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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-13 · Heft 1466 (13.3.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1466 (13.3.1923)
Date
1923-03-13
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m. iM Mett, DrenStiag Wiener Morgenzeitung. 13. März 1923 Seite 8 Volkswirt ^^eckanst^s nvövn Gyvattd"^Dtttnm:mg ervaavg das Ver-! steigernuügsconplet des atf§ Neliqnienhändler verUckldeten; Kunstmalers Mi«NM: sie hin, sie sei dein und mein Sagen oben- "! drein" bsifpttMose Pvpuilarität. Wie Perlen aatsf einer Schunr lind hier die Schlager, die eine vornehme, durchmis nicht ^triviale HMung einnehmen, dicht aneinander gerecht, eine haiWwogs Vevnünft>dge Haickbung mtterscheildet das Weck von mancher Dagesoperette und so wäre ihn: ein längere Zeit andauernder Evfo'lg vom Herzen zu gönnen. Frau Ursuloac säug die Marie, di>e, als Savoyardeukualbe verkleidet, ihrem gelielbten Maller nach Ron: nachreist und ihn dort wieder gewinnt, mit seelisch. durchwärmter Stimme mrd ed'leu: Aais- %md, Dr. Lothar Riedinger als Maler verbindet flottes Spieltalent mit einen: frischen lyrischen Tenor, in den Gnsemblcsätzen erfreute die bMhende Stinune der Frau Wagschal, Chor und Orchester, Ball und Spielleitung bemühten sich mn unbeschwerten Lusispielton. — Mit der IbuWihrnng solch leichter, einfacher Werke würde die Volksoper ihren: eigenen Interesse und ihrem Publikum weit besser dienen als im aussichtslosen Wettlbewerlb mit der Staatsoper! Pb. Das Sommersemrstcr der Musilakademie. Im kominen- <en Svmmersemcster veranstaltet die Wiener Akademie für M>l>stt bereits Scnnnarien mit Hochschnlunterricht, und züoar für Musiktheorie, Kompositiou sichre, Opern- und Konzert- Igesang, Opern- und Biihnenkunst lind Kammermusik. Ein Seiin'inar für Schonst'ielttinst leitet Adax Ne!>nhaM imd eine Sl'vlbttduugsschnlle für Opern und Konzert werden Dr. Nich. Straus; und Frau Gntheil-'Schoder lriten. Di'e Belsncher dieser SümiNarien werden KÄoquieu.zeupNifse erhalten. Akademiethrater. In teMveiser Neubesetzung wn-cke. das Lustspiel „Die Reise in die Mädchenizeit" von Alex. Engel und Haus Saßniaun, das bis nun ein Reporteiristück des Buvgcheaters war, in den Spiel,plan des Wadamieltheaters auMNommen. Neben den bewährten Hauptdachtellem Hern: Treßler und Frau Albach-Relty waren neu awtlb durchaus erfreulich Frau Seidler sowie die Herren Zeska und Hans Thimrg. Das lauttche LnMiel fand sehr gute Aufnahme. Am den Aeatem. Burgtheater: Morgen um 7 Uhr „Cor,iokanns". Akademietheater: Morgen um halb 8 Uhr „Das blaue Wunder". Im Raimund-Theater ist die Uraufführung des Lnstspwls # von Hugo Hosmaimsthal „Der Unbestechliche" mit Max Pallenberg für Freitag den 16. d. angesetzt. Die Jrszoniernng Met Dr. Rudolf Beer. Im Jo seifst ä dt er Theater bMnnen die Ans- MhvUugen von,^issh, die Kokotte" mit Erika Gläßner «Äs Gast ab hepte wieder um halb 8 Uhr. SerichtsfM. Breitbartr Konkurrent. Das AiviiNandesgericht als RM:rsgevicht ve-rhattdette Acjstern ülbe-r die Bemchmg, welche Sieigmimd Breit hart gegen eine omistweillige BerDgung des ZivtWmkdcsgerichtts erhoben hatte, durch welche die gerichtliche HmtepbegUiNig von L0 Millionen Kronen guWnsten des Athleten Jchvnu Scherz angeordnet worden war. Scherz hatte bei einer Borstelbrnijg an: 7. Jänner im Nvnacher-Theater, als Broillbart das PubMun: anWorderte, ihn: das Biegen einer Eisensbange mchzumachen, eine ihm iibergebene Eisenstange nach seiner Behauptung um mchr Äs zwcviM MMm'eter gebogen. Dafür verlangte er von Breitbart, da dieser angeblich für jeden gebogenen Millimeter eine Million Kronen versprochen halbe, 80 Millionen Kronen. Bveitlbavt bchanptet, er habe für das Greigen der Gisenstanige sine Million, für Biegen in Hufoiisewsovm fünf Millionen Kronen versprochen, so daß den: Schortz nur eine Million getbühve. BÄ der Mstrigen BerhaMiuntz viniHten sich bpide Parteien Aber Vorschlag des Vorsitzenden dahin, daß Kur Ablürzung des Verfahrens nicht erst über den Wilderjpmch gegen die einstweilige VerfiüigmG sondern schock m der Sache selbst verhandelt und entschieden werde. Die Zsuigen BMibarts bestütigten deissen Angaiben; Scherz führte Äs Zeuigen Mitglieder des AtiMlenMutbs „Scherze^. Bei der ParteiemiNlvevn'alhme hielt Scherz seine Behatch'tnng achrecht, während BeMbiack unter Bevnfuntz seine Artistenehre bstenerte, daß nur von einer :md von fünif Millionen gesprochen wurde. De-r Senat verurtMte Bvvi'tlbavt bloß zur IZahlunig der von ihm sellibst zngestandrnM einen Million Kronen und wies das Mchvbagehven Scherz' ach weitere 16 Millionen alb mit der BegrüMmg, daß angesichts der widechprechenlden ZeNgenvuslsaige nnd der beistiNMten Auslsage Bre'itlbarts die Angatben des Ktlöigers nicht erwiesen scken. Bon den PrazeMosten hat drei Vierbell der Ktläger Scherz zu bezahlen. Aus der Mt der RMMudÄs« in Lemüerg. Lemberg, 10. März. (Teil, der „Wiener MorgenKeitNutg".) In der VerhaniÄunIg gsgen Fanny Dit tu er tvtrrde ach An«- trvjg der Becksidignivg der ch>enw!ls der Kundschaifterstelle zuge- Ele HMptirnann u«nld gageriwärtige Gerichtsrat Fi da Äs Zange v>erhöck, der die Mgeiblich polenseiMiche DatkM des gewelsmon SlbaidtAmmandanten Generals LetowsTy des näheren bsleuchbetie, wolbei er ans den verhächWisdoller: E>influß verwies, den die AngeBlciglle Fanny Dittner aus den General ausgMt habe. General Letowsky sei damch Msgetzanigen, emiige markante PersöiMchkeiten staudrechtllich aiburieilen zu lassen, un: ans diese Weise die Handhabe zur B ioi-- sseiteschrebnmg der.autonomen Stadtverwaltung und Einsetzung eines NegieMNgsklommissärs zu verlangen. Der Zeuge bringt auch die Verzögerung des Anstansches der als G eise ln nach Ru Mud weWciführten Mitglieder des StaatApväsidiamrs mit den Miachenschasten des AngeMagten in Bevbmdnng, deren Einstiche bis an die h «ochsten mMtäckschen Zentralstellen Wichten. Mit don: AngeuWicke des Rücktritt,es Lewwskys sei ihr' Einstnß in Lenüberja. vorübeva.ÄMd geschwächt inoribett»- Gestenchelte Kraue — 0.0074"/. Centimes. Auszehrung Wien 0.0074'/- Centimes. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0074h, (0.0074^ die österr. gestempelte Krone 0.0074^ (0.0074'/, die tschechische Krone . . . 15.95 ,( 15.95 die Mark.i . 0.0259 (0.0258 Belgrad. 5.65 ( 5.60 Bukarest. 2.50 ( 2.50 Sofia. 3.10 ( 3.10 Budapest ........ 0.17»/, ( 0.17'/4 Warschau ..0.0120 (0.0118 M Devisenpreise. In Zürich ist die Devise Berlin nur um einen Punkt von 0,0268 aus 0,0259 gestiegen. Stärker besserte sich die Devise Paris von 32,60 auf 32,46, die Devise Mailand von 26,65 ans 25,72. Gbenso wies die Devise Belgrad eine kleine Besserung von 6,60 au>f 5,65 und Warschau von 0,0118 aus 0,0480 aiulf. Die Devisen Prag u:bd Bukarest blieben unverändert. Wien besserte sich von 0,007425 aus 0,007760. In Beckin erlfuh'hen die fremden Devisen nur gcringsügige Senkungen, so bröckelte der Dollar von 20.847,76 auf 20.789,86, das Pfund von 97.861,76 anlf 97.606,86 ab. Dagegen cchyhte sich der frangösische Franken von 1246,85 mj 1263,80. In Wien waren nur gang geckMügiige Veräickerilntzen zu verzeichnen. NachsteherÄ) die offiziellen Notierungen: Gieariiigkurse der Österreichischen Sationalbank vom 12. März 1923. Devisen (Schecks und Aus- £lns- „.ij fuß. oeId Kurs vom 9. März Zahlungen) Ware Geld Ware Amsterdam f. I holl. Gulden . 4 28190.- 28290— 28170— 28270— Agram 1 jug. Kronen . . . . 6 749,— 751.- 734— 736— Belgrad 1 Dinar Berlin 1 deutsche Reichsmark . r» 749.- 751— 734— 736— 8 3.50 3.60 3.55 3.65 Brüssel 1 belgische Francs . . 4*/„ 3694.- 3706— 3669— 3681— Budapest 1 ungarische Kronen . 6 23.05 23.15 23.25 23.35 Bukarest 1 Lei ....... 6 Christianla 1 norweg. Kronen . 5 12835.- 12865— 12385— 12915— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 13660.- 13690— 1366L— 13690— London 1 Pfund Sterling . » . 3 335550.- 336150—334950— 335550— Madrid 1 Pesetas ...... 8'/, 11035.- 11065— 11035— 11065— Mailand 1 Lire ....... 6 3426.- 3434— 3406— 3414— New York 1 Dollar 4 71305— 71455— 71325— 71475— Paris 1 Francs.. 5 4314— 4326— 4294— 4303— Prag 1 tschecho-slow. Kronen » 5 2127— 2133— 2122— 2128— Sofia 1 Lewa ... 71/» 409.50 410.50 414.50 415.50 Stockholm 1 schwedisclieKronor . 4*1. 18830.- 18870— 18330— 18870— Warschau 1 polnische Mark . . 6 1.58 1.68 1,60 1.70 Zürich 1 schweizerische Francs , 3 13310,— 13340— 13310— 13340— Noten merlkan» Noten r. 5 Dollar aufw. 7(130.- 71430— 71150— 71450— ■ „ kleinere ... 71030.- 71330— 71050— 71350— Belgische Noten 100 Francs » , 3635,— 3665— 3610— 3640— Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 388.- 392.- 393— 397— Ä . » . . » kleinere. , , 368.- 372.- 373—, $77— 13570— DSnische Noten 100 Kroner . . 13,510- 13570— 13510. - Deutsche Noten zu 1000 Mark. , 3,40 3.70 3.45 3.75 » . » B 100 » . « „ » . w kleinere. , . , Engl, Noten von 5 Livrest, aufw. 333.850.- 334850.- 333250.- 334250— » , kleinere. 333.650.- 334650.- 333050.- 334050— Französische Noten 100 Francs , 4255.— 4285— 4235— 4265— Holländische Noten 100 Gulden , 28040.— 28240— 28020— 28220— Italienische Noten v. 100 Lire auiw. 33392.50 3407.50 3372.50 3387.50 „ B kleinere . . . 3372.50 3387.50 3352.50 3367.50 Jngosl, Noten tragest, zu 1000 Dinar 744.50 748— 729— 733— » kleinere . . 736,- 740— 720— . 724— Norwegische Noten 100 Kroner . 12690.- 12750— 12740— 12800.- Polnische Noten v. 500 Mark aufw, 1.43 1.73 1.45 ,1.75 , . * kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.SOOLel 1.33 1.68 1.40 1.70 334.— 336— 334— 336— » . kleinere . . . 314.- 316— 3U— 316— Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel - kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . 18620.- 18700— 18620— 18700— Schweizerische Noten 100 Francs. 13220.- 13280— 13220— 13280— Spanische Noten 100 Pesetas » . Tschecho-slow, Not. v.lOOOaufw, 10910.— 10970— 10910— 10970— 2*. 10.- 2120— 2105— 2115— 0 » kleinere » 2105.- 2115— 21C0— 2110— Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. 18,66 18.85 19.40 19.60 , . zu 10.000 Kr, . . * » m kleinere . . » . . 18.60 18,88 1935 19.65 Me Aktienaufstempelungen. Zn den vvr Vurzem erschienenen Zoittmgsnotizsn, worin berichtet wurde, daß die ■ Aufstempcknng von Mtion über das Nwmmale von 10.000 K.' nicht Angslassen: werden soll, stellt die Amtliche Nachrichtenstelle mrf Grnnld ihr von tvohl msormierber Seite zngÄommener Mitteilung fest, daß in den letzten Tagen noehrere AktienanfstempelNnigen ans ein 10.000 K. übersteigendes NöMinale anstichtsbehöMich genehmigt wurden. Die Aiuiffichtsbchörde hat daran leÄWch die Bedingung geknüpft, daß das Stimmrecht toi der Genoralversalminbuinig derart geregelt zu sein halben wird, daß jeder Aktie eine Stimme zulkommt. Die Südbahnverhandlungen. Wie bevoits berichtet, ist SeMonschef Dr. Ondraczek, der als Dovstanld der Darffsektion des Butnldesministermms für VeckehrAvesen zur Behandlung ^der mit der SüdlbahnifvWe KttsammvnlMgenden komimerztellen AiMlegenheiten nach Rom entsenldet worden war, vor einige:: DagM nach Wien zurückzeEchrt. Senue -einstweilige lliiüMchr erfolgte Ms dem Grunde, weil sich in:'Zuge der Berihandlungeitr nem, das Tariswei>en betrefstnde Erhebungen um) Berechnungen als notwendig horansstellten, die zweckinätzig nur in Wien dnrchgöführt 'werden Kinnen. Nach VolleMmg dieser ergänzondm Ardeiten, die Mr einige Tuge in AnspMch n-chMM werden-, wird Sektionsches Dr. Oudraczck sich sofock wieder nach Rom begeben, um auch aus seinem engeren Gdbiete die VerhaniÄungen forGvsetzen. Kreditanstalt. Der VeckMAngsrat hat die' PrMMten Marcell, Goldarbeiter und Leopold Iudendors-r M VirMör-StellvcckrÄern ernannt. Das Defizit der BundesWhneh. Die für den Monat Jänner dieses Jahres bereits vockiegendeu provisorischen ErmitÄutMn der Bevkchrse'mnahmeu zeigen nachstehende Ergebnisse: GnuaitMen ans dem Personen-- und Gepäcksvevkehr 25.699,669.800 Krone::, aus dem Güterveckchr 68.729,898.400 Kronen, soonit ürsgelsantt 94.428,983.200 Kronen.' Gegenniber den eüttsprechenden.Zislfern des Monats Degeucker 1922 .weifen die Berkehrsemnahtnen für Personen und Gepäck allerdings einen Oiückgang mn 1.708,162.400 Kronen, jene für Güter eine Bernriudcrtlng .um 9.839,033.400. Kronen aus, . .woraus.' sich gegenüber den: Vormonat ein tvriterer Rückgang der VerkchrseimEnen ikik 11X47.176.800 ■ Kvorve» «pt. Wie wir erfahren, stoßen die BevhandllnuMn zwischen. Oesteck reich Wd Ungarn weget: Regelung der fchwöbendm gegm^ seittgen finanzwirischaistlichen Fragen auf größere SchtmerigH keilen. Die Ungarn können sich mit den von Oesterreich ge-, stellten Anifovderungen nicht aibfinden. Aus dies-eur Grunds wuvden in der Vorwoche dieselben unterlbrochen und d::rften> erst'in zwei Wochen wieder anfgenommen werden. Auch in deq Frage des Mgenseitign: Döbilsenveckchrs halben sich Aq Schwierigkeiten verschüvst. Ungarn erklärt, infolge des schlecht Den Standes der ungarischen Krone, die BezalMng der Kanf^ Mannsschulden in fremder Währung nicht Massen zu können, weil dadurch die rmaarischen DüvisenverWtnisse rmterllich Vers schlechtert werden würden und eine Verschärfung der JnslatiM zrt befürchten ist. Unberechtigte Bezeichnung als „Exporteur" durch umau» tere Elemente. Da von der Polizei oder von den Gerichtsbehörden beanstandete Persone»: vielfach als Beruf „Exporteur" angeben, hat die Polizeidirektion über Einschreiten des Verbandes der Exporteure zum Schutze der Standesehre der Ai:geh'örigen des Exportgewerbes verfügt, das; in den amtlich^: Verlautbarungen der Beruf „Exporteur" nur bei Persoini: angegeben wird, welche sich durch eitwn aus Exporthandel latttenden Gewerbeschein ausweisen- Fünsprozentige Wohnbananleihr der Bundeshauptstadt Wien vom Jahre 1923. Wie ans den Berichten über die Gemeinderatssitznng vom 6. Februar dieses Jahres bekarut ist, hat die Gemeinde Wie:: eine neue Wohnbatranleihe in: Nominalbetrag von zehn Milliarden Krönet: an, ein Bc,nttnkoi:sortttun fix begeben. Der Erlös der Anleihe dient der Fortsetzut:g der Wohrbau-attwn der Genwinde Wien. Dieselbe wird aus diesen Mitteln im Vorjahr begonnene Bauten vollenden und in verschiedenen Teilen des Gemsmdegebietes eine Anzahl neuer Hochbauten und Siedlungshäuser errichten, wodurch eine erhebliche Ar.Mst von Wohnungen geschalffen werden wird. Die Anleihe ist mit 5 Prozent verzinslich, ist innerhalb '60 Jahren rückzahlbar und während der ersten zehn Jahre nnküt:dbar. Der erste Coupot: wird am 1. Oktober dieses Jahres fällig. Als Spezmldeckung für den Zinsennnd Tilgungsdienst hat der Wiener Gemeinderat einen Teil der Eingänge m:s der Wohnbausteuer, deren jährlicher Ertrag auf . rund 36 . Milliarden Kronen geschätzt wird, gewidmet. Die Anleihe genießt Mündelsicherheit. Um die Belehn'bgrkeit bei der Oestevreiästschen Nationalbank und der Kotierung an der.Wiener.Börse wird eingeschrittet: werden. Der Abgabepreis wurde bis auf weiteres Mit 102 Proze>r>t tel qtw! für 100 K. Nominale.fsstgesetzt. Zeichnnnge:: werden bei allen Banken, Bankiers. unfo Sparkassen entgegengenommen. . Miene? Mrte. Das wichtigste Hmmumigsmoment der Wiener Börse itt den letzten Tagen, die Geldknappheit, war gestern nicht inehr vorhanden. Der Geldsatz ermäßigte sich sogar infolge größeren Anbotes aus 0,75 Prozent. Dieser UmstMid bewirkte, daß einerseits der gestrige Kafs'etag vmen glatten Veckanf nahm, daß albvr auch andererseits die Stiimmnny. für das ganze Geschäft etwas günstiger wurde. Wenn es trotz alleidein: sich m:r m engen Nahmen abwickÄte, so halt dies m erster Reiihe dariit: seine Unsache, daß das pckvate Piulb'Mun: sich noch von: Geschähe fernhis'lt '.urd auch vom Nmansland, nanwntlich ans Budapest und Prag, keine Anregung ansgmig, wie es in der Vorwoche eittige Mate der Fall war. Eine AnsMhme noachten nur die Danktmd Eisenwerle. Erstcre' Ms WielderVinsetzende Käufe ans Loickvl:, Paris nnd Amsterdam, welche in erster Reihe das Interesse des Auslandes für die Aktien der KrMwustalt, der Auglobank und LänderbanT'Min: Ausdruck brachtet:. Die Ei'senwerte stiegen hu HmMck auf die netwrlkich eingeiroGenen Eisen-' bestellnngen bei de:: einzelne:: Werken. So sind Alpine au!f die Nachricht, daß dvase Wecke den dritten; Hochofen wieder anblasen, von 496.000 ans 523.000 K. gestiegen, um sich später dtlrch GewinNsicherstelluwg ans 607.000 K. zu emmßigen. Die Südbahnwevte blieben infolge Ausbleibens ' von Nachrichten ans Rom vernachlässigt. Hingegen wiesen ungarische Hvfherr- Mren im Verlbanife des Veckchres einen stäckwen Kursverlnst um 27.000 K. ans. Der MaijvvitätAkaimps in diesen: Papiere ist Msgesochten.. Die BateckäMsche Bauik hat ihre Po-, srtiv-n ansgeigelben. Sonst lvar der Geschäftsgang äußerst mäßig. Im Schranlken stiegen mueckich die DransPoMverte, Wie MMahm mn 520.000 K., Donau-DÄnpiffchiffahck um 146.000 K. Auch die Veitscher Magnesit Wiesen eine Steigerung von 500.000 K. und Ungarische Zucker eine solche, von 46.000 K., hingegen. hatten ZÜNghvGer einen Rückgang :mr 40.000 K. HervochMing veMenen :wch die PebrÄeumwerte, ßve'lche mit Rücksicht aps ausländische Meldungen von dev Steigerung der Petroleulmpre'ise sich stärker erholten. In den anderen Schra-ickenpapieren war das Geschäft nicht Umifatng« reich. Bezngsrechte: Grüz-Mslacher 70.0E), Ghemosan 500, Bateckät^dische BMWsellschaft 1800, Steirische Waßseckvast- Aktten, Stamm A (200) 20> Stamm B (6000) 600, Kvupij» 25.600 bis 29.000, Sch-vmiber 1050. - Auf dm: Amagemartte erfreuten sich tschechische Mseno. IbahnviUigattonen, die in größeren Posten, für Ppager Rechmmg ans dott: Markte genommen wurden/ gcstergecker Nachfrage, ElnzÄne österreichische'Werte waren höher.- Herivorhdbuug verdient die Tatsache, daß die Prager Börse, tzie AN'Iagepaptere dev Oesterreichisch-rmgartischen Bank, der GaliMchen Wtren- Hypvchekenbank, der Bukalvinner Landesbanlk und der Ungarischen Hypothekenbank ans Beschluß der, Prager BörseTammev nicht mchr kotieck. . Auf den: ExoteMmckte notterien: Epple und Bi:xMütt 16.000 bis 16.400, Ina? 182.000 bis 137.000, Mrasnieq 46.000 bis 47.000, Schubeck u. Co. 11.200 bis 11.600, Bereinigte Spiritus 266.000 bis 285.000, Steirische'Kohle 20.500 Vis 21.000 und Erdöl 16.400 bis 18.000, ' Bo« de« in-mda«MrchWen WarenMrkkm Das statistisckw St-aatsantt BöhnmrsvevoffetttLicht zwei Uebevsichten über die Merche n:tt> den Weck des Mße-tchanldÄß im Jänner k«ufc*to Jahves. Die HMptveguMmder totttt* am 10. ^Vtärz) am 10. Mürz) am 10. Atärz) am 10. Mürz) am 10. Mürz) am 10. Aiürz) am 10. März) am 10. März) am 10. März)! ÜÜ

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