VI, (3 H>. Die Hakoah zeigte sich chrem spielstarken Gegner betrachtkich überlegen. Nichtsdestoweniger war der Sieg nicht leicht errungen. Wohl konnte Meister Takacs am erstm Brett seinen Gegner S ch a r f in einem Danrenbauernspiel glatt überspielen, jedoch mußte Berthold Schwarz am zweiten Brett in einer von Ing. EngelSmann hübsch behandelten französischen Partie kapitulieren, ebenso wie Schlesinger am 13. Brett in Gewinnposition die richtige Fortsetzung verfehlte und so die ' Partie verlor. Die übrigen Partien brachte wechselvolke Kampfe, die schließlich durch die Routine der Hakoahner entschieden wurden. Igel (H) bezwang am dritten Brett seinen Gegne'r B u r q u i durch eine schöne Mattkombination. Am vierten Brett konnte Cerwenka (S) mit drei Mehrbauern gegen einen Läufer seines Partners H. Weiß die Remisfortsetzimg nicht finden und mußte aufgeben. Ans dem Brett 6 wurde der Sieg Hockoah ^gesprochen, da der Gegner nicht antrat. In einer Aljechin- Verteidigung gewann R o s e n b a u m (H) gegen P a n e k. Am siebenten Brett gab E i s e n b e r g (H) eine ftir ihn auf Gewinn stehende Partei voreiliffremis. Wenn man bedenkt, daß fiir die Endplaeierung in der Meisterschaft ein halber Punkt mitunter von ausschlaggebender Bedeutung ist, kann man diesem Spieler den Vorwurf einer gewissen Leichtfertigkeit nicht ersparen. Auf dem achten, zehnten und elften Brett bewiesen die Hakoahner Dunkelblum, Rich. Schwarz und Borbas ihre überlegene Spielstärke. Lewit kämpfte am fünfzehnten Brett wie irmner verläßlich und bezwang seinen Gegner Strunz, der sich m arger Zeitnot befand. Die Partien S chenkein (H)—Tomann (Brett 9) mtb Ing. Wahle (€>)—arrer (Brett 12) wurden in etwas günstigerer Stellung für Hakoah abgebrochen, ebenso die Partte Ziegetmayer—E. Wahle, in der lcht«°er mit zwei Bauern im Vorteile ist. Schlechter—Anrdstraße IV.: 3% (2 W. Diese überraschende Niederlage dürste den vorjährigen Dreister endgültig aus dem diesiährigen Rennen geworfen haben. Notizen. In den Vereiilsnachrichten der Sportruürik erscheinen täglich wichtige Nachrichten dev Schachsektion Hakoah. Die Mitglieder werden anfgefordert, dieselben zu lesen. Zuschriften an Ernst Wahle, 2. Bez., Floßgasse 3. I. "" ' " " ■»»" f Win. I Ab Mitte Mllrz erscheint die I „NEUE WIENER SCHACHZEITUNG“ I welche die hervorragensten Theoretiker der I Schachkunst zu ihren Mitarbeitern zählt. | Redaktion und Verlag : II., Flossgasse 3, I Administration, Kassa u. Inseraten-Abteilung: [ I. Bez., Wildpretmarkt Nr. 2. "l •^-.fTWT.ircrw.'w’cacsrt”. Wienev MorgenzertunH. 25. Marz 1923 Serie 18 Bollswirt. Gesteuchelte Krone ---- 0.0076 kerMmes. Auszahlung Wien --- 0.00757s Centimes. In Zürich notierte die österreichische Krone . . die öftere, gestempelte Krone die tschechische Krone . . . die Mark ......... Belgrad......... Bukarest.r. Sofia. Budapest. Warschau . . . ... . . 0.0075«/* (0.0076V4 0.0076 (0.0076 16.05 ( 16.05 0.0259 (0;0260 5.55 ( 6.52«/- 3:80 ( 3.60 0.11 . ( 0.10 0.0140 (0.0130 am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. März) März) März) Marz) Marz) März) März) März) März) WirtschastsdeMe. Seit einiger Z-eit entfaltet die BankenkoiMnistion eine regere Tätigkeit. Einzelne Wiener Tanken wecken ausgesi'.ch!. Die Untersuchung ist mehr oder welliger eingehend. Fehler, di-e bei. einer Bank vorgefunden, wecken verallgemeinert, und unter bem. Titel „Bankenfumps" möglichst weit verbreitet, trotzdem die Ergebnisse dicher Untersuchungen, so weit sie in der Oosfenilichkeit bekannt geworden sind, lange nicht den Rnmmel gerechtfertigt hätten, der bei Beginn der gaumen Aktion inszeniert wurde. Es handelt sich vielleicht um gewisse RechtswidriKeiten einzelner leitender. Beamter, die in Ileberschreitung ihrer Vollmacht manchesmal mehr an sich als an die Interessen ihrer Mtionäre gedacht haben, die zur Zeit der Inflation durch Biörsengefchäfte ftir eigene Rechnung etwas mehr aus dem Vollen geschöpft und die vielleicht auf diese Art Gewinne cingeheimst haben, die bei einer rechtlichen Gelbavung und bei moralischen Geschäftsprinzipien nicht hätten geschehen sollen. Trotz alledem scheint es, daß sich das ganze Treiben vermindern wick auf einige unbedeutendere VevfelMngen, denen wahrscheinlich weniger in dem Strafgesetz als mehr in der DtsFiPIinargewM der einzelne» Institute w«ick beigskommon Wecken müssen. Sei dem wie immer. Es ist eine unangenehme Luft Md wenn etwas bedauert Wecken soll, so ist es, daß erst jetzt, asio so spät, die Bankenkommisfton eingreift. Mögen diejenigen, welche hier cr%t große unrechtmäßige Gewinne eingeheimst haben, sich mit dem weiteren Wicken der BanDenkommiissi-on abfinden, mögen sie um ihre Getvinne zittern. Es find morsche Wirtschaftserscheinungen, erwachsen ans eimonr kranken Wivtschaftskörper, in dem der Gärungsprozeß der Fäulnis solche ProdMe auszog. Man kann nicht dagegen ser-n, wenn die ftwailiche Aussichtsbohörde, mag es sich mm um Fmanz/behöcke older WirtschaftspoliMi . oder Urtterftlchungsbnnmriffion handeln, gründlich ihres Amtes walten. Dagegen kann niemand etwas haben. Wogegen mau aber mibedmryt bedenklich Von Kops schMeln muß, ist der Umstand, daß von gewissen Kreisen diese MM moralische Fäulnis auf das Konto des Judentums abMvAzen versucht wick mck daß von den cmMemkttschen Krerisim gerade das JudenMn mit diüftn Handlungen identWievt wick. Es ist kein bloßer ZnsÄl, daß gerade das hakonkreuKeriische Organ in der le^en Woche zwei fang* mächtige Artikel für die weitere Tätigkeit der BmckenLoimnff-- swu van Stapel gMssen hat. HaLeiÄreuAerische Gtudvnten wecken aus die armen jüdischen Studenten gehetzt. Ans das „Wische" Kapital soll die BanlenlonvmiMon Hve Auftneck-- jtafeit ckchten. Es wäre cllles ganz gut und schön, wenn nicht die ganM Sache einen Haken hätte. Die Herrsu irren sehr, wenn sie die Fäulnis des BanWbens auf das Konto des IudentuM allein setzen wollen. Es fällt dem Schreiber dieser Zeilen gar nicht ein, DEe zu verteiidigev. Wer gesehtt hat, still mrr büßen . Doch die Anhänger der raffearemen Moral sind am wenigsten dagn berufen, hier obMive Urteile zu fallen und den oWktiiveu Bwbachter uud vovnrteÄSfreren Wauwau zu spielen. Gerade so wie von den ,-MWen" Bwcken gesAMgt wurde, fft ganz und gcw nicht wewiger von dm srWeuamvten arischen Inden normalen Ziins-en Mittel dem R-epockkrckit zur Verfügung! stellte. Und wenn vielleicht vre Antisemiten glauben, daß damit j die ganze SchMiste erledigt ist, so müßte man gerade den! HcckenkreuAern eventuell die Tatasche ins Gedächtnis bringen,! daß im Jahre 1931 biedere deutsche Vertreter noch biederer! deutscher Spackassen in der Nähe von Rumiburg, so ein arischer Notar unid andere Herren, hier geweilt haben u>ud unter der «Hand österreichische Renten aufgekaust haben, welche dann zum Schaden des österve>ichifchen Staates nach Deutfchibühinen geschmuggelt wurden, bemüt die dortigen böhmischen Spackassen diese Renten der tischechischen Regierung zur Abstempelung vorlegen können und auf diese Zftl oinerfeits Dschechonkronen für österreichische Kronen einl)eimfen, andererseits sich ein wenig sanieren. Würde Vielleicht die Bankenkommission versuchen, auch hier ein tvonig den Vorhang zu lüften und zu schauen, was mit diesen hinrusgeschmuggelten Milliackenwerten Oester-, reichs geschehen ist? Sie wird bei der Wiener Finanzbirektion noch irgendeinen Akt über solche geschnmggelte. Renten finden, welche gerade in der Station Gmünd von österreichischen Organen angehalten wurden und bei welchen ein sudetendeutscher Notar aus Böhmen ebenfalls eine Rolle spielte. So wilrden von dieser Sparkasse in der Nähe von Rnmbuvg zirka zehn Millionen Nvnttnale österreichische Rente über die Grenze gebracht. ViMeicht wick der Stiaatskommissär e>in wenig daL, Treiben der Suchy-Wecke, eines rein deutschen Weckes, das der- Zenlraüb-ank deutscher Sparkassen sehr nvlhesteht, untersuchen?, Vrelleicht wird sich durch eine Umfrage ergeben, wie Viel arischei Banikbeamie gerade in Suchy-Wtien mchr spekuliert hüben, als! es für das ganze Unternehmen gut war? Es wird die „jüdische" Lomback- und Es-kompkebank genannt, und es wird dabei verschwiegen, daß gerade der echt! deutscharische Staatsbeamte Wetz Mit den Anlaß zu den! Alalversationen und Wechselsälschungen im großen Stil ge-l geben' hat. Man zahlt die Kommerzia-lbank zu den „jüdischen"! Banken und übersieht dabei, daß der Leiter 'der Filiale derj Koinmerzialbank in der Vorlanfftraße, deren Gebaren am met}tcnj bemängelt wurde, ein Dendscharier war, ein waschechter Deut-> scher aus der Bukowina. Die Hcvkenkreuzlecklätter wollen den! jüdischen Direktoren vorwerfen, sie hätten aus der Börse ge-! spielt. Zweifellos «sin Vorgang, der nicht zu billigen ist. Haben! sie sich aber auch überzeugt, ob nicht dasselbe bei der» Leitern! arischer Jrstttnte der Fall war? Auch sie haben den Weg zu; AntomMl, zu Teppichen, Bildern und anderen luxuriös^! Gegenständen gefunden. Natürlich ist ihnen «dies alles nur ge-! schenkt worden', i Sie haben es nicht im Börsenspiel erworben.' Vielleicht, ivenr« man etwas genauer auch die arischen^ Banken rmd ihr Gebaren einer Untersuchung unterziehen! Svücks, wick man auch ans.manches daranfkommon können,'! Vielleicht wick sich Herausstellen, daß hier und da der emej oder andere seine HoMung auf das Steigen der Valuten §e* setzt hat usw. «uftv. nrck wie all diese Handlungest sind, die in/ den Bankensumpf hvn-smpassen. Wann die Blätter zu melden« wußten, daß eine a-vrsche Bcrrck vor nicht langer Zeit eine! Rüge von «der Börse erhalten habe, wick sie nicht deswegen' ihre Rü«ge bekomme» haben, weil sie sich allzu stritte an die! ILovmen der Geschästsmoral gchakteu hat. Die Auszahlung all! dieser Fälle geschieht lange nicht zu dem Zweck, mt die Handlung der mckeren zu entschuldlgen. Nichts liegt ferner als' dies. Es stckl nur gezeigt wecken, 'daß es einseitig und kurz-« sichtig ist, DÄikte nur einem Volke zuzuschieben, wo auch An-; gehörige anderer Nationen, sofern sie auf diesem Wirtschafts-; gebiet sich zu betätigen GökMnheüt haben, dieselben Fehler! gemacht habeir. Me Hakerckoeuzler schieben denr Ostjudien jedes mögliche j Verbrechen zu. Er wäre Minderwertig, zu Bevbrechen mchr- Meignet usw. Vor zwei Wochen haben gerade Hakenkreuz-! lerische Zeitungen dem Herausgeber einer antistimttschen Zsi-i ttmg DelÄte vorgeworsen, wie sie sich nicht eiranal Ostjnden; vorznwerfen pflegen. Und dieser Angegriffene ist auch nur aus« dem, Osten. Allerdings ein Arier reinsten Wassers. Er stammt; ans eirrem schwäbischen Kolonistondorf in der Bukowina.« Wenn man «den Borwürstr» der Antisemiten glauben darf, sind! stttuten dasselbe in verschärfter oder weniger fchmfer Form begangen worden. Hat die BiMLenttmmnffton Mva schon versucht,-etwas gründkicher die Gsschäftsgebavnng der vom arffchon InstttMe §n Mieriftrchen? Melleicht wick sie dort bei näherer Durchsicht der Bücher finden, >daß zum Schaden Oesterwrchs DÄlliack-enwecke an österreichischer Rente mch dem AaMcmde gerade von einer, solchen Backt gebracht wurden. Diese GMreute hätte b«ei der MrfteÄung der Dockriegsschuldeu ein «gewcAiges Mivium für Oesterreich bicken können, wenn sie nicht gerade von einem echt arischen FNstitM in gewaltiger Menge hinausgebracht worden wäre. Man schimpft über Müschen Wuch«er. Der Fall Reiinhard hat gezeigt, daß auch arische Banken hübsche WitcherMsen nehmen können, denn zu den Großbanken, die bei der ReMhard-Fulsoilvenz übel beleumundet waren, weil sie sich von der insolvenien Reinhack-Bank fremde lvohnsinn'igen Zinsen von 4 und 5 Prozent pro Woche geben ließen, hat auch ein rein arisches «Unstitut gchört, welches entgegen der Wiener Ban§kondii'l>on auf IbMvegm zu höheren als -">Ver Geld sparen will decke seinen Bedarf an [ Emailgeschirr, Glas, l Porzellan und allen Haushaltungsgeräten [ '«" BERGWERK II., Ilö WOPd 7 ] S^Aohten Sifi auf die Nr. 7. Solide Bedienuitffl Billige Preise C.I die den Ostxudeu angedichtoten DeWe nichts gegen das, was i er getan haben soll. J>st es je den hakenkrenzlevischen Zeitun-l gen eingefallen, dafür alle Ostdeutschen vsvcmtworMch Machen? Sie können nicht gerng Worte der Bsvachiung für! dis Mffchen Schieber sticken. Dis Schieber sind zweifellos! eine imsympctthffche ErscheimMg. Es fragt sich aber, ob >der^ Kauf von Kndustvlegegenfiänden und ihr Verkauf Mt großem« Nutzen nicht weniger für die Wirtschaft schädlich ist, wie! die Tätigkeit der Bautern, deren Sichre jetzt ans der Univer-; sttät jede Gemeinschaft «mit den Jüden ablehmn, ine die Milch,' die fkvophuVfen KindeM gebühren würde, den «Schweinen! zum Fraß Vorsetzten, mit den Getreidepreisen wahnsrmchg in! die Höhe gingen und «dadurch die deutschavksche Bevölkerung' direkt dem Hunger entgegen getviieben haben? Es ist gar nicht währ, daß, es nur unter den Juden Schieber gibt. Der Ausdruck „Raffke", der im Dmtschen Reich für die Menschen dieses Schlages geprägt wurde, ist nicht auf Juden, sondern auf rein deutscharische Kansleute geprägt worden«. Es gcht nicht an, Delikte, die inanchinal bei der Beschäftigung auf einem be-« stimmten Wirtschaftsgebiet begangen werden, nur den.Indens zur Last zu legsn, wo sie doch von anderen Nationen geradeso! oder noch in viel stärkevem Maße begangen werde«. Für jedes WrrtschaftsldeMt, das den Juden vorgeworsen: wick, kann die mehrfache Anzahl derselben Delikte, von Ariern begangen, Mchgswiefen wecken. Sie wecken nicht von den ein-! zelnen' Jndiviiduen deswegen gegangen, kveil sie Angehörige einer 'bestirmnten Nation sird. Diese DelÄte sind mehr s 0 z i 0logisch ans der Betätigung auf einem bestimmten Wirtschaftsgebiet zu erklävm. Es wecken Geld- «ckrd ScheckfAschum« gen nur Juden vorgeworsen, und es wird nicht bedacht, daß" Effekten zur Sicherheit gegen Beckeihung ihrer Gelder zu den das Dorado der Gold- Scheckfälscher imtev den Arme-

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