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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-11 · Heft 1464 (11.3.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1464 (11.3.1923)
Date
1923-03-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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«MS Men, .Soimtag XvTCnVC «l&. 45, ehtc eiserne Kas'e gesprengt m-ivS 138 Millionen Kronen gestohlen. Air der Ein-ste'.gvftelle wurde ein, gwßer bki-uer Mrntelknopf, rvelcher zweifellos von den Eiulbrechern herrührt, grfrinden. Die Erl'obtmyen zur Evsorsthamg der Kassen« Einbrecher ^wurden eiWeleitet. Sie scheinen einer Bande emp« nehören. die schon seit Wochen iw '.X und 13. Bezirk osne Reihe!von Kaisfenetnibrlüchen bedangen hat. * Leichenbegängnis. Gestern vorwittags fand rin Wiener iKvematorrum die Feue-rbestcntuN'g" des Herausgelbers der iParlcrinemskorveipondenz statt. Ter freier wchulten in 93er? ltreiung des erkrankten Präsidenten Dr. DiMhafer Hofvat sDr. Schachermaycr, als Vertreter des Lozpt.ionZrat.es Ludwig iRegieruMsrat Seellig, die Bcainten der deutschen pcrrlMren'tari- Aen Kanzlei und phlreiche Journalisten .und frrmnde des Verblichenen bei. * Die österreichische Schliisielzabl fiir Bücherbreise. Für di-c Woche vom 12. bis 17. d. bf'räflt" die österreichische Schlüsselzahl für Objekte reichsdeutsch-en Verlages 9000. * iFleckthphus 'in Ungarn. In der Orffchaift Ercisi chchn KKonrater von Bndapeist) sind frlecktylphuSerkvGiikunigen foftqestellt worden. Im Kvmttat Heves dErt die Epidemie noch an. In Budapest kamen seit prei Monaten fünfpehn fr all «e-, daMirter zwei mit Lödlichsm AnsMnge vor. Im Komitat Heves stavb der bchanpelnde ,Kreisarzt Rettegih y an frlecktyplhtrs, don er sich von tseimn Patienten zu« tzog. * Normaler Gesundheitszustand in Wien. Gegenüber den Mitteilungen eines gestrigen Abendblattes stellt das städtische Gesundheitsamt ausdrücklich fest, daß eine besondere Zunahme der Erkältungskrankheiten in Wien, nicht wahrgenommen Wurde. Der Gesundheitszustand der Wiener Bevölkerung ist durchaus normal und zufriedenstellend. Die in den rwchfolgerröen Rubriken mir n tzezsickneten Nvttzen and Arkiksl find enkgeNliche Ankiindi- . gvnsen <8 28 öes Pretzsefetzes). * Karnisl-Schuhe sind die besten, Mariahilferftr. 31. a * Deitsebern» Ginatta, Wien, 2. Bez., Schmelzgasse 5. n * DnaliLKsMöber aller Holz- und Stilarten kaufen Sie äußerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, 2. Bez., Pratc' 'traße 38 (Weintraubenaaffe 2). o Vor der Wahl ies Kaufhauses, in welchem Sie Ihren Bedarf ent Brkleiduuas- ^egensiändetr und Hauswäsche aller Art decken, besichtigen Siedie Schaufenster des als * solide «snd Liüigfke Brzsßsqnelle ^rllgsmsirr bekannten Warenhasses DrSSer SchUmsn», 2. Bez.» Taborstratze 48. Infolge des großen Umsatzes und kleiner Regien ist diese Firma in der Lage, ihr reichhaltiges Lager, in Raglans. Degenniöntsln, . Grossen sSe Damen «nö Serren» Wäsche sSr Damen «nö Serres, bemerk. Gradl» Slrickr- und Wikkrvarc«, MyöearNKrln usm. ssm. durchaus erstklassige Qualitätsware zu Seissiellss sLnMgen Hrsise« in verkaufen. ° FMshrs-MOMm bei A. GernUch A.-T. sind komplett eingelrSifsen» freie Lsfichtts««g ohne AiasszWanä Ferner 10 besonders preiswerte Frühj ahr sserien. H a lb s e id en-L e v antine stir Mäntel und Jackenfutter 23.060 K., L i b e r y r m p r i m 6 reine Seide, in den apartesten Tessins, für Fütterung besonders geeignet, 90 Zentimeter breit, 95.000 K., gestreisteRo h-- seide beste Waschequalität, 80 Zeiürmeter breit,' 52.000 K., Donegal für Sport- und Strapazköstüme, 140 Zentimeter breit, 42.000 K., reinwollene Cheviots in verschirdenrn Farben 35.000 K., Original engl. Crepe bedruckt, gut waschbare Qualität - für Sommerkleider, 14.800 K., T ü l l- Doppel-Bettdecke mit Handfilet-Motiven und Volants 165.000 ' K. 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Telephon 44-4-61. q Äeschte» Sie die ßinfShmnsspreife u der neu eröffneten Verkaufsstelle des „Tuchhaus zum Hirschen", 1. Bez., Adlergasse 5. Frnhjahrsneubeiten in original englischen Stoffen für Dameri und Herren stHirschentüche) zu beispiellos billigen Preisen. MN» A«m W ÜM Agros-Rr«efl des Auslandes!« SS-ls«g z« treten, ist die M der „Wimer Morgenzeitmg" MMZM Sie mch dar der Messe den Wsch «ssres Bretteters! ZL Eel. 44-8-Z8.48-z-Wl * Reizende DirNdlstoffe, Etamine, Chissone und alle Leinenwaren . zu Notverkausspreisen im N a s ch m a r k tw a r e n ha u s, 6.' Bez., Linke Wienzeile 44. . u * Das Haloah-Orchester tritt nach mebr als einjähriger Pause am 26. d. im Großen Konzerthaussaale mit einer großen Veranstaltung wieder vor die Oessentlichkeit. Gastdirigent Dr. Eritst Bachrich. Karten im Sekretariat der Hakoah und an der 'Konzerthauskasse. n *■ Adas Jisroel (Schisfschul), 2. Bez., Große Schissgasse' 8. Kanzlei: 2. Bez., Große Schiffgasse 1. Warnung! Von unberufener Seite werden „Schiffschulmazzoth" zum Verkaufe ausgeboten. Diese Angebote gehen auf Irreführung der kaufenden Bevölkerung aus. Niemand ist in der Lage, ,,Schiffschulmazzoth" anzubieten. Dieselben können ausschließlich in der Kanzlei der Adas Jisroel, 2. Bez., Große Schiffgasse 1, bestellt werden. Wien, am 9. März 1923. Der Vorstands .q * Zionistische Bezirkssektion 12—15. Dienstag den .13. Mär; 1923, Punkt halb 8 Uhr abends, findet nn Sektionssaale, 15. Bez., Herklotzgasse 21, 1. Stock, ein Vortrag des Herrn Ludwig Bato über: „Die Wanderungen der Juden" statt. Nachher Rezitation, Gesang und Musik. o * Mazzolhverschleitz m yros oinfc en detail ans der ältesten und venviwmMwtB>en Mazzoth-B ackeret des Adolf Schmiidl bchmdet sjch 2. BeF., Große StadtWt- Söffe 30; . n * Weitz — Ottomanen — Diwane — Matratzen und PatentfauteMls sowie sämtliche Dapszievevuröbel 'billiger als überall beim SÄbstarz-M-ger M. We-vtz, 2. Bez., Darwing-asse 39 (geMMbvr NmLlbahnhof). ' o EchachMrsnil Mitteilungeu der SchachseMon Hakaah. Klub Kamps: DovaustaSi-SaKoah. Weiß.: Dr. B. r i l l (ll.). — Schwarz r W i n t e r (D.)' 1. e2—e4 2. ä2-ä4 / S S b l—c3 4. ö4—d5 _ 5. D dl—d4 6. h2—h41 7. D d4Xe4 8. D e4—c4 - 9. h4-h5! 10. h5-h6 I >) 11. L clXW> 12. SXS 13. 0-0-0 d£.-D c4—e4 16. f2-f*l Sb8-c6 d7-d5 d5Xe4 0 8 c6—e5 Se5-g6 e7—e5 Sg8-f6 L fl—d6 Lg6-v7 87X66 8 e7Xd5 8X8 8 d5-b6 v d8-f6 Df6—g6 16. Lfl-b6fl»)Sb6-d7 17. f4-f5 18. 8 gl—f8 19. Lb5—c4 20. D e4—d&- 21. D d5—f7f 22. 813-64 23. S d4-e6f 24. f5XT D g6—g8 17—f6 D g8—g3 eö—s4 Ke8-d8 Th8-e8 TXS D g3—e5, 26. Thl—h54) De5-g3 26. e6XSd7 27. I*c4—e6 28. DXL 29. Lh6-f8«) L c8X67 - LXL Ta8-c8s) aufgegeben. ') Dieser Zug ist die Quelle aller folgenden Verlegenheiten, besser war e7—e6. Wer dächte da nicht an die Partie Aljechin—Rubinstein aus dem Haager Turnier? Man merkt den Anfluß der modernen Schule auf die jetzige Schachgeneration. *) Auf c7—c6 folgt 17. LXc6, bXc6. 18. DXc6, K e7,' 19. Lg5f und Weiß gewinnt den Läufer 66 bei überlegener Stellung. 16. L68 fchestert am 17. 0X0, kXV., 18. L'gB #. Am besten war noch 1. 67. Nach dem gewählten Zuge wird die schwarze Stelluug in wenigen Zügen zertrümmert. <) Schwarz könnte cmfgekn. Der Versuch die Dame zur Verteidigung herbeizuführen, wird im Keime erstickt. °) v g6 um von hier aus e6 zu spielen, scheitert an dem Qualitätsopfer auf 66. > •) Droht De7 matt. Dar KlHturnier der . Nach mehvwoch'tMn Kampise ist dieses intevchsantt Tum^ .nmvmchr beendüt. .11. März 1923 ' Me ievwavbst,' ist 9JMftw D«ak«ao8 Sieger Mkickbem; Seine Motzen cheovetischen Kennlnffsie, sein tichidurchdachlteSj Spiel und last, nvl lleaft feine größere RvnÄre ließen ihn! felinen übrigen Gegnem überlegen «erfchsinen. Der zweit«! placierte, Fritz Igel, ist M listreicher,-mit allen Salbeit ge«j' schmierter Spieler, dem es oft Mugt, fiir" ihn wenig cvuNsichts«! reiche Stellungen in das gerade GogeiE zu verivandeln tmddort zu gewinnen, wo ein anderer miit einem Remis zufrieden! gewesen wäre. . Den -dritten und .vierten Preis teAen Schentein^ und B. Schwarz. Das gMUenchafie und zähe Spiel beS; erftcren ist bekannt und geeäM>et, Hm in Dttvttieren imnteri einen ehrenvollen Platz §n sichern. B. Schwarz geiigt eine; individnelle SpiÄwch'e, die Mies PofitiivnHpiiel mit -Ideen« reichttM verbindet. Der fi'twste, Dr. B rill, ist sin Angvifsspieler, . wie er> im Buche steht. Weiter oben bringen wir oute klein>e Probe feines Könnens, welche die zevitta'limende Wucht fc'meS An griGes so recht illustriert. Ing. Wahle hat den sechstett Platz seiner ficheren SpiMveife zu verdanken. Er hat nach drm Sieger die wenigsten Niederlagen, nantlich mit zwei, attfzttweifen. Seinen Rekord an.Nemispartien unterbricht aber auch manch eindrucksvoller Sieg. Der sieibente, Bur tan., spielte die zweite Hälfte' des Dum>i-ers, lvälhrend der achte Platz für Rof-enibanm einen doacl .uiswerten - Erfolg bedeitttet. Bent um und Dnn kellb lu nt, nur an neunter Sü.'lle, sind wahre Uckberrafchnngen. Di>efe beiden stärket! Spieler erwarten wir im nächsten Durnier wieder im Dordcrteiffen. Eine reelle Spiefftärke wiesen noch Eifenberg und Doktor Fischer (11. und 12. gÄ>M) ans. Ihnen foligen: Herzel, Hein, Schlesinger, Ing. Distler und Holpern. Der Verlauf des diesjährigen MMnrniers war ein durchaus bvfriedigendrr und gab werlvolle MnHschWffe über die derzeitige Spielstärke der Dvillnehnrer.. Im Anischktifse nn'das^ Klulbtnrmer lvird ein ViegerMMiet stattfinden, an beut sich! außer den Preisträgern' noch einige der stärksten Spieler' bei*: Sektion (insgesamt zehn TeÄnehnter) bMiligen werden. Bis-! her haben genannt:- B. Schwarz, Rosenbanm, Takäcs, B-nrian,! Dr. Brill, Gottliob 1, ScherrlkM, Ing. WMe, Dunkel«' blmn. GemmlveWUMwM des SErrreichischW 8chmhvrrh«ch«. - Die Sonnticog den 25. Februar ftattig-chalbte Gensmlver^ sanmtlinng 'zeiglte, daß der Verband t/nt letzten Jahr^ wieder! ein guües Stück Arbeit geleistet hat. Die Zaihl der Verbands«- vereine ist auf 34 angeiwachsen, die fast alle vollzählig ver«! treten waren. Die Neuwahlen ergaben folgendes Refubt-aitt PrÄsident: Prof. Dr. Josef Krejcik; Stellvertret,:r: Hanacik^ Ing. Wckhle; Schriftfühver: Woitz-ytann, Roßmanich; jKasjsiereri Benesch, Czerwewka; Beisitzer: Dr. Menfe, .Eiwek, Str-itz;! U^berpvüfer: Dr. Wickhvff, Scruter, Kurzanann. Weiters wurden die Satzungen des Straf--und MÄde-! ausschnsses genehmigt, der sich wie folgt KufMlMensetzt: Doktor! Gelles, Dr. Eberle, Stzung, Lisch, KoLtek. Ersatz: Hahn, Ros,e,^ Dr. Fischer, Heliczer, Kutscha. Vorsitzender des SPieAeitevaus-' schufses und WahWom-itees bleibt Pvof. Dr. Hell. Zuschrift e-n m Ernst Wahle, 2. Bez., Floßgasse 3. Die LebenMMÄmSMe. Die hohen Fleischpreise. —Der Gemiisetvucher. Die Preiserhöhungen, die im Laufe der Woche für LeberidH Vieh und Fleisch tm Großhandel eingetreten sind, machten sich gestern auch im Kleinhandel bereits fühlbar. Für Rindfleisch mußten um 1000 bis 2000 K., für Kalbfleisch und Schtveines fleisch um 2000 K. pro Kilogramm Mehr bezahlt werderr, aber auch die minderen Fleischsorten, wie Ziegenfleisch und Büffels fleisch verteuerten stch um 1000 K., bezrehungsweise 1600 K. pro Kilogramm. Amerikanisches Schweinefett ist um 200 biss 600 K. pro Kilogramm gestiegen. Bei einzelnen Ständen bes trug der Kilogrammpreis 24.800 K.' Frischer Speck hat sich gleichfalls um 1000 K. beim Kilogramm verteuert.; Auf den Grünwarenmärkten sind ausländische Gemüses arten zu wesentlich billigeren Preisen als die einheimisches in reichlichem Maße angeboten. Es wäre dringend nötig, daß dem Gemüsewncher endlich energisch entgegengetretew wird, und hoch an der Zeit, daß die Hausfrauen an Gemüse -zw erschwinglichen Preisen größere Auswahl hätten. Wenn es möglich ist, Gemüse einwandfreier Qualität aus dem Slrtslande zu einem Ktlogrammpreise von 2000 bis 3000 K., be^ ziehungsweise 6000 bis 6000 K. zu beziehen, so müßte es doch! möglich sein, daß Gemüse, das an der Peripherie von Wien! wächst, zumtndest zu dem gleichen Preise wie ausländisches auf welchem hohe Transportkosten lasten, verkauft wird. Wäh-i rend italienischer Kochsalat sich hier aus 6800 bis 6000 K. proj Kilogramm stellt, werden für diel ersten Sendungen von, Glashaussalat 2500 bis 2900 -K. Pro kleines Häuptel, das-^nt-i gefähr 10 bis 15 Dekagramm wiegt, gefordert. Die Spinat-, vreise blieben gestern im Kleinhandel fast unverändert hoch.' obwohl sich vorgestern Spinat im Großhandel auf 6000 bis 7000 K. pro Kilogramm ermäßigt hatte. Man sah gestern noch Preise bis 12.000 K. für ein Kilogramm Spinat anaeschriebeu. Frische Eier standen in großen Mengen zur. Verfügn.tgl Auf den Märkten betrug der Stückpreis 1300 bis 1860 K. ««V. v*«» www»«»MBi werden zu der heute Sonntag um 9 Uhr im Festsaal des Kaufmännischen Vereines, 1. Bezirk, Johannesgasse 4, statlfmdenden gesellschaftlichen Veranstaltung höfljchst eingeladen. 3ona Reitzmaun Tanzunterhattung PMdium der zioMischen Settldn für die westlichen ftvjw»« .«y: vuaija. r/.i rmir~iThl^in ui I iniiii» ... I>a>,i, MMWWWtt» r .nurftr n nn^iiiffTffrrt,^rn-p1Tiiifr -i Uesss3täaaas& hmäbtt

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