Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1450 (25.2.1923)
- Date
- 1923-02-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«ffct Wie«, 0ö!tnt«$ Wieiwr MorgMettmrs» 25. FebruarMS Me. E ^VstmÄe m allgemeine» und der Mische« SjMungc« im sonderen urch zur Unterstützung her Kampagne die; kerbreitung der Malaria bestimmt ist. Diese Arbeit wurde' iü' len letzten zwei oder drei Jahren in den jüdischen. Siedlungen ^urch die Aerzteorgamsation „Ha da s sah" geleistet,. In'Antrkewmng der Tatsache, daß die Kampagne gegen 6i«; Malaria, htfc andere ansteckende Krankheiten und für die Verbesserung jer sanitären Verhältnisse jm. allgemeinen am besten, als eine. ^11*1011 der Regierung geführt' werden kann, hat. die amerirsche Aerzteorgamsation „Hadassah" c ingewilligt, ihre ptalaria- und Sanitätsorganisation dem Gesundheit8« »«partement zu übergeben und das Joint Distrk iution Committee wird diesem Departement die'nötigen PNtte-l zur Verfügung stellen. Der Aerzteorgamsation „Hajasstch" wurde bei .Uebevgabe dieser Arbeit zngesichert, daß die' Lr am Herzen liegenden Interessen gewahrt bleiben?' Dies« Verlautbarung bedeutet, daß die gesamte sanitäre Lrganisatiou der ^hadassah, welche eine Reihe von Ambula-. Prien, Laboratorien und Apotheken umfaßt, der Polästinenjschsn Landesregierung unterstellt wird. Soweit dem Commutiqu« §u entnehmen ist, hat sich bas American Joint Distribution CommÄtoe. bereit erklärt, die ganzen oder einen großen keil der Kosten des ScmitatsapparateS der „Hadassah" noch/, peiter zu trägen. Bisher hat zu, den Kosten der ,/Hadassah" Mch die Zionistische Exekutive in beträchtlichem Maße ^igesteuert; ob diese Beteiligung an der .Finanzierung: der KÄXlsstch" noch weiter -eistcht, ist dem Commumque nicht zu jntnehmen. Sollte die Zionistische . Exeku! ive von einer weiteren ltostenbeitragsleistun-g befreit sein, so -wäre das eine Qerletäjie*. jung für sie, da sie die bisher für die Sanitätsarboit der „Hajassah" ausigewendeten Mittel für andere kolonisatorische Zwecke verwende« könnte. Jedenfalls ist durch die Übernahme des Sanitätswerkes str.„HÄXlsstch" in den. Tätigkeitsbereich des Sanitätsdeparjements der PÄästinensischen Regierung ein wichtiger und he - . ^utstrmer Schritt, getan worden, der als PräzchenzM für die ^nöünst festzuhalten sein wird. DasComyiumgne der Regiejung sichert zu, daß die Interessen, welche der ,Sadasstch" beferLerS am Herzen liegen, gewahrt werden sollen,.waS bedeutet, jaß der Apparat der »Hadassah" auch weiterhin,, besonders.im Interesse der jüdischen Siedlung verwendet werden soll. - Natürlich wird der Apparat der »Hadassah" als Regiernngsjpparat allen DrKen der palästinensischen Bevölkerung dienen, kchon bisher hat übrigens die ,-Hadassah" in ihrer Arbeit dieses > ssrogramm befolgt. Ke Hettert Samuel Mer dk' LegaMermg der Mischen SMeludeu. In einxr Sitzung des Waad Leumi (jüdischer Nationalrat) « Palästina wurde dem Unmut VatüberAusdruck gegeben, daß tisher die Legalisierung durch die Behörde noch nicht Molgt ist. ES wurde eine Abordnung zum Oberkommissär von Palästina entsandt, um ihm die Läge der jüdischen Bevölkerung m Hinblick auf Sie bevorstchenden Wahlen in den gesetzgebenden RatsnseinanderzuseHen. Die Mitglieder der Abordnung ietonten die Notwendigkeit/'di^;EcheN" GenieiN^rk rm Lande wch. vor dem Zusammentveten des gesetzgebende« RateS zti legäiisieren. ' Der Oberkommiflär Sir Herbert S'a m u e l gab der Ab-.. /rdnung die Zusicherung, er werde seinerseits alles Nötige, verrnlaffen, nm di? rasche Legalisierung der Gemeinden s« sichern.' Sine SMkrnn« der imint Abdullah Mer seine lluterhaudiuugeu mit Sr. Mettmann. Jerusalem, 22. Februar. (I. C. B.) Der Redakteur der »radische» Zeitung „Felestin" veröffentlicht ein Interview mit dem Emir Abdullahs von Transjordanien, laut welchem sich der Emir über seine Besprechung mit dem Präsidenten der Zionistischen Organisation folgendermaßen geäußert haben soll: „MS ich in London war, habe ich Dr. Weizmann bekannt gegeben, daß eine arabisch-jüdische Verständigung möglich wäre, falls in Palästina eine arabische Regierung errichtet wechen wird. In diesem Fall würden wir die Balfour-Deklarätio» in die Tat Umsetzen, ohne daß daher, die Rechte der arabischen Bevölkerung beeinträchtigt werden.. Dr. Weizmann habe sich, wie daS Blatt wissen will, einverstanden erklärt, aber hinzugesügt, er möchte vorher die . amerikanischen . Zionisten be-. fragen. IrmiWu de» traurfordauWem Regieruurr« chesr. : Jerusalem, 22. Februar. (I. C. B.) Die ägyptische Presse teilt mit,, daß S i d a Pas ch a soeben in Kairo ejngetroffen ist, nachdem er von seinem Posten als Haupt der. Regierung von Transjordanien zurückgetreten ify Die Regierung des Emirs Abdullah hat eineU Aufruf an eie Bevölkerung Transjordaniens erlassen, in welchem zur Kenntnis gegeben wird, daß demnächst die:Wahlen in das Parlament TransjordanienS stattfinden werden^ DaSParlament wird spätestens am 1. April einberufen werpen. Nestmstmg eines arabischen AedaÜrurr. Jerusalem, 22. Februar. (I. C. B.) Am 16. Februar hat -äs Gericht in Jaffa über die Klage des politischen Attaches sie! der Zionistrschen Exekutive Colonel Kish und HetM Lolkowski gegen den Redakteurder arabischen Zeitung „Feiestin" verhandelt.. Der Redakteur hatte »in seiner Zeitung feie Behauptung aufgestellt, die Herren Kish und' Lolkowski persuchten, die Untersuchung in der Ängelegenheit der Ermordung deS früheren PvlizeiinspektorS Tewfik Bei zu beeinflussen, Am die Befreiung des der Mithilfe am Morde' verdächtigten jüdischen Polizisten David Bchr zu erwirken. Das Gericht hat den Redakteur der Verleumdung.für schuldigerklütt.'UNd- M Wund verurteilt. ' l / Ha» feindliche ßigentnm in Amerlla. Washington, 24. Februar. (Wolff. — Funkspruch.) DaS Rehräsen Mntenhaus hat mit 300 gegen 11 Stimmen einen Gesetzentwurf angenommen, wonach von jedem Vermögen eines Angehörigen eines früher feindlichen Staates, das in der Verwaltung des Treuhänders für feindliches Eigentum steht, 10.00Ü Dvllar zurückg«zahlt.werden. Der Gesetzentwurf ist an den Senat weitergeWet worden,. .Ein. Z u s a tz a n t r a g, der die Hev» 'auögabe a l l eL - Besitzes verlangte, wurde ab gelehnt. Sin llMkieg MWen SWand M Frlmb. London, 24. Febvuvr. (Wolfs.) Die ,^T!mes" melden: Die Regierung des. sudirischen Freistaates 'scheint einen Tarifkrieg Mit Großbritannien und Ulster beginnen zu wollen. Äs hat nämlich angeordnet, daß vom 1. April an . firr, Waren aus jenen Gebieten, die nicht zum. irischen Freistaat tzrhpreu, oinschließlich Großbritannien und Ulster, eine E i n f u h r a b'g a L e erhoben werden soll. . IasZreftten der Hakenirenrirr in Zentfchiand. ' Aus Berlin wird uns gemeldet: Der Bremer Senat .hat die Nationalsozialistische Arbeiterpartei im bremischen Staatsgebiet verboten, undihre dort bestehenden Ortsgruppen aufgelöst, und zwar aus Gmnd des Gesetzes zum Schutze der Republik mit sofortiger Wirkung. In der Nacht ^vom Sonntag ist. wie das Hamburger 'Echo" berichtet, in Altoira eine geheime nationalst^ialrstische 'Versammlung, vie unter der Maske der Großdeutschen Fveiheitspartei stattfand, aufgelöst worden; die'Führer, darunter' der bekannte Leutnant Rotzbach, wurden 'vochästet. D« Versammelten waren zum Teil Mit Hakenkreuz-Binden sowie mit Gmmniknütteln' und anderen Handwafsen- -versehen. Da es sich um eine in Preußen verbotene Veranstaltung handelte, wird ein Strafversahpen gegön die verantwortlichen.Pierjonen emgeloitet. Roßbach und vier weitere Brrhaftete wurden, dv Ber« dunkelungsgefahr und Fluchtverdacht. nicht vorliegen, wieder aus der Hast entlasten. «tet BalWmü.. ^ChristenfeindÜche Hetze der Juden.^ Die Telegraphen-Kornpagnie meldet aus R e nt: Kardinal^Staaissekretär G ä s p dt r I wird bei der englischen Regierung gegen die ch V ipenfe in dl ich e H e tz e der. Inden ^^äIa^^inö:'S8ßf^^l^ctb€^^^tftIcfg€n. 7 : * Die Nachricht tragt schon durch die Quelle, welche sie verbreitet,! die Mgyarisch orientiekle Telegraphen-Kompaguie, ein verdächtiges Gepräge. Die Tendech einer solchen Nachricht wird.auch sofort klar, wenn man daran denkt, daß Kardinal Gasparri, welcher sich kürzlich übrigens mit M u f s o s t n i friedlich-schiedlich einigte, seit langem in den vatikanischen Kreisen führend ist, welche ausgesprochen zionistenfeindlich sind. Eine christenfeindliche Haltung der'jüdischen Bevölkerung.in Palästina hat es me.gegeben und gibt es nicht. Die christliche Propaganda im Lande selbst, welche in diesem Punkte besonders wehleidig ist, Obwohl man ihr selbst ^gvoße Toleranz nicht nachsagen kanm bestätigt dies.' Sie arbeitet ungehindert und ungestört. Aber ^in den Kreisen der Ziomstenfeinde gilt schon der Anspmch der Juden auf Land und Freiheit als christenfeindliche Hetze.; Wreise WehmmM mch Amrrttü. London, 23. Februar. (Tel. d. „Wr. MorgenzMung.") Der Präsident der Zionistischen Wellorganisation Professor Wrizmantt reist heute' nach den V ereinigten .Staaten ab, um an der dortigen Propaganda für den Pal ä sti na -Wiede ra ü fbaufon d s (Keren Hajeffod) . teilzunehnren. Exminister Sir A l f r e d M o n d hat sich - bereiterklärt, im Herbst zu demselben Zwecke' eine Tournee nach Amerika zu uniernehtnen. Sine Härtel der Linken Poaie Lion in Amerika. ■ Aus New-Jork meldet Z. C. B.: Hier ist ekne Parier der l i n k e n P o a l e Z i o n gegründet worden. Die Partei tritt für die Dritte Jntern<rtionale ein. Von den Poale Zion-Kommünrsten unterscheidet sie sich dadurch, daß sie gegen die Liquidation des linken Poale Zionismus und gegen diePreisgabefeines Palästina-Prog^rä mm Seintritt. ... Las Memarandn« der Mfchen Stndentenfchaft an die internamnaie öindentmkankytenz. ..^...... ' K dem bekannten Hemovandmn, das vev Welther» band dev zionistischen^ Stpdentenschast der Haager in1>rrn<pianalen Studentenkonferenz überreicht hat, wird 'besonders auf den Anttsemitismus an den mitteleuropäischen Universilaien Bezug genommen. Unter Hinweis auf den^NuurrruS clausus in Ungarn,,die Rede deS Rektors Drener-von 'der Wiener Universität, die Vorgänge in Ru manien und in Prag wird dir internationale Stildentetikönferenz -ersuchtdafür zu wirken, daß die Uni« versitäten, Stätten dEgeistigen Lebrn'S 'der Volker Miben. Und/mcht .zum ,Schauplatz von. Rasfevh a ß und PolitMen Steitigkriteu w-rden. (2L GL BI ♦ llnser Kardan. (Anläßlich der heutigen St«denten«Gedenkfeier.> Unser Nordau! r Ich meine den Max Nordau der Mischen Siudenten von, damals, die sich nach Erscheinen des „JadenstaateS" ,wm Herzl . . scharten und an seiner Seit« Nordau fanden. . Mut war daS Zeichen dieses nnsentinrentalen, gottlob , uw schmiegsamen Geistes, Es gibt Männer mit der goldenen Dapfer^.-- kei'.SmedalWe an.der Brust — die einem nicht in die Angen. sehen können. Nordau ha-tte den größeren', den jüdischen Mut. der Uoberzeugung. Der diktierte ihm -in den Zeiten tiefster Erniedrigung durch Unterkriechen, Nachläufen, — der Felonie, . .der, haßwütigen Verfolgung, ja sogar Vernaderung der ..Zionisteul,:. durch Juden, vor allem dieses zu sehen und aufzuzeigen: Diez - jüdische Schande»? .„Erlösung .aus tausendjähriger . S ch m a ch",.. hieß seine zionistische Parole. In einem seiner .ersten zir>. Mischen PMrkätionm schrieb er: „Der Zionismus ist. ein^ - poli.ische, wirtschaftliche, sittengeschichtsiche, soziMgische Beivegung." Sie als '.fi-ttensoschichtliche zu bchandeln, war Max Nordcms Hauptwerk. .Äry kräftigsten hat er es.in . diesem Satz ge-. sagt: „Die Judenpot hat zwei Fronten, eine sachliche, tlnp «ins., fitlliche." Er, der durchaus sachliche, nüchterne Mann, es/ auf sich, an der letzteren §u kämpfen. Me,ha-t.er die israMische' WoMäterei in den Pvgromjahren, hergenommen:. „GoWüDe heraus! Das'war die Mische VolkSpolitik.... Hier ist Gcld^. mm bleibt wo ihr seÄ und'''vechÄ1et. «üch '«chi-g!..... Ihr' werdet nach einiger ZÄt' die neuen MöM, die' neuen' Waren wieder vernichten, neue Leichen, neue.KrnPpÄ. machen? 'Mit. werden neues Geld schicken. Wir wollen doch s-chen, wer früher^ müde wird, ihr zu morden 'oder wir zu schenken!" Mo MannhaftrgSeii und Treue, wo jüdische Sittlichkeit versagte, dort stellte — zur - rechter» Zeit ~ Max N ordatis! ehernes Wort sich ein.' ' —- " ' V Der Mut der Ueberzeugung befahl chm, uns zn sageL.?, „Ter Mische Nationalist leidet nicht üu Ueberhebung, er fühlt-.' im Gögc-nteiil, daß er sich unablässig anstrengen muß, um den'. Namen Jude zu einein Ehrennamen §u machen . .. .Er weiß/., welche furchlbave Schaden Jcchchu-üderte ^der'. Sklaverei und! Rechtlosigkeit in seinem uvfprünglich stÄM und aufrechte»!. Ehavakter angerichtet, haben und er sucht sie mit Mtensivev.' SeIbsterziehung zu heilen." . Und weil er da stand Mch mit bewunderAvertrm Mut^, hinausschrie, .was aus dem Volke der Biiöeil vornehmlich.iw westtichen Breiten geworden ist,' hatte. er auch die Kvaft, die> JMnseiNde anzu'klcWN, wie kein zweiter: „Der Jude des Westens hat die Emanzipation als wirkliche Befreiung gedeutet und sich beeilt, aus chr-die letzten Fol-.-' gerungen- .zw^Kße»: Völkerhchsuten Hm>. daß -er habe,, so Unbefangen - logisch zu sein, . Äs Gesetz richtet--groß^ mutig die Theorie der Meichberecht-igung ans: Negierung. ..und - Gesellschaft üben eine Praxis der Gleichberechtigung, .die mrS - dieser einen Hohn, machen, wie die Ernennung Sancho Pausaszum.glänzenden Posten eines VizekönigS der Insel Barataria. - Der Jude sagt naiv: ,Ich bin ein Mensch und nichts Menschliches erachte ich als mir fremd." Ihm tönt die Antwort ent- - gogm: .„Gemach, dein Menschtum ist mit Vorsicht zu' ge?-, brauchen. Dir schien ,der richtige Ehrbegriff, das Pflichtgesühl, die Sittlichkeit, die DaterlandSlieibe» der Idealismus, und -wir... müssen dich deshalb von. allen Vernchtungen fernhcOen' die -. dies« Eigenschaften voraussetzen Ermesset ferner, die ihr in jenen Jahren, da uns dis st>. genannten „Assimilon-ten" förmlich den gelben Weck an-, hefteten-, in der zionistischen Gemeinschaft standet, welcher' - Mut der Wahrhaftigkeit dazu gehörte, fastzusöellen, daß - i uns das gute- Enropaertum nicht aus brüderlichem Gefühl,.' sondern auS P r i n z i p i e n r e i t e r «i emanzipiert hat^ nichtvor dem Vergleich zurückZuschvuen, daß man di« JirdeneManzipation -hineingestellt hübe in das ermute Europa, -wie matt in einen Salon ein Klavier stellt, auch wenn «8 kein Familien-. > mitgliüd benützt. / Man hat ihn auch in unseren Kreisen schon damals recht angefeindet, man fand, daß-er die großen jüdischen Werte nicht'' kenne oder verkenne, daß er niederreiße und nichtaufzubauen verstünde, wie jene, die inkarniert sind -mit jüdischer Krrltur des Ostens. Aber -je weiter wir uns emfernvn von jenen Jahren des Beginnes, um so' fruchtbarer erscheint seirve Tal' - der Kritik und Anklage. ES war nicht wenig, was er in jener traurigsten Zeit 'verrichte'«: er hat die Lust gereinigt. Und er- ' gewann bei solcher Arbeit (in der auch Liebe war, Armebreitetrdes Bruders — denkt an seine Worte über die sittlich« Judennot am ersten Baseler Kongreß!) die wunderbare Kraft,'daS ,Daseler Programm" zu fügen. Unser Nordau! — Wie: leuchtete uns die Klinge seines Wortes, wie war er uns ein Hort im Gewimmel der kläffen.-? den. „Auch- und Pauchjuden", wie haben uns doch fein« breiten - Schultern eine Gasse gemacht! An ihn zu denken,, macht uns ,, jung, wie! di« EriMsmng an «in brausendes Lied der Jünglingsjahre. ' Otto Abeles : * -- NordauDeiev der Akademiker. Der Zionistische Verein ehemaliger schüle'r Und her Z.ionlstisch'-akademis'che Landes«/ verband veranstalten heute Sonntag im F-estsaale deS Hotel ContinentaI, 2. Bez., Taborstraßr 4, ein« - Nordau-Ge-den-feier. Die Feier wird taufd) eine« Weihechor eingoleitet. Die Festrede hält der Präsident der österreichischen Zionistischen Organisation» Herr-Dr.'Desider. Friedman». Sodann wird SckMfpieier Nndolf Z'eisek , (Naimund-Thea'er) - aars N-ordaus Donistischeu Werken ,Äeveu. Beginn 10 Uhc voMätaaL '