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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-23 · Heft 1448 (23.2.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1448 (23.2.1923)
Date
1923-02-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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j1!1 W'.1-)ul, t 'Tr:~- Nr. IE ' Wien, Freitag Wiener Morgenzettirrrg. 88. Februar 1828 Sette 9 Tagesbericht. Sitte Mirale Kranketmnftmhmsstelle der' Gemeinde Wien. Um die Aufnahme und Zuweisung der Kraulen, die in ^en -atzlreiche-n Erholungsstätten und den zuin Teil auswärts gelegenen Heilanstalten der Gemeinde Aufnahme finden sollen, Einheitlich Z'l ®cß«Xn und du rchzu führen, wird die Gemeinde fm städtischen Gesundheitsamt eine ZentralaufnahmShelle schaffen, deren Errichtung gestern vom GemeinLera'8- «usschuß für Wohlfahrtswesen beschlossen wurde. Die Aufgabe dieser Zentralstelle wird sein, die sich meldenden Kranken Ärztlich zu untersuchen, vorzumerlen und den einzelnen Heilpätten zuzuweisen, sie sodann nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Plätze einzuberufen und den von ihnen zu kisienden Berpfle-gMsteu'beitrag zu 'bestimmen. Insbesondere handelt es sich bei der neuen Einrichtung um die zentrale Organisierung der Tu'berkuloscnfürsoM, der die meisten von her Gemeinde un erhaltenen Heilanstalten gewidmet sind. An per Spitze der neuen Zentralaufnahmsstelle wird der Spezialrrzt für Tuberkulose im städtischen Gesundheitsamt stehen. ver Mische Ratiöttalfon-s tttti) die zionistische Koionisation. In wcklchesn Maße daS Kolonisaiionswerk her zionistischen Bewegung auf dem Keren Kafcmeih beruht, geht aus einer für das Jahr 1922 znsamineugestellten Tabelle hervor. Ihre Daten zeigen, daß es insgesamt 33 Siedlungen gibt, die in der einen -der anderen Weise von der Zionistischen Organisation unterflitzt werden. Davon liegen nicht weniger als 22 oder gerade zwei Drills! auf Natioualifoudsboden. Es leuchtet ein, daß die Kwuzoth und dir EiuMolonisicn M weit größerer Sicherheit ihre Jllvestierungen zur allmählichen Verbesserung des Bodens verwenden können, wenn dieser xiner Institution gehört, welche den Boden nicht weitcrversauft, sondern ihn als ewiges Eige n t u m festhalt. Der ganz bcdvuten-dc Anteil der Nationalfondssi-edlungen pn der zionP'iscben Kolonisation erhellt schon ans der Tatsache, haß von insgesamt 85.280 Dunam des so kolonisierten Bodens picht weniger als 28.820 oder 80 Prozent auf Nationalfondshoden entfallen. Fast alle Siedlungen beruhen nunmehr auf dem sogenannten gemischten F a r m s y st e nt, das sich in Palästina ko gut bewährt hat. Bon großer Bedeutung ist die Mil5). Wirtschaft. Die Kühe in Bcuschemen, Tagania und Kirjarh Anawim sind prächlig-r Tiere und, verglichen mit den von den Arabern ge-haltenen Kühen, von überraschender Ergiebigkeit. Der Fellache erzielt in Palästina etlva 600 Liter Milch im Jahr von seiner Kuh; m Kirjath Anawim ist der Ertrag eines TrereS 8000 Liter im Jahr. Ter Grund dieses Unterschiedes ist vor allem der, daß die Kühe der Juden von besserer Rasse find; auch werden sie nicht bloß mit dem im Lande gezogenen Futter genährt und schließlich sind sie viel besser und ntethodischer gepflegt. Gemüse wird überall gepflanzt, sowohl für die'Ernährung der Arbeiter seilbst als auch für den Verkauf: der Getreidebau Leanspmcht weite Bodenflächen. Ferner pflanzt man Odlbänme, Weinreben usw. Auch die Bienenzucht ist allgemein verbreitet und einige Arbeiter haben sich aus diesem Gebiete geradezu zu Fachleuten ausgvbildst. Fast alle Siedlungen waren zuerst kooperative Gruppen (Kwuznth). Nachdem aber der Plan der Mvschawe Owdim, und zwar von Siedlern auf Naiioralfondsland, entwickelt worden war, ist die Zahl dieser auf individueller Arbeit beruhenden Siedlungen gestiegen, so daß es heute ihvor schon fünf gibt. Teilt nvan die Gesamtfläche der Siedlungen durch die Zahl chver Arbeiter, so ergibt sich, daß jeder lcmldwirtschaftliche Arbeiter im Durchschnitt otw a36 Dunam Land bebaut. Für eim GefamtorMNisatiott der detttsche» Men. Schop vor Mehreren Monaten wurde bekanntlich anläßlich der Tagung der preußischen . Gemeinden die Schaffung eines Landesverbandes beMossen. Nunmehr haben alle Fraktionen der Nepräsentantenversaimmilung der Berliner jüdischen Gemeinde einen Antrag cingebracht, der den Vorstand anffordert, über den Stand der Arbeiten und über deren Ansfich en Bericht zu erstatten. Es herrscht das Bestreben vor, die Angelegenheit so zu fördern, daß die Landesorganisation definitiv zustande. fommt. Nach dom Zustandekommen der preußischen Landesorganisat-lon soll versucht werden, wie es schon bei der Verteilung der Joint- Gelder mit Erfolg unternommen worden ist, die verschiedenen Landesverbände in Preußen, Bayern und Baden nsw. zu einem Reichsverband, mindestens aber zur Ausführung bestimmter Aufgaben zusammenzuMießen. (I. C. B.) -Die Wunder der ikgMischrn KSuigsgrÄer. Wie gemeldet wurde, ist vor einigen Tagen die Eröffnung der Totenkammer des Pharao Tutank ha men vollzogen worden, ein Ereignis, welches in der wissenschaftlichen Welt dem größten Interesse begegnet. Es wurde — weitere Details fehlen bisher — ein Sarkophag gefunden, dvn -man für den des Pharao hält, sowie mehrere Möbelstücke, deren hohe künstlerische Vollendung Bewunderung hervorgerufen hat. . Bekanntlich sind bisher schon zahlreiche ägyptische Königsgräber bloßgelegt wordcn, deren Inhalt in den verschiedenen Museen zu sehen ist. Diesmal aber wird die Möglichkeit bestehen, ohne alles Kombinationsvermögen ein Pharaonengrab zu sehen, wie es vor mehr als 3600. Jahren im Innern des Gebirges von Theben verborgen Mitteilungen aus dem Publikum. ux-tta nm;ai -s'tr "n nro’an nmia 'auwb trmna .‘n&u*«a <cdk am ¥ ELEGANTES * * KLUBLOKAL * im Zentrum des ersten Bezirkes gelegen, an j'Vische Korporationen und Vereine lür ein'go Tage in der Woche abzugeben. Interessenterir wollen sich mit Herrn Dr. LEOPOLD SOFER. L, Koh’.markt 10 (Tel. 66-7-36), in Verbindung setzen. Gold, SILBER, PLATiH Dfinlösnncv bei J UIS ROESSLER VII., Neustifigisse 119 lag und das wie durch ein Wunder bis zur Stunde fast unversehrt geblieben ist. .Die neuesten Nachrichten aus Aegypten besagen, daß Lord Carnarvon und dessen - Mitarbeiter i Howard Garten bereits in die letzte Kammer des Grabes e'mzudringen vermochten, daß zahlreiche Gelehrte und hervorragende Persönlichkeiten der ägyptischen. Gesellschaft sowie Vertreter der Regierung in Luxor eütgetroffen sind, um als Augenzeugen den ferneren Ausgrabungen beizuwvhnen. Worüber man heute schon mit Bestimmtheit sprechen kann und was bis zur Stunde als geradezu unschätzbares Material fiir die Altertumsforschung zu dienen vernrag, sei im folgenden ausgezeichnet: Jeder Afrika-Reisende wird das „Tal der Königsgrober" kennen. Seitdem verschiedene gelehrte Gesellschaften die Grabstätten unter den Pyramiden nach mühevollen Grabungen freigelegt haben, kennt mim diese unvergänglichen Bauwerke genau. Durch einen säulengeschmückten Vorbau — so fuhrt Professor Dr. Boeder in seinen Studien über Aegypten aus — betritt man dtzn geschlossenen Ausstieg zur Höhe, auf der dann unmittelbar vor der Pyramide der Totentcmpel für dm Kultus des verstorbenen Herrschers angelegt ist. Die kleine Kammer in dem Steinnrassiv der Pyramide mit dem Sarg wurde fest verschlossen, der Gang zu ihr. vorrammelt, und keines Menschen Fuß sollte sie jenials wieder betörten. Die ersten, die eindvangen, sind nicht moderne Grabschänder gewesen, sondern Schahdiebe, und zuweilen noch aus der Zeit derer, die am Bau mitgearbeitet halben. Das ägyptische neue Reich ist in der Mitte des zweiten Jahrtausend vor Christus von einer Dynastie aus Theben gegründet worden. Die Gräber sind aber nicht mehr Pyramiden, sondern Mts dem Felsen herausgemeißelt. Eine ganz? Reihe solcher Fesengräber sind seit langer Zeit bekannt. Siwabo hat schon vierzig gesehen und heute sind fünfzig geöfsnet. Nach dem Amerikaner Davis übernahm Lord Carnarvon als freigebiger Mäzen das Gelände, aber trotzdem er sieben Jahre hindurch arbeiten und mehr als 200.000 Tonnen Schutt fortschaffen ließ, konnte er erst im Jahre 1922 ein neues Grab finden. Am 5. November 1922 entdeck!« man einr Stufe, die sich bald zu einer Treppe in die Tiefe erweiterte. Man stand vor dem Zugairg zu einem neuert Grabe, aber der Weg war versperrt durch eine Mauer, in deren Mörtel das Siegel der Thebanischen Toten stadt abgerollt war: neun Gefangene und ein Schakal. Ende November fand die Oeffnung de§ Grabes statt. Genaue Prüfung ergab, daß der unbeschädigte Teil der Mauer mit dem Siegel des Königs Tut-anch-Amon oder Tutaukham rn verschlossen war — er mußte also der Inhaber der Grabanlage sein! Er regierte am Ende der 18. Dynastie. In der rechten Ecke der Mauer halte sich ein Dieb im Altertum Zugang verschafft, indem er ein paar Steine hevausbrach. Die Oeffnung ist bei einer Revision entdeckt und durch Beamte unter König Ramses dem Neunten verschlossen worden, wie die Siegel zeigen, daß heißt, über 200 Jahre nach der Beisetzung des Königs. Nach vorsichtiger Entfernung der Siegelabd rücke drang Lord Carnarvon mit seinen Mitarbeitern in das Grab ein. Ein Gang von etwa acht Metern Länge führte rm Felsen wei>L. Tann stand man wieder vor einer Mauer mit den gleichen Siegeln wie vorb-er. Man entfernte ein paar Steine, Mr. Cartet hielt eine Kerze in den dahinterliegenden Raum ttntf blickte in die Finsternis. Lord Carnarvon brach das erwartungsvolle Stillschweigen mit den Worten: „Nun, was ist darin?" Antwort: „Da sind wundervolle Gegenstände!" Näheres konnten zunächst freilich auch Lord Carnarvon und seine Tochter nicht erkennen. Das Loch wurde vergrößert, Mr. Carter kroch in den Raum hinein, der einen halben Meier tkfer als der Gang lag, und ging mit der Kerze in ihm umher. Da wußten die glücklichen Enldcckrr, daß sie einen vollständigen könig-- lichen Grabschatz von bester Arbeit und in glänzender Erhaltung gefunden hatten. Ein Fund, der zu den bedeutenLsten gehört, die nicht nur in Aegypten, sondern überhaupt ans dem ganzen Altertum gemacht worden sind. Der Blick der Ausgräber fiel zunächst auf drei R u h e b e,t t e n, deren starke.Vergoldung durch das Dun^l leuchtete. Wir kennen derartige sophaähnliche Lager , schon aus den Grabungen des Mr. Davis, der in einem anderen Grabe schöne Stücke fand. Aber die neuen sche-inert, jene noch weit zu übertrefsen; sie tragen nicht nur ver-i goldete Lederpressung und Holzschnitzerei, sondern üttdj; Einlagen von Halbedelsteinen und Elfenbein. In der gUfa chen Technik sind Kasten geschmückt, die königliche Gewänder enthalten, kostbar gestickt, auch 'goldene Sandalen; mit aufgemalten Jagdbildern. Stühle sind aus geschnih-! tem Ebenholz gearbeitet, mit Einlage von Elfenbein. Deri schönste Sessel wird als Staatslhron des Königs bezeichnet; an der Rückenwand sind der König und die Königin; unter den Strahlen der Sonn? dargestellt, das Ganze ausgeführt als Einlage von bunten Halbedelsteinen in Holz! von allerseinester Arbeit. Zwei Zepter werden als bcsondere Kunstwerke erwähnt; das eine aus Ebenholz, mit dem Kopfe eines Asiaten als Handgriff aus Gold, das andere mit bester Filigranarbeit. Man denkt dabei an die in einem Papyrus überlieferle Geschichte von der Eröbe-! rung der Festung Joppe (heute Jaf'a), bei der dam syrischen Häuptling von d'.m ägyptischen Generale der Schädel mit einem Zepter des Königs einge'chlagen wird. Aus den früheren Grabungen hat nran einen Wagen erhalten, neben dem nur noch ein einziger weiterer im Mwseum von Florenz bekannt wgr. Das Grab des Königs Tutankhamen bringt vier Wagen auf einmal. Sie sind mit goldenen Ornainenlen oder Bildern (veilleicht in Leder gepreßt) und mit Halbedelsteinen geziert. Auf d.m Sitz eines Wagens lag noch das L e o p a r d e n f e l l des Kutschers. Zahlreiche Gefäße, Kasten und Säcke enthalten die Wegzehrung des Pharao für das Jenseits unb; alt die anderen schönen Dinge in Wirklichkeit, die man dem Privatnranne höchstens in iNrdellen, oft nur schriftlich, in einer Liste mitgab. Ueberaus interessant ist es, daß diese! Lebensmittel sich zum großen Teil in hermetisch! verschlossenen Büchsen befinden, daß wir es also hirr mit! Konserven in den ägyptischen Königsgräbern zu turh haben. Die Lebensmittel haben sich in ihrem Zustande^ der Konservierung vorzüglich erhalten, obwohl sie etwa 35! Jahrhunderte int Grabe aufbewahrt wurden. Es war mög-! lich, särntliche Konserven, und zwar: Enten, Hammel-! keulen, Früchte, genau sestzustellen. Dabei erschienen ein-; zclne Lebensntittel so frisch, daß sie einen genießbare«! Eindruck mach.en. Wenngleich die Wißbegierde der htj Luxor anwesenden Forscher recht groß ist, hat bisher noch! keiner eine Kostprobe vorgenommen, was durchaus nicht! ausschlüßt, daß dies noch geschehen wird. Die Grabungen haben bisher nur zwei nebemru-auder; liegende Räume aufgedeckt. Eine verschlossene und ver-! siegelte Tür führte zu einer dritten Kammer, in der man,; wir sich jetzt zeigt, ganz richtig, den Sarg und in diesem! den Leichnam des Königs vermutete. Zwei lebengroße! Statuen Tutankha-mens standrn hier aus Holz geschnitzt,! mit Gold und Edelsteinen g-schmückt, die mit den andrren Funden als nnem^ich wertvoller Schatz für die Wissen-' schaft zu bezeichnen sind. Wer nicht nur die Europäer, diej jetzt in den ägyptischen Königsgräbern unermüdlich arbei-i ten, ttnt das Geheimnis vergangener Jahrtmtsendr'zu ent-! hüllen, glauben, sich Wundern gegenübergestellt, sondern! auch die Einheimischen, die Beduinen, die die Königs-! grober umkresen, sprechen von Wundern und fürchten, daß! der Zorn Gottes alle jene erelen werde, die die Ruhe dep königlichen Toten störten. Die tvitenschaftliche Arbeit gehL indes unbrkümnwrt weiter ihren Weg, und mit großerj Spannung erwartet die zivilisierte Welt die wetteren! Acitwilnttgeu ans dem Tale der Könige. Der drahtlose Wahlamtrs. Trahllost Telegraphie und Telcphortte haben sich & jüngster Zeit eine immer wichtigere Stellung hn modernen Leben erworben, und in ver.chiedenen Ländern, wie irr den Vereinigten Staaten oder Holland, herrscht gevadezi^ eine „drahtlose Mode". Nun stand aber der Möglichkeit,! daß sich jeder Laie dieser Errungenschaft wie des gewöhn-, lichcn Telephons bedienen kann, der Umstand entgegen,! daß die drahtlos ausgesondten Zeichen sich für den Be-! obachier, der kein Telephon am Ohr hat, in keiner Weise, benterkbar ntachen. Diesem Uebelstand wird durch eine Er-! slndung der Berliner Huth- Gesellschaft für Funkentels-! graphie abgeholsen, über die Wilhelm Rottgardt m der Franksurt-er lchochenschrift „Die Umschau" berichtet.! Bisher toar erforderlich, daß die drahtlose Empfangs-! station ununterbrochen Tag und Nacht mit einem Beamten^ besetzt war, der mit dem Telephon am Ohr auspasseu! mußte, ob seine Station verlangt.werde. Der beliebige^ Ausruf nach Wahl, wo er beim gelvöhnlichen Telephon! möglich ist, fehlte, und so war der drahtlose Berkehr zwi-! schen Privatleuten erschwert. Man verabredete beim Rund-! funldicnst bestimmte Tageszeiten, Zw denen die Nachrichten, ausgesandt wurden. Aber das war nur ein Notbehelf.; Besonders machte sich der Mangel beim Funkendienst auf! See geltend. Der drahilsoe Verkehr ist für die Sicher»! hert der Schiffe von höchster Wichtigkeit. Wenn sich nun, aus der drahtlosen Station zufällig ein unaufmerksamer Beamter befindet, so kann ein Notruf ungehört verhallen. Durch die Lösung des Problems des drahtlosen 2lnrnfes! ist es möglich, von dem in Not befindlichen Fahrzeug aus! ein Signal abzngcben, das von der gesamten Führevschafi^ des angernfenen Schiffes aufgcnoutmen wird. Für die, Drahtwellentelephonie ist es ferner von Vorteil, wenn man, nicht nur aus Spezialleiiungen telephonieren kann, son-! dern auf allen Dmhtleitun-gen, die za irgendeinem Zweck! verwertdet werden, so auf den Hochspannungsleitungen der! Ueberlandzentralen. Tie von einer Drahtlos-SenLestatiorr ausgehenden elektrischen Wellen, folgen nun mit.Vorliebe bereits vorhanderten Leitungen, und ma-n hatte bald!

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