Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1466 (13.3.1923)
- Date
- 1923-03-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit, 4 Wien, Dknstag Wiener Morgenzeitung. 13. Marz 1923 M. MA Berfchleiß von LabaWerialMe». Die Täbakregie bringt in, den nächsten Wochen nachstehet ««-geführte Tabakspezialitäten, unter welchen folgende zu erwähnen sind, zum Verkauf: 1. Zigarren (Preise für ein Stück): Rcgalia Favorita 4000 K., Operas espezial 4000 K., Trabukos espezial 3600 K., Prensados 3000 K., Regalia 3000 K., Brevas 2600, K., Rega- .likas 3600 K., Portvrikos efpczval 2000 K., Operas 1800 K., Panetelas 1800 K. 2. Zigaretten (Preise für ein Stück): Sphir-x 8001t, Khedive 600 K., Amneris 700 K., Mocris 450 K., Nil 600 K., Dwia 400 K., Prmzesas 450 K. 3. Zigarettentabake (Preise für 100 Gramm): Sultan-Flor 60.000 K., Feier Kir 40.000 K., Feiner Pursitschan 35.000 K., Feinster Herzegowina 30.000 K. 4. Pfeifentabak (Preis für 100 Gramm): Caballero (für kurze Pfeife) 22.000 K. Ferner werden vier Zigarrensortcn des allgemeinen Verschleißtarifcs in Kleinpackungen zu je fünf Stück zunächst & Wien in den Verschleißt gebracht. Lrrteummg der 8trstz«boh« in BudcheK. Budapest, 12. März. (Tel. der ,PWi-ener Movgenzeitung".) Verkchrsansschuß der Stadt Budapest beschloß die Er- -kivhnng der Straßenbahnpreise von 30 aus 50 K. Der Nachtfahrschein wird 100 K. kosten. Kleine LükslchrML. Eine Antzcchl großer MetollfivmLN in Tirol iwtfi) Steier- Kvarl find von einem Gauner, der sich Jn'Mllonr Karner nannte, betrogen worden. Che der Mann weitere Betrügereien aussühren konnte, wurde der Schwindel entdeckt. Der Betrüger ist flüchtig. In der PapierhanLLnnig Lustig auf tarn Hohen Markt wurde gestern nachts vom SaniimeWanal cms ein Einbruch verübt, Hei welchem Waren im Wertevon 30 Millionen Kronen gestohlen wurden. Beim Austpringen aus einen fahrenden Straßen-bahnMg ist Direktor Hermann Beuger m der Währingerstraße cvbgestürgt und hat sich verlebt. Der Arkbtziter Karl Schanidtibrrger wurde 4m iSchlachthaus von St. Marx von einam nmkippenlden Rollwagen getroffen und erlitt schwere VerleHuu'gen. Die Lehrerin Christiane W-ahrmuth hat sich durch einen Revolverschuß ans un/beLanrvter Ursache getötet. — In ihrer Wohnung hat sich die Private Anna Faust erhängt. — Der Kaufmann Fritz B r e t t s ch u e i der hat sich durch' einen Revolverfchnß schwer verletzt. — Aus Not versuchte sich in einem KaGcehaus der beschäftigungZlchr Roibert M. M erhängen. In der Inneren Stadt wunde Johann Br an Sv von einem AntomMl niedergestoßen und schwer verletzt. * Jakob Baidaff gestorben. Aus Kolomea wird «ums tzeschritzbM: Me hiesige Mische Gemeinde hat einen schweren Vertrust erlitten. Con-ntag den 4. d. hat sie den treuesten und ou-sopsern-sten ihrer Führer, den KE ns- und Gemeinderat Jakob B-aidaslf, unter allgemeiner Beteiligiung der BevANerung Zu Grade getragen. Eine nach vielen Tamsenden zählende Menge, ferner Vertreter der lokalen, Behörden und Institutionen waren erschienen-, um dem Bersioweueu chr letztes Geleite zu gelben. TrWiche Eigenschaften des GeDes unkd des Charakters, tiefes Mijsches Wissm, gepaart mit reicher Erfahrung, nie verffagende Ardeitsfrsude und Tatkraft m fMschen Angel'vgenheii'en. zeichneten diesen Vom Geiste jüdischer Solidarität ganz erfüllten Menschen aus. Was ihn äber besonders in allen -Ächichten der Bevölkerung beliebt machte, war die Schlichtheit seines Wesens, die Güte seines Herzens und seine seWstlose Hilfsbereitschaft. Er war am Platze, wo es jüdisches Elend zu lindern galt. * Der Vizepräsident der Dichtester israelitischen Gemeinde gestorben. Der Präsident-Stellvevtreter der BÄdapester israelitischen Kultusgememde, Dr. Beta Feleli, ist dieser Tage gestorben. Er galt als einer Vor größten Finanzpolitik er Ungarns. Seinerzeit hat chm Frang Joseph der Erste den ungarischen Adel verliehen. Als in Ungarn der antiscmit-ische Kurs zur Macht gelangte, wurde er Organisator des Mischen Schulwssens. Er gründete.hinnen weniger Wochen in Budapest zwei jüdische Gymnais-ialschulen, in welchen die aus den öfsendlichen Schulen verkannte Mische Jugend -Aufnahme fand. * Eröffnung eines jüdischen Emrgrantenheims in Triest. Vor einigem Tagen wurde in Triest das neue Heim für jüdische Emigranten eingeweiht. Seine Entstehung verdankt das Heim dem italienisch-jüdischen Ausschuß für Emigrantensursorge. Es besteht aus einem Schlafraum für 120 Betten, einer Kirche und einem Speiseraum für 1000 Perfouett und cms einem Samtätstrakt; alles nach modern hygienischen Grundsätzen eingerichtet. Der Einweihung wohnten unter anderem bei: der Präfekt und der Bürgermeister von Triest, die Konsuln von England, Deutschlard und Polen. Der polnische Konsul hielt auf die Begrüßungen des Rabbiners Zoller und des Vorsitzenden des Emigrationsausschusses Rechtsanwaltes Sullam im Namen der Gäste eine Dankrede. (I C. B.) * Eine neue geologische Palästina-Karte. Aus Berlin wird uns berichtet: Dr. Brawer ist mit dem Entwurf einer neuen geologischen Palästina-Karte beschäftigt, wobei er das überaus reiche Material Prof. Mankenhorns wie auch anderer Gelrhrten benützt. Diese .Karte soll sich durch ganz besonders große Genauigkeit auszeichnen. Sie wird in Europa im Maßstabe von 1:200.000 gedruckt werden, und zwar sechsfarbig. Jsrmllitisch-theologische Lehranstalt, Men. Me Aufprüsungen, M welchen war die früher schriftlich AnuÄhnrspDÜfnngen, ^gemeldeten znyÄasten werden können/ finden' AounerÄag und Freitag den 12. und 13. April statt. Me Vorlesungen des Sommerssmefters beginnen Sonntag den 15. April. * Für ein jüdisches Technikum in Wilna. Im Anschluß an das vom Mischen ZerttraMMMNsantt in Wilna 'begründete Mteilmgen m dem Publikum. ALES-FABRIK-^ Telephon 69-1-23 Telephon 69-1-23 | Knisbactser &Windschauer, len, I. tleutorpsse 8 § Q'n’StäJPT'’? 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In der letzten Sitzung des Ortsschnlrates der Leopold st adt hat O-vtsschn'lrat Torezhner namens der j>üdischnaiionalen MÄglieder darüber Beschwerde goführt, daß SchAerümen der VMIschulle in der Pazmanitengasse amter Führung einer Leh'rerin dm Stephansdom während des A b p a lt e n s einer Messe besucht, haben und daß auch die jüdischen Kinder zmn Niederknien gezwungen waren. In der Beischwerde wird darauf hingewiösen, daß sich die Berwalliung des Stephcmsdomes Schüilerbchuche während eines GotteMenlstes verbeten hat. Die Beschwerdeführer verlangen eine Wcküsung des OrtZschulrates an die Schulm des Inhalts, daß Kirchen während des Gottesdienstes nicht besichtigt mtd Mische Kinder ©eg-eit ihren Willm oder gegen den Willen ihrer ClteM hierKu nicht geKvmvM werden sollen. * Ein seltenes Jubiläum. Aus Groß-Meseritsch schreibt man uns: Am 24. Februar feierte die israelitische Knltusgemeinde den 80. Geburtstag chres Oberkantors, Predigers, Sekretärs und Lchrers des Herrn Josef Steiner, der als Jüngling die Stätte betrat, an der er auch jetzt noch als Greis seit mehr als fünf Jahrzehnten wirkt. Alle Schichten oer hiesigen jüdischen Bevölkerung benützten den Anlaß, um dem verehrten Jubilar ihre Anhänglichkeit zum Ausdruck zu bringen. Von auswärts waren Hunderte von Begrüßungsschreiben emgelaufen. * Amtticher Wetterbericht. In Oesterreich hat es vorgestern und gestern früh noch vielfach geregnet oder geschnleit. Von gestern nachmittags werden keine Niederschläge gemeldet, doch halt trübes Wetter an. Me Temperatur Mt sich meist wenige Grade über Null. Auch Dmtschlaud hat trülbes Wetter bei Tempevatuven, die wenig über Null sind. Boraussage: Vorwiegend trülb, geringe Niederschläge nicht vusgejschllossen, Temlpevatur wenig verändert, im allgememen misremMches Wetter anlhaltend. wpräseutierm soll, hat der Direktor dieser Änstall, der bekannte Mathsmatcker Berliner, den $fen einer jüdischen technisch eu Hochschule in Wilna arvsgearbe'itet, die sich in Lch-reribildiingsvurs für MathsmatÄ, Physik und Chemie erachtet werden^ nach der Art, wie dies ibei den Schweitzer tech- Die tn den nachsolgentzen Rubriken mit a bezeichueleu Nolizen und Artikel find enlgellliche Ankündigungen <8 28 -es Pretzgefetzes). * Zionistische Bezirkssektion 12—-18. Hmüe, pnM halb 8 Uhr äoeuds, findet im Soktionssaale, 1b. Beg.^ Heriklotzgasse Nr. 21,1. Stock, ein Vortrag des Herrn Luldwtg Bato Wer: „Die Wanderungen der' Juden" statt. Nachher Rezitation, Gesang und Musik, Verehre. VortrSre »«d Bersammlungm. Zionistische SeTtion für den 6., 7. und 8.' Bezirk. Heute um 8 -Uhr aibemds Vortrag im Vereins- Heim, 8. Betz., Bennoplatz 1. „Die R>athaiusve-risammlnng am 4. März und ihre Foligvn." Referenten: Dr. Leopold P«laschte s und Dr. Max Bernhardt. Anschließend mufiikalrschdckklamaiorffche Vorträge. — Hebräischer Klub, 2. Bez., Talbovstvaße 1. Morgen Menstag um 8 Uhr olbends Sichälih Chawerim. Referent Ungerfelld. — Jüdische Tischgese«l«lschaft Landstraße, 3. Bez., Lbwenigasie SS (Case Ilion). Morgen um 8 Uhr abends Vortrag: Maller Wiillhellm Wachtel Wer Kunst. Gäste wiMnmnen. — Wiener Jüdischer Gesangverein. Heute von 7 bis 9 Uhr abends Gesangspvolbe im VereinD'aale des Kontzertlbauses. Pünktliches Erscheinen Pflicht. GbendasMst auch Äinfna'hme neuer Mitglieder. Am IS. März singt der Verein im Iotel Post, I. Bez., FleischmarLt 24. — Verein für jüdische Geschichte unv Literatur in Wien, 2. Beg., Ferdinandsstratze 23. Mittwoch den 14. d. Vortrag Rabbiner M. Rvsenmiann: Relkigiöse Msputationen und Streitschriften der Juden in Spanien im IS. Jahrhundert. Eintritt frei. Gäste wiMommen. — J üdisches Jugendresera-t. Heute um haW 8 Uhr abends, 18. Betz., Schopenhauerfiraße 39, Ellernverfmnmllung. .Referent Dr. Herzjberg: „Welche Gch-chren drvhm dem jüdischen Kinde?" — Jugepdverein Ahawath Zion, Gasthaus Draxl, 2. Bez., Ausstellungsstraße. Heute um haW 8 Uhr abends dringende AnsschuWtzumg. Morgen um 7 Uhr vlbendS Vortrag Schwertfinger. Gaste' wiMmnnen. Urania. Heute: Großer Saal: 8 Uhr: VMd-MriAa. HM», 8 Uhr: Gitarre--<KammevmufÄ- und LiMeralbend Alfred Rondorf-Otto Scheidl. Kleimr Saas: HvVb 6 Uhr: Privaidozent M. Rudolf Egger: Bilder aus der Kwltur- und Sittengeschichte Roms zur Kaiserzest, 6. Halb 8 Uhr:- U-niv.- Dotzent Dr. Oswald Schwarz und Uinid.-Dozent Dr. Bernhard Aschn er: Der SeWalapparait des Menschen. Mur Aiänner.) Kurs-Saal: 5 Uhr: PrivaitldozM Dr. Hoinrie Glück: Grundlagen der RenaissaneeAnnst, 6. HaW 7 Uhr Nationalral Univ.-Prof. Dr. Karl Hugellmanrr: Di» deutsche Verfassung im Wandel der Gesch-rchte, 2. 8 Uhr: Hchfta fng. Josef Lowy: Grundlagen der MMtront-GlÄtwtechE Klub-Saal: HM 6 Uhr: Dr. Josef Zuth: Einführung in das Gitarrenspiel, 3. HM 8 Uhr: Dr. Josef Zuth: Lied unq Gitarre, 3. Leopoldstädter Volksheim, 2. Bez., ZirLuSi gaste 48. 7 Uhr: Plastik des Mittelalters, Chemie des taAicheq Lebens, KramheitÄchre, EntwicksnnMeschicht'e des Menschen^ Italienisch 1, Tschechisch 1, Ränutliche Fovmenlchre, Wangenbestimmen, Havmonielehre, Zeichnen und Malen. 8 Uhr: Lektüre von Schopen>hauer, Entwicklung der me-nschlicheni Sprache, Kunsthistorische Uebungen, BMsstnchen, Italienisch 2, Ernährung. Ae Lebensmittelmärtte. Der Verkehr war gestern auf den :'N-ickreik. wie gewöhn» lich am Montag, sehr chswach. Der Besuch wurde noch durch das schlechte Wetter beeinträchtigt. In der Großmarkthalle waren mit der Bahn vier Waggons mit verschiedenen Fleischgattnngen angekommen, auf dem Naschmarkt waren ganz besonders günstige Ankünfte von italienischem Kausiol und von^ Orangen' zu verzeichnen. Die Preise blieben nn großen und ganzen unverändert. _ Sühne n«Ä Kunst. Mdols Hawsls Mrentag. („Mutter Sorge" im Deutschen Volkstheater.) Rudolf Hawels treffliches Volksstück „Muttetz' Sorg e" wurde gestern im Deutschen Volkstheater znm ersten-, mal aufgefnhrt. Es war einer von den besten Abenden des Deutschen Bolksthealles und die Dichtung übte ungewöhnlich» starke Wirknr.g. Der kranke Dichter, der sich nur mühsam ans Stock-., bewegen kann, wohnte mit seiner Familie in einer Loge detz Attsführnng bei, wurde erkannt und war Gegenstand stürmischer Ovationen. Tvef gerührt verneigte er sich, wendete sich! aber immer wieder der Bühne zu und spendete mlit HLr.de-! klatschen den Schauspielern Beifall, die sich tatsächlich zu einem, herrlichen Ensemble vereinigten. Wir konunen auf den schönen! Abend noch näher Knrück. GrvAd-G«ignol-Rach1vorstÄ«ng. (Kammerspiele.) Witzig und französisch ist bloß das Schlußstück „Des Tunnelsathr", das in einem Coupe erster Klasse spielt. Die! Jagd nach einem Verbrecher, der reisenden Damen im Tunnel! die Ehre und die ganze Barschaft zu nchmen pflegt und sie,! wenn es not tut, durch das Coupefenster beseitigt, wird insbe-i sondere von den Herren Lovrrc und Forest auf das er-! götzlichste gespielt. — Leider kann der Ulk .das vorhergehende^ „Wachsfigurenkabinett" nicht verwinden machen. Die an sich gute Beobachtung, daß auch ein Mann mit stählernen! Nerven das Gruseln lernt, wenn er in nächtlicher Stunde in! einer Wachsfigurenbudo mit Landru, Hugo Schenk, Folterwerk-! zeugen und Guillotine allein ist, wird auf das geschmackloseste! breit gewalzt und geht vor allem durch die unerträgliche Länge, auf die Nerven. Frau Konstantin ist einen ganzen Akt lang! bloß zu hören — nicht auch zu sehen. Wie durfte sie eine solche! Rotte übernehmen? Herr Werner-Kahle wütet im Wachs-! fignrenkabinett wie ein Stier im Porzellanladen. Die Dancen! regen sch sehr auf, teils aus Angstgefühl, teils weil sie den ge-! liebten starken Mann auch mit gestielten Augen bloß inj dunkelsten Umrissen wahrnehmen. — Emgeleitet wird der! Abend durch eine erbauliche Szene in einer Kuppelei. Ein! „Mädchen" hat über Auftrag der Geschäftsinhaberin einem Be-, sucher vorzutäuschen, daß sie der berühmte Star vom Theater ist.! Jener Besucher, ein bärtiger Herr vom Lande, hat gleich zu? Beginn des Stückes ein dickes Manuskript im Bratenrock, so daß! nran vor Ueberraschungen sicher ist. Man weiß, daß er nur kam,? um die Projektion jenes Stars für die Aufführung eines! Dramas zu gewinnen. Das „Mädchen^ spielt seine Rolle gut.» Der elegische Schluß des Einakters, der nur vorgibt, in einem! Hause zu spielen, „in dem man sich nicht langweilt", scheint! uns erst auf dem Wege von Paris nach Wim zugewachsen zu! fei«; das „Mädchen" weint, weil es zum ersten Male einen, Mann wirklich glücklich gemacht hat. Nicht mit seinen Npizen.! Mit einer Lüge. Wie Frau Konstantin die Hauptrolle spielt, ist gewiß charakteristisch und eigenartig, läßt aber die Kunst dieser Frau bloß ahnen. Voll Verdienst Herr Forest und Frau Linden. . Das Publikum war über das „Wachsfigi-.rc'.'.labinelt" am pört und nahm auch die beiden anderen Stücke nicht gerade freudig entgegen. Anders noch schlechtere Nachtvorstellungen schnitten weit besser ab — weil sie kitzliger waren, A. Dolksoper. Julius Bittuer schrieb vimM, daß Johann Slnanß^ „Kvrneval in Rom" NiMais' „Äustigen Weibern" viel! näher siche als der modernen Opsreöle, twJb Felix WÄngüvtner, der das Werk vor zwei Jahren durch eine sovgfällitliige^ NeueinftiMlevimg der Gegenwart wieidertzaib, wnnte es mit! Recht „komische Oper". Es hat sich nicht lange kn Repertoire! gelMen und ist nun unter der temperamenivollen Leiinlnig deS «Zkvpellmeisters Krips nmerdings dem. SpieWan e!uiveÄieM> workden. Das Werl, das kn Mwieuer SmDpiel tmtrzelt, entstand kn Jahve des BörlseBwchs' MS, also tzu einer Zeit, dieder unlfevigm wirijschaMch nahe ftorib. , In der idanvalt'itzen ’totSä .iroaydie billigsten hochfeinen Stoffreste für Anzüge, Modehosen, Kleider, Kostüme und Mitntel «reelene* Kann & Fried