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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-13 · Heft 1438 (13.2.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1438 (13.2.1923)
Date
1923-02-13
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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SSM -r Men. MenNSg. Wagenabteile. Wie f>cii^’uici)c EnrüMlungeu weiter ergaben, handelt cs sich nur jene Leute, die-bereiis seit einigen lWochen im Lande hemmfpuken und in Berlin vom Reichs- .wehrmimsteriurn Einstellung i n die Reichswehr verlangt e n. Im verschlossenen Zuge wurden sie unter polizeilicher Bewachung nach dem Münster lag c r abgeschoben. In. Pasewall versuchten sie den Arg zu verlassen, so daß von dort und vom Anklam polizeiliche Ver- Mrrmrg herangeholt werden mutzte. Sie SSdbahuverhandlvngell i« No«. Budapest, 12. Februar. (Ung. Tel.-Korr.-Bltr.) Der Mvesene Finanzminister Dr. Johann Teleszky, der Staatssekretär im Finanzministerium Dr. Paul Erny ey und Minrsterjalrat Bela F i n a ez y haben sich im Aufträge der ungarischen Regierung heute früh nach Rom begeben, Wo sie an den am 15. Februar beginnenden Verhandlungen m Angelegenheit der Regelung der Südbahnsrage teilnehmen werden. Auch der Direktor der ungarischen Linien der Südbahn, Oberst Gordon, ist nach Rom abgereist. Tagesbericht. Dke veriudete Mel. Dem deutschvölkischen Fanatismus ist seit langem auch -re Bibel ein Dorn im Auge. Während man die These verficht, daß das Gift des jüdischen Geistes das germanische Wesen rettungslos infiziere und dom Talmud gegenüber mit abgestandenen Verleumdungen operiert, kann man die Tatsache nicht aus der Welt schaffen, daß die jüdische Bibel eine der Hauptquellen europäischer Kultur und die' Grundlage christlicher Ethik geworden ist, soferne sich diese nicht unter Anführungszeichen präsentiert. Der deutschvölkische Kampf gegen die „Unmoral" der Bibel ist ohne Echo geblieben, d're Versuche/ eine germanische Religion patentieren zu lassen und mit dein Judentum auch das Christentum als jüdisches Gewächs zu diskrMtieren, sind auf Ablehnung gestoßen, so versucht mau es mit einem anderen Mittel. Der führende . Mann in der Berliner „Deutschen Z e i i ü n g", Mau reu breche r, hat einen neuen Weg etttdeckt, das > alte Testament zu verdeutschen mrd zu — entjudett. Der Schrifsteller Heinrich Lhotzky hot nämlich in eiue-m Buche den Versuch unternommen, das alte Testament in alt- - germanischem Sinne mnzudichten und die biblischen Bücher .unter Zugrundelegung der ältgermansschen Mythologie in germanische Mythen zu verwandeln. Dieses Werk bat Hernr Maurenbrecher in Helles Entzücken versetzt. Er schreibt: „Manchem Deutschvölkischen wird das Buch eine Erlösung aus einem Zwiespalt sein, indem wir das alte Testament, soweit es die heilige Schrift des Judentums ist, mit aller Bestimmtheit ablehnen müssen." „Aus diesem Zwiespalt kommt man heraus, wenn man erkennt, daß das alte Testament größer ist als Juden: u nt, daß es die Offenbarung einer großen Kraft ist, die vom Judentum nicht verstanden war und im'Judentum daher 'nur Ent--' a r t u n g geführt hat." „illtancher Pfarrer, der dieses Buch gelesen hat, wird darnach wieder Murgewinnen, über alttestamentarische .Texte zu predigen: ' alle völkischen Lehrer aber, betten die bWsschen Geschichten des alten Testamentes bisher ein Stein des Anstoßes 'waren,' werden in diesem Buche ein Vorbild finden, - wie sie -diese Geschichten ' vor deutscher Jugend lebendig zu machen veMtögen." Zum Schlüsse wird deutschvölnfche „Wissenschaft,, gar festellen, daß es nur der übliche jüdische Schwinde! war, der die ursprünglich germanische Bibel ins Judentum eskamo-. tiert hat. PMftina fikr de« Kere« HsWsd. ( Atis Jerusalem wird uns berichtet: Äm 21. Tebeth (0. Jänner) fand im Waad Leumi eine Sitzung hes Präsidiums und. der Vertreter der verschiedenen Gemeinden und Organisationen statt, wobei unter anderen: folgsrtde Beschlüsse gefaßt wurden: Der Rechenschaftsbericht des Keren Hageülah ist zu veröffentlichen; ein Rundschreiben an alle Ju-don Palästinas, unterfertigt außer dom Waad Leumi auch von Vertretern der verschiedenen Organisationen und Gemeinden, ist zu erlassen; der für Palästina kontingentierte Keren Hajessod-Beiirag wird zwischen die einzelnen Städte, Kolonien und Siedlungen wie auch-die verschiedenen Gemeinden-, Vereinigungen und Organisationen aufgeteilt; größtnrögliche Verbreitung des Propagandamaterials; die Organisierung der Arbeit in Palästina hat sogleich einzusetzen. Dar italienische AusUmdemügsgesed und Trieft. Zu unserer Meldung (Nr. 1428 vom 3. Februar d. I.) Unter obigem Titel wird uns von fachmännischer Seite mftgeieili: - Das italienische Auswanderungsgesetz ist' strenge und schützt überall den A u s w a n d e r e r gegenüber Leie Schiffahrtsgesellschaft. Von diesem Gesichtspunkte aus ist die, übrigens noch nicht in- Kraft getretene, Ausdehnung des Gesetzes aus TrW sicherlich w L r m st e n s' zu begrüßen. Es bleibt aber abzüwarten, oh das Gesetz allein imstande sein wird, den - transatlantischen Auswandererverkchr, der ja van Fragen der Politik, Währung usw. abhängig ist» nach Triest zu ziehen. Ganz speziell mit Rücksicht auf diverse Stwfbösttmmungey, die die Schifffahrtsgefellfthasten, was Len Ausländerderkehr betrifft, als besondere Härte empfinden und die dcher wahrscheinlich kaum interchiert fern dürsten, ihn nach Triest zu leiten. Was die Stellungnahme ,cher verfchMM Tviester JrfterMLnkreW" hetriA.so ist ..«0 M GchttMiS. -atz tzre Wiener MörgenzeNuKs. 13. Februar 1823 Nr. 143S schon seit Jahren ge-plaute At,sd-?huung deS Gesetzes eben . auf.Wunschdieser Kreise immoc uncbev. hinausgeschoben 1 wurde, As endlich der-Ruf nach der Berjfizierun-g her Ge- setzgeblmg auch, über diese partlkularistischeu Bedenken den Sieg davontrug. Was die Wirkung dieser Maßnahme auf! den Palästtnaverkehranlangt,. so ist zu bemerken, daß sich das italienische. Gesetzwom Jghre 1919 nur auf- „jenseits des Snezkangls" ^gelegene Lander bezieht, , daher — so lange dieser Paragraph nicht, gbgeändertz wjrh auf die Palästinapxtnderung keine AnlvetchuuZ fitchen kgflu.. Eine Abänderung dieses.-Artikels 17 . wäre aber im. Interesse der Palästittawanderer nur zu wünschen. Wie überhaupt wünschenswert wäre,, daß unsere.: Auswanderer wie vor Hern Kriege — sich wieder in Massen dem ausgezeichneten Triestex Hafen zuwonhen wollten, wo. ste keinen AntiftmitiÄvus, dagegen^ im Streitfälle mit der Schiffahrtsgesellschaft — stets den Schutz des italienischen Ausivanderurlgsgesetzes finden werden. . ' ftnweckung der Influen»abaiill«». Ä-üs'-N'e.w^- Ao.r!; wird bedichtet:. Die..Jnfluenzabakiene ist voü zwei Bakteriologen d^s Rockefeller-Jnstituts, den Doktoren Frederie Gates und Peter Olitsky, gefunden worden. Die Doktoren erklären, das; der' Bazillus so klein sei, daß er durch' die Oeffnungen eines Filters aus Tonwave hindurchgehen kann. Er tnutz erst tausendfach vergrößert werden, damit man ihn überhaupt bemerken könne. Man findet ihn, so weit bisher bekannt geworden ist, nur in Fällen von e p i d e m i sch e r. I n f l u nza und in den ersten ftchsunddreißig Stunden her Krankheit.'Sein Sitz ist Nase und Hals. Die Bakteriologen haben bei ihren Forschungen die Grundsätze der Reinkultur verwendet, die dazu dient, die KrankheitSkenne außerhalb menschlicher und tierischer Körper zu erzeugen, wie sie vor zehn Jahren in dem Institut des Dr. Theobald Smrth und Noguchi gesunden murbeit. Die Kohle - billiger. . Wie die Korrespondenz Herzog meldet, wurden mit Rücksicht auf den Stur;, der deutschen Reichsntark die Presse für oberschloftsche Kohle mit heutigem Tage ermäßigt.. Die neuen Presse betragen. für Kohle in offenen Fuhren loka Russche Nordbahn pro 100 .Mag ramm 33.700 K. gegenüber bisher 91.000 K., für SaMohle pro IM Kilogramm 89.609. Kronen gegenüber bisher 96.800 K. Die Zufuhrspesen sind unverältdert geblieben. Die Presse für Kots wurden heute noch nicht neu bestimmt, werden jedoch zweifellos ebenfalls eine Herabsetzung erfahren. Die Bewilligung der Kohle beträgt somit 73, respektive 72 K. pro Kilogramm. Me Wchtbare Muttat. Zweifacher Motd und Selbstmord. Im Hause 7. Bezirk, Kenyongasst.9, wohnte die Hausbesorgerin Anna Franz mit ihrer Tochter, der 24jährigen Bsamtin Anna Franz,- und ihrem Stiefsohne, dem 38jährigen Dackergehilfen Jostf Franz. Dieserivar m der letzten Zeit zu seiner .Kusine, der Hausgehilfin Anna T u s ch e t s ch l ä g e r, in Beziehungen getreten, doch staltden der -Heirat Hindernisse im Wege. Die Tuschetschläger wohnte - gleichfalls bei der Fvastz. Josef Franz galt als sehr fleißiger und arbeitsauver Mensch. Gestern abends besuchte er ein Kränzchen. Nach der Heimkehr schrieb er längere Zeit an einer» Brief. Heute j früh erwachte die junge Anna Franz durch Rufen ihrer Mutter; sie hörte, wie diese rief: „Fenster öffnen! Leuchtgas!" Ehe sie noch recht zum Bewußtsein gskomnten war, fühlte sie entert Stich am Holst. Es gelang ihr, aus dem Fenster in den Hof zu springen. . Die Nachbarsleute drangen in die Hausmessterwohnung ein und fanden dort zunächst die Hausbesorgerin in hoffender Stellung neben dem Fenster. Die Kehle wa r b i s a u f d i e W i r h e l sä u l e d,Ü r ch s ch n i t t e u, die Frau war bereits tot. Im Bette lag die Anna Tuschetschläger mit d u r ch s ch n i t t e n e nt H a l s e, sie lebte noch. Die Rottungsgesellschaft brachte sie eiligst in das. Sophienspital. Als inan sie dort auf den Operationstisch legen toyllte, um die Wuy-de zu vernähen, starb sie. Inzwischen hatte man tu der Wohnung nach dem Sohne gesucht. Nach längerer Zeit fand man ihn in einem absei^ gestgenert Raume am T ü r h a l e n erhängt auf. Auch ex war tot. Ofeubar hafte er di-e Absicht, seine Familienangehörigen durch Leuchtgas zu vergiften. Als die Mutter dies vereitelte/ griff er zum Messer. Er dürfte die Tat in einem Arrfall von Geistesstörung begangen haben.' J-rt einem Abschiedsbriest sagt Franz, daß seine Tat im^Zeichen d--x traurigen Verhältnisse sei, die jetzt herrschen. Aussicht zum Heiraten ist nicht vorhanden. Die anderen zwei, die Stiefmutter und die Stiefschwester, sind mrr zufällige Opfer, die mir leih tun. . Apvllothrater. Die Direktion des. Apollotheaters lud die Presse neuerlich zu den Produktiönen Martha Farras. (Diese finden jetzt — was sehr erfreulich ist — ohne Lar-m und demonstrative Kundgebungen statt. Fräulein Farvas Leistungenverdienen ensschieden MfnteÄsatnkeit. Zu dm schon bekannten Produktionen (Einschlagen eines Nagels mit bloßer Hcmd in ein Bretft Formung eines .Hufeisens aus einem starken Gssenstab, Nagelbrett, Spi-ralbiegung einer sieben' Millimeter starken Eistnstange) hat Fräulein Farra zwei, Ee hinzugefügt: Sie laßt aus ihrer Schulter eine Trabevst biegen Ünd ein vollbesetztes Auto über ihren Körper fahren. Oie Pxoduktionen werj^n eM-wandfrei dürchgeführt. Fräutm jfcmci aicheiteß mit angeftreugter, aber zielsicherer. Kraft urtfc ihre Leistungen-sind sehenswert. Aüfdrmglichre ReAamq bedürfen sie wahrlich nicht. Vom übrigen Programm, Latz -um einige neue Nttmmern vermehrt wurde, verdiencu dir: Reckturner Scamp nnb Scamp und der mit kühlem Humor „arbeitende"'Illusionist Sheldvn hervvrgeWew str werden. - - . " - —z. La» größte Tpttal der Welt. : Das Bety Israel-Hospital in Sstw-York. Vor einigen Wochen wurde in Ncw-Iork unter großech Feierlichkeiten der Grundstein ztt dem zetten Gebäude deN Bebh Jsvarl-Hospitals gelegt. Unter den Festtcdttern be--- fanden sich der Staatssekretär für Handel Herbert S. H o ov e r, der. Gouiverneur des Staates Neiv-Avr?, der Bürgei-- rncistrr von- Groß-New-Iork und viele andere führeM-, Persönlichkeiten der Stadt. Das neue Hospital, das den, ganzen Block auf dem Livingstone-Platz zwischen der 16 und 17 Straße oinnehmen wirkt, wird nach seiner Fertig-, stellung nicht nur das größte, sondern auch das! höchste Spital der Welt sein, da es 17 Stockwerke, hoch erbaut werden soll. Nach den Daupläucn soll das. Beth Israel-Hospital, welches auf der Ostsette von. New-! Jork liegt mrd wegett seiner ausgedehttten Fürsorgetätig-: koit auch außerhalb des Spitales unter detn Nainten Enn-' gmntenspital bekannt sst, die allerinodernslen Einrichüingen besitzen. Wie in dem alten Gebäude, wird auch in dem! netten.für die Brqueutlichkeit der Patienten in eitter Weist.! vorgesorgt werden, 'wie sie selbst den Reichen für Geld! nicht immer erreichbar ist. Jeder Patient wird ein» eigenes Krankenzimmer besitzeu und jedes! Krankettzmmner wird ein Fenster in den Garten hgbeu.i Dom Spital wird eine mit den modernsten Hilfsmitteln! ausgestatteie Klinik angeschlosstn sein, an welche die be-I deüiettsten Spezialisten berustn -werden. Die Spitalsleitung wird jedoch nicht nur für die tntj Spirale selbst in Pflege befindlichen Kranken sorgen. Das! tmte Beth Israel-Hospital ist als medizinssche Hilfszentralei für die ganze Umgebung des Spitals geplant. In einem' Berichte über die künftige Ausgestalturtg des neuen Hosptials heißt es wörtlich: „Jedes Krankenbett m Rayon des Beth Jsmel-Hospitals wird so betrachtet und behandelt werden, als tvettn es ein Kmnkertbett im Hospital selbst wäre."! Die außerhalb des Spitals in Pflege stehenden Kranken,' ihre Familien, ihre Aerzte, werden sich zur Erlangung jedweder lmedizinischen Hilfe oder Betstellung von meö'i-- zinischen Apparaten an das Spital wenden können, und dort,, wo es notwendig erscheint, wird das Hospttcck ihre Spezialisten zu Kvnsiliarzwecken an das private Krankenbett entsenden. Auch das HospichlstbomwDMvr wird diesen Mrzte» zur Verfügung stehen. Die dem Spital anzugliederiche! Klinik wird eine Art medizinische Fakultät bil-°> den, an welcher Vorlesungen, DMorsstmtionen mch Phyfi-t kalische Experimente für studierende MeÄzmer vorgeführt' roerden sollen. Schon heute hat das BeG JsraÄ-Hospital in seinetu jetzigen Gebäude neben dev internen Pflege catch die soziale Fürsorge in der ganzen Rmgchnyg in sornem Arbeitsprogmmm. Dieses Spital ist das erste, welches eine! Tätigkeit auf diesem Gebiete entfaltetr und firv Viele mrdere gleiche Unternehmungen beispielgebend war. Die Leitung des Beth Israel-Hospitals begnügt sich nicht Wt der Hest t'ttng und Pflege des krank ÄiniedeÄiegendien Paftenten, sondern kümmert sich «auch um bk in Not befindlich^; Fa-t mitte des Kranken, weil sie von dem richtigen Gesichts-! Punkt ausgeht, daß die Gesundung des Patienten -leichter! und normaler vor sich gehen kann, wenn er nicht von devi Sorg? um seine vielleicht Hunger leidende Familie be*1 drückt wird. Diese Arbeit wird für zumindest so wichtigj grhalten, wie die Heilung der Krankheit. Eine eigem Ab-« teilung für Hettotropie, die Nutzbarmachung der Sonnen-« stvahlm für Heilzwecke^ wird die modernsten Errungen-! schaffen auf diesem Gebiete in den Dienst der armett! Kranken stellen. Auch eine eigene Abteilung für Krebs u forschung sowie eine Heilungsstättr für an chronischen! Krankheiten leidende Personen wird dem Hospital äuge--! gliedert sein. Eine interessante Neuerung in dem neuen! Hospital wird die Einrichtung sein, büß'die Angchörigeu: der Patienten den Kranken, der, lvie gesagt, sein eigenes Z'nnmer haben ioird,' zu jeder Tagesurvd Nachtzeit wer-! den besuchen dürfen urtb ihm kleine Dienste lrssten könrten.! Diese Begünstigung bezicht sich natürlich nur auf Kranke,: welche bereits außer Gefahr sind'. Eilte wichtige Arbeit leistet das Beth Jsracl-Hospr--: tat schon heute und wird sie im neuen Gebäude in noch er--! höhterent A'caße leisten kömun auf dem Gebiete der E i r,-= Wanderer f ü r sorge. Arme Eintoartdever, .perew Ernährer erkrankt, werden ins Beth Jsmel-Hospiial atlfg r-. nomnlett und daselbst uuentgeltlich verpflegt, lvodurch diese Kranken der Gefahr entgehett, unter dem 'Vorwayd,! daß sie die Gesellschaft belasten, z-ltrückgeschickt zu wer^ den. Viele Emigranten, die, im Falle ihrer Erkratrtultg irr! ein anderes Spital kamen, wurdet von der Maßregel' der! Deportation, der Zuruckschickuntz nach Europa ereilt.' Es ist! nur selbstverständlich, daß das Beth .Jsra.e«l-Hvsp'ital auch in! a v-,»v.cv „ rc •: « x, * ,r i.. .. um es aua) oeic rettglo;eiien z^uoen zu erlitogucl)elt, oas Spital im Notfälle ohne.j-ches' veligiose Bedenken aufz-u-! suchsn. Eine große Spttnlssynagoge wird dafür sorgen, daß!, die Patienten, sölveft sie das Beit verlassen können, dem Gottesdienst verrichten konneU. Schon in dem alten Ge->: -bände sind die Festtagsveranstaltungen, besonders am! 'Sukkot'ünd am Pefsach, berühmt geworden. Ebenso anerkannt ist aber das Spital als. mMz'mffcho Hilfsstelle mit?, feinen Labomtorien und sonstigen Einrichtungen, die in derw

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