Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1476 (23.3.1923)
- Date
- 1923-03-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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'W'fwri1, "niip «enr MM-, WMktz! eine Haussuchung vorgenommen, wobei belastendes Material beschlagnahmt wurde. Die teutonisch-antisemitische Sudelküche. „Des Christentum eine jüdische Erfindung." Sogar die antisemitische ,Kreuzzeittlng" umnn-t gegen den antisemitischen Schriftsteller Dr. Heinrich Puder vom Leipziger deutschen Bvlksrat Stellrmg, der den Kamps sowohl gegen das Christentum wie gegen das Judenttrm predigt. Einer seiner „Merkzettel" des Deutschen Vorrates enthalt die folgenden ,/Lhesen": ,Mas tun wir mit dm Juden? -Fürchtet et:ch nicht, dem: die Inden können heute nur noch durch Gewalt beseitigt werden." ,Bestien reizt man nicht, man tötet sie." „Es bleibt jedem unbenommen, zu entscheiden, ob die einzelnen Juden Bestien sind oder nicht. Aber das Judentum ist die Best U allen n ichts irdischen Völkern gegenüber und hat so gehandelt." „)lus eiinonr Helden- und HeroenvM > sitch die Germanen zu Träumern, Betern und Bichern gemacht worden. Wodurch? Durch das Christentum. Die christliche Religion hat dem germanischen Siegfried das Fürchten gekehrt. Und nun kommt die große Botschaft: Los vom Iüdonchristentum und hinauf zu den Duellen des Gevnumewtmus! Das Christentum ist eine jüdische Erfindung. Jesus Christus hat in der Sprache der Juden geredet. Me der Talmud fiir die Juden, ist die Bibel fiir die Mchtjuden. Beide von Juden gemacht." Das Urteil eines Konservativen. In der „Süddeutschen Konservativen Korrespondenz" beschäftigt sich der bekannte konserdätivc Schriftsteller Adam R o e d e r mit dem Wesen des Nationalsozialismus rmd kommt zu folgendem Ergebnis: „Ter Antisetmtismus ist noch immer das begehrteste Mittel, um die Volksleidenfchaften nach einer beftimnrten Richtung hin a ufzuwühlcn und sie für politische Strebungen, die stch gegen den Bestand der Republik richten, auszunützen. Die antisemitische Verseuchung geht durch alle Volksschichten; kerne Partei ist von ihr derschont. Wem: man erlebt, daß die antisenritischc Theorie selbst in die Bezirke der Intelligenz embricht, wie Persönlichkeiten von graduiertem Können ihr unterliegen, so hat man einen Beweis dafür, in ivelchen: Unrsairg Suggestionen Einfluß haben, wenn nicht ein durch elementare Religiosität beeinflußter Wille zur Selbstzucht und moralischen Disziplin die sittliche Vorstellimgsweli bestimmt. Die deutsche Oesferrtlichke.it rmd der deutsche Meusch sind nervös geworden. Es ist so hegu-em, einen Generalschuldigen für alle politischen und wirtschaftlichen Gebresten zu besitzest urrd das alles noch mit nationalistischer Entrüstimg zu berbänren. Diese Mrolution des deutschen Merrschen zun: Prinzip der „rratronalen Erneuerung" kann man mit denr Antisemitismus leicht exerzieren und darf dabei noch des Beifalls weiter Kreise..gewiß sein." Reeder schließt mit folgenden Worten: „Nur wenn die Gerechten, die Sachlichen, die Vornehmen, die ihrer Verantwortlichkeit sich Bewußten, den Antrsenütismus als das schleichende Gift erkennen, mit dem die moralische Widerstandsfähigkeit des Bölkes gebrochen und sachliche Anschauung getrübt wird —, kann der Bewegung von Innen heraus Einhalt geboten werden." Die HakenkreuzLer und Mussolini. Bekanntlich hat die Machtergreifung Mussolinis Suf zahlreiche rechtsradikale Gruppe:: als ein Ännulairs gewirkt urch mau hält den Hakenireuzlern Italien als ein nachahinens-wertes M:ster vor Augen. Namentlich die Hitler-Leute werden nicht müde, zu versichern, daß auch in Deutschland alles auf den „Befreier" tvarte, der natürlich niemand anderer sein könne als der monomane Hysteriker Hitler. Aber wie schon neulich dargelegt wurde, herscht bei den Hakerrkreuzlern über die Beurteilung Musiolims, der ja nicht gerade ein Deutschfreund ist, noch keine völlige Einigkeit, und da und dort versucht man, ihn als des Judentums Verdächtigen abzuschütteln, wie dies neulich der berüchtigte Leipziger „Hammer" versucht hat. Aber der „Haminer" ist mich besserer Einsicht zugänglich und läßt sich gerne belehren. So bringt er in seiner Munrner vom 15. Lenzmomd (Marz) eine Belehrung von „wohluttterrichieter Seite", in welcher die Behauptung, Mussolini sei Jude, ausführlich widerlegt tvird, wöbe: wieder einer von D^rsfolinis ersten Förderern, der Dichter D'Annunzio, als österreichischer, aus Lemberg stammender Jude Rappaport „entlarvt" wird. Me Zuschrift stellt mit Vergnügen fest, daß etwa 35.000 Tote Mussolinis „nützlichen, staats- und ordnungsfreundlichen Kampf" mit ihrem Blute bezahlt haben. Die echebende Menschlichkeit dieser TentonetMsinming erhellt aber aus folgenden bemerkerksiverten Sätzen: „Aus jede Zusammenrottung international gesinnter Elemente wirb sofort geschossen. Die Drrtllerei des „Avanti" tvard wiederholt zerstört und ihre aufreizende HetzbMothek den Flammen übergeben. In Mailand verbrannten die Mädchenbataillone einige taufend Bände von Tllarx :md Engels aus den: Domplatze. Eine gewaltige, vor keinen: Blutvergießen zurückscheeckende Faust halt überall die strengste Ordnung aufrecht. Das Parlament hat gar nichts mchr zu sagen. Wehe dem Algeordueterr, der ihn angrisie! Mau würfe ihn sofort durch die Fechter uns die PiaM Colorma. . In Aiussölim verkörpert sich also der lvirtschaftliche und sittliche Aufstieg Italiens. Jedenfalls wird er, der heute mit dom König Hand irr Hand geht, dies aufstrebende Land ach lange Zeit beherrschen und stimm Aufschwung die Richtung geben. Ach, hätten wir einen solchen Mann! Solche Wunder bringt ein Hebräer nimmerm-ehr fertig, der ja die.BeÄvvperung der. internationalen Anarchie und des BvlscheWisuM darsteM" _Wiener MovgettMirrng. ____ Verhaftttng von dentschvölkischen Führern. Berlin, 22. -März. (Wolfs.) .Honte vormittags haben Beamte der Berliner Politischen Polizei m den Geschäftsräumen der deutschvölkischen F'reiheitspartei eine Durchsuchung vorgenommen. Auch bei einer größeren Reche leitender Persönlichkeiten der deutischvölkischen FwihettSpcvvter in Berlin und in anderen Städten Preußens find am he trügen Vormittag Haus durch such nutzen vorgeirormnen worden. Die Polizei hat zahlreiche Personen verhaftet. Die kompromittierte Freiheitspaktei. Berlin, 22. März. (Tel. b. „Wr. Marge ttzoitung") Das „8 Uhr-Mast" meldet, die Vernehmung des Baltrkumführ-ers Roßbach habe schwevbelastende Momente auch für die deutschvölkische Freiheitspartei ergeben. In mehrfache:: Verhören habe Roßbach erklärt, daß er rnit voller U n t e r st ü-tz ü r: g dieser Partei tätig gewesen sei, ebenso wie er auch immer im Nahmen der Par tei gehandelt habe. Dev Schlag gegen die völkische Bewegung. Berlin, 22. Marz. (Tel. d. „Wr. Aäorgenzeituug.") Die Hausdurchsuchung in den Bureaus der dentschvölkischen Freihertspartei wurde von 24 Krimümlbeamten vorgenommen und darwrbe ettva vier Stunden. Das ^beschlagnahmte Material wurde der politischen Abteilung der Kriminalpolizei zur weiteren Prüfung zuge-führt. Die deutschvölkische Frecheitspartei selbst behauptet rr: einer eigenen Darstellung über die Vorgänge, sie sei seit Wochen unterrichtet gewesen, daß die Preußischen Regierungsstellen einen Schlag gegen die völkische Bewegung, insbesondere gegen die deutschvölkische Frriheltspartei, plante. Sie selbst hätte festgestellt, daß seit, langen: in ihren Organisationen eine ausgedehnte Spitzeltätigteit getrieben worden sei. Der Berliuer Polizeipräsident erklärte, die ganze Aktion sei aus Grund von Material, das bat Behörden längst bekannt sei, untenvontme,: worden und hänge auch mit deu kürzlich erfolgten Verhaftuingen in O b e r s ch l es i e n zusamnren. Haftbefehle gegen Abgeordnete. Berlin, 22. Mär;. (Tel. d. „Wr. Morg-euzeitung.") Wie bisher bekannt geworden sit, sind 13 Gruppenführer der deutschvölkische;: Frciheitspartei verhaftet worden. Auch iu den Bureauzimmern, der Partei in: Reichstag soll eine .Hausdirrchsuchimg vorgenonunen worden fein. Es wird auch behauchtet, daß Haftbesthle gegen die drei Zlbgeordneten der Partei G r a e f e, W i: lle und H e u nin g s vorliegen. In deutschvölkischevKveistn führt man 'das Einschreiten der Polizei Men die Partei auf einen Ruuderilaß des preußischen Ministers des Innern zurück, worm er den Oberpräsidenten aus die Gefahr aufmerksam gemacht ha'ben soll, die darin besteht, daß die derctschvölöische Freiheltspartei die R uhrakt ion sür ihre Zwecke ausu ü tz c n k ö n n t c. Scherreich. Die BoröerhaMmgeir über die große Anleihe. Rom, 22. März. Die österreichische Auleihekommission littet Führung des österrelchischen Gesandten?Franckcnstein und des Herrn Bark ist heute nach London abgereist. Sie hatte sich zuerst nach Rom begeben, mit dem Präsidenten des österreichischen Komitees, Senator Pantaleon i, den Entwurf des österreichischen Anleihcplanes vorzulegen. Sic benützte zirgleich die Gelegenheit, nm mit der italienischen Regierung ur-d anderen maßgebenden Stellen Fühlung zu nehmen. In London bogitmcn Montag die Besprechungen mit den dortigen Batiken. Der Umbau der Kabinetts Seipel. . Die Zusanrnwüstgnug einiger Ministerien frintfb Personakverauderu'ngen in der RegievtMg zur Folge hüben. Außer -dem Heeresmimster Baugoin mW dem Bevkehrsmstrister Dr. Odehual soll auch der lt'Mrrichtsminister Dr. Schneider aus der Negierung scheiden. Alle dwi sind Christlichsoziale. Für -das Portestiülle des Unterrichts hat Bundeskanzler Dr. Seipel bereits eineu ^Anwärter gestalt; Herr Se g wr, der chenmlrge Finanzntiinistev soll jetzt Unterrichtsminister werden. Man hört auch, daß HarMsmimster Kraft sich eudg-Utig entschlossen hat, aus dem Amt zu scheiden. Um feine Stelle ist schon jetzt ztvischen den Koalitionsparteien ein scharfer Kampf entbrannt. Die G r o ß d e u t s.che >n, die das Handelsministerium als eine Art Fideikönmnß ihrer Partei betrachten, »rünschen den' Abgeordrtetm Dr. S ch ü r f f als Nachfolger, tvährend die Wiener Ehvistlichsozialen den Abgeordneten Hein l, der be-veits eintnal .Handelsminsiter stvar und in den Wiener Handels¬ und Indttstriekreistn gute Beziehungen hat, für diese Stelle prästMeren. Der Kampf zwis'chen den beiden Anwärtern auf de.n Handelsmimstevposten ist noch nicht entschieden, aber » Aaübt allgemein, daß Herr Heinl die größeren Aussichten besitzt. Unentschieden ist auch noch die Frage, welche VerwenduW der jetzige Außenminister Dr. Grüub-erger erhalten wird, we:m die Zusammenliegung; des Außenmmisteriunls nüt dem BundeskainKleramt erfolgt. Es ist geplant,. daß Dr. Grünberger für einige Mt die Leitung des Außenresforts beibehAt. Bon der Zu- ■ sammenlegung der Bmrdesmmisterirn vo>: elf auf acht verspricht mau sich in Regiertmgskreistl: große Er-; HOuW _ 23. Mä«z 1323 Sk. Die Regierung hofft, daß schon in lder Sitzung deß sttationalrateS am 'konuuenden Mittwoch die Wahl de» neuen Minister" durchgefühvt werden ävird, Aeutzerrs und Bundeskanzleramt. Gespannte Beziehungen zu Rußland? Der Finanz- und BndgebauZschuß hat gestern fo tuet SPeMdobattv über das Budget das Kapitel „Aeußeres" angenommen. Abg. Dr. Renner richtete M den Minister des Aeußeren die Frage, ob die spanische Negierung die Ge. bäude der Wiener russischen Botschaft uud des Konsulats bereits herausgegeben habe, auf Gruud welcher Völker, rechtlichen Beisümmuug stimrzeit der vussHchv Kontrarevötutivnär Schabelski in Wien russische Pässe ausstellte, lvarum die östevveichische Regierung dies dBdete, ob die Regienrng bereit sei, die beide:: Gebäude so rasch als möglich der Vertretung der Sotvjetrepublik zu übergeben und tvas das Ausland zu tun gedenkt, um unsere Handelsbezi'chungen zu Rußland tunlichst zu fördern. Abg. W i t t e r u i g g verwies aus die Erre-guulg, die inner der Bevölkerung der österwichischeu Greuzläuder durch die Behandlung der Oesterreicher in Bayern ausgelöst wude. Oesterreich hat immer, auch während des Niederganges unserer Währung, die Teutscheu als Gleichberechtigte behandelt und deutschen Staatsangehörigeu niemals Schlvierigkeiten bereitet. Dagegen haben Oesterrcicher bei der Einreise, ja selbst bei der Durchreise, seitens Bayerns die größten U n a n n e h m l i ch k e i t e \i zu erdulden. Bei Durchreisen dürfe»: die Reisendei: die Bahn- Höfe nicht verlassen, für den Aufenthalt wird eine Gebühr von 36.000 Mark für 48 Stunden verlangt. Diesen Be-. lüstigungeu sind die österreichischeu Staatsbürger nur in Bayern, keineswegs auch iu anderen deuischeu Bundesstaaten, ausgesetzt. Redner ersuchte den Minister des Ae'nßcrn, geeignete Maßnähmeit zu treffet: ttud österreichische Staatsbürger gegen diese Behaudtuug zt: schützen. Mnistcr Dr. Grünberger stellte fest, daß das Abkommen mit Sowjetrußland nicht die Erwartungen erfüllte, die die österreichische Regierung zun: Abschlnsse bewogen habe. Del: Bemühuu-geu des Außetiamtes sei es gelungen, daß die spanische Gesandtschaft die Elltfernung des russischen Hilfsbureaus Schädelskis aus -den: vussischet: Botschastsgebände in Wien besivilligte. Ferner sei es gelungen, die faktische Uebergabe des Gebändes der cheimüliger: russischen Botschaft in die Bundesverwaltuugeu zi: erreichet!. Die Uebergabe des Gebäudes an Rußland habe aber die befriedigende Regelung der Frage des österreichischen Siaatseigeniums in Rußland znr Voraussetzung. Zur Bchebrurg die Beschtrerden über die Behaardlung vor: Oesterveichern tu Bayer n habe 'das Außenanrt soivohl in Wien als auch in München und Berlin Schritte unternommen. Abg. Dr. Renner glaubte aus den Ausjühruilgen des Autzenntiilisters entnehnren zu können, daß zwischen der Sowjetregierung mrd dem LUcheummistermm ctu gespanntes Verhältnis bestehe. Hierauf wurde auch das Kapitel „Bundeskanzleran:t" angenommen. In der Debatte hierüber führte Abge-. ordueter Austerlitz Beschwerde über -die Amtliche Nachrichtetlstelle, die den Zeitrmgen tendenziöse Berichte auswärtiger Agenturen übermittle. Nächste Sitzung: Heute nachmittags. Auf der Tagesordnung steht die vom Verfassuugsgerichtshos als ungesetzlich ausgehobene Zol'ltarisNovelle. Die zusammenlegung der Ministerien Der außerordentliche Kabinetismt beschäftigte sich gestern uüt der Verordnung über die Znsanunenlegung der Miuisieviet:: Berichterstatter Dr. Rcsch betmte, daß es mit -dev bloßen tnechanischen Zusammenwgung der Münsteviest nicht getan sein wird, sondern daß versucht werden wmß, mindestens die ausgelassenen Mmisteri'en organisch in -den ganzen Bertvaltungsapparat emzubanen. Btmdes-kanzler Dr. Seipel legte das Geständnis ab, daß auch in: Schoße der Bundesregierung, die sich fort Monaten mit dieser Frage -beschäftigt ha-t, und int Kreise der Beamten, die mit der Ausarbeitmrg von Vorlagen beauftragt lvaren-, die verschiedensten Bovs-chläge gemacht ivorden sind. Wir haben uns schließlich für den Vorschlag entschieden, der heute den: außerordeu-tlichen Käbiuettsrat vorliegt. Die Kredite sind MN TM schon eingsfl-ossen, und wir ste-heu uütten in den Verhamdlungel: über die große Aule'che. Wir habet:, in Zion: Vorbesprechungen geführt und nufere Del-egierbett begeben sich im gegeuwärtigen Augenblick nach audercN Plätzen. Es würde für uns uuaugenchn: seit:, -venu tvir tmt der Zusammeuleguttg der Mnistevien zögern würdet:,. Man erwartet von uns neue Zeichen daftir, daß wir es mit denn Wiedemufbaugesetz ernst u-ehruen. Schot: -bei. den letzten Vechatrdlnnget: wurden wir gefragt, itxmin: wir die ZusaMuwnlegung der Mnisterien tlicht durchgefühvt hätten. Es würde ulnseret: Kredit schädiget:, lvenn wir länger zauderten. Schließlich begründete der Buindeska-ttzler die Einbringiung einer Vorlage über die Bundesbahnen und die innere Mrrichtung der Mnisterietr.^ Abg. Dr.- Otto Bauer erklärte, er müsse sich gegen den Vorschlag der Zusamnwnlegung der Mmistevien tveuden, die die detnokratische Entwicklung im Staate hetmnen. Insbesondere -wende er sich gegen'die Zusa>nvtmülegnugi des Heevesministerimns mit den: Mmrstevium des Irinern. Abg. Dr. Bauer unterbrach mittags seine Rede, die ey ' lMt-c um 10 Uhr vormittags f-ortsetzen wird.