Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1457 (4.3.1923)
- Date
- 1923-03-04
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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«MS < .neu Dien, Gmmtag erhaben und von jedweder Quarantäne in Alexanbrienund 'aZ anderen Orten befreit soin. Dies gilt unterder Voraus- Isetzung. daß die erforderliche T-eilnehmerzahl .für jede einzelne Geftllschaftsgruippe zustande kommt. .' Bei einem -veiwöchtgen Aufenthalte M Lande vT ch :der w^retzeä- Annahme, daß W-Reist yck der drittG SchiffWasse zurückgÄegt werdest wird, kayn mit eineck Gefamtlostenaufwande von zirka 55 Pstrnd pro Person gerechnet werden. Die mit ^ilfe deS Handels- und Jndustriedepartznrents Zionistischen Erekutide in 5^erusälew' in frfcw dsr Zionistischen Exekutive in JetttsaleM'in letzter Zeit ausgebildeten jüdischen Frerwdenfichrer, welche einen gediegenen Ämerricht in allen in Betracht kommenden Fächern erhalten haben, und von einer uurter Beteiligung eines Regierungs-- ' Vertreters abgehaltenen HrüfuirgÄMMnissiöu zur Ausübung des Berufes als Fremdenführer approbiert wurden, werden den Besuchern des Landes wertvolle Dienste leisten können. Die notigen Paßv-isa weiden vom.Wiener Palästina- Arn-e besorgt. Vurläufig kommen zwei Reisegruppen in Betracht, von dencn: die eine g e g e n d e n 20. M ä r z und die andere u m den 10. April abrersen soll. Interessenten, die sich einer dieser Reifegrrlppe anschließen rvollen, erhalten weitere nähere Auskünfte über alle mit einer solchen Reist nach Palästina zusammenhängenden Fragen beim Palästina-Amt, 1. Boz.. Bairernmarkt 24 (Telephon Nr. M-1-87). WnMche FusrndWrertaguns. Am 25. d. fanden sich im Chaluzheim Äühieobergerdorf .die Führer der Jugendgruppcn (Ahawath Zion, Dleu-Veitz, Bund jüdischer Wanderer, Cheruth-Sportklub,. ChcrrUh 19 Erez Israel, Jung Juda 10, Jugendgruvpe 20, Jugendgruppe 12—15, Menorüh, Misrachi. Schomer, Freie Bereinigung jüdischer Studierender in Mödling) .;n einer. Aussprache über Methoden der Jugendarbeit ein. ' - ' Die Tagung wurde durch den Iugendrestrerueu des'Zionistischen Landeskomitees Dr. Klober, der die Wünsche des Landeskomitres für eine ersprießliche Arbeit üverbrachte, eröffnet. Er. begrüßt sodan): Herrn Pros. Jerusalem sowie die Vertreter der A. B. Bargiorah und die Vertreter des Lehrerbeirates des Landeskomitees. Nach dern Bericht über die bisherige Tätigkeit des Jugendreferats und der Vorlage des Örganisatiousstatirts eines Verbandes jüdischer Jügendgruvpen Oesterreichs wurde die Debatte eröffnet. Während von den Herren Münzer, Mahru, Dischler, Ettinger, Schärfstem, Lanczener der Nutzen und die Bedeutung eines Zusammenschlusses in Form eines ,^Zozendverbandes" betont wurde, sprach Herr Schüler sich für Beibelaszung des Jugendreferats und Unterstellung der Jugendgruppen in der bisherigen Form aus. Herr Waldmann sprach gegen die Schaffung eines Verbandes und fordert nur intrm- Mitteilungen nur dem Publikum. Speztal- Mindermoden - MerKstätte Grete Neabert, r., Lletscbmsrlrt 17 rntpsiedlr sich für die Erzeugung von M-deUen in Mänteln, stanz, u. rngl. Lleidern. Kleider u. Mäntel für Mädchen brr zu -4 Jahre» sowie Anzüge für Lnaben bis zu z Jahren in solidester Ausführung zu den reellsten preisen 221 Lilly Feuerberg Harry Bomse Wien, 1L Wies, VII. Verlobte. M« im 7©72 fleleae Und Moritz Niwes Verlobte. Wien, XX . März 162B. 7o78 Die ZIONISTISCHE BEZIRKSSEKTION BRIGITTENAU, graluliart herzliebat ihrem Vorstandsmitglied® Herrn Moritz Niwes in seiaer Verlobung mit - Fräulein Helene Lind. 7oBU > Die KEREN HAJESSOD-KOMMISSION der Äyrckstisehsn SezirkssekÜon Brigittenau gratuliert de glichst ihrem Mitglied« Herrn Moritz Niwes tu feiner Verlobung mH Fräulein Helene Lind. 7«n Der VORSTAND des ZIONISTISCHEN PRATER SPRENGELS gratuliert dem Kassier, Herrn Ei$ig Neumann und seiner Gemahlin ixsr Feier der silbernen Hochzeit. «72 J. m Feine tVohnangselnricbtangei). Ilm, HI.MMIMM 1—) (Ecke Karl Schweighofergasse Morgerrzeltrrrrg. 4. Matz 1VSS «r.1M En gm En deiaiu K 250.000 beim Selbsteuecgcr Jakob Waod, If«, Heinestr. 17 Grosses NettkeöerH. and Bettwzrcnlager j in ■ 1111 nXprn i ■■ in , in. i.i.m.it» 1 3» TEPPICHHflüS DRACH & Co. Vln Marlahlirerst alte 79 159 Stet« größtes Lager in Teppichen. Vorhängen/Tischdecken, Bettvorlegern sowie echte Knöpftmd Smyrna-Teppiche Zionistische Sektion föt die westlichen Bezi’ke Wiens Sonntag den ix. Mänl.J , 9 Uhr abends, im Festsaale desKaufmännischenVcreines, Lj Johannesgasse 4 Maskenfest am Hof der' Königin Esther 7j$ Uhr: Saaleroffnung 10 Uhr: Einzug der Königin Esther mit ihrem Hofstaat 11 Uhr:.. Purimspiel Mitwirkend Jona Retssm&n t2 Uhr: Schonheits^Kosttim'TanZ' Konkurrenz Sehtaehmonesfest Juxbatar KARTEN VOR VERK AU Fi 'Zionist Sektion, VIII, Bennoplat* 4, Tel, 39-2*59.- «Wiener Morgeazeitung“, Buchhandlung Löwit. Tel. 14-0-77. Jüd. HochschulauMdinn. Vlll.» Z:mmermannphtn 8, TeL . 37-1-18. Meiiy Weis», VIL, B^rggiusc 22, TeL 38-3*65. zunmiiin Wien, H. Praterßtrasse 4^/11 Montag den 5. März 1. J., 7 Uhr abends, im Festsaale des Hotel Post, Wien, 1. Fleischmarkt Nr. 2.4 Aus dem Programm: Jüdische Volkslieder: Oberkantor Alter; Vldlinvbrtrag Herr Kessler (Staatsoper); Rezitationen Herr 8. Schwager, Herr Legal, zwei humoristische Einakter (Regisseur Herr Silberstein), Erstaufführung „M* Kubalim" von Perez, Humoristisches:' BaHagur (Künster- 6ühne Petersburg), «, a. Kartei» za habeni K*nenbttr«a. ,Mda% Wien, Il.-Tabontrasec s, Macbtike Hadath, Wien, II. Schlffimtigi. 20 und an der Abendkasse 70/9 ' . ■ wkjmAJl. VJJKJ Ol Jüdische JuuendTerelnlguas .,Henorali,‘ j Heim: VI. Amerlingstraese. 19 1 i Heute. 7 Uhr abends, im Saale *ur H6ehÖnen Schrvförin“,! VI. OumpendorlerBtrasse IÖI \ ) ) für jung: und alt ) ) PROGRAMM: dem Strom", Schaoepiei in 2 Aufzügen von Scbalom Asch, Puriml'chtbiider, Liedern ige», Nationaltänze, lebende Bilder, u. a. i ) Das Reiuerträgnis fliesst der JugendbiWiotheh zu Meitmam Iffii'Äii Frühjahrsgarderoben nach neuester Mode, aus orig. englischen Stoffen ' Garantiert erstklassige Arbeit und feinste Zogehöre Öelbard & Fürst 50« Wi.en, 2. Bez, Hollandstrasse Nr. 16 j fibfte Innenarbeit. Während der Mittagsstunden wurden hebräische und deutsche Wanderlieder gesungen. An: Nachrnittüg erstattete Herr Lehrer Herzberg sein Referat über die He-- ■ bräisierung der jüdischen Jugendlichen. Er schilderte zunächst^ das hebräische Schulwesen m Wien, betonte sodann die Nddwendigkeit des Hebräischlernens für die I u g e n d f ü h r e r und hebt die erfolgreiche Tätigkeit der Vereine Erez Israel, Ahawach Zion und Sportklub Cheruth besonders hervor. In der. Debatte, an der sich die Vertreter fast aller Gruppen "beterlkl.ten, wurde die Ätotwendigkeit deS ErlernenS der hebräischen Sprache von allen anerkannt,, jedoch wurden von einzelnen Rednern. Hst, Unterschiede in der Erreichung des Endzieles bei Tst- und Westjuden hervorgehoben. Hierauf erfolgte eine L:l.ichterstattung der einzelnen Gruppen. Es zeigt sich, daß unter den Gruppen zwei Richtungen der Jugendarbeit vorheri.schen. ‘ eine Richtung, die vörnchmlich schon mit Mensch n vyn 1<> Jahren auswärts arbeitet, betätigt sich vor allem durch Ah--: Haltung von Vorträgen, Senrinaren, Sprachkursen uur« A»beit für die zionistischen Institutionen, während die rädere 0ti<&»' tung sich hauptsächlich mit Erziehungsfragen der jüdischen Ju-< gend beschäftigt und das Gemeinschaftsleben '» Form vvn^ Wanderungen, Heimabenden usw^.pflegtt Das ZiLl^alltzP ist das Leben deS Chaluz und die Ford rung de^ Unterstützung nach dieser Richtung hin. , Die Führertagung beschlotz einstimmig die Gründung ettte$. Verbandes der jüdischen Jngendgrnppe« Oesterreichs, der direkt dem Zionistischen uandeskomiteL untersteht und wählt einen zehngliedrigen Ausjhus?, der mit/- der Durchführung der Beschlüsse betraut wird. Auf Antrag deS Herrn Münzer wird den Herren Tokio» K l a b e r und T a g l i ch t Dank und Anerkennung für die bisherige Tätigkeit ausgesprochen. Unter Absingung der Hatikwah wurde die Trgur g, an der. zirka 200 Jugendführer teilgenommen hatten, g'schwssen. Mischer »Mhumor. Der Traum und die Semmdl. Ztvei Juden gingen auf der Straße und hatten großettj Hunger. Da sahen sie auf der Straße eine Semmel liege»,. Beide stuften sich darauf und jeder erhob Anspruch, da er tne Semmel zuerst gesehen haben wollte, sie zu behalten. Da man aber nicht lange streiten kann, wenn man hungrig ist, kamen sie überein, daß sich beide schlafest liegen solle», und wer den schönsten Traum habe, dem solle die Semmel gehören. Sie legten sich schläfern Eine'Stunde spater er» , hoben sie sich und erzählten einander ihre Traume. Der erste beginnt: „Wie ich so liege und schlafe, sehe ich im Traume einen weißen Dogel, der nahm mich auf seine» Rücken und fliegt mit mir geradewegs ins Paradies/ Da sagt der andere: „Sonderbar; so wahr ich lebe, ich habe dasselbe geträumt. Ich habe gesehen, wie du ins Pavadie»! stiegst. Da dachte ich,' du werdest wohl nicht mehr zurück-' konrmen und habe die Semmel aufgegessen."- Höflichkeit. Zwei Juden waren bei einem reichen Mann zu. Be» such. Während sie mit deckt'Hausherrn im Gespräch bei! Tisch sitzen, kommt die Hausfrau u»d setzt den Gästen zwch Gläser Tee und zwei Stück Küchen vor. Und wie daS Ko» vorkommt — ein Stück Kuchen war größer als das andere.! Darum ^wollte keiner der beiden sich als erster bedienen; der! eine sagte: bedienet Ihr Euch zuerst, Reb Jankel!" Der andere: „Bitte, Menet Ihr Euch zuerst, Reb Jizchok!* Schließlich macht Jankel den Anfang und nimmt das größere Stück. Das verdrießt Iizchok und er sagt: „Reb Jam M, habt Ihr denn gar keinen Anstand? Wie kann man sich dc^ größere Stück nehmen und dem anderen daS kleinere lassen?" Da fragt. Jankel: „Was hättet Ihr getan, Reh Iizchok?" Darauf Iizchok: „Natürlich hätte ich daS kleine« Stück gekommen!" „Was wollt Ihr also?" antwortet Ja» kel, „für Euch ist doch das kleinere Stück gebliebm!" ja Chiffooea» Weden. SettgrscU, Lettv?hern» allen Weissuni LeiÄcaw*rM hi <Ue VI.,WindmUhl a gass« Nr. » ssr dwaBuiti»