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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-10 · Heft 1435 (10.2.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1435 (10.2.1923)
Date
1923-02-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Sk. 1435 Mw, TamSttttz Je großer die Nachfrage wurde, um so riesenhafter ' Mg das Angebot. Fm Nu stand e'me Arm«, ein Heer von Maschmschre'rberinnen bereit, und für Nachschub war immer gesorgt. Kreise, die ihre Töchter seit Generationen den hauZwirtschaftlichen und gewerblichen Berufen zugeführt hatten, betrachteten die Karriere einer Maschi-nschreiberin als; das Gegebene. Niemand bedachte, daß diese Tätigkeit immer nur eine Hilfstätigkeit sein könne und daß alle Voraussetzungen für eine befriedigende Berufsarbeit fehlten. Man sorgte auch keineswegs dafür, dnrch sine entsprechende Allgemeinbildung die Möglichkeit zu einer Hebung des Berufsstandards zu bieten. Das Mädel wurde Maschinschreiberin, das war bequem, einträglich, ehrenvoll, sie war von schtvever Arbeit befreit, - man sprach sie „Fräulein" gn. na, -das war doch die Hauptsache. Wer wollte daneben noch fragen, ob das junge Geschöpf den Segen schaffender Arbeit kennen lernte! Wir sind ja, gottlob, hier-, gitktwbe keine Pedanten und Gründlichkeitsnarren. Also machte man aus dem Nebenbei eine Hauptsache, besuchte acht Wochen lang einen Kurs und hatte eine ausreichende „Berufsausbildung". Der Gehalt war im allgemeinen recht befriedigend, die Typ ist', n kam auch ein bißchen „in hie Welt", lernte sich gut kleiden und gut betragen und wurde dem häuslichen Milieu, der weiblichen Interessensphäre so gründlich wie nur möglich entfremdet, ohne durch' Berufsintevessen einen festen Halt zu gewinnen. Wenn dann die eine oder andere vom Weg abirrte — darf man sich darüber eigentlich wundern? Man wird sich noch weniger wundern dürfen, wenn sich diese Fälle jetzt mehren werden, denn je'st wird „abgebaut". Viele Hunderte von Maschinschreiberinnen werden aufs Pf'aster geworfen und das Karlenhaus ihrer „Berufstätigkeit" stürmt jäh zusammen. Da die allermeisten auch nicht über die dürftigste kaufmännische Bildung verfügen, nichts gelernt haben als „typen", sind die Aussichten für ihr Fortkommen trübe genug. Während die ,/vbgebaute" Schneiderin, Weißnäherin, Modistin mrmer noch die Möglichkeit hat, Priva'arbeit zu finden, ist die Maschmschreikerin darauf angewiesen, von Geschäftshaus zu Geschäftshaus zu pilgern und nach dem Zufall zu fahnden, der ihr eine, Chance bietet. Trifft d'eser .Zufall nicht ein. dann jhat die Abgebaute die Wahl, sich dstrch Hans- oder Handarbeit redlich ein Stück harten Brotes zu verdienen oder den Weg zu betreten, den leider , nur allzu diele in den letzten bösen Jahren emgeschagen haben. Es gehört viel Seelenstärke dazu, sich fürs erste zu enlscheiden, und wer diese sittliche Kraft nicht aufbringt, wird nur zu befiagen, nicht zu verdammen fein. Vielleicht wird so manche Mutter dann erst zu der bitteren Erkenntnis kommen, wie trügerisch die Vorteile dieses Berufes sind u>nd wie töricht t& ist, um des Scheines äußerer Vornehmheit willen, sich vom Segen schaffender Arbeit abzuwenden. Dann — wenn der Traum von der Maschinschreiberin zu Ende geträumt K und die rauhe Wirklichleit in ihre Rechts tritt. K. M. Budapest üor einem SetzerAest. Budapest, 9. Februar. (Tel. der „Wr. Morgongeitmig".) Die Druckeveib-esitz-er lehn-tm die Forderung der Buchdrucker nach einer 40prozervtrgen Lohnerhöhung ab, woldurch die Möglichkeit eines Setzerstrvbks 'nicht ausgeschlossen erscheint. Me drahtlose krdmeffnng. Die Bestimmung der Größenvechältnisse der Erde geschah bisher in der Hauptsache durch direkte Vermessungen einzelner ihrer Teile. Aus den erhaltenen Ergebnissen wurde bann der gesamte Umfang der Erdkugel berechnet. Derartige Be mesü:gen machten be o dece Expe i io en rach den verschiedensten Weltgegenden notwendig. Sie erstreckten sich über Jahre und waren mit ungeheuren Kosteil verknüpft. Eine der berühmtesten dieser Expeditionen war die der Jahre 1792 bis 1808, die dem Zwecke diente, Gruudlagen für die Größe des Metermaßes zu finden, das den zehnmillionten Teil des Erdmeridianquadranten darstell,-rt sollte. Bei dieser Expedition wurde der an ihr beteiligte französische Physiker Arago von marokkani'chen Seeräubern gefangen genommen und mußte jahrelang in der Sklaverei schmachten. Die Messungen sind sehr schwierig, und der Astronom Besset hat später gezeigt, daß auch die der eben erwähnten großen Expedition falsch waren. In Zukunft wird man sich derartige kostspielige und zeitraubende Unternehmungen vielleicht sparen können. Durch die Betriebszentrale der „Transradio" in Berlin und den damit verbundenen Allsbau von Nauen ist die Möglichkeit gegeben, drahtlos um die ganze Erde herumzu telegraphieren. Man kann also zum Beispiel die elektrischen Wellen von Nauen aussenden und sie, nachdem sis um den Erdball herumgegangen sind, in Nauen oder in Geltow, wo sich die Empfangsstation für Amerika befindet, wieder aufnehmen. Die Wellen würden, um die Erde zu umkreisen, etwa eine siebentes Sekunde benötigen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, den Erdumfang zu messen, beziehungsweise nachzuprüsen, ob die bisherigen Erdmessungen richtig waren. Die Geschwindigkeit dev elektrischen Wellen beläuft sich auf 300.000 Kilometer in der Sekunde. Diese Zahl ist durch eine ganze Reihe von Messungen festgestellt und kann als richtig angenommen werden. Im übrigen aber bieten die Einrichtungen der neuen Betriebszentrale, beziehungsweise der Station Nauen gleichfalls die Möglichkeit, sie nachzu- Prüfsn. Man braucht also nur die Zeit genau festzustellen, bis die von Nauen ausgehenden Wellen dort wieder eintreffen, woraus sich dann ohneweiwrS die^ > Größe des Erdumfanges ergibt.! ES fei noch hinzugefügt, daß es sich bei diesen \ Messungen natürlich in erster Linie um die Feststellung sehr geringer Zeitabschnitte' bandelt. Diese Feststellung Wiener Morgenzeitung. macht jedoch angesichts 'der Fortschritts unserer heutigen | wissenschaftlichen Pr zisionSTechnik keine Schwierigkeiten.! Man verfügt über sogenannte „Tausendstel Sekunder,- \ Uhren", die, wie schon ihr Name sagt/die Messung von tausendstel Sekunden ermöglichen. * Riehl, der Sanfte. Die Wslsprüche, .die sich der Fübver der NativiiMs-ozi-Mst?n in Oesterreich. Dr.' Malter Riehl, leistet, sind gewöhnlich keine Offenbarungen und seine R«d?n lassen sich ans zwei knappe Forim-Än bringen: eine kürzere, die hißt Rufi), tmto eine längere — Scmiud. Darüber hinaus reicht di« geistige TÄiiMt des Herrn Rielhl nicht. Was er sonst M sagen bat, läßt er von seinen! Anhängern mit Hilfe von Gummiknüppeln, Schilaigringen und D'inWboinlben kundlim. Vorgestern a>ber hat sich Ri-öhl von einer neuen Seite gezeigt. Er '.ft als Zeu^e -im Eericktsfaell erschienen und da hat inan eigen Eich erst erfahren, daß Herr Riehl und seine Aichänaer die lan-s'.esten L-u!e sind. Denn er ist gegen jede Anwendung vnn Gcwal, . . . Zwei Seelen wohnen. och, in seiner'Brust. Eine wns''e. die n-ich's von Ge^valt wissen will, und eine wilde, die sich in Gum« mllnüvvslat'acken ünd. Progromheßen ans.M. Wie muß der arme Rielll leiden, w >!che Gew-issensgnalen müssen täglichs-e'n Herz Zerreißen! Aber er foLgt nur der Pßicht, und die heißt für ihn: Hane die J-niden! g—d. * Verhinderte Hakenkrmzlerversammlnng. Vorgestern abends versanMelten sich in einem Gasthruse in Favoriten die H a k e n kreuzler zn einer Versammlung. Als ungefähr 40 Nati-onä'sozi-"'listen in den, Lokal vevs-ammellt waren, drangen Arbeiter, die von dr bc-a-bficht-igien Versammlung erfahren hatten, in das Zimmer ein und sagten die Versammelten -davon. Es kam da-bei zu Prügeleien und di« Wache mußte einschreiten. Der Vorfall erreg!« in Favoriten groß s Anleihen. : * sn tu -wasssfor Äeuu« in Spanien, j Wie aus Madrid beschiel wird. wmde der Vorstand der Wiener ' Umve-si ' t-tz miß fÜT 0 ren kiikundl, Professor KeinriÄ Neum a nn. vv" dem l'lsie?en Mjn'sle'pw,"deuten Romano ne» r ack Mod? d b-r»fe . «>m iün nnd ei" Milglied d.-r kö -'aticb-n Familie zu beb nds'n. Prof. N-umann b»e>t such einige Vorträge an,der Akademie. d'e 'Kn?,um Korresrondierenden A'i!» . o,icb ,r;nhrie. Der bekannte Gste'w e war Gegenstand g'vi'er E e' * Zwei neue Wohnhausbauten d«r Gemeinde. Nach einem Dcsch-'nste, dar gestern im Geme'.-ndewt gefaßt wurde, wird.die Geme-inde über den Rachmen des -bc5ann'<n enteren Bon- PrngrMlms hinaus sofort zwei weitere Wohrrhaus>bmrten, und r r im 1t. Bezirk. Lorpstwß«, und im 18. Bezirk. Stamdgass«, Angriff nehmen. Die bc-'.dcn Bwu -an umfassen x'sa'mimen 86 Wohnun-'-en und erfordern einen A'Mvantz von K Milliarden Kronen. Weichsel'? iq wurden mden bisher genobm-ig'en 10,8 Milliarden noch woi-'ere 8 Milliarden für Sied-nm^stillten und 1 Milliarde für die Reparatur beslchonktar Häuser be-> . willig!. Dadurch wird die Gemeinde in der Lage sein, sofort anfangs März mit vier großen - Hvch'bauien lTr-üsterstraße, Schmelz, Loryslwße mvd Stauidgasse) einzusetzen.! * AttzeSeciur <s-^eerrs- Ge <r cim'iions 'ff der j Fet'worenh ndler imd President der Veite «ei-i isrten Voll«' i dank Kar Siegm-.-nd T r e d i 1 s ch wegen Derdg,: te« des Betrug 5 verba t p 1 v-o:den. Er sot »«gedickte Specks in große" Za-1 a-'saege'aen. v.rbotme Dewsenaesch^fte. gemacht und. V-rmi>genste ll'der Bank, man fpr-o t vo > er-er h a i V e n W r t t » > d e an' lein Pr>va'-g"'" t,'-m * Helfet den Kindern! Der Verband firr . freiwillige Jugendfürsorge veranstaltet morgen und Sonntag in den üffen-tlichen Lok-al-en eine-S-ozn-M l n ng für seme Wohlfahrtszwecke. M« MillrMen, die^Märnnrenkaimmen werden, werden sicherlich bestens angewnndet. Siewerden Kinder -der' Not und dom Elend entreißen, sie werden ermöglichen,'Krankheiten im ibeime zu bekämpfen, Kindern im Sommer Erholung zu verschaffen und sie Nützliches lernen zu Haffen. * Die Einkommensteuer der Weihnachtsremunera ionen. Da vorgeste-rn der Bundesrat den Beschluß des Nv>tionalvat'ks wegen Steuerfreiheit der Weihnachtsreammerationen'' cma«-- nommen ha', dürste. derselbe Gesetz werden. Aus zahlreiche Anfragen aus den Kreisen der Dienstgöber si-cht sich der Harrptver-band der Industrie Oesterreichs zu der Bemerkung veranlaßt, daß die Rückvergütung der mr Dezember den Beanntsn und Arbeitern von den ReMmeralMnon aibgezo-genon Ei-nEonvmensteuer durch die Disnstgeder überhaupt nicht mehr erfolgen kann, tveiil dieseGben -aeset'lich verpffich'et waren, die Stener schon ansanns Jänner, und die. S ammblätter. in welchen -di« Vervechnning vorgen-ommen wurde, Ende Jänner obzifführen. — Was als Beitrag zur Erkenntnis der legislatori-sche-n llnM.längl-ichle'it des 0La>ti-ono!lvates wichtig -ist. Gibt es im ,Fman-zministerium nicuranden, der diese Ein-z-cchei' vorher gewußt hätte? * Die Einzahlung der Hausperfonalabgabe. Wie der Magistrat mitteilt, ist -die Hauspersonalabgabe ohne Wtvarten eines Zahlungsauiftrages bis längstens 13. Februar -bei Der städtischen Hauptmasse (Ne>ues Rathaus, 2. Stv-ock, Tür 14), lut vollen Iahres-bewage ernz-u^'hlen. Es liegt im-eigenen Jnbevesseder. Abgabepflichtigen, di« Ein-zahlungssrist eirv^chalten. da sie Gefahr I-anffen, den. VerMgerungSzuschlag zahlen zu nmssen. Noch nicht gernWetes abgabepflichtiges Pevsonail ist bei der Magistratsahteilnng 5 (HauspersorMa!bga>be), Neues Rathaus, 2. Stock, Zinuner 31. ehestens anMmolden. * Billige Weltreisen. Di« Canadian Pacific Railway Cckn- . panh gibt bekannt, daß sie jetzt die Expreßfahrten «rffber Klaffe vop Europa nach dem Orient von 140 auf 120 Wurd -Sterling ermäßigt hat. Dieser Preis versteht sich für die Ueberf-ahrt mit Dampfern'der Canadian Pacific ab Southampton, Liverpool!, Glasgow, Cherbourg, Anttverpen u-n!d Hambnrg, weiters für die Reife aiuf der Can-cvdian -Pacific-iC'iisentbcchn durch Kanada ^exklusive Verprflegunig in den Eisenbahnwagen) urid für die Fahrt mit Canada Pac isic-Dunpsern von Vancouv er nach Mkohania, Kobe. Nagasaki, Scheurahal, Manila und Hongkong. Die Fahrt kann auf Wunsch im jeder Station der Canadian Pacifie-Eisenbyhn sowie m allen Änla,ge,häfen des Orients mrderbrochen tverden. Di« Canadian Pacific kündigt auch an, -daß die ennfachen Fährten von Europa nach Nen-S-elmid' urch Australien via Bancouvrr bedeutend reduziert worden sind, und zwar beträgt nunnrehr der Fahrpreis erster Klasse' nach Sydney 125 Pfund Sterling, dies bedeutet eine Er)näßiMttg von 10 Pfund Sterling. * Herabsetzung der Fahrpreise mts England «ach Amerika. Sänrtliche großen CchWahrts-gchellfchaften halben ein« Bekannt-machung veröffentlicht, daß alb 1. Februar di« Fahrpreise aus EnM-nd nach Anurriba herabgesetzt werden, und chvar in der ersten Kilassö um 3 Pfu-nd, m d«r zwoiten Klaff«, um 2 Psiund, in der dritten Klaff« um 1 Pfund 6 Schilli-nig. Die HerMetznng der Preise hat un er anderom, darin ihren Grund,, daß sich der Kurs des Pfund geMnüber dem des Dol- , lar -kn der letzten Z-ei-t bcde-utend gebessert hat. Eine Fahrt aus Southainpton nach New-Aork in der 'dritten Klaff« wstet m« ni-chr 10 Pfu-nd. Der Wohnungstauschanzeiger. Bon dein bereits o»me- , kündigten „Ammchen Wiemr Anzeiger für WohnamgKtausch und Unterlniete" ist n-un die erste Nummer erschienen. Sie entMt ein Rlerkblatt i'rber die Durchführirng' des Wohn-ungs-r ta^icheZ und die - übersichtlich . nach BpM«n geoMw.en Tausch- 10. Februar 1923 Seite Mchote. Der Taiuischar^eiaer wird nach Bedarf wochenÄich ti> scheinen und kann awnmert oder bei allen P-ezirlksamtevn, bei der Schrift-leit'ung des Amtsblattes im-Raithemse nnd im Wohnnngsanv (1. Boz., Bartensteingasse 7) bchogen werden. Der Einzelpreis beträgt 500 K., das MoMtsaibolmernenit ohrre Artstell-unig 2000 K. Bere'me, Bortr'ckge und Bersammlungen. 3 ü d i i ch e s o z' «>d e m t» k r at tscke Arbeiten organiiativy Voate Zro n. K-ute. halb 8 Uhr aberds, 2. Be'.. B'uma erga e 1. Vortrog: 3. W e, s l i tz lWt'n.er Truppe): »Da^ jü-'sche Ttzerierprob'sw^. — Verein Ere z 3 r/ a e t. 2. Bez. .drsgasse 34. Keut'. 7 Uhr. Zyklue, Aavbiner Dr. A. Kami» ka> P-a'men. — K e b r ä t* s -r. e r K l u b. 2. 2'ez., Tarorsiraie 1. Kente. halb 8 Uhp abends, Voiirag Tortakomer über „Akiuelle Fra en im Zionis^ tmi§“. Sotirf ip, halb 8 Uhr rbends, Ctorgeiao, Zomonsk<. Timsiag. 8 U r al'enb-. Voitrag U ga>seld über 6. ß u t« w i h. - Z e i r e M > S r a ch i, W'en, 2. Be^.. Proterl raße 43. Tur -t. Ke te, h Uhr nachm 'a w. Vortraa'siud. phit. L' lenflo über den .öu-uri*4; 4 Uhr: Vortraa sind. ph'I Gerslej , übe. „llabw'h We^a" ameba': halb 7 Uhr abends: Vorlesung .^err Sr.muei Schwager G-"sle wibtzommm! — Zionist«- s ch e A r b e > t s v a > t e < K > t a ch d u t n, 2. Bez.. Glocketinalte 30. Keule. ua>b b U.jr nachmittags, Sitzung des erws'leitm, Waid. So, nlaq den u. d., ha'd 8 Uhr abends. Keimabend unter M'twi'ßuna bebeuteoder Kunstkräf e. F eunde der Klla '- du'h turziin st w'llkommen! — T o y n d e e u a t > e. 2o- Bez, Den sgane 33. Srnntag^ 11. d., 4 Ui^r nachmiila s. Bortrag , r>ff. Dr. ( mmerrch Kohn: „Altor e. t-il'sche, Äul u^". lM'j Licktdildern) — Jüdische Voldsdibtiothetz Zion, 2. Be'., Glochnnaoff« 30. Morgen. II Uhr vormittags, 2. Be'.. Tabo.jkraße 10 a. drinie de Sitz" g. — C l t e r n» dunüMeno,ah6 M ttwoÄ. 14. d.. K>ub'beno >m Kotet Palü-. Beginn 8 Uor abenos. 6. Bez.. Mg,iahllf>.ustraße 99, Von Mitglledern emgesüorte Gä e he zßchst w'Ubommen. — 3ugendv«rein pl hamath Zion Monta^. 7 U'>r, A sau sitzunn bei 'U. Nussenbta', 2. Ber. W htisiraße 159, Tür 16. — Z ' onisti > che 3ugenügruppe (Kultursetzlion) 20. Keuie. 3 Uhr, in der hebräischen Schule. 20. Bez, Oit.margaffe 46. Saa> r, Vorirag Pivf. Tr. Will). Menkes; Mox Rortau. Dort suni Sam. Schwager. Von 5 bis 7 Uhr a"e> ds: hebräischer Sonntag den N. d, 7 Uh, abends, in der Toyl-bkebotle, 10. Bez. Dents affe 33: Keren Kajemelhbcnd. Br. Ch. Taitakorrer. Lichtbudervort-ay: „Das neue Palästina". 3njz-? iening der „Schwurdurch Mrtgl eter. Vestt che Re 'etzari-m zu 2<tQ Ä. an der Ab.-ndßasse. - Berban.d ». i o n r st r s ch e r Studenten ausAußland in Wien. Leute. 7 Uhr abends, M Vervand^Iotzal, 9. Bz„ Spiialgaffe <5. Cuke Schein l. Bort.-aa des voll. Warschowsky, ./r.ie A-sllchtm d"k Industrie in Pa Ssüra . Eintnit frei. Gäste witlommen. - R e i ch s j n u h b u n d der Kandelsvertreter. Keule, halb 3 Ugr. V^rbands-Trefftag m Cafe C'arienbau, l. Bez» Parkring 10 (Klub orterramlokat). Leopold st adter V o t k s h e r m, 2. Bez. Zirkus, guffe 46. .r euie. 7 U r abends. Dr Goltfried S p , e g;l e r: Tie , aibei blindheit mD ihre Bedeutung. Karten zu 40o K. Urania. Keute: (Grozer Sra!) Kalb 3 llhrr Schiit rvomag: Mä'chenvorle ung. Kalb 5 Uhr: Knud Rasmuffsns Poiariohrl. 8 Unr: Wchard Wagner. — (Kleiner Saal»: Kalb 6 Uhr: Univ-Pro r. Tr. Rodert F. Arnold: Goethes Freunde. Ka b 8 Uhr : Aalmund T d 2 d e \: 5m Zauberleich der Rax. — rKur-saal) 5 Uhr: Ing. 3oses Löwy: Grmdlage der elektrischen Meßkund. III. Kalb 8 Uhr: U io.-Pior. Lr. Kermonn T e r t s ch: Feinbau der Mat,ri." lil„ —, (Klub aal: 6 U,r: Vaiv»Lektor;,erdivnnd M a 1 r a s: Rednertzgrs. VUL Kalb 8 Uhr: Gijelq K rückt; D'e Dr chung ge>under TondUdung. V. —> Urani a ° D ü ch e r st ü b e: Don S bis 1 Uhr und von 2 bis 6 Uhr gröffnet. Z w e i g st e ll e Wieden, 4. Bez.. Mittersteig 15, Ka'b 6 Uhr: Wes!°>.udan. — 8 Uhr: Wiener Kumor aus vel, gangener Ze t. ^_ Veranstaltungskalendrr. Keute- Kolb 8 Uhr abends, Orlscruppe Atzgersdorf-, ' M o u e r-L i e s r n g. Mauer, Park-Cafe, I. ordentliche G nera'oer ammlung. Anschließend Vortrag Dr. Plaschbes über »Dle letz'en Ereignisse". — 8 Uhr abends Z.,onistischeBezirksseklionU. Sprenoewersammlung im Restaurant Barsä ab, L. Bez.. Große Schiffgaffe. Redner; Oberbaurat 3ng. S'r'ckekj Dr. Plasäker. Somntag d^n 11. d.: Zionistische Bezirks-, i e k t i v n X/XI. il. Bez.. Kauffgoffe (Kino Lindner), Lichtbiibc-rDcrltag „Das neue Paiaslina-. Redner: 3ng. Fischma> n. Montag den 12. d.: 7 Uhr abends. Sitzung des zionistischen L a n d e s k o m i t e« s. — 8 Uhp abends. Vereinigung der jüd'schenBank» beamten. 8. Bez., Bennoplatz 1, Vortrag Adolf Böhm „Bvdcnpo'it'k tfi ^.alMn.r". Dienstag de" 13. d.: 8 Ubr abmds, Z i o n i st i s ch tz Dkzrrkssektion Vi/VIH, 8. Bez., Bennoplatz 1^ Gesetlschaftrabend mit anschließ-nd m Tanz. Mittwoch d e n" 14. d.: Z r o n j st i s Ä e Bezirks-, s e k t i o n X/XI-, io. Bez.. Rosen äle, R»doute. 8 Nhy vbends. Ti chgesell chaft 1. Besirk, Vort.ag Ludwig Dato übe» „Die Zuden nn Xr/Ill. Zabchmrde-l*. Donnerstag. 15. d, 7 Ubr abends. Jüdischer Turn» o e r e r n Mak^abt II. Z. B<'Z.. Leopo'dsgaffe 3, Lichtbitd-rvo-.trog „Pa-ästma". Redner: 3ng. Pallaschrnko. — 6 Uh» abends, Z i o n i st i s ch e B e z > r k s! e k t i o n Vi/VIlI, 6 Bor. Amerltngstraßs IS, Betrag des Gsmeindsrates Dr. Ehr ich über „Vlakaiknez und andere Kakenkreuzzüge-. 7 Uhr abends. 3 ü d i s ch e s 3 >'» g e n ü a m t. L Bez., O ere Donaustraße 91 (Verein jüdische Klnderfreund«),> Elternab.nd. ' Die LebeurmittelmSrttei Obwohl auf allen Malktgebieten das A»'g-bot die Nachtz frage bei wer <-m iiberfieigt, tritt auf keinem Geb,e' eine Ent» fpanm'ng der Pre"c ein. 3n der Grvßmarktüalle find gestern w,ber große Mengen an Fle>Ich aller Art eingelongt. Infolgedessen waren Fleischschweine im Großhandel anschließend an den b'll'geren Etechviebmarkt in St. Marx b's 3000 K. im Pre so rurückgegangen. Diese Preis^rmäßigunpen haben sich im Kl.-inhancel noch nicht fühlbar gemocht.. Seesis e find ,n den Preisen rn d e Löhe . gegangen. Ein Kilogramm kostet 11.000 bis 12.000 Ä. Aut den Grönwärenmörkten waren gef'em die Zufuhren an Kartoffeln, Süd rüchten, ilalienifchen Kartoffeln und holländi chrtn Kohl wieder sehr reichlich. Auch find neue Zufuhren von Aepfeln eingel mat, von denen a-ßerdem „och große Mengen hier lagern. Für Aep'eln wird unbedingt ein Preisrückgang eintreten. 3n der ViktüMnyalle waren A^vfel das Kilogramm zu 900 K. zu Hab«»-

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