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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-25 · Heft 1450 (25.2.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1450 (25.2.1923)
Date
1923-02-25
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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«he. 1450 Wien, Sonntag Wktntt MsrOnzelkmitz. Sö. FeVÄrür Ä83 tzettett Schach-Khrontt. Mtteilungm der SchMMo« Hakoch. Gespiett im Klubluenier Ser Kairo ah 1922. Weiß: S ch e n k ei tu — Schwarz: R o s.e nb.au m. 1. «3—e4 c7-cB 12. Tal—et v 68-67 r. Sbl-c3 e7—e(v 18. h2-rh38) 66-65 3. g2—g3 b7—b6 ,14 e4-e5 Sg6~li5 4. L fl—g2 Lc8~b7 15. K gl—h2.4) Se7-f5 b. 62-68 g7~g6 16. T fl—13 Sfö-64 6. Sgl-h8 L18—g7 17. Vv3-61 ' h7—h6 7. 0-0 Sg8-e7 . 18. g3—g4 Sh5Xf4 4.!2-f4‘) . 0-0 19. T I3XS f4 b6XSg5 B> 8h8-g5*) 67-66 20. Tf4-f2 D67-l7 nt Lcl-63 8 b8—67 21. L62Xg& Lg7Xe5J Ddl-e2 S67-f6 23. K h8—hl L «5—g3 L d e d* « f g h Stellung nach dem 24. Zuge von Weiß. LS. L g5-f6f 24 Ddl-r-c2“) Sö ,U6XLh4 26., L fc4—12 37i‘ 8c3-s4 23, Sa4-c3 29, St3—dl8) 30. Dd2-,e8 «1. D eSXe6f LgSXTfS Lg3-h4!*) 17—f6 a7—a6 Lb7~cS Dc7-h7 S64-<8») Sf3XTel Dh7-f7 32.0c6XSel 33. Del—d2 34. c2—ci 35. h3Xg4 36. L f2—g3 37. d3Xe4 88. Khl-h2 aufgegeben. T a8~e8!6-f5 töXB Lc6 b? 65X<4 D17—fl f 10) T «8—e2 ZiopisfIsclie' BpElTtoefoÜfm XII/JLV . XV. Hcrklobpgä&se 21. Jüd. V.eremrhaus Dienstag1 den 27. Febrilst1 1. J., prunkt halb 8Uhr abends, im Festsaalc der Sektion XV. Herktetzg. 21, 1. Stock MAX NORD AU FEIEB Mitwirkende: . Dr. WEINER, Festrede — Oberkantor SCHLEIFER mit Tempelchor, Hakoah quartelt Literatur. *) Da der f-Bauer vorläufig nicht weitetzrehea kann, vertätet er nur die Läuferlinie. Besser war L e8 nebst D 62. *) Gmiz zwecklos. Schade um den verlorenen Zug. *) Ein Fehlerda hiedurch Punkt g3 geschwächt wird, *) Warum denn nicht lieber D 2 nebst S e2? Dann hätte Schwarz nichts ausgerichtet, seine Figuren wären zurückgetrieben worden und Weiß wäre zum Angriff gekommen. Schenkeln spielt diese Partie nicht mit der an ihm gewohnten Zähigkeit. : *) Droht D h6 mit «»deckbarem Matt. , •) Die einzige Parade, , Ünt 8 h5 zu verhindern. ' ' - k) Um den lästtgen 8 64 durch c3 zu vertreib eil; aber der geht von selbst weg. Hier mußte Xd3 geschehen. *) Ein schöner Zug, der sofort entscheidet. > **) Schwarz wählt jetzt de» kürzesten Weg zum Gewinn. In jtx jungen Schachgeneratton der Hakoah reife,» vielversprechende Talente heran. >' Anmerkungen von Hermann Weiß. Sie Meisterschaft. 1. «taffe. H a k o q h—A r b e i t e r-S ch a ch k l u b 7 r 7 (II). . Die Hakoah trat zu diesem Wettkmnpf mit einer verhältniZ- Mig schwachen Mannschaft an. Das Versagen einiger sonst verläßlicher Kräfte' genügte dann, um das unbefriedigende Resultat . herbAzuführen. . D o ti au st a d t-S ch l e ch t e r 8 r 7. Große Ueberstaschung. r. Klasse. H a k o « h—G e m e i n d e a n g e st e U t e 911. Hakoa h—W e t ß g ä rb e r 7 r 3, ' Aotszey. Heute findet die ordentliche Generakversmnmlung -eS österreichischen Schachverbvndes im Restaurant Mirnb-n-ger, I. Bez., Bnrggasse, statt. Beginn s Uhr nachmittags, eine schiedsrichterliche FehlenWsidmg. '.V Durch unseren zweiten Strtikel über diese Angelegenheit hat fitz die Turnierleitung des Hauptturniers des Wiener Schachkongreffes betroffen gefühlt und zw'ck; Feststellung ihres korrekten ÄorgehsnS den Straf- und Meldsausschuß deS Oesterreichischen SchachverbandeS zur Entscheidung angerufen. Derselbe hat in der Montag den 19, d. stattgefundenen Sitzung entschieden r „®te Türuietleltung ist int Sinne der bestehenden Regel» korrekt vorgegangen." Dazu bemerken wir, daß wir nicht, die Absicht hatten, die Lmnierleitnüg' anzugreifen. Unsere Kritik hat nur dem nach .unserer Ansicht geschehenen Fehler gegolten. Dahei haben wir MS nicht zur Aufgabe gernacht, zu untersuchen, wer den Fehler' jv'rrschuldet hat. Wochendrogrvmm der SchachsMo» Mooü. Montag, Dienstag, Mittwoch r Klubturnksr; Donnerstag -r- UnterrichtSkürS Takacs, AuSschußsitzung; Freitag: Kluhturnier VamStag t Blitzturnier. -. , /Zuschriften an Ernst Wahle, 2. ÄeH, Floßgaffe 9. SchMüchrr des Berlages Achiasaf. Thora WaMvda (L-chttund Äiibeit) vor, M. A. Bei'gol. Hapedagogia hamaaffit (Die Pvcvsttsche Pädagogik) von Doktor A. Papst. Jstinemlogre von Z. LvMvitsch. Ch. A. DrdbniTow: Vorträge aus dom Gebiete der MtnüwUenischa>ften. . Alle hier Bücher sinlv vm Devboge „Achtasüf" (Warschau) erschienen. Dieser ine Geiste Achced H-aons geschaFene Vottag, der vor dem Kriege HerviorragenÄcs geleistet hat — es genügt daran zu erinnern, daß m diesem Berlage der ,-Haschrloah" und brr erste „Hgdor" erschienen ist hat. sich »rach, dem Kriege dank dem Ä^M'chen des hdbrärscherr Schulwesens einem neuen Geriete zugewendst: der SchuWcherheraiusigalbe. " Alle diese Bücher beLvelsett, in wie hohem Grade für die Renaissance unseres BMes die hebräische Schule in Betracht kornmt. Jede aridere, vor allem aber die Schule, die-daL Heibräische als Unterrichtssprache nur i» den Mischen Fächem zuläßi, wird hierfür wenig oder nichts Entscheidendes Leisten. Man staunt über die wundeMre.BiMailnk'Lrt rmsever Sprache, besonidcrs weyn nr>an die natuvwissLNischaftlichrn Bücher liest. Den Autoren rknd dem Verlag gsbüihrt für diese Leistungen in sprachlicher Hinsicht großer Dank. Das Beigelsche Birch ist _eine glänzende und Wenzeuigende Schrift über die Schule, der nächsten Zrvkunft, die Arbeitsschule. Kein Volk, bedarf so dringend dieser neuen Schule lvie unseres. Dies ans zwei schweriwiogenlden Gründen: 1. Sind wir ein Volk, das dom AbstE-Geistjgen seit ^Jahrhunderten seine ganze Anftnevksanckeit zngewendet hat. Die Arbeitsschule^ soll uns die. könEvete Welt der Dinge- -wieder näher bringen. 2. Unsere nationale Wiedergeburt hat die Älückkchr. zur physischen Arbeit geradezu zu ihrer Dbraussetzung. - - Mit «einer Art Neid sahen wir, wie gerade dre südischistischen Schulen für diese Seite der neuen Erziehung volles Vevst-änd- M'is hatten, während die hebrÄischWHurMngs^ rvachfolgben. Beigls Schrift wird bei dieser NeMviont'icrnng im Kreisender Hebraisten eine Rolle spieSen.. - . - . Die Schrift des Dr. Papst''- ist eine Uebersetznngf des Das Buch von Tssbowitsch über. Mneva?Iolgie ist stilistisch eine glänzende Leistung, .feine hebräische Sprache von einer prachtvollen Reife und Schönheit. Inhaltlich sind die Klarheit und Knappheit der Darstellung und die Vorschriften für eigene Experimente der Schülerbesonders hervorzuheben. Wenn man an die eigene Studienzeit zurückdeM und sich erinnert, wie. lebensfremd und. abstrakt gerade, der naturwissenischcvDche Unterricht war, kann man mrr Frvude über die wesentliche Aenderung des Unterrichtes . empfiaMn. Viele interessante Illustrationen erhöhen den Wert des Buches, wenngleich deren AuKft'chMNg manches zu wünschen übrig läßt. Das Buch von Dudnikow .ist ekt‘ ausgezeichnetes Lesebuch für die. naturwissenschaftlichen Disziplinen. Auch dieses Buch fügt sich in den Rahmen der Bücher, die >en neuen Geist der Schule bei uns vorbereiten Helsen. Auch, hier ist der hebräische Stil ausgezeichnet und nngEein anzilchend. Der Stil in diesen Büchern ist ein Beweis dafür, Wie unsere Sprache immer mehr' hevanreift, ' um wirklich' zur Volkssprache und zur nationalen Sprache zu werden. Ein Abgrund klafft zwischen dieser Sprache und der der Haskalazeit. Sie wird immer natürlicher, konkreter, lebendiger. Die Zeit ist k Ddiotneergasse 19 Splagalgasse 16 «fil der Veretelgerungen, wo. nicht» anderes vermerkt, nachmittags um Täglich Pretiosen; jedes 0> Silber u. Ctiinasiibcr; Jedes 11 Brillanten« u. Perlenfchmuck im Franz-Saal. t8|ilch Bebrauebigegenetünee im Ludwigstorffs R5««ler* v. K.olowrat.Saa», speziell Jeden Bl. Pheto* Ap'eare:«, Ferngäse'r, Schreib« «naschinen; Do t. Ilf. Usalglfl« et »mente, SnslltaVen; Fr 2. III. JandwntfeniSpprtattsriistttnn.Fahcv iftder, Patiejm Ludwigstom-Saal. Ml 28. II. und jeden Fr im Hoch«, Di 27. SI. und jeden Sa im Dechau-Saal» Gemälde, Kunst« gewerbe, Teppiche, Antiquitäten, jeden Di und Fr, im Glashof: MBbet, Kassen, Oefen, Luster, Bilder, Hausge>,ätc. . . - . Di 27. li/dls Sa 3. III. Mobiliar, Teppiche, Gemälde,- Künstge« werbe. Silber, Chinas’lbcr. Verf-teigerUnns-Saal Magoreten; V., Strobachdasaa 8, .. Mo 5. iil. bia Mi J* UL tonder«. LllÄbjHar,Bei|äli)#.TiJeWi#,euröpä« isr he» und;, ostasiat’sche» Kunst* •werhe, Keram'k, Astiguttäten im Franz« .«le-»Saal.- ' Do 8. bis Sa ,0. NI. 338. Kunst« auUtls«t 'Hämische Tapisserien, Teppiche, römische u. crtiechische Klcmfcitnst, Oemälde. Holz« riculpturetr, Waffen. Antiquitäten, Kunstgewerbejm Kanetauktions* •Jeden. Do.. Fr und Sa 8lfe*>er,; Mo'S. bis Mi 7. HI. B bl'othek des Bohrif ttiiiera L. G. Im Fmingerj Saal; jeden Di u. Fr Br<«ffflsrkea>1 VI., Marlahiiferstraase-73. Dp8. III. V. Teohn’ecbs Aektiea t Automobile, Maschinen, Werkzeug, Elektromaterlai,' Motore, VIII., Fcldcrasse G-8, . .Sa tu. III. 10 Uhr vorm, tat ehemaligen Kr!sjc-$j)ltaf Heidliag, XII.,. Schwenkgasse, gegenüber der Tra<uit«serne: BaraeVen,! Njr. II, V. XXXIX, Objekt LIV; LV u. IVI. Nähere Auskünfte : Komm ssionszim tneiT.Dorotheura i - Jeden,Mo u. Do Möbet,Gemälde, Karlapla^t.6, feiner jeden CH n. Mi; Aukl'on bei 9asist, Baden,1 I Rafrifer-Rlrig 3. - 22 TÄ|iiche öe^ÄMeNunK M v Näheres LÄ. »-»MifteNtüqtsd" u.' „Nachrtciitenblättem'' d. Dorbtheum3. nicht nlchr fern, wo sie bas geistige, einigende -Band aller Teil« unseres Volkes, für die dia.-Mische Ration itt Gesckftchte und Gogrnwart eine Einheit 'ist/ bllden wird. - Der Weg zur Schaffung dieser Einheit istdie rein hebräische Schule, das ist die Mische Schule, m der die auf. allen.- Geibieten -ausnahmslos herrschende Sprache dieheibrälsche ist. -Disse Schule wird durch Bücher von der Art der' bssprochemn vorbereitet. Dr. Chan» Tartakower« - - Vössteigsmiigs- Einteilung Uhr Siegfried BbeleS: Tam8 Reife durch die jüdische Märchenwelt. Fünfunidzwantzig Kindermärchen nach Misch»' . volkstümlichen Motiven. 1922. Verlag Jakob B. B r a n d» e i s. Der empfiMiche Mangel cm Märchenlbücherr, ' für Mische Kinder hat das - Kultnramt des' Wiener Mischen Hochschulausschusses seinerzeit veranlaßt, ei« Preisausschreiben ^ür die beste Mische Märcheusamml-ung in deutscher Sprache zu veranstalten. Die Pr».'ist errang Siossfvied Abeles, dessen Märchen nun in Buchform vorliegen. Di« Märchen, welche in eine Rahnreugeschichke von .der wundersamen Pasästinareist des -mit eimm für einen sozusagen passiven Märchenhelden recht pimöllich benamsten kleinen T am eingebettet sind, hüben zwei Vorzüge: sie'verwenden altes Gut ans Midraschim mrd Aggada, steilich manchmail im Uebermaß, und ste sind ziemlich frei von dom bei derlei Versuchen bisher fast immer üblichen olig-frömmelnden Ton. Dagegen wäre manchmal etwas lebendigere und m-chr pointierte Erzählungsweise wünschenswert. Am flüssicsten und natürlichsten sind die Märchen aus dem täglichen.Leiben erzählt, besonders die Geschichte vom lahmen Josef. Einige Festtags» märchen gehören mHr ins Gebiet der Parabel und Fabel. Die Didakti-k ist freilich bei jüdischen Geschichten unvcrmeidlich; ein wenig Wschwächung würde aber nicht schaden. Das mit> ansprnchslostn, aber sauberen Zeichnungen F. V. Kosals gut ausgestaitete Märchenbuch bildet im ganzen eine Bereicherung des Mischen Kind.'ribüchevtisches. —&• ~6- Dr. Fickendey: Der Oelbanm in Kleinasie«. (Verlag Köhler.) Das deutsche auswärtige Amt setzt eine Tradition, Wirt-' schaftlrche Monographien über das Ausland zu verofistwlicheu, auch jetzt fort, um die welt-wi-rtschastlich-en Beziehungen.stiner Industrie zu verbessern. Das vorliegende Heftest eine Vorzug»- liche Monographie, in der auch die zionistische Li-teradur benützt erscheint. Der Auwr^ hebt sehr stark, den in unseren Kreisen bMmnten Nutzen und die hohe Rentabilität der DÄbaumkulbür hervor. Die von R up pin (Syrien) ange- - gebsusn, Kosten der Pflanzungen, sieht er als zu hoch an. Erschätzt die Kosten bis Uun 1L Jahr auf 1200 Goldmavk (Rup» ' Pin aus 2000) und errechnst sine Rentabili'ät auf 20 bis 30* Prozent. Stark betont er den Wert der gemischien .Wirtschaft. Daß der Boden aus stlsigem Grund. Kdeiht, M zwar richtig^- doch ist er auf diesem/ nicht Mr ertragreich. .Gute Pflege, namentlich Düngmrg, verbessern den Ertrag bedeavtiend. Btt- Erwähnn-ng der ^wechselnden Ernteerträgnifst führt er die für- Palästina häufig als Grmch angWbene. Schädigung, her Bäu-Me durch, das Wschlaigett' der Fruchte.mit Stocken nicht an. Ueber - Oelpressung,- VetztvL^tH.n^, ,drr^ Rückstände, Msatzziffern.. usw. bietet das Äüchlein eine güte Üehersicht. . b. > M«nk, Meier, Dr., Versuch einer.Emführnng in die Philosophie^ der Bibel. Verlag Wiener, Kattowitz (1901). Ein selbständiger Den??r will durch diche Schrift den - Nachweis liofern. daß die.Kabbala nicht Mysttzismus, sondern; LoKk ist. Er ervichtat sein Gedarckengebäude mit Hilst der^Be- -gnfsswelt der wichtigsten Merke der thwvetMen Kabbala und ist in doppelter Hinsicht originell;' -in-der Handhabung 8eS/ .Matevials und m der eigenen Konstruktion. Im Vovtvoüt macht der Autor .dcu Loser zum Zeugen einer ergreifenden Zwiesprache, die er mit seiner Arbeit, „dem- KlÄnod seines Herzens, dem Liebling seiner Seele", hält. Di«, hier nieLergelegten Ideen danken ihr Entstehen dem Bestreben,, den Zwiespalt in stin.'r Seele zwischen abendländischer Mssen-.- fchcrstKlneühoide und. Misch-praktischer Erzichimg cmsMgleichen.' So sendet er diese Arbeit hinaus, „um einen Ansporn M geben,, die Philosophie der Bibel zu" erforschen" . und „ein Mh'cheli Geschlecht zu erziehen, das . der Gemeinschaft Israels" wieder*: um das wchre Antlitz gibt". > Mögen dieser gedankenreichen und onvogenden Schrift , viele verständige Lcstr Geschieden stin, an wslchen das reine- Wollen ihres Verfassers wirUam . werden kann. Zur Geschichte der Juden itt Polen. In den nächsten Tagen erscheint int Verlag R. Löwit, Wien, eine größere" historische Arbeit über die Juden und den polnischen Aufftand ' im Jahve 1863 ans der Feder.Dr. N. M. GelöerS. ..... Älbstmordversuch vor Gericht. Im Berhandlmtgssaale 8 des LandesgerichteS spielte u,v gestern ein aufregender Vorfall <öb. Der 26jährige Bäcker« gchilfe Josef N o v o t n y, ein oft.vorbestrafter Dieb, war von den'Schöffen unter dem Vorsitz des Hosrates Darrasch wegen^ verschiedener Dodeneinbrüche zu drei Jahren 'schweren Kerkers verurteilt worden: Gleich nach der Urteilsverküüdungzög der in Haft befindliche Angeklag'e-eine verborgen gehaltene Rasierklinge hervor und fchnitt sich damit tief in die rechte Hals seit«. Blutüberströmt brach er dcmu zusammen. Ein Gerichtsarzt, der herbeig-cholt wurde, legte dem Verletzten einen Verband.an und veranlaßte stine Uöberführnng ins Jnguisitenspttä^ >> ' . * Novotny hat erst kürzlich in demselben Verhandliungssaak «inen ^SslHstmordvevsuch unternommen, indem' er damals mit' dem Kopse durch die Scheiben des Fensters stieß und sich ziemlich schwere Verletzungen beibrachte. Auch mit einer Rasier-», klinge bat er sich in >sr Zelle schon einmä! umbringen wollen.'

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