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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-15 · Heft 1440 (15.2.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1440 (15.2.1923)
Date
1923-02-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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:,t Me» Wen, Donnerstag 15. Kbrstar 1SZ3' M.E PMtina-Arbeit im Golur. IN den: Artikel „Fragen der Palästina--T^a»»derunc," Von Jul. Silberbusch*)ll»ürv die Frage der Borde* veitmvg des. AKnschermraterials für Erez Israel ganz allgemein gestreift' und nur in großen Umrissen angedeutct. Es ist wirklich die höchste Zeit, endlich eimnal in eil« ge- 'Mvrve Erörterung dieser Frage einzngehen und sie z»»r öffentlichen Diskusiion zu stellen. Mag die. Gestaltung der Palästina^PolitÄ in »Veilchen Mahnen auch nnmer »'ich bervrgen, uivgeu äußere Hmfiaubc* unsere politische Tätigkeit, respektive Emigr»»tiol»s»nögliäp Zeiten einschränicn oder e'.löeitrrn, eirres ist nndernicköar, uäntlich die Drts-niche. daß uht selbst tagtäglich durch Opfer and Arbeit die «>üuudiagt. für unsere Zukuun schrfstn müssen. Ed fehlt uuo nicht der Wille zur Tal, noch die . Ser Geift der Regierung. In allgemeirrer Erinnermrg ist noch dft beispiellose :it, die der Budapsstei' OVers-aätsaniW-t August.! Mi 's k o l c z y .'Äs /öffentlicher Mkläger in /dem, Prozeß:- | gegen Zoltan Szasz lvegeneines Artikels un^de»» Tag', i legte, dl'»» dieser üMftdi-e nnrgyarischen- Zustände.indein. > Wiener ° ungarischen Matt „I ö v ö" veröffentlicht hatte. Tos' Plaidühec Mskolc-wst tvar eine förnrliche P vgr o n: rede, die selbst der zu jener Zeit unter strenger .Zensur 'stehenden ungarischen Presse gegen den Strich ging und eine scharfe Kritik der.,HÄt.ung"des öffentlichen 'Ä-nklägers zur Folge hatte. Am.Heftr-gskm' rnchn»' der B>»dapester Advokat Dr. Arpad Gedo in' ci-nent Anffttz im „Egyeuwir die moralische Kraft, unsere. Ueberzeugnngen in' die! Tat mnzufetzen, wir hätten bis beute schon vieles' im Goius"; .Erschaffen, was mrS zur Borderrimng der Emigration »n» > mrbichrlicv ist. Wieviel tohfcüber soziale "Un»schicht»»rrg der jüdischen Massen gesprockren und geschrieben! Wieviel über die Uoverführung unseres z»»nr großen Teile unproduktiven j Elemente» zur Landwirtschaft! Was wir aber in die Tat j »Mtgefttzr haben, sind einige wellige Farmen und Wert-' - starten, die nur ein. fleiues Muft'oin. Menschen produktiv machen, können. . . Murr England die Tore Pglqstiiras angeüveit für die , jüdische Eurigration geöfstrer hätte, wir nn'ißren sie selbst dis auf einen kleinen Spalt wieder schließe;», lveil tv-ir kein sachtücht-iges Ausl»randererrnaw»iai vorsereire» haben. ' Unsere Anjtzabe ist es, hier in Golns jene große' E»nigra- , Uansschülr auizurichrLN, welche..es uns ernröglichrn soll. \ unsere bestgeschulre-njungen Krafte für di?, Änfvcu»aroür irach Erez FstaZ.zu schicken. Unsere Arven jiv.piir in folgende Gruppen: - 1. La»»d»»ürrschastliche Vorbereitung: Bei der gegen- \ warÄgen materrellen Lage der jüdischen Massen, drsonders,: in OsreuAipa, .ist an eine Bcr-mehrung der landwirt 'i schcuftlichen Farnien iu einem U-rnfange, daß st: imstande! wären, eine große Zhal von Eungranien sachlich anszu'bil-.! den, kaum zu. denken. Tie denkenden Farmer» fübee»» einen schweren Existenzkampf uns' habe,» ihr Bestehen nur ein--! zelnen Personen 311 verdanteu, die in. selvstlvser Aufopferung die Mittel zur Erhaltung der Farmen beislelten, denn von einer gut fundierten n'-.i:.cü-ü'en Basis ist iu den alter- Meisten Fällen kaum die - ' Cs ist in abfehdarer Zeit eil« gefteMris j»»»a»»z»e»»e ToilMtzn« der. jüdischen O^fftiplicksteit au einem so he^ Leutendaa Unternehmen raun: -,h erwarren: crytzden;-dürfen wir uichr dir -yarrde in derchSchoßlegru'. uno'-iüw»ks-- gebWtetc. Landardeirer »»ach Palästi»ra schicken. Eines können - und müssen. wir um: Wir. Nt üs 1 e n u n s e.7 e j ü d i \che n Grundbesitzer u u d P ach»? r ve r a nlassen, w i l l i g e j u u g>- L e u t e, die..unter Kontrolle der lokal?'.» oder Lande»-Pamirils.i-,Üoaln»istirm nehen und verbl.üb-ur Werder», auf ihrer: -c aaars» brrbl'u!" Dieir ir.ee. Hbupwe:-- Begoisterrrng. aber uns Mt dir Ar»äda»rer und die GrLmld,! löstg" gegen der» 'LtaLiSaMvült-als Pogronchetzer Stellung, und, tvas das wichllgfre 'ist, der gElüge Glaube, ohvr'■ Woget» diese» ArMs wurde Tr. Äevk der Perlen mden jedes" Unterl»ehmer» blutleer und schlaff wird. Hätten' j d-u-n g irr» L'?<ge der. Pr»-ssearrgeklagt. Der iri-riMmjetfy. Teil des Artikels tantei: .,F»r Uugarr» gibt es, har es gegeben un-d wird es sine,» Att-iifuuilisnms gev«r>.' solange es hier >u-ou gebe»! wird. Mm» kann die »fst-allichr OkMN'nug begre.iien, die gefordert 'M, ,'bak die F-lwer». fiir drrr - toasten S-^.-«i«lys und..für ihr Fnaterchneren mü den Ruinäaerr p! birst.:: Uvei Sähe Mo an 22. März 1llL2 bei -Ä!n»v!rtna des Strasgovichuchoses ein k. 2i< üsarrwasj. 'Doktor Aug»>sl Ät'is'kvlcpi. b'tichr - in eiro-r Bull'ä'oeri.i"'dir -7kN W'n-rZhanfe, nicht von der Höhe eine' Vei.nfasteS er?s'-ng. diese Rede. Sie winde nicht vor» unverautworüichen Ae* wZprocher», soikoern von Anern k. Slm'scnrwol.. Ter lörüg». \ SmarsciM'.aU ist Exponerc» der Negi.aiuo . . . AKan a»»ch \ wir veraligemeäre-rn wollten, wie, die beute, dir zg Pogro - nren ünfreizen, und wie t Dla«tt.'MMal:?!cz»:, s,)Lic>'. wir sttz, vvgvoiselu. Mi: verUveifelr» uivnichl. Wir wisst-», . daß Miskolczv rrich: die ungarische .Justiz A'denre, i,r. Mck'» 'einmal das Korps , der imp-'rtüix'n Sraarsarzwir»«. r: prüfenbloß den Geist der Regierung. Und wir wissenauch, röannn es iu Ungacu xm: Ar D st-m-insmus und eine öffentliche Siinrmnng gib:. Aich', des . halb,-weil hier Juden leben, sonderr.« weil sich auch nmer den .'Smatsantoälten «ü August Miskolezu findri, Der von -der ...Tribüne des Staatsanwalts, die Grskhk, dr-re«» Wächw:- er. sein rnüßte, vergessend, gegen.die. Juden, heb:, und oie Puiitit >se» Kurses treib»/ Wir erheben gegen August -Mstolczp ö're - Anklage wegen Aufreizung und BerleUiNdnng-, lveil er die - Verbrechen SzammM. den Inden in die Schuhe schieb»,, dem Judentmn, das der Tege»»revo!nt»on 27 Märiprxr. geliescn .sthatp.uO uns-.z^keHchel^Kick.: wft, .ppr. drn, Mrnäne»».zsta- - Mnisirrt-hätten nÜd.oden'MMmüiSmus '„oegrePich"-fiüddt. . Pia: klagen ap!"'' ': st |f :. ' -- '<---- Bei dev BerhaWnngsteWrft der All^tlügst Doktor G i d ö,' daß er bä-" ittkvimrnierten Attikbl »in1 -*Lvf f c »-rli che n Interesse geschrieben habe.- Seitstc,oye<nb?r >' 919 führen einzelne Organisatiorren und Pistniker' M-n» das Iridc'nmn» einen unerhörieu Feldz»rg. - Vorsitzender Dr...Ludwig-Desztak,-dr -- urih das in für die Beurteilung der Führnirg. dieses Prozesses von besonderer Wichtigksit — in dem stinerzeitigen Piwzeß, in »velchem OberfwatsaMvalt Miskolczy das Plaidover stielt, Beisitzer -des Gerichthofes mar, unterbrach den Arapülggteu -mit -den Worten: „Ich gestatte nicht, .daß Sie nicht di eher aehorrge Dürge vovhringe.nD Angeklagter: Mein Z,v»:ck -rvar, daß ich gegenüber, deronfrei;enden Anklagerede dos S-taatsa-nwaües -bi-? Wahrheit fesrsreüe... . ■ Präsident: Hiesür verweise ich Sie zur Orv»»nug. Wenn der Herr Staatsanwalt eiw aufreizende. Rede gehalten hätte, dann würde ich» der Vorsitzende jedenfalls darauf aufmerksam geuracht habe»». .Habe»»- Sie übrigens selbst die. Red? des .Herrn Staatsanwalts Dr. M i s<- l' o l c z y gehört'? 'Augeklagker: 'Nein.' Mehrere meiner Adookareu- /ollMn, -die die Ne de gehört hatten, teilten mir die inkriminie cten SüeÜ-rn -mit. Ich fühlte das u»>abwendbar? Bedürfnis, gegen die furchtbaren Anschrüdigungen pes Daarsarrwal-ts als Redakteur Stellung zü nehmen. - Präsident: Hiesür erteile ich Ihnen äbermals einen O'iduungsnrf. Wollen Sie den W a hr'hv r tsb o wo! st a-nrretrn? ÄlTgeklagter: Ja! : -' - - Beleidiger Tr. Eugen Ga» örachte---nünmehr in längerer Re.de seine Bewsisattträge vor. Als er da>n»it be- >gann, daß in dieseu» politischen Prozesse gar manches be», wissen lverden nmsse, machte ihn der Präsident darauf auftnerksan», b»ß es sich hier nicht lim einen politischen 1 mmtmmmumsmmm vH.; b c \ t tz u u g e « 5 u o eschäftigc »» i» n t* i hn en d i e M ög! i ch kei t u vieren, s i ch l a n d »v i r t s ch a s»i i ch a u •> z u v i i de n. Der Cvaluz muß beim Gursherru »wer Pachter wob neu m»-d beköstigt werden, was allerdings mir gewissen .Vioftcu verüunder» ist, die stdocb vor» manchen Landwirrerr gerne getragen tverden, da sie die richtige Bedandlung drv Wandrrn.rigsfragc einzuschayen verwehen unk fiir solch.' Zwecke gerne Opfer brittgen wollen. Es stedari' keiner ve- 'sonderen Betonung, daß die Znwll.!ger»z, die evenmelle theorech'che Porbildurrg und der -Pioniergeist, demzufolge die jungen Lmte dü größten Entvchruugen für ihr Ideal ertrage»» 'sishe dr<- Kwirzoth in -PÄLsrinal), ihnen den» Lohn-, Arbeiter gegeitüder e.ine gewisie.Bor.;ugSstellu»»g verschafft, die der L-a»»dwirt sicherlich in« Kalkül ziehen wird. Sollten, sich bei BechaMinigen mit den Larrdwirten Schwierigi keiten finanzieller stcatur ergeben, so müssen, von den. Palästina-Aeurt-ern oder Schutzorgawisarioner» der „Alijav"' gewisse. Geldopfer gebracht »verderr. Nach zweijähriger fand-' wirtschaftlicher Ausbildung sind die Chaluzim vor eine Prüfungskoinmissioik z»» stellen, von der sie ein Zeugnis erhalte»», das allein bei der Auswahl &'v ElMM'.r-tni' »naß-- sein wich. - 2. .yaMverkfchastliche Ausbildung. Tie ganze EnÜJrNtio»»SbewLgung der jüdische!' Arbeiter , fwatÜt ha»kptsächlich an ifem Ma »rget tüchtig geschulter junger Fachkräfte. Deshalb die sich wieh.'rholende»» Ar-« üeikskreisen in Palästina, drshakb He teilweise (wenn auch zum Glück gelänge) Mckwandemng von jüdischen Arbeitern. Der auswandernde Chaluz ist »oeniger zu beschuldige»»,. -da' er zufolge seiner Iuger»d u»rd BegeistLrung subjektiver urchsilt als die Palästina-Aemter oder --Refe»oe»»t«»», »velche seine Auswanderung föchem, ohne den sicheren Nachn^is -sein-sr sachlichen Befähigung zu hübe»». Was soll aber der junge Mann tnn, wenn ihm zur gowevb-lichen Ausbildung nicht die GelogenheÄ geboten-wird? Der Chaluz, der sich mit seiner ganzen Energie so. rasch als «wglich vom-GoluS- -.u befreien sucht, will sich nicht dararrf einlassen, iu vie- Lehre zu emM Meister zu gehen. Er wtl, daß seine Kraft , rationell Verwendet Wird, »nchö znm Nutzen des Meisters, sondern xum Nutzet» der heiligen Sache,stder er dient. Er' will auch neben semer fachlichen Ausbildm»g jüdische Kttft iur in sich mrfnchmen, uw in .Palästina nicht nur der Ar-' Prozeß, so»»de»u um eine Berle»»uchung , des anfvaltes Mistolczy handle. . , . ,',^ Verteidiger Dr. Gal wat »m». 'die. Bemchnutug, stiirerzeitigen Verteidiger im Zolian Szasz-Prpzeß sowie - des darnnligon Beisitzers und Vorsitzenden Int g.ste»» lvärtigeu Prozesse 'Dr. Ln-dwig SeSz.tak. Er bd.n-i'.-aAt'^ fer»rer dw Beschaffung vers<»sr?d'll»et» Niaterials, u.ller " artder»'»»»., a»»ch der Ahe»» des Z''rs»i-Mi»»isteri»m»s. au-.- denen hervorgehl> lyi^r-iel.Jude»» ivähre»rd de>- "Boü'<Nwi^,- nnis hi »»gerichtet, wie. viele iir Ha-si .s-eiroinmen »rnd '.ivstr--' Ho>be ber«»»''öt -umrd»»». Im. Zuia»»tti»et»ha»»A-ist -da.«»»»' ll»tst5' er um die Verl»elmn»ng des Krm»a»»»va-ltsil.bjtituieu T Mbert Vary, d«r ein Buch darüber herausstMÜ:»- i,?Ü-' wie viele Opfer b\c cmÄ?n .llousessiv'ren .den:' '.'Bs'sfchewiSukus briilgcn »»»»»ßren. S-rdann muirtragr der-' teidiger die Beschasfrrng der Aktet» der -D'iszi'plir.armigs-"'! lcgenheit, die infolge der vor» feite»»-de- Präsiidtuurs. l Pefker Israelitischer» Ku.ltusgemvi»»de" gegen- Dr. Llliswirzn:-: wegen drssen- Rede erstaltete»'. Anzeige eingeleita. :rn SMiofst'ich beoulragte -er -noch -dir -Beschafft»r»g der '»- chee.e Kotttut-.rrri-stenpr-ozesft'll ansManutre..»'»» Alte»»,, g»»--. O'U.st- -^r'HÄte-»» ullirde, daß st-lbir de»- Privat-Ää'.'.ew.als aulvellr sich -oft effuüngt iah, die g eg e n - I. v. d bobeue»» Änklageu als g»u»Mos fall?:» zu. lasstu. Der Gericyishoi -:v> ie s j a ü- -. i i d» e Br >'-\'•■ -- a it{xügeab-u-nd ordnete blaß die Ve»i»-e>imu»»a ,dr-B ".r»-ioatk!a-gers Dr.- M U t'o lczy als Z»u»,g»u» e.u.. .... ..,,-. Zeuge Dr. A.»g»»st M i s k o l c z r» erklärt, daß' er dc,.-... was iu de»»» irtkritriinisnen Artikel zitierr wird, nicht, düse»»» Zusam-meuhp.nge gesagt hast.. Der Anfang sei»»e»' RkS»- Imnete: . . ,..v „Erfmt stete einen Anttstlmtwinns gegeva»»' nnfft .»»»ird auch einer» grder», so lartge ein Jude aus der Welt ist. Ebeirse wie es -ei»rer» Ungarhaß geben wird,.-se-wngA' noch ein Ungar eListchr'?" Ferner, habe er gesagt, daß. die- Leiter des Üittsmrzes und des Bolfchewismils zum. groß e »» T? i r? I»» d e n ro o x c n, ..und .daß, Pie KH, Be rvllg-.' -itteinrrrrng.hinueigerche Menge es. fovde»cv, daß die Iir.de»» für di? Hinrichtr»ngerr Tibor ' Szamuelys und das Fratertlisieeen der Inden' f mit den Rumänen. vüßen solle»». Er 'habehinzugefüst, daß sich Sei-n ungari-r - s»her 'Ltaa-r-Sa n»v»ü'r gchrnöen habe, der. einen' Mörder, ft» düftr I»r-d-? ober CÄrist gewesen, m Schutz gvnvmmet»- bärie. Zeug? wirb a»»f seine-Aussage in E i d geNommench - Verteidiger Dr. Engen Gal-!meldet gsgen den -aWn^Michsi» BeschiNtz l des' l-deüchkhvft8 M? Nichtigkeitsbezschwerde.an.-.Wtzsv^ineyr- UMdie AstEM-M. Bervekfts darüber^ wb die Mihven dev' 'MnWrßbtzw^gDE »u»d des BolschewiGntts pi» größten Teile Juden, Myrftsi ioäron, 'u»rd.»»»»» die Beschaffung der Akten des StrafproB zesses gegen, die. B,oWkc«lnmisiäre. Aus .hi-ftn, Wktzrn: gehe ür r h?roor,-daß-die Inder» nur zmn germgan PiMzenUtze or .de»r» llmsturz und a»» der - - Herbeiführung des BolschtzwÄmus l: iii)£-.i>iiian»cH habe»». Weder Garba r, noch H a u b r » ch, noch Ag o s t v »» noch B oka n Y i -waren Juden. Der Verteidiger bittet -mn die Bernchmung zahlvercher; Voliriftr. wir.ch, des . Erzherzogs Josef als ZÄrgen, .daß^ bi? Irrdeu zum überwiegenden Teile sich gegen den. Um^. -stürz erklärt haben. Erzherzog Josef.'könne bezeugest, daß» das Manifest, das am 18. Oktober IMS gegen die revckln-:. -ienäre Strörrurng «»»gefertigt wurde, einen Mknisteruv. fveauiieu indischer•'Konftflro« zum Verfasser, hatte. /. -.: D.-r LiaatSmuwalt widerspricht diöftn , BeweiAan- -rügen. Der Gerichtshof lehnte die BüpeiSflntEge .M? Bertridigers a b. wogegen der Beleidiger dch NichtigMs-i brschwer-de amnel-ete. Damit loar 'das Beweisverfthren geschlossen. , .' '' 7? . B-crteidiger Dr. Eugen Gal gab in ferner' BertzM«, g»mgsrede fohi-cnt Bedauern darüber Ausdmck,. '-daß'. durckftdch Mlehr>m»g fti»»er Beweisanträge die gegen die Juden crhobe»»en Bosch»üdig»»ngen, die auch ü» der Rede i&&-' Staatsanwaltes Dr. Miskolezh ihren Widerhäll fanden/ mchr in offttt-er' Gerichtssitzung widerlegt we»cÄen rönnftN. Sodann polentisterte der Verteidiger ei»»geheud mit den AnMlMngen des StaiSän-waltes. .-'/ I- Der Gerichtshof verurteilte der» -AntzÄlGie.»»- DhLtör Arpad Gedö in» Snm-e der Anklage 311 drei 30ch^'nf Gesärr g u i s n»ld 10.009 Krorro»» Geldstrafe. Der An-' Mlagie und sein: Verteidiger »»»ekchd?»» gegen dieses- Tlv-' teu unter A»»frechterhalt»»ng der bereits «ngemeltzet?»» Nichtigkeitsbesthwerden die Appellation an. m ^Men-er MorsenAsch-ML" Mr. 1415 vss» Leiter, sondern der jüdische Arbeiter zu sein. Und da er dies bei den gegebene»» BerhäLtmsien mcht kann, wirft er alles weg, n»»ausgeb»ldot, unvorbewitet, und lauft nach Palästina, wo er die erste bSste Gelegenheit -ergreift, un» sich auf eigenem Boden z»» betätigen, ohne die nötigen Vor» kn»nt»»»sie zu besitze»».. Die richtige»» Arbo»tssosenkandihatenl , Um diesem Üebel vorzubeuge»», müssen wir eirr Systein in die Erzichnng hine,inbvir»gen. Wir müssep eigene jüdische Werkstätten errichte»» und unsrre Jugend in eigener' -\xmfc behalten. In , vielen Orten besitzen die KultusgeB m-einden htnnanitäve Institute und ähnliche Orgarüsatlo--- ne»»,, durch Legale und Schenft»ngs»»rLnn-den stbertraMe. Baugründe, dir aus veojchiedpnsn Ursachen; nicht cmsge- Gdt werter» Md M ge-MmMiLe LvBtz. Ww es dft Ehalnz-WerPäften sind, e»»ttveder une»rtgeltlich oder unte.ft verschiedenen Brdi'ngnngen zu e»elaingen.waren:' Mnn.'die erste»» Grundlagen für oine solche Werkstätte gelegt sind,., ist Ue Jca und der Jomt 'inrmer gewe hrreit, für solckft.- prvdrcktive Zwecke mit a»tschnlichen Mitteln heizutrage»».' Das eingelegte Kapital amortisiert sich sch»»ell, sobald, dn>. Betrieb in Schiwntg, kM»»r»t. Werrrr alle dieftangegebertell . Mttol versagen, bftibf es »»och immer der Erwägung dep; belrefftnden Lokalorganisatio»» überlasse»», - eine Mienge--,^ ftllschast ^»»r Errichtung. von WvrksMm, ms' Leben E mftt» — hvntznllW ein vs»»tahleS UuternelMe»» jedoch/ &a» movaftschen Einfluß u»tb die Kontrolle über die Ju^. gend in üiger»er»r Hand zu behalten. In Betracht kommen: NwiM Tischler- und S..chlMe.x.MLx'-j!M'tLtzWß

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