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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-14 · Heft 1439 (14.2.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1439 (14.2.1923)
Date
1923-02-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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TU 'HWKMK ^wiwqr^ G&ttiMm, Mittwoch SOIeiter Morse«fie^t«ns. 14. Febmar 1923 «r^W -mg es fort, dier betnmkc» wurde uttd, nicht wert von der Stabt, hinfiel und eirrfchllef. I Nicht lange danach fuhr ein Bauer vorbei, fand den betrunkenen, HM er-froronen Juden, lud chn mit sch»- rer Mühe auf den Wagen und fuhr der Stadt zu. Inzwischen war es Macht geworden und da der Bauer nicht wußte, wo er den Ju- 'den hinfichren sollte, brachte er ihn gerad-eweyS m die Schule. Dort erregte der Vorfall große Erregung. Ein Doktor tont und brachte Wolf zur Besinnung. Nach Jom-Kippur fragten alle, »vo sich Wolf, der Boten» ganger, auf der Gasse zeigte: Mvlf, ist das recht? Ern Jude betrinkt sich vor Jom-Kippur?" WvLf entgegnet?: ,,Jch trinke vor Jom-Kippur? Nnmötz-- sich! Das ist eine Lüge!" . Was Lüge?", antwortete man. „Die/'gange Stadt weiß davon!" ,/&>? Dann mag mir der „Rotv" seLber sagen, ob der Zvm« Kippur in den Winter fällt! Es ist nicht meine Schuld, daß sich gerade diesmal der Jom-Kippur verspätet hat und in den Winter gefallen ist!" * Zionistisches Landeskomitee, Ingentzreftrat. detne, HM» 8 Uhr abends, Elterrrabend d r H-istadrrrth .^mg-Juda", 10. Brz., Grdrunstraße 140. Referent Dr.. IJsitzor Klober. Heute, o Uhr nachmittags. Jugendgruppe Mödling. Referent Dr. Taglicht. * Da» hedrLtfch« Psösgs-iU«, früher - Obere Donau» straße gl, befindet sich jetzt: i. Bez.. Dra tgaff? 4. 4. Stock. * Bibttothek »er ttraelUitche« Si«tt«r,ge»ain»e Wie«. Wrtter» Spenden onlätzlick der drillen Deröffentl'chunfl der Blbtir tzetz d r iiraelilisLen ftulius"emeinre Wim für die Fvrlletzuna der Serie fhö einqelaufen von m ftum. Verein .B'noi B'ritb", Wien 50 \0C0 K.. krl»rew Union College. Cmcin» nall 350.0 0 ei, Uni». Bid>'othed »Ro^ntdakiara- Amsterdam 150.V1V S.» Kammer-» trat Sieamund Dose! 250.000 ft, Ostzar blam-r KO/00 ft., ®. Glückselig 3». 00 ft. * Wiener Zionistisches Lokalkomitce. Morgen keine Sitzung. Nächste Sitzung Donnerstag oen 22. d. um 7 Uhr abends, 2. Bez., Taborstraße 20 a. Elternabend. Die Heimstätte der Jüdischen KinL«rfmutix, 10. Bez., Häsens sie 7, veranstaltet am Donnerstag den 16. d., 7 Uhr aberrds, einen Elte tr abend, zu dem alle .Eltern, die sich für die jüdische Erziehungsfrage interess'ercn, 'eingeladen werden. Referat über: Das Mische Kind.! * Eine Bitte Breitbarts. Herr Siegmund Breitbart ^schreibt uns: Seit meinem Aufenthalt in Wien hübe ich zahlkose Brvesr mit Bittgesuchen von Personen bekommen, die an mich mit dem Ersuchen herangetreten sind, ihnen aus 'hrer Notlage zu Helsen. Sicherlich betrachte ich es als Pflicht des Erwerbenden, seinen in Not geratenen Mitmenschen noch Tun« Lichkert zu Helsen. Leider kann.aber auch ich nicht alle Not und alles Elend mildern. Wo ich emgreisen könnte, habe ich' es bisher getan. Nun nimmt dies aber m einer solchen Weise Lbevcharch, daß ich unmöglich die Briefe auch nur beantworte^ die an mich gesendeten Dok umente zurückschicken kann. Es sind viele Hunderte von Briefen täglich. In den letzten Nächte« mußten wir bis zum frühen Morgen an dem Oeffnen dieser Briefe ur.d an der Zurückbeförderung der beigelegten Dokumente arbeiten. Dies zwingt mich zu der Bitte, mir fürderhin solche Briefe weder in das Hotel, in dem ich wohne, noch auch 'm das Etablissement, in dem ich auftrete, senden zu wollen. Solche Geldmittel, welche hier verfangt werden, stehen mir leider nicht zur Verfügung. Für Vereine, für WohltätigkeitSkvrporationen werden täglich Millionen gefperdet, und ich habe auf die Bestimmung der Vereine und Wohltätigkettsinfbrrute, denen der Ertrag zukommen soll, keinerlei Einfluß. * Die jüdische« Bergarbeiter im Ruhrgebiet. Die Berg- AM Hüttenmännische ZeiHchrift „Glück auf" m Essen bringt das Ergebnis einer vom Bergvcmverein in Essen veranstalteten Erhöhung über die ZuisammenftHung der Belegschaft seiner Mit» Wieder nach Nationalitäten. Die Erhebung betzog sich aus« Wießlich auf die Ärbeuer. Hierbei ist auch die Zahl Q:r im Stuhvbergbcm beichastraten jüdischen Ausländer ermittelt worden; sie belief sich auf insgesamt 4 99 Mann. Die Mischen Bergarbeiter stammen ganz überwiegend (302 Mann) aus dem früheren Russisch-Polen, 75 Mann entfallen auf die durch den Friednsvertrag an Polen abgetretenen Äandesterle, 91 Mann auf Rußland und 81 auf ok Tschecho-Dlowakei.. Diese Statistik bezieht sich nur aus die. Mitglieder des Essener BevKaiuderems, Es sind aber noch zahlreiche jüdische Berg« arbeiter im Ruhrrevier 'beschäf.rgt, die diesen Verem «icht angehören. <J. C. B.)! * Streifungen i« einem Kaffeehaus. Am 12. d. um 3 Uhr nachmittags hat das Kommissariat Leoprldstadt im Cafe Hirsch!, Karmeliterplatz 1, eure Streifung vorgenommzn, bei der 42 Persenrn zur Ausweis leistung angehalten wurden. 83 wurden nach eingehender Perlustvrerung entlassen, zwei wegen verbotener Rückkehr dem Strafbar ksgericht 1, drei mit dem Antrag auf Abschaffung dem polizeilicher« GefangenhauT, eine dem'Sicherheitsbuveau und drei dem DomiMonrnnssariat Überstellt. Gegen 14 Personen ist die Abschaffung beantragt. * 10 Millionen Mark Belohnung. Der Polizeipräsident in Vepl'in, Lberregierungsrat Hoppe, hat der Wiener Polyerbehörde Mitgsv.rlt. daß aus die Ergreifung des seit längerer Zeit rach Veruntreuung von 104)00 Dollar flüchtig gewordenen HanklchMngs Herbert Mey, am 23. September, 1905 zu Berlin jseboxen, eine Belohnung auf die Ergv -ifltM auf 500.000 Mart irnjd für die Wiederhevbeischasfrtng desGeÜdes bis zu Uh» Miliionen Mark ausyesetzt ' wurde. Metz macht den Einldmck eines flweÄrMwanMährigen, ist mittelgroß.' hat em schmales Geacht mit fchmÄer. leicht gebogener Nase, .mwvmem Teint, duntk« len Augen; blonde Haare und einen Leberfleck links n^b?n der Kasenmiite. Mey hat sich in b.r ersten Woche nach seiner Fluchtln Hannover rm'er dem Namen Herbert Mein und v. GroiSmönn pvfgchasten und sich als Landwirt aus Gerdmren in Ostpreußen wsgegüben. Es ist^damit m rechnen, daß er weiterhin den Bor« »amen Heybert und die Namen Klein, v. Gwlmcmn, v. Ammon »d-. r Ma^-cchn führen wird. Er fährt Kerne im Auto und vermehrt ln L«bewÄÄ«rsen. Es wird nochmals .ersucht, alle Banken und lLech^lstuben wollen die größte Vorsicht bei der VnWung r Tausenvdollqrnoten anwenden. . - * Eine Million Beerdigungen im Jentralsriedhos. In l«r vorschriftsmäßigen aMhriichen Mitteilungen der Fried- ^ÄS^tung an den Magistrat über hie Anzahl der in jedem Jahr auf dem Zentralfriedhof vorgenomntenen Beerdigungen ist diesmal auch angegeben, wieviel Beerdigungen seit Eröffnung des ZentralfriedhofeS bis jetzt statlgefunoen haben. Man erfährt aus dieser Zusammenstellung, daß seit Eröffnung bis 31. Dezember 1922 in der allgemeinen Abteilung des Zentralfriedhoses 918.317, in der israelitischen Abteilung'Ä7.40? Leichen, zusammen al'o 1,005.784 Leichen beerdigt wurden. Im. abgelausenen Jahre, nämlich vom 1. Jänner bis 31. Dezember 1922, wurden, in der allgemeinen Abteilung 14.533, in der is r ae l i t i sch e n Abteilung 1031 ^Beerdigungen, ^rtommen also 15^566 Beerdigungen vorgy'stommen, um 380 mehr als un Boriahre. Die größte Zahl von Beerdigungen fand in den Monaten Februar und März, die kleinste in den Monaten August und September statt. In der von der Geckelnde Wren gewidmeten Kriegergrabstätte am Zrntralfriedhos wurden im abgelausenen Jahr 179, feit Kriegsbeginn 10.228 Lerchen beerdigt. 2 Selbstmorde und 7 Selbstmordveriuche haben im Jahre 1922 innerhalb des F'iedhofes stattg-^f-n^'. 9 Hamburger Stimmungsbild. Aus Hamburg wird uns unter dem 11. d. geschrieben: Das gan-e geschäftliche Leben steht hier unter dem Einfluß des Mark-» sturzes. Die Preise steigen täglich, bei nranchen Artikeln um hutlderle von Prozenten. Im Hasen liegen viele französische und belgische Schiffe, die nicht gelöscht werden, da kein deutscher Seemann sie betreten will. Die Reedereien sind gezwungen, die Schiffe zn verkaufen, da auch keine Kohle gelodert wird. Die Exporteure stehen her Weiterentwicklung sehr skeptisch gegenüber und daher ist das Uebev'eegeschäst letztens sehr flau. Die Valuten schwanken sehr, so notiertgestern früh d.r Dollar 29.000, mittags stand er auf 27.000, abends um 5 Uhr auf 31.400 Mark, Oesterreich'.sche Kronen kaust man ganz gerne, aber zu verfchiedemn Knrserr, so z. B. notiert sie Freitag 40, gestern Samstag 36 und abends 42. Man trifft hier die gleichen Szenen vor den Geschäften wie vor einiger Zeit in Wien. So waren gestern viele Leute in Bremen vor dem Schuhhaus Romeo A.-G, anMtellt, Schutzpolizei mußte die Ordnung aufrcchterhMen; leere Anslagen, sind überall zu sehen. Die Preise sind jedoch in manchen Artikeln noch billiger als in Wien. Für r-in' erstklassiges Zimmer bezahlte rnan noch vorige Woche 10.000 Mark, diese Woche bereits 15.000 Mark, immerhin noch billiger als in Wi<n. Die Stimmung ist hier bei der Geschäftswelt schr gbrückt. Die steigenden Preise kann der Mittelstand nicht mehr bezahlen, tü die Löhne nicht mrtgehen. Es gibt hier noch genug Beamte, die monatlich 160.000 Mark, gleich 320.000 Kronen beziehen. Alles richtet sich hier nach New-Aork, alles ist nn Banne des Dollar. Ausländer sind bier viel vertreten; Franzosen und Belgiern ist in allen Hotels, auch in den großen, brr Zutritt verwehrt. O. R. * Bo« der Czeruowitzer Universität. An der Czerno- Witzer Universität haben bisher noch einzelne Profesioven in deutscher Sprache -Vorlesungen gehalten. Das rumänische Unterrichtsministerium hat nunmchr verboten, eine andere als die rumänische Sprache als Bortragssprache zu gebrauchen. Profesioren, welche die rumänische Sprache nichc fließend be- Herrscher^ können den Hörern Uebrrsetzungrn ihrer Botträg« vorlesen. * Wetterbericht. Bei wenig veränderter Wetterlage hält in Oesterreich das trübe Wetter an. vereinzelt fielest gevin-ye. Schneemengrn. In Wien trat vorübergehend Aufklaren ein. Am.Ostrande der Alpen hielt mäßiger Frost auch tagsüber an. Im Westen OosterrerchS sit es wärmer, geworden. Bovausfage: Im allgemeinen wenig Aenderung, zertwsile lokales Auftlaren, stellenweise unbedeuter.de Niederschläge, mäßiger Frost. Leid « Uhr Univ.«Pros Dr. Rod. ff. « r « » l d: Wayt, und wie niemt «an ttrmd» Sprachen? I. Salb 8 Uhl JUmronlömji« P»vt. Mar Äramrr: W»r lernt «fl? fingen? III. - Ter m 1er Veilvnq de» Frauenarzt» Dr. «ld«i W. % a u er auföenainMe»»- Ledrstm ,M u t te r u« Kind", welcher Freitag den 16. d., L Uhr, im Sroßa Saale der Uran»» zur ersten y'uMrunp gelangt, bring» uW volle Srztllche Aufk'Snmaen übe, die na!urnemäße.Behandl'tch de» Ambe», dr richtige ^ileintetlmg und über die Fernha'lu^ »er Geiakren si!r d e Gesund'' e»t de» Kinde». G» wstd darin b? wie^n. wie wichttq und vorteitkaft d,s Se'bflllillen ' nicht /et«! bwß für das Kind, iondem. de' richlwem vergehen, auch »st die Erliaflung der Jugend und Schänhett der Mutter ist.i. St» keltere» Geaenslück zu dieser Dwuellung bilden dir na^lolgen den Na'uraunchmen-. »Aus dem FamiIV«nleb<4 der Tier e'. Lerririr, vorkSge und Bersemmlunie». Z e l r e M < r r a ck i. S.Bez., Pralerl'raße 4?/l l. -evle. 7 Ahr abends. Snglilck-Äur». Zu den neuen Lebrivsch-Kurstn täaltb von 7 bi» S Uhr abends Anmeldungen. — Ist di lck e L rl chge se l l s ch a f t Landstraße. Seute, «Uhr abend», im Cafe Avon. I. Dez.. Lösen Me SS. Dorirag Dr. Dübln „Futreise zweier jüdischer Siuderten von Wien nach Bombay". — AüdischeTilchgefel l lchaft^nnere Sto ött. 1. B?z. Zasomirgollfiraße 2, Mezzanin. Leute. Haid 9 UW abends, Vertrag des Serrn Ludwig Dato ..Die Memr S»drn im 1S.^ahrhundett". Gäste w'llkommen.'— Jüdischer T u r n verein Döbling. Donnerstag den 2?. d., 7. Uhr adend». Im Turnlaai der Do>k»!chu!e Panzergasie 2S. Genera!« sammluna. Er chei^en der Mitglieder sowie der Eitern der iur« I oenden Kinder Pflicht. Gäi e willkommen. Turnstunden jeden Monla» und Dcnn/rslag von 6 d»s haw S Uhr abends, — Z r o n i st i s ch e B e z i r k »s e b t i o n IX. Synn'as dep 16 d.. kad jO Uhr vorm »tags. S. Dez., Porzevangafle IS. im Keimattzmo Licklb'ldttvvriraz über Paläjima. Äejerenten Dr. Schallt und Dr. Täglich». — Keule. S Uhr aberds. außerordentliche Au-schußfitzung.' —An alle S n h a d r r von Dativ n a l f o n ü » b L ch s« n vom S. Dezirbe. Die Besitzer von Büchsen der K. k. L.. de« denen länger a>» zwei Monate Büchsen rerun « m t vorgenommtn wurden, wollen die» schttsiiich der Bezirkrseklion IX. deb mnjgeorn. Aml-stunden des Sek elariai» läglick. ausgenommen So- Mag. von. 6 dis 8Uhrod«nds. — Klub der j ü d i j ch n a t i p na» e n Mandatare der L e o p o l d st a dt. Keule, S.UHr abends. 2. Bez.. Tadorstra»e 20», kludfihung. Aecherchlrrle Geß che find m'izubnnpen. — Z , o n i striche B. « zi r >b »»! e k t t o n L e o p o l d st a d t. Die Damen und kerren Per kchekettrommiiston und des Der nstai unLSkomitees v^rlampreln fich heu e. h"Ib 8 Uhr abends. £ Bez.. Tadorstraße iO'i», . — TIß wa t tzJetzuba, L. Bez.. Brnnoplah 1. Kewtz, y Uhr adttid«. Geseüsckastsrden-. Wisten.cha tlich r Vortrag Dotzsvr' Lhrvenkrr^ Fräuiem Marlha Lauendichi. Pari irr vper^. kerr' So ef Z'Mdler, ^on^rim^ ler de» Wiener Loulrünstlerorchester»,' am Klavier Pian'stln Grete Koller; an chließend Tanz-R «jriiön. Gaste willkommtn. — D «r W I e n e r S ch r I« i st e t i e r»' v » r e «n 1 e Schot l e", 2 Bez. CihenbrUtirgqffc 1», »et.ststoltet Eamrlag. S Uh? adend». einen tust,gen Adend in Form «rner gestabodemie mit Tanz. U r a n i a. Keule: Sraf-er Saa': kalb 8 Uhr: Äßstr» oeMa ^Dre «ö terwe t. — Wüste. S Uhr: Shachtelon» Wdpol.Gxpeoilion. Kalb S Ugr: Fndinand Raimunb. Kttlnir, Saal: Kalb »Uhr: Schrfsteiler Eduard Kz am: DieM-? letzung >it Ruhrrevttrt» und Ihte Dedeülung. Kajid 8 Uhr .- Un v.-Prof. Lr. Keinri^ k r e t s ch » o v - r: jer W^rbe-. gart v oes dei'iH »n Voitzes. — Kurssaal' * Uhr: Dr, kanid Kapper: E'nführung m dr« Phil Sophie Sminanudtt Ahnl». Vl. kalb 7 Uhr: Tr. Karl D i w a l d, Landlchaflß», »Unfi-. V. S Uhr : Prof. Dr. Kermann Lei» e r: MlirMaM gepgrsyhrs der wichtigen W,ttdandel»8Ü.er. yx - KhMghtW Sie LebensmlttÄmilrÜe. Die Znsichrrn «utt dru Grünwarenmärkten sind itföfflS düs eingeire m«n tolisten Wetters wohl schwächer als in dr« Vorlcrgrn ansgef'vl^n. sie reich:« aber für den Kleinhandel voll», kommen aus, so daß aus keinem.Grbiere Mangel herrscht vnt' versuchte Preishinaussetzn'ngrn für einzelne-Artikel durch nicht! begründet sind.Die.Preise blieben k'. otlgemeir.en auch untre»' ändert, der Msrtz völlig sich in boscherdenen Grer:zen. Etwas lebhafter gc-staltets sich der Verkehr auf de» Fleischmarkte int Großhandel. Aber vorgestern könnt« man bn'cits aus dem R-indrrmarkte in St. Marx die Beobach tung machen, daß die Aufnah'.nsmtzi>zkeu des Marktes gerin« ist und daß sich mfolgodessen der Äbsay nur ichleppend nnl nachdem Preisherabsetzungen zugestanden worden waren voll» zog. Im Elr. klang dnmit mußten gestern in der Großmarkt, Halle boreits die Preise für Bratensletsch im Großhandel er> mäßigt tverdm. Der Prersrückgan.z betrug 1000 K. pro Kilo» gvamm. Ebenso nnrßten die Preise für Schässletsch um 2000 $ ermäßigt werden. Für alle übrigen Sorten und im Kleinhande! blieben die Preise ürrveräuoert, doch erwarte: man mit dem Mflauen des Faschmgsbvdarfes weitere Rückgänge. Der Der» kehr-war auch nur im Großhandel etwas lebhafter, während der Konsum im Kleinen nach wie vor eng begrenzt.' ist. Bühne und Kunst. Eine Oper Tschaikowskis aufgefunden. In dem Nachlaß eines dem vuffsischrn Komponisten nahestehenden Frmtndes wuchs der Entwurf einer Tschaikowskifchen Oper, in de ui schv, Sprache, „Peber", entdeckt, die setzt der Oeffentlichkeit überDbeu werden soll. ... :i, Ans den Aeatem. D »t 9 f t) « o f t r. Morgen, 7 Uhr. zu erhöhkm Preises »Eyrana von Bergera e". ' « tz a b e m i e tch e a t e r: Morgen, halb 8 Uhr. i i Frau von v i e r zi g I a h ren". Volksoper: Morgen .Der Barbier -sn S e v i l l amtt Artur Fleischer und Rudolf Daodler als'GLst^ — Samstag beginnt unter Lenung Felix Wemgarkners die Aul' lüh»«ng von Wagners »D « r B «n g d e r Dt b 11 u n fl«.«“; mit Arlur Fleiftter von der Staakroper in Dresden als Gast. D eu t j ch e s Dolbstbeater. Dir Erstousiührtwa »on kenrl» S.sens „Die kronprttendr« i« h< wurde für Dienst«, den 20. &. angesitzt. Dir ksuplvrsbs finde! Montag den 19, d. fl«!». Da » Theater in »er Sssefstad 1 bringt «lS vückste DvvlSt am 18.d.den Schwark .L il l o. d is Ä o tz otiErika GIS ßn er brginnt Sarin tbn Gastspiel. Sotzann Skrauß-Ttzealer: MM Günther tritt auch werter täglich in her Vperette „ft alj « - j« TSnzerin' auf. Wlenerftomödienbaus: Fresiag selangt -er mufitzablche Schwantz „D, e Kleine Sünderin* von Kon» Derlel» und Willy. Prager, Mufitz von S-«n Siltert zum erste« Male zur Auflührung. .... . Betrügerische LirserungsgeschSfte. Zwei Jahre hindurch hat der Kaufmann Bernhard Wulkan in Wien betrügerische Lieferungsgeschäst« abgeschlossen. Unter den Firmen, die er beschwindelte, befinden sich die Kohlenverkehrsgesellschaft mit 40.090 Tschecho- Kronen, die Larbacher Firma Max Zaloka mit 45.009 Tschechö-Kronen, die Handelsgesellschaft für In- und Äuslandverkehr in Wiener-Neuftadt mit 2.6 Millionen österreichischen Kronen und die Ländevbank mit 233.000 Kronen. Wulkan stand vor den Schossen unter der Anklage des Betruges und der Falschmeldung. In allen Fällen hat er entweder Liefemng von Koks und Kohle versprochen, obgleich er sie weder liefern wollte noch auch liefern konnte, und sich den Kaufpreis m vorhinein bezahlen oder zumindest eine namhafte Angabe geben lassen; ipder er nahm Waren auf Kredit, die er durch Wiederverkauf zu Gelb machte, ohne den Kaufpreis zu bezahlen. Arlch seiner Wohnungsgeberin Auguste Schmidt nahm hex Apgeklagle 14 Stück Prioritätsaktien und 7 Stück SwMWftien der Reichenberg-Gablonz^-Tannwalder LokaWhp^ . -iäb und prellte sie um den Verkaufspreis. Da und Wt gab er sich als Generalvertreter iHnist'Walter der OstvaDer. Kohlenreviere aus. Den Bankbeamten Viktor KlvaS.hepwg er um eine Gefchäftseinlage von 400.000 Krönest/ . Dev AnMagte erklärte, svenn mqn ihm Wt gelassen Wte, waren alle Verbindlichkeiten geordnet -swprden. —7 B 0 r s.: Cr. war nicht alles solid gebaut und was nicht solid gebaut ist, muß eipMl einsckrM./,'-,^ Der Gerichtshof evtonnte Bernhard M»?lk-n des Veribrechens des Betmges-andrer Uebertxetuyg.lber Falschmeldung schuldig und verurteilte ihn zu a ch i Ä o n aten schweren Kerkers. Außerdem wurde gd M W verweikuna anSseWroMn»

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