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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-25 · Heft 1450 (25.2.1923) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1450 (25.2.1923)
Date
1923-02-25
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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«fett Men, Sonntag ßOleitet MsrMr-erkmG» 86. Februar 1928 / tti 14S9 Bvlkswiü. veskmpette Krone ---- fr.0075 SeMmer. VtuiaQInno Wien --- 0.0074V. Seutlmer. Sn Zürich nofieile »le vjlnreichische Kronr . , 0.00747, (0.0074*/* am 23. Febnwr) me Ssterr. gcftempeUe Krone 0.0075 (0.0075 ani L3. Februar» Pie tschechische Krone ... 15.75 < 15.77 ft am 23. Februar) die Mark . . O V2S5 ( 0.0239 am 23 Februar) Belgrad ....... 5.10 t 5..V am LS Februar) vudarrst ........ 2.65 ( 2.60 am 23. Februar Sofia . . . 3.10 ( 307 am 23. F.druar) Vudapeft . . 0.18 < 0.18V, am 23. Februar) Warschau.0.0115 ( 0.0115 am 23. Febuarr) 8fe guden rnrd Vas Mrtfchastslehen Sester« reich». Seit dem Zustandekommen der Kreditaktion, seit der Glaube an die Lebensfähigkeit Oesterreichs zum Allgemein- «nt der Bevölkerung geworden und für die nächste Zeit purch das Genfer Programm eine verhältnismäßig stabile bnttvlckkmg der österreichischen Wirtschaft vorauszusehen sst, kann auch die Zukunft Oesterreichs ruhiger beutteilt jverden. Die bisherige Darstellung über die Lebensfähigkeit beruhte immer darauf, daß Oesterreich mit Hilfe seiner . Industrie imstande s«j, sich auf eigene Füße zu stellen. Diese. Ansicht, die zu Anfang von gediegenen Pwduktionspcckitikern vertretenMrve, beginnt allmählich der AnsHduung zu weichen, daß die Industrie Mein nicht imstande sei, Oesterreich für die Dauer eine reguläre Entwicklung zu gewährleisten. Die zahlreichen Absatzkrisen, der starke Kamps auf dckn Weltmärkte usw., beweisen, daß es beim Absätze der österreichischen Industrieproduktr oft zu Hemmungen kommen kann. Oesterreich'muß sich auch auf anderen Gebieten betätigen, welche nicht nur seine Handels-, sondern auch seine Zahlungsbilanz so stark verbessern, daß es nicht mehr auf fremde Hilft angewiesen ist, Dem Handel fällt hier eine besonders grcße Rolle zu. Allmählich wird es von weiten Kvei-ftn anerkannt, daß das Handelszentrum Wien berufen sei, in dieser Hinsicht der Wirtschaft Oesterreichs neue Impulse zu verleihen. An der Donau gelegen, icmi Oesterreich einmal dieselbe Bedeutung Haben, wie der Handelsstaat Holland, werm natürlich sein Handel die entsprechende Entwicklung nimmt. Dabei darf nicht Versehen, werden, daß der Handel nach der Uebers« nur eine geringe Rolle spielen kann und daß das wichtigste Absatzgebiet für die Industrie und den Handel Oesterreichs der Süden und Osten Europas ist, wie dies schon in der wrrtschaMchen Vergangenheit immer der Fall war. . Infolgedessen ist niemand an der Gesundimg der östkchen und südöstlichen Berhältnifse Europas mehr interessiert als gerade Oesterreich. Wenn aber auch in diesen Gebieten eine große Absatzmöglichchert vorhanden ist, so kann sie dcch nicht >ohne die richtige Erfassung der tatsächlichen Verhältnisse cmsgenützt werden. Hier beginLk die Aufgabe der Juden. — Als historische Träger dk» Handels sind sie berufen, der österreichischen Produktion den Absatz in diesen Landstrichen zu sichern. Ter östliche Handel ist lange nicht'wie der westliche. Ta gehört auch eine genaue Kenntnis der östlichen Wirtschaftspsychologie dazu. Keiner ist dazu besser geeignet wie gerade der Jude. Vielleicht spielt dabei auch der verlästerte Ostjude eine große Rolle, der während der Kriegswirrerv^ nach Wien gekommen und dem die, gastfreundlichen Worte: „Hinaus mit den Lftjuden!" von allen Seilen entgegen tönen. Abgesehen davon, daß der Ostjude die. Wirtschaftsverhältnisse genau kennt, daß er die dortige Marktpsychologie vollkommen beherrscht, kann es dem österreichischen Handel und der Industrie nur'nützen, wenn diese Leute für die österreichische * Wirtschaft dort unten wirken. Natürlich, Hakenkreuzlrr und -andere große Wirtschastsköpft können keine Ahnung haben, daß gerade diese verlästerten Juden es sind, welche an den Grenzen Polens, Beßarabiens und Litauens und von Konslantinopel aus oft unter Lebensgefahr und unter Drohung des Eigenturnsverlustes österreichische Waren nach Rußland bringen und ihr hier die Absatzmärkte sichern. Sie würden sich viel mehr noch betätigen, wenn man ihnen nicht auf Schritt und Tritt Hindernisse in den Wog legen möchte. Sie sind di« Pioniere der. österreichischen Wirtschaft nach dem Osten und nicht die Maulhelden mit Karabiner und Knüppelstock, die am Biertisch mit versoffenen Stimmen-. Oestorreichs Rettung könne nur durch hinaus mit den Juden" bewerkstelligt werden, krakeelen. Die österreichische Produktion kann noch so glänzend sein, der österreichische Arbeiter kann noch so fleißig arbeiten, wenn nicht das richtige Absatzgebiet geschaffen wird, ist mit den Produkten nicht viel anzufangen und die tenchoräre Erscheinung/der Arbeitslosigkeit kann zur Stillegung mancher Industrien führen, wenn man denjenigen, welche . das Absatzgebiet fiir diese Industrien zu sichern haben, unnötigeHindernisse in den Weg legst Es genügt nicht allein, Ware abfttzen zu wollen, man muß den Osten auch verstehen mrd den Handel, kennen. Wenn österreichische Industrie und Handel im Osten eine Nolle spiele» sollen, so sind sie auf diese Ostjuden angewiesen. Man wirst den Juden vor: Sie wären mir die Träger . des Kapitalismus. „Eine unerwünschte Gesellschaft, die am Mark des Volkes zehrt." Hirnloses Phmsengowasch, das vpn drnn Wirkn des Kapitalismus in der jetzigen Zeit keine Ahnmtg hat. — Tie zukünftige vedeuUmg Oestcr- - «ichberuht hauptsächlich davans, daß e» sich allmählich Mt kapitalistischen Mittelpunkt Oft- und MitteteurotzmS za MWOfiii kMtiMiL cvu UmmU i« KaitUa, nfe das streben der Banken Mer möglichen Staaten, mit Wien in engere Verbindung zu treten, sind der beste Beweis dafür. Gerade diese kapitalistischen Elemente, wie es die Juden sind — die die Verwendung des Kapitals seit Jahrhunderten geübt, die seine Disponierun^ verstehen —, sind dazu berufen, bei der Schaffung Wiens als Bankenzentrum Mittel- und ^Osteuropas bei seiner Organisation und Verteilung entsprechend mitzuwirken, zu organisieren und zu regeln. Die Zahlungsbilanz wird neben den Gewinn aus dem Handel und auL dem Verkehr noch durch das dritte Motiv, durch den Fremenverkehr beeinflußt. Früher bildeten die Juden eine starke Quote der fremden Besucher Oesterreichs. Sie haben österreichische Professoren besucht, in österreichischen Sanatorien Geld gelassen, österreichische Hotels bewohnt und österreichische Bäder besucht. Die Wirtschaft Oesterreichs hat dies ganz gut vertragen. Sie könnte es auch jetzt sehr gut gebrauchen, wenn sich nicht die söge« nannte Fremdenpraxis so intensiv gerade gegen die Juden gerichtet hätte. Preußen, daß sich Jahrzehnte lang gegen den Zufluß aus dem Osten gewehrt hat, ließ es zu, daß Berlin auch zu einem Zentrum der Russen wurde. Die Berliner Behörden wußten sehr, gut, was sie tun. In diesen Flüchtlingen liegt ein Teil der Zukunft. Sind sie doch berufen, die Wirt!chaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Rußland zu belebem Die lange Zeit im antisemitischen Sinne geübte „Fremdenprvxis" hat vielen fremden Jvden gründlich die Lust genommen, nach Wien, zu kommen. Die österreichischen Professoren werden jetzt viel seltener ausgesucht, da sie auf der Wiener Universität so glänzend ihre Judenfeindschaft geltend zu machen verstehen. Man treibt die jüdische« Studenten hinaus, und denkt nicht daran, daß sie in Prag, Paris und Heidelberg mit offenen Armen ausgenommen werden, weil diese Städ.e die Bedeutung der Studenten für die wirtschaftliche Zukunft dieses Landes genau zu schätzen wissen. Anläßlich des letzten Numerus clausus sind unter anderen auch Charbiner und einige andere sibirische Studenten, einige Kaukasier und Schwarze Meer-Bewohner abgezogen. Sie.haben sich mit Grauen von Wien ab- " gewendet und sind nach Paris gegangen, das ihnen die Gastfreundschaft sehr gerne gewährt. Wenn die Radau-- schvrier wüßten, welches! Schaden sie sich und der Zukunft der Wirtschaft Oesterreichs damit geschaffen haben. Als die Fremde'nhotrls voll besetzt waren, schrie »mm sich die Kehlen wund. Nun, da die.Fremdenvertreibung ihre Wirkung äuszuüben beginnt, versucht man alles Mögliche, um wieder Fremde zu gewinnen. In solcher Weise wird der Fremdenverkehr in Oesterreich nicht gehoben. Die österreichische Wirtschaft ist Lange nicht so konsolidiert, daß sie sich den Luxus des Antisemitismus leisten fintnti Seine Wirtschaft benötigt die Juden mehr, als sie sich selbst vielleicht gestehen möchte. Wegen einiger räudiger Orhafe darf nicht die Allgemeinheit zur Verantwortung gezogen werden. Wenn einige teutsche Studenten und ihre Drahtzieher die Bedeutung der Juden für die Wirtschaft nicht einsrhen, so ist dies nur ein. Beweis dafür, daß ihnen jede wirtschaftliche Erkenntnis mangelt und wie weit die Lehren eines Spann — der als Volkswirt begonnen und jetzt alle möglichen Verwandlungen durchmacht — führen; daß aber eine Regierungspartei, die sich rühmte in der Wirtschaftspolitik eine gewisse Einsicht zu besitzen, sich dazu bewegen läßt, den Antisemitismus auf jede Weise zu fördern, zeigt, wie kurzsichtig sie die Wirtschaft Oesterreichs im großen und ganzen beurteilt. Würde cs ihnen wirklich mehr um die Zukunft Oesterreichs als um die ihrer-Partei gehen, dann 'würden sie gewiß ganz anders der Frage der Bedeutung der Juden für die Wirtschaft Oesterreichs gegenüberstehen. —g. Der Wiener WarenmaM. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung'*.) Auf dem Chemikaliemnarkte stockte in der abgelaüftnen Berichtswoche das Geschäft. Die Zurückhaltung der Käufer hat sich im Hinblick auf die unsichere Entwicklung der Mark gegen die Vorwoche verstärkt. Kupfervitriol war gänzlich vernachlässigt. Für Chwmsalze, Ammoniaksoda. Soda bic., Kalisalpeter, schwefelsaure Tonerde, Bittersalz, Schwefelnatrium, Chlorkalk, Chromnatrium usw. bestand einige Nachfrage. Die Verkäufe in der Berichtswoche beschränkten sich auf Naphthalin weiß in Schuppen zu 6500 K., Chromkali zu 18.700 K. und Kalisalpeter zu 3500 K. alles Pro Kilogramm ab Wie». Der deutsche Markt verkehrte in unsicherer Halkrng; die Stimmung war zurückhaltend. Am 15. d. trat eine 150prozentige Erhöhung der deutschen Frachttarife ta Kraft, die für den Wiener Chemikalien markt eine nicht unwesentliche Verteuerung zur Folge haben wird. Schon am letzten Freitag wurden für einzelne Produkte höhere Forderungen gestellt, die im offiziellen Kursblatte Aufnahme gefunden haben. Die Besserung des Dinars führte zu einer Belebung des Geschäftes in Jugoslawien, wahrend" in den übrigen Nationalstaaten die Nachfrage eine mäßige war. Der Tcrpentinmarkt ist außerordentlich fest, d« Preise bei ziemlichen Marerrnrckngel anziehend. Ja Bfiri«n*Kommiitionig«i(hlfl unel Wechselstube NAQID i <or wiiih ln Hnh«iistiiarttii0Mte 11 va selbst minderwertige Terpentinöle, wie russische und schwedische, waren stark anziehend. Der Paraffinmarkt war ruhig aber fest, die Preift hohen sichden Nachfchaffungspreiftn angepaßt. Die letzte Notiz für-Paraffin 62-54 m Ta sein, transp., lautete auf 6400 K. prompt ab Wien. Der Harzmarkt war lebhaft. Airs Frankreich werden starke Preissteigerungen und große Warenknappheit ge-., meldet. In dieser Woche ist auch wieder Bienenwachs, golb, rem, welches längere Zeit nicht zum AuSgebot! stand, in Notiz,' und zwar mit 36.Z00 K. Montan wachs. erhöhte sich Ende der Bericht-Woche von 4000 K. auf 4400 Kronen pro Kilogramm transit Wien. Währendanfangs der. Berichtswoche das Geschäft t» Lebensmittel und KoIonia l w a r e n vollständig' stockte, beklagte sich der Großhandel am Wochenende noch' immer über einen schleppenden Geschäftsgang. Im' Detailhandel hat sich das Geschäft etwas gebessert. Mehle toaren trotz abbröckelnder Preise lustlos. Sie wurden überhaupt zu gedrückten Preisen, wenn sie von zweiter schwacher Hand angebolen wurden, gekauft. Di« Situation für Reis, Kaffee und Gewürze war etwas besser. Italienischer Reis notierte an der Warenbörse mit 7700 K. unverändert, an der Produktenbörse wurde er um 200 K. Pw Kilogramm hoher in Notiz genommen. Ungemein lebhaft, bei kaum genügendem Angebot, M. staillete sich die Nachfrage für Zucker, dessen Verteuerung fcrtzuschreiten scheint.* Von 4.25 tschech. K. für Kristall! und 4.40 tschech. K?für Würfel am letzten Dienstag, stieg, am Freitag der Preis für Würfelzucker auf 4.60 tschech. JSL-. pro Kilogramm ab Landesgrenze. Bemerkenswert ist, daß! der Großhandel weit unter dieser Pveisparität den hiesi-- - gen Konsum versorgt. Ter Handel würde die gegenwärtig geforderten hohen Zuckerprorss gerne für spätere Termine bewilligen, aber die -Raffinerien wollen nur prompt oder pro März Ware abgeben. Die Folge dieser Bewegung auf dem Zucker markt» sind die rmterschiedlichen Pr.'.fe im Groß- und Detail-, Handel für Zucker. Diese Preisunterschiede wieder veran--! laßten das Wirffchastsamt der Wiener Polizeidirektion zuj einer förmlichen Jagd auf die Kaufleute. Es werden In-! formationen "über die Zuckerkalkulation auf Grund der, jeweiligen Gestehungskosten Lei den Kaufleuten eingeholt.1 Um nun der Polizei diesen kostspieligen und zeitraubenden^ „Informationsdienst" zu erleichtern, wenn nicht gänzlich überstüffig zu machen, beschloß die „KoloniaUa", die grvßbei Bereinigung der. österreichischen Großhändler in Kolonial-! warm, auf Grund der jeweiligen Veränderungen der Zuckerpreise der Raffinierien die Kalkulation im Wege' der Presse dem Großhandel zur Kenntnis zu bringen. Auf! Grund der letzten Zuckernotierungen von 4.25 tschech. K,s für Kristalle beträgt der g e g e n w ä r t i g e A n k ü n f t3«j stationspreis exklusive der Lager-,' Äusfolge-, Ab-i und Zuftchrspesen für Kristallzucker 10.700 K., für Würfel-, zucker 12.600 K. Pro Kilogramm. Schweinefett ist ebenso wie Speisefette im Hack«; del preisrückgängig, während amerikanisches Fett pv« 100 Kilogramm um 50 P. höher, d. i. 32.50 Dollar no*j tierte. Oele waren in der Berichtswoche behauptet. Fürs Lek war, Dörrpflanmen und Apfelmarmelade konnte! trotz aller Preisreduktionen kein Kauftnteresse erweckt! werde«. Kondensmilch, welche stark gesucht wird, fthlt an^ haltend auf dem Markt«. Von Abschlüssen wollen wir er-, wähnen Corned Beef zu 42.600 K. pro Dose und raff. Kristallzucker pro Kilogramm zu 4-tschech. K. plus- 2750 K. für Zoll und Fracht ab Lager Wien. Das Geschäft an der Holzbörse war auch in ded, letzten Woche bä einem Angebot von Ivonig gangbares Hölzern und mäßiger Nachfrage im Gegensatz« zu«> Wiener Platzgeschäft, ganz unbedeutend. In dieser Woche, erschien auch das Barlgetverbe als Käufer, ein schönes! Frühjahr läßt eine Belebung der Bautätigkeit erwarte^ Der Export war »m allgemeinen nicht umfangreich., Deutschland beginnt sich für den hiesigen Holzmarkt zu! interessieren, nachdem sich die dortigen Holzpreise an diel hiesigen anzugleichen beginnen. Neben Deutschland hofft, man auch mit Italien bald zu einem regeren Geschäft z«! kommen, um so mehr als gevade für das letztere Land di«! Ausfuhrbcdmgungen sich etwas günstiger gestalten als bis-! her. Die Schweiz trat auch in der Berichtswoche starker, als Käufer hervor, Holland etwas mäßiger, die übrigen, Staaten gar nicht. Von Schlüssen wollen wir einen namhaften exekutiven! Verkauf erwähnen. Er umfaßte 375 KubUmeter, das sind, 17 Waggon weiches Schnfttmakerial in verschiedenen Di-, menfionen zu 680.000 K. pro Kubikmeter, bczw. 255 M« krönen Kronen für die gesamte Menge ab Salzburg auS-j ftrhrftei und bei Deckung aller österreichischen Spesen., Ferner wurde Eichenschnitt 40 Millimeters von 30 Cent^! meter aufwärts um 1,175.000 K. pro KMkmeter franko! Station Höflein verkauft. In jüngster Zeit mehrt sich die Zahl der Besucher auss den Kreisen der auswärtigen Maid- und Sägewerks-, besitzer an der hiesigen Holzbörse. So ereignete sich am, letzten Mittwoch, daß locit mehr Gastkarten ansgegcben' werden mußten, als ständige Mitglieder der Holzbörse am-! wesend waren. Auch in der Schn h v r a n ch e macht sich die Stagnation in «mpfindlichcr Weise fühlbar, DaS Detaitgeschästist nahezu' vollständig zum Stillstand gcHracht, was wohl! auf d» znnehmcnd« Arbeitslosigkeit i» Wien und auf die mU dem «chenden INtimo verkludene Geldknapplieir int' PudlLu« -uruckzusühren sein dürft«. An der letzten Schuhbürfe kam«« diese B^lnterscheiuinlgen dadurch z»rm ^luS«

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