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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-25 · Heft 1478 (25.3.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1478 (25.3.1923)
Date
1923-03-25
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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' WU X3I8 Wen, Sowntag Wiener Morgenzeitung. 25. Atärz 1023 eit» Fest des WMen Realgymnasiums. 'Die Feier der Mer« anläßlich der Uebersiedlimg in das PMak-Rndinsche Stiftungshaus. — Eine Rode des Oberrabbiners Dr. Chajes. — Bortrag des Direktors Viktor Kellner über foä jüdische Schulwerk. Durch das hochherzige ElÄgegLnkornnren des Ehepaares Pollak-Rudin ist es möglich geworden, das jMfche RoalKyrmmsium in ein eigenes Heim, nämlich in das Pollak-Rudinsche SLLftnngsh aus in der Castolleggasse zu verpflanzen. Aus diesem Anlaß veranstaltete die Elternschaft der Schüler im Festsaole des Schulhauses eim Feier,- die allen Deilnchmern in schöner Erinnerung bleiben wird. Nach dem stimmungsvollen Vortrag eines Andante von Beethoven dwch das Eigenfeld-Quarlett begrüßte Beznlsrat Dr. Otto A b e l e s namens der Elternschaft die Erschienemn, rnsbchondeve das Ehepaar Pollak-- Rudin, dem er den wärmsten Donk auSsPrach, Herrn Oberrnbbvner Dr. Chajes, Schulinfpektor Dr. Redisch, Hevm Ing. Buichbinver, der sich um die Adiapttienmg deS Gebäudes sehr verdient gemacht hat, die Vschreneuen Mitglieder der jüdischen KultusgemeinLe, das Kuratorrunr des jüdsrchen Schul- Vereines, das Präsidium des Zionistischen Landeskomitees, das Professorervkollogimn und die 'Abordnung der Schüler, welche an der Feier te-ilnahm, und führte ferner aus: „Die Elternschaft weiß, um was es geht. Die jüdische Schule ist unser teuerstes Kultzrvwerl, alle Faktoren, welche am Andevricht, an der Bildung des Lchrplanes Mkd an der Erchalkrng des jüdischen Realgymnasiums Mitwirken, leisten nichts Geringeres als dies: Erlösung der «men jüdischen fugend aus den Fesseln der 'Seele und des Köchers, in die eine grausame Entwicklung das jüdische Volt geschlagen 'ha t, auf da ß diese Jugend in herrlicher Freiheit in die menschliche Gesellschaft hineinwachse, wurzelnd in jüdischer Kultur und Sittlichkeit, der menschlichen Gesellschaft dadurch dienend, daß sie an der Gesundung und Evneuernng des jüdischen Volks mitwirkt. Die Elternschaft wird nach wie vor in Bankschuld für diese Kulturtat opferfreudig sein." Hierauf «griff, stüomifch bogvüßt, Oberrabbiner Dr. Chajes das Wort und führte aus: ,Ms das jüdische Realgym- .rrwsium auL der Innern StM in den JudenLezirkging, zog die Anstalt aus dem Ghetto in die Freiheit. Denn Ghetto heißt, geduDet sein, heißt das tun müssen, was andere wollen, und nicht tun dürfen, was man selbst tun will. Als Präsident des KuratormnK nicht nur, sondern als j Oberrabbmer Wiens danke er dem Ehepaar Pollak-Rudiu. j Abor nicht nur räumlich ist jetzt die Schule aus dem Ghetto \ m die Freiheit gezogen. Die Zeit ist nicht ferne, wo die Jw- :den Wiens evkermen werden, daß dieses jüdische Realgym- ,-nasium der erste Versuch war, das Ghetto zu überwinden. iWenn die Wiener JNdenheiL die Bo^änge cm den Hochschulen und den Widerhall derselben in den Mittelschulen bsoÄachtet, so wird sie wahrscheinlich den Tag, an dem -wir das^Schulwevk begründeten, als epochalen Tag feiern. Man möge uns ja nicht ,-naiionalrftffchen Chauvinismus verwerfen, von dem wir himmelweit entfernt sind. Im Gegenteil. Uebevall, in Deutschland, Frankreich, Amerika,? wurden bis mm die Juden in den Schulen zu Chauvinisten der betreffenden Nation erzogen, während wir sie zur SÄbstachtung, zm jüdischen Ethik, zur Liebe für alle Küliurvolkep, MN Frichen, zur Berföhrnmg erziehen. (Stürmischer Beifall.) Hostat Rud. Taussig darckte dem Kuratori-mn des lMschen Schulwerkes im Ramm der Israelitischen Kultusgemernde, daß es «ine Tat gesetzt, die za voMchren vielleicht Aufgabe der KultuSgemeinde gewesen wäre, dankt insbesondere dem Obervabbmer Dr. CHafts, dessen Ueberz siedlung nach Wim ein wahrer Sogen für das Judentum geworden s«, und dankt den Lchrern. Namens des Zionififfchen LandeSklmLwüS und des Kuratoriums sprach Doktor Isidor Margulies, der insbesondere die Verdienste!deS Direktors Dr. Viktor Kellner hervorhob, und dankte nochnmls Herrn PollÄ-Rudm und seiner Geüvcchlnr. Herr OberScmivr Gevso« Margulies Vwchte mit herrlicher Stimme einen Wechepfaknr zmn Bortvag, woraus DiEor Dr. Viktor Kellner m tüugevett, bemerkenswerten Ausstchrungen über die Schule ffmrch: ^Oie Schule soll diesem Haufe und dieses HauS fall der Schule zur Ehve gereichen. Dos Wische RsalWmvaskM trägt nicht den Charakter einer,Müchd Mgsschule". Sie soll die Schule auch für die wefllichm Juden werden, mrd alle diejenigen, wdche den Zusammenhang mit ihrem Bollstmn Men, wetderr di^er Schule näherkomrnen müssen. Kommen sie nicht, so ist es ihr eigener Nachteil. Die Lchrer haben sich noch nie so klein gefühlt wie jetzig da sie an diesem Werk mittrm. Erst diese Schuko gibt ihnen Gewißheit, daß unser Voll lebendig ist. D«S jMsche Revilgymnasium 'begann mit 100 Schülern und zählt jetzt 260 Schüler sowie 20 Lehrkräfte. Unvergänglich! Verdienste hat sich Herr Obervabbmev Dr. Chajes erworben, indem er in Amerika die materielle Unterstützung der Schule erwirkte. Die Eltern sind opferfreudig und bringen die Hälfte die Lehrgelder auf, was eine gi^ßs Leistung ist. Da die Armut unter den Kindern groß ist, wußte «mn mehr als die Hälfte gänzlich oder teilweise vom Schulgeld befreien. Es bedeutete dom Pwfessorerckollegimn eine große Genugtuung, als das jüdische Realgymnasium das OeffenÜichkeitsvecht erhielt. Die Erhalter der Schule ftchen vor dvei gewichtigen Aufgaben. Das Gebäude muß vergrößert werden, auf dem angrenzenden Platz ist eine Turnhalle zu errichten und es nmß dafür gesorgt werden, daß die Lchvev pensronsberechtigt sind. Seite st Wofür die Regierung Wohnriimne vergibt! TchabelM „MMon" ln Wien. Ein beliebtes Schlagwort dev Antisemiten in ihrem Kampfe gegen die Juden bildet die dummdreiste Behauptung, die „fremden Elemente" nehmen der bodenständigen Bevölkerung u. a. die Wohnungen weg. Obwohl die Ursachen der Wiener Wohnungsnot jedem Einsichtsvollen ganz genau bekannt sind, verdrehen die Hakenkreuzler wie so oft auch hier die Wahrheit, wenn es gilt, ein neues Argument gegen die Juden zu prägen. Nun wird uns heute ein Fall bekannt, der dartut, wer Wohnräume in Wien mißbraucht und wer der Protektor solcher Herrschaften ist. Daß hierbei auch politische Momente mitspielen, macht die Angelegenheit noch pikanter. Bor nunmehr einem Jahre kam der ftühere russische Hofmarschall Konstantin Schabelski mit verschiedenen Empfehlungen ausgestattet nach Wien, installierte sich hier unter dem Schutze der damals noch die russischen Interessen wahrenden spanischen Gesandtschaft als Vertreter des russischen Roten Kreuzes und bezog als solcher iauch das russische Botschaftspalais in der Reisnerstraße. Danrl-begann er seine .Tätigkeit", zu der er von Genf und Paris reichliche Geldmittel erhielt. Die Genfer Gelder flössen vom Roten Kreuz und sollten für die Flüchtlinge dienen, die Pariser Franken aber ... Mit den Franken also sammelte Herr Schabelski die Versprengten der künterrevolutionären Armeen Denikins und Wrangels, kleidete sie neu und sandte sie zu den sich frisch bildenden Koders Wrangels in Jugoflawien und Bulgarien. Mittlerweile rvar das sowjetrnssische Rote Kreuz von der Genfer Konvention anerkannt worden und Schabelskis „Rote Kreuz-Mission" verlor dadurch seine Existenzberechtigung: da aber seine Tätigkeit gerade im besten Gange war, machte er sich „selbständig" und gruppierte sich zu dem „Russischen Jlüchtlingskomitee" um. Nach der gegenseitiger! Anerkennung der österreichischen und russischen Regierung und dem Abschluß eines Handelsvertrages übergab der Wiener spanische Gesandte derr Schutz der Russen der Bundesregierung, die damit die Wiener Polizeidirekiion, die ja alle Emigranten beaufsichtigt, betraute. Schabelski aber „amtierte" ruhig weiter; als bei der Regierung Vorstellungerl dagegen erhoben wurden, erklärte sie! obwohl sie damals bereits Beweise darüber halt« daß Schabelski durch Vermittlung der Wiener jugoslawischen Gesandtschaft mit dem in Bel^ grad weilenden Wrangel in Verbindung standj daß Schabelski sich jeder politischen Tätigkeit enthalte und map daher gegen ihn nicht Vorgehen könne. Zur selben Zeit äbet gab Schabelski selbst im „Rul" eine Erklärung für seine Tätigt feit: X „Die jetzige (russische) Regierung hat ihre Pflicht, die Ju^ teressen der Russen in Oesterreich zu schützen, abgelehnt. (?) Dahr habe ich im Auftrag des Rates der russischen Abgeordneten (der in Paris tagenden Rumpfduma unter Führung best Fürsten Lwow. Annr. d. Red.) in Wien eine Vertretung zum Schutze der Interessen der russischen Flüchtlinge gegründet. Diese Vertretung erstreckt ihre Tätigkeit auf jene Flüchtlinge, dis das Sowjetregime nicht anerkennen." — Das Wan deutlich. Aber die Wiener Regierung hatte, wie gesagt, keinen Grund zum Einschreiten. Als aber nun die spanische Gesandte schaft kürzlich das Botschrftspalais der österreichischen Regiernng übergab, sah sich diese angesichts des Umstandes, das Gc^ bände bald den Russen übergeben zu nrüssen, veranlaßt, Herriü Schabelski mrszuquartieren. Und da geschah eben selbst das für Oesterreich ganz Außergewöhnliche: Die Bundesregierung verlangte vom Wiener Wohnungsamt die sofortige Bereits stellung geeigneter Räumlichkeiten für dis Mission des Herrn Schabelski. Und tatsächlich erhielt dieser Herr, iiber dessen Tätigkeit wohl niemand inehr im Unklaren sein kann, vorgestern in der Jaqningasse 87 drei! große Räume zugewiesen, obwohl er in Baden, wo er ständig wohnt, eine reich aus gestattete, mehrzim-! u: e r i g e W o h n u n g b e s i tz t! Ja, wenn man sich der Sym< pachte der Regierung erfreut, dann kann man anch inmitten! der 24.000 Obdachlosen eine „Amtsstelle" erhalten. W. Jüdische Eltern des II. Bezirkes EURE KINDER SIND IN GEFAHRI Wartet nicht, bis es zu spät ist! Kommt zu der am Montag den 86. März d. J. um 7*8 Uhr abends im Wintergarten des „Hotel Continental" (Eingang nur 2. Bezirk, Taborstrasse 4' stattfindenden BltRfrR^RMr^panBaAinlvRiAgj Dasvorbe reiten de Komitee , Erscheinen Ehrenpflicht! Wer xon Euch zu Hause bleibt, begeht ein Verbrechen an seinem Kinde. 112 Das Wische Nealgyrnnasmm ist eirtstanüeu aus dem Geiste der jüdischen Wiedergeburt mvd dient ihr. Es ist eine GestnTMngsschM. Ohm einer Partei «mzugchören, ist das jüdische Realgynmasirmr rm ursprünglichsten Sinne des Wortes eine zionistische Schrlle. Direktor Kellner verliest den Brief eines Wiener Gelehrten, der die Schulleitung beglückwünscht -und schreibt: „Das jüdische Roalgynmosimit ist berufen, Bedrängnisse der Seele von unserer Jugeird abzuhalten, die ihr allerdings später nicht erspart bleiben, aber denen sie mit gereiftem^ gefestigtem Herzen begegnen «wird, wenn sie im Wischen RMgymnafimn erzogen ist." Eime der Ha-uptaufgaben — fahrt Direktor Kellner fort — scheu wir darin, daß unsere Kinder, mvbekmmnert ihre Jugend genießen, fevmr bemühen toir uns, den Rhythmus des Unterrichtes jüdischer Wesensart cruzupassen tmä) unsere wichtigste Aufgabe ist, jüdische Inhalte zu, geben. Der Zusarnmerchang mit der Vergangenheit muß gew-onwen lverden. Dies geschieht am besten durch die hebräische Sprache. Sie verbindet uns gleichzeitig mi t de r Zukunft, mit Palästina. JMr jüdischen Ethos Wurzeliw, setzen tote dem Wille« zur Macht, den Willen zum Werte entaeaeu. So erfüllen wir am besten edelste Wische Tradition. Unser NcÄioMismns muß Positiv sein, muß auflauen, unsere SHnle mutz menschlich sein, sonst ist sie nicht Wisch. Das jMsche Realghuwaisium ist die Vorbereitung jMschve Jugend auf ein wahres natrmrales Men." (Stürmischer Beifall.) Mit -An Vorträge «ÄveS MufAsÄckeS durch Vas Eigelb!W-QMrtett WH deMvütdiM FeM. a " .. ' ' ‘ .. JV SOLDNER & CHINI 4* SC80TTEHSA88E 3 ORIQINAL-MODELLE IN KLEIDERN MÄNTELN KOSTÜMEN IN DEN FILIALEN: VI* Uoka WltBcell« 8 (neben Theater a.d. Wien) lll.y Renmni Np. ^GROSSE PARISER MODELLOCCASION* »_- _ Ä ßnde bet passiven Resistenz. Wiederaufnahme des normalen Betriebes. Die Vertreter des Akt-ionskowitees aller Post-, Teie^ gvaphen- und FernsPrechangestMen-Organisationen er« schienen gestern um 3 Uhr nachurrttags abermals bems Bmtdeskariziler. Es wurde festgestellt, daß nmunehr aus Grmch der bisherigen Aussprachen eine genügend^ Grundlage für offizielle Verhandlungen der Zentralausschüsse mit den Vevwaltmogen gegeben ist^ Infolgedessen wird im gesamten Bereich der Post-, Tele«! graphen- und FernfProchartstMen unverzüglich derj normale Betrieb ausgenommen. Die BerhaMungen. werden Montag vormittags Le«, gimien üud -Men in kÜMster Frist M Ende geführt werden.! Damit hat Äe passive ResisteH nach' sechstägigep Dauer ihr Ende gefunden. Ju dem o'benstehenden Cmni mu-n-ique sind die Details, auf welchen sich die getroffen^ BereinbaMwg aufbaut, nicht enthaliten, dach ist es zweifel-i los, daß die Aktion urit einem teilweisen Äege der Auge»« stellten geendet hat, da die Regierung in dev Frage dep FÄHrbegüustigungeu ihren anfangs vollkommen ablehnenden schroffen StandPuM aufgegchen hat und zu eineu^ gswffserr Enigegenkonuneu bereit ist. Und zwar sollen btej Polst« und Delographemirigestellien eine MiLtelstel* lu NI Mischen den Gruppen der Bundes- und der Eisen.« Lahnan-geslellten erhalt en. Die Passive Resistenz hat int VeMhrslebeu eine empftMrche Störung zur FÄge gehabt, die sich ürsbesonder^ iirtt Brief- und PÄet-Postverkchr auswiMe. Die Paket« stautert sich auf den großen Umladestellen und den Bahn»- Höfen zu ganzen Bergen und es wird zweifelitos einige Zeitz yelgchen, che diese Rückstände aufgearbeitet sein Werdens Dies und die Tatsache,, daß die passive Resistenz in Deni Telephoa^entralen Sachschäden zur Folge hatte, deren Be«! Hebung nicht unerhebliche Kosten verursachen wird, gibt zw bedercken, ob nicht durch sofortiges EntgegenLommen der, RegieviMg die schädlichen Erschwerumgen im Geschäftsver-j kchr und die Kosten, welche sicher nicht dem ErsparuugZ-! ppogvLMiM entsprechen, hatten vermieden werden können. Sie passive Resistenz in de» SpttAem. Dw Verhandlungen Mischen den Vertretern des« Bundesbemntenspitals und den Vertrauensmänneril derj Spitalsangestellten zur Beilegung des Konflikts, der diel passive Rssistenz in sämkchen Spitälern zur Folge hatte^ wurden gestern fortgesetzt. In die bereits seit längerer; Zart vom Bundesministerinm für soziale Berwaltung geftchrte Vermittlungstätigkeit griffgestevn der Minister Schmitz sMst ein und gab die An-' regung auf Einsetzung eines Paritätischen Komitees,! das die BechaMungen am Nachmittag fortsetzte. j Der Mnister hielt 'dann an die Vertreter der [03101=« | demokratischen AngestMenorganisationen der Fondsspitäler eine lange Mahnvede, für deren Verbreitung ein Commumquej Sorge trug. Er wies auf «die nachteiligen Wirkungen bcr i passiven Resistenz auf die Kranken hin und appellierte an die; Angestellten/ im Interesse der Kranken die passive Resistenz sowie den Streik i« der Küche des Allgemeinen' Krankenhauses sofort «iuKnstellen. Sonst müßte der; Minister durch Drosselung der Aufnahme und Zü^ sammenfassung der Betriebsführnng in ge--^! eigneten Anstalten siir die Srchcrmui einer geordneten Svi-!

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