Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1473 (20.3.1923)
- Date
- 1923-03-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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>? $»;’!»***?" r Seite 8 Men. Dienstag Wiener Morsenzeitung. m Marz rjss srr. r«s Volkswirt. Sestemvelte Krone ----8.01175 Sentime». Aurzohlung Wie« --- O.MM’h ßentlmes. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0074'/, (0.0074'/, die Lsterr. gestempelte, Krone - 0.0075 (0.0075 die tschechische Krone . . . 15.95 ( 15.95 die Mark ........ 0.0258 (0.0258 jBelgrad. 5.42'/, ( 5.45 Bukarest ........ —.— ( — Sofia.. . 3.30 ( 3.20 Budapest Warschau 0.15'/. ( 0.15'/. 0.0125 (0.0125 am 17. Marz) am 17. Marz) am 17. Marz) am 17. März) am 17. Marz) am 17. März) am 17. März) am 17. Marz) am 17. März) Ile Devisenvreise. In Zürich hat die Devise Paris eine kleine Erholung Mr 33,70 auf 31,45 auszuweiisen. Hingegen blieb die Devise Berlin, wie schon seit einigen Tagen, auch gestern unverändert, was neuerlich aus die Stabilistcrungsbestrebnngen der deutschen iRegieriing hinzn-weisen scheint. Die Devise Budapest erlitt eine -neuerliche Abschwächung von 0,1575 aus 0,1525. Belgrad wies ebenfalls eine kleine Ermäßigung von 5,43 aus 5,4250 aus. Die Devisen Prag, Warschau und Wen blieben gestern unverändert. In Berlin wiesen die fremden Valuten mit Rücksicht «ns die unveränderte Haltung -der Reichsmark aus den inlermut-ionalen Plätzen nur eine un!b deutende Veränderung aus. Der Dollar ermäßigte sich von 20.822,80 auf 20.568,70. Das Mund von 97.801,85 aus 97.756. Der französische Franken stieg von 1304,20 auf 1322,65. Die Polenmars verbesserte sich von 19^0 aus 34 25. Sonst waren keine bemerkenswerte Aenderuns'en zu konstatieren. In Wien hat sich im gestrigen Clearingkurs der Dollar Am eine Kleinigkeit von 71.530 ans 71.300 ermäßigt. Hingegen wies das Pfund eine geringe Erhöhung von 333.200 auf 334.000 auf. Auch die italienische Lire zeigte eine Besserung von 83,97 aus 34,1755. Dagegen war die ungarische Krone wieder rückgängig und notierte 13,65 gegen 15,90 am Vortage. Nachstehend die oWiellen Notierungen: fileariogkam der Os'errcicäiscben Nationalbank vom 19. März 1923. Devisen (Schecks und Aus Zahlungen) Amsterdam f. 1 holt. Gulden Agram 1 jug. Kronen . . , Belgrad 1 Dinar ..... Berlin t deutsche Reichsmark Brüssel I belgische Francs Budapest I ungarische Kronen N Uarest 1 Lei .. Christiania 1 norweg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Kronur . London I Pfund Sterling ... Madrid I Pesetas ...... Mailand f Lire ....... New York 1 Dollar. . . . . . Paris 1 Francs.. Prag l tschecho-slow. Kronen . Sofia! Lewa ...... Stockholm 1 schwedischeKronor . Warschau 1 polnische Mark . , Zürich I schweizerische Francs . Noten smertkan. Noten v. 5 Dollar aufw. . » kleinere . . . Belgische Noten 100 Franca . . Bulgarische Noten zu 100Q Leva , , » » 100 . , , kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten zu 1000 Mark. , « » » ioo . » , kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. * „ kleinere .. Französische Noten WO Francs , Hol ändische Noten IM Gulden , Italienische Noten v. lOf l.irt aufw. , » kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » » » » 1O0 » . . . kleinere . . Norv/egische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 200 Mark aufw, „ „ kleinere.... Rumänische Noten zu!0OOu.500LeJ kleinere Kuss. Noten (Roman.) zu 200 Rubel . » . » i vo . , , kleinere . , Schwedische Noten IQOKronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-stow. Not. v.lOOOaufw. , , kleinere Ungar. Noten (neue Ent.) zu lOOOKr. »zu 10.000 Kr. ... . . kleinere ..... Zfuß oeld Kurs vom 16. Wä*z Ware Geld Ware 4 28190.- 28290.- 2B190.- 28290,- 6 ’>2l— 731.- 72D.- 711. - 6 7j9. - 751.- 729.- 731.- 8 3.43 3.53 3.45 3^5 4‘f, 3834.- 3306. 3834. 3845. - ß 18.20 18.30 2093 21.05 6 5 12^85.— 12915.— 12819.— 5 13785.- 13815. - 13610.— 3 33570;». - 33630.-33490.- 5V. f0W5.- 11015,- 10985.- 6 345!.— 3159.- 3431.- 4 71575.- 71725. - 71525.- 5 45*4.— 4536.- 4574.— 5 2122. - 21^8.- 2127.- V/, 429.50 433.50 424.50 *'lt 1908«. 1912-.- 1883°. 6 1.83 1.93 1.65 3 13295.- 13335.- 13310.— 12m- 13640.- 335501*.- Il< 15.- 343-.- 71575.- 433.- 2133.— 425.50 18870.- 1.15 13340.- 7t3'0.— 7trro,- 7im- 7:650.- 712^0.- 7150 71230 - 71551.- 3835.— 3365.— 377%- 3805— 408.- 412— 4 3— 4^.7.— 383.— 392— 381— 387.- 1363). - Mw. - 13460. - 1352'. 3.33 3.63 335 3.65 —. — 334010.- 335"«9.-3Z3 2YO.- 33<SV.- 333100. - 3348 0.-333 01'. - 33VK0.- 452».— 4555. - 4465.- 449j. - 2894«)— 2X240.- 2804 .— 2824 .- 3417.50 3472.50 37397.50 3417.50 3317.50 3*12.50 3377.50 3397.50 7.*.- 728.- 721.- 728.- 1.80 1.75 716.- 720— 716.- 12745. - 128 5— 1267'— 1.73 2.0i 1.50 1.63 1.98 1.45 32'). - 331.- 379.- 3 9.- 311.- 3 9.- —»— 188V)’.- 189V)t- 186Ä- 13200.— 1326'.- 13221. — 10860. — If»\- 10860.- 2105.- 2115.— 27 U».— 21CO. - 211«».- 214 5. - 13.65 13.87 15.99 hm ttl« 15£5 2*!5. - 16.10 16.05 Palästinensischer Import und Expo?, im Dezember 1922. Der Wert des palästinensischen Imports btrug im De- Aenvoer 486.765 Pfund, um 48.494 Pfund mehr als im Dezemd-er 1921. der Export 110.824, um 52.820 Pfund mehr als im enlsprech.'nden Mgnat des vergangenen Jahres. Gegenui'-cr November ist 'beim Import.im Dezember eine Abnahme um 48L20 Pfund und beim Export um 53.431 Pfund zu verze.chnrn. (Zilo.) Saatenbericht aus Palästina. Wie das Eonrmercial Bulletin 'Mitteilt, wurden im Nordvistrkt die Wintersaaten außergewöhnlich früh beendet, häufigere leicht« Niederschläge halben einen aus.,neichn.!en Stand des Getreides bew.ir-kt. Im Süden ist die Geireideernte in Gaza und Jaffa aussichtsreich, falls genügend Tpäiregen nicldenfällt. Im Ber'eba-Distr'ckt sind die Aussichten infolge mangelhaft'.r Niederschläge gering, während in Jericho, wo normale Negenfäll« vorhanden waren, di« Anbausläche durch Fehlen des Wadi Äeit verkleinert ist. Di-e Dorsbewchner en.faUen j.tzr eine rege Tätigkeit, um Zucht- Heede für' Trvbaksetzlinge vorzuhcreiten. (Airko.) Oesterreichs Handelsverträge. Am 9.?^>rkl beginnen in Poris die BerhandlunMn zwischen Frankreich und Oesterreich. Anfangs April werden in Wien die BcrhaMungen Zwiischen Oesterreich und der Tschecho-Slowakei be- -ginnen. Zu den Derhanldlungen wird der bevollmächtigte Mixlfiifciicn aus der Welt zu ichaftcn |ind. Die Anfechtung der letzten Zollerhohung. Heut« fand vor dem Versa ssungsM'ichlshok die Berhandluna statt. di< Sc» Antrag des Wiener Stadtsenais als Landesregierung aus Anfhebunt der von der Vund'esregieruna vom 11. Dezember 1922 , erlassenen Verock'ieina „wegen Aenderuna, der Zölle für eavige > War-n d's I'inan'MtMibes" w^-n Ga'etzw^iigkeit gemäß ArkikÄ 139 des DundesversaffungSgesehes betrifft. Der Mimer St^dtfenät begründet seinen An vea damit', daß für dre angefochtcne Verarmt wi der im Artikel 18 des Btmdcsverfassungs. Gesetzes gebotene gesebliche Rehmen fehle,- Die angesochtcn« Berordn'm-i brüst sich »wir auf ins Wiederansbauaesttz vom 27. November 1S22. doch sei diese Berufung nickt stichhältig, weil dieses Gesetz durch die aus Grrnd d'eses Gesetzes zu erlassend.'« Vp'ropdmtng'n. ur»> die ma/eviell-rechtlichm D'ftiu.» mung'n näher durch?esührt werden könne, das,Wiedevaufbaugesetz aber keime solche materiell-rechtlichen Bestimmungen enthalte. Weiter wird in dom Antrag ausaesührt. daß zur Erlassung b'X anaefochtenm Verordnung nach Ar'ikcil. 3. Absatz 3. des Burrdesverfassnugsgesetzes mir der Außerord'utiiche Kabineitsvat zuständig sei. DaS Bundeskanzleramt bat,eine ausführliche G-Tg'rschvift erstattet, in welcher die Gesetzmäßigkeit der. aroefwf)‘en'tt Verordnung des näheren bearnn'oei und der Antrag gestellt wird, dem A,ufl)ckbunoscmtrag des Wiener Stadtsenats keine ^ole« zu geben. Das Erkenntnis des Verfassun^saeuichtshofes wind sfreiwg publiziert werden. ' Der Sturz der llngarkrone. Die ungarische Krone weist einen neuer'.ichen Sturz auf. Es verlautet, daß selbst der n« Zürich notierte Kurs nur künstlich gehalten werde, oaß dortselbst aber noch viel größer« Anbote an ungarischen 5trcnen zu medvi^eren Preisen vorhanden seien. Die ungarische Regierung ist demgegenüber vollkommen ratlos. Der letz'e Ausweis der ungarischen Bank weist einen Notenumlauf von über 18 Milliarden aus. Die österwichisch.'n Kaufleute sind durch den Kurssturz der Krane schwer belroffen worden. Sie haben in den letzten Monaten Waren r.ich vrtgarn geLiefe-rt, doch dis Enigekd hierfür konnten sie nicht erhalten, da die ungarische Regierung jede Devisenaiusfuhr verhinderte. So lisg.m sic nun mit ihr:n ungarifchm Kronm fest und erleiden schwere Verluste. Die ungarische Regierung erklärt, hier nichts machen zu können, woül ihre Devisenbestände vollkommen erschöpf seien. Tr'e Liquitationskommisiien der Oesterreichisch-un-m, rlsche« Bank ge.^eu die Börfenkamwör. Wir erbal en folgende Zuschrift: Die LiquidaiionNammsssron der Orlsterreichisch-nnaan'chen Bank hat aus einer Zeiittnasnolitz erscchren, daß die Wiener Borsenkammer in chrer Plenarsitzung vom 17. d. einen Beschluß in betrcss der Abwicklung der aus der Vorkriegszeit noch schwebenden Cch'üsie in Devise London gesüßt ha'. Ein diver Notiz hin.zuges>v^er Kommentar besagt, daß es als zweifellos erachtet wird, daß die Liquidatoren der Oesterreichischungarischen Bank diesem Arrangement xustimmen werden. Die als interalliiertes Organ fungierende Liquida'ionskommission sieb sich genötigt, darauf aufmerksam zu machen, haß sie nicht Mi'gl'ieü der Wiener Börsenkammer ist und sich daher auch keinesfalls durch einm Beschluß dieser Kammer gebunden erachten kann, welcher in die der Liquidationskommission durch die Verträge von Saint- Germain und Trionon verliehenen Reckte eingreist. Pie LiquidationÄommisiicn hat übrrfens mch erst .den Beschluß der Wiener Dörsenkammer abMvar'et, um ihre aegenÄber den österreichischen Gläubigern bcstchenden Verpflichtungen in Psund Sterlina zu regeln. Die Liqu'idationskornmisiion hat vielmehr bereits mit allen Wiener Banken,, welche Pfundgläubiger der O^terreichisch^-ungorischen Dank sind, mit Ausncchme zweier Institute, diesbezügliche Arrangements abo-schlosien. Die LiauLati^nskommission der Oester» reichisch-ungorischen Bank. Dr. Luxardb. G. de Mones. Alexandre Zeuceanu. Die Zahlungsschwierigkeiten der Bohemla-Bank. Die auS Prag gonv.-il-Li wird, ist die Bohomia-Bank dadurch in Zahlungsjchwierigkerten geraten, daß eirerseits di« tschechischen Sparkassen in den letzten Tagen zirka 80 Millionen tschechostowakifche Kronen, welche sie als Einlagen bei der Bohrmta lirgen hatten, abhob.'n, antzererse-its ist auch der Status, der Bank durch größere Engagements in deutschen Mark, welche unerwartet eine starke Steigerung erfahren hoben, geschwächt w.-rden. Sowohl fit Pr^er sanken als auch die tschechhch' Regierung sind ernstlich bemüht, jode Komplikation, die eventuell aus der momentanen ZahiungsschwierigkoU dieser Bank entstehen könnte, zu vermeiden, um besonders den Emlegerr.» chre Einlagen zu sichern. Nach den vorliegenden Berichten steint es sich in;:;lcr Rnhe um einen Mangel an Liqni» di.ät des betrc.'fmdcn Jnsirtuts zu hrnd-eln. Es ist nu: das Bestreben der Regierung darauf gerichlet, der Bank ein Moratorium zu gewähren, damit sie während dieser Zeit ihre Mittel flüssig machen und. chre Gläubiger befriedigen kann. Die Bank verfügt über cb* Aktienkapital von 25 Millionen tschechische Kronen und sind auch größere Reserven vorhanden. Ob die tschecho-flowcck'ifch« Zucker- und Spiritusindustrie, die in oinom nahen Verhältnis zu dieser Bank stand, ebenfalls laugiert ist, kann momentan noch nicht übersehen werden, «lener Mrse. Die b> den letzten Tagen herrschende Stagnation verlieh auch dam Wochenbeginn ihr Gepräge. Es fehlte an jeder mnfangreicheren Täli^eit. Aufträge des Publikums tticben wei« techin ans. V<rstimmend wirkt-cn di« Zahlungsschwierigkeiten der Prager Bohemia-Bank, die bisher auf dem Wiener Platz« uneingeschränktes Vertrauen genossen hatte. Wenn auch Gerüchte davon wiss.-n wollten, daß die tschechische Regierung hier energisch eingv-.'isen werde, so bewirkte diese Nachricht dennoch eine gewisse Reserve. Auch die Meldung über den wetteren Rückgang der ungarisch.'n Kror»: und die damit verbun-dmen Bevluste der öftervLichisch.'N Kaufmannschaft, welch« chr Guthaibm Ms Ungarn nicht herausbekommen kann und wehrlos den Kursverlusten cmsgcsetzt ist, wirkte verstauend. Das Geschäft bewegte sich im engsten Nahmen. Nur m cmze.nen Papieren ze-'H'e sich ein ausnahmsweises Internste. Lo in den beid.'n Hoffherr-Aktien, wobei namentlich cie österreichischen Hoffhevr angeblich auf Gerüchte üöec Majoritätskämpf« in diesem Papier und über große russische Bestellunger um 11.350 Kronen profitierten, um an der Nachbörfe tv-irerhin den Gegenstand der regsten Nachfrage zu bilde,», wobei der efsigi-sllle Kursschluß vrn 45.000 auf 51.000 K. erhöht wurde. E.'ektrizitä.Siverke wies.'n mit Rücksicht auf die Ro.standSarbeiten der Wiener Gemeinde, welche auch diese ll'.urrnchmungen mit Aufträgen versorgten, regere Nachfrage auf. So stieg:u Siemens von 32.790 auf 37.500 K. und die Ak^rru der A. H. G» Union von 27.600 auf L3.5ÜV Ätz ' Im Schranken ließ sich keine veränderte Tendenfestst.'^/n. Berkehrswer'e waren mehr begehrt. Nordbehnaktien, gew anen 200.000 K. Hin^ gen senkien sich einige ^iseuwert«, wie Prager Eisen um 530.000 K. und Westböhmische Kohl« tun, 40.000 K. Dvmerkenswert ist die weitere Steigerung der! Beitsch.'r Magnesit um eine Million. Petroleumwerte wiese»! fast durchwegs eine festere Tendenz auf. Bezugsrr6) e: Oesterreichische Hypothekenbank 125. Graz», Köstacher 68.500, Vaterländische Baugesellschaft 1700, Stcwag Stamm A (200) 20. Stewag Stamm B (5000) 600, Ungarische Hofsherr 90.000 bis 145.000, Schember 1360. Auf dem Anlgemarkie macht« sich dtirchwegs aine schwächere Tendenz bemerkbar. Ungarische Renten ermäßigten sich im Kurse. Von d'n Exoten notierten: Eos 1630 bis 1800. Jrrag 184.000 bis 138.000, Epple 15.000. Mraznica 4,8.000 bis 51.000. Schubert u. Ko. 11.000 bis 11.500, Tcpege 57.100 bis 59.00» Bon den Waremnifrkten. (Eigenbericht der „Diener Morgenzeitung") Wein. Die Laae des Weinmarkies ist hier für alle Sorten be» norma"om Mls>rk aks unverändert zu nerzeichncu. In Deu'sch(and i't die Tendenz steis-end. Die Preise hatten schon rat tevist angesichts der allgemeinen Knapsthei in deutschen Weinen und der des'ebenden Einfuhrsperre für ausländische Weine ziemlich hoch eingosetz'; sie sind en sprechend der forl'schreitenten GoDcn'Wertung und der Steigerung aller Unkristen, namenllich auh der Frachten, wei'er qcstiogen, und heu e finden als der pegenwärtigen VerM'niste Abgaben der Winker nur früir zögernd und jit außerovden'lich hohen Preisen statt. Sie stellen sich für kleinste 1922er Weißweine (in der Pfa/z) a"s 1500 Mark, mittlere 1800 bis 2000 Mark pro Liter. K'esn^ natnrrc'ne IlMer rheinbell'/cke Weine ko'<cn auf dr-m Lande heute 1.690.000Mavk Pw 101X1 Li'er. Moselweine ungefähr eben so viel, Rheingiuer sind unter 2,000.000 Markfamtt zu halben. Die Güte des 19Wer Jahrganges ha» sich znfriodenstellerd entwickelt, die Weine sind a's Kansnmweine ^tt zu verwenden. FntikNue Icbvgänae. vor allem 20er und 21 er sind sehr rar ae-worden und die 'vorhandenen kleinen Bestände müsse« den Winzern mit hclhen Zifisern bezahlt werden. Wie«« SchnlibSrse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Insüsae der Mess« w'r die peftrW Schnhb'örse äußerK schwach besucht und vovwöchige Preise haben nur nominelle Dcdoutung. Leder. In Deutschland sind die Preise für Leder aller Art in» .. . des scharfen Preisnückgances am Häutemark im lausen- :n Monat weiter zurückge^aMen. Wenn auch Bedarf , vorhanden ist. so ist man rat Einkauf doch rr'» vorsichtig unto int Zusammenhang' mit den schlechten GelldeiMängen kamen nennenslverte A'bscki'-üste nick zu^arde. Im Großhandel notierten nilü övJfP' .C'i/lt.(S iimIS fit. tvsrtv4tivtt.rttt.fji Prtir./tjtv.\rt vreii Man? _ ____, .... _ box sckwar^ 6COO bis 7500 (5-000 bis 6500) pro Qf'-d"a:'fnk. RindSbox fär-biq 7500 bis 9000 Mark (7000 bis 7500) pro Qnadratsuß. B-ixc^s schvarz 7000 bis 9000 Movk (7000 LiS 8500) pro Öuadralsuß. Biefrni *.tte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzevtung") Rindermark^ Der Anstrieb auf dom acstriae« NiNdermarkt belief sich aus 1094 Stück inländisches. 1187 Stück ungarÄches, 131 Stück tischecho-slow^kischcs. SA S'ück juoo, slawisches und 651 Stück rumänisches, ziiisammeu 3824 Stuck Sck'^ach'v'.oh, worun'er sich 2895 Stück Mast- und 489. S ück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 2100 Ochsen. 388 Stiere. 726 Kühe -und 110 Büsisal. Außerdem wurden noch 100 Stück angemei'det. Im Verreich jur Vorwoche wurde der Markt um 200 SEck stärker beschickt. Der Ausfall in den rumänischen Bezügen — 800 S ück — wurde durch die aesteigertcn Zufuhren aus dem Iniar.de und a"s den Imipor^chieten ausgeglichen. In den Preisen sind Men vorigen Montag kein« nennenswerten Veränderungen m konstatieren. Es notierten: Ocki'en Prima 12.600 bis 15.000 K.. einzelne Stücke bis zu 17.500 5k., SÄ-nrdä 11.000 bis 1'7.250 K.. Teriia 9500 bis 10.800 K., Stiere 9000 bis 13.000, Kühe 9000 bis 12.k0« (13.000) St., Beinlvieh 5000 bis 8500 K. und Büffel 9000 bis 10.000 K. pro Kilogramm Lebendgetvicht. — B o rst e n v i c hmark'. Nach den bisl>er vorliegenden Ä"slaldunoen und Anme'dunoe'N dürste sich der Austrich aus 800 bis 1000 Schweine belaufen. berliner Börse. Berlin, 19. März. Bei allseitig vorherrschender Geschäft-» stille waren heute die Kursveränderungen im Groß- und Kassa- Verkehr ni-cht bedeutend. Es übcrwogen Kursrückgänge von 1000 h'is 3000 Prozent. Bon ausländischen Stenten ermäßigten ungarische . ihren Kurs. Schlußkurse: Türkische Lose 128.100.—, Oesterr. Slaatsbahn Nordd. Lloyd 19.100.-, Ver. Elbeschiffchrt 23.750, Berl. Handelsgesellschaft 36.500.-, Kommerz. Privatbank 6500.—, Dannstädt. Bank 7000.—, Deutsche Dank 19.000.—, Diskonto-Kommandit 9500—, Tresd. Bank 6800.—, Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 7900.—. Oesterr. Länderbank 9550.—, Neichsbank 7200.—, Wiener Bankverein 5700.—, Wiener Unionbank 6700.—. Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft 12.250.—, Bochumer Eußstahl 47.750.—, Daimler Mot. 7510.—, Teutsch-Luxemb. 52.500.—, Deutsche Waffen u. Munition —, Dynantit Nobel r 9.500.—, gelten n, Guilleaume 22.000.—, Gelsenkirckencr Berg. 54.000.—,. Th. Goldschmidt 19.990.—, Harpener Berg 129.000.—Hirsch Kupfer 35.600.—,. Höchster Farben 16.700.—, Hohenlohe-Werke 31.500.—^ Laurahütte 27.000.-, Mannesmcmnröhren 42.100.—, Phönix Bergbau 46.000.—, Sckuckert u. Eo. 29.200.—, Siemen», u. Halske 45.000.—, Telephon Berliner 6500.—. Prager Böcke. Prag, 19. März. Jnsolae der Insolvenz einer hiesigcii Bank eröffnete die heutige Börse in schr schwacher S iunnung. welche sich besonders in den Panikaktien fühlbar machte, so daß diese ausnahmslos Kursein'bußen zu verzeichnen hatten. Transportpapiere lagen uneitÄieitlich. Ans dem Indnstrieaktienmarkte hatten fast sämtliche Wert« unter Nealisa innen zu leiden. Auf dem Anlagemarkte war gleichfalls Realisar ionSnei^ing vorherrschend. die jedoch ans. Staatspapiere mir geringen Einfluß auSuüen konnte. Die Schlatßlenldevt war sehr schwach. S ch l u ß k « r s t i Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken 282.—, Böhm. Unioickank 882.50, Böhm. Eskomptebank 376.—, Böhm. Jndustrialbank 479.50. Zivnoslenska Banka 373.60 - I