Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1452 (27.2.1923)
- Date
- 1923-02-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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?■>*!< ■h jMei Men, Dienstag (tat, Geschichte und Sitte verknüpft sind, die Natiojtt e n. In der Weißen Rasse schlugen die Germane u, 'Kelten und Semiten Wurzeln, aus ihnen entj wickelien sich die Völker der DWschen und Engsänder, -der Franzosen nnd Italiener^ der J u de n und ÄräWr. So leid es mir tut, dyßstMA HechmHrM sW" 'Fragen nicht tzanz wunschg^ßMayrwoWnWnHG, , muffen wir vom SLandPurikt oer ehrlichen jirdisDn iBolkspolitik die Juden Oesterreichs ausfördern- Wie' 'Bolkszählungsblätter zur Vermeidung aller Unannehmilichkeiten wahrheitsgemäß und in den entscheidenden' 'Rubriken folgendermaßen aüszufüllen: Religion: mosaisch. Umgangssprache: deutsch. Rasse: weiß. . Volks zugehörrgkert: jüdisch. Diese Antwort ist e h rlüch u n d w ü r d i g, schätzet niemand und wird dazu beitragen, eine scharfe Srenzliüie zwischen anständigen und unanständigen. Juden zu ziehen. Wir hoffen, 'daß kein Jude sich den Pflichten entzieht, welche ihm die jüdische Wurde aüser- und erwarten, daß aIle Juden Oester- »chs unserer Parole. Folge leisten. 27. Mru«r'1SSS -ZS . _ in zalaegerszeg. Die Wmde Surop^ . 7^öy:'-üH.ser^G 'Sesterreich. Parlamentarisch«. Heute wird vor der Sitzung des'NationÄrgies ein Mini starrst stattsinden, in dmn Bundeskantzler Doktor^ jSeipe!, Bundesmlnlster für Äeußeres Dr. GmErger Und Finanzminister Dr. Kierchock über ihre Reisen Bericht ierstatte« werden. Diese Berichterstattung wird mich im Plenum des Nationalvates/ der heute um 3 Uhr nachmittags lagt, in breitester Form wiederholt, werden. Die Parteien werden -dann über diese Referate zu beraten Haben. Drei Gesetzentwürfe werden die Parteien in der vorösterlichem Session am meisten beschäftigen, vor allem der. Gesetzentwurf über die Bundes- und Landesbürgerschasi, ferner die Schaffung einer , Wahlordnung und die Fürsorgeabgaoe. Was den ersteren Gesetzentwurf anÄttifft, so werden dabei die verschiedenen Interessen, namentlich der LändervertreLer, berücksichtigt werden muffen. Was die Schaffung einer Wahlordnung «rbetrifft, so verlautet,, daß noch ziemliche 'Gegensätze obwalten. Im Lllgemeinen aber wird sich die neue Wahlordnung so ziemlich an die alte qnMießen. Wohl, wird die Zcchl der Mandate herabgesetzt werden (es verlangt, daß die Reststrmmenmandat« entfallen sollen), ferner' wird bezüglich der Kuppelung und dinglich der Wahlpflicht noch^mit .den Parteien verhandelt. Man. erhofft sich eine raschere Lösung des ganzen Komplexes der Wahlreform von der Rohbiläng der Volk szäh l u n g, die Mitte April beretts vorliegen durftet Die Entscheidung Wer die wichtigsten Punkte der Mahlreform wich also kaum vor Anfang Mai gefällt werden. Die Parteien stehen auf dem Standpunkte, daß eine Verringerung der'Man» datszahlen und eine Vergwßeru-ng der Wählerziffern M den einzelnen Mgeordneten stünfiMn Mßte. » Der Ausschuß für Äeußeres ist für Donnerstag ein« berufen. In. der ■ Sitzung wird der Bundesmmrster für Äeußeres Dr. Grünbevger über die Belgrader Reise Bericht «rstatier. Hl« KmMt mit der Tschecho-SlowsG Verhinderte Arbeitertransporte, Prag, 26. Februar.' Vvr einigen Tagen würde ift Innsbruck ' zum zweitenmal ein Transport tschechoslowakischer Arbeiter, der für P a r i s bestimmt ist, angehalten und an der Weiterfahrt gehindert. Der Transport mußte in die tfchecho-slovMi-sche Grenzstation Summe r a u zurückdirigiert werden. Auf Intervention des ifchecho-ftowakischen Konsulats in Linz wurde von den öfters reichlichen Behörden zugesagt, daß der Transport anstandslos 'das österreichische Gebiet passieren kann. Infolge des Widerstandes des Eisenbahnpersonals und des Publikums kann'aber diese Zusage nicht ausgeführt werden' nnd der Transport pendelt nün seit s e ch s Tagen Kvischen Summerau und Innsbruck. . Nach Informationen an maßgebender Stelle wich ser Zwischenfall von seiten der tschecho-flowakischen Regierung sehr ernst aufgefaßt. Rach dem Friedensvertrag ist Oesterreich verpflichtet, allen tschechö-slowakischen Transporten auf den von Norden nach Süden gehenden Hauptstrecken ungehinderte Durchfahrt zu gewähren. Die Lschecho-Slowakei ist scgar berechtigt, ihre Züge dur ch «igerres Personal begleiten zu lassen. Die Tschecho- Slowakei wird an Oesterreich für die durch den verhinderten Transport entstandenen Schäden E rsa tza n sprüch e ftellorr und ist entschlossen, mit aller Energie-ihren Standpunkt in dieser Angelegenheit zu wcchren. Es ist in Prag bekannt, daß die österreichische Regierung in dieser Frage den besten Witten hatte, die tlchcch»florvak-scherr Forderungen dnrchznfi'chren. oder dicft Absicht wird namentlich in Innsbruck durch unverantwortliche Kreise sabotiert. Ter Standpnukt der Tschecho-Slowakei wird.sowohl von Polen, als auch von Frankreich, die ähnliche Interessen basiheu. vottkonnnen geteilt. Nach. Pariser Informationen hat bk B/chinderurrg der Arbriterttanspörte aus der LfchechsMawakei nach Frankreich in dortigen.Regieratrtzssreiserr sttzie «rstttrmlt. Es wird berzert der Man erwogen, drest durch Militarc h"erluNgen^ zu «sck mfamm d?ä k Betracht k6nmrend> Strecke ■ V'ijjü *!.'?■- ’v*’ ''' Wf?; ■ v Weimar Oar Wststgtzsetzte Termin für dM Jüspizieruygls .Hs jMemierckigsstf^rS byn MaegerSH Mrch M parlchl nrentarische Kommisffvriv'erschöbeMlvordM vbls«e,cofl Där.?lle'vten Samstag in ZaHe'gerszeg alles vorbereitet war,. die^Kom-^ Mission -zu emPfangestWnd ihr Sand in die Aügtzm zu "streuen. Das offiziöse Communiqne das üb^r diesen Besun aussegelen wurde, ist die dreisteste -Berhüllung dLr Zustände» wie sie selbst .nach'dieser gründlichen' VörberLitüüg nicht nur'von den.-öpplisitionellsn Parlamentattern nnd Berichterstatiertr,' sondern^ auch von Mitgliedern der Einheitspärtei Dethlen im Lager vorgefuyden wurden. ' v r r? ' -> Der Rundgang durch dü Baracken erfolgte unter Füh- AMg des LandeshauptmMns N a g o s s y und des Staatssekretärs des-Innern Stephan Koszo. Sämtliche Anwesenden gaben. in der der Jnspektiotr folgenden Besprechung ihrer entschiedenen Meinung Ausdruck,, daß das Lager in dieser Form und Versaffung. nicht länger aufrecht erhalten werden könne. Der Staatssekretär Koszo mußte zugeben, daß nach den Erfahrungen, die jetzt gesammelt würden, eine radikale Revision unerläßlich sei. Zunächst wurden die Gefängnisse und die Strafbaracken des Lagers besichtigt. Die ^En sind zwei bis Fuß s .n,i mit mner Holzpriische versehen, einer Zelle mit »stemm Fenster befinden sich üneinanderKdxangt drei Menschen, die ' eine verschärfte Strafe'zu bestehen haben. In ihrem Wasser- ' -gesaß war das Wasser , . .; - zu Eis gefroren. . - Bor dieser Zelte ereignete sich der erste )Zusaukmenstotz zwischen dem sozialdemokratischen Abgeordneten Franz Rer» s in g e,r. Wdr -KM-. PÄrzellonziPiswy^. B o d-o, welcher Reisinger derb anschrie, weil er versuchte, mit estrem der Jntenrierten unter vier Augen zu "sprechen. Landeshauptmann N a g v s; n. der. sich .in die Debatte mengte, rief Reisinger zu: „Wem es nicht geMr, möge schleunigst nach Hause fahren." Reisinger erwiderte, daß er diesen Hinauswurf zur Kenntnis nehme und dcwaus die, Konsequenzen ziehen werde. - --Im Läger per weiblichen. Jnternieeten k»vllnöen?:ch 131 Fronen und Mädchen^ von denen mehrere aus Auiaß des Be- ,spcheL/ da ihre Kleider schon ganz zerfetzt waren mit neuen Sweatern und Kleidern versehen-purderr. Es wurde festgesteüt, baß währerrd des heurigen Winters rnchrere Frauen m Zellen erfroren si^>. Im Milzen befinden sich im Lager 794.Inter^ niette,.unter ihlLn 12L politische Gefangene. In dieser.Abteiluirg,-welcher die sozialdemokrfltischen Abgeordneten öegreis-- licherweise-besondere Ansmedffamkeü' wchureien> kam es., wieder. 'Zu. .einer, hefügen ÄuseinLndeLsetzung zwischen dem Abgeordneten Emmerich La-ka und -.-.dem .Oberpolizeirat.Iohapn B $ i fa-' weil.dieser^ Me Äussprache mitden.Gefangenen up» Mgllch machte. -Unter den .pqlisischen Gefangenen „gibt es auch «osähriZeGreife,, . - , Krüppel und Gelahmte. " Uusserr, Rumänen, Tschecho-Slowaken, Denrjche,-.Oesterreicher, Türken, Albaner und Bulgaren gibt es insgesamt V.Z Das ist die Baracke der ^Heimat losen. Es sind das solche, die infolge der Friedensverträge ihre ungarische Zuständigkeit , verloren und da ihre Personaldokumente nicht in Ordnung befunden wurden, nicht optieren konnten. Diese wurden kurzerhand ins Internierungslager gesteckt und haben keine Ahnung, wann sie es wieder verlassen dürfen. Am trostlosesten ist. wohl die Läge der Intewierten der Nemrerbaracke, in welcher die ausgewresenen galizischn: Juden und die aus nichtigen Gründen . ' , ' interniertmk Juden, Männer, Frauen und Kruder in gemeinsamen Bsruä>-r utter» gebracht.sind. Hier wurden die KommissionZmitglieoer Zeugen b^pnders aufreizender-Szenen. Ein Internierter, Armin Zweig aus der Tschecho-Slywakei, befindet sich seit drei, Jahren im Lqger und hat nicht einna! einen^ Strohsack als, Schlafftelle. Mutig und verbittert.tragt er seine Klangen und Beschwerden vor, weshalb ihn der Polizeibeamte an» schnäuzt. Der unglückliche Mensch will aber die Gelegenheit .durch fxan 5ösrsche Kolöni«ltru ppen zu besetzen, M handelt sich hiebei itt erster Reihe vcm die f fafir-n JnnSbrn cki ' " HAhastete BaMlrMrs».; Budapest, 26. Februar.'(Tel. der ,Mr. Morgenzertung".) Die Mittagsblätter bevichten über eine aufsehenerregend^ Ptrafanseige des Wiener ZenlraNnstituts der Wiener'Kvmmerzialbänk gegen vier 'gewesene Buldapsster Divektoreu der Mink, welche beschA-Vdvgt werden, während ihrer Amtstät.igkett'däs Jrftitut zu eigenen Gunsten um 609 2i!il-!i!o Ne n,' Mch eimr anderen Version Mn aniderLhalb Milliarden .ungarischer Kronen de stach t s il i g t zu haben. Die Mmipuraviouen sollen m sin'grerten Baluteugeschäften be-' standen habet'« und durch Veranlassung falscher Buchungen vet^ deckt wmpen scün. Es lMdelt sich'um die Mrektören Otto Baron, MexandeS-Märkus, Mkoicms Bdgäny und Desidsr Gal, bei denan gestern Hausdurchsuchungen vorgoisdmmdN würden: - Werte von Stwa 200 Mr lli'öüen ungarischem Kronen sind nls SrchevsteNustg auf die Polizei gebracht worden Die Mlizei setzt dsts VeHor fort.. Die Direktorensind entrüstet AstMge. und 'erffär^, sie seiest ^s'V«rk/'Wöyll<M Rach^ Sie Waisen darauf W, haß Hve.-mäterrei^ Lage -- Milche' j' Mtmache. S>i-r' seien Mächüch'aus'best ^rr<?.sp'ärvhest^e-n.) Mt -unnütz vorübertzehen-lassen und setzt trotz des BerhoÄj' feiste.Klagen : M Gegenwart, des Landeshauptmannes fort Landeshauptmann Nagossy'diktiert ihm wegen dieser vnboft Mäßigkeit in Gegenwart der Kommission wulenbrannt zwej Tage Einzelhaft auf. „Und wenn mir der Herr/LaNdesha'r'lsti - mann 60 Tage aufdiktieren sollte" — schreit dieses unglücklich^ Opfer ungarischer-Justiz — ,-werde ich es dennoch hier daß wir hungere leiden, daß man Mts hier peinigt.^ Weites konnte er nicht sprechendenn zwei Gendarmen mit aufgepllanz^-- tem Gewehr packten ihn Md führten ihn in die Dunkelzelle' ab, - Die -meisten der hier internierten Juden leiden diass Qualen schon Mi-drei Jahr lang. Hier befindet sich auch hip/ Witwe des Isidor Ha im owitsch. Er wurde vor drei Iah-,, ren als Ausgewiesener interniert, starbvor zwei Jahren im Lager und hinterließ eine. Witwe mit fünf kleinen Kindern, dio sich seither noch immer yn. Lager befinden. Das älteste dev . Kinder ist heute 13 Jahre alt, ein aufgewecktes kluges Äiödchen, daS jüngste wurde vor kurzem fünf Jahre alt. Harmo. witsch stammte aus Galizien, wo er jahrzehntelang lebte.,«ne, ungarische Jüdin zur Frau nahm, die aus Szentes sinumr. Die Szenteser Judengemeinde wollte die Versorgung diese« Wassenkinder übernehmen und bat um ihre H-rausgabe, aber das Lagerkommando blieb unerbittlich und erklärte, daß diese Kinder nunmehr Galizianer seien und nicht in Ungam bleiben , dürfen. Der jüdische, Heimkehrer Benjamin Jakobin klagte weinend, baß er sieben Jahre lang russischer KriegSgesaagener^ war,'seit 27 Monaten internrett ist, nichts, verbrochen have uM obgleich seine Mutter im Sterben liegt, nicht einmal dir Er^ taubnis erhalte, ihr den Abschieds'uß zu ./l"n. Die aus der Kriegsgefangenschaft-heimgekchrten Irrtetnrcrten überreichten sowohl den Mitgliedern der Einheirssi Partei als auch den Sozialisten je ein Memorandum, in wel«^ chem sie Klage darüber führen, daß im Lager das Spitzelsystem so ausgevildet sei, Vatz Man sich nicht tränen dürfe, ein Wotti' zu sprechen. Die Verpflegung sei schlecht, es gebe viele K aM im Lager und die Heimkehrer müßten die schwerste Arbeit leisten. Hingegen seien bereits viele, deren Verwandten größere Summen zu opfern in der Lage waren, in Fre:tzvik gesetzt worben. Wie schrecklich die Lage der Internierten und die Zck/ stände im Jnterniertenlager sein müssen, geht aus einer klärung des Mitgliedes der christlichen Mehrheit.im Parlament Emmerich Csonto*s hervor, die er unter dem Niederschlagen-;' den'Eindruck'des Besuches in Zalaegerszeg abgegeben hasi ist doch unerträglich und unzulässig, daß der Staat für die Äü^ rechterhaltung der Schande Europas jährlich Millionen ver^ geude. Wenn wir. schon soweit sind, daß wir die gesellschaftliche Ordnung nur sä.schützen können, daß diese unglücklichen Men-» scheu interniert werden, dann mutz unsere gesellschaftliche Ord> nung ans sehr schwachen Füßen stehen." . '/ Budapest, 27. Februar. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".j,^ Die Sozialdemokratische Partei beabsichtig!, in Uebereinstimmung mit den bürgerlichen liberalen Parteien die Ergebnisse ' der Untersuchung im Internierungslager zu ZaläegerszegunlerallenUmständenvordre N'ä.t i o< nalversammlung zu bringen und die Auflösung des''$£p aers ständig auf der Tagesordnung?u balr:n. . Die Blätter betrachten die Meldungen über die beabsichtigte Auflösung des Lagers für verfrüht, weil die Regierung sich erst nach Neberprüfung der verschiedenen Meldungen mit dieser Frage befassen wird. Staatssekretär Koszo, Landes volizeioberhauptmann N a d o s s y und Polizeirai Bäks a, Chef der Jnternierungsabteilung dessen Ministerium!?, überreichten! heute ihre gemeinsame" Meldung dem Minister des Innern.! Staatssekretär Koszoder an der Untersuchung des Lagers teM nahm, erklärte, däS größte Uebel des Jnteruierungswesens be-' stehe darin, daß im Lager die heterogensten Elemente ‘ zusani-!. mengepfercht we'rden, so daß politisch Verdächtige mit gewöhn«-' lichen Verbrechern in gemeinsamer Baracke gefangen gehalteü' werden. Bank ausgetreten und seither habe die Hetze gegen jk begönne«,. In der Beurteilung der Angelegenheit herrscht bis zn-rn Abschluß der polizeilichen Untersuchung große ZurücklMung. Die Polizei beschkagnahmte Sonntag Mchmittags die t8eschaf'.sbücher. und Korrespondenz- -der angezeigten Finanzlente nnd übergab sie sofort dem Brrchsachverständigen. Die Ueberprüfnng ist im Gange und vor deren Abschluß läßt sich über die Angelegerheit nichts Bestimmtes sagen. - - - Die vier Direktoren wurden gestern nachmittags .neuerdings verhört. Sie erklärten wiederholt, daß sie Opfer eines persönlichen Racheaktes und böswillitw-r Ver-leun»- düng sind. Aus Grundsier beschlagnahmten .storrespondenz lrahm die Polizei nachmittags mehrere Hansdurckisuchnngen bei Verwandten« und Belangten der Beschuldigten vor. Die Mgeföhrlichm Aombrn. Budapest, 26. Februar. (Tel. der „Wr. MorgenstttMqz".) Eine Etliche Melduntz der Polizei befaßt sich mit der Zu< nsctzung und Gefahrlrchke i t der be iLen .Boin« die dem A>bg. Rassay und dem 'Chtssr^k'.rur M ikl o s, -von' «rrbek-Umteui Tätern gesertdet trunden, Dir Polizei behauptet, vast -es den - Saä-verstättdlMn rsur mbtre großen Be nt nhu«ge n'-ge l u n g<t« sein sollt«, die «W Bombe zur Explosion! zu bringen, di« ander« woUt« Sstech«qch' nicht eMÄ>ieren. SackMersiarrdigon behäupren, daß der-O-effrmng «iucs ^Le^s gawöhrckich angeweudöt« 5dvaK WerhmMnicht gsnüHt hätte, die Enplosion berdsiüN'ftt'kr^ -