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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-23 · Heft 1448 (23.2.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1448 (23.2.1923)
Date
1923-02-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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ifc-tm Mn, tzveWg 1SZS E»7 ♦ Svmüheater. Acmgsmn schreiet die Auffrischung der WaMv-Werke im Hpernthrater vorwärts. Nach dem ,^Uegenden Holländer" ging her mu erLtudierte „Tar.<nhä.ustr" ^znx Feier von WagnerS Todestag mit-einer kleinen Verspätung in Szene. Der M-n- Nerkrieg auf der Wartburg wird in der Inszenierung unseres Operntheaters bevMntlich in einer Halle geführt, deren winkelförmiger Ausschnitt Mr die Hmiptftwnt mit den Thron» stsseln 'für den Landgraf und Cliisabeth Md den Plötzen für die : Gäste sichtbar wacht, worüber sich noch ein« enge historisch amrmtende Galerie wölbt. Die Frage, ob diese - Buhnenanlage hör HPopiischen Wartburg besser ent» spricht, sei Nicht aufgeworfen; doch beeinträchtigt die Enge der Szene» fcfe uns vielleicht die Sängor menschlich näher ' die pomphafte Wirkung des Einzuges, die pr der rauschenden Musik unbedingt gchövt. Illusion scheint uns hier wichtige Äs Worische Treue. — Richard Wagner muhte be- ÄrnOllch j&ei her DyeZherrer llvcmffichrurg mit dem kurz zuvor Mgeschaffieu Saale Kaiser Kaül -des Großen aus dem „Oberon" vvMeb nehmen, worüber er recht unnnchig war. Er kwßte auch Der damals ganz unzulängliche Ausstattung düs Benus-- bergesFr« vom Maler mit Hoskeks und Statuen s fo Versailles/ Wfchmückt wurde. Erft über Wagners dringliche.Einsprache wurden diese übermE. Auch unsevsr Inszeuisrung fällt es schwer, den EHwoakter des Verlockenden und Grauenvollen im »Wrselbevg in Einklang zu bringen. Per rosige Nebel, Ms den; mythologische BÄder rm-ftmrchen und Ms dem schließlich das Wartburgtal hervovbricht, ist mit einigen Schlsiern nicht 'zu er» . Men, um so frsuMicher wirkt dann das Wartburgtal mit 'MVaix deutschen Wald und der ragenden Bvvg im H^rtergrund. Im.BreimpuM der Neueinstudierung steht, der oft ge» Mmje Tannhäuser des Mrn Slezak. Tnisst er auch nicht das ritteÄ'iche Gebaren eines Mrmlesängers, so hat er doch schauspielerisch ganz packende Momente, namentlich die Rom- -rzahlmig weiß er mit machtvollem Aufbau und emÄringlicher MavaktevistiL zu schmücken. Für die Preislicher der Frau Venus fand er flammende Töne und fein „Erbarm' dich mein" E ans Herz und. übechvchlte siegreich das ganze Ensemble. Sg begreift man es, daß er von den Gästen der Wartburg be-- istMrs herzlich bewillkomnrt Wwd und daß „die Halle sein Kör-igreich" 4st. Fräulein Lotte Lehmann, die mit übstrguellendrr Wämne die Hallenarie und mit rührender Jnnig-- -M das Gebet sang, ist ihm ebenbürtig. Frau Kappel hatte «Äs Venus keinen gMÄrchen Abend. >In chvom Gesänge, der unter wiederholwir^Tonschwankmtgen litt, pulsiert nicht das heiß« Tsmpevament der.LiobesMm. Vom Konqwujstch ohne» .^sHefmHtteÄrch bedacht, gsviet sie in dieser Darstellung noch skiWnhaftor. Herr Dr. Schipper rang als Wolfram seiner -spröden Sbimme ein Höchstmaß von. Weichheit ab, Herr Z ee war ein stMicher Landgraf, Fränl-mn Raj«dl ein roizeudür Hirtenrnaihe, . Richach Strauß, der die AufsrchDung leitete, wurde mit wiedsrholtom Beifall Ausgezeichnet. Chor und Orchester er-- -Müen dlwch plastische Klarheit, Mchwohl ivoRte sich die sest- - siche Stimmung, die zu einer Neueinstudftvung und Gedenkfeier im Opernlhcater gehört, nicht emstelstrr. Ballettmeister Kr oller besorgte die Einrichtung des Vci>us-Lerg-.BacchanÄs, r» dM Sirenen und Najaden, Schrnphen urch Bacchantinnen dem Hofstaate der FvM Venus alle Ehre machten. flb. N)iener Äunl»rMr»r Der .putzerordentlich-.große Letter« kettserfolg, den Anton A m o n, Wplird des Deutschen Volks» Iheäterr, verflofftnen Samstag mit der Lriterpretation einiger Wiener Skizzen erweckst, veranlaßle die' Direktion -er Wiener Urania, den Künstler zu bestimmen, den Abend Samstag de» 24. d. um 7 Ätir dheM in her Änmiä zu wiederholen. Frederie Maffon, der Sekretär der französischen Akademie; ist g e st o r b e n. Masson war eirtt Historiker von nicht sehr ikbvvvagenher Bedoittung, Vor aber die Ergebnisse sviner Studien ltzem PMWlrm anstenchm. vorzusetzen dustandi Er beschäftigte sich fast ausschließlich yiit dep n-qpyleoNischen Epoche, Her die er zahlreiche Bücher geschrieben hat. Jenen Lkreisett, die den „Figaro" und hew,-Gaüloä8" zu lchen.'PfWn, erzählte er, wie Napoleon die Siäaten ümteÄvarf, was. er aß und las Und wie er die Fvemeü 'bHritchchir,. DH' «inlyrr Mt wuHe.es omgegriffeu, Ml.er.bei der ^iiNivemmgWer zu Ehren Fl ander tS — den. er für eftchn'° schien'Dchv^teM' erklärte — die offiziell? BetMigung M AkähMie PechWert haktÄ G» -«« Äealem. B u » a t h r ä k'efr: Morgen - «feit n s V an« a? A k o d e m i e 1 h e ü 1 r xr Morgen «D e r B i d \ i v» rheßar." - . Volk So per: Seuie Vrrbis k h e H p" m't Kenn R'ii-rsheim in der T'ietrolle. dem »ist» Kerrn Arwr Ft?jscher als Lago und den Damen Kuber und Weiner fswie mit Kerrn FSibl in den Ksuxipariien. Samsta- «D l s Ä S t t s r» d S m m e r u n g." . u. A s i w u n > r % h » » i 11: Beute , H a s g r P b » Bern morgen «Die Srm^Aienen^ beide Aust« Atmungen Mit Willy Stfiöfler.7 Max WÜeMrg beginnt sein Syfsipftl Dievstatz prn. 27. d. in M KsmöLiß «D .e ic W a u» wau"MMWll!panv , Kammsripiese: Beute als Nachivoritellung die 30. AWhrung e p G ä r t e y d e r 2 ü'a! s mff Le-polk'iye KppsiävA vvd 2stzar Dftegi. ... - W i e-n e r K s m S d,t^e n h ä n sr Der große Erfolg der Gilbert cksn Oper Sie „D >e kleine Sünderi n- unddie ütcherordei'tiich reas Karten Nachfrage veran'assen die Di>«b!'on mit dem Karirrworverküps 8 Tags vor jeder Vsr^ ftelluna zu beginnen, . ' Ai y l.a n d»B ü h n er Morgen wird das LüWicl J$ f i k4 a i t k .6 i < w « in e Fra «• mit Iofsf Larno m der Hauptrslle grgrben, Nn allen übrjasn Lügen §^üng! die NosriU „T ä n t» R'o j a" Zkr LsrstellUng. ' trugcs zu ver«autWvten, bchWm dadurch, daß er den Swai in seinem Aufsichtsrechw getäuschi unid sich, für Men anderem dem-eine Kerkerstvast zugedacht war, ausgogeüs» hat. Er hq dadurch die Abbüßung der über Leu Schuldigen vrchänM Strafe vorsrtelt und den waliren Schuldigen seiner Strafe end zogen. Der Staat hat sich als „Privat>bLtmMer" dein Strafvev fahren mit dem Betrage von 420.000 K. für die Verpflegt kosten (42 Lage zu je 10.000 K.) angeschlossen. Der Richter ve^ uvt«crtte den AnMagt enzu einer strengen Arrest st r-f» in der Dauer von s e ch s W o.ch e n und.zum Ersatz.Vor vym Staate angesproihenen Derpstegskosten im Betrage von 420M Kroren. Nach Verbüßung der Kerkerstrafe wird sich auch .Schlva-mnschneDer Wegen der UebertretMcg des Betruges t» verantworten haben. Freispruch vom Gattenmord. ' Nach z-weitä-giger Verhandlung wurde gestern abe-nLZ deS «des Mordes au seiner Gattin Kaiharina angeklagte LyndwiPt Andveas Sch m i tz von fyn Geschwornen sreigchirochen. Schmitz «Hai die Frau in feinem HMse in Hasllür a«us Eifersucht m schossen. Da die eirrvernominensn Zeugs» die Vntvsus de» Frau bestätigten, verneinten die Geschwornen die ihnen dorgM legten Schrüdsragen einhellig. (22. Fortsetzung.) Ler „Sesshmrmn" im LarülMgerScht. ' .' Der 22jäHriGe Matthias S chw auenschn eldcr ist vor zirka Zwei MoNaten wegen eines HerbvecheNs zu vier Monaten Kerker vernpteflt. worden. Da er in gutem Verdienst stand-und für lange Zeit «achVerbüßung der Strafe brotlos geblieben wäve, bch vx emen Freund, den UMrigen Josef Alton%urg'er, der PcvrttM ohne Beschäftigung und öbdach» los. war,.er möge für ihn, da u ja nichts versäume und,wriiwe.id're Kerkerstrafe derhüßen. AlierchurgLr sagte ohne Woitercs . zu und bchcrb sich ms Landesgericht, woselbst er sich zum SiraftintvitL meldete. Mch sechs Wochen. verbüßter Kerketstrafe ka>M die Sache auf und gegen be'ide, geKn Menburger -sowhl als auch Men Sch!'E.emchnerdW, wurde die Anklage wegen Uebertrsluny des B?. 11 n g t L erhoben. Schwanenschneider wurde sofort dein Landesge-rickw ringeliofert, um vorerst die ««über ihn verhängte vkvvwMige Kerkevstvafe -abzubüßen. Mteubuvgec wNVdr. dem SirafbezÄÄSgerichL Fa-r-oriten überstellt, und hatte sich gestern wegen der UvbeÄr-rtung des Be- Volkswirt. GeArWelte Krone --- 0.0078 kenMes. AnsrÄlnng Men 0.9074% ZentiMkS. Sn Zürich notierie . .. . dir österreichische Kronr . . 0.0074'/, (0.0074'/» am St. F»-»«ß die österr. sesismprUe Krone 0.0075 (0.0075 am 21. Februar) die tschechische Krone ... 15.75 die Mark .... . . Belgrad ««•>,<• Bukarest .. . . . ... 2.g© Softe * » . . . »'• . » S.»~ Budapest.. Warschau ...... ( 15,62V* am 21. Februar) 0.0235 ( 0.0230 5.10 ( 5.07% (2.37 t 3.-r 0.17-/. ( 0.19«/* 0.0140 ( 0.0140 am 21. Februar) am 31, Februar) am 21. Februtzr) qm Li. Februar) am?1. FLbruqr) am Sl. FehrmB SepemichWe NotdnwwnE. Zunahme des Banknotenumraufes «m 5 MAiarößN. Abnahme des Barschatzes um 6» Milliarde«. Nach dem Ausweis vom 15. ch. hat der BantnotSttq' nurlauf nur rund 5 Milliarden zugenommen, wogegen die GiryverbmdliöMten um rund 50 Milliarden besrni«* derien, fv daß beide Posten zusammengenymmen gegen«! über dem Sta-nde vom 7. d. eim Verrnmderung um rM-l 45 Williardrn ausvoeisen. Der Barschatz hat in der Aus« tveisperiode um 60 Milliarden ahgenourmen, da die Ansprüche noch immer die GrnLiefermchen von Devisen nichß unerbeblich üb^ieigen. Innerhalb des Bqrschatzes zeigen die effektiven GoWestände eine Znnechme um 2.557M4M Goldkronen odrr 33 Milliarden P'apieÄronen, die auf Arwr kaufe von Goldnninzen aus dem Besitz der Regierung p> rückzufühven sind. Bemr Eskompteporteftuille ist eilte Steiq geruntz vpn rund 15 Milliarden zu verzeichnen. Der Betrag der ausständWN Einzahlungen aus das Mmröapital hat um-1,188.236.52 ^GoLkröne» oder rund 15 Milliarden Plp». Pierkronen abgenomwen. Es ist dies darauf zuruckzuführen, daß eine Reihe von Barzeichnungen nachträglich zur We "7 'vsiiHriäiMi David Motz Rornwu von Disraesi (Lord BearonsfisV). Muß dem:Englischen übersetzt vög <I. Nun«. Kvsi verschleierte Frauen und zwei Eunuchen von der Dache empfiiWn sie im Vorziutmer. Darauf traten sie in m Gemach, das fast die ganze Länge des Kioskes einnahrn, aus 'der einen Seite nach dem Garten zu ging und auf der chrweren Seite eine elstrrbeinerne Wand mst grün bernalten Nischen hatte, in j«eder Nische stand ein Rosenbamn; vor derselben war ein fast unsichtbares, gol«dmeK Gitter werk, hinter welchem sich ein«e Nachtigall bei ihrer geliebten Rose befand. Am Fuße jeder Nische war ei» Springbrunnen; statt des Wassers aber glänzte jedes Becken von denr reinsten Quecksilber. Die Decke des Kioskes bestand aus Perlirnutter mit Schildpatt ausgelegt. D«er Fußboden zeigte eine Mosaik von seltenem Marmor, und kostbarem Gestein und stellte * die köstlichsten Früchte, und schönsten Blmneu dar. Üeber diesM Fußboden goß ein georgischer Knabe daun und wann, kühlende, wohlriechends (Gewässer. Am Etlbe dieses Prunk» dolleü GoMachs stand ein Diwan von lichtgvüner Seide mit Perl-en bestickt und mit Kissen vmr tveißeln Samt und Gold. Äu-f einem di«es«er Kissen saß eine Daure. Sie^sah aufmerksam auf ein Buch, welches auf ihren Knien lag und persische Gchichte enthie-lt, während eine ihre Hände rrüt einenr Aosenkwnze don Perlen und Snraragden spielte, sind die andere eine Weiße Gazelle an langer golderrer Kette hielt. Ms Hönain und sein Gefährte eiuiraten, blickte , die Dame auf. Sie war sehr jung; nicht älter als Alpvy. Ihr ' langes, lichtbraunes Haar, aus einer hohen und weißen Stirn mit blauen Adern durchwebt, aufsteigend, siel, mit Perlen durchflochten, auf ihre Schultern herab. Ihre Augen waren sehr groß und dunkelblau, ihre Rase zart, aber hoch und gebegen. Die Schönheit ihres Gesichtes war hinreißend, wird als sie äuffchaute upd Honüin grüßte, bildeten sich ans ihren reizenden Mangen zwei Grübchen,, die üm so bezaubernder wirkten, da ihre Züge gowöhrklich einen stolzen > tzlch spöttischen Ausdruck zeigten. Sie war in ein Getvarid von roter Seide gekleidet; ein grüner Schal schlang sich M Pv- Hüften, ans dem ein kleiner Dolch mit diamantenem Griff hervorokitzte. Ihre vollen, weißen Arme zeigten sich in urlöNdlichw Zartheit, wenn sie aus den lose h-erabhärMnden Aeyrreln hHpdorfchaulen. Der eine ^war mit Jntvslen bedeckt, der rechte Arm aber ganz nackt. ■ Honain näherte sich ihr, beugte sich nieder wrd küßte ihre vorgsstreckte Hand. 'Alrvp zog sich in den Hintergrund zurück.' ' ' ' „Mau sagte Air" begann der Arzt,sichlächeln-dwieder vorbeugend, ,Me Rose der^ Welt welke an dies'SNr Akorgen, und ihr Skläve eilt auf ihren Befehl hkrh-et, um.sie zu „Er ist nicht nn mindesten glänzerch," sagte Honaitz mtb sah sich lächelnd um. „Nein," stgte die Darne mit selbstzufriedener Mien^ „hier wenigstens feiin man vergessen, daß man des Nm glück hat, eine.Fürstin zu sein." „Es ist allerdings ein großes Unglückt"' ' „Und doch mich es das einzige, erträglichst Lus sei!. /' . „Cs war Südwind, ovev der^ Wind-hat sich geanhevt, und hist Rost der Welt ist wieder lachend die Daine. , - Hmmin fühlH Mcheu Puls. „Ungleich," sagte der Arzt^ . ' - ,Mir ich eNtgegneiL Me. ,^ft düs eia neuer Sklave'?" ' ' „Neu an gekauft urld'von großem Werte: er sieht gut ans rnrd hat -den Porwil, muh und stumm zu sein und ist nnschädlich hi jeder Hinsicht." „Dasist schade," 'srwMrtt die Darm. ,M rfi,: (Aß '#&; glltz', Marchsthervd-.n tz-: geboren tvärerr, zu stin." „Ich Mp Beispiel. „Das MÄcht aber. ftüst^rt 1 ' - her Arzt. Mi«eso?" fragte stne. ,^>er jMge Körffg VM . ,,Bah, ich mir voxgsrMwrstN, . ihn fchchten. Ein Äarbar!" dazu «if’fi« vemb-- OM « »^jt ,'f ,Oabt Ihr ch» stMls „Ällechiygs." „ Ist str säM?^ „Urch prachWOB?'' „Ist er nicht /in Eroberer? Die ganze Beule' einer Welt wird die.Eure werden." ,Ach M . dsr HMt mW. M -ch-tztze Mir Men KioKr m» ihverzu 'vergslst«^'- - „Mfligsiens' für unser unglückliches ' „Sehr unglücklich.^ „Wenn ich nur wenigstens ein Manu wäre." „Was für cm Held würdet Ihr seiu!" „Ich würde mir Lin VsvgnüHM' daraus sieter Unruhe zu leben." „Daran ztosiflü ich nickt tm gerülgsteu." ,Hcckt Ihr mir die Bücher verschafft?" forsche di» Pxft^essw lebhaft. „M-ein Sklave trägt sie," enigeguete Honain. >,So laßt sie nrich gleich sehen." Honain nphm Alroy das Paket ab und legte dessen Inhalt vor;M waren jene griechlschen Gedichte,, die der Kaufmann Ali für ihn besorgt hattt. * - „Ich Lin der Poesie müde," sagte die Prmzessm, ht» pom sie die teuren Baude VnrchMtLer.tr und wegschob. „Ich sehne nrich danach, die Welt zu selM." - „Auch brestr würdet Ihr halb miDe Moden," .stntgegnehst der Arzt. >, „Ich glaube, daß genreine Leute rffe nrüde Moden," sagte die Prinzofsm. * „Außer bei der Arbeit. Die Sorge erhält sie lebenÄh.^ -Mas ist Sorg«e?" fragte , die Prinzessin lächelnd. „Sie. ist eine unsichtbar aber allmächtige Gottheit. Sst stiehlt die Rost von den Wangen und das Mark aus den Knochen, sie raubt jtzen Appetit und macht bas Haav grau." „Sie ist also keine wahve. Gottheit, sondern ein.Götzew Md, das tvir NfiS selbst machen. Ich' bin eine echte Mohanimeidanerür und iorrdr sie also' nicht anbetsn. Eö, zählt mir. etwas Steues, Honain." - . . . junge König po» Kavasme" .... (Forttetzung folgt.) ' 'Ä -aimiTüiir^^ iüuwBiüüü

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