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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-21 · Heft 1446 (21.2.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1446 (21.2.1923)
Date
1923-02-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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faw'' Wen, MkkkwoH Tagesbericht. Slmdesregierung und Gemeinde Me«. Akt der gestrigen Sitzung des StadtsenateS kam seS zu einer erregten Ausemanderfttzung über die feindselige lHaltung der Regiemng gegenüber der Gemeinde Men. Den 'Anlatz-dazu bot ein von MagistratLdirektor Dr. Hart l erjstatteteS Referat, demzufolge die Kanalräumungsgebühr für den Monat Februar durch eine Verordnung geregelt werden müsse, da das vom Landtag beschlossene Gesetz über die Kanalräumung ebenso wie dies mit mehreren anderen Landesgesetzen der Fall war. seit längerer Zeit unerledigt -ei der Bundesregierung liege. Dieses VcrhMen der Bundesregierung wurde in Zwischenrufen seitens der Mehrheit des Stadtsenates als Sabotage bezeichnet. Die Opposition erklärte demgegenüber, daß solche Vorwürfe begründet tverden müßten. Stadtrat B r e i t n e r führte daraufhin folgendcs aus: Ich Lin in der Lage, den vollgültigen Beweis dafür zu erbringen, datz die Regierung der Gemeinde Wien gegenüber nicht bloh Sabotage treibt» sondern die ihr zustehende achtwöchentliche Einspruchsfrist gegen Landesgesetze sogar zu p o l i t i s ch e n E r p r e s s u ngen mißbraucht. Ich habe Ende Dezember den Bundes- Mlnister Dr. K i e n b ö ck aufgesucht, um mit ihm über die Wüsiigmachung der vom Nationalrat bewilligten und an Men noch nicht ausbezahlten Vorschüsse zu sprechen. Bei diesem Anlaß habe ich ihn daraus aufmerksam ge- ,macht, daß die Gemeinde in stärkerem Maße mit ihren eigenen Mitteln auskcmmen tonnt«, wenn die dem Landtag vor- Ivegendrn Gesetze über die Erhöhung der Automobil-, Haus- ^personal- und Korizcssionsabgabe rasch erledigt werden ^würden. Herr Dr. Kienböck gab die bindende Zusage, diese ^Vorlagen mit größter Beschleunigung zu erledigen. Aber irrst nachdem die üchtwöchentliche Frist schon zum größten »Teil verstrichen war, nachdem ich auch auf einer Länderikonferenz in schärfster Weise gegen diesen Vorgang Protestiert hatte, wurden die drei Gesetze, wie vorauszusehen iwar, ohne jeden sachtchen Cinwand gutgeheißur. In einem ähnlichen Falle hat in der letzten Sitzung des BundeSrates Minister Dr. Grimm gegenüber den Herren Vizebürgcrmeister Emmerling und Stadtrat Speiser darauf chingswiesen, daß die derzeit bei der Negierung erliegenden Wiener Gesetze — es handelte sich diesmal u. a. um das noch immer unerledigte Wohnbausteuergesetz —gut geheißen würden, wenn die Sozialdemokraten ihre Haltung in der Frage der zur Beratung stehenden Steuerfreiheit für Weihnachtsremnnevationen ändern würden. Dieses Offert tvurde selbstverständlich entschieden abgelehnt. Stadttat Weber brachte die ungerechte Behandlung Wiens bei der Verteilung der staatlichen Wohnbau» k r e d i t e zur Sprache. Der Bundesminister und Gemeinderat Schmitz habe, als er bei der Verteilung des dritten Kredits Plötzlich die Quote Wiens von 40 auf 28 Prozent herabsetzte, der Gemeinde Wien Milliarden entzogen und dadurch den Wohn- Und Siedlungsbau in Wien auf has schtverstt geschädigt. Bürgermeister N e u m a n n führte zum Schlüsse aus: Die Gemeinde Wien, «'8 das steuerkräftigste Land, hätte alles Recht auf eine andere Behandlung. Es ist sicher, daß gettldr die in Wien durchgeführte Sanierung der Gemeinde^ finanzen die Aufgabe der Negierung, im Auslande Kredite für Oesterreich zu erlangen, sehr erleichtert. Deshalb müsse er es tief bedauern» daß die Gemeinde Wien bei der Bundcsregicrnng anstatt besonderer Untetzstlikuna, besondere Gehässigkeit finde. Mas sagt die Bundesregierung^ mm WW Die Hausbesitzer wollen wieder eine MäNdenMg neuatt MietengesetzeL imtürlich zu ihren Gunsten. In der <ntt vorigen Sonwivg abgehaltsnön GettevalversMimlung deS HauSbesitzerberrimS in Hietzing wurde eine Entschließung angenommen, in welcher der Zentralverband attfgefordcrt wirb, sofort mit der Regierung über eine Nctz-el» liorung dos Mietengesetzes in Vcrhawdl-ungen zu treten. Das Präsidium t»es Zen ralverbandes solle diesbezüglich in den nächsten Tage» mit den Abgeordneten Fühlung nehmen. Präsiden t B-er-chinak erklärte, die Hans'bcsltzerschafl sei fest entschlossen, dr.»' Kamps wieder a u f z u n e h ur c rr. M Kchie wieder teurer; Mit gchrigem Tage ist mit Rücksicht auf fei* Gr- Höhung des Kurses der deutschen Reichsmark und mit Rücksicht ans die Erhöhiurg der F r a ch t g e b ü h r c it in D-eruschlauv eine Erh öhun g der Preise für oberschlesisch- Kohle um 167 K. pro Kilogramm eingotredrn. T-ic .Kvhlengroßhändlcr verweisen darauf, daß seit der lehren Bn-hilfigmi-g der Kohkiipverst ntn 7V K. ihneu s«it«ns der T-aviseNzelttralS die erforderlichen MarkbeftaNde zur Deckung der Kphbr.zu einem weit IjiHjcrcn Kuife als ^letz hin deröchuk-t wurden mrd auch gewisse st a a t l t ch « Gebühren (Entladung, ^rschllb nsw.) eine Erhtchiing erfahren haben. Dir Mnen Kahlenpresse lv-ra.gr'n für Kohle in offenen Fuhre« pro 409 Kilogramm Ü7.1Ü0 K., in Sacken pro 100 Kilogramm lH.M K. . Ds«: Zusuhrsp«sen hü^n se-it!&.'$>. «irte zchw f-chzemige SÄ^tzigNt-g eirsähreü. mw vermiern bk tztchkkotzie in den innereit Bezirken um St K.» in d-n änßcren. B«Men ittrtl 40 K. p»r Kilog'.vmm, di« Sockkotzle durchschnittlich nm K. poo ' so d»tz «in Kilugrauun Fuhrkshle sich muui.cye ^Shs^d"M/urt ivll bis IstteO K., ein Kilogramm -S-äckLohle ö»r? töpd K. sterlen w'rd. Auch die K o k s p r e is e «M'«ursp>cheuhir EchSAms><ch»h'chu--' Mietttzie MmMnzettitAts, An WaffsngesÄSst. Wegen einer betrügerischen Waffenlieferung wurden dir. Wiener Kaufleute Eduard H o r w o v S k-h, Hans P a ulieek und Alexander Rottinger verhaftet. Der Geschädigte ist der Budapester. Kaufmann Julius Pfeiffer, d'em die dvü eine Anzahl von Viaschinengvwehren. die Pfeisstr nach Runranien verschieben wollte, liefern sollten. Als er den Waggon, drr die Maschinengewehre enthalten sollte, in Budapest anhalten ließ, stellte es sich heraus, daß es nicht Maschinengswehre, sondern gewöhnliche Iagdgewchre waren. Er erstatlcte die Anzeige an das Wiener SichevheitSbursau, das gestern die Berhaflitng drei Kaufleutr veranlaßt:. Drr Schaden, den Pfeisstr erleidet, betragt etwa 300 Millionen Kronen. Kere« HakeM-Arbeit in Amerika. Die Keren Hajessod-Bewegung und ganz besonders die Forderung der Einwanderung jüdischer Arbeiter nach Palästina findet in den amerikanischen jüdischen Arbeiterkreifen immer mehr Änklang. So hat das Keren Hajessod-Arbeiterkomitee eine Konferenz der linken Organisationen und der führenden Persöttlichkeiten der jüdischen Arbeiterbewegung in Amerika einbeiusen, um Mittel und Wege zu suchen, die Einwanderung der jüdischen Arbeiter nach Palästina zu fördern. DaS Komitee arbeitet unter der Leitung des bekannten Arbeiterführers Zar. Auch der bekannte jüdische Sozialist und Redakteur dcr „Zukunft" A, 2 i e s i n hat sich für Unterstützung der Arbeiteremigration nach Palästina ausgesprochen und die Einladung angenommen, als Mitglied des Keren Hajessod-Arbeiterkomitees an der Kcren Hajessod-Arbeit teilzunehmen. Harris L. Selig, m Direktor der anfangs März in New-^)orl beginnenden Kampagne, gibt in einem Bericht bekannt, daß sich dort je eine Gruppe von M ö b e l- Händlern und Konfektionären organisiert Habs, um ihre Interessengruppen Lei der Kampagne zu bertveten. Zahlreiche jüdische Kaufleute erwähnter Brauchen haben ihre Beteiligung an den erwähnten Komitees zugesagt. Palästina, führt Mr. Selig unter anderem aus, sei kein Gegenstand mehr für Theoretiker, sondern jedem Juden ohne Unterschied nahe. Palästina kann nur auf ernsten ökonomischen Grundlagen aufgeLaut werden, und gerade die amerikanischen jüdischen Kaufleute, dis über Personen und Mitte! verfügen, sollten aktiv an der Errichtung der jüdischen Heimstätte Mitwirken. Wim. die sterbende MärÄenftadt... Das ist der Refrain eines sentiMtttalen Liedes, das man jetzt mindestens so oft hören kann, wie früher die Verstcherung, daß es „a Weinderl geben" und wir „nimmer leben" werden. Wenn matt dagtgem die Bilanz des heurigen Faschings liest, die die Rathauskorrespottdenz aufstellt, so muß man sagen, daß diese ** Gott, wie traurig — sterbende Märchenstadt Mett ganz fidel zugrunde geht. Nicht weniger als 3561 Unterhaltungen hat der heurige Fasching den armen Wienern gebracht, eine Zahl, die immerhin einen Rekord bedeutet. Dabei hat der Fasching mit dem Aschermittwoch nur offiziell stinett Abschluß gefunden, der inoffizielle Fasching dauert fort, so daß sich die Zahl der Vergnügungen noch bstrüchtlich vermehren dürfte. Ja, die Wiener verstehen es eben, mit Würde zu sterben, und es liegt ihnen sogar nichts daran, die entsetzlichen Todesqualen noch zu verlängern. Der Wiener ist aber nicht nur fidel, er ist bekanntlich auch konsequent. Und darum haben sie vor nicht allzu langer Zeit einen großen DemonstratiottSumzug veranstaltet und einen Boykott der Veranstaltungen, aller Vetünstaltungctt, üttgekündigt, weil ihnen die Lastbarkeitsstener zu. hoch war. Und eben weit der Wiener so konsequent ist, waren heuer die Redouten unh sonstigen Unterhaltungen genau so voll wie im Vorjahre, und aus demselben Grunde wurden bis jetzt nicht weniger als 1198 Millionen Kronen an LustbarkeitssteuSr abgeführt. Denn Men ist — in jeden; Nachtlokal kann man es hören eine stevbeildr Stadt... ^Zionistische Bezttrsstklio» Ltöpoldstadt. Die für heute, 8 Uhr abends,- onMetzte öffentliche Bersamurlung, die im Cafe Fritz, 2. Bez., Große Sperlgasse 36, statifinden sollte, wirb aus Sämstäg den 84. d. verschoben. Das Lokal wird noch bekanntgegebsn tvovden. * Jüdischer UnttrsliitzlMgöverein Esra. W' ssc Var kaum eineinhalb Jahren von aiNed Gckchpe jüdischer KamllieN tm Prater begrüMte Verein Heck es. in dsr kurzen Zeit vevstanben, doö.Zentrum Mischer sozialer Hilfe zu toerdon. Wenn man den aMäßliich der ziveiteN Gene-ralvevsaminlung hetMtsMobenoN Tätigkeitsdericht des Vereins l'iest, möchte man j:8 fast für Unmöglich halten, daß es dieser HllM.mdinschaft gelungen ist, ohne aitswartige Unterstützlmg, nur aus froi-willigen Beiträgen ihrer Mitglieder, an 60 Millionen Kronen zu sanmmln. Der Verein unterscheidot sich von derartigen anderen dadurch, daß Vorstand und AnSschlttzanitME in atstet Linie mit dom Olten Detspiel dar spevtzet-.den Ha;ü> sMt voraNgWu. Der Verdi» begnügt sich, aber'nicht, allen den Unibmulttelten M /einer. Mazzes-, Kavto-fstl- und Holzäktion, mit Beiträgen für C^iwlS-' austnthaft «Nd Medikamente, mit Ausspcisimg der Kinder in der Prater Heimstätte zu Holsen, sondern er strebt eim höhere Form det sozialen Mst an, sein größrds LvMniinjd ist die ins Loben gemfeno Kreditaktion, die durch GewÄMng von z-.Mtfveien Darlchen schon manche Existenz unter den Hundjverkepn und Klcinge-tverlvt-re.ibeilden aufgevichtet hat. Leider stehen für diese Slnipniche. nicht gi'nügei^v'E^V»mittel jmr Vavsügnng, '.'.tl-meWn h.vkrr» VereinSn,itgl4eil«r 30 , MllwNtU LMmvise zur Vevkügrms nchekU. Amn Ausbau »«irr ":■ 21. Mruar 1028 _Bette» Kreditaktion wäre die MitwirMng der breitesten vermögende» Oefsentlich'eit notwendig. Jede oufserichbete, erstarrte Existenz' vernrindert die Bittsteller. Wieder nahen die Feiertage und schon regen sich viele wohltätige Hände im Verein, an dessen, Spitze die Verdi ntrn, stet» opferwilligen.Herren Bemhardi Mayer und M. Scharfstoin stchen, um eine großzügige: Lebensmittelartion für die jüdischen Armen zu ovganisieren.! Dazu braucht man aber viel Geld, woran der Verein derzed. nicht U-cberfluß hat. DaS Buveau deS Vereins befindet sich:; 2. Bez., Stuwerstraße 25. Dr. S. B. * KlnderrettungSwache des Wiener JugendhilfSwerkeS.', Der Magistrat Wien hat dem Wiener Zuaendhi^swerk. 1. Bez..! RathauZstraße 9, die Bewilligung erteilt, eine allgemeine! Sammelwoche im Gemeindegebiet von Wien in der Osterwoche! vom 81. März bis 8. April 1928 abzuhalten. * Ein Marchennachmittag, vom Verein Jüdische-, Kindersreunde veranstaltet, findet Sonntag de«! L6. b. um 3 Uhr nachmittags in dem Heimstättenlokal, 6. Bez.,! Amerlingstraße 19 (durch den Hof), statt, zu dem sämtliche! Kinder der westlichen Bezirke eingeladen werden. ' * Ein deutscher Rabbiner znm UniversttätSprofessor «L nannt. Rabbiner Dr. S.cheftelewitz ist als Professor für i r a n t*- sche Philologie ün die Universität Köln berufen wor-! den. Dr. Scheftelewitz hat sich in jüdischen Kreisen besonders, durch seine Materialien zur Geschichte und Kultur der Juden! im alten Persien bekannt gemacht. (I. E. B>) * Für die TageSheimstatten. Der Verein Ta^sheim-, stä'ion für Kriegerwa istn und --Kinder, der zurzeit etwa, tausend Kinder m stitvrn Heimstätten .bstreut, ist in eine' sehr schwieri'.He Lage gera,'en, da ihm die Mittel zur Fortfühn'ng fc'jnor TäÄ^-keit stlhstn. Er bbtivt um Spenden aus das PostsPsvLaEenLo-nw Nr. 144.666 oder an die Kanzlei, 3. B^Z., Nenn-weg 6. * Auch die Namensänderungen werden teurer. Durch: eine Verordnung der BundeSnRnist'rien für Finanzen und für: Inneres vom 23. Jänner 196$ werden die Gebühren für di«j Bewilligung von Namensänderungen neu feftgsfetzi. * Todesopfer der Automobilraserei. Am 19. b., abends,, wurde der 73-äbri-c Hilfsarbeiter Karl Kaplan a-n.der Ecke, der Gredlerstraße und Oberen Donaustraße von einem Auto-! mobil, -das der Cbaufstur Karl Randal lenke. nied"r»! gestohrn und schwer verletzt. Im Svital ist Kaplan eine; ya-lbe Stunde später gestorben. Ob den Chauffeur die Schuld! trifft, ist noch nicht klarpestellt. * Die EknsÜhntug der Sommerszeit. Das Gre-mrum der! Wiener Kaastuannsthast hat beschlossen, bei den zuständrae-n, Regierungsstellen die Cir.niltrung der Sommerszeit für: Wien anzustrrben. Dis gegen die ausschließlich für das Stecht-! gebieit WÄn cinzufirbr-ende Sommerszeit gel end gemachte Ar-; gument der Verkehrs- und som'ti^en Schwierigkeiten-ist nicht: zutreffend, da die meisten Großstä^e in Nordamerika stlbständig die Sommersell einführen. Eine Aenderung der Fahrpläne, ist des-wegen trotzdem nicht notwendig, es genüg' vielmehr der Vermerk auf dem Fahrplan, daß alle Züge eine Stunde später! abg-chen.' * Der Radioverkehr mit Amerika. Im Verkehr mit Amerika sind teilweise dringerlde „d e u t s ch d r i n g e n d e" Tele-, gramme via Deutschland-Transradio zuge-l lassen. Diese Telegramme werden nur auf der Landbesörde-' rungsstrecke von Oesterreich nach Berlin und"umgekehrt drin-! gend befördert und erhalten vor der Adresse die nur teilweise^ taxpflichtige Bezeichnung „deutschdringend". An Gebühren sindj bei Aufgabe in Oesterreich einzuheben: 1. Die normaleit Ge-, bijhren für Funktelegramme via Transradio für die taxpslich-j tigsn Worte (jedoch nicht für den Vermerk „deutschdringend")! entsprechend der Lage des Bestimmungsortes. 2. Als Entgelt! für die bringende Beförderung auf der Teilstrecke von Oester-! reich nach Berlin für die taxpslichtigen Worte (jedoch nichtj für den Vermerk „deutschdringend^ die doppelte Gebühr fürs Telegramme von Oesterreich nach Deutschland. 8. Für den Ver-j merk „deutschdringend" selbst die dreifache Wortgebühr für! Telegramme ans' Oesterreich nach Deutschland. Die mit dem! Vermerk „deütschdringend" versehenen teilweise dringenden Telegramme werden von der Ausgabe in Oesterreich bis zur- Betriebszentrale von Transradio in Berlin wie dringende Te-' legramme behandelt. * Wetterbericht. In den östlichen Teilen OcsierveichS hat! sich der Frost gemäßigt. In Nordtnol und Vorarlberg erhob! ich die Tonrpevatur mi tagS auf 4 bis 0 Grad über Rull.! Frühmorgens schneite es.. Fast in ganz Oesterreich hat der- Schneesall aufgehört. In Mittel-, und Nürddeuischland herrscht! leichter oder mäßiger Frost. In Polen schneit« es. Voraussage:! Trüb, noch Schnee, leichter Frost. Komitee zur Mazzothversorgung s8r arme: und minderbemittelte Faden. Das Kvwttee mr Mazmjhverlvr ung für arme und mindelt bemit'etw Juden w.rü an jene Personen. ws>cke nicht i'» der- Lage sind, sich Mozzotd?u n normalen Berkausipreije zu M schaffen, diese zu ermätzrglen Preisen abgcben. P rienen. welche dkreaiti l s nd. düse Fgrsorgeablion in RnivlUÄ zu. nehmen, Hw n ihren Mazzolhbez,!g tniilels der htesür dkflimMten FtrMiilare anzumrlden, welche in den nach»! siebend verzrtchnetcn Steilen gegen Erlag von 1C03 K. pro (vor*[ Ruildr am 22.. 23. und 25. d. in der Hell von 2 bis 5 Ilhr vackwitlaos vehvben werden bönmn: 1. Bez. EeiienstkiteN'. aasse 4. Porlekre : 3. Dez.. Tempelgasse 3 : 3. Bez.. Uokere! D'adukkaatte iS: S. V»t.» - S'ebenbrunnengosie 1; 6. Bez.^ Echma'rhofgasse 3; 3. De».. Reubeggergasse 12; 9. Ss.U See rosse 9 (Likak'iiisches Der mgngshou-); 10. -?oz., ßnm*! bo'dtgasse 27 : lv. Bez.. Tumeigaste 28; 16. Dez.. Kuber» gösse 8; 18. Bez.. Sii-ooenbauerstrosie LS : 20. D>z. K'ucky.: passe 1!.; 21. Der.. KvlMe'itergasse IS. Ferner für Mitglieder des Dere n«- Machsitze Hodath. 2. DeZ.» Sa issamlsgasse 2ü; für Mitillteder des Vereines vr Lhora. 2. Dez.. Lwrninploh 4; tür den Pknlerkplengel de m Dere»ne Eera. 2. Dez.. Sluaer» st atze 26 r von b v,s 8 U'ir abends. Die mn<m anßge Lilien Foimulare sind vom 26. Februar!"s 3 März 19s3 a?ri« M« *! btingung der auf d<t DÜch-rile des A^meiüelormulakes angegebenen D» büm-n t wieder obzugeken. t r | p S f e i e A meidun gen können nicht berüü; ich ltgl> »er d s m

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