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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-23 · Heft 1476 (23.3.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1476 (23.3.1923)
Date
1923-03-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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VeBe 1 '• ■ Mrn, Freiiag f ff hertSfvout der Algerier« 'm 'den VechaMimgen mit den Dürken Mftechtzuerhalten. Bompard, der itaLienisch« Botschafter itrib Baron Hayashr antwortete»: ans die Vegrüß^rngSreve durch Arge Ansprachen und zogen sich darauf -«Eck. Zunächst wurden drei Urrtevwmmissimren götoähkt, von i denen die «He sich mit den politischen und jurkstischeu, die Kveite mit den finar.giellen und die dritte mit den Wirtschaft« . licherr Fragen beschäftigen Wird. Nach Schluß der Konferenz, die bis zun: Abend dauerte, wKgerten sich die Sachverständigen, irgend welche M-ittMungen Wer die Arbeiten der Konfeverrz zu machen. Sie erklärten nur, daß das Programm der Konferenz ausge arbeitet worden sei. Älbends wurde noch ein offizielles Tomimmique veröffentlicht, das nichts über den Inhalt der Besprechungen aussagt, sondern sich begnügt zu erklären, daß am Schluß der Inferenz ein ausführliches offizielles Communigne cmsgegeben werden wi'rrde. Es verlautet, daß diese Haltuirg auf den auSdrücklichen Wunsch Poincareshin erfolgte, der es als äußerst gefährlich bezeichnete, den Türken von vornhererr.» die Antwort der Alliierten bekanntzugeben. Die englische Regiernng habe diesen Standpunkt ahne weiteres unterstützt. Nach gewissen Aoußerungen scheint es, daß der wichtigste Teil der gestrigen Beratung die Bildung der wirtschaft- Uchen Unterkommissiou betvaf. BÄam.-tlich hatten die Türken vorgeschlagen, die wirtschaftlichen Bostiinmn-ugen vom Vertrage abzutrennen. Durch die Bildung dieser Nnterkommission scheint Lies nun vo-n vornherein abgelehnt worden zu sew. Die Sachverständigen sollen sich außerdem mit der Räumung der gsgeuivärtig von den Alliierten, besetzten türkischen Gebietsteile befaßt haben. Es wurde vor allem die Ansicht ansgsdrückt, daß die Truppen nach und nach zurückgezogen werden sollen, ur.d nicht sofort, Wie die Regierung dorr Angora es verlangt hatte. General Harrington, der nach Schluß der Konferenz in London erwartet wird, wird wahrscheinlich in dieser Frage eine entscheidende Erklärung abgeben. Aus aller Wett. Paris, 22. März. Die Angora-Regierung wird daraus bestehen, daß die Friedenskonferenz in Konstantinopel stattfinde. London, A. März. Im Oberhaus wies Lord Birkenh e a d auf das krasse Mißverhältnis zwischen der mystischen und französischen Luftflotte hin. Frankreich hat gegenwärtig 1260 Fluc^euge, England 372. Der Herzog von S out herland erwiderte, wenn die Lage es erfordere, werde eine größere Luftstveitmacht ausgestellt werden. Sofia, 21. März. Nach mehrfacher Migestaltung setzt sich das Kabinett folgendermaßen Fusamnren: Präsidium^ Äenß-eres und interimistisch Hcmde-I — Stambuliiski; öffentliche Arbeiten — Pawilow; Ackerbau — Obow; Mnanzen — Ja new; Justm — Dr. Duparinow; Eisenbahnen — Uthanasow; Krieg — Kosta Murawrew; öffeMicher Unterricht — Omartschewski; Inneres — Sto^anow. Berlin, 22. März. Die wegen Maßregelung eures Betriebs-Mitgliedes in den Ausstand getretenen 60.000 Arbeiter in Oberschlesien haben die Arbeit bisher nicht an eh r mffgenommen. Tagesbericht. AHSHmg des Brotdreiser. Am 30 Krone» pro Laib. Die Befürchtung, daß die neuen LohnsordevMgen 8er Bäckergehilfen vor.» den Broterzeugern binnen kurzem zum Anlaß würden genommen werden, den Brotpreis zu echöhen, hat ihre Bestätigung gefmlden. Nach längeren Verhandlurrgen haben sich die Leiter der Brotfabriken und die Vertreter der Bäckergeh ilfeu aus obre 4prozentige Erhöhung der Löhne geeir..igt. Mit Rücksicht darauf haben die Brvterzeuger in der Beratung, die sie darauf abhielten, beschlossen, den Brotpreis für die kommende Woche zu steigern, und zwar um 30 Kronen für den LaÄ». Der Preis für den Lall» Brot, der bisher 6650 K. kostete, wird daher von Montag an 66M Kronen betragen. Die Preise für das Werßge back bleiben unverändert. Wareuumsatzsteuer und Gemeindebetriebe. Die Rathanskorvespondsnz berichtet: Unter Führung chres Obmannes Vizebüvgermeisters Emmerling sprach gestern die Geschästsleitung des Dsutschöfterreichffchen Städtebundes beim Bundessinanzminister Dr. Kienböck vor, um mit ihm über die Befreiung der Gemein Lebet riebe Mm der am 1. April in Kraft tretenden Warenumsatzsteuer zu verhandeln. Tie Folge»' der Warenumsatzsteuer für die skMischrn Gas- und Elektrizitätswerke lassen sich kurz wie folgt zusannnenfassen: Bedeutende Minderung dev Konkurrenzfähigkeit gegenüber der Kohl« als Heiz- und Triebstoff, -daher gesteigerte Einfuhr von Kohle aus dem Ausland und dadurch Verschlechterung unserer Handelsbilanz; Herabsetzung des Erträgnisses der städtischen Werke, daher Entfall m< Einnahmen für die Genreinden und Sinken der Erwerbssteuerleistung der städtischen Unternehmungen. FinanzmrnisLer Dr. Kienböck erklärte, daß die Regierung auf diese große Einnahme nicht verzichten könne. Es würde möglich sein, durch Pauschalierung und Vereinfach uug der Emhebm-g der neuen Steuer den Gemeindebetrioben entgegeuznkonmren. Der Minister ersuchte sodann die GöschäftsleiMng des Stadtebnndes, die Negieriurg bei der Waremimsatzsteuer nröglichst weitgehend zu nnteHützeir. Für die Mitwirkung seien Entschädigungen von 15 Prozent und bei der Luxuswareuabgabe vor- 10 Prozent vorgesehen Wiener: Morgenzeitung. Andauernde passive Refistenr — kein Stteik. Sine Dersammülng der Technischen Union in der Volkshalle. ' Die Verba,rdAleitümg der Technischen Union hatte für gestern abends in die VvÄshalle des Rathauses eine Beüs-ammilu-ng zwecks Stellungnahme zur FahvbegÄnst'igungsfrage oinibemfen. Abg. Zelen-ka schilderte den Werdegang der Fahr« bsgünstigung, die den Post- und Telegvaphenangestellten seinerzeit Äs ein Lohnäguävalen^, gegeben wurde. Er beze'rchnete den gegenßvärtiyen Abwchrkampf als käme Politische Sache, sondern Äs eine tvirtschaftliche Frage. Im woiteren Vevl-auife seiner Ausführungen richtete Mg. Zelenka heftige Angriffe gegen den Bumdesmimster Dr. Odehnal, dem er gänzliche Unfähigkeit, ivl-edecholten Wort-bruch und Gehässigkeit gegen die Personalvertretungen vorüvarf. Die passive Resistenz sei eine vom Minister provozierte Herausforderung, 'die dem Staate schon bisher mehr gekostet habe als die Bewilligung, bezw. Weit-erbelassung der Reg iekartc kosten würde. Man sei ohnedies schon bis auf sechs Regierten für das Jahr heruntergogangen,' aber der Minister, der sich nur als Eisenbahnminister fühle und erkbärc, um Post und Telegraph kümmere er sich nicht, nehme keine Vernunft an. Jedenfalls müsse vorläufig weiter" vorschriftsmäßig" gearbeitet werden. Schließlich wurde eine Resolution angenommen, in der die bisherige Haltung des Verbandes und des Mtionskomiitees gebilligt und chnen Vollmacht für ihre weiteren Schritte erteilt wurde. Die Besprechungen beim Bundeskanzler. Der Vertreter des Aktionskomitees aller Post-, Telegraphen- und Fernfprechattgestellten stellten in der gestrigen dtussprache im Bundeskanzleramt fest, daß vor -der von der Regierung verfügten Einschränkung der Fahvbegünstignngen nicht, entsprechend den 'beiden Dienstvorschriften, mit den Zentralausschüssen verhandelt worden sei. Sie verlangten daher, daß die betreffenden Verfügungen zurück genommen werden, um offiziellen Verhandlungen Raum zn bieten. Der Bundeskanzler erwiderte darauf, daß es der Regierung ferneliege, das in den Dienstvorschriften über die Errichtung von Perfonalvertvetungen festgelegte Mitbestimmungsrecht der Angestellten irgendwie zu beeinträchtigen. Der Bundeskanzler erklärte sich überdies bereit, daß 'bezüglich der Fahrbegünstigungen eine Zwischenstufe zugunsten der Post-, Telegraphen- und Fernsprechangestellten eingeschaltet oder ein Ausgleich zwischen den einzelnen Kategorien der Bundes- und Buudesverkehrsangestellten gefurcht werde. Selbstverständlich konnten die offiziellen WerhanÄungen erst dann beginnen, wenn das Mtionskonntee erkläre, daß die passive Resistenz vorher abgebrochen werde. Die Vertreter des Mtionskomitees halteneine Kompensation zwischen verschiedenen Kategorien der Bundes- und BundeAverkehrsangeftellten Äs BechandlungsgruMage u ngeeignet, __ Ae vaffive Reststem dr dm SdMem da«ert fort. Die Sidrattion in de» Fondsspitälern hat sich M dem gestrigen Tage nicht geändert. Gestern mchmirttags fand im VoKsgesuwdheitsamt eine Besprechu.ng Mischen den Vertretern der Angestellten und Sektionschef Helly statt, die jedoch keine Entschöllung in der Angelegenheit brachte. Die DechanAluugen wurden Kvar nicht abgebrochen, hatten jedoch kein Ergebnis. Mt Rücksicht auf die Ursache der SireikbÄvegnngen, die in einer Memungsverschiedenheät über die Verwendung der gastlichen Miffionsschwestern und über den PerfonästMaa im BundesbeamlenfPitÄ liegt, ist zn Haffen, daß sich die Gegensätze bald überbrücken lassen tverden. Bon den Angestellten wurde den AustLndigen Behörden ein Memorandum überreicht, in welchem die Forderungen dahin tzusammengefaßt werden, daß zunächst das entlassene Personal des BundesbeamtensPitÄes wieder eingestellt werde, daß weiters eine allgemeine Uebevpriüfung der Äaatscmyehövigkkeit der geistlichen Schwestern vorgenommen und sodann die isländischen Nonnen in erster Linie a!bge!baut werden sollen und daß Mießlich die Legitimation Zur 50protzentMn Preiserniäßigung der Essenbahnfahrten erteilt werde. Die Verhandlungen wurden auf heute 4 Ahr nachmittags verschoben. Dar Kakainlafter. Das Kokainlafter in Wien nrrmnt zusehends überhand. In der letzten Zeit gelang es der Polizei, mehreren Personen, die sich mit Kokair.handel befassen, auf die Spur zu kommen. Es wurden sieben Personen festgestellt. Einer der Organisatoren des Gifthandels scheint der beschäftigungslose Pharttrazaut Josef Latzel zu sein. Er stand mit dein Drogisten Theodor Lindner in Ges^ästsverbrndung, dem bei einer Geschäftsrevision durch behördliche Organe nachgelviesen wurde, daß er zum Gifthandel nicht befugt ist. Sämtliche in seir.ern Lokal Vorgefundenen Gifte wurden beschlagnahmt. Lindimr wurde der Staatsanwaltschaft angezevgt, sein ' Geschäftsführer Buch ans ki dem Äandesgevicht eingeliefert. Kleine Lokalchromk. . In der letzten Ze-it ivurden in allen BegiMr in Vorzimmern der Wohnungen wertvolle Pelze gestohlen, ohne daß inan die Die'be fassen konnte. Gestern »mrde der wiederholt vorbestrafte Schriftsetzer Franz Pimas l als der nmtmaßiltche Wlzdieb verhaftet. . Die Nachforschungen nach dun SiuMeringsr Posträuber sind bisher ergebnislos geblieben. Die polizeiliche ltttteksuchrurg gegen die Banknotenfä'li'cher?bande Zrsmann gcl)t zu Ende. Im ganzen befinden Üch außer Zismann acht Personen in Haft. Die Zahl der 23. Atärz 1S23_ R». IMi bereits fertiggestellten Falsifikate soll 80.000 Stück betrag Biele scheinen in Wien wn Umlauf p fein. Die Verhafte tverden in kurzer Zeit denr Laudesgerickfte oingMefevt weck Jll der Schlachthansgafse stieß gestern ein Straßenba! zng. mit einem Streiswagelr znisamnien. der mit Glas bÄck war. Schadm: 12 Millionen Kronen.' Seit 18. d. ist die IMhrigc Schneiderin Anna GLadkst abgängig. Man Mubt, daß das Mädchen entfÄhvt war! den ist. Dein Polizerkonunifsariat Laridstraße, gelang es gestern ztvei gefährliche Eirvbrecherbanden unschädlich p machen. Dff eine besteht aus drei jungen Burschen, die zweite MS siebet vorbestraften Verbrechern: Keren HajeM-ArSett!n knglmd. Unter Leitung Dr. Soloweitfchi!s tverden VoA bereitungeu für eine intensive Keren Hajessod-Kmnpagne in England getroffen. Die Arbeit in EnglMd wird derzeit von den: provisorischen Zentralkomitee geleitet, das airs Vertretern der Zionistischen Orgauisation wie auch anderen Organisatio« mn besteht. Für die einzelnen Bezirke von London werden Svnderkonn'toes omgesetzt, ebenso siir die verschieder.en Städte in England. Bisher wurden von 32 0 0 Zeichnern 24.008 Pfund aufgebracht. Es finden jetzt Berhandlungsn mit dev Vertretern der großen jüdischen Orgar-rscrtionen statt, unr di- Mitarbeit von deren Vertretern aiv der Keren Hajessod-Mtioq zu erzielen. Wie „Zionist Review" mittoilt, soll der Eintritt führender Nichtzioniste n in den Keren Hajessod bevvrstehen. Man rechnet insbesondere mit den Herreq dAvigdor Goldsmid und Josef Prag. Für die Pro« paganda unter den russischen Juden in Lor.don sind die Vor« bereÄumgen beendet. Nach Vorbesprechung mit einer RÄh« prominenter russisch-jüdischer Kausieute m London wurde ein Komitee, das ans einftichveichen Mitgliedern besteht, gogrüu« idet, um die wohchäbenden, aus Rilhland stammenden Jude» irj London für den Keren Hajessod zu geiv innen. Auf dem Er« ö-ffnnngsuresting sprachen Dr. Solowertschik und Dr, Schwärs mann. _ Me Eröffnung der Keren Hateffod-Kamtzagm in Rew-Vort. Rcw-Zork, 18. März. (I. C. B.) D-iZ xckÄW Dmerj das am 13. d. im Hotel Astor stattfand und mit welchem die Keren Hajessod-lKampagne in der Stadt Now-Dork er^ öffnet wurde, nahm einen über alles Erwarten erfolgreichen Verlauf. Cs wairen etwa 1000 Personen anwesend. Die fmj New-Iovk festgesetzte Sumnw, die schon in der nächsten Zukunft auftubvttrgetl ist, beträgt zwei Millionen Dollcvr.. Ms Vertreter des englischen Botschafters in AmerAoj hielt Mr. Leslie Craigie ei'me Begrüßungsansprache^ Der bekannte PaWstinw-Fveund Spencer vertrat diq RegwMng der Vevoinigten Staaten. Auch seine AnfMchg zeigte von warmer Sympachie siir die zionistffche Bewegung. Nach Beendigung feiner Ansprache überreichte er Dr. Werzmann die Feder, mit welcher Präsident Har« ding die prozionrstifche RefMtion des amerikcnüschen Kongresses mrtevzeichnet hat. Drn Vorsitz führte der Präsident ider Stau Hajessod^ Kampagne in der Stadt New-AoÄ Richter Benchardi Rosenblatt. Ms Vertreter des Zentvalkouritees der amerikanischen Zimfftischm Orgamstctiorr sprach Maurice Rothenberg.! Dr. Wetzmann wies in seiner Rede auf den Ikrrtifchest Moment hin, den die zionistische Bewegung ÄurchMcht« und forderte die amev'ckanischen Jtlden auf, die Mttel zuj verschaffen, um den Kampf weiterfühven FU ikimnrn. Louis! Marshall forderte die amerikanischen Juden zur Em-s heit auf und führte aus: Dtv nun die Wsstat^keit ders amerikarnschen Judenhert siir Osteuropa vor ihrer Liquid datron stelht, müssen die amerikanischen Juden alle Mei-« mcngsverschieden-heiten vergessen und gameiusain ans dem PV-lästma-Aufbau arbeiten. Niemand darf untätig zur Seite stehen. * Dis Neueste ist ... Das Nmefte ist »ÄtHj, daß wÄ zuvro'l Minister haben. Allerdings haben wir devg'leiche.r schon seit längerer Zeit bemreM und hätten ganz gerne von Int Äs Mirrsstern unserer Regvemurg so etwa ein Dutzend oder auch! mehr abgegeben, sogar zu tief hevabgefetzten Preisen, ive-ii uniev den Gestehungskosten. Aber jetzt ist die Tatsache unseres überguellenden Mr.istevreichtuinrs offiziell erhoben und uns in aller Fornr der Abbau kmmimndiert worden. Nichts könnt,', ilns wlllwmnlener sein! Wie schön wird es doch sein, wenn die Unterrichtsfvagen vom Ackerbauministcr erledigt, die Kinder und. der Rinder breitgestirnte glatte Scharen m einenn Kataster geführt werden, die Maßnahnren gegen Maul- und Klanen.se,uhr >in allen Schulen getroffeie und Reb- und Kopflaus gleichzeitig, bekämpft werden. Auch die Schullrefovm kar.rr tvosentl'ch vereinfacht werden, wenn man sie mit den Bestimmmugcn über Kä'lbemnfzucht gemeinsam belhaudelt, wie das schmr lange dem« Wrmsche führender Kvüiise entspricht. Die ZHattlmeuz! ehiurg des Handels- und Verkehrsamtes hingegen scheint wenig «,np> sehlenswevt, da zwischen den beide»! Ressorts in Oesterreich be«. kauEich ein riatuMcher Gegensatz besteht, der daraus erwächst,, daß der Handel den» Berkehrsa»ut die gesetzlich festgelegle oster« reichifche „Rnah" nicht lassen will und höchst taWvserweisb darauf besteht, daß Züge verkehre»». Vortrefflich würde jedoch, das Amt für soziale Fürsorge zum Haudelsnrinissterinnr passe»»,! ist doch die Neigmrg der Regiemug, bei der sozialen Fürsorge zu-, handeln, mwevkenubm. Uebrigens >»st »wir sich Wer das „wr^. des Altbaues noch nicht ganz in: klaren, wichtige staatspo'littsche Erwägungen nmssen noch gepsloge»», grüMiche UnteHl-chruigen angestettt, das Einveriiehmei» mit den beteiligten Kreisen herge« stellt werde»», »»nd die n»aßgebe»»den PersöiÄichkeiten halben mich! »»och keine Zeit gesunde»», die Sache auszufch»»apfen. Vorläufig spiele»: die Minister miteinander „Vater, Vater, leih' mir Scher'" mb jeder sagt, 'der PlunMack gilt den» Nachbar. Wbf

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