Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1448 (23.2.1923)
- Date
- 1923-02-23
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sekst- 6 Men, Freitag Apparate hergestellt, um die ausgesandten Wellen zu zwingen, den Hochspannungsleitungen zu folgen und sie am andern Ende der Hochspannungsleitungen wieder in Sprache umzuformen. Aber auch hier ergab sich die Schwierigkeit, daß man den Empfangenden nicht durch ein akustisches Zeichen von dem Ankommen el-ektrornagnetischer Wellen in Kenntnis setzen konnte. Alle diese Probleme sind jetzt gelöst. Der.neue Wahlanruf besteht atts einem Rufgeber und einem Rufnehmer. Als Kriterium für die Wahl worden verschieden lange Rufzeichen benutzt, und mit Hilfe dieses Apparats ist es möglich, eine Rühe von Stationen auf der gleichen Welle gleichzeitig anzuklingeln und andrersüts ans einer Reihe von Stationen eine bestimmte ausznwählen und nur aus Lio'er das Klingelzeichen zu geben. Mit diesem „drahtlosen Wahlanruf" ist der letzte Schritt in der Entwicklung der drahtlosen Telephonie getan, urn ste für die Allgenreircheit brauchbar zu machrn. * Eine Leuchte deutscher Wissenschaft. Ein gepla-g'er Hörer der Medizin schreibt uns: Herr Professor S ch a t t e n f r o h ist ein teutscher Mann und als solcher natürlich ein wütender Antisemit. Den Mick gen Walhall gendj et, ist er — Heil chsn! — eine der Hauptstützen der Wiener deutschen Universität.. Was Herr Schattoufroh etwa zur Hebung der reinrassigen germanischen Kultur tut, ist eine Angelegenheit, die uns gewiß nicht sonderlich in dressiert; weit wichtiger wäre es, einmal etwas über seine Lehrtätigkeit zu sagen.. Er hat eine etwas sonderbare Art, jüdische Kandida en zu prüfen. Tenn das/was sich Herr Schattenfroh bei solchen Kleinheiten leistet, übersteigt bereits das Maß des Erlaubten/ So lange Herr Schal ensroh seine antisemitische Gesinnung im Kreise seiner Gesinnungsgenossen am Stammtisch anslobt, ist dies seine reine Priva-tsache. Herr Schattenfroh hat aber ^auch ein Amt und hat als Professor der Wiener Universität so etwas wie einen Amtseid geleistet. Herr Professor Scha testfroh ha: die Aufgabe, die angehenden Doktoren der Medizin aus Hygiene zu prüfen. Mer einmal einer solchen Prüfung beigcwohnt hat, wird Wohl ein wenig erstaunt darüber sein, was Herr Schattenfroh alles zur Hygiene zählt. Zunächst interessier: sich der Herr Professor in ganz auffallender Weise für den Vornamen des Kandidaten. Die Erfahrung hat gezeigt, daß Studenten, die das Pech haben, einen jüdischen Vornamen zu tragen, wenig, oder, sagen wir es rund heraus, gar keine Aussicht haben, die Prüfung mit Erfolg zu bestehen. Dies ist für viele ein schwerer Schlag, da die Prüfung aus Hygiene die letzte vor der Promo'ion ist. Ter Herr Schattenfroh liebt es, jüdischen Studenten Fragen zu stellen, die man je .nach Ansicht beantworten kann. Natürlich hat der jüdische Kandidat immer die falsche Ansicht, und denkt sich immer das Gegenteil von dem, was Herr Schattenfroh als letzte wissenschaftliche Errungenschaft anerkennt. Es gibt jüdische Stuben en, die in seinem Gegenstände dreimal repetieren müssen. Für Herrn Sch a>t teuft oh spielt eben, wenn es auf Irden ankommt, die wiffewchaf liche Befähigung eine sehr hohe Rolle. Das beweisen einige Fragen, die er in der letzten Zeit ausgerechnet an jüdische Prüflinge stellt: .Mas ist Ihnen lieber, ein Kilogramm Kuhfäkalien oder ein Kilogramm Reh sä kalten?" Da der Kandidat die Vorliebe des Herrn Schattenfroh weder für das eine, noch für das andere teilte, blieb et die Antwort lieber schuldig und dachte darüber nach, was Rehfäkalien mit Hygiene zu tun haben. Herr Schattenfroh scheint es. zum Beispiel auch für wichtig zu halten, daß ein Arzt weiß, leb ein gestaubtes oder ung-estaubtes Gulasch besser sei, und Wie hoch eine Fliege fliegt. ß—V Die englischen Unterhausrmtglicder. Ihrem bürgerlichen Berns nach sind unter Len Mitgliedern des eng-listhen Un erhauses die Gewerrschaflsbeamten am stärksten vertreten; ihre Zahl' beläuft sich auf 83. Ihnen zunächst stehen die Advokaten mit 68 und an dritter Stelle dre Armeevfsiziwe mit 14 Mandaten. Tie Zahl der Fabrikanten beträgt 29. d»c der Kauften', e 18; die Börse ist durch einen einzigen Stockbroker vertreten. Ferner gibt es unter bin Abgeordneten li Landwirte, 26 Journalisten, 15 Professoren und Lehrer, 22 Ingenieure, 7, Diplomatien, 20 Reeder, 8 Flottenoffiziere. Die ausfällig, hohe Zahl der Gewerkschaft sbearmen rst zweifellos dem starken Vordringen der A^bei erpartei bei den lüngsten Wahlen Zuzuschreiben. Bemerkenswert ist die starke Vertretung des Juristenclements und des Soldatenstandes, die beide, zusammen 25 Prozent des insgesamt 615 Mitglieder zählenden Unterhauses ausmachen. Jedenfalls find die Kaufleute und Fabrikanten verhältnismäßig auffallend schwach vertreten. Unter den honourable members gibt es auch einen Friseur und zwei Theaterdirektoren. Diese Daten entn-chmen wir dem trefflichen Parlamentsalmanach T. W. Waldings, der im Verlage Philip Gee in London unter dyn Titel „Who is who in the new Parliament"' kürzlich erschienen ist. Nebst manch anderen wissenswerten Dingen über das britische Parlament enthält das Buch die kurzgefaßten Biographien sämtlicher 6-15 Unter« hansmitglieder. . * Vermahlung eines KaprtanS mit einem Fähnrich. Heilsarmee-General Bramwell.Booth ist nach einer dreimonatigen Rundreise durch Britisch-Jndien in Paris eingetroffen, um der Hochzeit seine- Sohnes Wycliffe Booth,. Fähnrichs der Heilsarmee, mit Fräuloin Renee Peyron, Kapi äns derselben Armee, beizuwohnen. Der junge Kapitän, der einen Fähnrich heiratet, ist die Tochter eines Stabsoffiziers der Heilsarmeeorganisation in Frankreich. * Antireligiöse Demonstrationen. in Moskau. Die „Jswestia" berichtet über einen Denionstrattonszug in Moskau am russischen.Neujahrstage (13. Jänner), an dem zirka 40.000 Menschen sich bet-.ttligt haben und in weichem vier Figuren als Repräseu anten der vier großen Roliig,ionen herümgetrogen und schließlich vor den Kirchen der betressenden ReiMousgenvssenschasten verbranm wurden. Es waren dies Figuren. die Moses, Buddah. btosus und Mohammed darstellten, wobei Masts als. Wiener Morgenzeitung. London, 22. Februar. (Wolfs.) In der heutigen Sitzung des Unterhauses teilte Bonar Law auf eine Anfrage W e d g w o o d 8 mift daß die britische Regierung grün dsätzlich dem Transport von französischen Truppen und Material durch die britische Zone, soweit er ungefähr den Anforderungen der französischen Truppenin äköln vor Beginn des Vormarsches in das Ruhrgebiet entspreche, z u g e ft i nt nt t habe. Wedgwood fragte hierauf: „Angumnmeu. die Eisenbahner weigern sich, zu arbeiten, oder es kommt zu Unruhen, tvessen Aufgabe wird es dann fein, für Ordnung z>u sorgen?" Bonar Law erwiderte, es würde Zeit genug sein, dem gegenüberzutreten, wenn Schwierigkeiten entstehen. %m Ableben Helmste». Nizza, 22. Februar. (Havas.) Zu dein plötzlichen Ml-elben Delcaffeö wind gemeldet/daß dieser eben im Begriffe war, ein Konzert zu besuchen, aber, vom Schlage gerührt, auf eine Gartenbau«! niodersauk, woselbst er später ausgesmliden wurde. ein G'hettojode rnit krummer Nase, schwarzem, langen: Bort und gerollten Schläfer locken dargestellt wurde. Die einzelnen Gruppen des Demonfträ'ionszu'gcs trugen Fohiien mit d e Aufschrift: „Fort mit der Religion, denn die RÄifton ist Gift für die Massen." Die. ,^Jswestiä" verlangt eine Untersuchirng darüber, wer Keife Temcustva'tton vorbavei^t halbe und woher das Gold für die hierzu nolwerdi-gen AusgÄben stammt. * Der Ärbeitsmarkt in Kanada. Die Dazemberausgabe der „Laibonr Galette" von Kanada *e'«.P das Bi.d.gebesserter Ber-. chäbtnisse in -diesem Lande. Während der letzten sechs Monate fand eine allmähliche, ste ig zunehmende Verbesserung am ArbeitHrnarkte statt, Streiks waren im November seltener, als in den 'früheren Monaten. Die Lebenskostein. obwohl der Jahreszeit entsprechend etwas höher als im Ok ober, find nur um zirka 40 Prozent höher als im November 1914. * Eine Nordau-Erdentifeier des Ziomstrchen Verbandes ebema'iaer Kocklchiiter .und des. akadem'jchen.Landesverbandes - findet Sonntag um hold 10 Ubr vormitt gs. im' Feiifaale des Kotei Continental .statt. Gedenkrede: Dr. Oesidor F t i e d m a n n. Ls wilden m t: B l'ü f'e tt q » a r t e 1 t der Staatsover, Rud. Zri» el (Ra mund-Theater) und Oberkanior M a. r a u! t e s mü Chor. Karten im Zionistischen Bureau, 2. Bez., Tabdrslratze 20a. * Zionistisches Chalrizrefsral, Dienstag den 27, d.. halb 8 Ilzr abends, im Reichshof, 2 Bez., Praterstraße 60. T r n m p e I d o r - F e t e r. Karlen find im Landeskomitee, 2. Bez., Toboruraße L». zu haben. * Jü-isch-wifsenschasttiche ScmmelbLcher. Tie jüdischli'erarisäe Gesell'ckait m W i l n a w'rd demnää st perivdif e Sammelbricher. siir jüdische K i st p r i o g r a p h i e, Folklore und Et nvarap'ue rach dem Mult,r der seinerzeit in Rußland von Dvbr.ow herausgegebenen Zeitchrift „Iervreskaja Siarina' herausgegkben. * Der Verband der KSrer des hebrSischen Pädagogiums empfiehlt Le hrer undLehrerinnen für Nevrä rsche Sprache, Tanach usn. An taaen im Sekretariat des Pädagogiums, I. Bez.» D r a h t g a s s e 4/lV. * Kousirmau-enunierrichs -er israelitischen KuttnS» gemeinde. Der alljährlich 'N den Gemeindetempeln stottfiflde' den Konfirmation der israelitischen Mädchen geht ein Konfirmandrnunterr cht voraus. D e Teilnahme steht solä en Mädchen ' frei, welche im Laufe des Kakenderjahres das 14. Lebensjahr derells srrechen. D e P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäß einoel^den, ihre Töchter, bez-.ebunrswe'se fM'.ndet zu veran>ossen, sich bei ihrem Reltgionslehrer wegrn Teilnahme am Konfirmaadenunlerncht zu melden. M 3 d ch e n, die k e i n e n ö f t e n tttchen Unterricht genießen und stber Wunsch der Eltern oderAor münde x.konfirmiert werden s o l t e n, s i n d i m S e k r e t a» riat der Israeli t.ischen Kultusgemeinde (Abteilung lür 'Schulangelegen heilen bis spätestens 10. März 1923 a n zu m e l den. Der Unterricht ist unertaeltlich. * Enteignung -es Privatbesitzes -es früheren Griechenllöntgs Georg. Die At,ener revölulionare Regierunu'at. wie die ..Daily Mailderi'tet.. Len Beschluß gesatzt, den Privalbesth des verstorbenen Königs Georg I., tee im Lahre 1913 ermordet wurde, zu enteianen. Dieser Besitz besteht unter anderem aus dem Königlichen T eater in Athen» dcm Königlichen Pavillon im Präus, der Billa «Man R e p o s" aus' drr Insel Korfu und Sem Palast >n Tripolis. Das Thm'er wir'» -ur Nalionaibllhve erklärt. Mon Repos", bas jetzt dem Prinzen Andreas gehört, wird als Svmmeraulenthalt des gegenwärtigen Königs und seine Rachiolger deft'mms, der Pavill n soll zur A.isbreitung Käsens - verwendet und d't Pawsi m Tripolis von der dortigen Be'-ö.de übernommen werd n. * Keine deutschen Sichtvermerke für Vergnügungs- und Besuchsreisen. Bis auf. weiteres dürfen Sichtvermerke zur Reise nach Den schland nur erteilt werden, wenn der Antragsteller . die Notwendigkeit der Reise einwandfrei nachwcist. Sichtvermerke für Vergnügungs- und Bosuchsreisen werden ldal)er nicht erteilt. Die Erteilung von Sichtvermerken zu Reisen, die aus gesundheitlichen Gründen unternommen werden «sollen, erfolgt nur un.er ganz bestimmten Voraussetzungen. * ve,terreichische stunnerhtt e. Keuw, 7 Uur abends, im Künstlerhaus, 1. Bez.. Karlsplatz 5, Varlrog Dr. Alfred Adler: „Verwahrloste Kinder". Das Reine trägnis fließt notleidenden Künstlern Wi?ns zu. * Aackitsprrre -es Wiener Aor-westbohnhofss. Ab t. Mörz wild aus Eisparun^s r wden der Wi rer Nordwestbahnhvt »n der Zeit vcn 21 Uhr (9 Uhr abends) bis 6 Uhr früh volls/.r.hig Gesperrt. Aus diesem Anlässe weiden die in dieser soll'gen Rordwei'bah"per vnenzüge üder 'ZcdlersdoifF^v'idsdvis nach und von Wien-R ordbohnhos umgeleiet. , * Wiedereinführung -er D-Züge Wien—Pafsa«— Leipzig Serttn. Ueber Einst ßnvhme des österfe chiichen Dundesmi iflcifür Verkehrswesen und des österreich'fci en Gesandten in Berl'n u erden die!e>t Ende Jänner eingestelllen für den Vertekr Wien—Berl'n.unrn behr ichen U.Züge AN-n— Passau-Regensduig-Leipzig—Berlm^ wilder emgeflihrt rveidw. Der Zun Wien—Acrlm (Wien-Westbahnbof au iS Uhr) wird 23. Februar!923 - Nr. 1448 zum rrH n Male S a IN S t a g . den 24. d. von Wien ob ieheh »wd der Gegenzug erllmastg Sonntag den 25. d. um 14 Uhl 35 Mm. in Wien°Westbavnhcf elnlrefsen. ^ie Zäoe führen wij stüher tnr' lausende Woaen aller drei Klassen Mien'Weftdahn» hof-.Berlin. einen Cpeijewagen Mi.n—Passau und Schlaft «agen Passau—Berlin * Wetterberich». Zn Oesterreich'war es gestern meist trüb. Zn Wi n Hot es ein wenig ge chnett. später heiterte es 5"N Teil? aus. D'e M'ttaaslempl'ratiir erhob stck in den Tallaaef No>dt'p,.s aus 7-, in Wien ws na' e an Rull. Eine wärmt Lultströmung' aus Südwesten ist bis Wes'» und Südwestdeutich-. larü vorgedllmgen. Voraus'aoe: Mißiae oder veräk'derl'chj Bewölkung, naftls Frost, später Erwärmung. Westwetterein.' bruch,m Anzuge. Die in den nachtvlgenSen Nubrike» mit o -ezeichnete» Notizen unö Artilrel sind enrgetNiebe Ankvndi* Sunoen (8 28-es Pretzgesetzes). 9 DrauNeute deü»en ihren Debrrf an St»vpdeckk'» und Bett aren p e swert de«m Selbsterzeugsr Z. Wand- 2. Dez.. K e i n e st r a ß e 17. » Austritte aus dem Judentum. Fried Gre'e.. ged. 25. 5inner 1886, Baulb"aMi^ XVlll., Mart'nflraße 31. R e i t > lnger Rudolf, gek 14. Zönner 1880, >. Karlsplatz 3. Klaysbrunn Zokf ged. .17. Mai 1879. Bülitz, ll.. Obere Dvnoustrafie 3i> Nappaport <alomon, g>b. 17. ttu^uft 190ci, Odessa II., Rrrmaoa! e 29. S i t b e r st e i n Johann, fcfe 12. März 1886, Koloss Kau mann, VII., Neustillaaste 5ä Nagy Deia Fritz, ged. 8. November 1896. Zng. X.. Loxenbnra-rstia e 79. D e u k i ch Franz, aeb. 30. Lünner U 07, Gymnasial UI.. SchworzenderaptLh brr. Neuer F"lj geb. 7 März 1895, Mä' risck-Oslrau, IV., Wohlttdengoste 3 Stein Therese ged. B um. g^b 25. Mai 1873, Stewamanaer l ^., Sch'e'fmühigasse 2. Barnes S'efri?d, geb. Trzebing Wein Elsa, geb. 4. September 1886, Agram. V'., Müh!» gasse ll. Farschmit Mel »ste, qeb. 6. Aprrl 1M5 VI.; Miwlgosst ll. L a m p 1 Zosefine. ged. 30. Dezember 1 > l X.. S nee derqaise 28. S cd n e ' d e r Marie, aeb. 5. O!-. tober 189 >. XIX., Keilizen. ädl-ri raße 2o. Lauscher Ern g.b. 9 Zu>' 1)82, Lane. Kaufmann. X X.. Kaa graaengstse ,D. K o p st e i n Wi hemine aeb. Ambros, aed. 4. M irz 1887, Vrivale, XIX., Pnkornygaste 21. K o p st e t n Gerhard, geb 3 . Juni 1916, XIX., PokvlNygasse 21. Kovstei n Gertrudv geb. 2). Augu-i 1918, X>X. P kvrnygasse 2i. L t ch t Setma, geb. 2->. Jänner 1898, Mobil in, XIV.. Sechshnnsers!m!-e 42 S p i l k e Freue aeb. Kodryaer. g^. 24. Zum 1903. Warschau. IX.. Mr'illnergasse 14. P i s k Alexander. qeb.LV Juni 1900, Buda» pest, Dramaturg. IX , Bleichergasse 20. M a n n Regina, geb 15. Eeptemb.-r 1'>9Z. Am itb. Ao"tar stil,, IX.. Kahnaalse 26 Rothschild Else. ged. 20. März 133S, London, Pnoat- Vlll., Florianigaste 21. Mcktritt r«m Fudentum. Fischer Artur. VI.» Slumpergaste 44. Derer««. Dorküge uud Bersamruluugru. Bund aller Schäftenden, im eigenen Lei« 6. Dez. Webgasse 6, Straßenbahnlinie 57. Montag, halb 8 Uht abends, oelkswirtschailttcher Vortrag mit Wechselrede. Fre zugänglich. Nächstes Thema: F rber über leine „Äri ih der Volkswirtschas s'ehre". — K,e d r ä i 1 ch e r K l u d, 2. Bez.. Tabor« llrä! e 1. Keule, halb 8 Ahr abends, Bibellek üre. — D e r e i I Tefilatd Sefwurun int Praler, Sebastian Kiie'pp« gasse 14. eißffret im Rahmen des Talmud Thvra-Unterrichlei hebräische Kurse für Anfänger und Borgechriltentz Einschreibungen in der Vereinsbanzlei jeden S mstagvoj 9 b>s 12 Ubr. — Z t o n t st i f » « B e z, r k s f e k t i o, Xi(/Xv. Aus technischen Gründen wurde die Nordau- Feier, aut Dienstag den 27. d., 7 Uyr abends, verlegt. Vortrag Lb»r modernen Wein-bau Morgen, halb 5 Uhr nachmiliags. Oeno«oqisches Znstlut K'ost-rneubur-, Vortrag von' Aegierungs»at Zngsnieur F. K o b e« über .Modernen We nbau". Der Vortrag ist für alle Wemdä» treiberben ftet zu(järgt,ch. Technttch es Museum. Margen, 8 Uhr nachmittags Fühn-ngsvortrag von N. B o r o r v > e: Der Elektrvmolo, Sonntag. 10 Uhr vorm ttags, im großen Körjaal, Lichlb ldey vortrag von Vorstand Ingenieur E. Stelzer: Technische; Monetsbericht über neue Erkenntnisse und Erfindungen. -* Morren, halb 5 Uhr nachmiitags, findet im Lörsaat Iii öct Elekirotechnilchen Instllutes, 4. Bez.. Gußhau-strah- 25. dq Vorlrag: ^Kcchsr,lruenzs.r<me und Radiotechnik" von Kofra Prof. Dr. Max R e r t h o s t e r für die Lchrersch»st statt. Urania. Keule: Großer Eaa>: 5 Uhr: Mutter uns Kind. — Familienleben der Tiere. Kleiner Saal: Kalb 6 Uhrj Dr. Berla Ganser: Kuliurgeshichtliche Eharak'erbild.'r aui W'ens Vergangenheit. I. Kalb 8 Uhr: Univ.-Prof. Dr. K nj K o l f e n: Gott und Slaat. Kurssaal 5 Uhr: Prof. Dokl«. Walter N .* u w i r t (}: Die Frau in den Motiven Ib ens tim Strindbergs. VI. 55a b 7 Uhr: P»io.-Doz. Dr. Leopold Kaü Böhm: Tieri.che Paraiiten des Menschen. Vt. 8 Uhr: Kofrg Dr. Gottfried Dimmer: D'e Entwicklung der modetnez theoretiichen Phnsik. III. Klub.aal: Kalb 6 Uhr: Unio.-Lekio» Feldinand fatrflS; Sprechkurs. IX Kalb 8 Uhr: Uniuj Prof. Dr. Karl Völker: Entftehnng des Christentums. Vt Die MeirsmittelMckte. Weitere Preissteigerungen. Obwohl die Märkte aus allen Gebieten zumindest be.dg»^ deckend, auf emKÄmn Gsbttten sogar weit über, Bedarf beschick! sind, sind Kr vieLe wich^ i.ge Artikel Preis e t h ö Hunger eingelwten, die durch nichts gerechtfertigt tverden können. Dü ländlichen Hvodu,pnten. sind den Städtern gegenüber nach wst vor urmachsichüich ttn& n-chnten auf bk wiÄfchaftttchrn Ber> hältmsse der ^bedrängten Bevölkerung, keine Rücksicht. Nindflcisltz hat sich gestern um 1000 5k. verteuert. Mindere Sorten habe» sogar um 2000 K. pro Kilogwmm im Prdiisd ängezogen. Kalb, fleisch wurde lim 2000 K. pro Kilogramm teurer verkauft. Aück Seefische stellten sich um. 1000 K. pro Kilogramm teurer. See« lachs und Kabeljau kosteten gestern 11.000 bis -13.000 K. das Kilogramm. Auf den Gmnwarenmärkten wurden die Preise fiii Karotten um 200 K., für Sa'-lmrüben um 100 K. pro Kilo« gramm in die Hohe gesetzt.. Kartoffeln, die per Wagen zuge« führt wordm waren, echöhten sich um 50 K. im Preise, die mit der Bahn emMavDn Kartoffeln blieben im Preise unveräw dort.'Auch der Preis für Kohl blieb unverändert, doch hat sick die Qrlalität verschlechtert. Kraut und Kohl aus Holland sotv» italknischer Karfioil und AepfÄ. sind weit über Bedarf äuge« böten,, ebenso Eier und Butter, Trotzdem sind keine Preise^ Mäßigungen zu verzeickw'n.' ' ,