Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1464 (11.3.1923)
- Date
- 1923-03-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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* / »m:%Vf;ffif%?*^jFv' Men, VVNnM ■'■!8«r Frage der BorbeMmg mseres! MenschmmateMs für WUWa. Die Frage der Vorbereitung des geeigneten Menschen-! Materials für Palästina beschäftigt schon seit langer Zeit 'die zionistische Oeffentlichkesi. Sie ist besonders brennend! geworden, seitdem man erkannt'chatte, daß es sich beim! Aufbau Palästinas nicht bloß um ein rein technisches INeberführen von Menschengvüppen' handelt, sondern um!das organische Wachsen eines Gemeinwesens unter ganz -anderen ökonomischen Beding außen als in Europa und in keinem Milien, das außerdem den meisten Ansiedlern völlig; ungewohnt ist. . Daher verstechen wir unter dem geeignet-en Menschen- -materiaL für Palästina nicht bloß die Menschen, welche ^genügende Fachkenntnisse besitzen. Unzweifelhaft wichtiger «ist die seelische Bereitschaft für Palästina., Ein Emigrant,!der, wenn auch fachlich gut ausgebildet, rein zufällig nach! Palästina kommt, das heißt, weil er vielleicht aus finanziellen Gründen nicht nach Amerika hat gelängen können,!ist Heute und höchstwahrscheinlich auch in nächster Zeit für »Palästina ungeeignet. Bei der gegenwärtigen ökonomischen tLage in Palästina gehört es-durchaus nicht zu den Selteniheiten, daß Fachleute sich oft Monatelang mit einer Är- ' jbcit beschäftigen müssen, die weitab' von ihrem -Fache liegt, jund wir glauben nicht, daß jemand, der nicht eine bewußte,!positive Einstellung zm Frage der jüdischen Heimstätte^ ^besitzt, die moralische stärke aufbringen wird, durchzu-' ^halten, um die schwere Zeit bis zum Eingewöhnen in die : 'rrenen Vechältnisse zu überstchen.! Bon diesen /beiden Gesichtspunkten, der fachlichen iErguung und der speziellen Einstellung für Palästina, aus »betrachtet, läßt sich über das vorhandene Menschenmäterial ^folgendes sagen (es soll ausdrücklich bemerkt, werden, daß .!wir vor allem an die Verhältnisse in Osteuropa denken): .-Fachleute gibt es in genügend großer Menge. Wir haben im Rumänien, wohl auch, in Polen, einen sehr stark entwickelten jüdischen HandN-erkerstand. Die jüdischen HandlweÄer zählen zu den besten chres Faches uird sievwürden!in Palästina auch sicherlich ihren Männ stellen. Was vielen!von ihnen fehlt, ist die zweite Vorbedingung, die seelische -Bereitschaft, und in 'diesem Sinne war für uns die Frage der Schaffung des geeigneten Menschenmaterials für ' ^Palästina in erster Linie einErziehungsproble m.*) Damit soll freilich nichts gegen die Berufsnmschichtung gesagt werden, die unsere überschüssige Intelligenz produk- >tiven Berufen, vor. allem der. Landwirtschaft zuführen soll. 'Aber auch die BerufsmnschichKmg ist in ihexporragendem Maße eine Frage der Umwertung eingewüi^elter Vor- .. Stellungen, also eine Erziehungsfrage. Was die. zweite große Gruppe , der Palastinawandever, die Chaluzim, anbelangff so liegen hier die Verhältnisse völlig umgekehrt. Der Ehaluz besitzt die Mische. En? stellung für Palästtna in,hÄ^rrc^n!^m..Maße< Er hat sie in jahrelanger Erziehung erworben, er Mdieegoistische -Lebensauffassung überwunden und sich zur höheren, gesellschaftlichen Lebensform durchgerunKn, ihm wurde die Erkenntnis anerzogen, daß er feine eigenen Interessen gegenüber denen der Allgemeinheit zurückzustellen habe —>;aber ihm fehlt in-den meisten Fällen die sorgfältige, fachliche. Ausbildung, die es ihm ermöglicht,. mit Erfolg sich Hei der ökonomischen Neugeftalttmg Palästinas durchzu- ^setzen. Daher ist die Frage der fachlichen Ausbildung von Chaluzim eine der brennendsten, daher buchen die einzelnen zionistischen Verbände die Gründung von fachlichen Aus- 'bildungsstätten für Chaluzim als ihre stärkste, zronistffche Aktivpost, und darum nimmt diese Frage einen so breiten Raum in den Beratungen aller zionistffchen Tagungen ein. Zu dieser Frage wollen wir nun einige PrinWielle 'Bemerkungen machen: In der Regel sucht man die Frage!der fachlichen Ausbildung von Chaluzim so zu losen, daß Mische Hllfsorgamsationen Werkstätten einrichten!und in diesen Werkstätten Chaluzim durch Fachleute unter- :weifen lassen, öder daß ein laNdwirffchafüiches Gut zur Äehrfarm umgewandelt wird und auch hier die- Chaluzim unter Leitung eines Oekonomen in der - Landwirtschaft unterwiesen werden. Wir halten diese Form für völlig verfehlt. Eine so geleitete Merkstätte, ein so eingerichtetes Lehvgui kannaus -der Tefizitwirtschast nicht herauskommen, ist auch bei Aufwendung großer Geldmittel auf die Dauer nicht zu halten. Die Chaluzim werden nicht zur Selbständigkeit entzogen, -sie fühlen sich naturgemäß als Angestellte, die gar keine Verantwortung für den Betrieb tragen, in ihnen wird nicht -das Interesse für die Erhaltung des lebenden und toten Inventars geweckt, umgekehrt, sie wissen, daß das zu-, gründe gegangene, Inventar von den'jüdischen Institutionen, welche die Werksiätte oder das Lehrgut erhalten, .neu angeschafft wird und bleiben daher narMässig in der Mhandlung desselben. Und die Folge: Statt Weckung des Verantwortungsgefühls Korrumpierung desselben, der 'Absolvent einer solchen AusbildungsMte bekommt., gar kern Verständnis für die Avbeitev^Kwüzckh, durch welche der Aufbau Palästinas in der Hauptsache gemacht wird, und -schließlich — ist es eine feststehende Tatsache, -aß nur wenige von den Absolventen derartiger Werkstätten und Lehrfarmen wirklich nach Palästina gehen, ' Am besten werden diese Zustände durch Wiedergabe Esnes Gespräches charakterisiert, das der Schreiber dieser. . 'Zeilen vor wenfgpn Wochen mit dem Besitzer eines solchen 'Lehrgutes hatte. Dieser erzählte zuerst von der^ fast fünfjährigett' ErziehungÄrrbeit ftin^ .^hvgutH^- es handelt ' *) Siehe den. Anffatz „Fragen be/Palästum-WandemW" 'in der T-c.r^n-'c-il'irng" Nr. -1415 vom 21. Jänner ' -193L ' Wiener Movgerrzeitung. sich unr ein Lehrgut, das in der zionisttschen Oeffentlichkeit einen Namen hat — und gab dann auf die Frage nach der Höhe des Desizites nahezu /wörtlich zur Antwort: „Soviel Geld hMstwir alle nicht — es -waren einige Personen bei diesen Gespräch zugegen—, wieviel ich schpn in dieses Gut hineingesteckt habe." Er erzählte dann weiter, -daß seit dem Bestände des Lehrgutes schon (!) ettstga Dutzend landwirtschaftliche. Arbeiter ausgeHildet worden seien und antwortete auf dir Frage, wreMte Pev- Men sich jetzt,chnf Mm Gute -Wnden:/ „Wnsu-nDv^zig Chalrtzimmnh sünsßehn. christliche Lalndarbstter." Älnf die verwunderte Frage, ./wozu.'denn ein jüdisches Lchrgutchrifttiche Arbeiter Änd noch dazu in dieser Zahl benötige, kam die köstliche Antwort: „Ja, wer soll denn auf das Inventar achtgeben, wenn nicht diese, und dann — wer soll für das Vieh an «den Samstagen und anderen jüdischen Feiertagen sorgen?"'Worauf .Schreiber ^dieser Zeilen die Bemerkung nicht, unterdrücken, konnte, daß auf. diese Weise wohl jeder Kolonist in Palästina einen „Schabbesgoj" notwendig habe. . Wir glauben, daß alle diese Schäden, welche eine jede Erziehung illusorisch nmchen, nur dann 'behoben -werden können, wenn folgendes beachtet wird: Die Werkstätten, beziehungsweise die.Farmen müssen einzelnen Gruppen von Chaluzim ü-b erg eben werden. Jede solche Kävuzah, in der sich unbedingt auch einige fachlich ausgebildete ■ Chaluzim befinden müssen, hat. unter ihrer' eigenen Verantwortung die Werkstätte zu führen, beziehungsweise den Betrieb der Lehvfarm aufrecht zu erhalten. Die Gruppe, der eine WeÄstätte übergeben wurde, kann, daher sofort mit der Herstellung verschiedener Gegenstände -beginnen und deckt dadurch wenigstens zunr großen Teile die .finanziellen Ausgaben des Lebensunterhaltes ihrer Mitglieder. Die.Ausblldungsmöglichkeiten sind groß. Da sich -die Gruppe als Unternehmer st'chlt, ist ihr VerautwvrtungsgLfnhl für das gesanite Inventar selbstverständlich. Die Gruppe scheidet automatisch die völlig ausgebildeten Chaluzim aus un-d ergänzt sich durch neue, unausgebrldete Chaluzim,. ohne daß aber dabei der Betrieb der Merkstätte gefährdet wird. Während der Ausbildung gewöhnen sich die Mtglieder daran, einer selbst gewählten Leitung zu gehorchen und begreifen schließlich die großen Vorzüge des geMschaftlichen Zusammenlebens. Wenn noch ‘ ein fachmännischer Beirat für die möglichste Ausnützung aller Arbeitskräfte sorgt, sind alle Vorbedingungen für eine gesunde Entwicklung -der Werkstätten und für die Erfüllung ihres Zweckes gegeben. In gleicher Weise läßt sich das hier Gesagte an.ch auf die Lehrfarmen anweüden. 11. März 1923 Nr, im Die schiedsne Lehrfarmen 'in die Verwaltung von Ehaluz- Gruppen' übergehen lassen, mußte, — aber Mch in R umanierl gibt es söM M-e'r k stg t Mn, nst d. l an d- Wirt s.ch.aft l i,H e Fä r uten, in. denen, C h a l u z- Gruppe n dre Haus h e r r e n snw und. die trotz der noch bestehenden Mängel sich deutlich dem Ideal der fachlichen Erziehungsstätten^ näMrn. Es wäre im Interesse der Vorbereitung , eines wirklich geeigneten Mrnschenmaterials für PaWstina dringend zu wünschen, daß diese AnsMungen in Kürze sich allgemein durchsetzen.. . JulZan Silherbusch. SJalien ««d die WerrrWsche« Kredite. Rom, 10. März. Das AmtMatt veröffentlicht ein D'Äret vom 7. d. über die Teilnahme Italiens an der Garantie der einjährigen österreichischen Anleihe im Betrage von 3,5 Millimren Pfund, wonach Italien ebenso wie England, Fmnkreich und die Tschecho- SloLvaker die Garantie für 24,5 Prozent des Anleihebetrages übernimmt. Das Dekret beruft sich auf die Zustimmung Italiens zu den G enfer Protokollen und auf die anerkannte Notwendigkeit, daß 'bis zur Ausgabe der 650 .Millionen Goldkronew-Anleihe eine kurzfristige Anleihe von 3,6 MilZ lionen Pfund' unter der Garantie der genannten Staaten emittiert werde. Das Detwt tritt mit feiner Publikation in 'Kraft. Re BerrdrsemW der MinWerlr«. . Die Frage der Verringeruiig der Zahl der Bund'esministerien wurde vom Generalkommissär Dr. Zimmermcmn ins Rollen gebracht, der unmittelbar vor seiner Abreise stach Amsterdam einzelne Ressortminister und den Bundeskanzler selbst auf den im Wiederaufbaugesetze prinzipiell festgelegten Abbau der Zahl der Ministerien eindringlich verwies. Intensiver werdest die VerhaMstngen über die Zusammenlegung der Ressorts erst gelegentlich der B u d g e t L e x a t u it g. geführt ‘ werden; kömveu.' Da die Abänderung der Ressorts eine Verfassungsändere n g -bedeutet, wird behufs EHie'lung der erforderlichen Zweidrittelmehrheit auch mit den Sozialeemokra-- t e n Fühlung genommest werden müssen. Schließlich wird, cnrch der V ö l k e r L u n d k o m rn i s s ä r ein " gewichtiges Wort in der ganzen Angelegenheit mitzusprechem haben, Die Verhandlungen Werften jedenfalls. im Mufe der kommenden Woche schr intensiv.betrieben werden. Iie WarrmmsMeuer genehmigt. . Der außerordentliche.-MbtzetzML 'hat gestern die Debatte. über die Verordnung", betreffend ftie Warenums a tz st e u e r zu Ende gefühE Die Verordnung wurde mit alten Stimmen gegen die der Sozialftemokraten genehmigt. In der kmnmenden Woche wird sich der AußmMöderttj l-iche Kabinettsrat mit der Frage M's Abbaues der 38 eh nr a ch t zu beschäftigen haberl. Die Beratungen wechen am Donnerstag beginnen. ' ' < Ablehnung dtt Liquidütion der Wöller«- dorfer- NmengeseW «ft. Ist: dev gestern unter Vorsitz des Sektionschefs DH tor Hi'l l i n g e r abgehaltenen außerordentlichen Gc-> nerawerfammlung der Wöllersdorfer Werke A. G. gelangte fter Antrag des BerwÄtungsrates aus Liquidatiorl der Ge^ sellfchast zur Abstimrmmg. Gemäß § 32 der gesellschaf^ lichen Statuten ist zur Fassung eine^ .devcvrtigen BeschluW Dreiviertelmajorität erforderlich. Da lediglich zwei Drittel der Vollzählig vertretenen Mtionäre für diesen Antrag stimmten, erscheint der Antrag auf Liquidierung der Ge-! sellschaft im Sinne, der StaUrten a b g-e l e h n t.' Die Ver^ tretet der Gruppe der privaten Aktionäre verengten die Aufnahnte eines Passus in das - Protokoll, wonach diese, Gttchpe kei n« Vevautworttlstg für die Folgen einer, weites ren Verzögemng der Erledigung^ der Angelegenheit über-, nehme. Der Notar nahm diese Erklärung zur Kenntnis.^ In der gleichen- Genemilversammlung wurden als Vertreter der Bundesvettvaltung Sektionschef Dr. Heinrich! Hislinger, Sekttonschef Dr. Franz Pergelt, ferner; Direktor Heinrich Peierle (Berlin), Hofrat Ingenieur/ Otto Quittne r und Baurat Dr. Egon See fehlne t. in den Verwaltungrat getvählt. Anfangs der nächsten Woche wird sich ein Delegierter des Dcktwalttmgsrates der Werke nach Berlin begeben, um; mit der A. E.. G. neuerliche Verhandlungen anzübahuen.! Die Hauptschwierigkeit liegt darin, daß die österreichische Rogierstng Wohl die Werke wieder in ihren Besitz.bringen möchte, daß ihr aber andererseits weder eine Ersatzgesell-! fchaft zur Verfügung-Mht, welche die. Werke übernehmenwürde, da ja die Ablösung des Vertrages sehr große Mittel! beansprucht — es werden die offenen Fotdevungen der A. E. G. und die Banffordevnngen auf zirka 30 MMiarden Kronen geschätzt —, noch.sie selbst die notwendigen Mttel zum Weiterbetvieb zur Verfügung hat. Es liegt inden Intentionen der öflerwichischen Regiemug, denr Stand«! Punkte der Arbeiter entgegenzukommen und Möglichst balh wieder die Werke in Betrieb zu setzen. Sie . ist nun.bestrebt, die A. .E. G.- zu einer Stundung ihrer Forderungen.zu 'bewegen und sie von ihrer Liqindationsnbsicht abzubringerü! Die A. E. G. wM nicht ohneweiters diesem Standpunkte! beipflichten., Sie verlängt geivisse Konzessionen, deren! genaue Formuliemng erst in Berlin vorgenommen werden soll. Aus alle Fälle -ist das Problem noch verwickelter, geworden und es ist sehr'unwahrscheinlich, daß.die Frage; in der nächsten Zett gÄüst werden wich. . . . . AWmrg der HMWrMttare. Die BeMessuüg 8er Taxen für die fterwillige Auflicchüre in den Heimntsverband der Gemeinde Wien wurde im Juni vorigen Jahres durch Borschreibung der Höchsttaxe - bei . einem Jahreseinkommen von drei .Mllionen geregelt. Nun wirft analog der Steuersätze bei der Ein-, kommensteuerbvmessung die Höchsttaxe für die fteiwillige Äufrvchme in den Attener Heimatverband bis zu einem Jahrche'inkmimvest. MUsiva-n-ig Millionen Kronen gesüffelt werden.- ' Rr Luxusfteurr. Der Budgetreferent der Stadt 38ien StMrat Brei st nsr ist, wie bekannt, fett langem bemüht, von der Regierung die Zufttmnrung zu einer Verschärfung der Wieners Luxussteuer zu erhalten. Nachdem vor einigen Tagen; die Negiemng an Nie Handels- und an die Arbeiterkanrmernj einen Entwurf versendet hat, indem sie gegenüber der gel»; tenden Luxussteuer eine größere Anzahl von Verbessemn-! gen in Aussicht nahm, ist gestern mittags ein neuer Enst! wurf zur Vorlage gelangt, der eine ganze.Reihe von Bex* schlechtevungen bringt. In vielen Fällen ist die; Preisgrenze herabgesetzt Wochen. Der ttalrenW-Wemichische Hs«deWeMg., Rom, 10. März. Gestern haben im Palazzo Chigi so-> fort nach der Ankunft der österreichischen Delegierten für! den Wschluß eines Handelsvertrages Borbespre-! chungen mit den italienischen Vertvetew stattgefnnden. Heute wurden die beiderseitigen A n t r ä g e; 'zum Vertragstext ausgetanfcht. Die offiziellen V t r-! Handlungen beginnen Montag früh. Re WerreichW-MsärWe» FiM«zverhMZlmge«. Die zwischen Oesterreich und Ungarn aufgenöMmenettl Verhandlungen bezüglich der Bereinigung gewisser schwer bender finanzieller und Liquidierrmgsfragen haben bezuglich einer Reihe von Fragen' zu einer beträchtlicheu, - Annäherung geführt. Die erzielter: Ergebnisse werden! die Grundlage fiir einst Forffetzung -der Verhandlungen; bilden. Bei der heutigen Schlußsitzung wurde die Fort-' setzung der VerhaMungen.für den 19. d. in Budapest; in Aussicht genommen. . - / (Hit neuer amerilanischer MiliMnttache in Me«. .". Wie die Korrespondenz Herzog meldet, Dal der neu-, ernannte amerikanische Militärattache sin" Wien, Colonel; Co -n d ts, seinen Posten angetreten, nachdem-der bisherige' Militärattache Colonel Briggs rückbevnfen wurde, '