Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-03-08 · Heft 1461 (8.3.1923) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1461 (8.3.1923)
Date
1923-03-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980542--14021-3000719
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite S v Wien, DrmnnMatz Wiener Morgenzeitung. S. Marz 1923 ' Ww tißt yvv« mw Hochfch«ls»touo«re. Bei allen NtaßnahMM, welche bisher getroffen oder versucht lvurden, run das Recht ans Lehr- und Lerrffrecheit der Juden <ut den österreichischen Hochschulen in iMNdeiner Weise zu beschränken, spielt der Begriff der Autonomie der Hochschulen immer wieder eine geradezu verhängnisvolle Rolle. Der Prorektor der Wiener Technik hat einen 'Erlaß herausgegeben, welcher die Einfiihrung des Numerus' - claustis an der Wiener Technischen Hochschule bedeutet; am nächsten Tage suhlt er sich, eingeschüchtert durch die allgemeine Entrüsllmg, welche dieser Erlaß hervorgerufen hat, zu eineur Kymmerltar veranlaßt, in dem er seine Maßregel mit übrigens mrwahren Behcmpürngen zu.' rechtfertigen sucht, ü-nd beruft sich darauf, daß ihm die Autonomie der Hochschulen das Recht znr EiNfirhrung von Bestimmungen' gebe, tvelche trotz aller schämig verhüllenden Ausdeutungen des Herrn Prorektors nichts anderes sind als Zttunerus clausus für jüdische Studenten. \ . . Betrachten wir einmal die sogenannte Autonmnie der Hochschule, auf die sich alle judenfeüwlichen Faktoren in ihrem brutalen VorgHvn gegen jüdische Studenten unh Lehrer stützen wollen, ein wenig näher! Die Autonomie der Hochschulen wurde einst geschaffen, um die Lehr- und Lernsreiheit der Universität gegen die Jesuiten und ihren geistigen Einfluß zu schützen. Die Hochschülautorromie hat sich in den absolutistischen Zeiten Oesterreichs gewiß bewährt und war vielleicht auch noch in der halba^olutistischen Vevfassungsäva Oesterreichs in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts zweckmäßig, um die Hochschulen . vor gewissen rückschrittlichen Einflüssen zu schützen und die Freiheit ihrer Forschung, die Möglichkeit einer von jeder Tendenz freien wissenschaftlichen Arbeit für Lehrer und Schüler zu-wahren. Die österreichische republikanische Verfassung jedoch verbürgt in ihren Grundgesetzen Lehr- und Lernst»iheit, daher kann denn wohl heute die Hochschulautonomie als überlebte SchutzmaßnaWe angesehen werden, welche'Wert und NMoemdigkoit verloren hat. Und diese heute wertlose Einrichtung hat gerade in den letzten Dezennien.dazu gedient, um in dem. Hochschulen Strömungen schalten und walten zu lassen, welche tveit entfernt davondie der HochschulautonoMie zugrunde liegende Wahrung der Lehr- und Lernsreiheit in acht zu >nehmen, der Beschränkungdieser Lehr- und Lernfreiheit dienen. Vor allem geschah dies deshalb, weil sich eine Der- , schiebung des Begriffes der Hochschulautonomie geltend machte. Man begann.Lehr- und Dernfreiheit als eine Parteiangelegenheit anzusehen, und es kann den Hochschullehrern, wÄche die Führer der Jugerw in dem den Hochschuleir naturgemäß, innewohnendsn Streben nach Freiheit fein sollten, derBorwmsnbcht erspart bleiben/ daß sie die Ausmrtzllng der Hochfchulauwnomie zu Parteizwecken nicht . nur stillsckchieigend gck)nldot,-sondern in viÄen Fällln gefördert haM.^ Man emmere sich nur daran, daß der berühmte MmstWoriker Dvorakweil er Tscheche war, bei seinen AntrittsvoAesungen den rüdesten Beschimpfungen und Storungen deutschuaUowler Stndenten ansgefttzt war und daß diese störenden Eingriffe in die Lchch^erh' als die RegieMNg dagegen' VörsEungen erhob, mit dem Hinweis mtf ’ifie Hochs^Mantonömie beantwortet wurden, womit gewissermaßen eine offene Kapitulation vor nationale und Parteibestrebungen stattscmd.. War scholl damals, im allen Oesterreich , mA seiner unglückseligen Mtionalitätenpolikik die Duldung solcher Vorgänge eine Unmöglichkeit, so ist diese UnmöKichk^t noch augenfälliger geworden, da. man jetzt dieseM Hochschillautonomie heranzieht, wenn es gilt, verfassungswidrige Beschränkungen der Lehr- und Lernfreiheit durchzuführen ^nnd damit gesetzlich zu bemänteln. Die Verfassung gewährleistet die Lehr- und Lernsreiheit zur Genüge und' Träger der Verfassung ist das souveräne Volk von Oesterreich. Die heute durch diesen verfassungsmäßigen Zustands geradezu einen Pleonasmus darstellende Autonomie der Hochschulen hat zu fallen, da ihr ursprünglicher Zweck überWssig geworden und sie heute der Deckmantel für Verfassungswidrigkeiten ist. ' Hochschulen müssen Heute eine Angelegenheit sämtlicher Bürger des Staates sein, und es darf nicht der einer modernen republikanischen Staatsform geradezu ins Gesicht schlagende Zustand weiterbestchen, daß Hochschulen einen Staat im Staate bilden, der zuHartetzwecken ausgenützt wird. Der heutigen Negierung, deren judenfeiMichM Bestrebungen die unter dem Deckmantel der HochschulauLonomie getroffenen Maßnahmen höchst willkommen sind,, well sie sie dulden darf nndvor den Äugen des AuslMdes, von denr man mit den evbotzenett Phrasen von Verfassungsmäßiger Gleichberechtigung Kredite erlangen will, das Gev sicht wahren kann, muß gesagt werden: Die Hochschulautonomie istheutedirekt verfassungsaWrig, da sie eine der gesamten Bürgerschaft dienende Organisation, wie es die Hochschulen sind, sowie die Durchführung ih«s Lehr- und Lernapparats nicht dem derfassungsmäMest Mllen der Gesamtheit unterstellt, also dem Staate, sondern eine .Autonomie duldet, in deren Konsequenz sich das Walten einer von Parteien und ParteMchkerten bestimmten Gruppe ergibt, welches zu schwerer Schädigung des Ansehens dieser Hochschulen fuhren muß. Eine Hochschülautonomie, m deren Rahmen es Vorkommen kann, daß deuffchnattckiale Hochschüllagungell auf dem . Boden der Hochschule stattfinden, welche zu UMtnsten einer bestimmten Gruppe der BevöÄenmg Maßnahme« - im - Lern- und Lehrbetrieb der Hochschulen fordern, daß auf dem Bicken der Hochschule Sammelplätze zur Störung von VersamEnM« eingerichtet werden, daß Vorträge von WrssenschafEövn vom Range Karl R rr n e i s, weil sie mit den BarteitendeMn der MttMen- An Erlaß des ZMrmiuisterimnL. - Erregang i« den laasmiknnischen Kreisen. - Dvö Angälegenheit R alt tze r, "die.so viel ärgerliches. AufsDn erreMhät,. findet imnnrchr durch einen Erlaß des I u.st i z m in i st e r i u m s ihre Liquidierung. Der Erlaß ist gestern an -das OberlandesgerichtSpräsidium ergangen und lautet:' - , ,/Für die Richter ist bei der öffentlichen Verhandlungdas Tragen eines besonderen A mt s kl erde s vorgeschrieb,en wodurch betont wird, 'daß die Richter bei AusübMg ihres Amtes den S trei t igkeit en undMeinungsverschie d e nhei t e rr entrückt sind und' u n v o rer ngenommen ihres Amtes üvalteu. Mt dem Amtskterde «sind' persönliche Abzeichell Durchaus unvereinbar. Die Richter haben das immer als felöstverstaMich angesehen. Sie haben jedoch auch darauf zu achten, daß andere Organe ' des Gerichtes, WÄche kein Amtskleid tragen, bei Verhandlungen eL-ensoweni.g mit Abzeichen ihrer Gesinnung oder Vereinszugehörigkeiterscheinen. ‘ , . Die über alle Parteiungen er'haben-e Stellung >des Gerichtes und die . Gleichheit aller vor dem Gerichte soll nicht nur in der Haliung des . Richters, sondern im Äustveten aller bei der Verhandlung mitwirkenden Organe des Gerichtes zum Ausdruck kommen. — Diese Auffassung ist gegebenenfalls auch den fachmännischen Laie n r i ch t e r n, den Schössen mrd Geschwornen mitzutellen." . / Wie wir erfahven, werden in der nächsten Zett auch von den anderen Zentralstellen ähnliche Verfügungen für chveN Anrtsbereich getrosfen werden. Konferenzen Seipels. . Die Aktion - des Bundeskanzlers Dr. Seipel, die Rechtsradikalen zu einer Einstellung ihrer den Maat bereits sehr arg gefährdenden Gewaltaktionen zu bewegen, ist bisher von nur geriugem Erfolge begleitet gewesen./ Der Kanzler gibt sich, -wie gesagt werden muß, alle -Mühe, einen Burgfrieden herbeizustrhren oder doch wenigstens den b ewäffneten Terrorismus abzustellen. Cs wird versichert, daß er im Falle des Scheiterns seiner Verhandlungen mi? präzisen Anträgen an den außerorderrtlichen Kabinettsrat hevantreten wird/ die in der rigorosesten Anwendung -der Gesetze gipfeln. . Die Vorfälle tu: Men haben bereits sehr Änpfindliche Störungen tut Fremdenv«rkehr gezeitigt. Zcchlroich-e Ausländer' sind im Laufe der letzten Tage abzsveist. Aber auch die Handelskveife^ eÄchen laute Klagen. Biele g.es ch a.f't'.l i ch e V e.r o i n Du'n/g e n,' insbesvndexe zwiWn Polen undMien, such.msolge,der stürmischen Eveig- Msse in Oesterreich g e lö st worden, und es ist ein merkwürdiges Ergebnis dieser vöMfchen Mionen, daß' gerade gwße -Mische" Häuser -in Men getroffen wurden. Biele Reistnde öftevveichischsr Häuser find in den letzten Tagen aus dem Auslände nach Men zurückgrkehrt und berichten, daß' ihre Anstrengungen durch die Krawalle der HakenkoeuK-er empfindlich gestört wurden. SelbstvevstäMich hat all dies in den betveffeMn Kreisen große Erbitterung Grvovgerusen, die noch politische Folgen hcchen wiiä». - . . . Me die ,/sireßWntrale" meldet, find in der -T s ch echo-Slowakei Gerüchte verbreitet, wonach es mit Rücksicht auf die letzten Schwievigketten bm tschecho-slowa- Mchien Mbeitertransporte in JnnSbruck gefährlich M, über österreichischen Boden zu reifem Das MslandspubWmn wählt -daher. Vst eine viel kompliziertere und teuere^ Fahrtrichtung, um dem österverchds schön Bodetr auszuweichen. Das find so einige Folgen bet! , HakörW^vvei 'mv8."der /Wstvität der BchMtzn.', Der Numerus clausus an der Technik. Die Korrespondenz W i l h e l m bringt folgendes,. Cbmnmwique: Auf verschiedene an das Unte-rri chtsamt gelangte Anfragen bezüglich der Nachrichten' übep Beschränttmgen Lei der Aufnahme jüdischer Hörer an der Technischen Hochschule' wird aus dem Unterrichtsamte tnitgeteilt, daß dort über eine solche Kundnrachnng des Rektors der Technischen Hochschule keine ' offt*,, zielle Mitteiluug vörlieg-t/Eine Beschrä u,knn^ , der Aufnahnte jüdischer Inländer ist bei der Gleichberechttgung aller Bündesbürger jede n f ä l l s u u's g eschlossen, bezügliche der Jnmmtrikrvlation von-Aus- . l ä n d e r n besteht die generelle Anordnuilg der Unterrichts- Vertvaltung, erst nach den InIändern und nach! Maßgabe der noch verstigbaren Plätze Ausländer aufzn-.- nehmen. Die E ir t s ch e i d u n g in diesem Rahmen treffest ° im einzelnen Falle die akademischen Behörden. . — Höst.. fentlich iveiß das Unterrichtsantt schon von dent Beschluß, und man darf auch hoffen, in Kürze zu erfahren, was die ' Regierung vprzukehren gedenkt, um Interventionen oder Repressalien -der Auslandsstaaten zuvorzukommen. Die Hakenkreuzler und Mussolini. Die Erschem-Mg NkuffÄims aus dein Sitze des italienischen Ministerpräsidenten hat in den Kreisen der Hakenkveuzler lebhafte Bewegung hervorgerrffen. Man fühlt sich gelockt) das Beispiel - des italienischen G-ewaltmerers zuj imitieren, und namentlich den bahrffchen Hitler gelüstet es nach dem R^chme, ein zweiter Mussolini zu werden.! Mussollnis Sieg hat sichtlich die Höffuungen der intetst nattomlen nationa-listffchen Reaktion beflügelt, und doch!, wissen die Herren nicht recht, wie sie sich zu chm stell-ey sollen. Die erwarteten Taten des Min-istevpräfidentest Mussolini sind a-usgMieben, er muß den -Vdrhältmssest Rechnung tragen, 'und da erscheint es Nüger, -für alle Fälle den ganzen Faszismus für einen Schwindel-- zu erklär'ett, allenfalls auch ssir einen Mffchen. Jedenfalls wacht sich der'Mangel einer einheitlichen^ Auffassung beträchÄich fühlbar und eswird sich empfchlen, naschest zu einem/Partei^' bes-chlusse zu gelangen. So widmet HÄers ,Mölkis chep' Beobachtet Mussolini einen HÄtartiköl, aus dem Bedauern ersichtlich wird, -daß Mussolinis' Tatendrang dntch die realen V-erhältmsse gezügelt werden muß. Was er tut, könnten vielleicht auch andere leisten, aber ans das Vertrauen zur Persönlichkeit komme es an,, wie mit einem allgemein verständlichen Seitenblick auf Herrn Hrtlep gesagt wird. Der Leipziger antjisemttische Kammer"- jedoch kommt zu wesentlich anderen Fdststellnngen. Ein Mtavbettev berichtet ihm ans Kopenhcchm: „Ein paar Vertreter Mnssoliniis reisten, hier durch/ aus dem Wege nach Stockholm, und hielten in der Italienischen Bwermgung einen Vortrag. Der eine war eist Hebräer; und ich 'halte, die ganze Mtssolinische B ewegung für eine Jndenmache. Sie wird von den Pariser Großjnden geleitet, mx den rebellisch gewordenen Sozialismus in Italien zu knebeln." Die armen Hcckenkreuzler müffen angesichts derart , divergierender Urteile völlig - kopfscheu we.chen; darum ist eine Einigung 'dringend zu wünWn! tan die Hochschule beherrschenden Hakenkreuzler und ihrer Gesinnungsverwandten nicht überernstimmen, verboten werden, daß ordnunMemäß immatrikulierten und inskribierten Hörern der Hochschulen, weil sieiJuden sind, der Zutritt zu den Hör- und Lchrsälen gewaltsam verwert wird — eine solche HochschulautonoMie ist Än direkter PevsassungsLruch und mutz beseitigt werden. SestttrW. Die kommendr» Neuwahlen. Wie schon gemeldet, sind die Wahlen in den N at-ionalrat für Mitte Oktober geplant. GleiWrkig wollen die Mehchertspartoren auch die Neuwa-hlen 'in den Wiener Gemetuderat und Landtag durchführen. Eine Vereinbarung mit den Sozialdemokraten ist jedoch bisher weder über diese Frage noch über die Novellierung der Wahlordnung zustande gekommen. Riederösterreichischer Landtag. In der gestrigen Sitzung gelangte eine' sozialdemvkratrsche Interpellation zur Verhandlung, die sich auf die Verletzung der Immunität des Abg. Petznek in Mödsing beziHt.Am 21. Februar hatte der BeMshauptMann von . 2M>ling in der Wohnung Petzmks auf eine anonyme. Anzeige hin eine Durchsuchung nach Massen vornehmen lassen. Der Präsident I n 1 e l erwiderte, daß der Vorstand der BezirkshanPtmMnschaft.'MWng infolge biös-es VchefaÄs^ von seiner Stelle enthoben und in DisziPlinaruNtersuchung. .gezogen worden sei. ' ■ Der Landtag verabschiedete den Gesetzentwurf -Wer die ' ProdiPrische Negelüng - der B e z ü g e 6 e t G em'eindeärzte. Diese Angeleaenbeit hat, wie noch erinnerlich, vor einem Jahve fast zu einem - S -t r e i k 8 e p Aerzte geführt.; . . Weiters beschästigts sich der Landtag mit einem Dringlichkeitsantrag aller Parteien über die Verpachtung! der Gutshewschast G r.v ß - Per t Holz mit ihren enormetp Waldbeständen an dre DüMdorfer HoWvmaDr. Blas-, berg. Der Besitz bildet das Qüellgch>iet dev Lainsitz,"der Zwettl und des Kamp und Umfaßt 8060 Joch in einer Höhe von etwa -1000 Metern. Durch Mholgung diese- Gebietes würde die Gefv'hr von Hochwasserschäden vergrößert. Hirttex. Blasberg soll nach der Mitteilung des Referenten der Herr Stinnes stecken. Mtten im Waldkomplex ist berettS eine Riesensäge mit sieben Bollgattern ausgestellt worden. In der Debatte, in welche der Krem sin Großdeuffche M ilt er mann seinen ' antisemrtffchen.^ Sens hineintvrrg, wurde noch mitgeteilt, daß die Unternehmung Arbeit'er^aus der Tschecho-Slowake i lhevanzieht. Der Landtag beschloß einstimm.ig, die . Landesveg-ievUiNg auszufordern, die geplante Abholzung zu verhindern. Damtt wird es Wohl'seine guten Wege 'haben, denn schließlich ist Herr Sttnms stärker als Hesterreich. Die HarldelsvertragsverhMdlttngen mit Stullen. Heute reffen die österreichischen Delegie-rten nach Rorn, ^um dort die Berhandlimgen Wer einen neuen Handelsver-/ ' trag mit Italien zu führen. Die österveichische Delegation - besteht aus den Sektionschefs Dr. Schüller und Doktor .Mörth sowie.Mmffterialrat Dr. Rößler vom Acker-! Lauminffterium. Die Verhandlungen werden tvahrscheinlich ' einen längeren Zeitraumin Anspruch nehmen. 2lus i&ei/beit; Seiten wird geplant,. einen Handelsvertrag. zpl>, schließen, 'welcher selbstverständlich von der gegenseitigen ' Gewährung dW^älltzemeinen Mefftbegünstigmug ausgeht, und darüber hinaus noch,wesentlich.' T a r \ f % it a c ft ättS»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.