Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1438 (13.2.1923)
- Date
- 1923-02-13
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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.-r'v. >7:-. N', >. Sbr. IW- - W«r, Drensüg L8. Februar^OZZ Ler Kamps am die Mer Karoltzl«.! ' Vvdapest, 12. Feb^rar. (Tel., der > „Wiener Morgen- Ai 0 n f i s k a t i o n der Güterdes Grafen Michael K a-r olhis seit zwei Jahren führt, tritt Dienstag in eine entscheidende-Phase. An diesem Tage fall daS Budapester Strafgericht darüber entscheiden, welche Ufer angebotenen Besveise ftrr und gegen den Hochverrat Karolyis geführt werden dürfen. zunehmende Sabbatarierbrwegun, in Ungarn. . I» Ungar» uK insbesonde«-unter U:n lanLwlrtschaft- , Rchen und Fabvcksarbvitern der Provinz macht sich in der Letzten Zeit eine starke SabbatarierhowMng fühlbar, die immer mehr Anhänger hat. Die beginnt auch das volkswirtschaMche Lehen zu beeinflussen, da die Sabbatarier, oder wie sie an einzelnen Stellen sich murren, die Adv entiste», sich-hartnäckig an die. religiösen Vorschriften ihres Glaubens halten. Irr der Direktionskanzlei eines großen Fabriksunternehmens im Bekeser Komitate spielte sich, wie die dortigen ungarischen Bläjter melden, vorige Woche folgende SMe.ab. Der Fabriksinspektor meldete dem Direktor, daß elf Arbeiterinnen soeben erklärt hätten, von nun an am Sanr.st.ag nicht mehr arbeiten zu wollen. Der Direktor läßt: eine der Arbeiterinnen rufen. „Wie heißen Sie?" fragte., er sie. „Alarm Blazsek." „Warum wollen Sie am Samstag nicht arbeiten?" „Weil es mir meine religiöse Ueberzeugung verbietet." „Aber Sie trägen doch ein Kreuz aus dem Halse, welcher Religion gehören Sie denn an, der evangelif ch e n oderver ka t h 0 lis ch nt?" „Ich bin, bitte, Sbabatarierin.".„Und die übrigen zehn?" „Sind gleichfalls Sabbatarier„Wie ist Ihnen das eingefallen?" „Viele treten iiit Bekeser Komitat mns der Kirche ans, diele Hunderte, und. d'.e bekehrt , werden, gehen Freitag abends und. am Sabbat vormittags ins Gotteshaus. Sie sind Sabbatarier,: Äldventisten, geworden, und eben deshalb können sie an diesem geheiligten Tag nicht arbeiten. Wir sind auch heute nur zu dein Zwecke erschienen, um Ihnen das zu erflären." „Sie sind also unter keiner Bedingung geneigt, am Samstag zu arbeiten?" - „Meine Ueberzeugnrig verbietet - es mir." PoU Sololow in Warschau. Aus Warf ch ä u wild gemeldet: Die dl-nkunfi SokolowZ $R Warschau hat unter der JndcnheiL des ganzen Latides freudige Auisregung 'hervorgerusen. Die gesäurte Mische Presse hat BegrüßungsartM veröffentlicht, - in' welchen der S ol>z vns Sokoilow,-dem Sohn des polnischen Judentums, zum Ansdruck gebracht-wird. Einige Mische Zeitungen tefli-en SBolows Ankunft in Extra ans gaben mit.-Die zionistische Organi- A'wn hat gemeinsam -mit dein Misrachi-ZvntrMomste-e und der Leitung der - Hitachduth einen Begrüßungsausvus veröffentlicht. Ein Zentttrkkomitee ' aller zionistischen Föderationen bereitete Sokolow .einen .Empfang, welchem Donnerstag eine öffentliche Kundgebung' im Kotossenm' solg'e. -asid-bkteatrlchua« fikr Wische zettnnge«. Warschau, 11. Fobmar. (Tel. der „Wr. Morgenzeitnng".) DaS Regiernngskomnlissariat (die politische Zervsnrstelle) veröksentlicht folWnde'' Liste jüdischer Zeitungen und Zeitschvis en,. denen - das Postdebit entzogen touvde: „Abettd-Najes", „Arüeiterfren.n>d", ),D.ie Zeit", „Unser Stimme" (alle - in -London)/ „Die Zukunft"', „Die Zeit", »Der Erneß", '„Der Fortschritt", ,^reie 'Arbeiterstimme", „Der Fvcrj-nld", ,Hadoar-Haiwri", jüdische Zeitung", „Jüdisches Tagblatt", jüdisch-sozialistische Monatsschrift", „Morgen-- sournal", „Miklath", „Naje-Welt-Emeß", „Tog-Wahr-heit" (sämtliche in New-Aork), jüdische Zeitung" (Bnenos- Aires), „Arbeiterwort" (Argentinien), ,Mnadaer Adier" (Montreal), „Jüdische Tribüne" (Paris), ,^Jsmelitffchcs Wochenblatt für die Schweiz". (Zürich), „Der Misrach- Jid" (B e r l i n), „Jüdische Morgenpost" - (W i e n), „.Hcvschorner" (Wien?),' „Der Jid" (Ki-schenew), ,Haschi>loach" (Jerusalem). - Ae Vertreter Polens ans de« internationale« Historiterkonsreß. Warschau, 11. Februar. (Tel? der. „Wr. MorgeMmmg") Aus dem am 11.. März i-n Brüssel ftq-tift-ndeuden itdternationalen Histori'kerkoNgreß wird'die polnische Geschichtswisserrschaft durch Pros^ Simon Aschke -nasy und Prof. Marcell H a ndelsmann (Täusling) vertre.en sein. Die polnische antisemitische Presse '.erhebt darüber Lärm, daß die polnisch-nationale Wissenschaft durch zwei I u de n - vertreten werden wird. Diese Vertretung fei eine Provokation der nationalen Gefühle Polens und eine Beweis, daß Polen bereits ,^Judeo-Polonia" sei. ' . > / '' Ae Kolonisation der Lftgebiete «ad die Mische« Advosaten. Warschau, 11. Feduu-ar. (Tel. der- „Wr. Mopgenzektrmg".) ' In der Sesmkommission für landwirtschas-lilich'e Angelegenheit-sn ft'chvt« - ^ÄbtzeoitdMter Brüll (Witos-Partei) anläßlich der Dchatte über ein. Projekt zur Bestimmung-von 3.0 Milliarden polnischer Mart für die zivile und mili» tcfrische K o! o n i-s ä t i o u i n de n O st ge b i <e t-e n gegen die Dä:ig'eit der verschledenen Panzellierungsgesellschaften Klage, tveil sie 'für'-^..H»terventE'-.W»Äapen. jüdischer Wbstmnmüng in Anspruch nehauen. Abg. Somme r.ft ein (Jüdischer Klub) sonderte die '.Vorlage' des^' ganzen Materialls bei' der nächsten Sitzung,' was' auch' beschlossen wurde. Gegen die Minoritötsschnle. . Warschau, 11. Februar.^ (DL der „Wr.^ Movgenz-ei'ung".) In der letzten Sitzung des 'Sejm würbe das Budgetprovisorrum gegen die Stimmen des-Jüdischen Klubs und der Rat io nalde-mok raten angenommen. Am Schluß der Sitzung gelarrgte die - Nosolution 'des' Ubg. Tugu t zur Abstimmung, in der die Regichtung a-ufgesördert wird, im Budget die Bedürfnissedes ukraini-schM' Schulwesens zu berücksichtigen. Der ukrainische Abg. W a s i n c z u k beantriag'e ein Amendömeitt, wöWch die Regierung' nicht' nur die Bedürfnisse des ukrainischen, sondern auch dir des weiß-russischen Schuttveseus ioie auch -der -nätioitalen Mrnderheiten zu öerückstchtiiMn hätte. Abg.-'Pry-lWckP beantragte ein Amondemvitt, .daß.dip' Re>gie-ru>ng die BMrsnisse des jüdischen Schulwesens, -mit. Wischer -VovtragsspÄche, \ berücksichtigen solle. Für 'das Amendement de^ Äbg.-Wasm<Mik stinnnton nur.die nationalen Minderheiten. Dip ganze Linke, die Soziald e m o k raten i-näegrfffon,' somit alle; polnischen Mgeorduetett, stimmten!ge ge tt die Resolution Masiuczüks. Währerch der Ähstimmuugkam. es 'zu,' einemi./lobhasten - 'WorUtvechfel zwischen bm Sozialhent^kraten und dm jüdischen Abgeordttewn. Abg. Hartglas r-ies den- SoziabdemoLratrn §u:. „Jetzt geht die P.-P. S. (Polnische Sozialdemokmt>ie)?Msar.Men, mit den NaiionaDemokraten." Die' erwähnten'- ^«jsdlirtiönärr. wurden abgelehn-t. - ' ■ ■ . . Abg. Le w i n stelle ein<at- DriivIlicht'<itsa:i.trag Äbec.die rechtliche Gleichstellung der jüdischen Radbi-natsko-ndidaten mit >den Kandidaten für - die geistlichen' Berufe derchristlichen Konsessioiren. Dieser 'Antrag ivurde an hie' Kommi-ssioir weijer- Keleitet. Sie FSchtilngssmge«. Warschau, 11. Februar. (Tel. dxr „Wr." Morgsnzei-t-uug".) In den nächsten Tagen wird, wie-Ihr Korrespondent von zuverlässiger Seite rrfährft ein 'Erlaß ' des ' Kriegsrniniste r i u -m s erscheinen, der'die Flüch tl'ingsa ngelegenheilen endgültig regeln wird. Sämtliche. Verordnungen "in Angelegenheit-der aus Rußland und der Ukraine stammenden jüdischer MüchÄinge werden aufrechte r-h alten bleiben. Interventionen irgendwelcher politischer' ' Organisä'ionen in Angelegenheit von'fremden-Staatsbüvgevn werden nicht berücksichtigt werden. Die registirierten Flüchtlinge Sonnen nur bis. zum 1'5. April in den Grenzen Polens veMeilben. 'Die--Leiter der poli ischen Abteilungen in den emzelmn Woilvedschafte-n wurden. bereits' vom Jnne-nm in ist er mm zu einer Kouserenz einberufen,; um über den' Abschuib der „unerwmischten' Cindrmglinige" zu beraten. „Unerwünschte -Elemente"' ist ein. neues Mort, dessen sich die Regierung in'letzter Zeit den Mischen Müchilingen gegen- . über gerne beidient. Sie .plan^Jo.ip^MM sicht, in der Flüchtlingsfrage das Regime' >der stärken Hmid einzuführen, ein Regime, das eher aus anderem Gerieten - erwünscht und erforderlich wäre. ' ..... Mauen. Der Kampf'grse» die Wische Sprache. Aus Kowno berichtet I. C. B.: In >der Nacht vom Z. auf den 4. d. wurden in ganz Kowno. sämtliche jüdischen Geschäftsfchi-l'de r, Bekanntmachungen und. Ausrufe, ja sogra jüdische B-isitemkarten an' dem Hautoren mit Teer übevstrichen' und unleser-l ich gemacht. Auch die öffentlichen Bekanntmachungen der Stadtverwaltung in jüdischer und polnischer Sprache wprden mit Teer überstrichem. J»m..Gebäude, des.JWschen- Rvtiomal'vLties und de» jüdischen Ministeriums -wurden. sämil-iche Dskannt-- machMHe-n mit dem Staatswappen bemalt. Einige Jachen, und Christen, die ..sich' in.der. kritischen Nacht diesem Treiben entgegenstellten,. wurden mißhandelt -mW an'.den'Gesichtern -mit . Teer bestrichen. Die Staa smlliz.sah. dem Treiben untätig , zu. Nicht nur unter dem Juchen, sondern' unter allen Nationalitäten, in Kowno ist die Aufregung über . diesen Streich groß. Die allgsneeme Meimlng ist, daß das' Arramgelnent von Personen ausgvgangen ist, die. der Ddilitärm-acht naWehem, da Zivilpersonen.in Anbetracht des jetzt herrschendem Kriegszustandes in der. Nacht , nicht ausgehen dü-rsen. Eine Konftrenz von Vertretern sämtlicher nationaler.Minderheiten faßte ein Meinorandum am dem. Jmnenmmister. Äb,, in welchem der Rück.trit-t des. Kriegskommandaut^n und des Polizeipräsidenten gefordert wird.- Die zionistische Srekutive an dar englische Kolonialministeri««. Wie das Londoner I. C. B. ersährt, hat'dle Zionistische Exekutive breits Schritte unternommen, um' die Resolutionen der letzten Aktionskomiteesitzung dprchzusühren. Diese Schritte betreffen die Fragen der-Immigration, die Freigabe von^Staatsgmnd . für Neukolonisatipn, den Wechsel des administrativen Personals, -die rechtliche Position des Waad - Leumi usw. Die Exekutive betrachtet diese - politische Aktion als eine Aufgabe, die von ihrer Seite ein systematisches und. methodisches Vorgehen erfordert. Das I C. B. erfährt ferner, daß in Uebereinstimmnng mit den ErWrungen, die der Präsident-der:Zionistischen Organisation vor seiner Reise aus Palästina abgegeben hat, für die nächste Zukunft eine Besserung in der Jmmr» grationsangelegenheit zu erwarten ist. MandMigWete und LMerbnnd. ,Paris,12. Iebruar^ (I. C. B.) Auf der'letzten Sitzung des Völkerbundrates ist dem englischen Vorschlag über, die Ordnung, die bei der Behandlung der von der Bevölkerung der Mandatsgebiete eingelaufenen Beschwerden zu 'befolgen ist, endgültig ' zügestimmt worden. Lrut der neuen-Ordnung hat das Selrewriat Völkerbundes die'eingehenden .Beschirerden zu prüfen und in merito zu beschließen, ob dieselben an. den Völkerbund weiterzugeben sind öder, nicht. Den Mardatsmächten wird die Möglichkeit getoährt, sich zu den einzelnen Veschn.-Lrdjjü zu äußern. " ' Der Vertreter Whitechnprlr im enMchen MteWör. London, 12. Februar. (I. C. B.) Bei der Ersatzwahl zunr englischen Unterhaus in dem überwiegend von Juden bewohnten Bezirk W h i t e ch a p e l wurde der Führer der Transportarbeiter G o sl i n g mit 8398 Stimmen in das Unterhausgewählt. Der lrbcc'le Kandidat «"rhieft 6198 Stimmen. Gosling hat sich vor einigen Tagen in einer . jüdischen WähL-r.rpersqtnmlung in Whitechapel - «aus - düs Programm des Mschen, nawnalen Heims in Palästina - festgelegt und.sich, den--jüdischen Wählern , als ein Mitglied jener Kommission vorgestellt, welche die Resolution der Arbeiterpartei .für ein jüdisches Palästina abgefüßr hat. Ae Mietten MegsschM Lsr sMtzrr-L. London, 12. Februar. (Reuter.) . Zweinudzwauzi» Kriegsschiffe, darunter elf englische, vier französische, drei italienische und vier amerikanische, liegen gegenwärtig vor Smyrna. .Die Ankunft eines zwölften englischen Kriegsschiffes si e h t rr n m i t, e l b a r bevor. Der VstrseMeg in Wand. . London, 12. Februar. (Wolfs.) Gleichzeitig-.- mir. 'der Veröffentlichung der Pecklamation des Stabschefs der Aufständischen an die Offiziere und Mannschafwrr der republikanischen Arrnee, - worin es heißt, der Krieg werde fortgesetzt werden, bis die Unabhängigkeit Irlands anerkannt sei, erfolgte ein Angriff auf die Dubliner Druckerei, in der das Amnestieangebot der Freistaatregierung gedruckt worden war- Die Druckerei wurde in die Änft gesprengt. % Das Hakenkr«. Mißhandlung einer Dame. Breslau, 12. Februar. (I. C. B.) Vor dem hresigeO i Schöffengerichte hatte sich der Generalagent Robert Rolle ' wegen öffentlich begangener antisemitischer Ausschreitungen zu verantworten.. Rolle hatte auf o s f e n e r S t r aßc einer jüdischen D.aMie mit seinem Spazierstock einen Sch lag-ins Gesicht versetzt und dabei Beschünpfungen gegen die Juden ausgestoßen. Die Mißhandelte erlitt außer den Verletzungen einen schweren Nervenschock. Rolle wurde zu dreihWochen Gefängnis verurteilt. Der Vorsitzende. erklärte bpi der Urteilsverkündigung, der Arm geklagte habe sich wie ein Tier benommen. Bezeichnend Ist, daß die Erhebung der ö s s e n t=- l i ch e n A n k l a g e sp w o h l v o m O b e r-, wie v o m -Genera Ist aat-sanwalt ab ge lehnt worden war und erst durch Beschwerde beim Justiz m i n i st e r e r r e i ch t w u r d e. Die sittliche« Begriffe des Sturmtrupplers. München, 12. Februar. (Tel. der „Wiener Wicx^> zeiiung".) Vorgestern wurde der nationalsoziätrsttsche Sturmtruppführer Franz Kirchtaler aus Darmstadt wegen - eines. Sittlichkeflsberbrechens zu zwei Monaten Gefängnis VerurtE.- Hakenkxevzler-Mobilisierung. Berlin, 12. Februar. (Tel. der „Wiener- Morgen* zeitung".).'Aus Stettin meldet der ^Vorwärts": Hier traf am Mittwoch mittels Sonderzuges, bosteh-end aus 14 Personenwagen und einem Gepäckwagen, ein - Trupp. .Abenteurerin der. Stärke, von P35 Mann ein. Sie waren militärisch organisiert und kompagnieweffe einDeieilt. Die Führer waren be waff»et. Der BeförderunMchein. der in Straßburg sn »der Uckermark ausgestellt war, lautete auf „430 Kinder über zehn Jahre, Za>hlung ist zu stunden". Die.Verwaltung der Reichsbahnen hält es-nicht für nötig, den Behörden von -der Ankunft -dieses Transportes Mitteilung zu machen. Vom, Betriebsrat wurde das Polizeipra-st diu-m benachrichtigt. Eine halbe Hundertschaft nahm die Abenteurer in Empfang. Der Zug wurde von mehreren Kriminalbeamten durchsucht. Es stellte sich .heraus, daß es sich heraus, daß-es-sich um eine Abteilung Nationalsozialisten handelte. Die Führer geben an, daß der Trupp.nach Ostpreußenunterwegs sei, um angeblich. von ldort aus eine kriegerische Bewegung gegen ^Frankreich einzuleiten. . 50.000 Mann.seien auf drei verschiedenen - Heerstraßen .zu demselben Zstveck mobil gemacht. Während des.Aufenthaltes auf dem hiesigen Hauptgüterbahnhof - stellten. Lie: Herrschaften ein Ultimatum,. die Führer bis 3 Uhr - zu entlassen. Nach einem Hornsignal; formierten sie sich militärisch .vor dem Zuge und stimmten ein Hurragebrüll yxi. Als darauf der anwesende Polizeioffizier eriergischere' Maßregeln -androhte, Mtiegen sie bte; äLvTaborstraSe 48 Telephon 47-1-79 EH «ros En detaS‘![ nser rrinzio