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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-25 · Heft 1450 (25.2.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1450 (25.2.1923)
Date
1923-02-25
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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GM 4 Wien, Somckag MFeVruar IY88 vctrm Belgrad, 24. Februar. Bundeskanzler Dr. Seipel Md Minister -es Äeußem Dr. G rü nb erg e r find heute .abends mit Begleitung nach Wien abgereist. Zur Verabschiedung hatten sich im Bahnhof Minister des Aeußem Nincic mit seinem Gehilfen Gavrllovie, dem Wiener Gesandten Popovie und mit allen SektionSchsfs des AußemnimsterdvmS erngefunden. JasÄUrgeslaild. Der GenerMowmissär Dr. Z imnterman" ,be» M sich heute in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des SchiedLgerichties, dos die durch die Uvberga-e des Burgen lau des entstandenen finanziellen Fragen behandelt, nach Budapest, von wo er Dienstag früh nach Wim zurückkehrt. Budapest, M. Februar. (T. K.-D.) Generalkommisiar Dr. Zimmer man trifft morgen vormittags in seiner Eigenschaft als Präside n t des österreichisch-ungarischen Schiedsgerichtes hier ein. In seiner Begleitung befindet sich der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank Dr. Reisch, der österreichischepeits die Stelle eines Richters im Schiedsgerichte bekleidet, während als ungarischer Schiedsrichter Dr. Alexander Popo dies fungiert. Der österreichischen Abordnung gehören weiters an der Scktionsrat im österreichischen FinanUninisteriÄn Dr. Karl Schönberger, der Oesterreich vor dem Schiedsgericht vertritt, und Sektionsrait desselben Ministeriums Dr. Wilhelm Neidl, der österreichischerseits als Schriftführer des Schiedsgerichtes wirkt. HMörisdsrtragsÄertzasölMge» zwischeo Frsuckreich nnd Sesterreich. In der zweien Hälfte des Monates April werden in Paris die Verhandlungen über ein provisorisches HaschelsübereirÄommen beginnen. Diese Konferenzen tourden während des Besuches des BundBZanzlers Dr. Seipel 'in Paris vereinbart und werden für Oestermäj vom Handelsmmister Kraft persönlich geführt Werdens Frankreich ist, wie versichert wird, geneigt für die österreichischen Importe die MiMmalsätze im Zolltarif zuziMstchen, während Oesterreich als Kompensation .eine Herabsetzung der Zollsätze für, gewisse ftanzösische Produkte bewilligt. Las AsstMsÄ-SanitAsversoM in Sefterreich. Wie aus G e n f gemeldet wiich, beginnt am 25. Fsbruar nsrreÄich der von der Hhgieneorganisation des Völkerbundes durchgeführte Austausch, von Scmrtätspersonal unter der Leitung des Londoner Gesundheitsamtes mit einem dreimonatlichen Kurs, dessen Teilnehmer sich auch fünf Wochen in Oesterreich »uralten werden. Man hat im 'Ausland doch noch immer, eine gute Meinung von uns, was gewiß sehr erfreulich ist. Die Kursteilnehmer werden sicher in Oesterreich lernen können:- wenn sie GM habey, können sie Made y-ch Mr nächsten Bluttat der Hakerckreuzler Hrecht kommen, um sich gleich praktisch zu betätigen. Zumrüdest können sie aus der Nähe die kulturelle Sanierung Oesterreichs durch die arischbakenTreuzlerischL Weltanschauung bsn'mu lernen. Schlimm, sagte ich mir, es wird immer arger, und wie stehe ich vor „ihm" da? Ich sehe, wie seine Augen spöttisch lachen. Also diese Methode taugt nicht und er hat den Beweis geliefert, daß er klüger, intelligenter und zartfühlender ist. Er sitzt und schweigt und läßt „seines Dame in Rühe; ich aber, wie vielmal habe ich mich schon lächerlich gemacht? Der Angstschweiß trat mir auf die Stirne und in meinem Unglück fand ich auch nichts besseres zu tun, als zum Fenster hmausschauen; und da sah ich — das gleiche, was ich früher gesehen hatte: Telegraphenstangen Hüpfen vorüber, eine nach der anderen, und dort am runden Horizont bewegt sich di Erde sangsam und schtver, als wäre sie fest am Himmel angeklebt. Und wie ich so hinausschaue, überletze ich, ob es'nicht angezeigt Ware, ein Gespräch über die Natur zu beginnen, über die Erdbewegung, E draußen zu sehen ist, und über den Weißen Schnee, fot das Feld bedeckt, und die schwarzen Krähen, deren schwarze Flügel sich seltsam vom weißen Schnee abheben ... Ja, das wäre vielleicht ein Gesprächsthema.N. . Aber das wäre wieder Schablone. Meine Nachbarin und die beiden Gegenüber würden verstehen, was solch ein poetisches Gespräch bedeutet, und ich wäre wieder durchgesallen. Das ist also nichts . . . aber, was doch? Zum Teufel, ich lasse nicht nach! Bronnen Hab' ich — also weiter! Ich muß mit meiner Nachbarin ein Gespräch anknüpsen, mit irgend etwas ihr Interesse erwecken! Aber womit? Die guten Einfälle, die ich hatte, taugen alle nichts . . . aber man muß doch mit etwas anfangen! . . . Ha . . . Die Lampe im Abteil rasselt. . . Die ganze Zeit höre ich schon das gläsern-blecherne Geräusch ... es irritiert mich.schon die ganze Zeit. . . Das ist schließlich eine Kleinigkeit, sollte man, glauben . . . Nicht, sollte man. glauben, sondern wirklich eine Kleinigkeit ... Vielleicht darüber ein Gespräch beginnen? ... „Verzeihen Sie, Fräulein, stört es Sie nicht, daß die Laterne unaufhörlich rasselt? Heutzutage ist die Menschheit nervös und ein solche Kleinigkeit kann furchtbar aufregen, nicht wahr? . . ..Ich zum Beispiel . . ." , . „Wie ich sehe, sind Sie sehr nervös," mengte sich. Plötzlich mein Gegenüber ein und lächelte zu seiner unbekannten Dame hinüber. Daß er mir sagte, ich sei nervös, berührte mich wenig; mich ärgerte nur, daß er es sagte und nicht die, zu dev sch sprach. Hä^e er sich nicht emgemengt, lo fötte es ganz 8rol>«» der Mofition aus dem BrrfaffungLv ausschich. Prag, 24. Februar. (Del. der „Wr. Morgenzeitung".) Der Berfa ssungsauKjchüß des Abgeordnetenhauses begann vorgestern mit der Mvt das Gesetz zum Sch u tz e der Republik. Die .Vertreter sämtlicher Oppositionsparteien erwarten,-Me Diskussion über die Vorlage/ die sie als reaktionäres UmWtzgefttz betrachten, abzulehnen und verließen den VerhaMungSfaal. ' So» «msyarische Fnfrrrw. Budapest, 24. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Die Delegation der Abgeordneten ist heute aus Zalaegerszeg, wo sie das Internierungslager besichtigt haben, zurückgekehrt. Obwohl. das amtliche / ungarische Telegraphenkorrespondenzbureau schon gestern zu melden wußte, daß die Abgeordneten alles in größter Ordnung fanden, erklären die zurückaekehrlen Abgeordrwten, daß sie trotz ' der amtlichen Vertufchungsversuche und der amtlichen „Be- . arbeitung" die g r ä ß l i ch st e n Wahrnehmungen machen mußten. Die einzelnen Zellen, wo die^Jntern i e r t e n unteEgebracht sind, sind noch heutübe rfüllt. Sie st a r r e n v o r S ch m u tz, entbehren der primitivsten menschlichen. Bequemlichkeit und die Gefangenen siechen direkt dahin. Die hungernden und mangelhaft b e k l e i d e t e n Internierten werden von Soldalen im Pelz bewacht. Sie wohnen in bi. tiMoänfcioeiv Holzoaracken.?.o 5er Wind den ganzen Tag durchbläst. . Die Mgeordneten bildeten drei Kommissionen, um alle Bewohner bet* La>, >rs besuchen zu können. Die Polizei wollte aber nicht erlauben, daß die Internierten unter vier Augen mit den Abgeordneten sprechen. Als die Abgeordneten die Internierten ausforder- Len, alle ihre Beschwerden ruhig vorzutragen, erklärte der oberste Poüzeilcau.w, daß dies - ist, zulässi g sei, und wer eine Beschwerde habe, solle sich beim Lagerkommando im Dienstwege melden. Es kam zu heftigen Auftritten zwischen A b g e o r d n e t e n und Polizei. In der Frauenbaracke machten die Abgeordneten Kethiy , m i . Esztergalv s u/»e Kollegen darauf aufmerksam, daß noch am Vortage des Besuches noch fei n e L e i n t ü ch e r im Saale auf den Betten vorhanden waren. Auch im Lagerspital wurden erst am Vortage die Leintücher aufgezogen, bis dahin lägen die Kranken auf dein bloßen ' Strohsack. Auch hier wurde den Abgeordneten v e rbö t e n, die Internierten unter vier Augen zu sprechen. Bor einigen Tagen wurde der bisherige Lager- ' ommandant Gr i .darr»ierieobe''sttevtt nt Pr och,' gegen welchen sich die meisten Klagen richteten, seiner Stelle enthob e n, weil die Internierten auf die Nachricht des Abgerordnetenbesuches in einen Hungerstreik eintreten wollten und Proch mit den Vertrauensleuten v e r h and eit c, statt die Bewegung „im Keiyre zij ersticken". Sein Nachfolger, ein Polizeirat, schuf untetz den Jnternier.en „L : uuug", inb'm er die „HautzH rädelsführer" streng bestrafte. M „harMsen" Bombe«. Budapest, 24. Februar. (Tel. der „Wr. Morgewf zeitung".) Die Untersuchung in der B o m b e n a f f a r Ä ist a b g e s ch I affe n. Es gibt keime einzige ver4 läßliche Spur, es gibt Ieinen einzigen Ver-f d ä ch t i g e n. Zum Ueberfluß haben noch die S a ch-i verständigen heute ein schriftliches Gutachters abgegeben, baß in der Feststellung gipfelt, daß die S3oml ben, die dem Abgeordneten Rassay und dem. Chefredak-i teur Miklos gesandt wurden, n i ch t.h ä t t e n zu r E plosiou gebrach, wc den können. Die ltkerälen Par-i leien fordern jedo^> destenungeachtet d^ß dir Tater von der Polizei ermert w<rde, da die.v^trecherische Ab-! sicht klar zutage lnge. Inzwischen^ sind die Blätter der. „Crwacheliden":! „Szozat" und „A Nep" bereits zur Gegenoffen^ sive übergegangen und behaupten, die ganze' Geschichte von den versuchten Attentaten sei ein selbstarrangiertey Neklametrick Nassahs und des Chefredakteurs Miklos.^ Andere christlichsoziale Blätter behaupten, die Bomben wären mit Kakao oder Kohlrüben gefüllt gewesen. Sie Fngenieurordnung. Budapest, 24. Fobmar. (Del. -er ,My. Mörtzeuzel!'mrtz".^ Trotz aller Versprechungen des ungarischen HanidelKmimster^ Wa ll ko wurde die keaktwlläve Jngvnieurordwung nicht tmü im allgemeinen angenommen, sondern auch' der berüchtigt^ § 8 dieses Gesetzes, welcher der gegenwärtigen chrW lich nationalen Regierung eine neu-es Mittel zur Verfolgung der Juden -und linksstehenden Politiker m die Hand gibt, junii Beschlüsse erhoben. In der Debatte über diesen Paragraphen» führte Mg. Rnppert ms, daß nach diesem Paragraphen! der JngeniMrkammer das Recht zustvhe-n solle, auf zeh^ Jahre zurückgreisend zu untersuchen, ob die sich zuü Ausnahme meldenden Ingenieure sich nicht irgendwie gogeq die gültigen Best-immu-ngen der V-orla.ge vergangen oder an der Revolution, beziehungsweise an deren Vorbereitung, teilge^ nommen hoben. Damit wird die Blutkrankhert -in die zu eiv richtende Ingen reurkaurmer erngeführt. MS ein Wgeorduot ers der Rechten däIwischenrief: ,$m Gegenteil, damit wird die Blutkran-kheit mrsgemerzt," antwortete Rnppert: ,/Das glvnbs ich kaum, es wird sich Herausstellen, daß diese Bestimmung sich! nicht gegen diejenigen Ingenieure richtet, die sich an der Zer-i störung der Atheneum-Druckerei.-beteiligt u-nid auch nicht gegen? biejenWn, die die Bomben fabr i ziert haben. Die Vor-« läge enthalte chnehin schon genügende Schutzmaßnahmen zur! Reirchaktung det Jngenieurkammer, wolle man mit Hilfe diests letzten Absatzes noch-weiler-MM, so fer-Mt! schon -SadrM mns. Es gäbe sich darin eine-Wo'llust der Verfolgung zu ■ erkennen.^ Diese Bemerkung ru-st auf der äußersten Rechtem große.Erregung hervor, worauf Abg. Rnppert bemerktr. „Wenn schon -diese Bemerkung eine solch schmerzliche Geste, hervorrust, weA ich der Ingenieure erwA)ne, die sich hei ’kv Fabrikation jener gewissen Bomben betätigt haben,-so kann ich schon auf den Geist folgern, der die Zensurbehörde! natürlich sie sagen müssen; und hättr sie es gesagt, so hatte ■ ich geantwortet und alles wäre den richtigen Gang gegangen. Mein Verdruß wuchs, da ich merkte, daß meine Nachbarin nach dem Einwurs, den „er" gemacht hatte, zu ihm hinüber lächelte . . . zu ihm, nicht zu mir. . . Der. Teufel hole ihn ... ich säe und er erntet! Was nun? Ich > fühle — hier ist ein stiller, verbissener Krieg entbrannt zwischen mir und dem Kerl, der durch mich solche Chancen gewonnen hat . . . nicht bei einer bloß, sondern schon bei beiden. Nein, ich lasse mich nicht unterkriegen, ich känrpfe weiter! ,^Fa, gewiß, man kann meinen, eine Kleinigkeit, nicht wahr, Fräulein, Matt Nteint, däs sei gar nichts Besold» deres, daß eine Lampe rasselt! und doch muß ich Ihnen etwas gar nicht Belangloses erzählen, das sich vor einigen, Wochen — ich fuhr damals im gleichen Zuge — mit einem jungen Mann, ungefähr in meinem Alter, ereignet hat. . . Es war genau dieselbe Situation wie setzt. . . Wir'fuhren damals so wie jetzt... je zwei Personen einander gegenüber . . ich saß Ms einer Bank nebey einem unbckannten Fräulein ... und ans der anderen Bank er ... ein junger Mann neben einem unbekannten Fräulein . . . Und so wie jetzt hat die Lampe^ünaufhörlich gevasftlt. Ich sehe, wie der junge Mann zur Lackpe aufsieht, einmal, ein zweites Mal . . . Dann sagt er Plötzlich zu seiner Nachbarin, dem unbekannten Fräulein, das neben ihm saß: „Fräulem, die Lcunpe wird mich , noch rasend machen!" Das Fräulein sah ihn schweigend an, genau so, wie Sie,. Fräulein, mich jetzt ansehen . . . und ich sah ihn ätt, genau so, wie der Herr jetzt mich ansieht ... und das zweite Fräulein, das neben mir saß, sah ihn auch an, genau so, tvie das Fräulein Ihnen gegenüber mich jetzt ansieht; das scheint, ihn arg verdrossen zu haben und er schrie seine Mitreisenden an: „Sie haben alle Eselsnerven, wenn Sie ruhig sitzen und das Rasseln mitanhören können .. . einen ganzen Tag höre ich es schon . . ." « „Er konnte sich doch in einen anderen Wagen setzen," fiel mir mein Gegenüber Plötzlich ins Wort. . ■ „Ich war eben nicht so klug, chm das-vorzuschlagen; Sie sind anscheinend klüger als ich. Das ändert aber nichts an dem traurigen Vorfall. Ich erinnere mich nur noch, daß senre Nervosität uns,alle -ansteckie; wir alle empfanden auf Einmal das Rasseln der Lampe unangenehm;, er stellte sich auf die Bank und probierte a^ der Larnpe herum, uns das Rasseln abLuktelleu; das tat er ejn-Lweites Mal« ein drittes Mal, doch -es half nichts. Plötzlich war er. mit! einem Sprung so wie ich es Ihnen hier zeige — beim Fenster und fragte: „Läßt es sich öffnen?" Und so wie ich! es jetzt tue, faßte er den Fensterrmg an, aber ehe er noch öffnen konnte, faßte ihn feilte Nachbarin bei der Hand mch fragte: „Was wollen Sie tun?" „Ich wollte Sie dasselbe fragen," sagte -meine Nach-' barin mit einem reizenden Lächeln, faßte mich an der Hand, und sah mir mit einem Blick, der ZärtlickMit und Schreck: zugleich ausdrückte, in die Augen. Ich aber war bereits! ganz in der Rolle des von mir erfundenen Helden: „O, lassen Sie mich, lassen Sie mich!" Meine Nachbarin schlang den Arm um mich und hieltj mich fest. „Beruhigen Sie sich doch, es ist kein Anlaß zu solcher! Aufregung vorhanden. Wir haben alle heutzutage schwache! Nerven, aber man darf sich nicht so gehen lassen!" Ich gab nach und ließ mich von ihr niedersetzen . ., Dann tat ich, als beruhige ich mich allmählich und platzte endlich heraus: - „Nun frage ich Sie. Ist es nicht zum Rasendwerden? Man kann wirklich toll werden. Sie glauben, wegen der! La>t>erue? . . . Nein. Ihretwegen ... Es gehört doch eine! eiserne Geduld dazu, neben einem so entzückenden Wesen,' wie Sie, zu sitzen und kein Wort von ihr zu hören, nicht! das kleinste Lächeln zu sehen.. Guter Gott, warum diese! zurückhaltende Strenge? Wir sind doch junge Menschen mit.! jungein Blut. Sehen Sie, wie die Telegraphenstängen vor-! beifliegen, eine nach der anderen? Jede ist ein Stückchen! unseres Lebens, das sich losreißt, entflieht und nie, nie, wiederkehrt . . . Denken Sie doch darüber nach: Wie «rußtej ich mich bemühest, und erst als ich bet Ihnen den Anschein! erweckte, ich wollte aus dem Fenster springen, dann erst! habe ich von Ihnen ein warmes, liebes Wort gehört, Zart-! lichkeit und Freundlichkeit jn Ihren Augen gesehen und eilt! kleines Lächeln auf ihren Lippen erblickt. . . . Könnten Siel all das nicht schon früher tun? . . . Aber es ist auch jetzt! gut, meine ligbe, entzückende Nachbarin . . . Den Rest derj Reise werden wir^ glaube ich anders verbringen .. ,j Haben Sie noch lange zu fahren?" * „Noch eine Station, . „Zum Teufel! Warum habe ich mich nicht ein paar! Stlmdm früher aus dem- Fenster stürzen wollen?" - '

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