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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-23 · Heft 1476 (23.3.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1476 (23.3.1923)
Date
1923-03-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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.... ■' -» 7 Vl":y}!jiy 'r ' ■■■■x'nyywt’,;■...);: Nr. 1470 Wien, Fn.!ia§ 1 y** 2 / * ,'■' ••"! "' ', 7'" »r>?+ ♦oemi mau sich auch mul) nid)i g«ein'..gr i>cit. ’my Lc'H" M';^cvoi&fc^uitß der Ministerien ist nntoerf-ttinaar nutz tc-sici: die F.rnze Bemntenschaft. Die Abgebat'.ten aber tröstet, der GvrantL, ldaß Tansen«de ihr Schickfcvl tcii-cu, müb das; es süß und ehrenvoll ist, fürs Vaterland in Pension zu'gehen. Neberdies Wink: jedem albgübanten Minister eine Anferstchnng nnier deur Titel Gene? «Ädirektor, leitender C-ekiionsche-f,. «dw ähnlichen Feigenblätttzrn. Sie gehen, die Minister! Aber, in der Heimat, in der Heimat, da gibt's ein Wiederseh'n. . K a t t r iDÜ n r r. * Der Streik der Lrultusgemeindeangestellten. Wie wir erfahren, entspricht die Behauptung, /oas;. sich, die 'Streikbewegrmg der Angestellten der Kulinsge-jinün-e. auch aus Trauungen, und Beerdigungen ansdehnru soll, nicht den Tatsachen. Der Borstand der Knltnögeineinde hat Borsorge getroffen, daß Trauungen und Leichenbegängnisse ungehindert stattfinden können. ^Indische Nationalfonds-Arbeit in Deutschland. Die Loifutuifj des Iüdisch'en ptationdisonds in Don lischlianid hat mach BerüaMlungen mit dem Hauptbnr'eau des Koren Kaljometh in IermisalMl betschlossen. der Saurme'ladboit in .Dcattfchband eiin konkretes Ziel zu geben, indoin sie sich verpflichtete, bis zn»n 81. DegAn>ber 1964 den Gegenwert für zunächst 100 0 Duuant Land in Ialdsur MMdringen. J'adjnr ist nach der Ansicht von Paläfttna-Ga Monden seiner Bodeulbeischasenheit und Lage nach für etme garteustädtifche Siedlung äußerst geeignet; es bietet gute MöMchlkcit für Futterbau, Gestügeilzncht, Gemüselbau, Milchwirtschaft und eignet sich infolge feiner Sgen Lage am Karmelgeibirge für die Anpflanzung von rauben, DPtoett und Johanntsibrotlbärrncen. Die Produkte Jiaibjnrs )venden in dcnc nur 6 KTom'et-er entfernten .Haifa eitlen aufnalhmsfähigen Markt finden. Durch Jädjnr ftihnt heute bereits ein starker Verkehr nach den neuen SiMungen in Em«!k; die Jadjur durchkreuzende Eijsen!bcchn<stvecke Haifa— Saimach—Damas>tuä und die nach dem Tiber iassee fitbreude GhaitHee werden die EntwiMmg der neuen Siedtung -evyMich jtöwent. * Dokumente zur zionistischen Politik. Soeben erschien im Berbag 'des Blerlin« Bureaus der Ziouistischen Orgau>isatiou das zweite Heft der „Zionistischen BroschlüvonlbUbliothel": „Dokumente z u r z i o n >i st t s ch e ti Politi 1" Die 70 Seiten starke Broschüre bringt die wichtigsten Dokumente der zivnistifchm Politik der letzten Jahre in wörtlicher Wie>der.gabe, uämid) das Baseler Programm, die ■ Bahfour-DeLlarat'ion, die /Wichtigsten ReigterlMgserAärungen, das Palästina-Mandat, «men AlnsJug aus dem Weißbuch der englischen Negierung Über.ihre Paltästina-Politik und die Verfassung für Palästina. Damit kommt das Büchlein einem lang empfundenen Bedürfnis nach einer textgetreuen Zusamlnenlstellung der doknmentarischen Grnndlagm der zionistischen Politik der letzten Jahre entgegen und wird sich jÄ|r bald als rmentbehrRches QuellenweÄ für jede Behandlung Ksonistisch'spMischer Dinge beüv ähren. Ein ausgezeichnetes Vorwort, das einen kurzen UdberMck üb>er die Geschichte des pMtischen Zionismus nmd eine Wertun>g der in der Broschüre enthaltenen Dokumente darstellt, macht die VevöffeEMmg bewnders geeignet für jede DiAmssion über ziomiistHche Dinge. Preis des Heftes in steifem Umschlag * Eine Palästina-Exkursion litauischer Inden. Ans An°- Laß der nahenden Passah-Tage veranstaltet die Kownoer jüdische Tageszeitung „Jiddiische Sttnrme" eine Exkursion litauischer Juden rrach Palästina. Die Teilnehmer sind am 18. d. ans Litauen abgereP. Der Leiter der EMnsion hat vom Waad Lenmi ein Begrüßungsschreiben erhaltenem welchen versichert wird, daß die Gäste aus Litauen eines herzlichen Empfanges in Palästina sicher sein können. <J. C. B.) * Kriogserinnerrmgen. Eine Gräfin Kületinmichel hat unter ldem Titel ,Milder ans einer versnuk-öuen Welt" ein Buch erscheinen lassen, das Einblicke in die Kriegführung des zaristischen Rußland gewährt. Ein Berliner Blatt erMlt in einem Auszüge aus dem Buch 'folgendes: Die QWziere hatten die Marmschaften seit dein Wbginu des Krieges an GraUsairnkeiien gewöhnt. Eine 'junge ^Krankenschwester, die 'den aaWschen Feldzüg mitgmnacht hatte, erzählte der Gräfin, daß der General fcdesmal, wenn «sie in eine Mische Stadt kamen, damit onsing, daß er ein paar Inden hängen ließ. Die Schwester ermtte, daß sie sich allmählich an diese zappelndeu Muren so gewöhnt hatte, daß sie nicht mchr den gerfttgsten Eindruck auf sie machten. Der Hauptmann nannte das „unsere iS-aknslka" (Vorspeise vor den: Mittagessen). Ein GeneM B. (der Name wird leider nicht genannt), ließ, lverm eine Abteilung in eine galizüsche Stadt eiuvückep sollte, gegen h undert Juden auf die Eisenbahnschienen legen und. sobald die Nachricht kam. daß eine Mische Spionage entdeckt sei, Juden an TelDphonstangem hängen, die an der Bahnstrecke standen. * Argentinien und die jiidische EruigraLion. Die jüdische WÄilhiVsskonserenz hat von der Sektion für Mnwaudeverschrch des zentralen VoMHDskonritees in Buenos Aires die Myenden Nachrichtenmber die Arbeitsmöglichlk-eit in Argentinien emaiften: Unter der Nachwirkung der lange Zeit bestandenen Wirtschaftskrise sind auch jetzt noch die . ArbsitsmüglichEeiten in Argentinien n n günstig. Die Wohnungsbedmgungen/ besonders für Familien mit Kindern, sind schwer. In den letzten Monaten ist auch der Arbeitslohn verringert worden, daiber gibt es jetzt nicht viele MLmter, die die ganze Woche über beschäftigt sind. Die neu angekommenen Arbeiter, gelernte wie ungelernte, loerden von den Untermehmem besonders ausgebentet. Obwohl in der allerletzten Zeit eine geümsse Belobung der wirtichastlichen Lage zu merken ist, ist es wichtig, daß sich 'die nach Araentinien Emigrierenden keine besonderen Illusionen machen rmd nicht nachher gegen die gesellschaftlichen Ovgamsationeu Forderungen erheben. (I. C. B.) * Ein hundertvierjähriger Jude. Die elsässischeir Zeitungen beschäftigten sich mit den: Sohn dos früheren Rabbiners der kleinen elsäsiischen 'Gemeinde Westhofen, Kahn, der sich anschickt, in voller geWger rMM-ÄrPevlicher Frische das 404. Lebensjahr anzutreten. Ein Zweifel an der Echtheit des. Geburtsdatmns kann nicht bestehw, denn die Papiere sind in voller Ordrmng. Kahn lebt mit seiner $rau, die die NennM schon WerschMen hat, in bester Ehe. Sem Vater wurde ebenfalls fast hcmdert Jahre alt. Pa^pa Kahn hofft, cM3 Jahre Ät zu werben. Das.-ist die Zahl, die er m Jahre 1840 als Rekmt bei»n Äuslosen zog. Ms vor einiger Zeit der Präsiderck, »ixejr RMMik,^Millevand, durch ein 'mchrere Mometsr entferrttes Städtchen» kam, sivanderte iW Greis gewntlich z n F n ß' dorthin, um ihn zu begrüßen. * Die jüdischen Kommunisten in Rußland gegen die Sabbatruhe. .Aus MsSmi meldet - das I. C. B-: Die von derr jüdischen Kommunisten eingeleitete Bewegung, die Sabbatruhe der Juden, durch die Sonntagsruhe zu ersetzen» dehnt sich sirnmer werter Ms. ZNMit blvibt der größte Teil der jüdischen Staaisschulen im Gouvernement Honm am Somckagi statt ivie ftÄher am Samstag, geschlossen. In der Stadt Zitonftr sind ome Reihe von Fabriken mit überwiegend jüdischen Atzbortern, die bisher Samstag geschlossen tvaren, zur Sonntagsruhe übergegangen. * SHßWg^Mjea Schlange. Me ^Schlaugonsammlung des kondowbr Aoologischen Gartens hat kürzlich drrvch oin Exeinplar der WMssWmge Me wertvolle Mveichorung erfahren. U'^;NWW. Anlässlich der Vermählung meines lieben Freundes Kalman Zanvar* n!f?er (Wien) mit Fr!. Friecla Fiabinovici (Wien) entbiete ich auf diesem Wege meine herzinnigsten Glückwünsche MOSES NAGEL, Stanielau 9S95 FÜR MESSEBESUCHER 492 EXPORTSOILflQER IN 5ACH51501EN ST.RQMPJE.N mP HflNbSCHUHEN flDOLr Ti\RLlRt WIEN,!. KOHLMESSERö, 6. WD Streng orthodox Hotel und Restaurant BARSCHAK II. Grosse Schiffgasse 3 Telephon 40-1*39 HDS p** Ti^3 sowie vorziigl. Meth and Sliwowitz Kandmachang! WER gute Tischu. Süssweine sowie feinen Slibowitz pmtJH fö pinn1: nvv bv *1^5 kaufen will, deckt seinen Bedarf nur bei 1. Vortrefflich, Wien •U.nd. £4^«»5»oJU3jsgfS&6&ti& 30 (Ecke Haidgasse 3) 9992 Verkauf sämtlicher Fabrikate zu billigsten P r e i s en, ebenso sämtliche Spezereiwaren mf hob bv *itw ' f JCornmehl, II. Glockengasse 22 (€cke jtovarag.) L. & C. HARDTMUTff3 KOH-I'NOÖR'BLEISTIFTE MEPHISTO-KOPIERSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZU HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN m ES handM sich hier um eine Schlangonart, die sirr den Mer^ schm völlig unschädlich und ikberdies. der Schonung webt ist, weil sie eiin Tadfoind aller Giftschlangon ist. Sie wird deshalb auch 'in Südaurevika, wo sie heimisch ist, aisS nützliches Reptil geschätzt und sorgsour geschont. Begegnet die Cribo einer Giftschlange, so gvesit sie sie sofort an und packt sie mÄ sicherem Gvifs am Kopf. Mau sieht dmm zwei gewundeue Schlangenleiber, deven einer sichtilich stetig kürzer wird, bis schließlich nur Ne Cribo übrig Woibt. Verfehlt sie einmal beim Angriff den Kopf der Feindin und gibt diöfer damit Golegeuheit, ihre GiftzichnL zu gebrauchen, so uracht das der Cvibo weiter nichts ans, denn sie. ist gegen das Gift ihrer gefährlichen Vettern immun. R-nr vor'der Cobva hütet sie sich woWveislich, da der Biß dieser Schlange M sie toÄ>ringeind ist. Tagesheimstätten für Krlegerlvaiseir und Kinder. Der Berem Tagesheiinstätten für Kriogerwaisen und Kinder Wt seine diesjährige Generalversanrmlnng am iDounerstag den 86. April mn 4 Uhr nachnMags in seinem ZentralbnrcM, L, Bez., Renuweg 6, ab. ** Hebräische Schnle Breitensee. Anmeldungen in die Mrse tverden noch enjMgengeuonlmen bei »Joses Seveth, 1>3, Bez., Liirzerstraße 46. * Wetterbericht. Die Verschlechterung des Wetters, die den Westerr Oesterreichs be-trossen und heute morgens zu öde« gen in SoWnrg , geführt hatte, ist wieder vorübergegangen. Der,Himm«l ist^ über Mittelenrova wieder heiter. Die 'einheitliche Südostströmnug hat sich in -kleine, örtlich beeinflußte- Windjhsteme aufgelöst. Boranssage: Vorwiegend hei'ter, mild. Die irr -en nnchfolgenöen Rnbristen mit ° v-zeichneien Notizen und Artikel sind ent8eltliche AnkLndignngen (8 2«-es Prengesetzes). . * Die grötzte Satamiftange-er Welt. In der Lebensmittelausstellung der Messi^. erregt nicht geringes Aussehen ein Mkonstrum der Lebensmittel^eugung, das die Firma Markus P ick L C 0., in Erlaa bei Wien, in der Rotunde ansgestellt hat. Es ist dies eine Salamistange von 112 Zentimeter Länge mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter, zu deren Erzeugung das Fleisch zweier Schweine von j.e 160 Kilogramm Gewicht verwendet wurde. D \ 23. Miirz 1023 _SÄ« Ei Gsreise, Birtrßge Md Versammlungen H c b r ä r s ch e r K t u b, 2. Bez., Taborstraße Heute, halb 8 llhr abends, Vortrag, hierauf Ausschußsitzmlgi Z e i r e M i s r a ch l, 2. Bez., Praterstraße 43/11. Heutes 7 Uhr abends, Hebräischturs. -Jeden Montag und Domrerstaa von 7 bis 9 Uhr abends, Schekelverrechmmg. — Z i 0 n i st t* s ch e A r b e i t 8 p a r t e i H i t a ch d n t h. Morgen 2. Bez., Glockeugasse 30, 3 Uhr nachmittags, dringende Sitzung des Waad. 5 Uhr nachmittags, Äiitgliederversammlung. —s 1 u g e n d v e r e i n A h a w a t h Z i 0 n, 2. Bez., Aus^ stellungsstraße (Gasthaus Traxler), Morgen, -7 Uhr abends Komiteesitzung, nachher 8 Uhr abends, dringende Mitgliederversammlung. Erscheinen unbedingt notlvendig. Schekalimver» rech'.'.ungen täglich von halb 8 bis 9 Uhr abends im Vereinsheim beim Kam. Bloch. T e ch n i s ch e s Musen m. Dtorgen, 3 Uhr nachmittags, Jührnngsvortrag von N. Boroevic: „Elektrische Beleuchtung". Sonntag, 10 Uhr vormittags, im Großen Hörsaal Lichtbildervortrag von Dr. Ing. F. Sedlacek: „Technischer Monatsberi^t" über neue Erkenntnisse und Erfindungen. L^e 0 p 0 l d st a d t e r B 0 l k s h e i nr, 2. Bez., Zirkusgasse 43. Heute, 7 Uhr abends: Prof. Dr. Max Fntz r Geschichte des Lebercs, II. Die Entwicklung der Tiere- und Pflanzenwelt. (Mit Lichtbildern, Vorweisungen und Ausflügen.) 8 Uhr abends, Prof. Dr. Ernst Thirring r Die Regulatoren der Lebensvorgänge im Körper des Menschen. Urania. Heute, G r 0 ß e r S a a l: 5 4lhr Z u tu erste n Maler Der kleine Muck. K u r s f a a l r 5 Uhr r Prof. Dr. Walter N e u w i r t h : Die Frau im Spiegelbild der Werke Attur Schnitzlers und Hermann Bahrs I. Kleiner Saal: Halb 6 Uhr: Dr. Berta Ganser: Kulturgeschichtliche Charakterbilder aus Wiens Vergangenheit, V. K l u b» s a a l: 6 Uhr: Ferdinand M a t r a s r Sprechkurs, I. K n r ss a a l: Halb 7 Uhr; Univ.-Assist. Dr. Wilhelm M a r i n e l l i r Die Sinnesorgane der Tiere und ihre Leistungen, IV. Mikroskopiersaal: 7 Uhr: Univ.-Assist. Dr. Hans P l e n k: Der mikroskopische Aufbmr des Menschen, II. Kleiner Saal: Halb 8 Uhr: Priv.-Doz. Dr. Karl K u n st : Oswald Spengler und die Antike, III. K l n b s a a l: Halb 8 Uhr: Univ.-Prof. Dr. P. Konstantin Hohenlohe: Die soziale Frage, IV. Kurssaal: 8 Uhr: Univ.-Prof. Dr. Franz Werner: Brtüpflege im Tien'eich, t. Urania-Bücherstube von 8 bis 1 Uhr und von 2 bis 6 Uhr geöfftret. krnShnmg. Die Lebensmittelmärkte. ' Fett tv-ird teuerer. Die schlvächere Beschickung des letzten BorstenviehmarEt^ in St. Marx brachte gestern bereits i-n der Großmarkthalle eins weitere Werteuerung des ohnehin ttnerschwiuglichen Fettes. Speck und Filz wurden nur M00 bis 3000 K. Pro Kilogramm' AN Preise erhöht, so. daß ein Kilogramm- Speck bereits 33.00l) bis 36.000 K., ein Kilograurnr Filß 64.000 bis 39.000 K. kosten. Amerikanisches Schweiue'sett stellt sich ans 26.000 K. pro Kilogramm. Mit Rücksicht auf die größere Nachfrage, Äe zu Ostern für Kitze zu herrischen pflegt, wurde 'der Preis für diesen Artikel härte schön um 2000 K. in die Höhe gesetzt. Sonst -blieben die Preise unverändert. Ani den Grimwarenmärkten. sind die Zufuhren günstig, ausgefallen, besonders stark ist Spinat vertreten. Trotzdem notierts gestern ungarischer BNtterfpinat -mit 7000 bis 7600 K. pro Kilogramm. __ Bühne und Kunst. „Ein reizende Mensch." (Kammerspiele.) Diese Verbrecherkomödie Paul Franks, welche nach deir erstell Szeneir schon die Erinnerung an ein Dutzend ähnlicher Bühnenwerke wachruft, wird, hier unter Arnold K o r f f s vortrefflicher Spielleitnng recht kurzweilig aufgefiihrt. Merdings ist Merkwürdig, daß die Pronlinenteu fiir ihre GasMele keine tauglicheren Stücke wählend Herr Korff spielt den charmanten Ei::- hrecher, dein alle Kassen und alle Boudoirs offen stehen, natürlich, aus dem Handgelenk und seine Verehrerümen kommen auf ihrr> Rechnung. Ausgezeichnet Hans Ziegler nnd voll Verdienst! Maria Karsten. Das Hakoah-Orchester' bringt anläßlich des fünften -ordentlichen Konlzert'es am 26. d. im Großen Kontzerchaussaabe unter Leittmg des Gastdirigenten Dr. Ernst Bachrich von der Volksvpor Werbe von Mendelssohn,. Beechoiven foilvie das Violinkon« Mt in D-Mboll. von Bvnch'sDolist: Konzertmeister Rudi Lampe!) gur Anfführirn-g. Der Kartellvorvetzkanf hat an.der Konzertkasie und iw SeLretariat der Hckkoah, 1. Bez., Wiefingersttäße 11, bereits begonnen und gibt sich für die Weranstaltung, das größte.-Jnteres-se kund. Äebriiifche Aufführung. Sormtag den 8. April gelangt in Wien „T k i a s K a f" von Perez H i r s ch b c i n in hebräischer Sprache zm Aufführung. Regie Leo Holpern. Bunter Abend. Der jüdische Sportklub Jngendbund ver-, austaltet Sonntag den 25. d. im Saale des Eaftz Gartenbau, 1. Bez., Parkring 10, einen bunten A b e n d, an welchem Meier Peis, Max Hamlisch, Dr. Otto Abeles, Lueie Weiner-; Großmann, S. Teig, Leo Halban, Otto Nowaczek und Karl' Hnlder Mitwirken. Begstm 8 Uhr abends. Aus öen Theatern. B u r g t h e a t c r: Morgen, 7 Uhr abends, „D i e v e r» l 0 r e n e T 0 ch t e r" von L. Fulda. A k a d e m i 0 t h e a t e r : Morgen, halb 8 Uhr abends. ,,D i e S ch w e st e r n" von Arthur Schnitzler. Volksoper. Heute „D i e s ch ö n e H e l e « a" mit den Gästen Frau Rosy Wergiuz, Willy Strehl, Gustav Müller- Karl Tnschl nnd Niwolf Bandler. - Morgen „D i e I ü b i n" mit Frau Retch-Dörich a. G. iu der Titelpartie. Neues W i e n e.r S t a d t t h e a t e r. Henk 160. Aufführung der'„S i e g e r i n". Donnerstag den 29. d. wegen der Vorbereittmgen fiir die am 31. d. stattfnrdende deutsche Uraufführung der Revue-Operette „L i b e l l e n tg n z" von Franz Lehar geschlossen. Rolanbbühn e? Täglich „M a m a B l a u st e i mit Grsela WerbeLirk. - . .

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