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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-15 · Heft 1468 (15.3.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1468 (15.3.1923)
Date
1923-03-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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/ SetteS Wiek, MeiM Morgenzöttung. 16.- März 1923 m. 1469 Ae Lstgrenzen Polens. sirllarungen Warschau, 13. Marz. (Poln. Telcgr.-Agentur.) In der ttutiysn Sitzung des Soj-m beantwortete Minffterpvasident pikors ki eine vom AbHeyrdneten Domb ski gestellte si-wfrage betreffend die Ostgrenze Polens. Der Mnister- Präsident führte bezüglich Ostgaliziens aus: Die Ostgrenzen Polens sind durch den Rigaer Vertrag festgelegt, dürfen durch niennmdon in Frage -gesellt werden. Für Polen bestehen sie als nnibestvsitbar, -och bedürfein sie vom internationalen Standpunkt aus rmer formellen Anerkennung seitens der Westmächte. In -er Frage der Ostgvenze ist eines der schwierigsten Probleme, und zwar das Problem OftgalhlenS singefchlosien. Wenn -die polnische Regierung die ostgaliziiche Frage auf die Tagesordnung stellt, könnte sie auf Einerlei Vorbehalte eingehen, von denen die^ Anerkennung per Einverleibung Ostgalizien in -den polnischen Staat rbhängig wäre. Wer die Zrrgchörigkeit Kleinpolens zur polnischen Republik in Frage stellt, stellt zugleich die prinzipiellen Grundlagen der internationalen Stellung Polens m Frage. Gestützt auf die wahrhaft liberale Verfassung oom Märtz v. I. sowie auf die Statuten über die Autonomie, die von den gesetzgebenden Körperschaften für die ösmchen Wojwodschaften Kleinpolens beschlossen wurden, erklärt sich di« Polnische Regierung bereit, allen/ Verpflichtungen, die sie gegenüber der ukrainischen Bevölkerung ruf sich genommen hat, nachzukommen. Sie vermag jedoch tie Realisierung ihrer gegenwärtigen Postulats von keinerlei nachträglichen Verwahrungen Lbhängvg zu machen. An die Realisierung^ ihrer Verpflichtungen wird' di« Polnische Regierung erst dann schreiten können, wenn Ostgalizien auch vom Standpunkt des internattonalen Rechts ein Bestandteil des Polnischen Staates sein wird,, wie dies de facto'schon ist, das heißt, sobald die polnische Grenze durch die Großmächte anerkannt ist. Der Ministerpräsident möchte jedoch unterstreichen, daß die Regierung, nachdem, diese Formalitäten erfüllt sein werden, allen ihren bisherigen -Verpflichtungen aufrichtig Nachkommen werde. Was das zweite Grenzproblem, die Frage der polnisch-litauischen Grenze rnlange, so stelle, abgesehen von den Drohungen des litauischen -Ministerpräsidenten, niemand die Zugehörigkeit .des Wilnaer Gebietes zur Republik Polen in Frage, Wer immer hiese Frage stellen wollte, der müsse darauf gefaßt sein,' daß dieses Vorhaben von Polen rücksichtslos und mit Hilst aller ihm zu Gebote stehenden Mitteln werde zuruckgewiesen Werdern Zwischen Polen und Litauen bestehe heute eine Demarkationslinie, die sich -bei der dom Völkerbund befohlenen Aufteilung der neutralen Zone ergeben habe. Die polnische Regierung - habe sich dem Urteil des VölkerbüNdvates mit aller Loyalität gefügt,' und weist auf, ihre Friedensliebe hin, die gegenüber dem unausgesetzten KrregsparoxismnS, den die tttanffche Regierung vor ganz Europa dokumentiert, gm besten beweise, wer das FriedenSbollwerk darstelle. Die polnische Regierung müsse jedoch verlangen, daß die gegenwärtige DemaMsionSlinst, dieden polnischen Besitzstand in mehreren Punkten beeinträchtige, einer Korrektur unterzogen werde. DaS beziehe sich insbesondere aus' den Schlitz der .Eismbahn-liM Orany— Wilna. U-e&eiteeg habe Polen Forderungen -nach einer Reihe von Ortschaften gellend'gemacht, deren polnischer Charakter keinem Zweifel unterliege. Was die polnisch-lettische und die polnisch-rumänische Grenze anlange, so sollte düst Frage der endgültigen Regelung jener Staaten, die sie angehen, Melassen werden. Rach den bisherigem Informationen stimmen die Regierungen der Westmächde prinzipiell den Polnischen Wünschen M. Rur im Botschafterrat stlbst, und zwar im Redaktionskomite« sind Schwierigkeiten aufgetaucht. Durch ein« nicht entsprechende Fassung der betreffenden Entscheidung könnten die Vorteile, die Polen aus der Entscheidung zukommen dürften, annulliert und verkürzt werden. Deswegen habe die polnische Regierung, die bisher die ganze Angelegenheit ohne Nervosität behandelt habe, den Entschluß gefaßt, den Minister des Aeußern mit bindenden Direktiven nach Paris zu entsenden. Auf diese Weise werde sie -darüber wachen, daß auch im . letzten Augenblick die Schwierigkeiten im Sinne polnischer Bedürfnisse erledigt werden. Die Bevölkerung in den polnischen Randgebieten. .Das statistische Hauptamt für Polen, welches jetzt die Ergebnisse der Volkszählung in Polen veröffentlicht, bvingt nunmehr die statistischen Daten über die Bevölkerung in dop sogenannten Randgebieten, das heißt in den Woiwodschaften Wolhynien, Polesje > und Nowogrodek; die Daten betreffen Religionsbekenntnis und Nationalität der Bewohner in diesen Gebieten. Danach hätte die Woiwodschaft Wolhynien am 30. September 1921 1,436.916 Einwohner, darunter 166.154 Katholiken, 1,065.733 Griechisch-Orthodoxe uüd 16 4.748 Juden; die Bevölkerung in der Polesje betrug. 879.219 .Seelen, darunter 68.412 Katholiken, 696.028 Griechisch-Orthodoxe und 110.686 Juden. In der Woiwodschaft Nowog-r o de k ergab die Zählung eure Gesamtbevolke-rung von 821.595 Personen, damnter 823.264 Kacholiken, 421.222 Griechisch-Orthodoxe und 7 4.3 31 Juden. Das Bolkszählungsevgebnis nach Nationalitäten erweist, daß . in den drei Woiwodschaften von der etwa 350.000 Seelen betragenden jüdischen Bevölkerung, sich bloß ein paar Dutzend Personen Äs Angehörige der polnischen Nationalität bezeichnet haben, die übrigen haben sich zur jüdischen Nationalität bekannt. . Wilna Polen zugesprochen. , Paris, 14. März. (Havas.) Nach einem offiziellen Eonwmnique hat dst Botschasterkonstvenz Wilna und das Gebiet von Wilna Polen zugesprochen. Zugleich wurde die im Vertrag von R i g.a getroffene Grenzvegelung zwischen Polen und Rußland genehmigt. Ae Teuenmg. Der-Index um 6 Proztnt gestiegen. Amtlich wird mrtgetM: Die auf Grund des Abbangesttzes eingesetzte paritätische Kommission hat m ihrer Sitzung vom 14. März 1923 den Index gemäß der hierfür.festgelegten Methode nach Emvernahme der Sachverständigen berechnet mfo die Aeußerung abgegeben, daß sich die Kosten der Lebenshaltung vom 15. Februar-bis 14. d. um 6 Prozent erhöht haben. . Der Charakter der StabWierung des Wirtschaftslebens, der ün großen und ganzen nun fort etwa einem halben Jahre zu beobachten ist, wird durch das Ergebnis dev Berechnungen der paritätischen Kommission nicht beeinträchtigt werden. Allerdings zeigt die Verteuerung, seitdem die Preiskurve knapp vor Weihnachten -ihren Tiefpunkt erreicht hatte, eine langsame Progression'uind steigt ungefähr unter demselben Winkel an, wie sich in dem Jahresviertel vom September bis Dezember 1922 die Preise in einer von Monat zu Monat ab» nchmenden Degression ermäßigt hatten. Den Scheitelpunkt der Preiskurve von Mitte September mit 100 angenommen, war in drei Etappen eine Senkung bis auf 84 Prozent eingetreten. Von diesem HerabgleitM des Preisniboaus um 16 Punkte sind wieder 6 Punkte aüfgesogen worden. Ausschlaggebend für die Höhe des Index sind unverändert'die Preise der Lebensmittel. Zucker wird von Woche zu Woche teurer und notiert schon Mit mehr als 12.000 Kronen das Kilogramm. Fleisch aller Sorten hat sich gegenüber Mitte Februar nicht unerheblich verteuert. Ebenso ist Fett gestiegen, Brot und Mchl sind ungefähr' konstant, Kartoffeln etwasbilliger, Gemüse, der Saison emsprechend, wohl bei der Höchstgrenze angeLangt, dagegen Eier infolge des milde» Nachwinters und der dadurch früher emsetzenden Legezeit enrspre- :chend verbilligt. K o h l p und Holz sind gegenüber 'Mitte -Tobrnax .kaum verändert, dagegenist die DOte für W o hnnr-g durch die mit Monatsbeginn zum erstenmal erfolgt« Anrechnung der Betriebskosten wieder gestiegen. Auch habun sich Bekleidungsgegenstände, vor allem Textilien, wieder im Preist erhöht. , Dex gestern plus 6 errechnet« Index wird für die Bu ndesbeamtens chaft eine ^Erhöhung chrer Bezüge für den Zeitraum vom 16. d. bis 16. April um 8,2 Märzbezügr bringen. Da in der abgelaufenen Periode 137,5 Mörzbezüge zur Auszchlung gelangten, wich sich der Gehalt der Bundesangestellten für den nächsten Monat' auf 146,7 Märzbezüge stellen. Die Belastung des Staatshaushaltes nack dem Index stellt sich wie folgt dar: Die Kosten eines Märzbezuges für den Bund wurde» für die gesamte Angestelltenschaft, wobei 'die EffparurMn durch den Abhau noch nicht berücksichtigt sind, mit rund drei Milliarden angegeben, so daß sich die G e s a m t» belastung durch den neuerlich stchgemden Index auf 24 Milliarden beläuft. Hoftat Schetz — 70 Fahre alt. Generalstabsarzt Sr. M gestorben. Der Ersparnngskommissäk cher HumwitätSanstatte«. Gestern nachts ist hier der MnevalstabSarzt Dr. Franz - 'Pick im Mer von 69 Jahren »ach kurzer' KraBheit plötzlich gestorben. Dr. Pick,, der vom amtHühremden Gtadtvat Professor Landler bei der ftehernähme des städtischen BerwaAmgsressorts ,DoMle Fürsorge-und GesunichtttSwÄsen" zum Reife- , renten der^Humawitätsanistock-ten berufen würde,, hat sich durch eine Reihe von Reformen in diesen AttstMe« bssonidere Verdienste um die Genvemdc erworben. Dr. Pick, der während des Krieges sich schon <um die Organisation und "Führung militärischer Krankenanstalten im Felde und -int Hinterlande verdient gemacht hat, wurde in dem Augenblick« zur Kontrolle utiib Reform der städtischen Anstaltenberustn, in dom sie infolge der täglich ansteigendorr Betri-chsboisten den Rahmen des StM'blldges zu sprengen drohten.. Dom ZuisanMtenwirken Dr. Picks mit Profeffor Tandler ist der schonungSpolle, allmähliche Abbau des GevMssigen Perisonals und kostspieliger ontbehrsicher Einivichtungen in den 'städtischen Anstalten zu danken. Hofrat Dr. Josef Schey, Pvostffor für MrgerlicheS Recht an der Wiener Universität, feiert feinen 70. Geburtstag Er gehört zn den Ziechen der Rechtswissenschaft, welche an der Mener Universität einst durch die Namen Unger, Klein, Grünhut und andere so glänzend vertreten war. Schey, der vor feiner Berufung nach Wien an der Grazer Universität wirkte, hat sich durch seine wiffenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiete des Obligationenrechtes, das auch fem Hauptwerk behandelt, einen bedeutenden Namen gewacht. Die während des Krieges beendete Novelle guwt österreichischen bürgerlichen Gesetzbuchs ist vorwiegerch fein WeÄ. T)er bedeutende Zivilrechtler, deffen Name weit über die Grenzen Oesterreichs gedrungen ist, gehört auch den auf Grund des Vertrages von Saint-Germain errichteten gemischten Schiedsgerichten in Paris und London an. -Als Universitätslehrer erfreut'sich HoflXlt Schey, der einer nobrlitterten jüdischen Familie aus Ungarn' ent- -Mmt, wegen seiner alMezesthneten FähiMten. als LehM lM seines vornehmen^ HayHstps Hr gvötzton-->B^ Sie Personalverrkngerung der StM Wie«. Der Personalreferent der Gemeinde Wien, Stadtrat Speiser, hat die Vorlage für dey Abbau'für den Gemeinde--! rat fertiggestellt. Danach finden keine Zwangspensionierungen statt. Der Abban wird vielmehr auf dem Wege des frei-i willlgen Austrittes gegen Abfertigung durchgeführt, die inj zwei Gruppen bemessen wird. In der ersten Gurvpe (den derj Dienstordnung unterstehenden Beamten) beträgt die Abferti-! gung bei einer Dienstzeit bis zu einem Jahre drei Monatsbezüge, bis zu drei Jahren vier Monatsbezüge, fütz jedesj weitere Dienstjahr noch eineinhalb Monatsbezüge. Alle, nicht! der Dienstordnung unterstehenden Beamten bilden die zweite Gruppe. Für diese wird als Abfertigung bei einer Dienstzeit bis zu einein Jahre ein Monatsbezug, von einem bis zu drei Jahren zwei weitere Monatsbezüge und für jedes weitere- Dienstjahr ebenfalls eine«halb Monatsbezüge gewährt. Sollten diese Maßnahmen einen zu geringen Effekt! bringet!, müßte der zwangsweise Abbau einsetzen.' Die Ge. * meinde wird jedoch bei allen Schritten im Einvernehmen ml dm Personalvertretungen Vorgehen. Kleine Lokalchronik. -L^pernisänger Anton Schi-ttenheTm, einst ein M«b^ ter Spieiltenor, ist im 78. Dcbmsfahre verstoiMin. ' Der MaurergchWe Bereut aus dem Buvgwliand schoß gestern in der Leebgösse auf einen Lehrer^ dm er des Vhedruches mit seiner Fvart veMchtigte. Der Lchxer Meb unverletzt, Bereut wurde verhaftet. ' ' Ein Gauner hat, vorgestem in der Mvhmmg eines Banikbsamte-n in der G-upfevlingstraße eine Schatulle gWhl-ein in der sich'wertvolle Juwelen, darunter viue Perilenkstte mit 242 * Zionistisches Landeskomitee. DK heutige Sitzung'e nt fäll. Fmuonvervinignng der Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft * Dr. Josef Zalud gestorben. In Prag ist letzten Montag der Advokat Dr. Josef Zalud im 78. LZbsnssahr nach längerem Leiden gestovbeu. Er gehörte viele Jahre dem böhmischen Landtag und dem Prager StadtverordnetMkollegium als Vertnet-er des jüdischen Viertels, der Josesstadt, an. Außerdem fungierte er'als'Mitglied-der PrüsungÄmmniission für Advokateu- und Richtevam-ispvüfuugen. Dr. Zalud galt nicht nur als aus- Meichneter Jurist, sondern erfreute sich auch ÄS Fachschriftsteller eines weitreichenden Rufes. Erwähnt seien nanrentlach ferne evschöpsenden „Kommentare zu dm BculordnamSen für Prag und Böhmen", seine „GEemdeordnung" und sein Werk über .^Jagdvecht" sowie ,Masserrecht". Im MiiÄchen Leiben trat er wenig hervor. Er -war lange Jahre MitMed der Repräsentanz der Landes'jiudenschaft Böhmens. Durch' die WahltechnWe Zrlsammenl-egung der JofefstiM mit dem Vorort Limen geriet die Wisch«' Einwohnerschaft des sogenannten AssanimunMaYons in die Minorität und Dr. ZWd verlor das Mandat. s Der Bukarester Oberrabbiner gestorben. Ans Bukarest wird uns gemeldet: Der lanWhvige Oberrabbmer von Bukarest Dr. Beck ist vor einigen Dagen gestorben.- Die Beisetzung fand unter zahlreicher Beteiligung und großem Pomp statt. ES waren Vertreter, der R-egievunkd ferner Vertreter des -Parlaments, der Hauptstadt» sowie Vertreter sämtlicher Konfessionen erschienen. * Jüdische Tischgesellschaft Innere Stadt. Haute, präzise 8 Uhr abends, im großen Saale des Hotel de France, 1. Bez., SchMenring 3, Bortvaig des Herrn Pros. Artur Freud: „Zur geganwärtiyeu Lage des Judentuttrs". —. Täglich Treff. Punkt sin Kliudzrmmer. .Jeden Samstchy Füns-Mc-Tee mit Danz zugunsten des Israelitischen WwdenlnsWutes Hohe Wart« uilld des Vereines Jüdische Kindersreunde. * Ein Festabend des jüdischen Realgymnasiums. Das üdische Realgymnasium,ist m sein neues Heim in der Catellezgafse übersiedelt. Aus diesem Anlaß . veranstaltet ne Elternschaft der Schüler im Festsaale der Anstalt eine f eierlichkeit, welche Montag den 19. o., unter Mitwirkung des wen Oberkantors Gerson Margultes und hervorragender Kunstkräfte, stattfindet. * Musikalischer Tee für die RcttunMesellschast. Die veranstaltet Samstag den -17. d. nm 4 Uhr nachmittags im Marmorsaa!l des Bundeskqnzlemmtes, 1. Bez., Hervengasi« 7, der vmn BundeskaMler für diesen Zweck zur VeMgung gestellt wurde, einen musikalischen Te«, bei dem Hansi Niese, Frau Wilbrandt-Baudius und Herr Hob-king voln .Buvgtyeater, Lotte Schöne vpm Operntheater, Louise Karton sch und Paul Wittgenstein Mitwirken werden. Karten jju 50.000 'Ä. einschließlich der Jause sirH im Palais Wilczek. 1. B^.. Herrengasse 6, erhältlich. * Künstlerakademie. Der Klub der jüdischnattonalen .Mandatare der Leopoldstadt veranstaltet am Donnerstag dm 22. d. in den Olympiasälen eine große Künstlerakademie, oerett . Solche sinh zu haben: „Wiener Morge'nM .. .. Mäße 1-^-3,. Brüder Schiffmann,. 2. Bez., Täbörstrake ' Moritz'Friedmann. 2. Bez^, Heinestraße'27» Inspektor. Jgnar Stern, \ M./ choße Pfarrgasse W ' “ T ....

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