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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-14 · Heft 1467 (14.3.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1467 (14.3.1923)
Date
1923-03-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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!cem t MM, MMWM WNMe MorgMzeitrkns. m. tm, Sie Mischung der Rassen. ^Privotdo^nt Dr. Eduard Erk es veröffentlicht -int der .Leipziger Volkszestung" cm«e Reihe von wHenfchaftlichen Aufsätzen über die Naften-- frage. Wir entnehmen daraus folgende interessante Teile: <- . Wie ist das Rutsche Volk Mammmgefttzt? Seipe. Gmndlage bilden vorgeschichtliche Stämme, oHue Zweiter .vorarischer Rasse, vielleicht mü den Völkern des KMÄHas verwandt, wenn sich die in neuester. Zeit aiWstellten Forschungen Fjodor Br a u n s - bestätigen - sollten. Darauf folgte anscheinend ein» sogenannte-utarische Schicht, die man mangels eines anderen Ausdruckes als Illyrier zu bezeichnen pflegt, dann Kelten, die M Anfang unserer Zeitrechnung noch den größtenTril' Süd- und Westdeutschlands bewohnten, und dann die eigentlichen Germanen. Diese wa-nderten zur VölkerwandernngSzeit meist bis aus kleine Reste nach Westeuropa ab, so daß heuteim Franzosen toahrscheiEch mehr germanisches BÄ steckt als im Deutschen. Dann folgten w^rend des Mittelalters Einbrüche von Slawen, dir jcchvhundertklang ganz Ostdeutschland bis nach Novdbayrrn und in die Lüneburger Heide hinein bewohnten. Nicht minder.brachten die Einbrüche der Hunnen und anderer Mongolenvölker während des Mittelalters viel, swmdes Blut nach Deutschland. Da-zn kam die Einwanderung zahlreicher Juden, taufender französischer Emigranten, seit dom neunzehnten Jahrhundert die von Russen und Slawen aller Nationalitäten — all diese Stämme haben sich miteinander vermischt und in ihrer Gesamtheit das deutsche -Volk gebildet,-wenn auch nach dem Mendelschen G^'etz all die 'verschiedenen Typen noch zeitweilig sichtbar weiten. Im wesentlichen sind sie aber doch durch die gleichen LebenZbedingungen vereinheitlicht worden, wie ein Vergleich des heutigen deutschen Menschen mit den Rekonstruktionen prähistorischer Gesichter zeigt. Eine größere Rassen- und Völkermischung, als sie das deutsche Volk darstellt, ist kaum denkbar —7 geschadet hat sie ihm jedenfalls in keiner Weise. Eine Mischrasse, wie sie im Buch steht/ stellen sodann /re Iu-den dar. Ihre Grundlage bildet Offenbar eine Nationalität hettitischen Stammes, wie der Vergleich der ältesten uns -aus Skulpturen erhaltenen Typen zeigt, und da diese Hettiter nach Ausweis ihrer Sprache augenscheinlich Jndoger manen waren, könnten die Juden vielleicht mehr Anspruch auf altes Arier tum balben als die meisten Europäer, die auf diesen.nt mehr als^einem Sinne .vermeintlichen Vorzug stolz sein zu können glauben. Dazu haben sie von Anfang an sicherlich schon eine starke Mischung mit den Kanaoitern, der ihrer Herkunft nach gänzlich imbekannten Bevöllerung Palästinas, gchabt, während sich das S e m i t e n tum der Juden im wesentlichen daraus beschränkt zu haben scheint, daß sie ihre Sprache von 'semitischen, Nachbarn ü^rnahmen. Im Altertum ist dann, wie der Charakter.Palästinas als eines Durchgangslandes zwischen Aegypten und Babyfon, es unvermeidlich machte, viel Blut der verschiedensten Stationen Asiens und Afrikas ms Judentum gekommen. In der späteren Antcke kamen durch die oft massenhaften Bekehrungen von Griechen, Römern und anderen Fremdstämmigen wieder unzählige fremde Elemente ins jüdische Volk, ebenso im, Mittelalter durch die besonders in Osteuropa sehr häufig erfolgten Bekehrungen slawischer und mongolischer Elemente zum Judentum; halben ' wir doch sogar den Uebertritt eines/ gauM türkischen Polksstanzmes, der Chasaren, zur jüdischen Religion gu verzeichnen. In der Neuzeit ist durch Mischheiraten, die m manchen europäischen Ländern immer stäüer zunchmen, beständig neues, ftemdes Blut ins Judentum gekommen, Diese Mischung ist auch im Aeußrrn deutlich zu eÄennen; neben dem sogenannten jüdischen Typus, den übrigens mch statistischen. Aufnahmen nur etwa ein Drittel der Juden aufweist, sind alle möglichen Typen unter den Juden vertreten. m Das Wahlunrecht, das die chrisüichsozial-soziätdemokratische Koalition seinerzeit in Gesetzesform goß, um sich für immerwährende Zeiten auf Kosten aller Parteien, dke nicht über eine nach hundert tausenden zählende Anhängerschaft und nicht über den amtlichen Mahlapparat verfügen, die überwiegende Mehrheit in der österreichischen Volksvertretung zu sichern, hat in -der gestern dem Nationalrat vorgelegten Wahlordnung ein gleichartiges Gegenstück gesunden. Allerdings sind jetzt die. Verhältnisse ein -wenig verichoben und nunmehr, versuchen es die Christlichsozialen u'ad die mit ihnen verbündeten Großdeutschen und Bauernparteiler, möglichst viele Mandate zum Schaden der Oppv^ sition und der schon bisher. ausgeschalteten nationalen Minoritäten zu ergattern. Das Rennersche Wahlrecht hatte die großen Parteien unverhältnismäßig begünstigt, während die kleineren Parteien, die Großdeutschen und Bäuernparteiler nriteingeschlossen, bei -der MastÄszuteAmg verkürzt oder überhaupt um ihre Vertretung ge'brqcht wurden.'NWmehr'haben die Herren Dr. Frank von. der Großdeutschest und Dr. Schönbauer von der Agrarpartei, -die Arm in Arm irr den nächsten Wahlkampf ziehen wollen, sich ausgerechnet, . daß eine Aenderung des bisherigen PrSPöHes, das hoißt^ der Uebergang vom System D'Hondt zum.System Hargen Lach Buscha f f, ihnen ihren Mandglsbesttz in voller Stärke sichern wird, während die Gesamtzahl'der Nationalraismandate von. 183 auf 165 vermindert wird. Den Verlust von 15 Mandate^ die das ün Oktober m wählende Ane Denkfchüst gegen die „ Montag Men die HÄkenikreu-r> tmb , «ten dem BiundeSVanMr die angeküst-igj-L DÄksWift über«'' geben. Sie hat'folgenden WorMlt: >. Asn bU'DÜgt&mtd W RchÄbllk DduisMt^kÄch. '• Die Hetze der .JudenfGast gegen hie völkischest Krefle Wiens, insbefoüdereicker gegen die deutsche Atübentenschast, hat in der letzten Zeit Formen angenommen, die eine schwere Schädigung unserer Stadt und unserer Swates sm In-und Auslände bedmvten. Die Wiener Judenzeitungen, vom und von der „Presse" angöfaWen Vis' zunr ,Iag" und zur ,Morgenzeitung" beschimpfen und. verleumden die völkischen Kreise Wiens in noch me dagcüvelsener Weise. JnNbesondere ober bemi'cht sich, die vorn Juden Austerlitz bcherrschte „Aribsiterzertuing", die AMiterschaft gegen die dorüsche Sbu-> dentenschaft cvrWchetzen, obwohl die deutsche -Studentenschaft wiederholt ihre voNommen parteilose Einstellung knndgetan Hai und st^ts bestrebt tvvr, game-insam mit dmn deutschen Iribeiter am MedemuPbau guseres. Staates und Volles zu arbeiten.- Mit .Entrüstung halber hat die deiNtsche .Stuidenteirschaft erfahren, daß der Jude Dr. Pilaschkes -den Herrn Bürgermeister cmffovderte,' die DallZhaste des Rathauses der Stadt Wien nicht mehr an vöMisch-a-Misemitische Körperschaften zu vergäben, , und däber deren dMische Tätigkeit als .,^chä-ndu-ntz der Killtm" und als „Besudelung des Ansehens der Gemeinde" bazoichnete. Es ist in 'der Geschichte unserer Stecht und unseres Staates noch nie vor ge ko mmen, daß das JUldeNtium in so 0ffener und unerhörter Weiso die Jnt/ressen des Staates und der deutschen Bevölkerung gefährdete und.das Recht >.md die Wicht der bodenstä-ndigen Bevöllerurg und deren verantwortlichen Führer,- -gegen das Vorheruschen, ja teilweise A l l e i n h e r r f ch e n, des Judentums im geistigen und wirtschaftlichen Leben unseres deutschen Staates anzukampftn, derart mit Füßen trat. , - .lln-geachtöt dieser Mischen Anmaßung Wen es die jüdischen Ge-meinderäte Dr. Plaschkes und Ge nossen stir richtig erachtet, einige Tage später ° eine jüdische M a sse n versa mm l un g inder VvKshalle des Rathauses eiW'rlöerufen. Die vöMschen Kreise Mens mußten dies als eine neuerlich'- aibsichtlich« Herausforderung Mrachten, um so mchr, als es gerade der Tag des Purimf.estes war, der von -der Judenschaft zur ErinneMUg an die seiM.Mitige Crmvrdung von 75.000 Iudengeg ne rm gcheiert wwd. Es ist Kar, daß eine solche noch nie.- dagew'es,ene§HeMlsforWung und oftettstchdliche Störung , der öGentkichen Ruhe un>d ^Ordnung vre tiefste EntMstung unter der deutschen BevMerung.Wiens, insbesondere alb er unter'dev den t scheu St-udente'nschaft hevvovgerufen hat. Mw mit größter Mühe gelang es/den Führern, berrchigend einglUwirPen, um mch viel größere Zwischenisälle/als sie die Mische HeraiuSfoMmng am 3. Mürz allein verfchulidet hat, zu Vovmeiden, Die Fi'chrer der deutschen Stnidentenschast versichern, aber, daß sie bei einer Wiederholung dieses mwerantwor-t-lichen und staatsgelsährlichen Treibens der Judenschaft mit all.dn ihnen zu Gebote st eh e n d e n Mittel -n' Vorgehenwerderr. Mt ti-esenr Bedauern nMen wir feststellen, daß der jüdischen VersasmnkMg fast ausschlieWch ausländisch« Ind e n beiwohnten, daß dieselästigen AuÄänide-r eine Dnt« schließung annahmen, die geeignet ist, die S t a a t s a u. t 0 r ität zu untergraben und die VeranttvoMcheu. m Stadt awifo Staat vergessen. lassen soll, ,däß Dautschösterreich e i n' d« utf ch s'r Stäät ist, dessen Regierung nicht gesonnen sein darf, den Wünschen aMändischer Juden gerecht zu werden, sondern Vorkehrungen 'zu treffen hat, daß die Rechte der M ehrhe rit de'r Bevvlkeru ng — und diese ist deutsch und'nicht' jMsch — gesichert und gewahrt bleiben. .' Die deutsche' Studentenschaft^ erhebt' gegen das st « a t s-- feindliche T r eiben au8lan di f ch e r I u d e n rmd dasstaatsy.efüh'rliche Tirötbe-n inländischer Judenführer den ällerfchäMen EichpMch und vir Klage, - daß. gegen dieses offenkimd-ig VsutfchfeinWche und -die Interessen und das Ansehen des - Staates schwer schädigende Borgchen . der Judenschaft weder die Reg-vwimg noch die Staatsgewalt eingefchvitten stnd. Wir fordern die Regierung' auf, toeniger der-„sogenannten" öffentlichen Meinung, die von der jüdischem Tagespresse gemacht wird, gerecht zu werden, ass v.ielmehr die Interessen und die natürlichen, Rechte der 'bodenständigen Bevölleaming zuwahren und zu sichern. Die deutsche Mrdentenschaft toivd nie von dem einmal beschritt-erven Weg der völkischen Erneuerung abgehen, sondern wird dich«Bewegung stets mit all-en ihr zu Gebot« stehenden Mitteln unteustützen'mld-verteidigen! Jedes Wort zu dieser unglaublichen Entstellmlg der Tatsachen. wäre eine. HMhWlirhigMg des JudenüMls. 14. «z 1W8 Haus, weniger, zählen wird, sollen etwa zu Wichen Teilen ChriMchsozmle und. Sozialdemokraten tragen, hitdgegen würden die. Mrgerlichen. Demokraten auch ihr letztes Mandat verliiechff.Md ''alle, Mfterey.Mrttien Mf ein aussichtsloses zweitesMrtrtiniunt verwiesen werden, in dech sie auch nicht einen Sitz errängen können, .wenn sie in keinem öster- .-relchrschen Wahlkreis om Mandat bei der ersten Stüu'me'Nzählung erreicht haben. ' , ,, Mr dm ,W-hlerspsg Mer jeden Zivei-fel zu sichern, soll nach bem' Urtwurfe die Anfertigung- MWerlisten.. .iy Wren und Graz der^ Poliz-eiWprde, das heißt in letzter Instanz dem Vizekanzler Dr. Frank überantwortetwerderll dsp Wü. di» oberste- ReLlamationsüMm itt. Nack -der Aeher die Aufnahme -her Mordnung durch den Bundes^ kanzler berichtet das tätliche Hakenkreuzerblatt: Die 'Ab-. Mnüyg vevwMe über eine Stunde beim Bundes-, banger und.,gab eine faGliche Darstellung detz ganzen in betracht kommenden Fragenkomplexes. Der Bundeskanzler versicherte die Deutsche Studentenschaft seines Wohlwollens und seiner Symi pathien. In den Antworten auf aus bet Mitte WM-, ordnung gestellte Fragen ist der Herr Bundeskanzler ^dern deutschen Charakter unseres Staatswesens gerecht geworden. Cr hatferner seine Freude darüber ausgr-, sprochen, daß die deutsche Studentenschaft bisher den ge-,, setzlichen Weg emgehalten hat und sich zu kemerlZi Ungesetzlichkeiten verleiten sieß. Gleichzeitig.habest die Führer der dmischen Studentenschaft sänrtlicher Wiener Hochschulen nachstchenden Aufruf an ihre KomuÄitonen erlassen: Deutsche Studenten! Die Vorfälle der letzten Wochen, verursacht durch da-s herausfordernde Verhalten der Führer der Jud-enschaft, vevanLaßten eure Führer, bei.den Vtzwu-twörtlichen im Staate geigen das st a a t 8 g e f ä h r l i ch e Vorgehen der Jndenischaft den allerschärfsten Einsprach zu erheben. Ihr wie oure Führer sind über das staatsand volksfeindliche ^Vorgehen der Ja-, ldenschvft sowohl, als auch Mer den schamlosen -8^ gen- und Verleumdungsfeldgng der gesackten jüdifcher, Presfameute gegen die deutsche Sbu,dentenfchaft lies empört und entrüstet. 'Alles was lins noch hoch und heilig P, 'wird van den Juden in den Kot gezerrt und mit satirischsemitischem Hohne begeifert and büschnmtzt. Seid versichert,'daß eure Mhrer von dem einmal betretenen Weg — deiin offenen unlb Karen Kampf gegen die Vocherrfchaft des Judentums —, nie und nimmer Mveichen werden. Vertvauttz ihnen , und folget ihren Anorbmmgen, damit die Mye Kvaift in dem Augenblicke zur Verfügung stcht, der den-Einsatz /iller uns zu Gsbote stehenden Mittel erheischt! Eure. Führer werden nicht stüher rasten noch rtcheu, b<» vor Nicht die Juden in feste Grenzen zurückg-«-! drängt sind, die,ihnen auf Grund ihrer Zahv und auf Grund des Hechtes gezogen werden müssen! Vertrauet also emen Führern und steht einig und gefch'loiffen hinter chnen!" , Dir bessUdrrm Umstande des Herrn Kipper. . Eitpe^. der tmiftesten Hetzopgane ist der in GM evschemende „Michel". Eigentümer, Vevleger uns Her-! arlsgeber war bisher ein .Hans Kipper. Nun hat dieser hochehrenwerte Mann, -die Redaktion dieses Blättchens! „infolge besonderer Umstände" seinsm Bruder,! einem Ober-HolläbvUMer Professor, übergöben müssen.! Diese besonderen Unrstände' sind so nnglaMsich, so ungeheuer, daß man sie einem toutschen Manne vom Rang«! eines Kipper gar nicht zntvauen würde. Es ist nänflich gegen ihn, der die Wucherjuden so verfolgt, ein Verfahrens wegen — Wuchers eingeleitet" worden. Ein teutschev Mann und —• Wucher, wie reimt sich das zusammen?! Bjelleicht hat Herr Kjpper, um den Kampf gegen die. Witcherstchen mit noch mehr UeberMgung Mren zu, können, sich nicht nur auf seine theoretischen Lehrsätze be.-i schränkt und, mn das ganze Gebiet möglichst genaukenneu, zu lernen, auch einen Ausflug ins Praktische unternommen? Oder aberauch das wäre möglich. — will Heer, Kipper seinen Heppruf ,Juden hinaus!" auch ins gnmej .Haus übertragen und wird freiwillig straffällig?^ Dys! wäre überflüssiger Heroismus; in den Zuchthäusern dürste! die Einsiihmng -es Numerus ckmsus mrtzlofes hiebeZ--! mühen sein ... - - . Pikanter wird' die gegen Kipper anhängige. Untere, suchung noch durch den Umstand, daß eine Grazer Tages-; zeituug den Wahrheitsbeweis dafür angeboten hat, daß! Kipper auch um die Machenschaftest feiner ersten Frau ge-! wußt haben soll, die in einem Mvrdprozeßder-! wickelt war. Der solcherart aufgewirbelte Staubist beitj Herren Antisemiten natürlich recht 'unangenehm und wiri verstehen es vollkommen, wenn selbst das offizielle Organ! der Wiener Antisemiten in der Abr-ndausMbe vom 12. d.! eine baldige Aufklärung für dringend ndtwendigi erachtet. ' '' ". Wo werden die Stinkbomben erzeugt? Der Rektor der Technischen Hochschule Professor Ferstel teilt uns nrit: „Die von der „Sonn- und Montagszeisttvg" am 12. d. gebrachte, Nachricht, daß in den! Laboratorien .der Technischen Hochschule fiir slaaEchc Stmergelder Stinkbomben erzeugt würden/ ist vbeckso tot* die übrigen Angaben dieses- Arttftls glatt erfunden." Praxis des Mintsteviums. des Innern in der Optronsfvagekann man sich beiläufig vorstellen, -wo diese Bestimmung! hinaus-will. . ' Die BerfälfchitNg des Proporzes' durch die Wa-hlovd. n-uug Dr. Fr a n k s ist vielleicht noch mrgcheuerlicher als die im gegenwärtig geltenden Gesetz, weil sie sich den Art- * schein gibt, als oh gerade die neit-e vorgeschlagene Wahlord-. j mwtg die Uebevstimmung kleinerer WählevgMppen ver^ hindertl würde. Bon dem einzig gerechten System, dig - freien Listen und die Stirmnenzählung in großen Wahl-! kreisverbäuden für jode Partei, unbekümmert darum, 08 sie in einen! srsien Ermittlungsverfahren eiu Mandat ev, kamt -bat oder -rücht, ist dieser Entwurf noch «weiter enffeM

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