Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1473 (20.3.1923)
- Date
- 1923-03-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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*Ht 4 M«s» Dienstag Wiener Morgenzeitung. 20. März 1923 Nr. 1473 Lagesbrricht. Zttkll der Angestellten der Kultusgemeinde. von heute 6 Uhr früh. Wie wir bereits vorgestern berichtet haben, wurde in 4ner am letzten Donnerstag abgehaltenen Versammlung tan Angestellten der Wiener Kultusgememde eine Reihe >on Forderungen an den Kultusvorstand beschlossen und ür den Fall der. Ablehnung der Streik angekündigt. Im laufe des Sonntags und gestern vormittags fanden «wischen Vertretern des Vorstandes und der Angestellten Verhandlungen statt. Bonseiten des Vorstandes wurde erklärt, daß die finanziellen Verhältnisse der Gemeinde hie von den AnpelMtcn geforderte ZOprozentige Erhöhung ihrer den städtischen Angestellten bereits argeglichenen Bezüge nicht Anlassen. Doch sei der Vorstand bereit, den Angestellten eine Pessach-Aushi'fe von 100 Millionen Kronen zu bepiilli^en. Die Angestellten erklärten darauf, -daß sie diesen Vorschlag nicht als Erfüllung ihrer Forderungen betrachten könnten und auf dem Streikbeschluß beharren. Der Streik wird heute (Dienstag) früh beginnen. Der Vorstand der Kultusgenie-inde trat gestern alwnds Wammen, um über die Forderungen der Angestellten zu ^d-rten. * In den Nachtstunden erhalten wir folgendes Connrru- «kique: Der Verband der Angestell en der Israelitischen Kultusgcmeirrde, welchem im Vorjahr die Angleichung an die BeKge der städtischen Angestellten der Gemeinde Wien bewilligt wurd-e und dem seither die nach der Indexziffer variablen Bezüge in gleicher Höhe wie den städtischen Beamten ausoetzchlt wurde, hat beschlossen, ab heute Dienstag, 6 Uhr früh, in den Streik zu treten, well der Kultusvorstand die erhobene Forderung auf Besserstellung gegenüber der Beamtenschaft der Stadtgemeiwde Wien durch eine 30prozen tige Bezugserh'Hung keine Folge gegeben hat. Ter Vorstand der Kultusaemeinde begründet seine Ablehnung damit, daß die Finanzlage der Kuktusgemelnde, die Lekann lich eine sehr prekäre ist, eine derartige Erhöhung der Bezüge nicht zulässig erscheinen läßt, zumal bereits der gegenwattige Eehaltsetat einen unvevhäl nismäßig großen Teil dev gesamten Einnahmen konsumiert. Da die StreikbewMmg sich nicht nur auf Berwaltungsbeamte, sondern auch auf die rituellen Funktionäre, wie Rabbiner, Kantoren usw., erstreckt und das Streikkomitee der An- . gestelltenschaift sich auch bemüht, das Pflege- und War epersonal des Spitals der Israelitischen Knltusgemeinde sowie des Verforgungs- und Srechenhaufes zum Anschlüsse zu bewegen, sind die rituellen Funktionen bei Leichenbegängnissen, Tra-uungen und Gottesdiensten usw., sowie die Aufrechtechak ung des Betriebes in den Sanitäts- und Wdhlfahrtsanstalten in Frage gestellt. HionWches kcvderkcmilee Ur Lrüerreich. Das herannahrnde Passahsest ist für eine intensive Schekelpropaganda auszunützen. Sämtliche Sektionen, Organisationen, Sonderverbände und Gesinnungsgenossen werden aufgefordert, sich in den Dienst der Schekelpropaganda zu stellen, die jedoch nicht die Keren Hajessodaktion irgendwie beeinträchtigen darf. In den Versammlungen ist die Judenschaft der einzelnen Bezirke über die Bedeutung des Schekels auszuklären. Die Sektionen werden ebenfalls aufgesordert, in ihrem Bezirke Verkaufsstellen für den Schekel zu errichten. Da die Schekelaktion nach P e s s a ch abgeschlossen wird, ist esPflich 1 eines jeden Gesinnungsgenossen, die nur noch kurze Zeitspanne für einen mög. lichst intensiven Schekelvertrieb auszunützen. Bisher wurden für den Schelelverkauf folgende Stellen angemeldrt: Brüder Schiff mann, Warenhaus, 2. Bez., Taborstraße 48. Löw und Blumenfeld, Tuch- und Textilwaren, k. Bez., Franz Josefskai 65. Schuh hausWel-Ka, 6. Bez., Gumpendorferstraße 81. Brüder Ernst, Textilwaren, 1, Bez., Rndolfsplatz 3. Salomon Gold sch lag er, „Vereinigte Strickerei- Industrie", 1. Bez., Kai 29. Goldberg und Erber, Seidenbäuder und Modeoaren, 1. Bez., Kohlmessergasse 8. Ifa-Falastkino Ab heute die grosse Filmoperette ■■iwiariiiinii ll.Taborstrasse 1 unter persönlicher Mitwirkung oster Wiener Kö stier hat henk die Arbeit e'ngestl'llt. S'e fordern eine Erhöhung der Taxe und wo"en n'cht einspannen, solange dks nicht bewilligt werden wird. Ler Raubmsrdserssch in Gimnursitg. Die Erhebungen in der Angelegenheit des Raubmord- Versuches in der Simmeringcr Han' tstra'e an der Pestmeisterin Hermine Schweitzer wurden auch heute den ganzen 7>g über durchgeführt. Es wurden verschiedene Mitteilungen geprüft und Personen perlusirierl. Die Szene im „Bratwurftglvcfte", über die berichtet wurde, hat sich nicht dort abgespielt. Nur durch eine VerweflÄlung wurde eine Szene in einem anderen Landftraster Gasthaus, die sich Samstag abends sugetrcrgen hat, in das „Bratwurstglöckle" verlegt, doch hat sich auch die Szene, bei der ein junger Mann das Kleid einer Dame mit Wein mmeschnttet, und ihr dann als Schadenersatz zwei Noten zu 5C''rA0 K groben hat, als harmlos aufgeklärt. •tn!? \ i Msf. Nrombrrk-Mtkswsk Aus Lodz wind das Ableben des. wegen seiner hevoorragendsn Tätigkeit auf allgemein literarischem wie auch insbesondere auf jüdisch kulturellem Gebiete bestbekcmnten Dr. Bromberg - BytkowSki gemeldet. Sein Tod Hat in den weitesten Kreisen der jüdischen Gesellschaft lebhafte Trauer hervorgeruftn. Ter Verstorbene, der eme Reihe von Jahren als Professor am Lemberger deutschen Staatsghmnasium wirkte und sich während der russischen Invasion auch als Mitglied des jüdischen Rettungskomitses eifrig betätigte, hat sich stets rückhaltslos mit .Hintansetzung seiner persönlichen Interessen zum zionistischen Programm bekannt. Zuletzt war er Direktor des jüdischen Gymnasiums in Lodz und hat eine wertvoll« indische Monatsschrift in polnischer Sprache „Tel-Awiw" berausgegeben. _ , reilßreU tzrr L«datzeßer t Budapest, 12. März. (Tel. der „Wr. Allorgenzti") Eilt ßtofps Terl der LohuAchrwMÄer, an der Zahl ungesäLr E), Kr fh*w»rt8 Die Angelegenheit der fabrlksmäßig erzeugten falschen 16.060 Mark-Noten zieht immer weitere Kreise. Die Polizei bemüht sich, zunächst alle Personen, die sich mit dem Vertrieb der Falsifikate ben't haben, sicherzustellen. Die unmittelbaren Helfershelfer Zismanns befinden sich bereits in Haft. Der eine ist der Mechanikcrgehil'e Johann Domanski, der.andere der Chemigraph Theodor Kölz. Die Finanzierung der Vanknotenfalrik war mit außerordentlich hohen Kosten verbunden und man schätzt den Wert der Einrichtung der Fälscherwerkstätte auf mindestens 100 Millionen Kronen. Die Seele des ganzen Unternehmens war Zisrnann; nach seinen Ideen und nach seinem Plane war das ganze Unternehmen eingerichtet. Die Herstellung der falschen Noten soll Anfangs Jänner begonnen haben. In den letzten Tagen herrschte in der Werksrätte des Zismann ein außerordentlich lebhafter Verkehr, fyk Koffer, die zum Transport der Noten bestimint waren, wurden gefüllt und weggetragen. Es scheint, daß bereits eine Anzahl der Falsifikate im Publikum vrTcV'i sind. * Die Nationalitätenpresse in Rußland. Wie aus Moskau gemeldet tri'd. ha! die Konferenz d>r Journalisten in Sowjetrußland beischlossen, der Regierung die Unterstützung der Presse der nationalen Minderheiten S't emvfehJn. De mdisch-kornmum:st)'che Zeitung „Erneß" knüpft ar* diesen Entschluß^ den folgenden Kommentar: „Einer unserer schwachen Punkte ist^ dir, Presse der nationalen Minderheiten. Die Nationalitäten sind erst n>"ch der Okwberrevolntion zu politischem Sefan erwacht. Die Klassenunterschiede sind bei ihnen roch schwach entwickelt, die MHr^eft ist k'e-inbüraerlich. Deshalb ist die Förderung der Pressekonferenz eine wahrhaft revolutionäre Tat. Die jüdische Presse wird bloß von den Arbeitern gelesen. die Bourgeoisie nimmt sie gar nicht in die SVwV Es ist ietzt eine Zeit, wo der Kampf um die k»mmi'nrstisch"n Vosition^n in dem indischen Miliar sich verschärft hat, di d'e Z i an i st e r>, Klerikalen und alle Gestn^'n nach Revanche für die bisherige Niederlage trachten." (I. C. B.l * Die sexuelle AuMrmiq in der Schule. Aus Paris ivird berichte:: V^r ein>en D/ren f>"nid hier die Jahres^evsamm^mg der frönzosllchen Ka^inct-e und CrrjbisM'fe statt, die sich, wie die Me Hoden der sogenannten sexuellen Erziehung, die sich nur M-s die MsirnsckM mit AtlSM'tz der religiösen Moral stützen, ab. Sie tobett von neuem un>d eindringlich die Me'iüoven der öffentlichen und kollektiven Anfö^ärrmg des Kindes, sei es durch die Scheele oder durch ihre Wckier, Mbilldungcn oder Vorträge. Sie erklärt, daß diese Austlärung dem Va er und der Mr^tter jpistaht otzer, wenn d'es unmö^^ich ist, anderen Personen, die das volle Vertrauen der Kinder genießen. * Kongreß siir innere Medizin in Wien. Der 35. Kongreß der Deu schen Gesellscha'ft für innere Medizin findet vorn 9. bis 12. Avril d. I. i-n Wien ftoiU. Der Vorsiherve Pros Doktat Drucke back arbeitet mit einet großen Zahl von Herren und Damen, die sich fw'lwillig m den Dienst der Sache^ gestellt haben, an den Vorb^r-?ilvngm für diesen Kongreß. Sonntag den 8. April um 11 Uhr vormittags wird die große und sehr relchha-ltige Ausstellung ir« Räumen der Hofburg eröffnet werden. die a-uch Nichtärzten sehr viel des ttz.chrrerchen und Anrebieten soll. Am se>lb-n Tage nm 8 Uhr abends treffen! sich die Kon^reßtei-Ineh-mer und bereu Damen im Ktirsalon : des S'>adtpar'es, wo das Wiener Aerzteorchester Wiener Vlusik > zu Gehör bringen wird. Montag dm 9. April um 9 U^r vormittags wird der Kongreß im Festsa-al der Hofburg eröffnet i werden. Prof. E c o n o m o (SBim) und Prof. Nonne (Hrm- : bürg) werd.'ir über Enoephnliitis lsrhargica sprechen; voviniri tags urld nachmiltags werden sich wissenschaftliche Voruäge anschl'ießm. Um 7 Uhr obmds ist Fesworstcklung irder Staotsoper; Direktor Dr. Richard Slr auß wird „Ariadne auf Naxos" dir'.gleven. Nach der Vorstellung wird der dcul^che Gesandte in Wien Dr. Pfeiffer die reichsderrtschen KvngreßtrÄ.nHnrer urw deren Darnen empfangen. Der Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (vovurittags) sind wisseltischaf sicher Arbeit gewidmet. Mittwoch abends findet ein „Bankett fkti#,! an dem auch die Damen teilnehmen werden. Für Donnerstag r.nchenittags ist eine Exkursion, auf den Semmerina. für Samstag nachmittags eine Exkursion nach Baden bei Wien geplant. * Märzbezüge der Jndustrieangcftellten. Der ^Wiener Jüdnstriellenverbaro.teilt mit: Die Berl^mdiungen über die Festsetzung der MärMzüge der Jndtislviva.ngesdellttzn wechrn aus Grund der von dev DÄegierienversmnnvlung des Wumer Jndustnellenverbaildes eingestoiten Direktliven am 20. März . fortgesetzt. Nur für den Fall, daß diese Beryandlung.'u zu ttfinem Eva-^-is aetana»i iolUett. wird das in tu«. Kollektiv« vertragen vorgeschene SchiMgwicht die Angestelltenbezüge füp den Mon<vt März sestsehen. Irreführung der Wohnnngfuchenden. Die RachauSq Korrespondenz teilt mit: Unter dem...TM „Neue Wien«« Aynoncen-Zeltnng" ist soeben die zweite Nummer einer privaten Annoncenzei ung erschienen, die den vollständigen Au-s zeigenteil der vorletzten Nnmmer 6 des vom Wiener Wohnun^somt herausgcaebenen „Amtlichen Wiener Anzeigers für! Wobnlmostausch und Untermiete" vom ly. März enthält. Das Wohnnnosamt ioarn' alle Parteien, die im „Amtlichen Wrene« Anzeiger für Wohnungstausch und Untermiete" ülleriert haben»' auf Grund S>e£ unerlaubten NAbdrucks irgendwelche Zahlunaens zu leisten. Es^nackt ferner darauf aufmerksam, daß die Juse-j rate, die der Nr. 6 des amtlichen Tanschanzeio-ers entnommen; sind, insoserne bereits veraltet sind, als noch vor dem! Erscheinen der privaten Amwneenzc'i'ung schon die Nr. 6 dcS' amtlichen Anzeigers erschienen war, der Nachdruck. somit schon; üiberholt ist. Das Wohmtnasamk babält sich alle gesetzllchen^ Schritte geaen den unbefugten Nachdruck vor und fordere alle; jene Parteien, die ans Grund der in der „Neuen Wiener Annoncen-Aei'ung" erschienenen Nachdruckinseraie ivgettdwelche Zahlungen gleistet haben oder fnn denen Zahllinnen verlangt worden sein sollen, sick m Wohnungsamt. 1. Bez., Barten-' steingasse 7, 3. S ock, Zimmer 26, zu melden. * Starker Besuch der 1818-Gcdächtnisrusstellunq der Gew"inde. Die von der Gemeinde Wien in den Räumen des städlifchen Mneeums veranstaltete Gcdöchtnisansstellitinq für die Revolution von 1818 erfreut sich eines außerordentlich starken Zusvruchs. Während die Besucherzahl des städtiseb-en Museums sonst an Sountaigen die Zahl von 500 bis 000. Personen nicht übersteigt,. haben vergangenen Samstag 1000 Personen und Sonn'ag mehr ols 4000 Personen die Ausstellung besichtigt. Ter Eintritt ist kostenfrei. * Keine Er'nsiihnnlg der Sommerzeit ist Oesterreich. Der Erfüllimg des von viel'n Seiten aus Gründim der Lichtersvar'.'ng und eii'»:r zweckntäßigen ArbeitsemtMung cM-ußerten Wunsches i'l'ch Einführung der Som>iuerzeit in: heurigen Jahre stellten sich, namentlich für den Eiseubohn-verkehr, derart schtverwie^"''de Hm'-ernisse entgegen, baß die Buudesöahnverwal'uua sich ge'wungcn sah,'von dieser Einsühvltng auch für Heuer Abstand zu nichmen. * Die Vereinheitlichung der Waisenfursorge in^Polen. Fm Lokal der Warschauer jüdischen Gemeinde begann dieser Tage die Konferenz sämtlicher jüdischer Waifeninstitntionen Kongreß- Polens, die den Zweck verfolgt, ein Zentrnlkomctee säm sicher mit Waisenfürsoraa sich befassender Organisationen zu schaffen, um die Waisensürsorge in ganz Polen zu vereinheitlichen. * Verhaftung eines Bezirkshanptmannes wegen Malversationen. Ans Lemberg wird uns geme'det-: Einer telegraphifchen Nachricht. ans R-ownö zrcfolge, wurde vor einigen Tagen der gewesene Starosta des KrAemieni-ccer Bezirkes. Heinrich Baczynski verhaftet und dem Kreisaencht" in Rowno eingÄiefer. Er wird beMMgt, seine crmtliche Stellung zu persönlichen und materiellen Zwecken, insbesondere bei Verpachtung von Staatsgütern und staatlich verwalteten Privatämtern in den polnischen NaudtzeÜie^n, mißbraucht zu halben. Infolge der geaen ihn erhobenen Beschuldigungen wurde BaeMskr vom Ministerium des Innern vor einem Jahre vom Dienste suspendiert, hat sich jedoch trotzdem au der Wahlagitation für den Sejm lebhaft beteiligt. * Fernsprechverkehr Wien—Rzeszow. Im Einvernahme^ mit der polnischen Telegraphenverwastnng ist der am 1. .März 1923 wieder aufgenommene Telephonverkehr Mischen Wien! und Rzeszow an Wochen agen während der Nacht (21 Uhr bis 8 Uhr), an Sonntagen zu allen Stunden zugelassen. * Heimbesördcrung der jüdisch-galizischen Flüchtlinge. Wie uns mitgetcilt wird, geht nach den Pessach-Feiertagen der letzte Flüchllingstranspor' ab. Jene Flüchtlinge, die sich für dcw Transport noch nicht vorgemerkt haben und nach Galizien heimkehren wollen, wollen sich heute Dienstag und morgen ÄUttwoch zwilchen 11 und 1 Uhr mittags tutib 5 und 6 Uhr uachmi tags nn Bureau, 2. Bez., Taborstraße 20 a, lluter Mitbrittgttng aller Dokumente melden. * Wet erberichl. Ter .Kern des Hochdruckgebietes hat sich nordwärts gelagert. In Oesterreich ist eine Alternation in des Bewölkung eingetreten r Der Osten ist ausgeheltert. der Weste'., hat sich unter dem Einfluß einer schirokkalen Oberströmung^ eM getrübt. Voraussage r Ziemlich heiter mit Auftreten von Federt Wolken, etwas wärmer, Winde aus dem südöstlichen Quadranten, Meine LoNchraM Airs dem Vorzimmer öer Wohnung des Ing. Moritz Freundlich, Döblinger Haupistraße 17, wurde ein kostbares Damenpelz gestohlen. Auf die Wiedererlangung ist eine Million Kronen ausa-esetzt. Der Schüler Josef Bubik ist Sonntag nachmiitags bes der Heiligenstädterbrücke im Donaukanal ertrunken. Der Kaufmann Eugen Rodiki aus Kairo, dom beide Deine bis zu den Hüften amputiert sind, hat sich in seiner Wohnung an verschiedenen Mädchen, die bei ihm als Hausgehilfinnen bedienstet waren, und die er durch alkobolischc Getränke betäubt ha', sittlich vergangen. Er wurde der Staatsanwaltschaft augezeigt. Am gestrigen Eröffnungstage der Messe wurde im Messe- Palast?:n Taschendieb verhaftet, der einer Dame ein Handtäschchen entwender hatte. Brreiur. BorttZgr und BersamMumr». Zionistische Sektion für den 6., 7. und 8.V». zirk. Heute um 8 Uhr abends im Vereinsheim, 8. Bcnnopiatz 1, Vortrag Dr. N. M. Gelber: „Napoleon der Erste und die Juden." Anschließend musikalisch-deklamatorische Vorträge. — Jugendverein Ahawath Zion, Gasthaus Traxler, Ausstell ungssimße (goacmitber der Molke reist raste). Heu'e um 7 Uhr abends Hcöräischkurs 1. 8 Uhr He« bräischkurs.2. Wiener Jüdischer Gesangverern. Heute abends von 7 bis 9 Uhr Gcsüngprobe im Bereinssaale. Pünktliches Erscheinen Pflicht. Ebewdalseibst auch Ausnahme neuer Mitglieder. Samstag abends Mitwirkung im Hotel Continental. Leopoldstädter Volksheim. 2. Bez., MMs« gasse 48. 7 Uhr: Hans Riehl: Stmyhonien nach Beelhoveu, (Mit MusiLbeispielen) 8 Uhr: Prof. Dr. Friedrich Glaeser: Die Lehre vom richtigen Denken. Prof. Johann Schrittwieser: Politische Geographie von Europa. AuMnste und Einschreilbuygen täglich von 8 bis 9 Uhr in den Kanzleim. Urania. Heute: Großer Saal: 5 Uhr: Mutter und Kind. Aus dem Familienleben der Tiere. Halb 8 Uhr: Land und Leute um den A'llvaier. Kleiner Saal: Havb 8 Uhr: Univ.« Dozent Dr. Oswald Schwarz und Univ>DozcM Dr. Bern- Nationalrat «deutsche Vers Ing. 2nkf Univ. . ssnng im Löw U: t^>r. Karl Hugelma Handel der Geschlchie, 3. 8 Uhr:, Hafte GrundlaE d«e DrMtrom^Wl«A«