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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-04 · Heft 1457 (4.3.1923) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1457 (4.3.1923)
Date
1923-03-04
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Sßletf, Vomckltz Wiener MoeüienzeMnH. 1 März 1923 M. 1487 «Mahlung Men In' Zürich notierte 8.0878 Seuttmer. 8.V874'/-, keulüurs. 5ie östeneichische Krone . . 0.0074’/» (0,00747* am 2. März) jbie österx. gestempelte Kroge 0.0075 (0.0075 am 2. März) 4ie tschechische Krone . . . 15.80 ( 15.80 am 2. März) 4ie Mack ........ 0.0286 (0.0235 am 2. März) Belgrad 5.50 ( 5.35 am 2. Marz) Bukarest.. . 2.50 ( 2.50 am 2. März) Sofia.......... 8.10 ( 3.10 mn 2. März) Budapest ...... 0.17’/« ( 0.17',. MN 2. März) Warschau ......... 0.0120 (0.0125 am 2. März) Der Wiener Woremuartt. (Originalbericht der „Wiener Mokgenzeitung^.j Äü-eS stcht unter dein Eindruck der BevhaMungen mit 'Ungarn wegen Freigabe der zur Bexchlimg der österreichischen Jrnporte nötigen Devisen. Oesterreich hat eine schr starke Ausfuhr nach Ungarn, urb da setzt ischon seit Wochen die Rechnungen unbeglichen sind, so herrscht insbesondere in den Handelskreisen auf dem Wiener Markt sine kolossale Geldknappheit,' die den ganzen Geschäft sveckchr lühmt. Die Grossisten haben kein verfügbares Geld, die Banken verlangen wieder so enorme Bevgütunger«, welche barm normten Warengeschäft einfach nicht zu verdienen sind, und zudem wollen die DetoÄfirmen die Waren auf Kredit beziehen, Umstände, aus denen sich eben, wie aus den dieswvchigen Warenbevichteä zu entnehmen ist, die heute vollkommE Stzille rm Geschäftsverkehr Wiens ergeben hcck. Wenn auch die Erfolge, die rrwirtschaftspolitischer Beziehung in -den letzten Tagen erzielt wurden, eine' Besserung erwarten lassen, sowird es immerhin' eine geraume Zeit 'dauern, bis die gegenwärtige Stagnation im Inlarrdsgeschaft — von einem Export kann kaum gesprochen werden — einer Belebung des Verkchrs weicht. Ungünstig beeinflußt den heutigen Mavki Mch, die wesentliche Verteuerung aller Waren in Deutschland und die .in den hiesigen Fabriken herrschende Kurzarbeit. Von einem Billigerwerden der Warenin Destrrreich Zaun bei all den vorgeschllderten Umständen keine Rede sein; rm Gegenteil, Hanteiskreise versichern vielmehr, daß. die Konsumenten für die nächste Zeit mit allgemein erhöhten Warenpreises zu rechnw haben iveckrn. Wie.sich , das Publikum zu., dieser , gewiß traurigen Prognose stellen wird und ob die Geschäftsletiie der einer neuerlichen Echöhung ver vielfach unerschwinglichen Preise aus ihre Rechrmn-g kommen werken, wird die Zukunft zeigen. Je-drnftrlls dürfte eine neuevAche Teuerungswelle neben vielen anderen traurigen. Wchsmungen eine nicht unwesentnche Verringerung des Konsums im Gefolge, haben, die einerseits durch die große Arbeitslosigkeit weiter Bevölkerungsschichtrn und durch die Geldknappheit, die insbesöKbere in den- Mittclstandskvoqer, herrscht, rhre -DegrünLung finden diirfte. Chemikalien. Auf dem EhEMiemnarkt hat' sich, gegen die Vorwoche nicht viel geändert. Zur Deckung des dringendsten.Bedarfes wucken seitens der verbrauchenden Industrie und des Handels Schlüsse nur in schv geringen Mengen getätigt, speziell in SchuPp?nnaPhtWin, Mont Anitchlor, Thromsalzen üsw. Für den Import chÄnischer Produkte aüs^ Deutschland spielt das gegenwärtige, voü den Franzosen besetzte Rheingehiet eine bedeutende Rolle. Der Ausfall bet Waren aus diesem Gebiet beeinflußt nicht allein den deutschen, sondern insbesondere den österveichsschen i Markt, der rrder Hauptsache auf den Import aus Deutschland angswiesen ist, m der ungünstigsten Weise. So konnten aus diesem Grunde zahlroiche Aufträge aus den Nachfolgestaaten nicht Zur Ausführung gelangen. Im allgemeine» war der Verkehr in Chemikalien ziemlich geschäftslos. Kolonialware». Auch Ass dem Kvlor.'ralwaren- und 'Lebensmittelmarkt «snnte sich trotz unstreitig besserer, Stimmung als in der Vorwoche ein nennenswert stärkeres Geschäft noch imrnrr nicht entwickeln. Schwache Hände verkaufen noch immer zu sehr gedrückten Preisen, auf Gyuck welcher eine Nachschaffung der betrvfferden Waren ziemlich ausgeschlossen erscheint. Hülsenfruchte' lagen fest mch waren gesucht,' evenso stand Zucker bei fortlaufend Mögenden Preisen lebhaftes Kaufinteresse. * Seine letzten Notiorungm ab Landesgrenze betrügen 4.40 tschech. K. für Kr-istalle und 4:7si tschech. K. für W.ürsel. Der bis'Zur nächsten Grundpreisveränterung kalkulierte Verkaufspreis inklusive Zoll,.Fracht und Wiener Spesen ab Bahnhof Wien beträgt - für Kristalle. 11.820 K., für Würfel 12.444 Ä. pro Lb'Logramm. A^ch Oele und Fette warer.- bei behaupteten Preison stark begchrt, wenn auch Preiskonzessionen die Bockedingung füx den Abschluß eines Geschäftes waren, wogegen Kaffee, Dce und Gewürze bei stabilen Preisen in der Berichtswoche ein ruhiges Geschäft verzööHne!?;". Reis zorgte chne Leichte NachgiMgkeit im Preise. / Orle und Fette. Die AuslrmLsmäckte weisen feste Preise fleigm im allgemeinen, nur Leinöl hat nach den jetztwöchigon Preiserhöhungen fetzt einen Preisrückgang erfahren. Auf dem Wiener Platz herrscht Geschäftsstille, es wird '.u. der drin- ^Gste Bedarf gedeckt. O Holz. DaS JrÄlNidsgeschäft bewegte sich in der in. ßchr bescheidenen Grenzen. Jedenfalls ist es bemerkenswert, wß das Baugewerbe, .das als Käufer auf dem hiesigen Holzr-rnqe Zeit vermißt tourte, in te>» übte» Wochen als Einkäufer wieder. ,.aufgewel«n?ist<ES. -de»ick,MeS, und zjwar erspAckichcvweise auf eine erhöhte Inanspruchnahme dieses so wichtiigen GewerbozweiHes hin. In der Tat hofft, .man bei Ewtritt für das Baugewecke günstiger WUtcrungsverhältnisse auf eine Wiederbelebung der Bautätigkeit in Wien, die schl'ießsich durch. die jünMe Milliackenzuwendung seitens der -Gemeinde Wien an die SlMüngsvere-inlgung<n eineh wesentliche Förderung erfahren hat. Auch die übrige holzverarbeitmte Industrie fichr ir-der abgolaufemn Woche, tvenn auch -in. mäßigen Mengen, in der Ergänzung ihrer Lager fort. Geschäfte, an tvelchen vorwiegend der Wiener Lagvrhandel- und die Detoii.'ssten beteiligt sind. Hiesige Kistensabriken erhielten namhafte Auslandsaufträge, tvorouS sich die starke Nachfrage in Kiistenbrettern erklärte. Die Preise der Sägen sind roch immer enorm hohe, eure Gchchüflsmöglichkeit für desi Wiener Platz ist bei diesen Preisen und der hohen Frachtgebühreu, speziell für. Moren Als den Mpenläudern, ausgeschlossen. Die Existenz der dortigen Produzenten ist auf den Export eingestellt, chir.»- sichtlich welchen speziell das Geschäft nach Jtalren zufolge der neuen für dieses Land schr günstigen Ausfuhrbestimmungen einen bedeutenden Arssschwur-g genonlmen hat. Die Landesregierung von Kärnten hat in den letzten Tagen Hunderte Waggons Brennholz zur Ausfuhr freigcgcbcn. jedoch «ls Gegenden, die derzeit keine Geschäftsmöglichkeit bieten. Die. Ausfuhr nach Deutschland ist. noch immer sehr schwach. Textilien. .; Keinerlei Anzeichen deuten ans eine Besserung der Lage auf -dem Textilienmärkt hin, auch sind die Aussichten für eure. Verbilligung des Rohmaterials schr gering. Der hiesige Textilienmarkt stagniert nahezu vollständig, die Nachfrage aus dem Ausland hat fühlbar nachgelassen. Dazu werden ne','erliche Preissteigeruirgen auf dem Banmwollmärkt in Amerika gemeldet. Die hiesigen Verkaufspreise haben trotz erhöhter Gestehungskosten bei den Garnen und Geweben kerne nernenswerten Veränderungen erfahren. ' Eise« und Metalle. Die immer mrlcidlicher werdenden Zustände im Ruhrgebiet haben zu einer Verschärfung der Sitüänon auf dem Essenmarkt, insbesondere der Hausse in den Eisenpreifen. Die österreichischen und tschecho-slowcckischen Werke sind mit Auslandsaufträgen, insbesondere aus Deutschland, überhäuft, ja es wird pielfach bereits auf die Händleckager gegrssfen, nachdem die Merke nicht in der Lage.sind, größere Aufträge entgegenzunchmer». Die sschecho-slowakischen Eisenwerke haben in den Letzten Tagen eine bederrten-de Erhöhrnrg ihrer Prsise vorgenommen. - - : .; |g . Die Austoär'sbeweguug der Metallprelse, die jüngst Eingesetzt hat, hat auch i-n der abgelaufenen Woche angehalten. Für Zinn und sämtliche übrigen Metalle ist eine wesentliche Verteuerung omgetreter», .Kupfer ist in Amerika um mehr als 16 C-ku!s gestiegm, wodurch der Kupferpreis auch , in London getoaü'ig hrnaufgeschnellt ist. Das Steigen der Metallpreise auf dem Welltmcwkt in Verb>i>nduug mit dem Rückgang der Mar? bewirkte auch in Deutschland eme Erhöhung der Metallpreise. . Kohle. ' '* O-esterreich verfügt derzeit »roch über große Steinkohlenlager und vermochte airf die starke, durch die Kohleoblockade bedingte Nachfrage aus Deutschland diese Lager nicht sonderlich zu-lschtw. Es wird bei dem reduzierten Jnlanoskonsum WerhMpt noch langer Zeit, bedürfen, bis von einem Ausverkauf dieser Lager gesprochen werden kann. Der Braunkohlenabsatz aus österrerchischcn Gvuben stagniert, empfindlich fühlbar macht sich die Kraipphe.it in Koks.. In den. Allslandsrevieren haben die Koksprosse einewesentliche- Erhöhung erfahren, ganz bedeutend ist der englische Koks für den. Export grstirgen. Tuch-, Strick« mrd Wirkwaren. Der IrvlandsbÄarf an Tuch- und Schafwollwaren für die Frlchjahvssaison ist so ziemlich gedeckt, der Geschäftsverkehr in bieserl Maven ist bewert daher ruhig. Die Preise sind fest, die Ausfrchr nach Ungarn 'durch die dortige Art der Deviserbewirtschaftuug nahezu vollständig unteckunden. Aus dem hiesigen Platz liegt noch einiges^ Kaüfinlereffe für feinere Kammgarnstoffe, englische Kostümstoffen und Covercoats «vor. In Stvick- und Wirkwaren war in der Berichtswoche eine 'Besserung des Geschäftes zu verzeichren. Die Preise sind' trotz des Umstandes, daß sowohl a.u8 den Sukzessionsstaaten Äs auch ans dem übrigen Ausland sich Käufer in Wien eingefundeu hatten, gedrückt^ Die IEan'üskunde beobachtet noch immer eine gewisse Zurückhaltung, die eben ihre Wirkung auf die'Preisgestaltung nicht verfehlt. Sie sucht nur billige Mare, toäürmd dos AMmck ein Interesse für älle Artikel zeigst Rohhäuic, L:der und Schuhe. Die ungünstige Situation ans dem Ledermarkt und di« herrschende Geldknappheit gestaltetendas Geschäft in Rohhauten äußerst schleppend. Gerade was die Industrie unbedingt ' notwendig brauchte, wurde gekauft. Bei Anhalten dieser Ge- 'schäftsstille kann wohl mit oiner Abschwächung der Häuiepreise w der nächsten Zeit gerechnet wecken. Im allgemeinen blieben die - Häutepreise in der Berichlswoche gegen die vorwöchigen Notierungen noch lmverändert.^ Das Ledergeschäft ist. unveräridert flau, die lsderverarboitenden Industrien und Gewerbe rechnen mit einer Fortsetzung der bereits begonnenen leichten Abbröckelung der Preise. An« der dieswöchigen Börse blieben die Lederpreise unverändert. Das . Leiche gilt auch voü der-Schuöpreisen. Der' Schlchdetai'chandel stockt nach wie vor. Man erhofft sich bei Annäherung der Cftcrjeit eine Belebung des Platzgeschäftes. An ' der Börse bestand einiges Interesse für Frühjahrsartikol, wie braune Schuhe und besonders we'ße Lemenschuhe. . ' ' B9rs«R«KoiRinliileiU9kicliiHHiii WechseUtiO)I H AQ I D & (o. Wliii, in Hö^efiitauf«n|ai»a 11 m Die Devisenkurse. In Zürich erfuhr die Devise Berlin eine neurvlicke fleine Bessepung von 0.0295 auf 0.0296. Buda« ' Pest besserte sich von 0.1775 auf 0.1787. Dafür erfuhr Belgvcch eine stärkere Steigung vcn 6.85 mss 5.50. Die Sieiaepung dü§ Dinars ist in erster Reihe <ruf die DePlationsbestrebunaen deh jugchlawischen Regierung, ctutf die Drosselung ces offiziellen Kredits von seiten der Na'.ionalbank und auf die Bevfolg'nrg jeder Ar' von DeviscnspekrÄati'on zurückHirführen. Die Devise» Prag. Bukarest und Paris blieben unverändert. In Berrli« sind nur unwcheniliche Beräuderungen zu konstatieren. Der Dollar besserte sich von 22.728.09 auf 22.738.01. Das MO blieb unverändert. Der franMische Franken bröckelte vön 1876^5 auf 1374.05 ab. Alle anderen -Devisen Wieben ins Wesen unverändert. . Der Wiener Frnanzmartt. Die" VersorMng vollzog sich, obgleich das GM» eiwas. anzog — der Satz stieg seit vorgesterü von 0,875 auf 1,136 — leicht. Einzelne ungarische Kategorie^ waren gegen L-echb^ gesucht. Nach der Pwlon-gation wurde die Stimmung "fest und bestimmte leitende Werte lauteten i^ den Schätzungen wesentlich hiiher. Der Ausweis der Deutschen Nerchsbauk vom 23. d. zeigt «ine Zuua-Hmc des BankMenumlauses in der letzten Woche um 419 Milliarden Mark undbe rügt mithin der aasamts Nolenum^auf 3,129.540,257.060 Mark. Die.Zahl der Reiche kassenscheine hat sich' ebenfalls um 75 -Milliarden o>uif 658 Milliarden vermÄ/rt. Di« Beawsppnchüng der, Darlehenskassen den Deutschen Reiches .setzt sich in großeut umfang wei-'er fort, Mit diesem großen Notenuurlanf sind wieder di« Höchsstahi-e« des Notenausweeses der Febmarnnt e erreicht. Keine Steigerung der deutschen Roheisenprelse. NO Hannover wird tel-earaphierl: Der Noheisenverban'd teM mit» daß die bisherigen Roheisenpreise beibohailten wecken. Nur dag m-n engslischen Brennstoffen erblasane Roheisen-muß insölgs' der Verteuevung der enAsschen Kvyle eine ErhiHnng evf-cchren.. Die neuen Preise für' dieses Nvhsssen stellen sich wie folgt; Häuta-tit 785.000 Mark. Gies-ereirohessen 1 755L00 Map! und Gießereiroheisen 8 752.000 Mark. - Die tfchecho-flowakische Notenbank. Die Dorsubskriptio» auf die Wien der Notenbank w'.ck auf einen Betrag in Dola lar läuten. Gemäß der gesetzlich festgelegten'Höhe des Mtirtt'» Kapitals werden höchstens zehn MN-lonen Dollar -zur Zeichnung aufgelegt Wecken. Damit soll jedoch keinerlei- Prsmdiz für brs Kauf ige MährunsSeiüheit geschaffen -lverden. Es stahl' noch nicht fest, bb'idie Beträge, die für 'die Borsulbskription ein laufen, nach einem fixen oder -beweglichen Zinsfüße verzinst werden. - Das ungarische Düdgrt schließt mit eiuom Defizit von 40,5 MMacken. Diesen verhäl -nismässig Keinen AbftMg will der -ungarWe, -FinanMin'.ster dadurch erreichen, daß er diq indirekten Abgaben unverhältnismäßig^ erhrhl. . WH den Umsatz- und KonsumstErn. sollon 44 MMacken herein^ gebracht werden. Phantastische Zählen. Es fragt sich, ob dieses Ziell wirklich erreicht wecken wick, daß Äbcr trotzdem dii Kasten der Lebenshaltung in Ungarn u n v e r h ä »l t o i Ss mäßig erhöht werden. D brstünmt. Die ungarischen Schulte« an die tschecho-slowakisch« Textilinrustrie. Aus Budapest wird telegraphiert: Gestern et« schönen hier die Brr reter. des Reichenberoer.deutschen TexlD Verbandes sowie der Reicheüberger Handlskammer, um ntüj der B'^'tester Handels-kamm-er Deck-mdlunam bezüglich dev. tschechiifchen Kronenf-ockerungen der Reichenber-ger DexMircku-- str-ie M führen. Die Reichewberger Dellegierten erklärten, wenn die Forderungen nicht d in n en ku r zem b egllich-e a werden, dies seine Fr>l^« für das gan^e ungarisch-tschecho« flowäMche W irlschaftsv erhailini s zei igen werde und mmlentW die Wirtschäifisvechandlunpen Laturch gosähcket wecken Wnst». Leu! Die Ungarn bLtonlen.ihre-gute Wsichten. ecklär'en jedoch, von. der staatlichen Devisenzentrale keine Devisen beikommerr zu könuen. ..' . Börse Wr lmchwtrtschaWche Produkte. Der Wiener. Markt verkehrte im-W^ch?ylmsse in sefleE Tendenz urck konnten» in verschiedenen Artikeln höhere Preise erziert lveroen. Der gestrige Lanwtagmari.t to.es gün,tigech. Besuch auf, allein das Geschäft zeigte irregulären Charakter untz die freunolichere Stimmung - oer letzten Tage scheint . ctrtccj ruhigen Auffassung gewfchen zu sein. Der Grund liegt, vo.r, allem noch rmmer in dem reichen Offert an fremden Mehlen,' wodurch die Nachfrage für Brotgetreide naturgemäß gedrückt! ist. Es muß übrigens konstatiert werden, haß der Absatz inj Mehlen in den letzten Tagen ein günstigerer war, indes er», folgten Verkäufe weniger zur Deckung des Konsums, als seitensoes Handels wieder Anschaffungen getätigt^ wurden. Auch in' ungarischen Mehlenfanden verschiedentlich Umsätze statt, indiesen werden Käufe für spätere Lieferung bevorzugt' und konnten Abschlüsse zu 270 nng. Auslandskronen^ vro März-, lieferrmg verzeichnet werden. Die Tendenz für RoggenmeW spricht sich gegenüber der Vorwoche behauptet aus, wie' auch Preise kein Aenderung erfahren haben.' Dagegen wird Kleiej hei lehafterem Geschäft eine Nücnlce teuerer, bezahlt. Trotzdem! fremde Weizen hier günstigeres Rendement bieten, findet ein! Bezug in solchen nicht statt. Der Verkehr beschränkt sich auf heimliche Provenienzen, die zu 4100 Ä. brs 4200 K. im Markte« sind. In Roggen wird die Nachfrage von dem unbefriedigenden! Mehlgeschäft beeinträchligt. Es ist möglich, daß die Nachfrage,, sich in der allernächsten Zeit besser gestatten wird, da tschechisch^ Roggenmehle nicht mehr so ungehindert durch 'behördliche Verfügnngen wie bisher über die Grenze rollen -können. Ich Gerst nahm der Konsum gestern, wieder einige Anschafsungen! vor, wobei Preise von 3300 Ä. bis. 3400 K. zugestanden wurden.' Die Nachfrage für Hafer ist keineslvegs als lebhaft zu be-' E"' nen, ist aber jedenfalls günstiger als in der Vorwoche und te zu verschiedenen Abschlüssen. In ungarischer Ware zu! K. ab Grenze und in schlvrmmender rumänischer zu 7L0, Lei ex Schlepp Wien. Mais ist eigentlich sehr wenig gefragt,! sowohl' in Altwie Neumais, ist wenig Verkehr, zu cheovachten-i Jugoslawischer Dörrmais wird, zu! 2900 K. bis 3000 K. willig! für InlandsKvecke ausgenommen. Hülsenfrüchte verkehrten in, angenehmer Tendenz, nebst Ankäufen des heimischen KonsumK wurden auch einige Exportabschlüsse nach Deutschland getätigt.! Der Absatz in Heu ist^sehr bescheiden und vollzieht sich zu einer! unveränderten'Preisbasis. Gesucht ist.Stroh und konnten im,' Wochenlaufe größere Partien nordischer Provenienzen zu 1850 K. bls 1890 K. placierr werden. Wie verlautet, stehen in nbrdischer Ware weitere Bezüge bevor. Sehr fest tendrerten Äleesaaten, die nur bei Bewilligung der vollsten Forderungen erhältlich sind. Malzkeime, Reppskuchen, Kürbiskernt'uchen und Leinkuchen erfuhren bei bessere» Umsätzen eine höhere Bewertung. Es notierten Pro «Kilograckm ab Wien: Weizen inländischer 4100 bis 4200 5k., Roggen inländische, 8660 bis >3750 K.,. Gerste inländische 2900 bis 3000 K., slowakische bis 3450 K., beziehungsweise 1.40 bis 1.60 tschech. K. (ab Marchegg)^ Mais rumänischer 2950 bis 3100 K., NeumaiS 2600 bis 2700 S& und TörnnaiS 2800 bis 2900 K., .Hafer 2600 bis 2700 K.. Hirsq rumänische 3000 biS 3200 bulgarische »200 bick 3400 K., Molist ungarischer 14.500 bis.15.000 K., Weißbohnen llngarifche »560 bis 8600 rumänische 8200 biS 8400 K., Schälerbsen 8800 bis 11.000 K. Anbau Groüerbsen 7000 bis 8000 L. mnlünische Groß«'

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